Sonntag, 23. September 2018

Rezension: "Nebelmord" von Yrsa Sigurdardottir

Der Fotograf Helgi und drei weitere Personen sollen eine Nacht und einen Tag auf einer kleinen Leuchtturminsel vor Island verbringen, um dort Wartungsarbeiten durchzuführen. In der Nacht zieht ein Sturm auf und am Morgen ist einer von ihnen tot. Nur einer der Überlebenden kann der Mörder sein.
Zur gleichen Zeit geschehen in einem Haus in Reykjavik merkwürdige Dinge. Noi und Vala kommen aus einem Florida-Urlaub zurück. Sie haben für zwei Wochen ihr Haus mit einem amerikanischen Ehepaar getauscht und finden bei ihrer Rückkehr Hinweise, dass diese vielleicht gar nicht wieder abgereist sind.
Und dann ist da noch Polizistin Nina, deren Mann nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt. Eine Chance, dass er wieder aufwacht, gibt es nicht und Nina muss nun eine schwere Entscheidung treffen...

Im Wechsel werden hier drei Handlungstränge erzählt, am Beginn jedes Kapitels steht das Datum. Zunächst läuft alles mehr oder weniger parallel und man fragt sich natürlich, was das alles miteinander zu tun hat. Zum Ende hin werden die drei Geschichten dann zu einer Auflösung zusammengeführt. Dieses Hinhalten und der Wechsel in fast jedem Kapitel, hält natürlich die Spannung aufrecht und den Leser am Ball.

Der Autorin gelingt es hervorragend, die düstere Stimmung rüber zu bringen, die Beschreibung des isländischen Winters tut ihr Übriges. 

Nach "Geisterfjord" ist dies mein zweiter Thriller von Yrsa Sigurdardottir und auch "Nebelmord" hat mir sehr gut gefallen. Er hat alles, was man von einem nordischen Krimi erwartet. 

Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹



Donnerstag, 20. September 2018

Top Ten Thursday am 20.09.18


Es ist mal wieder Zeit für den wöchentlichen Top Ten Thursday, der natürlich immer donnerstags auf Aleshanees Weltenwanderer-Buchblog veranstaltet wird. Jeder kann mitmachen.

Das Thema diese Woche: 

Deine 10 liebsten Romane, die in mehreren Zeitebenen spielen. 

Kate Morton und Lucinda Riley sind ja in diesem Genre unterwegs und ihre Bücher mag ich auch am liebsten. 

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So, das ist meine Top Ten bei den Romanen, die auf zwei oder mehreren Zeitebenen spielen. Ich bin gespannt, was Ihr so aufgelistet habt. 



Mittwoch, 19. September 2018

Aktion Cover Theme Day am 19.09.2018



Es ist schon wieder Mittwoch und damit Zeit für die Aktion auf Charleens Traumbibliothek-Blog.

Die Aufgabe heute lautet:

Zeige ein Cover, auf dem ein harter Gegenstand zu sehen ist



Ich habe mich für diesen historischen Roman entschieden, den ich gerne auch bald lesen möchte. Es ist die Fortsetzung von "Das Haupt der Welt", den ich vor einiger Zeit gelesen habe und der mir sehr gut gefallen hat...wie eigentlich alles von Rebecca Gablé. 

Inhalt: Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.
Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...





Montag, 17. September 2018

Die Montagsfrage am 17.09.18



Eine neue Woche, eine neue Frage. Die Aktion wird veranstaltet auf dem Blog Lauter & Leise von Antonia und jeder kann mitmachen.

Das Thema diese Woche:

Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, 
den du besser fandest, als das Buch?  


Normalerweise ist es ja umgekehrt und man findet eher das Buch besser als den Film. Es ist ja auch nicht einfach, manchmal viele hundert Seiten in neunzig Minuten Film zu quetschen. Oft ist auch die Besetzung schwierig, da jeder beim Lesen sich von den Figuren eigene Vorstellungen macht. 

Auf Anhieb fiel mir jetzt Elisabeth George ein. Ihre Krimis um Inspector Thomas Lynley und Seargent Barbara Havers wurden ja fürs Fernsehen verfilmt. Die ersten Bücher fand ich noch sehr gut, aber irgendwann wurden sie mir einfach zu langatmig, zogen sich wie Gummi und die Spannung fehlte total.  Besonders war das bei Teil 11 so (Nie sollst du vergessen). Die Verfilmungen dagegen gefielen mir richtig gut und waren dagegen spannend gemacht. Vielleicht war es in diesem Fall ein Vorteil, dass alles auf die Filmlänge gekürzt wurde. Ich habe später auch nur noch die Filme geschaut. 

