Mittwoch, 29. Mai 2024

Die Montagsfrage: Folgst du Autoren in den Sozialen Medien?

 


In dieser Woche geht es auf Sophias Wordworld um die Frage:

Folgt Ihr Autorinnen und Autoren in den sozialen Medien? Wieso oder wieso nicht und wenn ja, welchen?

Ja, ich folge schon einigen meiner Lieblingsautoren, hauptsächlich bei Instagram. So erfährt man einfach schnell, wenn es etwas Neues gibt, nicht nur neue Bücher, aber Dinge wie Aktionen oder auch Lesungen. Manchen folge ich einfach auch, weil ich sie sehr sympathisch finde und sie manchmal auch Dinge posten, die nichts mit ihren Büchern zu tun haben. (Urlaub, Haustiere etc.)
Ich stalke sie aber nicht ständig und hänge auch nicht den ganzen Tag am Handy deswegen. Wenn ich dann gerade mal ein Posting von ihnen sehe, freue ich mich einfach. :-)

Ich folge u.a.

Chris Carter
Tanja Janz
Anne Barns
Linda Castillo
Katharina Herzog
Corina Bomann
Patricia Briggs



Dienstag, 28. Mai 2024

Rezension: "Island Dreams - Die Imkerei am Meer" von Charlotte McGregor

Hazel Armstrong lebt seit ein paar Jahren auf Tresco, einer der Inseln der Scilly Islands. Ihr altes Leben in London hat sie hinter sich gelassen und wohnt nun  in einem kleinen Cottage zusammen mit ihrem Hund Toby einem verrückten Terrier-Mix. Hazel ist die Insel-Imkerin und kümmert sich um verschiedene Bienenstöcke auf den Inseln, stellt Honig her und verkauft diesen u. a. an Hotels und Restaurants. Außerdem arbeitet sie im örtlichen Supermarkt und ist Kapitän einer Damen-Gig-Boot-Mannschaft. Eigentlich fühlt sie sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause und mit ihrem Leben im Einklang mit der Natur. Ihre beste Freundin Pippa ist ebenfalls erst vor ein paar Jahren nach Tresco gezogen und beide sind auf der gleichen Wellenlänge. Aber Pippa weiß nichts von Hazels dunkler Vergangenheit und den wahren Gründen, warum sie dem Leben in London den Rücken gekehrt hat. Diese erfährt man als Leser nach und nach. 
Dann taucht eines Tages der Fotograf Chris auf der Insel auf und Hazels sorgfältig gebaute Schutzmauer beginnt zu bröckeln. Doch auch Chris hat sein Päckchen aus seiner Vergangenheit zu tragen. Und dann ist da auch noch Bodyguard Ben, der Hazels Gefühlswelt durcheinander bringt...

"Die Imkerei am Meer" ist mein erstes Buch von Charlotte McGregor. Ich habe auch erst beim Lesen festgestellt, dass es bereits einen Vorgängerband gibt. In "Der Garten am Meer" geht es aber um die Geschichte von Pippa und man muss diesen Teil nicht gelesen haben, um Hazels Geschichte zu verstehen. In "Die Imkerei am Meer" wird ein bisschen auf Pippas Vorgeschichte eingegangen und das reichte mir völlig als Hintergrundwissen. 
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es als Liebesroman abzustempeln, wird der Geschichte nicht gerecht. Es geht natürlich auch um die Liebe, aber auch um Freundschaft, Loyalität, Vertrauen, Mut, Stärke und Ehrlichkeit, auch gegenüber sich selbst. Und nicht zuletzt um Hoffnung, denn irgendwie geht das Leben immer weiter und manchmal braucht es einfach den Mut zur Veränderung. 
Sehr interessant fand ich auch, was man über Bienen und deren Leben lernt.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Beschreibung der Scilly Inseln lässt die sommerliche Landschaft beim Lesen vor den Augen  lebendig werden. Es gibt emotionale Momente, aber auch viel zum Schmunzeln, besonders wenn Hazels Hund Toby auf der Bildfläche auftaucht. 

