Sonntag, 20. Oktober 2019

Rezension: "Ruf des Sturms" von Patricia Briggs

Es beginnt damit, dass Mercy Thompson, Walker und Ehefrau des ortsansässigen Alpha-Werwolfs, zu einer Scheune gerufen wird, in der sich ein Goblin anscheinend vor seinen Verfolgern versteckt. Der Besitzer der Farm berichtet ihr, dass eine Frau versucht hat, seinen Sohn zu entführen. Mercys Kojoteninstinkt wittert eine Hexe. Und dann tauchen dort auch noch Zombie-Ziegen auf. 
Doch warum gerade jetzt? Hat es etwas damit zu tun, dass die Regierung ein Treffen mit den Grauen Lords, den Obersten des Feenvolks, organisiert und Mercys Mann Adam dieses mit seiner Sicherheitsfirma unterstützen soll? 
Als das Haus der ortsansässigen Hexe Elizaveta angegriffen wird und klar wird, das Schwarze Magie im Spiel ist, muss Mercy auch die Vampire um Hilfe bitten. Aber um ihr Rudel, ihre Familie und die unschuldigen Menschen in den Tri Cities zu schützen, würde sie alles tun, auch ihr eigenes Leben riskieren. 

Es gibt ja Reihen, die werden mit der Zeit eher langweilig oder es wiederholt sich ständig alles. Nicht so hier. Der inzwischen 11. Fall für Mercedes "Mercy" Thompson Hauptman ist wieder richtig spannend, ein echter Pageturner. Neben der fesselnden Geschichte rund um den Kampf gegen die Hexen, gibt es auch wieder ein paar komische und emotionale Momente. Wie immer macht es die Mischung. Ein bisschen Magie, ein bisschen Crime und die richtige Portion Gänsehaut und Grusel. Nach und nach wird die Spannung immer weiter aufgebaut, bis es am Ende zum entscheidenden Kampf kommt. 

Um in die Reihe einzusteigen, ist dieses Buch vielleicht nicht ganz passend, denn es wird ein paar Mal auf vorherige Ereignisse Bezug genommen. Aber ich würde sowieso empfehlen, die Bücher chronologisch zu lesen, um Mercys Entwicklung von der "geduldeten" Nachbarin zur vollwertigen Gefährtin des Alphawolfes mitzuerleben. 

Fazit: Rundum ein Lesevergnügen und es macht immer wieder Spaß, Mercy und ihre Verbündeten im Kampf gegen die Bösen zu begleiten. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇







Donnerstag, 17. Oktober 2019

Top Ten Thursday am 17.10.19







Heute bin ich auch mal wieder dabei. Ich liebe Bücher und ich liebe Filme, also ist das Thema diese Woche perfekt für mich. Auf Aleshanees Weltenwandererblog geht es heute um folgendes:

Nenne 10 deiner liebsten Bücher, die verfilmt wurden


1.
 An "Dracula" kam ich natürlich nicht vorbei. Es ist mein Lieblingsbuch und ist ja auch schon unzählige Male verfilmt worden. Am besten hat mir aber die Version von Francis Ford-Coppola gefallen mit Gary Oldman, Keanu Reeves und Winona Ryder.
  

2.
"Dolores" mochte ich damals sehr als Buch und musste mir dann natürlich auch den Film ansehen. Auch diesen fand ich sehr gut und Kathy Bates in der Rolle als Dolores ist einfach perfekt. 




 3.
"Es" ist eines meiner Lieblingsbücher von Stephen King. Aktuell läuft ja der zweite Teil der Neuverfilmung in den Kinos, den ersten habe ich letztes Jahr gesehen. Ich kenne aber auch die TV-Verfilmung, die ich auch gut fand damals. 
 

4.
Auch dieses Buch von Stephen King habe ich damals verschlungen und den TV-Mehrteiler mit Rob Lowe, Gary Sinise u. a. fand ich auch gut gemacht.
 

 5.
Und noch mal Mr. King. *g* Dieses war mein erstes Buch von ihm, das ich in den Achtzigern gelesen habe. Und auch der Film hat mir gut gefallen, er ist gut umgesetzt. Warum das Buch jetzt noch mal verfilmt werden musste, ist mir schleierhaft. 




6.
Ich war ein begeisterter Leser der Sookie-Stackhouse-Reihe und habe die Bücher verschlungen. Die TV-Serie "True Blood" musste ich mir natürlich auch ansehen, aber schon bei der 3. Staffel ließ meine Begeisterung nach. 
 