Ansonsten gibt es keinen Film, wo ich sagen würde, dass er besser war als das Buch. Mir würden zwar ein paar Filme einfallen, wo ich sagen würde, dass sie genauso gut sind wie das Buch, aber das ist ja heute nicht das Thema.  ;-)






Mittwoch, 12. September 2018

Cover Theme Day am 12.09.18


Am heutigen Mittwoch bin ich wieder dabei bei der Aktion in Charleens Traumbibliothek. Heute lautet die Aufgabe:

Zeige das Cover eines Buches, in dem es um Vampire geht!


Da fiel mir natürlich als allererstes mein Lieblingsbuch dieses Genres ein. Ohne diesen Klassiker hätte es so manchen Vampir in der Literaturwelt nicht gegeben, da bin ich sicher. 


Wer Vampirromane liebt, der kommt an "Dracula" eigentlich nicht vorbei. Für mich hat die Geschichte nach all den Jahren nichts von ihrer Faszination verloren. Immerhin stammt das Buch aus dem vorletzten Jahrhundert. ;-) 





Montag, 10. September 2018

Rezension: "Blutrausch" von Chris Carter

Zum Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia werden zum Tatort eines Mordes gerufen, der selbst sie nicht ganz kalt lässt. Dabei sind die beiden solche Schauplätze gewohnt, denn sie arbeiten in der sogenannten Ultra-Violet-Abteilung des Los Angeles Police Departements und sind damit für besonders brutale Mordfälle zuständig. In diesem Fall wurde dem Model Linda Parker die Haut abgezogen, bis auf ein Stück am Rücken, wo der Täter eine kryptische Botschaft hinterlassen hat. 
Als Hunter und Garcia gerade dabei sind, mehr über die Hintergründe dieses Falls zu recherchieren, bekommen sie Besuch vom FBI und erfahren, dass es in anderen Bundesstaaten ähnliche Fälle gegeben hat und man vermutet, es ist derselbe Täter. Auch wenn Hunter und Garcia nicht begeistert sind, erklären sie sich mit einer Zusammenarbeit mit dem FBI einverstanden, denn oberste Priorität hat, dass weitere Morde verhindert werden. 

"Blutrausch" ist der neunte Fall für Robert Hunter und Carlos Garcia. Und wie immer hat mich das Buch von Anfang bis Ende gefesselt. Chris Carter gelingt es gleich von Beginn an,  Spannung aufzubauen und hält diese dann auch bis zum Schluss. Dazu tragen auch die Cliffhanger in vielen Kapiteln bei. In erste Linie wird wie immer aus Sicht von Robert Hunter erzählt, aber zwischendurch gibt es auch Abschnitte aus der Perspektive des Täters oder der Opfer.
Der Schreibstil ist wie immer sehr lebendig und lässt Bilder im Kopf erstehen, wie meistens bei diesem Autor hatte ich das Gefühl, einen Film zu schauen.  
Wer die Reihe bisher komplett gelesen hat, trifft auf einen alten Bekannten, nämlich den Leiter der Abteilung für Verhaltensforschung des FBI: Adrian Kennedy. Wir kennen ihn aus "Die stille Bestie" und hier war die Zusammenarbeit mit der Polizei von Los Angeles seine Idee, denn er hofft, mit Hunters Hilfe, den Täter schneller zu finden. 

Die Geschichte wird zwar zwischendurch durch Garcias Sprüche immer mal wieder ein wenig aufgelockert, trotzdem herrscht eine düstere Grundstimmung, wie man sie von Carter gewohnt ist. Und wie es bei Thrillern ja auch sein sollte. Wirklich blutrünstig ist dieser Teil aber nur zu Beginn, da war man als Leser der Reihe schon anderes gewohnt. 😉 Deswegen passt der deutsche Titel "Blutrausch" aber auch nicht so richtig zum Buch, hier wäre der Originaltitel "Galerie der Toten" passender gewesen. 


