Mittwoch, 8. Juli 2020

Cover Theme Day am 8. Jui 2020


Auch am heutigen Mittwoch ist wieder Zeit für den Cover Theme Day in Charleens Traumbibiothek.



Die Aufgabe heute lautet: 

Zeige ein rotes Cover!

Gar nicht so einfach. Nicht, weil ich keins gefunden hätte, im Gegenteil, ich konnte mich nicht entscheiden. Schließlich fiel meine Wahl auf dieses Buch hier:




"Zeit der Jäger" ist der vierte Teil der Mercy-Thompson-Reihe.  

Mehr zum Buch: KLICK





Montag, 6. Juli 2020

Rezension: "Wenn die Schatten fallen" von Kay Hooper

Gladstone, eine Kleinstadt in Tennessee im Jahr 2000. Sheriff Miranda Knight hatte es bisher nur mit kleineren Delikten zu tun. Aber nun wurden zwei tote Teenager gefunden, brutal gefoltert und ermordet. Und Miranda weiß, der Mörder wird nicht aufhören. Die Umstände machen es erforderlich, dass sie das FBI hinzu zieht. Das Team von Noah Bishop ist ein ganz spezielles, denn alle haben paranormale Fähigkeiten, verfügen über telepathische Kräfte und besonders ausgeprägte Sinne. Vor acht Jahren hat Miranda schon einmal mit Bishop zusammen gearbeitet, als ein Serienkiller in Arizona aktiv war. Damals musste Miranda einen schrecklichen Verlust erleiden und ist mit ihrer kleinen Schwester Bonnie, die ebenfalls medial veranlagt ist, untergetaucht. Wird es ihr nun möglich sein, wieder mit Bishop zu arbeiten, um den Mörder zu jagen und ihre Gefühle dabei außer Acht zu lassen?

Das Buch lag schon sehr lange auf meinem SUB, aber jetzt wurde es endlich mal Zeit, da es auf meiner Liste "20 in 2020" steht.
Insgesamt hat es mir gut gefallen. Beim Lesen des Klappentextes war mir nicht klar, dass es sich um einen Mysterykrimi handelt mit paranormalen Elementen. Da das nicht für jeden etwas ist, erwähne ich das mal hier. Ich mag solche Geschichten ja und war deswegen positiv überrascht. Warum dann nur 4 Punkte? Ganz einfach, es hätte etwas spannender sein können, denn zwischendurch waren doch ein paar Längen.
Was man auch berücksichtigen sollte: Das Buch ist 20 Jahre alt und viele Dinge in der Handlung entsprechen gerade in der technischen Entwicklung natürlich nicht dem heutigen Standard. Zwischendurch dachte ich mal, warum wird nicht per GPS nach dem Smartphone eines vermissten Teenagers gesucht. *g* Okay, gab es da ja noch nicht. Aber darüber sollte man einfach hinweg lesen.

Wie gesagt, hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen und gerade zum Ende hin wird es dann doch spannend, was auch den paranormalen Aspekten zu verdanken ist, wie z. B. ein Ouja-Brett, das immer wieder an den unmöglichsten Stellen auftaucht.

Miranda Knight ist seit fünf Jahren als Sheriff im Amt und ihr ist es seitdem gelungen, ihre Fähigkeiten gut zu verbergen. Ihr oberstes Gebot ist, ihre Schwester zu beschützen, denn nur noch sie beide sind übrig geblieben. Dass es da schwerfällt Noah Bishop wieder in ihr Leben zu lassen, ist verständlich. Sie gibt sich selbst eine Mitschuld an dem, was damals passiert ist und will eine Wiederholung unter allen Umständen verhindern.
Noah Bishop hat nie aufgegeben, seit damals nach dem Killer zu suchen. Und auch nach Miranda, die wie vom Erdboden verschluckt war. Als sie nun selbst Kontakt mit dem FBI aufnimmt und spezielle Hilfe anfordert, macht er sich natürlich Hoffnungen. Denn auch er gibt sich die Schuld an den schrecklichen Vorgängen damals in Arizona.

Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln, wer der Täter ist. Es gibt viele Rätsel, die gelöst werden wollen.

Fazit: Wer Mysterykrimis mag, dem wird "Wenn die Schatten fallen" sicher gefallen.

