Dienstag, 12. November 2019

Aktion Gemeinsam Lesen am 12.11.19



Heute bin ich auch mal wieder dabei und beteilige mich an der wöchentlichen Aktion der Schlunzenbücher.

Hier sind die vier Fragen und meine Antworten:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga und bin auf Seite 148.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Du liebe Güte, was ist denn mit Ihnen passiert," rief Mrs. Westlake, als Mathilda den Kopf ins Wohnzimmer steckte. 

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Die Geschichte spielt im Jahr 1900 in London und im Mittelpunkt steht die junge Lehrerin Mathilda Gray. Die Lebensumstände haben es ihr "erlaubt" einen Beruf zu ergreifen, statt jung zu heiraten und Kinder zu bekommen. Sie ist ein sympathischer Charakter, selbstbewusst, modern, neugierig, an geschichtlichen Dingen interessiert. Als die Schülerin Laura überraschend die Schule verlässt, versucht Mathilda die Gründe dafür herauszufinden und ein altes Familiengeheimnis zu lüften. Ich mag Susanne Gogas Bücher, nach "Der dunkle Weg" und "Der verbotene Fluss" ist es mein drittes von ihr.    

4. Welches Buch hast du dir zuletzt gekauft und warum?
Gestern kam "Bratapfel am Meer" von Anne Barns bei mir an. Zum einen gefiel mir das Cover und auch der Klappentext verspricht eine schöne Lesezeit. Ich hoffe auf ein Wohlfühlbuch für die Adventszeit.






Montag, 11. November 2019

Rezension: "Spiel der Wölfe" von Patricia Briggs

Bran Cornick, Marrok und damit mächtigster Werwolf Amerikas, hat sich dazu entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen und den Menschen mitzuteilen, dass Werwölfe tatsächlich seit Jahrhunderten unter ihnen existieren. Um über das weitere Vorgehen zu verhandeln, hat er alle Alpha-Werwölfe aus Europa und dem Rest der Welt zu einem Gipfeltreffen nach Seattle eingeladen. Aus seinem Rudel schickt er seinen Sohn Charles und dessen Gefährtin Anna. Er hofft, durch die Anwesenheit der Omegawölfin die vielen dominanten und mächtigen Wölfe zu beruhigen. Denn nicht alle sind damit einverstanden, ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden, ganz besonders nicht Jean Chastel, besser bekannt als die Bestie von Gevaudan. Kein leichter Job für Charles, der sich als Vollstrecker seines Vaters bisher eher mit Taten als mit Worten einen Namen gemacht hat. Und es dauert auch gar nicht lange, bis es zum ersten Zwischenfall kommt...


"Spiel der Wölfe" ist der zweite Teil der Ablegerserie von Patricia Briggs' Mercy-Thompson-Reihe. Und auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Am Rande wurden die Ereignisse übrigens auch schon in einem der Mercy-Bücher erwähnt. 

Wie schon der erste Teil, ist auch dieser meiner Meinung nach etwas düsterer als Mercys Abenteuer. Was aber gut zu der Gesamtgeschichte und auch zu Charles' Charakter passt. Tief im Inneren ist er ein einsamer Wolf, loyal seinem Vater und dem Rudel gegenüber. Hinter vorgehaltener Hand wird er "Der Scharfrichter" genannt, da er für seinen Vater die Wölfe tötet, die sich nicht an die Regeln halten. Er kennt es nicht anders und Gefühle haben da keinen Platz. Das ändert sich, als er seine Gefährtin trifft. Eine Omega-Wölfin, die die Fähigkeit hat, die Bestie in ihm - und auch in jedem anderen dominanten Wolf  - zu beruhigen. Eine schwierige Aufgabe, denn Anna hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht, wie man im ersten Band erfahren hat. Und sie beginnt erst langsam, anderen Wölfen wieder zu vertrauen. Gemeinsam lernen Anna und Charles nun, wie es ist, einen wahren Gefährten an seiner Seite zu haben und auch die Bindungen des Rudels zu nutzen.

"Spiel der Wölfe" ist von Anfang bis Ende spannend und lebendig erzählt, meistens abwechselnd aus der Sicht von Charles und der von Anna, aber immer in der dritten Person. 
Action, Emotionen und auch schwarzer Humor machen das Buch zu einem Lesevergnügen. Letzterer kommt meistens dann zum Tragen, wenn Bruder Wolf das Kommando übernimmt. 

Man muss den ersten Teil (Schatten des Wolfes) nicht unbedingt gelesen haben, um diesen hier zu verstehen. Aber ich würde es trotzdem empfehlen, weil man dann die Weiterentwicklung von Anna viel besser nachvollziehen kann. 

Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇 🦇










Donnerstag, 7. November 2019

Top Ten Thursday am 07.11.19



Der erste Top Ten Thursday auf Aleshanee Blog im November und ich bin heute auch dabei.

Die Aufgabe heute finde ich sehr interessant, denn darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht bzw. gar nicht darauf geachtet.

10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit demselben Buchstaben anfängt, wie deiner.

Ich folge mal Aleshanees Beispiel und wähle fünf mit meinem Mädchennamen und fünf mit meinem jetzigen Namen. 

Mein Mädchenname: K

King, Stephen
Ich glaube, zu ihm muss man nicht viel schreiben. Zu meinen Favoriten zählen Es, Brennen muss Salem, Der Talisman und The Stand.