Fazit: Ein weiterer spannender Teil der Thrillerreihe, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Cliffhanger am Ende ist allerdings besonders fies, weil man nun sicher wieder ein Jahr warten muss. 😔

Bewertung:  🌹🌹🌹🌹🌹


©S. Klaus

Donnerstag, 6. September 2018

Top Ten Thursday am 06.09.18: Männersache


Huch, schon wieder eine Woche vergangen. Und damit ist es schon wieder Zeit für den


Wie immer findet die Aktion bei Aleshanee statt auf ihrem Weltenwanderer Buchblog. 

Die Aufgabe/Frage diese Woche lautet:


10 männliche Autoren, deren Bücher dich begeistert haben

Nach einem Blick in meine Bücherregale muss ich sagen, dass dort so ziemlich Gleichberechtigung herrscht, es gibt eigentlich genauso viele weibliche wie männliche Autoren.

Hier kommen nun meine Favoriten.

Bram Stoker
Der irische Autor hat mich mit seinem Klassiker Dracula nachhaltig beeindruckt und auch beeinflusst. Und nicht nur mich, sondern auch die Literaturwelt im Bereich dieses Genres. Und auch, wenn die Erstveröffentlichung bereits im Jahr 1897 war, hat das Buch für mich bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Tragisch finde ich, dass Stoker selbst nichts mehr von seinem Erfolg mitbekommen hat, denn zu seinen Lebzeiten war der Roman ein "Ladenhüter".   

📓📓📓


Stephen King
Mein erstes "Erwachsenenbuch" nach meiner Teenie- und Pferdephase war Friedhof der Kuscheltiere. Ohne zunächst zu wissen, dass es sich um Horror handelt, war ich sofort hin und weg von der Geschichte und direkt infiziert. Danach folgten die üblichen Verdächtigen wie Shining, ES, Brennen muss Salem, Carrie, Feuerkind, Cujo, Dead Zone, The Stand, Der Talisman....

📓📓📓


Jim Butcher
Die dunklen Fälle des Harry Dresden...eine Serie, über die ich vor vielen Jahren mehr oder weniger zufällig gestolpert bin. Zum Glück! Nach den vielen Bänden, die es bisher gibt, ist mir Magier und Detektiv Harry richtig ans Herz gewachsen. Deswegen war ich SEHR froh, als der Verlag Feder & Schwert ab Teil 7 die weitere Veröffentlichung der Reihe vom Bastei-Lübbe-Verlag übernommen hat. Und seitdem sind die Cover auch wunderschön. Ich bewundere Jim Butcher für seinen Ideenreichtum, denn immer wenn ich denke, dass es nach dem letzten Buch eigentlich keine Steigerung mehr geben kann, überrascht er mich wieder.  

📓📓📓

Chris Carter

Thrillerfans kommen an seiner Robert-Hunter-Reihe eigentlich nicht vorbei. Carter wurde als Sohn italienischer Einwanderer in Brasilien geboren und lebt heute in London. Ich habe vor einigen Jahren den vierten Teil Totenkünstler bei Vorablesen gewonnen und dachte mir, vielleicht sollte ich besser erst mal schnell vorher Teil 1 lesen. So habe ich also Robert Hunter kennengelernt und war gleich begeistert von der Figur. Manchmal denke ich, jemand wie Chris Carter muss schon eine ziemlich kranke Fantasie haben, sich solche Geschichten auszudenken. Noch erschreckender finde ich allerdings, dass der studierte Kriminalpsychologe die Inspiration für seine Bücher von seiner früheren Arbeit bei der Staatsanwaltschaft in Los Angeles nimmt. Momentan lese ich gerade das aktuelle Buch "Blutrausch". 

📓📓📓

Frank Goldammer

Der Angstmann war der erste Fall für Kommissar Max. Der Krimi spielt in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs in Dresden und dem Autor gelingt es, die damalige Zeit so darzustellen, als sei man dabei. Besonders die schrecklichen Bombenangriffe im Februar 1945 sind sehr authentisch geschrieben, überhaupt ist die ganze Handlung sehr atmosphärisch. Hinzu kommt, dass Heller eine sympathische Figur ist.  Auch Teil 2 Tausend Teufel und Teil 3 Vergessene Seelen fand ich klasse.  


📓📓📓

Edgar Allan Poe

Der bereits 1849 verstorbene Autor wurde nur 40 Jahre alt. Am bekanntesten ist wohl sein Gedicht "Der Rabe". Seine Werke faszinieren mich einfach, ich kann nicht mal genau sagen, warum. Auf jeden Fall hat er das Genre der Gothic Novel mit beeinflusst. 


