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Mittwoch, 23. März 2022

Home Office ist schlecht für den SUB

Ich bin nun seit Mitte November letzten Jahres dauerhaft im Home Office, Corona sei Dank. Natürlich hat das auch Vorteile, denn ich kann morgens früher anfangen und habe dadurch auch früher Feierabend. Rechner aus, Schluss für heute. Als ich noch ins Büro gefahren bin, kam danach dann natürlich noch der Heimweg und ich war meistens nicht vor 18 Uhr zuhause.
 
Da ich aber mit dem Zug gefahren bin, habe ich morgens und abends während der Fahrt immer etwa eine halbe Stunde Zeit zum Lesen gehabt. Klar, ich könnte mich natürlich auch jetzt direkt nach der Arbeit einfach mal hinsetzen und lesen. Mache ich aber nicht, irgendwie klappt das nicht. 
Entweder gehe ich direkt mit dem Hund raus, wenn Lemmy nicht mit Herrchen zur Arbeit ist, mache was im Haushalt, bereite schon das Abendessen vor oder fahre einkaufen oder, so wie bei diesem Wetter im Moment, mache was im Garten. Und später am Abend habe ich dann keine Lust mehr zu lesen, aber das war auch schon "früher" so. Da schaue ich dann lieber Serien oder Filme.
 
Ich merke, dass ich seit November viel weniger lese, nämlich fast nur am Wochenende. Eigentlich sehr schade, auch für meinen SUB. Offiziell gibt es zwar die Home Office Pflicht seit letztem Sonntag nicht mehr, aber mein Arbeitgeber hat diese insofern verlängert, dass man weiter zuhause arbeiten sollte, wenn man kein Einzelbüro hat und da ich sowieso zwei Tage in der Woche im Home Office arbeite (auch ohne Corona), bleibe ich auch erst noch mal daheim, sehr wahrscheinlich bis Ende April und dann sehen wir weiter.
 
Aber vielleicht klappt es nächste Woche besser mit dem Lesen, da habe ich Urlaub. 😊
 
 

 
 

 

Samstag, 15. Oktober 2022

Rezension: "Home - Haus der bösen Schatten" von Riley Sager

Nach dem Tod ihres Vaters erbt Maggie Holt das Haus ihrer Kindheit, dem man unheimliche Dinge nachsagt. Vor fünfundzwanzig Jahren floh die ganze Familie eines Nachts Hals über Kopf aus dem Haus und kehrte nie zurück. Maggie selbst hat keine Erinnerung an die Geschehnisse dieser Zeit und auch nicht an die Nacht selbst. Nun stellt sich die Frage, was sie mit dem Haus tun soll. Behalten oder verkaufen? Nachdem sie sich für das zweite entscheidet, steht allerdings fest, dass sie Baneberry Hall noch einmal sehen muss. Vielleicht kann sie so ihre verschütteten Erinnerungen wach rufen und endlich herausfinden, ob die Geschichte über das "Haus der Schrecken" wahr ist. Denn so nannte Maggies Vater das Buch, das er nach ihrer Flucht schrieb. Eine Geistergeschichte, von der er behauptet, sie wäre genau so passiert.  Und die ihre gesamte Kindheit und Jugend geprägt hat, sie oft zur Außenseiterin und zum Freak machte. 

"Home - Haus der bösen Schatten" ist mein erstes Buch von Riley Sager. Und ich muss sagen, ich fand es richtig gut. Spannend von Anfang bis Ende, sowohl Maggies Geschichte, als auch die Kapitel aus dem "Roman." Seite für Seite wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, Geheimnisse kommen ans Licht und die Vergangenheit des Hauses tut sein Übriges dazu.
Ich wusste bis zum Schluss nicht, wo die Reise hingeht. Ist doch alles so passiert wie in Ewans Buch? Waren tatsächlich Geister am Werk in Baneberry Hall? Oder steckt etwas ganz Anderes dahinter? 

Die Beschreibung des Hauses, die beklemmende Atmosphäre, der emotionale Druck, all das ist sehr gut dargestellt. Auf der einen Seite ist Maggie davon überzeugt, dass es keine Geister gibt und die Handlung im Roman unmöglich wahr sein kann. Aber das würde wiederum bedeuten, dass ihr Vater vielleicht ein Mörder ist. Was wäre schlimmer?

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders in den Kapiteln, die aus dem Roman sind. Alles lief wie ein Film vor meinen Augen ab. Und ich könnte mir das gesamte Buch auch sehr gut als Film vorstellen. Ebenfalls sehr gelungen fand ich den Mix zwischen Maggies Geschichte in der Gegenwart und dem Roman ihrer Familie. Ich habe mich immer gefragt, ob das wirklich alles erfunden ist und wenn ja, warum? 

Eine fesselnde Geschichte mit Gruselfaktor, die perfekt in diese Jahreszeit passt. 


Bewertung: 📖📖📖📖📖




Montag, 30. März 2020

Die Montagsfrage am 30.03.20

Ich bin ja nicht regelmäßig bei der Aktion von Lauter & Leise dabei, aber heute nehme ich mir mal die Zeit.