Das Lesen von Hazels Geschichte hat mir unterhaltsame und schöne Lesestunden beschert und ich kann das Buch wirklich empfehlen. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹

Vielen Dank auch an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 





Dienstag, 21. Mai 2024

Rezension: "Beste Freundin" von Claire Douglas

Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, 1994 und 2012, wobei letzteres die Gegenwart ist. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab. Es beginnt mit einem Ich-Erzähler, der einen Doppelmord begeht. Noch weiß man nicht, wer der Täter ist, was natürlich ein gelungener Einstieg in die Geschichte ist. Aus dem Klappentext wissen wir, dass Heather die Hauptverdächtige ist. Aber ist sie wirklich eine eiskalte Mörderin? Jessica kann das nicht glauben, auch wenn sie ihre ehemals beste Freundin seit fast zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Als Jugendliche waren die beiden unzertrennlich und Jessica ging bei den Powells ein und aus, es war schon fast ihr zweites Zuhause. Erst das plötzliche Verschwinden von Flora, Heathers älterer Schwester, beendete diese Freundschaft von einem Tag auf den anderen.  
Jessica nimmt Kontakt mit Heathers Mutter auf und gerät so in einen Zwiespalt. Auf der einen Seite hat sie Schuldgefühle wegen der Berichterstattung, auf der anderen Seite ist sie auf ihren Job bei der Zeitung angewiesen und ihr Redakteur will schlagzeilenträchtige Ergebnisse sehen.
Die Kapitel mit Jessica werden ebenfalls in der Ich-Version erzählt, so dass man das Gefühlschaos aus erster Hand miterlebt. 
Es gibt auch viele Abschnitte aus der Sicht von Margot, Heathers Mutter. Kann es wirklich sein, dass ihr kleines Mädchen eine Mörderin ist? Und welches Motiv hätte sie? Und dann ist da noch ihre andere Tochter Flora, deren Verschwinden immer noch ungeklärt ist, was ihr zusätzlich seit fast zwanzig Jahren zu schaffen macht. 

"Beste Freundin" ist mein erstes Buch von Claire Douglas und es hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende gelingt es der Autorin, die Spannung aufrecht zu erhalten. Immer wieder gibt es Rückblenden und Wendungen in der Handlung. Ich habe das Ende bzw. die Auflösung zwar geahnt, trotzdem konnte ich das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Oder vielleicht gerade deswegen, da ich wissen wollte, ob ich Recht hatte. 

Ich würde es jetzt vielleicht nicht als Thriller bezeichnen, aber auf jeden Fall ist es ein atmosphärischer, psychologischer Spannungsroman, der einem unterhaltsame Lesestunden beschert. 



Bewertung: 🌹🌹🌹🌹 



Donnerstag, 16. Mai 2024

Top Ten Thursday: Klassiker

 


Heute geht es um Klassiker bei der wöchentlichen Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog. Was genau ist eigentlich ein Klassiker, speziell in der Literatur? Folgende Definition habe ich gefunden: Klassiker sind zeitlos, sie behandeln universelle Themen, wurden von großen Dichtern und Denkern verfasst und begeistern die Leser seit Generationen.
Ich gebe zu, ich habe mehr Klassiker als Verfilmung gesehen, als die Literaturvorlagen gelesen. Aber das kann sich ja noch ändern. 

Nenne 10 Klassiker, die du gelesen hast oder noch lesen möchtest


Gelesen habe ich:

1.
 Dracula von Bram Stoker
Ich glaube, dazu muss ich nicht mehr viel schreiben, oder? Es ist mein absolutes Lieblingsbuch, das ich (bisher) vier Mal gelesen habe. 


2. 
Frankenstein von Mary Shelley
Diesen Klassiker habe ich tatsächlich erst vor zwei Jahren zum ersten Mal gelesen. Übrigens finde ich die Entstehung dieser Geschichte fast genauso interessant wie das Buch selbst. 


3. 
Verschiedene Werke von Edgar Allan Poe, u. a. Der Rabe
Von Poe habe ich zwei Bücher mit Gedicht- und Geschichtensammlungen.


4. 
Dr. Jekyll und Mr Hyde von Robert Louis Stevenson
Das haben wir in der Schule gelesen und zwar im Englischunterricht

5.
Die kleine Hexe von Otfried Preußler
Kann man das als Klassiker bezeichnen? Ich denke schon, da es ja wirklich zeitlos ist.