📓📓📓

Oliver Pötzsch

...weil es ihm gelingt, in seinen historischen Romanen, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Zum einen in der Henkerstochter-Reihe und zum anderen in seinem Buch Die Burg der Könige. Auf sein neues Buch Der Spielmann bin ich auch schon sehr gespannt. Außerdem wird einem so interessante deutsche Geschichte nahe gebracht.


📓📓📓

Simon Beckett
Seine Thriller-Reihe mit dem forensischen Anthropologen David Hunter lese ich sehr gerne. Zum einen, weil ich diese Arbeit faszinierend finde und man alles nachvollziehen kann, denn Beckett schmeißt nicht mit Dutzenden Fachausdrücken und Abkürzungen um sich, wie z. B. Kathy Reichs. Zum anderen spielen die Fälle in England, was ein weiterer Pluspunkt für mich ist. Und Hunter ist kein Superheld, er muss oft ganz schön was einstecken. Teil 1 ist Die Chemie des Todes.

📓📓📓

Tom Finnek

Der deutsche Autor hat mich mit zwei Büchern begeistert, die eigentlich zu einer Trilogie gehören, aber völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Das erste ist Unter der Asche und spielt im Jahr 1666 in London, als das Große Feuer ausbrach. Vor dem Abgrund ist der dritte Teil und spielt mehr als zweihundert Jahre später, nämlich 1888 zur Zeit von Jack the Ripper. 
Was mich so fasziniert, ist Finneks Talent, historische Ereignisse mit Fiktion so zu verweben, dass man am Ende glaubt: Ja, so kann es gewesen sein! 


📓📓📓

C. J. Sansom

Mit dem Anwalt Mathew Shardlake hat Sansom eine sehr interessante Figur geschaffen. Die Bücher spielen zur Zeit von Henry VIII. in London und Shardlake steht in Diensten des Königs. Kein leichter Job, denn Henry ist unberechenbar. Auch Sansom gelingt es, die damaligen Zeiten beim Lesen lebendig werden zu lassen. 



Jetzt bin ich mal gespannt, welche Herren euch so begeistern. 😊





Dienstag, 4. September 2018

Die Montagsfrage in neuem Gewand: Buchblogger Vorstellungsrunde

Es ist zwar schon Dienstag, aber bisher war es kein Problem, die Montagsfrage auch am Tag danach zu beantworten.
Übernommen von Buchfresserchen, findet man diese Aktion seit gestern auf Antonias Literaturblog Lauter & Leise.



Am 3. September ging es um folgendes:

Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?

Also...mein letztes Buch war "Sturmzeit" von Charlotte Link, der erste Teil einer historischen Familiensaga aus Ostpreußen. 
Hier geht es zur Rezi: Klick

Momentan lese ich den neuen Thriller von Chris Carter mit dem Titel "Blutrausch - Er muss töten". Es ist der mittlerweile neunte Teil aus der Serie mit Robert Hunter und Carlos Garcia. 

Dieses Jahr lesen möchte ich noch sehr viele Bücher. Da Halloween bzw. Samhain vor der Tür steht, habe ich mir für den Oktober ein paar passende Titel vorgenommen, u. a. dieses hier:

Vielleicht wird es auch noch ein Re-Read von einem meiner Dracula-Bücher geben, evtl. "Der Historiker."

Wieso? Die Erklärung steht ja schon oben. 😉





Donnerstag, 30. August 2018

Top Ten Thursday am 30.08.18

Und auch am heutigen Donnerstag ist es wieder Zeit für den 


Auf Aleshanees Weltenwandererblog geht es heute um das Thema:

10 Bücher mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur, die in kein Klischee passt

Für zehn Bücher hat es nicht ganz gereicht, aber die nachfolgenden Figuren sind mir zu dieser Aufgabe eingefallen.


1. Sookie Stackhouse, Kellnerin im kleinen Südstaatenstädtchen Bon Temps. Ihre Gabe oder manchmal auch ihr Fluch: Sie kann Gedanken lesen. Aber als dann die Vampire öffentlich ihre Existenz bekanntgeben, stellt sie fest, dass sie deren Gedanken nicht lesen kann. Ihre Vermutung: Weil sie eben tot sind. Eine wahre Wohltat und sie genießt die mentale Ruhe in ihrer Gegenwart. Und sie ist wahrlich keine Heldin, lebt im Haus ihrer Großmutter und ist ansonsten recht häuslich, backt und kocht gerne. 


