Sonntag, 20. Oktober 2019

Rezension: "Ruf des Sturms" von Patricia Briggs

Es beginnt damit, dass Mercy Thompson, Walker und Ehefrau des ortsansässigen Alpha-Werwolfs, zu einer Scheune gerufen wird, in der sich ein Goblin anscheinend vor seinen Verfolgern versteckt. Der Besitzer der Farm berichtet ihr, dass eine Frau versucht hat, seinen Sohn zu entführen. Mercys Kojoteninstinkt wittert eine Hexe. Und dann tauchen dort auch noch Zombie-Ziegen auf. 
Doch warum gerade jetzt? Hat es etwas damit zu tun, dass die Regierung ein Treffen mit den Grauen Lords, den Obersten des Feenvolks, organisiert und Mercys Mann Adam dieses mit seiner Sicherheitsfirma unterstützen soll? 
Als das Haus der ortsansässigen Hexe Elizaveta angegriffen wird und klar wird, das Schwarze Magie im Spiel ist, muss Mercy auch die Vampire um Hilfe bitten. Aber um ihr Rudel, ihre Familie und die unschuldigen Menschen in den Tri Cities zu schützen, würde sie alles tun, auch ihr eigenes Leben riskieren. 

Es gibt ja Reihen, die werden mit der Zeit eher langweilig oder es wiederholt sich ständig alles. Nicht so hier. Der inzwischen 11. Fall für Mercedes "Mercy" Thompson Hauptman ist wieder richtig spannend, ein echter Pageturner. Neben der fesselnden Geschichte rund um den Kampf gegen die Hexen, gibt es auch wieder ein paar komische und emotionale Momente. Wie immer macht es die Mischung. Ein bisschen Magie, ein bisschen Crime und die richtige Portion Gänsehaut und Grusel. Nach und nach wird die Spannung immer weiter aufgebaut, bis es am Ende zum entscheidenden Kampf kommt. 

Um in die Reihe einzusteigen, ist dieses Buch vielleicht nicht ganz passend, denn es wird ein paar Mal auf vorherige Ereignisse Bezug genommen. Aber ich würde sowieso empfehlen, die Bücher chronologisch zu lesen, um Mercys Entwicklung von der "geduldeten" Nachbarin zur vollwertigen Gefährtin des Alphawolfes mitzuerleben. 

Fazit: Rundum ein Lesevergnügen und es macht immer wieder Spaß, Mercy und ihre Verbündeten im Kampf gegen die Bösen zu begleiten. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇







Donnerstag, 17. Oktober 2019

Top Ten Thursday am 17.10.19







Heute bin ich auch mal wieder dabei. Ich liebe Bücher und ich liebe Filme, also ist das Thema diese Woche perfekt für mich. Auf Aleshanees Weltenwandererblog geht es heute um folgendes:

Nenne 10 deiner liebsten Bücher, die verfilmt wurden


1.
 An "Dracula" kam ich natürlich nicht vorbei. Es ist mein Lieblingsbuch und ist ja auch schon unzählige Male verfilmt worden. Am besten hat mir aber die Version von Francis Ford-Coppola gefallen mit Gary Oldman, Keanu Reeves und Winona Ryder.
  

2.
"Dolores" mochte ich damals sehr als Buch und musste mir dann natürlich auch den Film ansehen. Auch diesen fand ich sehr gut und Kathy Bates in der Rolle als Dolores ist einfach perfekt. 




 3.
"Es" ist eines meiner Lieblingsbücher von Stephen King. Aktuell läuft ja der zweite Teil der Neuverfilmung in den Kinos, den ersten habe ich letztes Jahr gesehen. Ich kenne aber auch die TV-Verfilmung, die ich auch gut fand damals. 
 

4.
Auch dieses Buch von Stephen King habe ich damals verschlungen und den TV-Mehrteiler mit Rob Lowe, Gary Sinise u. a. fand ich auch gut gemacht.
 