6. 
Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens
Immer wieder schön, natürlich am besten in der Weihnachtszeit.

**********************************************************************

Lesen möchte ich noch:

7.
Sturmhöhe von Emily Bronte

8. 
Carmilla von Sheridan Le Fanu
Im Oktober erscheint eine neue Ausgabe, habe ich gesehen. Das wäre ja perfekt 
für die Zeit um Halloween. 

9.
Rebecca von Daphne du Maurier

10.
 Jane Eyre von Charlotte Bronte


Außerdem habe ich vor ein paar Jahren folgende Bücher von meinem Vater bekommen, da er diese nicht mehr haben wollte:
1. Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo
2. Vom Winde verweht von Margaret Mitchell
3. Und ewig singen die Wälder & Das Erbe von Björndal von Trygve Gulbranssen
4. Krieg und Frieden von Lew Tolstoi
5. Soweit die Füße tragen von Josef Martin Bauer

Ebenfalls alles Klassiker noch aus seiner Zeit im Bertelsmann-Club, aber ob und wann ich diese lesen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn ich in Rente bin ;-)  Wie auch viele andere Klassiker, kenne ich diese alle als Verfilmungen. 




Dienstag, 14. Mai 2024

Rezension: "Sterbekammer" von Romy Fölck

Dunkel ragt die Silhouette der alten Deichmühle in den Himmel. Es ist ein unheimlicher Ort, an den sich der alte Josef Hader vor vielen Jahren zurückgezogen hat. Seither meidet er jeden Kontakt mit den Menschen im Dorf. Als eines Nachts von Polizistin Frida Paulsen die Leiche dieses Eigenbrötlers entdeckt wird, ist das nicht ihr einziger grausiger Fund in dem alten Gemäuer: Unter einer Bodenklappe verbirgt sich eine spärlich möblierte Kammer, die Schreckliches erahnen lässt. Auf dem Bett liegt ein Sommerkleid, das Fridas Kollegen Bjarne Haverkorn nur allzu bekannt vorkommt. Vor zehn Jahren verschwand in der Marsch eine junge Frau, von ihr fehlt bis heute jede Spur ...

"Sterbekammer" war mein erstes Buch von Romy Fölck. Es ist der dritte Teil einer Reihe, die Vorgänger kenne ich bisher nicht, aber ich hatte keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu finden. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, auch wenn die Figuren zum größten Teil dieselben sind. Da ist zum einen die Polizistin Frida Paulsen, die noch relativ neu in der Abteilung ist und bisher anscheinend "Welpenschutz" hatte bei ihrem alten Chef. Das ist aber nun vorbei, denn Nick Wahler übernimmt als neuer Vorgesetzter und hat hohe Erwartungen an sein Team. 
Bjarne Haverkorn steht eigentlich schon kurz vor der Pensionierung, zur Zeit ist er noch krankgeschrieben wohl aufgrund von Ereignissen im vorherigen Buch. Er war mir gleich sympathisch, auch wie er sich um seine Tochter kümmert, von deren Existenz er erst kurzem erfahren hat. 

Neben dem Kriminalfall geht es auch um das Privatleben der Ermittler. Bjarne hat vor kurzem erst seine Tochter kennengelernt und dadurch ganz neue Perspektiven. Und Fridas Eltern machen sich Sorgen um das weitere Bestehen ihres Apfelhofs in der Elbmarsch. Das Geschäft geht schlecht und die Konkurrenz ist groß, aber schließlich ist der Hof Fridas Zuhause, eine Lösung muss her.

Der Fall der verschwundenen Frau und das Geheimnis Kammer in der alten Mühle nimmt aber trotzdem den größeren Teil der Handlung ein. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, die Spannung wird durch den Wechsel der Erzählperspektiven aufrecht erhalten. Zwischendurch gibt es Kapitel in der Ich-Form, bei denen man natürlich ahnt, wer hier erzählt, was aber trotzdem nichts über den Ausgang der Geschichte verrät. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und neue Erkenntnisse. Irgendwann hatte ich zwar einen Verdacht, den Täter betreffend, aber trotzdem blieb es weiter spannend.