Die Frage von Antonia lautet heute: Habt ihr im Moment mehr oder weniger Zeit zum Lesen?  

Ich gehöre leider nicht zu denen, die das Privileg Home Office genießen dürfen. Tatsächlich habe ich vor gut drei Wochen einen Teleheimarbeitsplatz für einen Tag in der Woche beantragt. Hintergrund ist, dass wir einen Hund adoptiert haben. Normalerweise fährt dieser mit meinem Mann zur Arbeit, aber es kann schon mal sein, dass er ihn mal nicht mitnehmen kann. Für diesen Fall wäre ich dann zuhause und Lemmy nicht alleine. Da nun aber nahezu JEDER bei uns im Home Office arbeiten soll/muss/darf, ist mein Antrag erst mal hinten angestellt worden. Also fahre ich weiterhin jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit und habe dadurch nach wie vor die Gelegenheit, während der Fahrt zu lesen. 
Außerdem lese ich nach wie vor am Wochenende, das habe ich schon vor dem "großen C" gemacht. Zwischendurch gehen wir dann mit dem Hund spazieren.

Also bei mir hat sich im Grunde bei den Lesegewohnheiten nichts geändert. Außer vielleicht, dass ich jetzt öfter mal ein "Wohlfühlbuch" brauche, da mich die ganze Ungewissheit der Situation doch ziemlich nervt und belastet. Weil einem einfach keiner sagen kann, wann es wieder ein Stückchen in Richtung Normalität geht. Es geht nicht darum, dass ich jetzt viel Zeit zuhause verbringe, das machen wir sowieso, besonders in der Woche. Arbeiten, einkaufen, wenn etwas benötigt wird und mit dem Hund raus. Aber einfach die Möglichkeit, wenn wir jetzt Lust haben, eine Pizza oder Eis essen zu gehen, die gibt es im Moment halt nicht. Oder noch mal eben spontan nach der Arbeit einen Strauß Frühlingsblumen kaufen. Oder in einem Buchladen stöbern. ;-) Und ganz wichtig: Eltern und Freunde treffen. Das fehlt einfach.

Also um die Montagsfrage zu beantworten: Weder noch, alles wie immer. :-) 

Bleibt gesund!








Freitag, 30. September 2022

Leserückblick September

Es kommt mir so vor, als hätte ich vor ein paar Tagen erst einen Rückblick auf den August geworfen. Und nun ist morgen schon der 1. Oktober. Die Zeit rast, es ist unglaublich.
 

 
Gelesene Bücher: 4
1. Blättertanz (Rosamunde Pilcher)
2. Wildblütenzauber (Anne Töpfer)
3. Blutige Stufen (Chris Carter)
4. Der Faden der Vergangenheit (Felicity Whitmore)
 
Enttäuscht war ich von "Blättertanz", denn ich hatte mir zur Einstimmung auf den September und Oktober zwei schöne Herbstgeschichten mit dem Setting Cornwall vorgestellt,  aber leider spielte die Jahreszeit nur eine SEHR untergeordnete Rolle. Dies war mein erstes Buch der Autorin und im Moment verspüre ich nicht so das Bedürfnis mehr von ihr zu lesen. 
 
Ein Highlight war ganz eindeutig "Blutige Stufen", aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Chris Carter weiß einfach was er tut.  Zur Rezi: KLICK
 
Auch der erste Teil der Trilogie "Die Frauen von Hampton Hall"  von Felicity Whitmore war super. Bücher, die auf zwei oder mehreren Zeitebenen spielen, gefallen mir ja fast immer sehr gut. 
Zur Rezi:  KLICK
 
"Wildblütenzauber" hat mich ebenfalls gut unterhalten, aber die Bücher, die die Autorin als Anne Barns schreibt, gefallen mir immer etwas besser. Keine Ahnung, warum das so ist.  Zur Rezi: KLICK
 
 
Neuzugänge: 4
1. "Im Bann der Wölfe" von Patricia Briggs
2. "Redthorne Castle" von Tanja
3. "Die Seele eines Spukhauses" von Helena Gäßler (bestellt, noch nicht angekommen)
4.  "Home - Das Haus der bösen Schatten" von Riley Sager (bestellt, noch nicht angekommen) 


 
 
Neu auf der Wunschliste: 1
Am 14. Dezember erscheint der 13. Teil der Mercy-Thompson-Reihe von Patricia Briggs: Seelendieb. Das ist natürlich jetzt ganz oben auf meiner Wunschliste. 
 
