Freitag, 13. Dezember 2019

Luciafest am Freitag den 13.

Heute ist nicht nur Freitag der 13. In Skandinavien, besonders Schweden, und auch einigen anderen Ländern der Nordhalbkugel, feiert man heute das Luciafest.
 
Es ist der Tag der Lichterkönigin und der Ursprung des Festes liegt in der Verehrung der Heiligen Lucie von Syracus in Italien. 
Der 13. Dezember war früher der Tag der Wintersonnenwende, der kürzeste Tag des Jahres. Heute, nach der Gregorianischen Kalenderreform, ist der 21. bzw. 22. Dezember auf der nördlichen Halbkugel der kürzeste Tag des Jahres.

In Schweden ist es so, dass die älteste Tochter in der Familie die Lucia ist. Sie trägt dann ein langes, weißes Kleid, ein rotes Seidenband um die Taille und eine Krone mit Kerzen auf dem Kopf.

Bereits vor Sonnenaufgang beginnen die Vorbereitungen. Dann wird die Familie geweckt und nachdem gesungen wurde, gibt es ein traditionelles Frühstück mit safrangewürzten Brötchen (Lussekatt), Pfefferkuchen und Glögg, dem schwedischen Glühwein.
Am Morgen des 13. Dezember finden überall Lucia-Umzüge statt, es werden Lucia-Lieder gesungen, passend zur Vorweihnachtszeit. Durch diese alten Bräuche, die es in Schweden schon seit 1780 gibt, sollen Freude und Helligkeit in diese dunkelste Zeit des Jahres gebracht werden. 

Ich finde es toll, dass diese Tradition immer noch eingehalten wird. 







Donnerstag, 12. Dezember 2019

Top Ten Thursday am 12.12.19



 Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell wieder Donnerstag ist und damit schon wieder Zeit für die wöchentliche Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog.


Das Thema heute: 10 Bücher, die ganz neu bei dir eingezogen sind.


Und hier seht ihr die letzten 10 Bücher, die bei mir ein neues Zuhause gefunden haben:  


 1. - 6.
Dieses Jahr sind wirklich ungewöhnlich viele Weihnachtsbücher bei mir eingezogen. Ich weiß auch nicht, mir war einfach danach, diese zu lesen. 

7.
"Bratapfel am Meer" spielt zwischen Weihnachten und Silvester auf der verschneiten Insel Juist. Und mir hat nicht nur die Geschichte gut gefallen, sondern auch die Rezepte, die die Autorin hinten im Buch veröffentlicht hat, z. B. für Fudge und Lebkuchen.


8. und 9.
Diese beiden Neuzugänge habe ich einer Halloweenwichtelaktion bei 
Lovelybooks zu verdanken. Es sind beides Teile einer Reihe. 


10.
Dieser zuletzt veröffentliche Teil der Mercy-Thompson-Reihe ist im Oktober 
bei mir eingezogen und ich musst es auch direkt lesen.



Das waren meine 10 Neuzugänge der letzten Zeit. Ich bin gespannt, welche Schätze so bei euch eingezogen sind.








Dienstag, 10. Dezember 2019

Rezepte aus Büchern


Und ich meine keine Koch- oder Backbücher. ;-) Sondern Romane, in denen die Protagonisten entweder selbst gerne backen und kochen oder der Autor. Und dann eben ihre oder seine Rezepte auch im Buch veröffentlicht.

Ich habe letztens ja "Bratapfel am Meer" gelesen von Anne Barns. Protagonistin Caro backt wahnsinnig gern und mit Leidenschaft, besonders in der Weihnachtszeit.  Und erfreulicherweise hat die Autorin am Ende des Buchs ein paar Rezepte veröffentlicht. Und tatsächlich habe ich bereits drei davon ausprobiert. Zum einen den Weihnachtsstollen. Sehr lecker, aber ich habe ihn in einer normalen Kastenform gebacken. Ich versuche es demnächst noch mal in einer speziellen Stollenform, ich denke, dann klappt das noch besser.
Und dann habe ich mich letzten Samstag an "Caros Lebkuchen" und "Pias Winterfudge" versucht. Für das Fudge habe ich mir sogar extra ein Zuckerthermometer zugelegt. Und es ist tatsächlich gelungen und schmeckt sehr lecker. Hat mein Mann auch bestätigt. *g*

In Philippa Ashleys "Hinter dem Café das Meer" gibt es auch ein paar Rezepte am Schluss. Das Ganze spielt ja in Cornwall, deswegen sind es natürlich regionale Spezialitäten. Die Cornish Pasty z. B. haben wir dort schon gegessen und vielleicht werde ich sie nun auch mal ausprobieren. 
In ihrem "Weihnachten im Café am Meer" sind auch Rezepte, die muss ich mir noch mal genauer ansehen. 