Fazit: Ein gut konstruierter Kriminalroman mit sympathischen und realistischen Hauptfiguren, den ich gerne gelesen habe und sicher werde ich auch noch weitere Teile der Reihe lesen. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹


Freitag, 3. Mai 2024

Die Montagsfrage - Diese Woche am Freitag

 

Diese Woche schaffe ich es leider erst am Freitag, die Montagsfrage auf Sophias Wordworld zu beantworten. Aber da das Thema interessant ist, mache ich auch heute noch mit. 

Welche Bücher, in denen Bücher/Lesen eine große Rolle spielen, könnt ihr empfehlen? 

Ja, da kenne ich auch ein paar. Spontan sind mir diese fünf eingefallen. Mit einem Klick auf die Buchtitel kommt ihr zu meinen Rezensionen und mehr Infos zu den Büchern.


Buchland (Markus Walther)
Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit. Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht... 


Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt. Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.  


Das kleine Bücherdorf (Katharina Herzog)
Vicky arbeitet in München für das Auktionshaus ihres Vaters. Durch Zufall gerät sie an einen Brief des achtjährigen Finlays aus Swinton-On-Sea in Schottland. Er schreibt an seine verstorbene Mutter und wünscht sich nichts mehr als eine Antwort von ihr. Vicky ist zutiefst gerührt. Als sie den Brief und das beiliegende Foto ihrem Vater zeigt, entdeckt er darauf das Buch, das Finlay in den Händen hält: Eine äußerst seltene Ausgabe von "Alice im Wunderland". Er wittert das Geschäft seines Lebens und schickt seine Tochter mit dem Auftrag nach Schottland, dieses Buch zu besorgen. Als Gegenleistung verspricht er ihr die Leitung der Filiale in Berlin. Mit gemischten Gefühlen reist Vicky nach Schottland in das Küstenstädtchen Swinton-On-Sea und landet in einer richtigen Bücherstadt...


Nach dem Tod ihres Vaters erbt Maggie Holt das Haus ihrer Kindheit, dem man unheimliche Dinge nachsagt. Vor fünfundzwanzig Jahren floh die ganze Familie eines Nachts Hals über Kopf aus dem Haus und kehrte nie zurück. Maggie selbst hat keine Erinnerung an die Geschehnisse dieser Zeit und auch nicht an die Nacht selbst. Nun stellt sich die Frage, was sie mit dem Haus tun soll. Behalten oder verkaufen? Nachdem sie sich für das zweite entscheidet, steht allerdings fest, dass sie Baneberry Hall noch einmal sehen muss. Vielleicht kann sie so ihre verschütteten Erinnerungen wach rufen und endlich herausfinden, ob die Geschichte über das "Haus der Schrecken" wahr ist. Denn so nannte Maggies Vater das Buch, das er nach ihrer Flucht schrieb. Eine Geistergeschichte, von der er behauptet, sie wäre genau so passiert.  Und die ihre gesamte Kindheit und Jugend geprägt hat, sie oft zur Außenseiterin und zum Freak machte. 


Sydney Ragsdale zieht mit ihrer zehnjährigen Tochter RayAnne von Atlanta in die Kleinstadt Hopewell. Dort hat sie das alte Farmhaus ihrer Großeltern geerbt und möchte die Gelegenheit nach ihrer Trennung für einen Neuanfang nutzen. Als Kind hat sie hier glückliche Ferien verbracht und war oft im Buchladen der Stadt. Bea führt den Laden immer noch und als sie Sydney in der Vorweihnachtszeit einen Job als Aushilfe anbietet, kann diese ihr Glück kaum fassen... 