 5.
Und noch mal Mr. King. *g* Dieses war mein erstes Buch von ihm, das ich in den Achtzigern gelesen habe. Und auch der Film hat mir gut gefallen, er ist gut umgesetzt. Warum das Buch jetzt noch mal verfilmt werden musste, ist mir schleierhaft. 




6.
Ich war ein begeisterter Leser der Sookie-Stackhouse-Reihe und habe die Bücher verschlungen. Die TV-Serie "True Blood" musste ich mir natürlich auch ansehen, aber schon bei der 3. Staffel ließ meine Begeisterung nach. 
 

7.
Auch diese Buchreihe um die einzige weibliche Werwölfin, Elena Michaels, gehört zu meinen Lieblingsreihen. Die TV-Serie "Bitten" war da natürlich Pflichtprogramm. Aber so richtig begeistern konnte sie mich nicht, ich habe auch nur Staffel 1 gesehen. 
 

8.


Ich liebe ja englische Krimis und diese Reihe hier, die auf den Shetland Islands spielt, finde ich klasse. Auch die fürs TV verfilmten Shetland-Krimis gefallen mir richtig gut. Sie bringen die Athmospäre der Inseln sehr gut rüber.


 9.
 Inspector Lynley lese ich auch sehr gerne, dieses hier war mein erstes Buch von Elisabeth George. Als "Inspector Lynley Mysteries" wurden ja auch viele Bücher fürs TV verfilmt und ich muss sagen, ein paar gefallen mir sogar besser als die Bücher. 


 10.
Ein etwas älterer Film von Hugh Jackman. Hier habe ich damals noch schnell vorher das Buch von Christopher Priest gelesen und beides hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr sehensvwerter Film mit einem verblüffenden Ende.  







Samstag, 12. Oktober 2019

Rezension: "So finster, so kalt" von Diana Menschig

Die Anwältin Merle Hänssler lebt seit Jahren in Hamburg, als sie Nachricht erhält, dass ihre Großmutter gestorben ist. Merle hat in ihrer Kindheit und Jugend jede freie Minute im Haus ihrer Omi verbracht, das im Hochschwarzwald abseits des Dorfes Steinberg mitten im Wald steht. Als sie nun zur Beerdigung zurück kommt, findet sie bei den Sachen ihrer Großmutter Dokumente aus dem 16. Jahrhundert, geschrieben von einem gewissen Johannes. Anscheinend lebte er genau in diesem Haus. Seine Berichte handeln von seiner Schwester Greta und Merle tut sie zunächst als Aberglaube ab. Aber je länger sie in dem alten Haus wohnt, das sie anscheinend vor irgendwas beschützen will, desto öfter kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück. Außerdem hat sie Albträume von dunklen Wesen  und bösen Wölfen. Und immer mehr gerät sie in den Bann der Märchen, die ihre Oma ihr früher immer erzählt hat. Anscheinend hatte diese selbst schon Nachforschungen angestellt und Kontakt mit einem Experten für Märchen und Sagen aufgenommen.
Dann verschwinden Kinder aus dem Dorf und Merle fragt sich, ob an Johannes' Erzählungen nicht doch mehr dran.  

Es ist schwer, das Buch einem Genre zuzuordnen.Am ehesten würde ich sagen, es passt in den Bereich Mystery. Aber eigentlich ist das auch egal, denn gefallen hat es mir auch so. Es ist düster, irgendwie magisch und märchenhaft. Und darum dreht es sich auch zum größten Teil, um alte Märchen wie "Hänsel und Gretel". Mit diesen bin ich ebenfalls aufgewachsen, genau wie Merle. Es gibt viele Anspielungen auf diese Märchen, angefangen natürlich bei den Namen wie Hans, Greta, der Familienname Hänssler oder auch Jakob Wolf. 
Und es geht darum, dass man mit dem Erwachsenwerden den Glauben an Märchen und das Übernatürliche immer mehr verliert. 

Die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen und ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Der überwiegende Teil spielt in der Gegenwart und aus Sicht von Merle. Dann gibt es wieder ein paar Kapitel aus dem Manuskript von Johannes und man erfährt sozusagen aus erster Hand, was damals passiert ist. 