Koch, Sven
Er schreibt Krimis und Thriller. Aus der Ostfriesland-Reihe ist z. B. Dünengrab. Dann gibt es noch die Thriller-Reihe mit Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron, u.a. Totenmond und Brennen muss die Hexe.

Kostova, Elisabeth
Ich kenne von ihr nur Der Historiker, in dem es um Dracula geht. Ich weiß gar nicht, ob sie noch mehr geschrieben hat.

Koontz, Dean R.
Wie Stephen King ebenfalls ein Horror und Thriller-Autor, von dem ich früher viel gelesen habe. Ein Titel: Unheil über der Stadt

Kaffke, Silvia
Ich habe von ihr zwei historische Krimis gelesen, die in Duisburg Ruhrort spielen und die ich klasse fand, richtig spannend: Das rote Licht des Mondes und Das dunkle Netz der Lügen


Mein jetziger Name: M

Morton, Kate
Die australische Autorin schreibt tolle Familiengeschichten, die auf zwei oder mehr Zeitebenen spielen. Toll fand ich z. B. Der verborgene Garten und Das Seehaus.

Montanari, Richard
Ich habe (fast) alle Teile seiner Thrillerreihe mit den Detectives Kevin Byrne und Jessica Balzano gelesen, angefangen mit Mefisto und das letzte war Shutter Man. 

Meyer, Kai
Fantasy-Lesern ist er natürlich ein Begriff. Ich gebe zu, bisher habe ich nur Die Seiten der Welt von ihm gelesen.  

McFadyen, Cody
Bekannt geworden ist er durch seine Thrillerreihe um FBI-Agentin Smoky Barrett. Teil 1 ist Die Blutlinie. Der bisher letzte Teil der Reihe ist Die Stille vor dem Tod, welches sehr gegensätzliche Kritiken bekommen hat.

Marley, Robert C.
Von ihm ist die Inspector Swanson-Reihe, historische Krimis aus dem viktorianischen London. Gelesen habe ich bisher nur Inspector Swanson und der Fluch des Hope Diamanten. 



 




Montag, 4. November 2019

Rezension: "Todeszeichen" von Saskia Berwein

Inhalt:
Bisher war Lemanshain ein recht beschaulicher Ort und bisher hatte Kriminaloberkomissarin Jennifer Leitner auch nicht mit größeren Fällen zu tun. Ganz im Gegensatz zu ihrer Zeit in Frankfurt. Aber seit einigen Monaten treibt ein brutaler Serienkiller sein Unwesen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Die Presse nennt ihn den "Künstler", da er den entführten und ermordeten Frauen ein regelrechtes Gemälde in die Haut ritzt.
Am Morgen, nachdem ein weiteres Opfer gefunden wird, trifft Jennifer auf den ab jetzt zuständigen Staatsanwalt Oliver Grohmann. Sein Vorgänger, mit dem Jennifer recht gut auskam, ist in den Ruhestand gegangen. Nun ist sie erst mal skeptisch, wie es mit der neuen Zusammenarbeit klappen wird. 
Außerdem sitzt ihr ihr Chef und die Stadtverwaltung im Nacken, da es auch nach sechs Opfern immer noch keine Spur zu geben scheint. Allerdings gibt es bei dem Fund der letzten Toten eine Änderung gegenüber dem vorherigen Muster des Täters. Hatte Opfer Nr. 6 eine besondere Bedeutung für ihn?


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich bereits "Seelenweh" aus der Krimireihe von Saskia Berwein gelesen. Das hatte mir schon gut gefallen und ich wollte schon lange weitere Bücher der Reihe gelesen. Mit "Todeszeichen" habe ich nun Band 1 gelesen und weiß nun auch, wie Jennifer Leitner und Oliver Grohmann an ihrem ersten gemeinsamen Fall zusammen arbeiteten. Danke an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar. 

"Todeszeichen" war für mich ein echter Pageturner, sehr spannend durch den flüssigen und lebendigen Schreibstil, ich hatte es in zwei Tagen durch. 
Der Fall und die Polizeiarbeit stehen im Vordergrund, auch wenn es zwischendurch um das Privatleben der Ermittlerin geht. In erster Linie wird aus Sicht von Jennifer Leitner erzählt, dann gibt es auch Passagen, in der es um die Tochter des letzten Opfers geht. 
Nach und nach werden die Fäden zusammengeführt und durch den häufigen Kapitelwechsel, besonders zum Schluss hin, mit steigender Spannung beendet.

Die Protagonisten mochte ich auch. Jennifer Leitner lebt für ihren Job, auch wenn das Privatleben darunter leidet. Trotzdem hat sie manchmal ein schlechtes Gewissen ihrer Familie gegenüber. Und Oliver Grohmann versteckt sich nicht hinter seinem Schreibtisch, sondern ist lieber direkt nah am Geschehen.

Fazit: Ein spannender Thriller, der flüssig zu lesen ist, bei dem man Miträtseln kann und der mich sehr gut unterhalten hat.

Meine Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇 🦇



 
 

Freitag, 1. November 2019

Wichtelaktion bei Lovelybooks

Gestern war es soweit und ich durfte endlich mein Paket von der Herbst- und Halloween-Wichtelaktion auspacken.






Dazu gab es einen Brief mit Erklärungen zu den durchnummerierten Geschenkpäckchen. Ich habe mich sehr gefreut über meine Geschenke.