Meine Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇







Donnerstag, 2. Juli 2020

Top Ten Thursday am 2. Juli 2020




Der erste Top Ten Thursday im Juli. Auf Aleshanees Weltenwanderer Blog geht es heute um Bücher von Autoren, deren Name mit einem "E" beginnt. Notfalls kann es auch der Vorname sein. Gut, dass diese Option möglich war, denn nur mit dem Nachnamen wäre es schwierig geworden für mich. 

Hier kommt meine Top Ten:

1. P. N. Elrod
"Der Rote Tod" ist der erste Teil einer vierteiligen historischen Vampirreihe, 
die im 18. Jahrhundert in Amerika und in London spielt.

2. Eva Almstädt
Ein Ostseekrimi, der in und um Lübeck spielt. Dies ist der vorletzte Teil einer Reihe, von der ich die letzten fünf oder sechs gelesen habe und dir mir gut gefällt.

3. Elisabeth Heiter
Ebenfalls der 1. Teil einer Thriller-Serie. Dieses habe ich vor einigen Jahren und obwohl es mir gut gefallen hat, habe ich bisher nicht weitergelesen.

4. Elly Griffits
In der Krimireihe von Elly Griffiths stehe die forensische Archäologin Ruth Galloway im Mittelpunkt. Die Bücher spielen in Norfolk in England und "Totenpfad" ist der erste Teil. 

 5. Kate Ellis
Und noch eine englische Krimireihe. Ich fand das Buch sehr gut, aber leider sind nur zwei Teile der Reihe bisher ins Deutsche übersetzt worden und bei uns erschienen. 
 

6. Elizabeth Hall
Der Titel und der Klappentext hat leider etwas mehr versprochen und ich habe einen Schauerroman erwartet. Das war es nicht wirklich, aber es war auch nicht schlecht. 

7. Emma Heatherington
Ein Weihnachtsbuch, das ich im letzten Dezember gelesen habe. 

8. Eva Völler
Ein historischer Roman und der Auftakt zur Ruhrpott Saga, die in den 
Fünfziger Jahren in Essen spielt. 


9. Gabriella Engelmann
Dieses Buch liegt noch auf meinem SUB. Es spielt im Alten Land.


10. Elizabeth George
Der erste Teil der englischen Krimireihe mit Inspector Lynley und Sergeant Havers. Ich habe einige Bücher der Reihe gelesen und kenne alle Verfilmungen.









Dienstag, 30. Juni 2020

Rückblick auf das 1. Halbjahr 2020

30. Juni 2020. Verrückt, wo sind die letzten sechs Monate geblieben? Das halbe Jahr ist schon vorbei.  
Zeit also für einen kleinen Rückblick aus "buchiger" Sicht. Was habe ich gelesen, was waren die Highlights, was die Flops? 

Insgesamt waren es bisher 25 Bücher. Ich weiß, manche lesen diese in einem Monat *g*. Aber ich bin recht zufrieden damit, denn es gibt ja noch ein paar wenige andere Dinge im Leben.
Zwei von den 25 habe ich allerdings nicht beendet, sondern jeweils nach ca. 120 Seiten abgebrochen, weil ich einfach nicht wirklich rein kam. Ich musste mich regelrecht zwingen, weiter zu lesen und dann macht es für mich keinen Sinn. Das eine Buch war "Höllenknecht", das andere "Schwarzes Dickicht". Die beiden waren somit auch die beiden Flops in den vergangenen sechs Monaten.

Was habe ich denn so gelesen? Die Auswahl war ziemlich gemischt, denn ich bemühe mich eigentlich auch immer, dass ich die Genres zwischendurch wechsle. 

Thriller und Krimi: 9
Historisch: 8
Romane/Belletristik: 5
Fantasy/Horror: 3

Krimis und Thriller:
Tja, Krimis und Thriller stehen bei mir eben nach wie vor an erster Stelle. "Die ewigen Toten" von Simon Beckett und "Liebe mich, töte mich" von Jennifer Hillier waren auf jeden Fall zwei Highlights in diesem Jahr.


Ebenso der erste Teil der Thriller-Reihe von Saskia Berwein: Herzenskälte. Die Autorin hat ihre Bücher im eigenen Verlag noch neu raus gebracht.