 
 
Gesehen (Filme/Serien):
1. Top Gun - Maverick
2. Die Ringe der Macht (Folge 1 -5)
3. Blacklight (Thriller mit Liam Neeson)
4. Samaritan (Action mit Sylvester Stallone)
5. Verschwunden in Lorenskog (Krimi-Miniserie auf Netflix, die auf einem wahren Fall beruht)

 
 
 Aussicht auf den Oktober
 

Wie jedes Jahr habe ich mir vorgenommen, im Oktober zur Einstimmung auf Halloween ein paar Grusel- oder zumindest Mystery-Bücher zu lesen. Das sind auf jeden Fall meine vier oben genannten Neuzugänge. 
Im Moment lese ich noch "Brennende Narben" von Leo Born, den dritten Teil der Mara-Billinsky-Reihe. Mal sehen, ob ich den an diesem langen Wochenende beende. Sollte kein Problem sein, denn das Buch ist wirklich sehr spannend. 
Im Oktober erscheint außerdem das neue Buch von Anne Barns: "Ein Apfelbaum am Meer". Darin geht es wieder nach Juist und zu Merle. Nach dem ganzen Gegrusel tut die Geschichte dann vielleicht ganz gut. 😉 Aber vermutlich lese ich es erst im November oder Dezember.


Und sonst?
In der zweiten und dritten Septemberwoche hatte ich Urlaub und wir waren ein paar Tage bei den Schwiegereltern in Ostfriesland.  Das Wetter war richtig schön spätsommerlich und wir waren u. a. in Norddeich und Dornumersiel. In der zweiten Urlaubswoche haben wir dann den Garten ein bisschen fit für den Herbst gemacht.
 
 


 
 

Samstag, 24. September 2022

Spooky Season Lesechallenge 2022

Der Herbst ist da und damit meine liebste Jahreszeit. Auf Aleshanees Weltenwanderer-Blog habe ich passend dazu diese Aktion entdeckt:


Die Challenge hat Nico auf seinem Blog ins Leben gerufen. Eine tolle Idee, an der ich mich gerne beteilige. Sie läuft ab heute bis zum 31. Oktober. 

Folgende Bücher habe ich mir für die Zeit vorgenommen zu lesen:


🎃


🎃


🎃



Wie viele ich dann tatsächlich schaffen werde, wird sich zeigen. 👻

 
Update am 18.10.:
 
Gelesen:
1. Redthorne Castle
2. Home - Haus der bösen Schatten 

 
Update am 24.10.
Gelesen:
3. Die Seele eines Spukhauses






Freitag, 18. Oktober 2024

Rezension: "Schwarzer See" von Riley Sager

Der Lake Midnight: Ein einsamer See mitten in den Wäldern Nordamerikas. Hier hat sich im Camp Nightingale vor fünzehn Jahren etwas Schreckliches ereignet, das die junge Künstlerin Emma bis heute verfolgt. Ihre drei Freundinnen verschwanden eines Nachts. Man fand bis heute keine Spur von ihnen. Bei einer Ausstellung ihrer Bilder, in denen sie das Erlebte immer wieder verarbeitet, erhält sie das Angebot der Eigentümerin des Feriencamps bei der Wiedereröffnung nach fünfzehn Jahren dabei zu sein. Zunächst zögert Emma, aber dann sieht sie eine Chance endlich herauszufinden, was damals passiert ist. Sie kehrt zurück an den Lake Midnight und die Geschichte scheint sich auf grauenvolle Weise zu wiederholen: Wieder verschwinden drei Mädchen...

Emma Davis ist achtundzwanzig, als sie nach fünfzehn Jahren an einen Ort zurückkehrt, den sie eigentlich niemals wiedersehen wollte. Aber sie konnte nie mit der Vergangenheit abschließen und vielleicht ist dies jetzt endlich die Gelegenheit herauszufinden, was damals mit den drei Mädchen, mit denen sie eine Hütte teilte, passiert ist. Vivian, Natalie und Allison waren ein paar Jahre älter als sie, echte Freundinnen waren sie daher zwar nicht, aber trotzdem will Emma endlich wissen, was mit ihnen geschehen ist. Jahrelang gibt sie sich selbst die Schuld an vielen Dingen, die das Verschwinden der Drei mit sich gebracht hat. 
Dieses Mal soll sie den Mädchen, die den Sommer im Camp verbringen, das Malen und Zeichnen näherbringen. Anstatt mit anderen Erwachsenen muss sie sich eine Hütte mit drei Mädchen teilen. Die Begeisterung darüber ist auf beiden Seiten nicht sehr groß, aber sie raufen sich irgendwie zusammen. Hinzu kommt noch, dass es dieselbe Hütte ist, aus der damals Vivian, Natalie und Allison verschwunden sind.
Emma trifft auch auf Personen, die auch vor fünfzehn Jahren dabei waren, als das Camp nach den Vorfällen geschlossen wurde. Zwei Mädchen von damals sind wie sie heute als Betreuerin und Aufsicht dabei. Und dann sind da die Söhne der Eigentümerin des Camps. Einen davon hatte Emma damals beschuldigt, mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun zu haben.