Das Buch passt perfekt in die herbstliche Jahreszeit, wenn der Nebel durch die Wälder kriecht. Und auch für die Fans von Grimms Märchen kann ich "So finster, so kalt" sehr empfehlen.

Beine Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇





Donnerstag, 10. Oktober 2019

Top Ten Thursday am 10.10.19


Heute bin ich auch mal wieder dabei. Die Mitmachaktion von Aleshanee auf ihrem Weltenwanderer Blog findet jeden Donnerstag statt.

Die Aufgabe diese Woche lautet:

Nenne 10 witzige oder kuriose Buchtitel

Keine leichte Aufgabe für mich und ich habe sich auch nicht ganz erfüllt, denn normalerweise mache ich um solche Bücher einen großen Bogen.Von den nachfolgenden Büchern stehen zwei in meinem Regal: Gestatten Sie, dass ich liegenbleibe und Mein Tagebuch von Dracula höchstselbst. *g* Jedenfalls vermittelt dieses Büchlein nach ein paar Worten direkt den Eindruck, als sei es vom Vampirgrafen selbst geschrieben und es ist so klasse und witzig geschrieben, das musste einfach in die Aufzählung. Es findet sich auch kein Autorenname, also wer weiß... ;-) 
Die anderen Titel sind mir irgendwann schon mal begegnet, gelesen habe ich sie aber nicht. 

1.

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3.

4.

5.

6.

7.







Montag, 7. Oktober 2019

Die Montagsfrage Nr. 54

Heute bin ich mal wieder dabei und beteilige mich auf Antonias Blog Lauter & Leise an der Montagsfrage. 


Diese Woche kommt sie von Ellis wortmagieblog und lautet:

Was haltet ihr von Buchcommunities wir Lovelybooks oder Goodreads?

Ich bin in diesem Jahr seit 10 Jahren bei Lovelybooks angemeldet und auch seitdem regelmäßig dort aktiv. Ich pflege meine Buchregale, schreibe Rezensionen, lese Rezensionen der anderen User, schreibe Gästebucheinträge, mache bei einigen Aktionen mit (gerade aktuell das Herbst- und Halloweenwichteln) und habe auch schon an Leserunden teilgenommen (mit oder ohne Buchgewinn). Und das Gadget auf meinem Blog habe ich auch.
Ich bin sehr gerne dort, habe auch schon einige "Umbauten" mitgemacht. Nach der Schließung der Community Buchgesichter 2014 pflege ich nun bei Lovelybooks weiter den Kontakt mit einigen der ehemaligen User dort. 

Bei Goodreads habe ich mich zwar auch mal angemeldet, vergesse das aber immer wieder und bin da eigentlich überhaupt nicht aktiv.

Angemeldet bin ich weiterhin noch bei den Büchereulen, im Büchertreff sowie bei Literaturschock.  Aber wirklich regelmäßig, also fast täglich, bin ich eigentlich nur bei Lovelybooks unterwegs. Und in einem kleineren, privaten Bücherforum. 

Ich wünsche einen guten Wochenstart!






Mittwoch, 2. Oktober 2019

Rezension: "Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunnis

Die Journalistin Samantha findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen Brief einer gewissen Ivy. Ihre Großmutter sagt, sie hätte diesen und weitere Briefe bei den Sachen ihres verstorbenen Mannes gefunden, dem als Antiquitätenhändler öfter mal ähnliche Dinge in alten Möbelstücken in die Hände gefallen sind. Sam wittert eine große Story, denn sie muss nach der Trennung von ihrem Mann alleine für ihre Tochter sorgen. 
Der Brief stammt aus dem Jahr 1956 und daraus geht hervor, dass die unverheiratete Ivy  ungewollt schwanger wurde. Um einen Skandal zu vermeiden, schickt ihr Stiefvater sie nach St. Margaret's, einem Mutter-Kind-Heim in Sussex. Hierher werden ledige Mütter abgeschoben, um ihre Kinder zu bekommen und diese nach der Geburt zur Adoption freizugeben. In diesem von Nonnen geleiteten Heim herrschen grausame Zustände. Die Mädchen müssen hart arbeiten, obwohl sie hochschwanger sind und werden hart bestraft, wenn sie sich weigern.
Sam erfährt, dass St. Margaret's kurz vor dem Abriss steht und sie hat nur zwei Tage Zeit, um die dunklen Geheimnisse des Hauses aufzudecken. 