Historisches:

Als ich im Bahnhof ein Werbeplakat zu "Ein Traum vom Glück" von Eva Völler gesehen habe, war mir klar, dass ich das Buch lesen wollte, zumal bei dem Untertitel "Ruhrpott-Saga Teil 1", denn Schauplatz ist Essen im Jahr 1951. Und es hat mir richtig gut gefallen. 
Ein weiteres historisches Highlight war der dritte Teil der Geraldine-Saga von Sabrina Qnaj: "Der Ritter der Könige".
Auch "Die Blutchronik" von Liliana Le Hingrat, das ich im Januar gelesen habe, war klasse. Es erzählt die Lebensgeschichte des echten Dracula, Vlad III. 
Und "Der Duft der weiten Welt" von Fenja Lüders hat mir ebenfalls gut gefallen. Es ist der Auftakt zur Speicherstadtsaga und erzählt die Geschichte einer Familie in Hamburg, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Kaffeehandel erfolgreich ist.
Auch mit Anwalt Matthew Shardlake gab es Anfang des Jahres ein Wiedersehen. Dieses Mal kam er es mit dem "Buch des Teufels" zu tun.



Romane / Belletristik:
In diesem Jahr brauchte ich einfach auch ein paar "Wohlfühlbücher", da mir die aktuelle Situation manchmal doch sehr zu schaffen machte, besonders im März und April. "Kirschkuchen am Meer" von Anne Barns hat mich super abgelenkt.

Im Juni dann auch "Ein Sommer im Rosenhaus" von Nele Jacobsen. Wie der Titel schon sagt, geht es hier um Rosen und die Geschichte hat tatsächlich mein Interesse für die Königin der Blumen geweckt und ich habe mich mal damit beschäftigt, wie viele Rosenarten es gibt.
Und gerade das letzte Buch fand ich sehr schön: "Honigduft und Meeresbrise" von Anne Barns. Wieder mit leckeren Rezepten.


Und nun? Was kommt im zweiten Halbjahr wohl lesetechnisch auf mich zu? Auf jeden Fall freue ich mich auf die neuen Bücher von Chris Carter und Linda Castillo. Und für den Winter wird es auch etwas Neues von Anne Barns geben, wie ich gesehen habe.

Außerdem möchte ich weiter an meinem SUB arbeiten und auch meine Challenge 20 für 20 weiterführen und noch einiges aus der Liste lesen.

Wie auch immer die nächsten sechs Monate werden, mit genügend Büchern werden wir sie überstehen.














 

 

Montag, 29. Juni 2020

Rezension: "Honigduft und Meeresbrise" von Anne Barns

Als Anna ihre Oma Johanna in Lüdinghausen besucht, erhält diese überraschend einen Brief aus dem Jahre 1941. Es handelt sich um verlorengegangene Feldpost, ursprünglich abgeschickt von der Insel Jersey, und diese ist an Johannas Mutter Martha in Ahrenshoop adressiert. Der Brief beginnt mit den Worten "Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft" und Absender ist ein Johannes. Annas Urgroßvater hieß allerdings Friedrich. Gemeinsam mit ihrer Oma beginnt sie zu forschen und fährt schließlich an die Ostsee nach Ahrenshoop, um einem alten Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei ergeben sich auch für ihr eigenes Leben ganz neue Perspektiven. 

 

"Der Krieg ist wie das Meer. Was er sich einmal geholt hat, gibt er nicht immer wieder zurück." Ein Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist. 

Erzählt wird in der Ich-Form von Anna, der Urenkelin von Martha. Zusammen mit ihrer Oma, Marthas Tochter, deckt sie Geheimnisse aus der Vergangenheit auf, die ihre bisherigen Familienverhältnisse stark durcheinander wirbeln.  

Anna ist emotional noch ziemlich angeschlagen, denn vor einem Jahr starb ihre beste Freundin Mona bei einem Autounfall, als sie gerade auf dem Weg zu Anna war. Und seit kurzem läuft es in ihrer Beziehung zu Jens auch nicht mehr gut. 

Kurz nach Mona starb auch Annas Großvater, Johannas Mann. Aber Johanna ist eine starke Frau und dankbar für die vielen Jahre, die sie mit ihm hatte. Seit seinem Tod widmet sie sich noch intensiver ihren Bienen und der Tätigkeit als Imkerin. 

"Honigduft und Meeresbrise" hat mir sehr gut gefallen, es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, besonders gut geeignet für den Sommer. Anne Barns gelingt es mal wieder, dass man von Beginn an in ihre Geschichte eintaucht. 

Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe, Trauer und auch den Mut, neu anzufangen. 