7.
Auch diese Buchreihe um die einzige weibliche Werwölfin, Elena Michaels, gehört zu meinen Lieblingsreihen. Die TV-Serie "Bitten" war da natürlich Pflichtprogramm. Aber so richtig begeistern konnte sie mich nicht, ich habe auch nur Staffel 1 gesehen. 
 

8.


Ich liebe ja englische Krimis und diese Reihe hier, die auf den Shetland Islands spielt, finde ich klasse. Auch die fürs TV verfilmten Shetland-Krimis gefallen mir richtig gut. Sie bringen die Athmospäre der Inseln sehr gut rüber.


 9.
 Inspector Lynley lese ich auch sehr gerne, dieses hier war mein erstes Buch von Elisabeth George. Als "Inspector Lynley Mysteries" wurden ja auch viele Bücher fürs TV verfilmt und ich muss sagen, ein paar gefallen mir sogar besser als die Bücher. 


 10.
Ein etwas älterer Film von Hugh Jackman. Hier habe ich damals noch schnell vorher das Buch von Christopher Priest gelesen und beides hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr sehensvwerter Film mit einem verblüffenden Ende.  







Samstag, 12. Oktober 2019

Rezension: "So finster, so kalt" von Diana Menschig

Die Anwältin Merle Hänssler lebt seit Jahren in Hamburg, als sie Nachricht erhält, dass ihre Großmutter gestorben ist. Merle hat in ihrer Kindheit und Jugend jede freie Minute im Haus ihrer Omi verbracht, das im Hochschwarzwald abseits des Dorfes Steinberg mitten im Wald steht. Als sie nun zur Beerdigung zurück kommt, findet sie bei den Sachen ihrer Großmutter Dokumente aus dem 16. Jahrhundert, geschrieben von einem gewissen Johannes. Anscheinend lebte er genau in diesem Haus. Seine Berichte handeln von seiner Schwester Greta und Merle tut sie zunächst als Aberglaube ab. Aber je länger sie in dem alten Haus wohnt, das sie anscheinend vor irgendwas beschützen will, desto öfter kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück. Außerdem hat sie Albträume von dunklen Wesen  und bösen Wölfen. Und immer mehr gerät sie in den Bann der Märchen, die ihre Oma ihr früher immer erzählt hat. Anscheinend hatte diese selbst schon Nachforschungen angestellt und Kontakt mit einem Experten für Märchen und Sagen aufgenommen.
Dann verschwinden Kinder aus dem Dorf und Merle fragt sich, ob an Johannes' Erzählungen nicht doch mehr dran.  

Es ist schwer, das Buch einem Genre zuzuordnen.Am ehesten würde ich sagen, es passt in den Bereich Mystery. Aber eigentlich ist das auch egal, denn gefallen hat es mir auch so. Es ist düster, irgendwie magisch und märchenhaft. Und darum dreht es sich auch zum größten Teil, um alte Märchen wie "Hänsel und Gretel". Mit diesen bin ich ebenfalls aufgewachsen, genau wie Merle. Es gibt viele Anspielungen auf diese Märchen, angefangen natürlich bei den Namen wie Hans, Greta, der Familienname Hänssler oder auch Jakob Wolf. 
Und es geht darum, dass man mit dem Erwachsenwerden den Glauben an Märchen und das Übernatürliche immer mehr verliert. 

Die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen und ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Der überwiegende Teil spielt in der Gegenwart und aus Sicht von Merle. Dann gibt es wieder ein paar Kapitel aus dem Manuskript von Johannes und man erfährt sozusagen aus erster Hand, was damals passiert ist. 

Das Buch passt perfekt in die herbstliche Jahreszeit, wenn der Nebel durch die Wälder kriecht. Und auch für die Fans von Grimms Märchen kann ich "So finster, so kalt" sehr empfehlen.

Beine Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇





Donnerstag, 10. Oktober 2019

Top Ten Thursday am 10.10.19


Heute bin ich auch mal wieder dabei. Die Mitmachaktion von Aleshanee auf ihrem Weltenwanderer Blog findet jeden Donnerstag statt.

Die Aufgabe diese Woche lautet:

Nenne 10 witzige oder kuriose Buchtitel

Keine leichte Aufgabe für mich und ich habe sich auch nicht ganz erfüllt, denn normalerweise mache ich um solche Bücher einen großen Bogen.Von den nachfolgenden Büchern stehen zwei in meinem Regal: Gestatten Sie, dass ich liegenbleibe und Mein Tagebuch von Dracula höchstselbst. *g* Jedenfalls vermittelt dieses Büchlein nach ein paar Worten direkt den Eindruck, als sei es vom Vampirgrafen selbst geschrieben und es ist so klasse und witzig geschrieben, das musste einfach in die Aufzählung. Es findet sich auch kein Autorenname, also wer weiß... ;-) 
Die anderen Titel sind mir irgendwann schon mal begegnet, gelesen habe ich sie aber nicht. 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.