Danke erst einmal an das Blogger-Portal, das mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.  

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen unentschlossen, was ich nun schreiben soll. Auf jeden Fall ist es ein wichtiges Thema, das hier publik gemacht wurde und es ist heute fast unvorstellbar, wie noch im letzten Jahrhundert mit den Mädchen und jungen Frauen umgegangen wurde, welche Grausamkeiten ihnen in diesen Heimen angetan wurde. Von Frauen, die eigentlich Nächstenliebe im Namen Gottes spenden sollten. Das hat mich wirklich wütend gemacht.
Trotzdem hat mir der Teil, der in der Vergangenheit spielt, besser gefallen. Mit Ivy habe ich sofort mitgefühlt und sie war mir gleich sympathisch. Sie ist sehr authentisch dargestellt.
Mit Sam wurde ich dagegen nicht so recht warm. Auch fand ich die Passagen in der Gegenwart ein wenig verwirrend, es gibt viele Namen und ab einem bestimmten Punkt hätte man einer der Personen ihren richtigen Namen geben sollen, das wäre eindeutiger gewesen. Wer das Buch kennt, weiß vielleicht wen ich meine. 
Im Großen und Ganzen spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, aber zwischendurch gibt es immer mal wieder weitere Zeitsprünge, die meiner Meinung nach nur für mehr Verwirrung sorgen. Mir fehlte ein roter Faden und ein wirklicher Lesefluss in der gesamten Geschichte. 

Deswegen gibt es von mir nur vier Fledermäuse. 

Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇




 

Donnerstag, 26. September 2019

Der Leseherbst ist da!

So, mein Urlaub ist nun leider auch schon wieder vorbei. Unsere Kurztripps nach Ostfriesland und London waren sehr schön. 
Ach ja und bei der Gelegenheit haben wir dann auch mal eben auf dem Pilsumer Leuchtturm bei Greetsiel geheiratet. *g* 

Wenn ihr Fotos sehen möchtet, bitte den Links folgen. Es sind allerdings noch keine von der Trauung, darauf warten wir selbst noch.

Kurzurlaub in Ostfriesland

Kurzurlaub in London

Und heimlich hat sich auch der Herbst eingeschlichen, meine liebste Jahreszeit. Buchtechnisch bin ich gerade bei einem Rezensionsexemplar: Das Haus der Verlassenen. 

Für den Oktober stehen noch folgende Bücher auf meiner Möchte-ich-jetzt-gerne-lesen-Liste:

Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga
So finster, so kalt von Diana Menschig
Das Haus der Monster von Danny King
Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells 
Das Haus über den Klippen von Mary Higgins Clark 

Mal sehen, welche davon ich tatsächlich schaffen werde.

Und natürlich der neue Mercy Thompson, der aber erst Ende Oktober erscheinen wird. 

Herbstliche Grüße!





 

Mittwoch, 18. September 2019

Rezension: "Dunmor Castle - Der Halt im Sturm" von Kathryn Taylor

Alexandra "Lexie" Cavendish ist immer noch auf Dunmor Castle. Für ihre Firma soll die Innenarchitektin Pläne für den Umbau der alten Burg zu einem Hotel entwerfen. Ihr Verhältnis zu Grayson Fitzgerald, dem unehelichen Sohn und gleichzeitig härtesten Konkurrenten ihres Chefs, ist weiterhin angespannt. 
Und sie versucht weiterhin das Schicksal ihrer Mutter zu klären, die vor zwanzig Jahren spurlos aus der Burg verschwand. Hatte sie wirklich vor, mit einem Mann fortzugehen und ist dieser Mann Lexies Vater? Und stammt er aus Cerigh?
Aber auch Graysons Großmutter und Großtante scheinen Geheimnisse zu haben? Wieso geistert Fanny nachts durch die Burg?