Nach "Home" ist "Schwarzer See" mein zweites Buch von Riley Sager. Ein wirklich spannender Thriller, sehr atmosphärisch und lebendig geschrieben. Obwohl das Ganze ja in einem Sommercamp spielt, ist die Grundstimmung nicht fröhlich und heiter, sondern düster und manchmal sogar fast unheimlich. Allein die Geistergeschichte, die sich um die Entstehung des Stausees Lake Midnight dreht, wäre schon ein eigenes Buch wert. ;-)
Erzählt wird in der ersten Person aus Emmas Sicht, so dass man immer nah am Geschehen ist und die Gefühle und Gedanken der Hauptfigur hautnah miterlebt. In Rückblenden wird erzählt, was damals geschehen ist und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, Wendungen und Überraschungen, die die Spannung aufrecht erhalten. 
Bis zum Schluss passiert immer wieder etwas Neues und Unerwartetes.

Fazit: Absolute Leseempfehlung für Thrillerfans, ein echter Pageturner. 

 
Bewertung:  🌹🌹🌹🌹🌹


 

Mittwoch, 2. November 2022

Monatsrückblick Oktober

 


Nun ist der zweite Herbstmonat auch schon wieder vorbei. Höhepunkt war natürlich am 31.10. Samhain oder Halloween. 
 
Gelesene Bücher:
1. "Home - Haus der bösen Schatten" von Riley Sager
2. "Redthorne Castle" von Tanja Hanika
3. "Die Seele eines Spukhauses" von Helena Gässler
 4. Buch 1 aus "Der Keller" von Richard Laymon
5. Angefangen: "Im Bann der Wölfe" von Patricia Briggs
 
🍁🍂🍁🍂
 
Neuzugänge im Oktober:
1. Von Hexen und Raunächten - 24 Magische Geschichten
2. "Kalt und still" von Viveca Sten (Buchgewinn für Leserunde, es ist allerdings noch auf dem Weg zu mir)
 
🍁🍂🍁🍂
 
 Leserunden:
1. "Die Seele eines Spukhauses" zusammen mit Aleshanee Weltenwanderer und
 Nicole von Zeit für neue Genres. Auch wenn das Buch nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hat, hat mir die Leserunde und der Austausch mit den Anderen viel Spaß gemacht. 
 
🍁🍂🍁🍂

 
Challenges:
Es hat wieder viel Spaß gemacht, bei der Herbstchallenge der Lesejury auf Instagram mitzumachen und Fotos zu unterschiedlichen Themen zu posten, in denen es aber natürlich immer um den Herbst ging. 
Außerdem habe ich bei der Spooky Season Lesechallenge auf Nicos Blog mitgemacht. Drei von den vier geplanten Büchern habe ich auch komplett geschafft, das vierte immerhin zu einem Dreiviertel.
 
🍁🍂🍁🍂
 
Serien und Filme
1. Die Ringe der Macht (Staffel 1)
2. Evil (Folge 1 und 2)
3. The Walking Dead (Staffel 11, Folge 17 - 21) 
4. Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
5. Der Hobbit - Smaugs Einöde
6. The Conjuring
The Watcher (Folge 1 - 3)
Chelsea Detective (Teil 1 - 4)
 
🍁🍂🍁🍂
 
 
Ausblick auf den November:
Wenn ich "Im Bann der Wölfe" beendet habe, ist hoffentlich mein Leserundenbuch zu "Kalt und still" von Viveca Sten angekommen, so dass es dann damit weitergeht.
Außerdem startet im Forum von Ullis Büchercafe in diesem Monat eine Leserunde zu Katharina Herzogs "Das kleine Bücherdorf", darauf bin ich schon sehr gespannt.
Und es wird Zeit, sich so langsam auf die Weihnachts-Wichtelaktionen in zwei Communities vor zu bereiten.   






 

Donnerstag, 29. September 2022

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die ich bis Jahresende lesen möchte

 

Beim letzten wöchentlichen TTT im September bin ich auch wieder dabei. In der letzten Woche habe ich ausgesetzt, weil ich Urlaub hatte. Der ist nun leider vorbei. 

Aleshanee fragt heute auf ihrem Weltenwanderer-Buchblog:

Welche 10 Bücher möchtest du dieses Jahr noch lesen?

Hier ist meine Auswahl:

Buch 1 - 4 sind sind für die Spooky Season Lesechallenge, 
die seit dem 24.09. und bis zum 31.10. läuft 👻

1. Die Seele eines Spukhauses


2. Redthorne Castle


3. Im Bann der Wölfe


4. Home - Haus der bösen Schatten



Das neue Buch von Anne Barns führt uns wieder nach Juist. 
Geplant habe ich es für den November, vor den Weihnachtsbüchern

5. Ein Apfelbaum am Meer


Die nächsten vier Bücher möchte ich gerne in der Winter-/Weihnachtszeit lesen 🎄

6. Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern


7. Friesenherzen und Winterzauber


8. Wintermeer und Bernsteinherzen


9. Der kleine Wintermarkt am Meer



Mercy Tompson ist natürlich ein Muss für mich, es erscheint aber erst am 14.12., 
daher wird es bis Jahresende knapp, aber ich gebe alles 😉

10. Seelendieb








Donnerstag, 24. Februar 2022

Top Ten Thursday: 10 Fakten über mich

 
 
Die heutige Aufgabe beim Top Ten Thursday dreht sich mal nicht in erster Linie um Bücher. Aleshanee fragt heute nach 10 persönlichen Fakten über mich, die sicher nicht jeder weiß. 
Ich habe erst mal überlegt, wie ich das so umsetzen kann und habe dann einfach angefangen.
 