Die Beschreibungen und der Schreibstil sind wie immer sehr lebendig und anschaulich. Sowohl die Gegend rund um Ahrenshoop an der Ostsee als auch Lüdinghausen konnte ich direkt vor mir sehen. Das kann auch daran liegen, dass ich Lüdinghausen kenne und selbst schon in der Altstadt und an der Burg Vischering war. ;-) 

Die Figuren sind liebevoll und mit Tiefe gezeichnet, was sie sehr authentisch macht. Neben Anna und Johanna gibt es noch Peggy, eine alte Freundin von Anna, Monas Ex-Freund Timo und Annas Freund Jens. 

Die Geschichte hat emotionale, aber auch witzige Momente und es wird nie langweilig, da immer wieder etwas Neues passiert. 

Und am Ende gibt es auch wieder leckere Rezepte. Das Vanilleeis mit Honig habe ich am Wochenende ausprobiert. Sehr lecker! Den Honigkuchen werde ich auch noch testen. :-)

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇









Donnerstag, 25. Juni 2020

Top Ten Thursday am 25.06.20

Etwas spät, aber hier ist mein heutiger Beitrag zum Top Ren Thursday auf Aleshanees Weltenwanderer Blog.
Heute ist das Thema:  10 Būcher, die ein Gebäude auf dem Cover haben. 

Und ich habe folgende ausgewählt:













Dienstag, 23. Juni 2020

Neuzugänge der letzten Woche

Passend zum Sommeranfang am letzten Wochenende sind diese Bücher bei mir eingezogen.



"Honigduft und Meeresbrise" lese ich gerade und es gefällt mir bisher sehr gut.

"Der Rosengarten am Meer" war ebenfalls eine schöne Sommerlektüre, das habe ich direkt gelesen.

Montag, 22. Juni 2020

Rezension: "Der Rosengarten am Meer" von Nele Jacobsen

Nach zwölf Jahren Ehe hat Isabel durch die Scheidung nicht nur ihren Mann verloren, sondern auch ihr Zuhause und ihre Stellung in der gemeinsamen Firma. Aber sie wagt einen Neuanfang und geht von Wien an die Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. In einer Anzeige wird eine Landschaftsarchitektin für ein altes Gut gesucht. Der neue Besitzer, Künstler Alex, möchte den Schlossgarten nach altem Vorbild wieder aufbauen. Bei ihrer Anreise ist Isabel erst einmal geschockt angesichts des schlechten Zustands und zweifelt, dass sie diese Aufgabe meistern wird. Aber aufgeben ist nicht und schließlich entdeckt sie, dass der Garten anscheinend eine Kopie eines berühmten Rosariums aus dem 20. Jahrhunderts ist. Ihre Recherchen und Spurensuche führt sie schließlich bis an den Rand der Karpaten, wo eine außergewöhnliche Frau bereits vor 100 Jahren ihre Liebe zu den Rosen entdeckte und diese Leidenschaft trotz aller Widrigkeiten der damaligen Zeiten auslebte.


Gott schenkt uns Erinnerungen, damit wir im Winter Rosen haben 
(Baltisches Sprichwort)

"Der Rosengarten am Meer" ist mein zweiter Roman von Nele Jacobsen und er spielt auf zwei Zeitebenen.
In der Gegenwart begleiten wir Isabel bei ihrer Reise von Wien an die Ostsee und ihrer neuen Aufgabe, einen historischen Rosengarten wieder zum Leben zu erwecken. Dabei entdeckt sie auch ihre eigenen Stärken und mit den Herausforderungen wächst auch ihr Selbstvertrauen, das ihr Mann in den letzten Jahren ziemlich klein gehalten hat.
In der Vergangenheit lernen wir Marie Henriette Chotek kennen, die man auch die "Rosengräfin" nannte. Marie ist eine starke Frau, die sich nicht um Konventionen schert und lieber in ihrem Rosengarten in der Erde "wühlt", als sich mit Stickarbeiten zu beschäftigten oder ihre kostbare Zeit auf Gesellschaften zu vergeuden. Dafür verzichtet sie auch auf Familienglück, denn für sie sind ihre Rosen so etwas wie ihre Kinder.

Auch dieses Buch der Autorin hat mir gut gefallen und mich unterhalten. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive bleibt es durchweg spannend. Der bildhafte Schreibstil lässt sowohl das Rosarium in Ungarn, als auch den Garten an der Ostsee vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden.  