"Der Halt im Sturm" ist die Fortsetzung des Zweiteilers und setzt genau dort ein, wo "Das Licht im Dunkeln" endet. Auch wenn einige Dinge noch mal erklärt werden, empfehle ich trotzdem, zuerst Teil 1 zu lesen. Vieles ist dann leichter nachzuvollziehen.

Mir hat dieser abschließende Teil sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Neben der Spannung kommen auch die Emotionen nicht zu kurz.
Gerade zum Ende hin steigt die Spannung noch mal und die Handlungsfäden werden zusammen geführt und zu einem für mich guten Ende gebracht. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇






Freitag, 6. September 2019

Endlich Urlaub!

Geschafft! Endlich Urlaub! 


Die nächsten zwei Wochen wird es hier vielleicht etwas ruhiger werden, da ich Urlaub habe. Je nach Wetterlage werden wir sicher Einiges unternehmen. Außerdem fahren wir ein paar Tage an die Nordsee und auch vier Tage nach London. Darauf freue ich mich schon sehr. Auch eine Geburtstagsfeier steht an: Mein Vater wird 80 Jahre alt. 

Zeit zum Lesen habe ich hoffentlich trotzdem zwischendurch, denn das gehört ja zu einem entspannten Urlaub dazu. Und am 15.09. startet im Forum Ullis Büchercafé auch die Leserunde zum zweiten Teil von "Dunmor Castle" von Kathryn Taylor, da möchte ich auf jeden Fall mitmachen. 


Kommt gut ins Wochenende und genießt die - hoffentlich - freien Tage, vorzugsweise mit einem guten Buch. 



Donnerstag, 5. September 2019

Top Ten Thursday am 05.09.2019


Der erste Donnerstag im September und ich bin heute auch mal wieder bei der Mitmachaktion auf Aleshanees Weltenwandererblog dabei. 
Das Thema heute lautet:


10 Bücher, die auch in der deutschen Übersetzung einen
 englischen Buchtitel haben

Zunächst dachte ich ja, ich bekomme die 10 Bücher nicht zusammen. Als erstes fiel mir auch nur "Club Dead" ein. Dann bin ich mal meine Bücher durchgegangen und habe doch noch ein paar gefunden. Gut, bei einigen ist es eine Kombination aus dem englischen Original und einem deutschen "Untertitel", aber ich hoffe, das zählt auch. 


1.

2.


3.


4.


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6.


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8.


9.


10.


Was ich manchmal denke: Bei vielen Büchern wäre es besser gewesen, tatsächlich den englischen Titel zu übernehmen, statt einen deutschen "zu erfinden". Manchmal sind diese echt sinnfrei und auch keine Übersetzung des Originaltitels. 

Die nächsten beiden Wochen werde ich urlaubsbedingt wohl nicht dabei sein, ich muss mal schauen. 








Mittwoch, 4. September 2019

Schule verbannt Harry-Potter-Bücher

Als ich die Meldung gestern im Radio hörte, habe ich zunächst mal im Kalender nachgesehen, ob wir vielleicht den 1. April haben. Nein, eindeutig nicht. 

Es geht um Harry Potter, den Zauberlehrling aus Hogwarths. Eine Schule im US-Bundesstaat Tennessee hat die Reihe verboten, weil angeblich echte Magie am Werk wäre. Dies hätten auch Exorzisten bestätigt. Mit den Zaubersprüchen und Flüchen könne man tatsächlich Dämonen beschwören.

Der Pastor einer katholischen Schule in Nashville hat den Eltern der Schüler eine E-Mail geschickt und sich sehr besorgt gezeigt. Nach zahlreichen Gespräche mit Exorzisten in den USA und sogar in Rom, hätte man festgestellt, dass die Zaubersprüche "echt" und damit sehr gefährlich seien, weil man damit böse Geister beschwören könne. Außerdem sei die Darstellung von Magie sowohl als gut als auch als böse eine Täuschung. 

