Freitag, 14. Dezember 2018

Ein schönes 3. Adventswochenende

Und schon ist am Sonntag der 3. Advent.




Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende mit viel Lesezeit. 





Rezension: "Dünenwinter und Lichterglanz" von Tanja Janz


Kurz vor Weihnachten, mitten in der Planung für eine Weihnachtssendung, erhält Alida die Nachricht, dass ihre wöchentliche TV-Sendung sofort eingestellt wird. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. Beim Sortieren ihres Nachlasses findet sie ein Kästchen mit geheimnisvollen Briefen und ein Foto aus dem Jahr 1949, auf dem ihre Oma mit einem fremden Mann vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording zu sehen ist. Weil dabei auch ein erst kürzlich geschriebener Brief an diesen Mann ist, macht sich Alida auf den Weg an die Nordsee, um die scheinbar heimliche Liebe ihrer Großmutter zu finden. Und findet in dem vorweihnachtlichen Küstenstädtchen noch viel mehr.  

Eine schöne Geschichte für die Weihnachtszeit. Es ist mein erstes Buch der Autorin und hat mir gut gefallen. Es gibt zwar auch eine Liebesgeschichte, aber die ist zum Glück nicht so schmalzig, wie man es bei einem Weihnachtsbuch befürchten könnte. 
Was ich schön fand, war die Beschreibung des winterlichen St. Peter-Ording. Ich war zwar noch nie dort, konnte mir beim Lesen aber alles sehr gut vorstellen. Die Autorin zaubert eine vorweihnachtliche Atmosphäre, auch mit der Darstellung des Antiquitätenladens und der Puppenwerkstatt. Die Stimmung in dieser Zeit kommt sehr gut rüber.

Ein bisschen schade fand ich, dass die Suche nach Hans mit der Zeit ein wenig in den Hintergrund rückte und Alidas persönliche Entwicklung mehr im Mittelpunkt stand. 

Trotzdem kann ich "Dünenwinter und Lichterglanz" empfehlen, besonders für gemütliche Lesestunden in der Adventszeit. 

Meine Bewertung: 🦇🦇🦇🦇


©Blackfairy71






Mittwoch, 12. Dezember 2018

Top Ten Thursday am 13.12.18: Neuerscheinungen 2019




Es ist Donnerstag und damit Zeit für den Top Ten Thursday auf Aleshanees Weltenwanderer-Blog. Das Thema heute lautet:

Zeige 10 Neuerscheinungen aus 2019, auf die du dich jetzt schon freust!

Und hier sind meine. Die ersten 6 Bücher sind Fortsetzungen meiner Reihen, 
die ich immer lese und auf die ich mich jedes Jahr wieder freue. 

Nr. 1 

Nr. 2 

Nr. 3

Nr. 4

Nr. 5

Nr. 6

Die nachfolgenden Bücher habe ich zufällig beim Stöbern entdeckt und sie klingen  alle sehr interessant für mich, deswegen kommen sie mal auf meine Wunschliste für das nächste Jahr. 

Nr. 7

Nr. 8

Nr. 9

Nr. 10


Und ich bin gespannt, welche Bücher nächstes Jahr noch so meinen Weg kreuzen, die ich vielleicht bei Anderen entdecken werden.




175 Jahre "A Christmas Carol" von Charles Dickens

Die meisten kennen die Geschichte vom geizigen Ebenezer Scrooge, dem in der Weihnachtszeit sein kürzlich Verstorbener Teilhaber Marley sowie drei weitere Geister erscheinen. Dies führt dazu, dass er schließlich sein Leben noch ändert. 

Das Buch wurde erstmals im Dezember 1843 mit Illustrationen von John Leech veröffentlicht. Es ist nicht nur einfach eine Weihnachtsgeschichte, denn Dickens wollte damit auch die sozialen Missstände im damaligen England anprangern. 




Auch verfilmt wurde die Geschichte mehr als einmal, nicht alle Versionen sind gelungen. Mir hat besonders die von Disney mit Jim Carrey als Scrooge gut gefallen aus dem Jahr 2009. 

"A Christmas Carol - Eine Weihnachtsgeschichte" hat auch nach all den Jahren nichts von ihrem Zauber verloren und ist einfach zeitlos. 

Montag, 10. Dezember 2018

Rezension: "Winterblüte" von Corina Bomann

Inhalt: 
Anfang Dezember 1902 im eleganten Ostseebad Heiligendamm. Christian, Sohn der Hotelierfamilie Baabe, findet am Strand ein junges Mädchen, offenbar eine Schiffbrüchige. Sie kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. In ihrer Hand hält sie einen Zweig, nach dem sie sofort fragt, als sie zu sich kommt. Sie erzählt Christians Schwester Johanna vom alten Brauch der Barbarazweige und dass sie demjenigen, der sie am 4. Dezember in eine Vase stellt, Glück bringen, wenn sie am Heiligen Abend blühen. Johanna tut es ihr gleich, denn sie kann Glück gebrauchen. Auf dem großen Winterball am 24.12. soll ihre Verlobung bekannt gegeben werden. Aber sie liebt einen anderen, doch einer Verbindung zu Peter Vandenboom würden ihre Eltern niemals zustimmen. Beide Familien sind seit Jahrzehnten verfeindet, doch weder Johanna noch Peter wissen, warum. In Barbara, wie sie das Mädchen vom Strand nun nennt, findet Johanna eine Freundin, der sie endlich ihr Herz ausschütten kann. Und auch mit Christian versteht sie sich sehr gut, was seiner Mutter gar nicht recht ist. Augusta Baabe misstraut Barbara und lässt sie spüren, dass sie nicht willkommen ist in ihrem Gästehaus. Einerseits hofft Barbara, dass ihre Erinnerung bald zurückkommt. Aber dann wird sie Heiligendamm und somit Christian und Johanna verlassen müssen. 
Beide Frauen hoffen nun, dass ihre Barbarazweige zu Weihnachten blühen und damit ihre Wünsche und Träume in Erfüllung gehen werden. 