Montag, 7. Oktober 2019

Die Montagsfrage Nr. 54

Heute bin ich mal wieder dabei und beteilige mich auf Antonias Blog Lauter & Leise an der Montagsfrage. 


Diese Woche kommt sie von Ellis wortmagieblog und lautet:

Was haltet ihr von Buchcommunities wir Lovelybooks oder Goodreads?

Ich bin in diesem Jahr seit 10 Jahren bei Lovelybooks angemeldet und auch seitdem regelmäßig dort aktiv. Ich pflege meine Buchregale, schreibe Rezensionen, lese Rezensionen der anderen User, schreibe Gästebucheinträge, mache bei einigen Aktionen mit (gerade aktuell das Herbst- und Halloweenwichteln) und habe auch schon an Leserunden teilgenommen (mit oder ohne Buchgewinn). Und das Gadget auf meinem Blog habe ich auch.
Ich bin sehr gerne dort, habe auch schon einige "Umbauten" mitgemacht. Nach der Schließung der Community Buchgesichter 2014 pflege ich nun bei Lovelybooks weiter den Kontakt mit einigen der ehemaligen User dort. 

Bei Goodreads habe ich mich zwar auch mal angemeldet, vergesse das aber immer wieder und bin da eigentlich überhaupt nicht aktiv.

Angemeldet bin ich weiterhin noch bei den Büchereulen, im Büchertreff sowie bei Literaturschock.  Aber wirklich regelmäßig, also fast täglich, bin ich eigentlich nur bei Lovelybooks unterwegs. Und in einem kleineren, privaten Bücherforum. 

Ich wünsche einen guten Wochenstart!






Mittwoch, 2. Oktober 2019

Rezension: "Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunnis

Die Journalistin Samantha findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen Brief einer gewissen Ivy. Ihre Großmutter sagt, sie hätte diesen und weitere Briefe bei den Sachen ihres verstorbenen Mannes gefunden, dem als Antiquitätenhändler öfter mal ähnliche Dinge in alten Möbelstücken in die Hände gefallen sind. Sam wittert eine große Story, denn sie muss nach der Trennung von ihrem Mann alleine für ihre Tochter sorgen. 
Der Brief stammt aus dem Jahr 1956 und daraus geht hervor, dass die unverheiratete Ivy  ungewollt schwanger wurde. Um einen Skandal zu vermeiden, schickt ihr Stiefvater sie nach St. Margaret's, einem Mutter-Kind-Heim in Sussex. Hierher werden ledige Mütter abgeschoben, um ihre Kinder zu bekommen und diese nach der Geburt zur Adoption freizugeben. In diesem von Nonnen geleiteten Heim herrschen grausame Zustände. Die Mädchen müssen hart arbeiten, obwohl sie hochschwanger sind und werden hart bestraft, wenn sie sich weigern.
Sam erfährt, dass St. Margaret's kurz vor dem Abriss steht und sie hat nur zwei Tage Zeit, um die dunklen Geheimnisse des Hauses aufzudecken. 

Danke erst einmal an das Blogger-Portal, das mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.  

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen unentschlossen, was ich nun schreiben soll. Auf jeden Fall ist es ein wichtiges Thema, das hier publik gemacht wurde und es ist heute fast unvorstellbar, wie noch im letzten Jahrhundert mit den Mädchen und jungen Frauen umgegangen wurde, welche Grausamkeiten ihnen in diesen Heimen angetan wurde. Von Frauen, die eigentlich Nächstenliebe im Namen Gottes spenden sollten. Das hat mich wirklich wütend gemacht.
Trotzdem hat mir der Teil, der in der Vergangenheit spielt, besser gefallen. Mit Ivy habe ich sofort mitgefühlt und sie war mir gleich sympathisch. Sie ist sehr authentisch dargestellt.
Mit Sam wurde ich dagegen nicht so recht warm. Auch fand ich die Passagen in der Gegenwart ein wenig verwirrend, es gibt viele Namen und ab einem bestimmten Punkt hätte man einer der Personen ihren richtigen Namen geben sollen, das wäre eindeutiger gewesen. Wer das Buch kennt, weiß vielleicht wen ich meine. 
Im Großen und Ganzen spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, aber zwischendurch gibt es immer mal wieder weitere Zeitsprünge, die meiner Meinung nach nur für mehr Verwirrung sorgen. Mir fehlte ein roter Faden und ein wirklicher Lesefluss in der gesamten Geschichte. 

Deswegen gibt es von mir nur vier Fledermäuse. 

Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