2. Emilia Gray hat schon mal einen ungewöhnlichen Beruf, sie ist Friedhofsrestauratorin. Hinzu kommt noch, dass sie Geister sehen kann. Das macht sie aber keineswegs zu einer Superheldin, denn sie hat Angst vor den Toten und versucht so gut wie möglich den Kontakt zu vermeiden. 


3. Peter Grant ist Police Constable bei der Londoner Polizei und als seine magischen Kräfte entdeckt werden, kommt er zu einer Sondereinheit, die sich mit ungewöhnlichen Ereignisse beschäftigt. Nebenher arbeitet er an seinen Fähigkeiten und dabei geht öfter was schief. 


 4. Harper Connelly hat nach einem Blitzschlag die "Gabe", Tote aufzuspüren und erlebt dann deren letzte Minuten. Mit ihrem Stiefbruder reist sie quer durch das Land und sucht verschwundene Personen oder versucht im Auftrag der Familie die letzten Minuten eines Angehörigen zu rekonstruieren. 


5. Man nennt sie die "Schnitterin". Charley Davidson hat einen ungewöhnlichen Job, sie weist den Seelen der Toten den Weg ins Jenseits. Schon seit ihrer Kindheit kann sie Tote sehen und mit ihnen sprechen. 


6. Die Hauptfigur dieses Buches ist eine Ratte. Walter ist aber keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen und liebt Bücher. Benannt hat er sich selbst deswegen nach Sir Walter Scott. Er lebt im Haus der Kinderbuchautorin Miss Pomeroy, die eine herrliche Bibliothek besitzt. Ein so wunderbares Buch mit liebevollen Zeichnungen und meiner Meinung eher für Erwachsene als für Kinder. 


7. Harry Dresden ist Privatdetektiv und Magier in Chicago. Das macht ihn aber noch lange nicht zu einem Superhelden. Und seine große Klappe hat ihn schon ziemlich oft in Schwierigkeiten gebracht, er wurde zig Mal verprügelt, angeschossen, sein Haus wurde abgefackelt, aber er fällt immer wieder auf die Füße. Außerdem lebt in seinem Labor im Keller ein Luftgeist namens Bob. 


8. Mercedes "Mercy" Thompson ist Automechanikerin und hat eine eigene Werkstatt, hauptsächlich für VW. Außerdem ist sie ein Walker und kann sich in einen Kojoten verwandeln. Aufgewachsen in einem Rudel Werwölfe, lebt sie nun in einem Wohnwagen ebenfalls vor dem großen Haus des Alphas eines ortsansässigen Werwolfrudels. Sie hat eine große Klappe, aber ein goldenes Herz. Und wenn es stressig wird, backt sie Kekse.


Mehr sind mir leider nicht eingefallen. 






Mittwoch, 29. August 2018

Cover Theme Day am 29.08.2018


Ein bisschen spät heute, aber es ist ja immer noch Mittwoch. Heute geht es in Charleens Traumbibliothek um folgendes Thema:

Zeige ein typisches Genrecover!



Ich denke, dass es sich hierbei um einen Vampirroman handelt, kann man sehen...auch ohne den Untertitel. 😉

Hier erfahrt ihr mehr zu diesem Buch: KLICK! 






Montag, 27. August 2018

Rezension: "Sturmzeit" von Charlotte Link

Ostpreußen, 1914. In Insterburg nahe Königsberg steht der Gutshof Lulinn, welcher seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Degnelly ist. Hier scheint die Welt noch in Ordnung, während es im Rest Europas bereits zu brodeln beginnt. 
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die jüngste Tochter der Familie, Felicia. Kurz vor Kriegsbeginn ist sie achtzehn Jahre alt, schaut zuversichtlich in ihre Zukunft und träumt von einem sorglosen und aufregenden Leben. Im Laufe der Jahre des ersten Weltkrieges zerplatzen die meisten dieser Träume und die ihr vertraute Weltordnung ändert sich dramatisch. Aber obwohl sie Verluste hinnehmen muss, hört sie nicht auf, das Leben zu lieben, ebenso das Risiko und nicht zuletzt zwei unterschiedliche Männer. Trotz aller Widrigkeiten steigt sie in den Wirren des Krieges zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau auf. Sie spielt hoch und fällt tief, aber lässt sich nie entmutigen. Ihr Ziel: das Familiengut Lulinn für die späteren Generationen zu erhalten. 