Die katholische Diözese in Nashville hat zwar keine offizielle Haltung zu den Büchern geäußert, aber dem Pastor stehe es frei, für seine Schule entsprechende Entscheidungen zu treffen und solche Maßnahmen zu ergreifen. Letztendlich gehe es ja darum, den Schülern altersgerechten Lesestoff nahe zu bringen.

 Finite Incantatem! zu sagen, hätte vielleicht auch gereicht. 



Quelle: Spiegel online

Cover Theme Day am 04.09.19




Auch heute gibt es wieder die Mitmachaktion auf Charleens Blog

Die Aufgabe heute lautet:


Zeige ein Cover, auf dem ein Vogel zu sehen ist 



Ich liebe Raben, Krähen und Dohlen, es sind einfach wunderschöne Vögel, die auch etwas Mystisches haben. In vielen Kulturen gelten sie als Unglücksboten.

Das Buch ist aus der Krimireihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway. Hier geht es zu meiner Rezi --> KLICK






Dienstag, 3. September 2019

Aktion Gemeinsam Lesen am 03.09.2019


An diesem ersten Dienstag im September bin ich auch wieder dabei bei der Aktion der Schlunzenbücher.

Hier sind die vier Fragen der Woche, von der die ersten drei immer dieselben sind, nur die vierte ist jede Woche eine andere.


1. Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du gerade?
    Ich lese "Dünenfeuer" von Sven Koch und bin auf Seite 43.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
     "Doch Tjark mochte inzwischen nicht mehr so recht an diese Hypothese glauben."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
     Viel kann ich noch nicht sagen, ich habe gestern erst angefangen und bin noch nicht sehr
     weit. Es ist glaube ich der vierte Teil der Reihe, die ersten beiden habe ich schon gelesen
     und sie haben mir gut gefallen. Ich mag Ostfriesland und war schon oft dort oben, wo die
     Krimis spielen. Diese Reihe von Sven Koch gefällt mir ehrlich gesagt besser als die Bücher
     von Klaus-Peter Wolff, aber das ist natürlich Geschmacksache. 

4. Liest du schon immer dieselben Genre und Autoren oder hat sich dein Leseverhalten im
    Laufe der Zeit verändert? Und wenn ja, wie?
    Hm, also ich habe immer schon Krimis und Thriller gelesen und lese diese auch heute
    noch am liebsten. Meine ersten "Erwachsenenbücher" waren von Stephen King. Von ihm
    habe ich aber schon ewig nichts mehr gelesen, weil mich seine Bücher in den letzten 
    Jahren vom Thema her nicht gereizt haben. Früher war es Horror, das lese ich auch nach
    wie vor noch, aber da gab es von ihm ja länger nichts. 
    Was in den letzten Jahren bei mir hinzu gekommen ist, sind historische Romane. Die 
    habe ich früher nie gelesen. Und solche Geschichten, die auf zwei oder mehreren
    Zeitebenen spielen, wie von Kate Morton, Lucinda Riley, Katherine Webb, Corina
    Bomann. Ich glaube, eine eigene Genrebezeichnung gibt es da nicht, das fällt wohl unter 
    Belletristik.  









Sonntag, 1. September 2019

Rezension: "Der Kinderflüsterer" von Alex North

Wenn die Tür halb offen steht, ein Flüstern zu dir rüberweht...

Nach dem Tod seiner Frau zieht Tom Kennedy mit seinem sechsjährigen Sohn Jake nach Featherbank, um ganz neu anzufangen. Aber der beschauliche Vorort hat eine dunkle Vergangenheit, denn hier wurden vor zwanzig Jahren fünf Jungs entführt, vier davon wurden ermordet aufgefunden, der fünfte ist bis heute verschwunden. Der Mörder, genannt der Kinderflüsterer, sitzt im Gefängnis und die alten Geschichten interessieren Tom auch nicht. 
Aber dann verschwindet wieder ein Junge und Tom beginnt doch, sich Sorgen zu machen, weil Jake plötzlich behauptet, ein Flüstern vor seinem Fenster zu hören. Und ihm kommen Gerüchte zu Ohren, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt haben soll. Ist dieser wieder aktiv?