 
Fakt 1: Persönliches
Ich bin im letzten Jahr 50 geworden. Man sagt mir immer, ich sehe nicht danach aus und schätzt mich auch meistens rund 10 Jahre jünger. Das freut mich natürlich, auch wenn mir das Alter nichts ausmacht. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit mir, nur ohne Haare färben geht es nicht, das Grau kommt mittlerweile doch recht schnell wieder durch. 
Ich bin ein eher schüchterner Typ, besonders wenn ich neue Leute kennenlerne. Ich höre erst mal zu, bevor ich etwas von mir preisgebe und stehe überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt. Und ich würde mich als gothic-angehaucht bezeichnen, heißt, in meinem Kleiderschrank findet man alle Abstufungen von Schwarz.

 
Fakt 2: Familie
Ich habe erst vor zweieinhalb Jahren geheiratet, da war ich mit meinem jetzigen Mann zehn Jahre zusammen. Davor hatte ich bereits 17 Jahre eine Beziehung. Kinder habe ich nicht, mein Mann hat einen Sohn aus erster Ehe, der aber auch schon 30 Jahre alt ist.  Wir haben übrigens am 09.09.2019 geheiratet, was aber tatsächlich Zufall war. Wir wollten unbedingt einen besonderen Ort für die Trauung und haben Anfang 2019 beim Standesamt in Pilsum angefragt, weil wir gerne dort im "Ottoturm" heiraten wollten. Und der Termin war tatsächlich noch frei. 

 
Fakt 3: Berufliches
Ich hatte im letzten Jahr mein 25jähriges "Dienstjubiläum". Seit 1996 arbeite ich in einem Tagungshotel in der Verwaltung. Direkt nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht, was aber gar nicht mein Ding war. Nach einer weiteren Ausbildung zur Bürokauffrau, bin ich dann danach zu meinem jetzigen Job gekommen. 
 
 
Fakt 4
Ich liebe die Natur. Ich mache lieber einen Waldspaziergang, als einen Stadtbummel. Meine liebste Jahreszeit ist der Herbst. Manchmal fange ich schon Ende August an, das Haus und auch draußen entsprechend zu dekorieren. Frühling und Winter mag ich auch, aber richtig heiße Sommer sind gar nicht mein Fall, da ich die Wärme nicht vertrage und besonders diese Schwüle, die immer gleich bei uns herrscht.
 
 
Fakt 5: Buchiges
Mein erstes "Erwachsenenbuch" nach den Kinder- und Jugendbüchern war "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King. Das war in den Achtzigern und mir war gar nicht bewusst, dass es sich um einen so bekannten Horrorautor handelt. Danach habe ich dann alle Bücher von ihm verschlungen, die er bis dahin schon geschrieben hatte. Heute habe ich allerdings schon lange nichts mehr von ihm gelesen.
Und mein Lieblingsbuch ist und bleibt "Dracula" von Bram Stoker. Gelesen habe ich es bisher dreimal.
 
 
Fakt 6: Tierisches
Ich wollte immer einen Hund, schon als Kind. Aber da wir immer zur Miete gewohnt haben, ging das nie und meine Eltern wollten es auch nicht. Deswegen habe ich immer und überall meinen Stoffhund an einer Leine mitgeschleppt. Und als "Ersatz" hatte ich zumindest über ein paar Jahr immer einen Hamster. Als ich dann meinen jetzigen Mann kennenlernte, holten wir uns zahme Ratten. Immer zwei oder drei, denn es sind Rudeltiere. Und es sind wirklich ganz tolle Haustiere, besonders für Berufstätige, da sie dämmerungsaktiv sind. 
Aber leider, wie auch Hamster, leben sie nicht sehr lange, drei Jahre sind schon viel. 2018 haben wir uns dann ein Häuschen gekauft und uns vor zwei Jahren entschieden, einen Hund zu adoptieren. Über die Tierschutzorganisation Tasso sind wir zu unserem Lemmy (s. Foto unten) gekommen. Er war ein Jahr alt und lebte als Streuner auf Kreta, kam dann über eine Pflegestelle in Deutschland zu uns. Und er ist so toll, er gibt uns so viel zurück und bereichert unser Leben. Mein Mann nimmt ihn mit zur Arbeit und wenn ich im Home Office bin, bleibt er bei mir.
 
Zu meinen weiteren Lieblingstieren gehören Wölfe, Eulen, Raben, Krähen und alle Arten unserer heimischen Singvögel.