Monatsrückblick April

 Leserückblick
   April



Gelesene Bücher: 2
1. Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Titanenkampf (Jim Butcher)
2. Die Toten von Fleat House (Lucinda Riley)



Neuzugänge: 0
Tatsächlich ist in diesem Monat kein Buch bei mir eingezogen



Neu auf der Merkliste: 1
Jeanine Krock:  Ein Sommer in Svanholmen



Gesehen (Filme + Serien): 
Fallout (Staffel 1)  
Blinded (Staffel 1 begonnen)  
Detective Grace (Staffel 2)
The Beekeeper 
The Walking Dead - The Ones who live
Die Chemie des Todes
Detective Grace (Folge 1, Staffel 2)



Und sonst so?
Kaum hat der April begonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Tatsächlich nähern wir uns schon langsam  der zweiten Jahreshälfte.
Wie man sieht, habe ich nur zwei Bücher insgesamt gelesen. Und kein einziges Buch ist im April neu auf meinem SUB gelandet, kaum zu glauben. Aber ich glaube, das wird im Mai anders aussehen. Zum Einen erscheint am 30. Mai der neue Thriller von Chris Carter, der natürlich sofort einziehen wird. Und außerdem findet morgen wieder ein Büchermarkt bei uns statt. Ich hoffe nur, das Wetter spielt mit, da das immer draußen stattfindet auf dem Marktplatz. Aktuell regnet es leider.
Arbeitstechnisch gesehen ist der Mai ja ein sehr schöner Monat mit vielen Feiertagen, da bietet sich der eine oder andere Brückentag an für lange Wochenenden. 


Hallo 
   Mai






Donnerstag, 2. Mai 2024

Autor C. J. Sansom ist gestorben

Gestern las ich auf Instagram in einem Posting von Rebecca Gablé, dass am 27.04. der Autor C. J. Sansom in Brighton verstorben ist. Ich war doch ziemlich geschockt, denn ich lese seine historische Krimireihe mit Anwalt Matthew Shardlake wirklich sehr gerne. Sansom ist nur 71 Jahre alt geworden, das ist ja nun wirklich kein Alter. Geboren wurde er 1952 in Edinburgh.

Ich finde es wirklich sehr traurig, dass es nun keine weiteren Abenteuer des manchmal ängstlichen, oft aber auch sehr mutigen Anwalts geben wird. Die sieben Romane spielen zur Tudorzeit in England von 1537 bis 1549 und zur Herrschaft von König Henry VIII. Auf meinem SUB liegt noch "Die Schrift des Todes" und dann gibt es noch den dann ja wohl leider letzten Band der Reihe für mich zu lesen. 


Zufällig habe ich auch gestern gesehen, dass der erste Band der Reihe (Die Pforte der Verdammnis) als Miniserie fürs Fernsehen verfilmt wurde. Sie läuft seit gestern unter dem Titel "Shardlake" auch auf Disney+. Cromwell wird von Sean Bean gespielt, die anderen Darsteller, auch der von Shardlake sagen mir gerade nichts. Die Vorschau war eigentlich nicht schlecht, aber nur leider auf Englisch. Ich denke, ich werde mir das mal näher ansehen. Sansom soll sehr stolz darauf gewesen sein, dass sein Buch verfilmt wurde. Schade, dass er es nun nicht mehr miterleben kann. 



R.I.P.  C. J. Sansom







Top Ten Thursday: Buchtitel mit V

 


Heute geht in der wöchentlichen Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog weiter mit dem Titel-ABC. Inzwischen sind wir schon beim V angekommen. Ganz ohne Der, Die oder Das ging es bei mir heute leider nicht. 

Nenne 10 Buchtitel, die mit dem Buchstaben V beginnen 


1. Vorübergehend tot - Charlaine Harris


2. Verführung der Nacht - Jeanne C. Stein


3. Vampirmelodie - Charlaine Harris


4. Vampire bevorzugt - Charlaine Harris


5. Von fremder Hand - Deborah Crombie


6. Die Verdammten - Leah B. Natan & Jay K.


7. Die Verfluchten - Wolfgang Hohlbein


8. Das Verhängnis - Joy Fielding


9. Der Vollstrecker - Chris Carter


10. Verrat - Jim Butcher







Dienstag, 30. April 2024

Blessed Beltane und eine schöne Walpurgisnacht

Heute feiern wir ein weiteres Fest im alten Jahreskreis. Beltane markierte bei den Kelten den Sommeranfang. 
Bekannt ist in Deutschland natürlich auch die Walpurgisnacht am 30. April.

Mehr dazu findet ihr hier auf meinem Blog unter Jahreskreis und  altes Brauchtum.