Montag, 9. Dezember 2019

Rezension: "Das Weihnachtswunder von Hope Street" von Emma Heatherington

Eigentlich hat Ruth Ryans alles: einen guten Job, ein schönes Zuhause, Freunde. Aufgrund ihrer Kolumne und Radiosendung, in der sie als "Kummerkastentante" Tipps in allen Lebenslagen gibt, ist sie auch in der Öffentlichkeit bekannt. Trotzdem fühlt sie sich einsam, gerade jetzt zur Weihnachszeit, denn vor einem Jahr ist ihr Vater gestorben, der neben ihrem Job ihr ein und alles war. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als Ruth und ihre Schwester Ally noch jung waren und seit dem Tod ihres Vaters lebt Ruth allein in dem großen Haus. In letzter Zeit kommen ihr immer öfter Zweifel, ob es überhaupt noch richtig ist, dass sie anderen Menschen Hilfestellung bei ihren Problemen gibt, wenn sie nicht mal ihr eigenes Leben auf die Reihe bekommt. 
In ihrem Stammcafé trifft sie schließlich auf Michael, dem sie einmal geholfen hat und schließlich kommt Ruth die Idee, dieses Weihnachten einmal ganz anders zu feiern, mit Menschen, die gerade an den Feiertagen niemanden haben oder denen der Lebensmut fehlt. Sie durchforstet ihre vielen Zuschriften und findet schließlich sechs Menschen, von denen sie hofft, ihnen mit ihrer Einladung zu einem festlichen Essen ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. 

"Das Weihnachtswunder von Hope Street" ist ein Roman, der wunderbar auf Weihnachten einstimmt. Und zwar nicht auf den ganzen Stress und den Geschenkewahnsinn, sondern auf die wahre Bedeutung: Mit den Menschen zusammen zu sein, die man gern hat und mit ihnen eine schöne Zeit zu verbringen. 

Zitat: „Zu lieben und von einer Gemeinschaft aus Freunden und Familie geliebt zu werden ist das beste Gefühl auf der Welt.“

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Erzählt wird fast nur in der 1. Person aus Sicht von Ruth, außer wenn ein paar Personen vorgestellt werden, die Ruth ihre Probleme schreiben. Die Zweifel und die Einsamkeit von Ruth bringt die Autorin gut rüber, auch die Gefühle für ihre Mutter kann man gut nachvollziehen. 
Manchmal kommt vielleicht ein bisschen Kitsch dazu, aber schließlich ist ja auch Weihnachten und im Großen und Ganzen wird die ganze Geschichte sehr realistisch erzählt. Es ist schön, zu lesen, wie die Protagonistin einsamen Menschen mit ein paar freundlichen Gesten eine Freude und ein schönes Weihnachtsfest bereitet.
Glaubhaft dargestellt sind auch die anderen Charaktere, die alle schon eine Menge durchgemacht haben in ihrem Leben und nun diese Weihnachtseinladung als "Rettungsanker" nutzen.

Ein schönes Buch für die Weihnachtszeit, das ich gerne gelesen habe. Es spielt übrigens in Irland, aber das nur zur Info am Rande, denn eigentlich ist es für die Handlung nicht wichtig. 









Donnerstag, 5. Dezember 2019

Einen schönen Nikolaustag

Ich wünsche Euch heute einen schönen Nikolaustag. Regional ist es ja unterschiedlich, wann der Nikolaus vorbei schaut. Bei einigen heute am 6. Dezember, bei uns kam er früher immer am 5. Dezember abends. Jetzt scheint er immer in der Nacht etwas vorbei zu bringen. ;-) 










 

Top Ten Thursday am 05.12.2019: Winter- und Weihnachtscover



Passend zur Jahreszeit geht es heute auf Aleshanees Weltenwandererblog  um folgendes Thema:


10 Bücher mit einem winterlichen oder weihnachtlichen Cover.


 1.
Teil 1 der Thrillerreihe um Polizeichefin Kate Burkholder 

2.
Ein Mystery-Thriller, den man durchaus mit Stephen King vergleichen kann. Es geht um den Brauch des Perchtenlaufs und den Krampus. 