Fakt 7: Reisen und Urlaub
Wir lieben Ostfriesland und seit fast vier Jahren leben meine Schwiegereltern dort, in der Nähe von Norddeich. So haben wir ein- bis zweimal im Jahr ein schönes Urlaubsziel. Ansonsten liebe ich London und England überhaupt. Mein Mann ebenfalls. Wir waren zweimal dort und einmal auf einer Rundreise durch Cornwall. Das war wirklich traumhaft. Unser Traum ist eine Reise nach Schottland. Auch die skandinavischen Länder interessieren uns sehr.
Wir haben ein Wohnmobil, einen richtigen Oldtimer, einen Mercedess 608 mit Wohnwagen-aufbau aus dem Jahr 1973, der ist also fast so alt wie ich. Leider hat er im Moment keinen TÜV, aber vielleicht klappt es dieses Jahr damit. Das Foto wurde übrigens in Zeeland gemacht. Außerdem waren wir schon an der Ostsee mit unserem "Frosch", im Harz, im Sauerland und an vielen Orten hier in der Umgebung. Praktisch auch, dass es hier keine Begrenzung gibt beim Gepäck, ich kann so viele Bücher mit in den Urlaub nehmen, wie ich möchte.
 

 
Fakt 8: Weitere Interessen
Neben dem Lesen ist das Fotografieren noch ein weiteres großes Hobby von mir. Besonders auf Reisen, aber auch so mache ich gerne Landschaftsaufnahmen, wenn wir unterwegs sind. Und ich mache unheimlich gerne Fotos auf Friedhöfen, je älter die Grabsteine und Gruften sind, desto interessanter finde ich sie. Wenn ich mir vorstelle, was die Menschen damals erlebt haben und was die Steine heute so erzählen könnten. So bin ich auch zu einer weiteren Leidenschaft von mir gekommen, die Ahnen- und Familienforschung. Im Moment ruht diese ein wenig, da ich nicht so richtig weiterkomme. Aber ich habe schon interessante Dinge über meine Vorfahren herausgefunden und konnte mehrere Generation zurückgehen. 
Und ich habe festgestellt, dass ich Gartenarbeit liebe. Bis vor vier Jahren hatte ich keinen Garten, aber jetzt...ich warte sehnsüchtig auf den Frühling. Meine Lieblingsblumen und -pflanzen sind Lavendel, Sonnenblumen und Gänseblümchen. Und ich finde es toll, viele verschiedene Kräuter zu pflanzen oder auch Gemüse und Salate und dann fürs Kochen mal eben in den Garten zu gehen, dort ein paar Zutaten zu holen, anstatt zum Supermarkt. Ich koche sehr gerne, nach der Arbeit entspannt mich das sogar. Ich mache auch viel selbst, wie z. B. Marmelade. 
Was mich sonst noch interessiert: Vampire, Schlösser und Burgen, alte Sagen und Legenden, Geistergeschichten, Lost Places


Fakt 9: Musikalisches
Musik ist auch ganz wichtig. Da höre ich eigentlich sehr viel, ausgenommen Schlager, Techno, HipHop und RAP. Ich mag Rock, Metal, Mittelalter, Gothic. Zu meinen Lieblingsbands gehören Schandmaul, Saltatio Mortis, Within Temptation, Faun, Bon Jovi, Queen, Nightwish, Evanescence.
Und ich mag Musicals. Ich habe zum Beispiel bereits acht Mal "Tanz der Vampire" gesehen, vier Mal in Berlin, vier Mal in Oberhausen. Es fasziniert mich einfach.


Fakt 10
Ich interessiere mich sehr für altes Brauchtum, Naturreligionen, heidnische Feste usw. Leider gerät das ja immer mehr in Vergessenheit. Dabei vergessen viele, dass Feste wie Weihnachten oder Ostern ihren Ursprung in den heidnischen Festen haben. Die Kirche hat diese übernommen und viele Bräuche abgewandelt. Wir feiern lieber die alten Traditionen, wie z. B. Ostara am 20. März, die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. 
 
 
 
Nun bin ich gespannt, was Ihr so über euch geschrieben habt. Gibt es vielleicht Gemeinsamkeiten?





 
 

Sonntag, 22. September 2024

Mitmachaktion: Blogger-Lesetipps für den Herbst

Es ist wieder soweit. Auf den Blogs von Tanja (Der Duft von Büchern und Kaffee) und Leni (Meine Welt voller Welten) gibt es wieder Lesetipps für die für mich schönste Zeit des Jahres: 



Ihr habt ab dem 22.09. um 16 Uhr eine Woche Zeit, euch an der Aktion auf den Blogs der Beiden zu beteiligen.

Ich kann mich nur wiederholen: Ich liebe den Herbst! Endlich ist die Hitze vorbei, aber trotzdem gibt es oft viel Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen (wie im Moment bei uns). Die Natur wandelt sich und zieht ihr buntes Kleid an. Das Laub knistert bei den Hunderunden und Spaziergängen und die Luft riecht einfach ganz anders. 
Im Haus habe ich natürlich bereits entsprechend dekoriert und Kerzen und Lichterketten gibt es auch jede Menge. Auch vor dem Haus und im Garten ist es mit Kürbissen und Chrysanthemen sehr herbstlich. 
Der erste Kaffee Pumpkin Spice Latte wurde bereits getrunken und ich denke, es wird jetzt auch bald Zeit für die erste Kürbissuppe in diesem Jahr. 
Und dann natürlich das gemütliche Lesen auf meinem Lesesessel mit der Kuscheldecke und dem passenden Buch. Ein paar davon möchte ich euch nachfolgend vorstellen.