Meine Meinung:
Schon beim Lesen des Klappentextes war ich mir sicher, dass mir das Buch gefallen würde. Und so war es dann auch. Eine wunderschöne Geschichte, die einfach perfekt in die Vorweihnachtszeit passt. 
Die winterliche Atmosphäre der Ostsee beschreibt die Autorin so lebendig, man kann die kalte klare Luft beinahe fühlen und die Wellen rauschen hören. 
Auch die Figuren sind glaubwürdig angelegt. Es ist eine Zeit des Umbruchs, allerdings herrschen in manchen Kreisen noch alte Konventionen und das Ansehen von Familien wie den Baabes musste oft über das persönliche Glück gestellt werden. Und hatte man keinen Namen, war man auch in der Gesellschaft bedeutungslos. Was Barbara deutlich zu spüren bekommt. 
Johanna und Barbara mochte ich gleich, ebenso Christian, der immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Schwester hat. Auch Ludwig Baabe, das Oberhaupt der Familie, war mir wesentlich sympathischer als seine Frau Augusta. 

Ich kenne den Brauch der Barbarazweige schon seit ein paar Jahren, aber dieses Jahr habe ich auch zum ersten Mal Zweige in eine Vase gestellt.

Fazit: Wer Familiengeschichten zur Weihnachtszeit mag, dem kann ich "Winterblüte" nur wärmstens empfehlen. Wie der Verlag schreibt: Ein Winterbuch zum Träumen. 

Meine Bewertung: 🦇🦇🦇🦇🦇



Dienstag, 4. Dezember 2018

Aktion Gemeinsam Lesen am 04.12.18



Heute bin ich mal wieder dabei und beteilige mich an der wöchentlichen Aktion der Schlunzenbücher. Jeden Dienstag gibt es vier Fragen, von denen die ersten drei immer dieselben sind und die vierte jede Woche variiert.

Los geht's:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Winterblüte" von Corina Bomann und bin auf Seite 152.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Sie aß klaglos, was man ihr vorsetzte, sie wollte keine Extraportionen und sie beschwerte sich nie." 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deine Buch loswerden? 
"Winterblüte" spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Ostseebad Heiligendamm. Dort wird eine junge Frau an den Strand gespült, die einen Zweig in der Hand hält, einen so genannten Barbarazweig. Es geht um den Brauch, dass man am 4. Dezember den Zweig eines Obstbaumes, Holunder oder Haselnuss ins Wasser stellt und wenn dieser am Heiligen Abend blüht, bringt er Glück für das nächste Jahr. 
Ich finde das Buch ganz toll und kann es sehr empfehlen, besonders für diese Jahreszeit. 

4. Feiert ihr Nikolaus? Wenn ja, was ist bei euch im Stiefel drin? Oder habt ihr damit so gar nichts am Hut?
Also feiern wäre übertrieben. Mein Schatz bekommt eine Kleinigkeit in seinen Schuh (Schoki-Nikolaus oder so), mehr gibt es nicht. Ich finde es echt schlimm, wie groß teilweise heute die Nikolausgeschenke geworden sind. Früher bekam ich einen "bunten Teller" und später vielleicht noch ein Buch oder eine Hörspielkassette dazu. Und ich war sowas von happy. Aber heute? Ein Tablet zum Nikolaus, muss das sein? 



Montag, 3. Dezember 2018

Die Montagsfrage #14: Die schönsten Weihnachtsbücher




Heute mache ich mal wieder mit bei der Aktion auf Lauter & Leise von Antonia.  Die heutige Frage lautet:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Und hier kommen sie: 


 "Winterblüte" lese ich gerade, aber ich kann nach rund 130 Seiten schon sagen, dass es ein tolles Buch ist und besonders für diese Jahreszeit. 

 Diese drei historischen Weihnachtsbücher habe ich im letzten Jahr zufällig entdeckt und fand sie alle drei großartig geschrieben. Und sie sind prima zwischendurch zum Lesen. 

"Werwölfe zu Weihnachten" ist eine Kurzgeschichtensammlung verschiedener Fantasy-Autoren und wirklich unterhaltsam.  

Zur "Weihnachtsgeschichte" muss ich ja sicher nichts mehr sagen.  

"Das Schneemädchen" ist die Adaption eines alten russischen Märchens und einfach nur schön geschrieben. 

Absolut niedlich ist dieses Buch. Hauptdarsteller ist die intelligente Ratte Walter, die sich selbst nach Sir Walter Scott benannt hat. Denn die kleine Fellnase ist ein absoluter Büchernarr und lebt im Haus einer Kinderbuchautorin mit einer großen Bibliothek. Das Buch enthält außerdem wunderschöne Zeichnungen.