„Sturmzeit“ ist der erste Teil von Charlotte Links Ostpreußen-Trilogie. Hier wird die Familiengeschichte der Degnellys in den Jahren 1914 bis 1930 erzählt. Neben Felicia lernen wir auch noch andere Familienmitglieder kennen, ihre Großmutter, ihre Mutter, ihre Tante und ihre Brüder. Vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges und seinen Folgen erlebt man die Schicksale vieler Personen, man hofft, leidet und liebt mit ihnen. Eingewoben in den Verlauf des Krieges und der Zusammenhänge der Ereignisse z. B. auch in Russland, lernt man zusätzlich noch etwas über diese Jahre. 
Auch wenn ich den Anfang ein wenig zäh fand, bin ich froh, dass ich dran geblieben bin, denn nach und nach entwickelt die Geschichte eine regelrechte Sogwirkung und der hervorragende Schreibstil der Autorin tut sein Übriges. Sie lässt die damalige Zeit lebendig werden. Zunächst die Euphorie zu Kriegsbeginn, dann die Ernüchterung und schließlich der Zusammenbruch und die Trauer. Auch das Grauen und die Verzweiflung auf den Schlachtfeldern und in den Schützengräben ist greifbar und man stellt sich die gleich Frage wie die Soldaten: „Warum das Ganze?“

In erster Linie steht natürlich das Schicksal der Degnellys im Vordergrund, aber immer wieder wird Bezug genommen zu den politischen Ereignissen und wie sich diese auf Felicia und ihre Familie auswirken. Dadurch wirkt das Ganze noch authentischer. 

Mit Felicia hatte ich zwischendurch so meine Probleme und sie war mir nicht immer sympathisch, manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht wirklich gutheißen. Aber gerade dadurch wirkt diese Figur auch realistischer, denn wer ist schon immer perfekt? 
Gleiches gilt eigentlich auch für Maksim, obwohl ich seine Beweggründe aufgrund seiner Herkunft schon eher nachvollziehen konnte. 
Laetitia, Elsa und Johannes mochte ich dagegen gleich, ebenso Alex und Kat. 
Auf jeden Fall hat jeder Charakter seine Ecken und Kanten und es gibt nicht nur schwarz und weiß. Um in der damaligen Zeit nicht unterzugehen, musste eine Frau „ihren Mann stehen“, stark sein für die Familie, gerade weil so viele Männer nicht aus dem Krieg heimkehrten. 

Fazit: Auftakt zu einer spannenden und großartig erzählten Familiensaga über eine bedeutsame Zeit deutscher Geschichte, die nicht nur gut unterhält, sondern auch nachdenklich macht. 

Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹


©S. Klaus






Donnerstag, 23. August 2018

Top Ten Thursday am 23.08.18: Verseschmiede


Die heutige Aufgabe auf Aleshanees Weltenwandrerblog lautet:


10 Buchtitel, aus denen du jeweils einen Reim gestaltest! 

Also wenn ich mit Dichten mein Brot verdienen müsste, würde ich wohl verhungern. An fünf Titeln habe ich mich versucht. Seht selbst. 


Aus einer längst vergangenen Zeit
Auf der schottischen Insel Skye
Gibt es einen alten Feenturm,
der hält bis heute Stand jedem Sturm

"Der Feenturm" von Aileen P. Roberts




Vlad, der Pfähler ward ich genannt,
ich war Herrscher über ein ganzes Land.
Der Feind zitterte, wenn er mich nur sah.
Mein wahrer Name ist Dracula

"Dracula" von Bram Stoker 




Bald ist es wieder soweit,
für die Anderswelt macht euch bereit
Es sind die Geisterstunden vor Halloween
Wenn Tote durch die Straßen zieh’n

"Geisterstunden vor Halloween" Eine Anthologie




Dunkel, kurz nach Mitternacht.
Die Geister der Toten sind erwacht.
Ihr Totenhauch erfasst meine Seele. 
„Fühlst du nicht, wie ich mich quäle?“

"Totenhauch" von Amanda Stevens




Hörst du es schlagen? Das Herz der Nacht!
In der dunkelsten Stunde, kurz vor dem Morgen
hat der Vampir die größte Macht.

"Das Herz der Nacht" von Ulrike Schweikert



Mehr war leider nicht drin. *g* Ich bin gespannt, wie es bei euch aussieht.