1. Apfelherbst von Cathy Bramley



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3. Das Licht in den Bäumen von Patricia Koelle



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4. Haus der Geister von John Boyne



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6. Mörderischer Nordwind von Christoffer Holst




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7. Dracula von Bram Stoker



Mit einem Klick auf die Titel kommt ihr zu mehr Infos zu den Büchern und zu meinen Rezensionen. 

Heute ist übrigens nicht nur kalendarischer Herbstbeginn. Im Alten Jahreskreis wird auch die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche gefeiert: Mabon, das zweite der drei Erntefeste. 
 

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Dienstag, 3. Januar 2023

Jahresrückblick 2022

Es ist immer wieder interessant, einen Blick auf die vergangenen Monate zu werfen, besonders in Bezug auf gelesene Bücher usw. 
Im Schnitt lese ich drei bis  fünf Bücher im Monat, je nach Zeit und Seitenzahl der Bücher.

Gelesene Bücher insgesamt: 46
Krimis & Thriller: 19
Historische Romane: 6
Belletristik/Romane: 16
Fantasy/Horror: 5

📚📚📚

Mein SUB am 31.12.22: 60 Bücher

📚📚📚

Neuzugänge insgesamt: 21
Die meisten davon waren Rezensionsexemplare, Geschenke bei Wichtelaktionen oder gebraucht gekaufte Bücher. Wirklich neue Bücher habe ich im letzten Jahr nur wenige gekauft und ich versuche das auch in diesem Jahr wieder.

📚📚📚

Challenges: 2
Bei meiner eigenen Challenge "22 in 2022" habe ich kläglich versagt. 6 Bücher von meiner Liste habe ich gelesen. Deswegen habe ich diese Challenge auch in diesem Jahr geändert in "13 für 2023". Da sind meine Chancen doch etwas realistischer. 

Dann habe ich noch bei der ABC-Challenge auf Nicoles Blog Zeit für neue Genres mitgemacht. Da sieht die Bilanz etwas besser aus. Immerhin komme ich hier auf 16 Titel von 26. Hier bin ich auch in 2023 wieder dabei. Falls noch jemand Interesse hat, HIER geht es zur Challenge.

📚📚📚

Leserunden: 7
Drei Leserunden habe ich tatsächlich bei Lovelybooks mitgemacht:
1. Blutige Stufen von Chris Carter
2. Tief in den Wäldern von Chevy Stevens
3. Kalt und Still von Viveca Sten

Zwei Leserunden haben in einem kleinen Forum stattgefunden. In Ullis Büchercafe haben wir "Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern" von Katharina Herzog gelesen und "Der Duft von Tee und Winter" von Hannah Luis.

Dann hatte ich noch das Glück den zweiten Teil der "Gärten von Heligan" von Inez Corbi in der Leserunde bei der Lesejury lesen zu dürfen.

Und nicht zu vergessen: Die Halloween-Leserunde von "Die Seele eines Spukhauses" von Helena Glässner auf Nicoles Blog zusammen mit Aleshanee von Weltenwanderer und zwei weiteren Leserinnen. 

📚📚📚

Abgebrochene Bücher: 2
Beide Bücher liegen schon länger auf meinem SUB und standen auch auf meiner Liste "22 für 2022":
1. Die Teufelshaube von Ariana Franklin
2. Der Hexer und die Henkerstochter von Oliver Pötzsch
In beide kam ich nicht wirklich rein, aber beide bekommen noch mal eine zweite Chance. Ich glaube, es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt für einen historischen Krimi, als ich es versucht habe. 

📚📚📚

Highlights:
Davon gab es zum Glück einige. Mit "Isengrim" hat das Jahr direkt mit einem geendet, diesen historischen Krimi kann ich wirklich empfehlen. Aber auch im Laufe des Jahres gab es einige Top-Titel für mich. Da waren z. B. Band 1 und 2 von Corina Bomanns "Die Schwestern vom Waldfriede". Außerdem Teil 2 und 3 der  Frankfurter Thriller-Reihe von Leo Born (Lautlose Schreie, Brennende Narben). Linda Castillo mit "Blinde Furcht" und Chris Carter mit "Blutige Stufen" gehörten natürlich auch zu den Highlights. Und im Oktober "Home - Haus der bösen Schatten" von Riley Sager. Von den Winterromanen war auf jeden Fall "Wellenwinter" von Lotte Römer ganz toll und "Das kleine Bücherdorf" von Katharina Herzog.