Die Rosengräfin Marie Henriette Chotek gab es übrigens wirklich und er Roman ist ihr gewidmet. Sie lebte von 1863 bis 1946 in Ungarn bzw. der späteren Tschechoslowakei auf Schloss Unterkrupa. Sie war eine Kusine zweiten Grades von Sophie, die mit ihrem späteren Ehemann Franz-Ferdinand 1914 beim Attentat in Sarajewo erschossen wurde. 
Es gibt heute zwei Rosenarten, die nach ihr benannt wurden: Comtesse Maria Henrietta und Rosengräfin Marie Henriette

Meine Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇






Freitag, 19. Juni 2020

Sommersonnenwende am 20. Juni

Morgen ist Sommeranfang. Im Kalender und angeblich ja auch beim Wetter.


Und es ist Mittsommer, die Sommersonnenwende, das bedeutet es ist der längste Tag des Jahres und die Sonne geht kurz vor 22 Uhr unter. In einigen Regionen wird es in der darauf folgenden Nacht gar nicht richtig dunkel.

Wir haben also morgen sehr lange Tageslicht, um draußen den Tag zu genießen und können auch ganz lange im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon lesen. Meine aktuelle Lektüre passt hervorragend in diese Zeit: "Der Rosengarten am Meer" von Nele Jacobsen.



Also genießt morgen die Mittsommernacht, im alten Jahreskreis und bei den Kelten benannt als Litha. 





Donnerstag, 18. Juni 2020

Top Ten Thursday am 18.06.20


Heute geht es beim Top Ten Thursday auf Aleshanees Weltenwandererblog mal nicht um Bücher, sondern um TV-Serien. Wobei viele ja auf Büchern basieren, bei manchen weiß man das gar nicht. 

Hier kommt meine Serien Top Ten ab dem Jahr 2000. Die Reihenfolge ist keine Wertung.

1. The Walking Dead
Alle Staffeln bis zur aktuellen Folge 15 der 10. Staffel gesehen. Nun warte ich wie fast alle auf die finale Episode. Und dann auf Staffel 11. 
Die letzte Folge der 6. Staffel und die erste Folge der 7. Staffel habe ich immer noch vor Augen, das war ein richtiger Schock, ich habe sogar davon geträumt.

2. Call the Midwife
London in den Fünfziger Jahren. Eine Dramaserien um junge Hebammen, die es nicht immer leicht haben.  Staffel 1 und 2 gesehen.
 

3.  Die Brücke
Eine schwedisch-dänische Krimiserie, in der es um grenzüberschreitenden Fälle geht. Mit einer sehr charismatischen Hauptdarstellerin mit Asperger-Syndrom.
Alle Staffeln gesehen.


4. The Tunnel
Ähnlich wie Die Brücke, nur dass hier der Eurotunnel die Verbindung zwischen Frankreich und England der Ort der Verbrechen ist. 
Alle Staffeln gesehen.


5. Sons of Anarchy
Krimi-Dramaserie um eine Motorradgang in Kalifornien. Teilweise sehr brutal, deswegen sind auch fast alle Folgen erst ab 18.

Alle Staffeln gesehen.  
 

6. Irene Huss - Kripo Göteborg
Krimireihe, die auf den Büchern von Helene Thursten basiert.  
Alle Filme gesehen. 


7. Inspector Lynley Mysteries
Nach den Büchern von Elisabeth George. Teilweise haben mir die Verfilmungen sogar besser gefallen als die Bücher. 
Alle Filme gesehen. 



8. The Mentalist
Vor Jahren hat ein Serienkiller seine Familie umgebracht, nun hilft Patrick Jane dem FBI ihn zu fangen. 
Alle Staffeln gesehen. 


9. Fear the Walking Dead
Ablegerserie von TWD. Die erste Staffel spielt vor der Zeit, als Rick aus dem Koma erwacht ist, zu Beginn der Seuche. Die Darsteller sind andere, nur manchmal gibt es Gastauftritte.
Gesehen bis zur aktuellen Staffel. 


