Sonntag, 25. Oktober 2026

Rezension: "Die Hexen vom Honeysuckle House" von Liz Parker

Seit dem Tod ihrer Mutter meidet Florence die Magie ihrer Familie und das alte Anwesen Honeysuckle House, das ihre Schwester Evie hütet. Doch auf den Caldwells lastet ein düsterer Fluch: Alle dreizehn Jahre fordert er ein Menschenleben. Als das Haus plötzlich auf gefährliche Weise erwacht und Feuer fängt, müssen die Schwestern sich ihrer Vergangenheit stellen. Zwischen uralten Tagebüchern beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - bevor der Fluch sich holt, wen sie lieben.

Florence Caldwell hat ihr Elternhaus seit 13 Jahren nicht mehr betreten. Dafür gehört ihr der Buchladen  Ink & Pages, der ebenfalls durch die Magie der anwesenden Hexe zum Leben erwacht ist. Fragt man in den Raum, welches Buch zu einem passt und was man kaufen sollte, fällt die passende Lektüre aus dem Regal. Ist Florence nach einem Tee, steht die kann mit dampfender Flüssigkeit bereit. 
Ihre jüngere Schwester Evie hingegen hat aus dem Honeysuckle House ein Bed & Breakfast gemacht. Dort lebt sie mit ihrer siebenjährigen Tochter Clara. Nun steht das große Herbstfest im Ort kurz bevor und auch Owen ist angereist, um dabei zu sein. Im Buchladen trifft er auf Florence und beide verstehen sich sofort. Aber der 13. Oktober ist nicht mehr weit und Florence will nicht, dass Owen ihr wieder genommen wird. Also darf sie nicht zeigen, dass sie Gefühle für ihn hat. 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war sofort mitten in der Geschichte und hatte schnell die ersten Kapitel gelesen. Der Schreibstil ist leicht und sehr anschaulich. Die Idee, dass ein Haus oder ein Buchladen durch magisch begabte Menschen, die dort leben, ebenfalls zum Leben erweckt werden kann, hat mir ebenfalls gefallen.
Die Kapitel wechseln sich zeitlich und auch in der Erzählperspektive ab. In der Gegenwart wird aus Sicht von Florence, Evie und Clara erzählt. In der Vergangenheit geht es um die Großmutter der beiden, Regina, sowie ihre Schwester Violet. In der etwas jüngeren Vergangenheit erfahren wir auch, was Florences und Evies Mutter Linda ihren Töchter angetan hat, als sie noch Kinder waren. Und man fragt sich, ob sie das wirklich tat, um sie zu beschützen. 
Auch das Honeysuckle House kommt zu Wort und manchmal hatte ich sogar ein wenig Mitleid.

Das Buch ist eingeteilt in 13 Teile und jeder Teil trägt den Titel einer wichtigen Tarotkarte. 

Ich mochte Florence und Evie. Beide versuchen auf ihre Weise, mit dem Erlebten klarzukommen. Florence würde sehr gerne wieder nach Hause gehen und ihre Schwester zu unterstützen, aber sie schafft es nicht. Sobald sie sich dem Honeysuckle House nähert, bekommt sie Panikattacken. 
Evie hingegen möchte ihrer Tochter ein Zuhause geben und Clara liebt das Haus und redet mit ihm. Auch das Mädchen hat Hexenkräfte, teilweise stärker als die ihrer Mutter.

Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks lesen dürfen. Vielen Dank an LB und den Verlag für das Rezensionsexemplar.


Meine Bewertung: 🌹🌹🌹🌹



 Und als Zugabe gab es noch eine wunderschön gestaltete Tarotkarte. Meine war Der Eremit. 






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.