📚📚📚



Flops/Enttäuschungen

"Flop" ist nicht richtig, aber es gab auch Bücher, die mir nicht so gut gefallen haben bzw. die ganz anders waren, als ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte.
1. Tief in den Wäldern von Chevy Stevens
2. Die Seele eines Spukhauses von Helena Gässler
3. Schärennacht von Nina Areklew
4. Das Erbe von Morham Manor von Valentina May
5. Kalt und Still von Viveca Sten


Zu allen gelesenen Büchern findet ihr die Rezensionen hier auf meinem Blog, wenn es Euch interessiert.

Was wie immer sehr schön war, war der Kontakt zu anderen Blogs und diverse Aktionen. Und ganz toll fand ich, dass mein Blog bei "Leserkanone.de" vorgestellt wurde. Ja, für viele von Euch ist das nichts Besonderes, aber für mich war es das.  😊

Das Jahr 2022 war, wie auch schon die zwei Jahre zuvor, kein einfaches Jahr. Aber ich hoffe, dass diese Zeit nun endlich vorbei ist und wir wieder relativ normal leben können. Aber wie wird diese Normalität nach der Pandemie aussehen? Ich glaube nicht, dass es wieder so sein wird, wie noch im Jahr 2019. Dafür hat diese Zeit der Einschränkungen zu viel mit uns gemacht, jedenfalls empfinde ich das so.
Positiv war auf jeden Fall, dass endlich bei uns wieder die Büchermärkte im Mai und August stattfanden. Und auch Buchmessen haben ja wieder stattgefunden.

Ich hoffe auf ein tolles Jahr 2023 mit vielen neuen Geschichten. Kommt gut durch die nächsten 12 Monate und bleibt munter und gesund. 





 

Freitag, 3. Mai 2024

Die Montagsfrage - Diese Woche am Freitag

 

Diese Woche schaffe ich es leider erst am Freitag, die Montagsfrage auf Sophias Wordworld zu beantworten. Aber da das Thema interessant ist, mache ich auch heute noch mit. 

Welche Bücher, in denen Bücher/Lesen eine große Rolle spielen, könnt ihr empfehlen? 

Ja, da kenne ich auch ein paar. Spontan sind mir diese fünf eingefallen. Mit einem Klick auf die Buchtitel kommt ihr zu meinen Rezensionen und mehr Infos zu den Büchern.


Buchland (Markus Walther)
Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit. Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht... 


Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“ Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.  


Das kleine Bücherdorf (Katharina Herzog)
Vicky arbeitet in München für das Auktionshaus ihres Vaters. Durch Zufall gerät sie an einen Brief des achtjährigen Finlays aus Swinton-On-Sea in Schottland. Er schreibt an seine verstorbene Mutter und wünscht sich nichts mehr als eine Antwort von ihr. Vicky ist zutiefst gerührt. Als sie den Brief und das beiliegende Foto ihrem Vater zeigt, entdeckt er darauf das Buch, das Finlay in den Händen hält: Eine äußerst seltene Ausgabe von "Alice im Wunderland". Er wittert das Geschäft seines Lebens und schickt seine Tochter mit dem Auftrag nach Schottland, dieses Buch zu besorgen. Als Gegenleistung verspricht er ihr die Leitung der Filiale in Berlin. Mit gemischten Gefühlen reist Vicky nach Schottland in das Küstenstädtchen Swinton-On-Sea und landet in einer richtigen Bücherstadt...


Nach dem Tod ihres Vaters erbt Maggie Holt das Haus ihrer Kindheit, dem man unheimliche Dinge nachsagt. Vor fünfundzwanzig Jahren floh die ganze Familie eines Nachts Hals über Kopf aus dem Haus und kehrte nie zurück. Maggie selbst hat keine Erinnerung an die Geschehnisse dieser Zeit und auch nicht an die Nacht selbst. Nun stellt sich die Frage, was sie mit dem Haus tun soll. Behalten oder verkaufen? Nachdem sie sich für das zweite entscheidet, steht allerdings fest, dass sie Baneberry Hall noch einmal sehen muss. Vielleicht kann sie so ihre verschütteten Erinnerungen wach rufen und endlich herausfinden, ob die Geschichte über das "Haus der Schrecken" wahr ist. Denn so nannte Maggies Vater das Buch, das er nach ihrer Flucht schrieb. Eine Geistergeschichte, von der er behauptet, sie wäre genau so passiert.  Und die ihre gesamte Kindheit und Jugend geprägt hat, sie oft zur Außenseiterin und zum Freak machte. 


Sydney Ragsdale zieht mit ihrer zehnjährigen Tochter RayAnne von Atlanta in die Kleinstadt Hopewell. Dort hat sie das alte Farmhaus ihrer Großeltern geerbt und möchte die Gelegenheit nach ihrer Trennung für einen Neuanfang nutzen. Als Kind hat sie hier glückliche Ferien verbracht und war oft im Buchladen der Stadt. Bea führt den Laden immer noch und als sie Sydney in der Vorweihnachtszeit einen Job als Aushilfe anbietet, kann diese ihr Glück kaum fassen...