10. Inspector Lewis
Eine Krimiserie, die in Oxford spielt. Very british.
Alle Folgen gesehen. 







 

Rezension: "Ein Sommer im Rosenhaus" von Nele Jacobsen

Die gelernte Botanikerin Sandra ist 46 Jahre alt und seit
zwei Jahren Witwe. Nachdem ihr Sohn bereits nach München gegangen ist, zieht nun auch Tochter Tine für ein Studium in die USA. Da entdeckt Sandra auf der Seite einer Immobilienfirma zufällig, dass das alte Gärtnerhaus auf Usedom, das sie und ihr Mann bei Urlauben immer bewundert haben, zum Verkauf steht. Zusammen mit dem riesigen Rosengarten. Zeit für einen Neuanfang, denkt sich Sandra, packt ihr Hab und Gut und zieht von Hamburg nach Bantekow. Leider ist sowohl das Häuschen als auch der verwilderte Garten in einem schlechteren Zustand als befürchtet. Sandra wird klar, ohne Hilfe wird sie die zahlreichen, pflegebedürftigen Rosen nicht wieder zu ihrer alten Pracht zurückführen können. Sie engagiert den englischen Rosenexperten Julian Baker, der sofort begeistert zusagt. Zu begeistert, wie Sandra findet, denn warum sollte jemand, der in London die Rosen in den Englischen Parks pflegt, so darauf aus sein, in die ostdeutsche Provinz zu reisen, um eine private Rosenzucht aufzupäppeln? Und  tatsächlich scheint es da ein altes Familiengeheimnis zu geben.

Ein wirklich wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen haben und fast traurig war, als ich es beendet hatte. Schon das Cover ist wunderschön, man hört fast die Wellen rauschen und die Möwen kreischen.

Sandra war mir gleich sympathisch. Eine Frau, die trotz einiger Rückschläge immer wieder auf die Füße fällt und sich durchbeißt. Sie will ihren Traum von der Rosenschule unbedingt wahr machen und gibt nicht auf.
Julian mochte ich eigentlich auch, auch wenn er anfangs ja mit anderen Absichten nach Usedom kam. Aber er interessiert sich für seine Familie und seine Vorfahren und sowas finde ich immer sympathisch.

Wer mit diesem Buch eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, der wird sicher enttäuscht sein, denn das ist es nicht. Es geht eher darum, dass man seine Träume nicht aufgeben sollte und wenn sich einem eine Chance bietet, zugreifen und einfach mal mutig sein sollte. Und natürlich geht es auch um Rosen, deren Pflege und Aufzucht. Das fand ich besonders interessant, denn ich hatte keine Ahnung, wie viele verschiedene Rosensorten es gibt.

Bei mir hat das Buch auf jeden Fall das Interesse geweckt, mich mehr mit Rosen zu beschäftigen und mich in unserem Garten auch mehr um sie zu kümmern. Denn schließlich ist die Rose die Königin der Blumen und sollte auch so behandelt werden. 😊

Ach ja, am Ende des Buches gibt es auch ein paar interessante Rezepte, z. B. eine Rosentorte.

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇








Dienstag, 16. Juni 2020

Eine kleine Buchgeschichte zu "Ein Sommer im Rosenhaus"

Vielleicht kennt jemand noch das Bücherforum "Die Buchgesichter"? Es wurde ja leider vor einigen Jahren geschlossen. Dort gab es die sehr beliebte Rubrik der Buchgeschichten. Hier konnte jeder schreiben, was im Zusammenhang mit Büchern oder auch einem bestimmten Buch zu tun hatte, ein Erlebnis, eine Anmerkung, eine Erinnerung.

Da es dieses Forum nicht mehr gibt, schreibe ich meine Buchgeschichten nun auf meinem Blog. Heute geht es um das Buch von Nele Jacobsen, das ich gerade lese. Es handelt von einer Frau, die auf Usedom ein kleines Gärtnerhaus mit einem riesigen alten Rosengarten kauft und noch mal ganz neu anfängt. 


Das Buch gefällt mir sehr gut und ganz toll finde ich auch die Erklärungen zu Rosen. Ich hatte keine Ahnung, dass es verschiedene Rosenklassen gibt. Und wie viele Rosensorten! Auch gibt es Historische Rosen oder Alte Rosen. Diese Definition stammt von der American Rose Society und bezeichnet Rosen, die vor 1867 in Kultur waren, bevor die erste "Teehybride" eingeführt wurde.
In unserem Garten haben wir auch zwei oder drei Rosen und eine wunderschöne Kletterrose an der Hauswand im Innenhof. Ich habe beschlossen, mich nun mal näher mit Rosen zu beschäftigen, die Sorten zu bestimmen und vor allen Dingen, wie man sie am besten pflegt, damit man auch lange Freude daran hat.  Und ganz toll wäre es, wenn bald auch eine Historische Rosenart in unserem Garten einziehen würde. 

 Hier seht ihr eine Reine Victoria (1872), eine Bourbon Rose