"Der Kinderflüsterer" habe ich als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten. Vielen Dank noch mal dafür, auch an den Verlag.  

Die Meinungen über das Buch gehen ja doch sehr auseinander, wie ich festgestellt habe. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt. Ein Thriller ist es sicher nicht, aber ich glaube, das soll es auch gar nicht sein. Es ist ein Roman, der zugleich spannend und emotional geschrieben ist. Es geht zwar um den Kinderflüsterer, die Morde an den Kindern, aber auch um das schwierige Verhältnis von Tom zu seinem Sohn und ebenso um das von Tom zu seinem Vater. 

Ähnlich wie fast immer bei Stephen King, spielt auch "Der Kinderflüsterer" in einer Kleinstadt und auch hier geht es um ein Kind, das in Gefahr gerät. Auch gibt es einen Hauch von Mystery, durch die Figur des kleinen Mädchens und durch Jakes Bemerkung am Ende des Buches. Ich würde aber trotzdem keine Vergleiche ziehen, denn Alex North hat keinen Horror geschrieben, sondern einen fesselnden psychologischen Spannungsroman mit interessanten Hauptfiguren. Besonders der sensible Jake ist North gut gelungen und von Anfang an habe ich mit ihm gefühlt. Auch Toms Situation konnte ich gut nachvollziehen. Er vermisst seine Frau und muss gleichzeitig für seinen Sohn da sein, denn schließlich vermisst er auch seine Mutter. 

Fazit: "Der Kinderflüsterer" ist ein flüssig zu lesender, spannender Roman mit einem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. 

Bewertung: 🦇🦇🦇🦇🦇





Mittwoch, 28. August 2019

Aktion Cover Theme Day am 28.08.19




Die Mitmachaktion wird jeden Mittwoch in Charleens Traumbibliothek veranstaltet. Die Aufgabe diese Woche lautet:


Zeige ein Cover, dessen Titel mit einem "K" beginnt

Ich habe mich dann für dieses Buch entschieden, den ersten Teil einer Trilogie (zumindest in der deutschen Übersetzung):




Klappentext:
Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?
Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?   

Hier geht's zu meiner Rezi: KLICK




Dienstag, 27. August 2019

Aktion Gemeinsam Lesen am 27.08.19


Auch am heutigen Dienstag findet wieder bei den Schlunzenbüchern die wöchentliche Aktion Gemeinsam Lesen statt. Wie immer gibt es vier Fragen, die ersten drei sind immer dieselben, die vierte ist jede Woche eine neue. 


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Der Kinderflüsterer" von Alex North und ich bin auf Seite 220.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es war ein sehr verwirrender Tag gewesen, dachte Jake." 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe das Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen und bisher gefällt es mir sehr gut. Es geht um einen Mann und seinen Sohn, die vor einem Jahr Frau und Mutter verloren haben und deswegen in eine andere Stadt ziehen. Dort hat es vor 20 Jahren mehrere Morde an kleinen Jungs gegeben und nun scheint es, dass der sogenannte "Kinderflüsterer" zurück ist. Ein bisschen erinnert der Stil an Stephen King, da es ja auch bei ihm meistens Kinder sind, die in Kleinstädten in Gefahr geraten. 


4. E-Reader oder Kindle-App?
Weder noch. 😉  Ich lese keine E-Books, ich lese nur "richtige" Bücher. Ein E-Book ist mir zu unpersönlich und mir fehlt da das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, es einfach mal durchzublättern, der Duft der Seiten. Außerdem, was würde denn aus meinem SUB werden, wenn ich nur noch elektronisch lese? Und dann müsste ich ja auch nicht mehr auf Büchermärkten stöbern, was mir definitiv fehlen würde. ;-) 





Montag, 26. August 2019

Rezension: "Der Sünde Sold" von Inge Löhning

Denn der Sünde Sold ist der Tod...