3.
Ein Buch aus der "Women of the other world"-Reihe, in der Hauptrolle Werwölfin Elena

4.
Ein russisches Märchen diente hier als Grundlage

5. 
Teil 2 der Mystery-Krimi-Reihe um Merrily Watkins

6.
Dazu muss ich sicher nicht viel sagen

7.
Eine Kurzgeschichtensammlung vieler bekannter Autoren von Urban Fantasy

8.
Eine wunderschöne historische Geschichte 

9.
Dieses Buch habe ich zuletzt gelesen. Eine schöne Geschichte, passend zur 
Jahreszeit und einfach zum Wohlfühlen.  

10.
Ein historischer Roman, den ich als nächstes lesen werde 
und auf den ich sehr gespannt bin












Montag, 2. Dezember 2019

Rezension: "Weihnachtszauber in Hopewell" von Nancy Naigle

Inhalt: 
Sydney Ragsdale zieht mit ihrer zehnjährigen Tochter RayAnne von Atlanta in die Kleinstadt Hopewell. Dort hat sie das alte Farmhaus ihrer Großeltern geerbt und möchte die Gelegenheit nach ihrer Trennung für einen Neuanfang nutzen. Als Kind hat sie hier glückliche Ferien verbracht und war oft im Buchladen der Stadt. Bea führt den Laden immer noch und als sie Sydney in der Vorweihnachtszeit einen Job als Aushilfe anbietet, kann diese ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit ihrer Tochter, die zunächst nicht begeistert über den Umzug war, verbringt sie eine wundervolle Zeit in Hopewell. Sie schmücken den Laden weihnachtlich, nehmen am jährlichen Weihnachtssingen teil und schließen neue Freundschaften. Außerdem lernt Sydney Mac kennen, der einen Sohn hat und ebenfalls alleine ist. Gerade als Sydney anfängt, Hopewell als ihr neues Zuhause anzunehmen, scheint sich das Schicksal gegen sie zu wenden...

Meine Meinung:
Ein wirklich schönes Buch für die Vorweihnachtszeit. Eigentlich sagt das schon alles aus. Man fühlt sich wohl beim Lesen, es bringt einen in die richtige Adventsstimmung.
Die Charaktere sind nicht oberflächlich oder farblos, man kann ich gut in sie hinein versetzen. Besonders Sydney mochte ich. Sie möchte das Beste für ihre Tochter und ihr über die Trennung von ihrem Vater hinweg helfen. Und auch wenn sie gerade eine ziemliche Wut auf ihren Ex hat, versucht sie nicht, ihn bei ihrer Tochter schlecht zu machen. Außerdem ist sie eine Kämpferin und sie liebt Bücher und den Buchladen. Mit Herzblut greift sie Bea unter die Arme und das bringt die Autorin wunderbar zum Ausdruck. Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Kleinstadt Hopewell wird des Öfteren betont und gut vermittelt. 

Und am Ende ist klar, dass es Weihnachten nicht um Geschenke geht, sondern dass man mit denen zusammen ist, die man gerne um sich hat. 

Fazit: Ein schön zu lesendes Wohlfühlbuch für den Winter. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇
 








Sonntag, 1. Dezember 2019

Hallo Dezember

Und schwupps! Schon ist der letzte Monat des Jahres 2019 angebrochen. Und damit beginnt auch die Advents- und Weihnachtszeit. Passend dazu habe ich mir ein paar (hoffentlich) schöne Bücher raugesucht, die ich gerne im Dezember lesen möchte. 


"Weihnachtszauber in Hopewell" habe ich gestern bereits beendet. Es hat mir gut gefallen, genau das richtige für gemütliche Wintertage.
Heute habe ich mit "Das Weihnachtswunder von Hope Street" begonnen, bin aber noch nicht weit gekommen.

Ab dem 2. Advent werde ich dann in einer Leserunde "Winterengel" von Corina Bomann lesen. Darauf bin ich auch schon gespannt.