Blessed 
    Beltane


Montag, 29. April 2024

Rezension "Die Toten von Fleat House" von Lucinda Riley

Für Rektor Jones des altehrwürdigen Internats St Stephen’s im idyllischen Norfolk wird ein Alptraum wahr, als einer seiner Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt: Der 18-jährige Charlie Cavendish, Sohn aus vermögendem Hause und bekannt für seine rebellische Art, wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Vergeblich versucht Jones, das Ereignis als Unfall abzutun, und Detective Inspector Jazz Hunter, die aus persönlichen Gründen gerade ihre Karriere bei der Londoner Polizei aufgegeben hat, lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen. Als wenig später ein Lehrer Selbstmord begeht und ein Schüler verschwindet, beginnt Jazz zu ahnen, dass sie eine Reise in die Vergangenheit antreten muss, um die Wahrheit über Charlies Tod zu enthüllen …

Jazmine "Jazz" Hunter hat gerade eine Scheidung hinter sich und ist von London ins ländliche Norfolk geflüchtet. Eines Tages kreuzt ihr Chef bei ihr auf. Ihre Kündigung will er nicht akzeptieren und bietet ihr an, in Norfolk den Fall in St. Stephen's zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern sagt Jazz zu, denn sie liebt die Arbeit bei der Polizei und hier muss sie nicht mit ihrem Ex zusammen arbeiten. 
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Miles untersucht sie den Tod des Schülers Charlie. Der Selbstmord eines Lehrers und das Verschwinden eines weiteren Schülers wirft die Frage auf, ob das alles zusammenhängt und ob des Rätsels Lösung vielleicht in der Vergangenheit liegt. 

Mir hat "Die Toten von Fleat House" richtig gut gefallen. Von Anfang an war ich direkt in der Geschichte drin. Auch die Hauptfigur Jazz mochte ich gleich. Im Laufe der Geschichte wird klar, wie unterschiedlich sie und ihr Ex an einen Fall herangehen. Er will nur schnellstmöglich einen Täter präsentieren und den Fall abschließen. Aber Jazz schaut viel mehr auf jeden Einzelnen, der in den Fall involviert ist. Was spricht für eine bestimmte Person als Verdächtigen, was dagegen. Das macht sie sympathisch und menschlich.

Es gibt auch viel "Drumherum", so z. B. der Handlungsstrang mit Jazz' Eltern, aber auch das passte für mich. Ebenso die Art, wie einige der anderen Charaktere vorgestellt und in die Handlung eingebunden werden. 
Der Schreibstil ist lebendig und anschaulich, die Beschreibungen des Internats und der Landschaft in Norfolk lässt die Handlungsorte vor dem geistigen Auge lebendig werden. Durch Wendungen und neue Erkenntnisse wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ich konnte das Buch nur ganz schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie das alles zusammenhängt. 

"Die Toten von Fleat House" ist für mich ein wirklich fesselnder Krimi mit Atmosphäre und englischem Charme.  Es ist wirklich sehr schade, dass wir von Lucinda Riley zukünftig nichts Neues mehr lesen werden, denn gerade dieses Buch mit ihrer Hauptfigur hätte für mich Potenzial für eine Serie gehabt. Aus dem Vorwort erfährt man von ihrem Sohn, dass Lucinda Riley diesen Krimi bereits 2006 geschrieben hat, er aber jetzt erst veröffentlicht wurde. 



Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹



Eine ganz persönliche Anmerkung habe ich allerdings noch. Es heißt ja immer "Lucinda Rileys erster Krimi". Aber ich finde, ihr Buch "Der Liebesbrief" hat auch schon einige Krimielemente. 






Donnerstag, 25. April 2024

Top Ten Thursday: Bücher auf dem SUB

 


Heute geht es bei der wöchentlichen Mitmachaktion auf Aleshanees Weltenwandererblog um unseren SUB. 

Nenne 10 Bücher von deinem SUB, die du dieses Jahr unbedingt noch lesen möchtest



1. 
Wunderzeit - Die Schwestern vom Waldfriede 4 (Corina Bomann)
Der vierte und abschließende Teil der Reihe, den ich unbedingt bald lesen möchte. 


2. 
Die Schrift des Todes (C. J. Sansom)
Die Reihe mag ich sehr und hoffe, dass ich bald dazu komme, Anwalt Shardlake 
wieder in die Tudorzeit zu folgen.