Nachdem Agnes' Mann und Tochter bei einem Brand ums Leben kamen, kauft sie sich ein Häuschen im kleinen Ort Mariaseeon südlich von München. Aber auch hier kommt sie nicht zur Ruhe, denn der fünfjährige Jakob ist spurlos entschwunden, anscheinend entführt. Bei einer ihrer Joggingrunden findet dann ausgerechnet Agnes den Jungen, nackt im Wald auf einem Holzsstoß. Der Münchener Hauptkommissar Konstantin Dühnfort übernimmt den Fall. Dann wird eine Leiche gefunden und eine weitere Frau verschwindet. Und alles deutet auf religiös motivierte Taten hin. 

"Der Sünde Sold" ist der erste Teil der Krimireihe von Inge Löhning um Hauptkommissar Konstantin Dühnfort. 
Ich habe schon viele gute Kritiken zum Buch gelesen und gehört und es stand auch schon viele Jahre auf meiner Wunschliste. Beim letzten Büchermarkt fiel mir dann "Der Sünde Sold" in die Hände und es musste natürlich mit. 

Aber möglicherweise habe ich schon zu viele Krimis und Thriller gelesen und bin verwöhnt. Im Grunde war das Buch zwar gut, aber zwischendurch hatte es für mich doch einige Längen und richtige Spannung wollte manchmal nicht aufkommen. Auch hatte ich sehr schnell einen Verdacht, wer der Täter sein muss und so war es dann auch. 
Und ich hatte das Gefühl, dass alles schon öfter gelesen zu haben. Es gibt nichts wirklich Neues. Was bei Krimis natürlich auch nicht einfach ist. 

Die Hauptfiguren waren mir durchaus sympathisch. Agnes hat sehr viel durchgemacht und ich kann verstehen, dass sie endlich zur Ruhe kommen möchte. Und auch ihre Schuldgefühle sind in einer solchen Situation normal. 
Dühnfort ist sein Job sehr wichtig, er ist eigentlich für ihn mehr als das und er setzt alles dran, den Täter zu kriegen. 

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, aus der von Dühnfort, aus der von Agnes und aus der des Täters. Natürlich ohne zu sagen, wer er ist. Man erfährt aus seiner Vergangenheit, wie es soweit kam, also quasi seinen "Werdegang" und auch hier ist es eigentlich das Übliche. 

Vielleicht werde ich die Reihe weiter verfolgen und vielleicht gefallen mir die weiteren Teile ja besser. Aber für "Der Sünde Sold" kann ich leider nicht die volle Punktzahl vergeben. 

Bewertung: 🦇🦇🦇









Donnerstag, 22. August 2019

Top Ten Thursday am 22.08.19


Auch heutigen Donnerstag ist es wieder Zeit für Aleshanees Top Ten Thursday auf ihrem Weltenwanderer Blog.

Die Aufgabe heute lautet: 

10 Bücher mit EINEM männlichen Protagonisten

Gar nicht so einfach, denn bei vielen Büchern, die ich lese, sind es mehrere Personen oder Paare, aber ein paar habe ich dann doch gefunden. 


1. Jacob Marlowe, seit 167 Jahren ein Werwolf


2. Jonathan Barrett, ein Vampir zur Zeit des Bürgerkriegs im 18. Jahrhunderts


 3. Andras Petru Bathory. Dieser historische Vampirroman spielt 1840 in Wien. 


4. Harry Dresden fiel mir natürlich sofort ein, der Magier und Privatdetektiv gehört unbedingt in meine Top Ten.  


 5. Peter Grant. Polizist und "Zauberlehrling" in London. 


 6. Carson Ryder. Er ist ein Polizist, dessen hochintelligenter Bruder als verurteilter Frauenmörder im Gefängnis sitzt.


7. Matthew Shardlake gehört natürlich auch in die Aufzählung  


 8. Arthur Conan Doyle (damals noch ohne "Sir") erzählt hier in der Ich-Form


9. Dr. David Hunter, forensischer Anthropologe


 10. Max Heller. Polizeikommissar bei der Dresdener Polizei zur Zeit des 2. Weltkrieges