3.
 Unser Reetdachhaus am Strand (Christin-Marie Below)
Das hebe ich mir für den Sommer auf. 


4. 
Tod in Blau (Susanne Goga)
Das ist der zweite Teil der Reihe und da ich Teil 1 noch nicht kenne, liegt es noch auf meinem SUB. 


5. 
Die fremde Prinzessin (Sabrina Qunaj)
Teil 1 bis 3 haben mir sehr gut gefallen und der Abschluss darf natürlich nicht fehlen. 


6. 
Helle Tage, dunkle Schuld (Eva Völler)
Ein Nachkriegskrimi aus Essen, das ist natürlich ein Muss für mich 


7. 
Das verborgene Lied (Katherine Webb)
Ich mag die Bücher von Katherine Webb, aber dafür muss ich in Stimmung sein für Familiengeschichten


8. 
Sterbekammer (Romy Fölck)
Mein erstes Buch von der Autorin, ich bin gespannt darauf

9. 
Holly (Stephen King)
Das hebe ich mir für die Zeit vor Halloween auf. Ich bin gespannt, 
die Meinungen sind ja sehr unterschiedlich


10. 
Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche (Sabine Weiss)
Ich lese sehr gerne historische Romane über die Englische Geschichte, aber ich glaube, ich bin durch Rebecca Gablé verwöhnt und habe immer Sorge. dass mir andere Bücher über die Zeit nicht gefallen.
 Das hier subbt schon lange bei mir. 







Mittwoch, 24. April 2024

Lesetipps zur Walpurgisnacht am 30. April

In sechs Tagen ist es soweit und das nächste Jahreskreisfest steht an: Beltane oder auch Walpurgisnacht. Gefeiert wird in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. 

Bekannt ist die Walpurgisnacht natürlich als Fest der Hexen, die in den Harz zum Brocken fliegen. Mehr dazu findet ihr hier auf meinem Blog unter Jahreskreis und altes Brauchtum.

In der Literaturwelt gibt es natürlich viele Bücher zum Thema Hexen, sowohl fiktive Geschichten, als auch Dokumentationen oder Berichte über die Zeit der Hexenverfolgung. Am bekanntesten ist sicher der Hexenhammer, das "Handbuch" für jeden Hexenjäger. 

Nachfolgend findet ihr ein paar Buchtipps von mir. Wenn ich dazu eine Rezension geschrieben habe, führt euch ein Klick auf den Buchtitel dorthin. 


Nacht der Hexen & Pakt der Hexen von Kelley Armstrong

Die beiden Bücher sind aus der Reihe "Women of the other world" und im Mittelpunkt dieser beiden Geschichten steht die Hexe Paige.

Paige Winterbourne ist Webdesignerin, Vormund der 13-jährigen Savannah und nebenbei das nicht unumstrittene Oberhaupt eines Hexenzirkels. Ihr ruhiges Leben gerät aus den Fugen, als sich Savannahs lang verschollener Vater wieder meldet und auffallendes Interesse an seiner Tochter bekundet - Oder vielmehr an deren magischen Fähigkeiten..


Hexen-Chefin Paige Winterbourne hat alle Hände voll zu tun mit ihrem aufmüpfigen Clan, ihrer Stieftochter Savannah und der Pflege freundschaftlicher Beziehungen zu allerhand mysteriösen Zwischenwesen. Trotzdem genießt sie ihr Leben mit dem neuen Mann an ihrer Seite: dem Magier Lucas Cortez. Doch die Idylle hält nicht lange an. Als Lucas’ Vater, das mächtige Oberhaupt eines Magierclans, sich Paiges Hilfe bei der Suche nach einem Mörder sichert, gerät ihre Welt aus den Fugen. Schließlich wird sie im Kampf gegen den Mörder selber zum Ziel des Angreifers und kann sich und Tochter Savannah nur durch einen wagemutigen Ausflug in die Unterwelt retten…


Die Hexe von Nassau von Nicole Steyer
Das Herzogtum Nassau im Jahr 1676: Hier lebt die junge Katharina mit ihrer Mutter in der Nähe der Stadt Idstein. Als Graf Johannes seine grausamen Hexen­verfolgungen beginnt, geraten die beiden Frauen in Gefahr. Katharinas Mutter wird hingerichtet. Und auch das Mädchen bleibt von Verdächtigungen nicht verschont, denn sie ist in das Visier des skrupellosen Henkers Leonhard Busch geraten. Dieser schreckt vor nichts zurück, um Katharina in seine Gewalt zu bringen. 


Das Hexenbuch von Salem von Katherine Howe
Connie Goodwin ist eine hervorragende Studentin der Harvard Universität und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit über Sitten und Gebräuche im Amerika des 17. Jahrhunderts. Ihr Spezialgebiet sind die Hexenverfolgungen in Salem. Als Connies Mutter Grace sie eines Tages bittet, das halbverfallene Haus der Großmutter in Marblehead, Massachusetts, in Ordnung zu bringen, ist Connie wenig begeistert. Mit gemischten Gefühlen reist sie in das Küstenstädtchen, das nicht weit von Salem entfernt liegt. Immerhin hofft Connie, in den alten Kirchenregistern von Salem etwas über die Hexenprozesse zu finden, und ist froh, dass ihr der gutaussehende Restaurator Sam, den sie in der Kirche antrifft, bei den Recherchen helfen möchte. Kurz darauf entdeckt Connie im verwunschenen Haus der Großmutter ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sie ihrer Mutter von dem Folianten erzählt, ist diese nicht überrascht: Grace weiß von dem Buch, das lange im Familienbesitz war, und warnt ihre Tochter, sich damit zu beschäftigen. Gemeinsam mit Sam kommt Connie schließlich einem gefährlichen Familiengeheimnis auf die Spur – und entdeckt plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich selbst …

Hier findet ihr noch eine Buchgeschichte dazu: KLICK



Die Schatten von Mistley von Barbara Erskine
Als die junge Emma Dickinson in ein romantisch verwildertes Cottage in der kleinen Gemeinde Mistley zieht, fühlt sie sich schon bald geheimnisvollen Kräften ausgeliefert. Gebieterische Stimmen flüstern ihr Botschaften zu und in bedrohlichen Träumen taucht sie in eine Welt des 17. Jahrhunderts ein, in der die Frauen des Ortes von einem grausamen Hexenjäger verfolgt wurden ...


Des Teufels Drucker von Rainer Maria Wacke
Als Gutenberg um das Jahr 1450 in Mainz die Druckkunst erfand, ahnte er nicht, dass man sie schon 1486 in Speyer nutzen würde, um eines der tödlichsten Bücher der Weltgeschichte zu drucken: den »Malleus Maleficarum«, den »Hexenhammer«, in dessen Folge viele tausend Frauen gefoltert und ermordet wurden. Der junge Mönch Ewald aus dem Kloster Eberbach im Rheingau macht sich mit dem Druck eines unheilvollen Buches zum Handlanger des Inquisitors der Heiligen Römischen Kirche. Erst als seine große Liebe Alwina selbst in Gefahr gerät, entdeckt er die teuflische Konsequenz seiner Handwerkskunst und kommt einem Mord im Namen der Kirche auf die Spur. 



Die Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison
Rachel Morgans erster Fall kostet sie beinahe Kopf und Kragen: Kaum hat sie sich gemeinsam mit der Vampirin Ivy und dem vorlauten Pixie Jenks als Kopfgeldjägerin selbstständig gemacht, hat sie auch schon ein Killerkommando am Hals. Nur ein Mann kann ihr jetzt noch helfen, doch der ist dummerweise ihr Todfeind ...


Hexenblut von Neil White
Als der Fitnesstrainer Luke erstochen wird, fällt der Verdacht sofort auf seine Freundin Sarah, die seitdem verschwunden ist. Doch der Journalist Jack Garrett hegt Zweifel an diesem vorschnellen Urteil und beginnt zu ermitteln. Dabei stößt er auf grauenhaft mittelalterliche Hexenrituale und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Hier findet ihr noch eine Buchgeschichte zu den Hexen von Pendle Hill: KLICK


Welche Bücher kennt ihr zum Thema Hexen? Ihr dürft gerne dazu einen Beitrag auf eurem Blog bringen und meinen dort verlinken. 😊