Samstag, 24. September 2022

Spooky Season Lesechallenge 2022

Der Herbst ist da und damit meine liebste Jahreszeit. Auf Aleshanees Weltenwanderer-Blog habe ich passend dazu diese Aktion entdeckt:


Die Challenge hat Nico auf seinem Blog ins Leben gerufen. Eine tolle Idee, an der ich mich gerne beteilige. Sie läuft ab heute bis zum 31. Oktober. 

Folgende Bücher habe ich mir für die Zeit vorgenommen zu lesen:


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Wie viele ich dann tatsächlich schaffen werde, wird sich zeigen. 👻








Donnerstag, 22. September 2022

Abseits des Buchregals: Herbstanfang und Blessed Mabon

 Am 23. September ist offizieller Herbstanfang. 
 
Und in der Nacht vom 22. auf den 23. September feiern wir Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche. Der Tag hat also genauso viele Stunden wie die darauf folgende Nacht.  
 

Damit beginnt die Zeit der langen Nächte und kurzen Tage. Viele mögen es ja nicht, wenn es früh dunkel wird, aber ich mag den Herbst und Winter und die Zeit, wenn man es sich zuhause gemütlich machen kann. Kerzen oder andere Lichter, mit einer Decke und einem guten Buch auf meinem Lesesessel, ein Tee oder Kakao dazu, das ist doch herrlich. 

Mabon ist auch ein großes Erntefest, das man mit leckeren Sachen feiern sollte, Gemüse und Kartoffeln aus dem eigenen Garten z. B., dazu ein guter Wein oder Met, selbst gebackenes Brot. Aktuell ist ja Kürbiszeit und auch die Zwetschen sind reif für leckere Kuchen und Konfitüren. 

Übrigens wirft man in Teilen von Schottland, Irland und Wales auch heute noch an Mabon drei Getreidekörner über die Schulter, um Mutter Natur zu Ehren. Dieser Brauch stammt von den Kelten. 

In diesem Sinne, habt einen schönen Start in den Herbst und genießt die ruhige Zeit des Jahres.





 
 
 
 

Dienstag, 20. September 2022

Vorstellung meines Blogs bei Leserkanone.de

Völlig überrascht las ich vor ein paar Wochen eine Mail der Community Leserkanone.de. Man fragte mich, ob ich Interesse daran hätte, meinen Blog dort näher vorzustellen und somit vielleicht den Leserkreis noch ein wenig auszuweiten. Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut und in einem kleinen Interview ein paar Fragen beantwortet.

Den gesamten Artikel seht ihr hier: KLICK

Lieben Dank noch mal an die Community für diese Chance. 








Sonntag, 18. September 2022

Rezension: "Blutige Stufen" von Chris Carter

Detective Robert Hunter von der UV-Einheit in Los Angeles und sein Partner Carlos Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. In ihrer Wohnung wird eine junge Frau an einem Angelhaken brutal ermordet aufgefunden. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, das diesen Killer antreibt. Es beginnt mit der ersten Lektion: Angst. Dann folgen Schmerz und Tod. Er ist der Lehrmeister, der Mentor. Es dauert nicht lange, bis eine zweite Frau getötet aufgefunden wird und wieder wird eine Nachricht bei der Leiche gefunden. Hunter und Garcia ist klar, dass sie schnell einen Zusammenhang zwischen den beiden Frauen finden müssen, ehe der Killer sich das nächste Opfer sucht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Der zwölfte Fall für die Ultra-Violet-Abteilung, kurz UV, der Polizei von Los Angeles. Hunter und Garcia sind gerade bei einer Grillparty, als sie den Anruf bekommen, dass eine brutal zugerichtete Leiche gefunden wurde und das dies nur ein Fall für die UV-Einheit sein kann. 
Chris Carter hat ja in seinen Büchern schon viele Menschen auf brutale Weise sterben lassen, aber ihm fällt immer etwas Neues ein, um den Leser zu schocken. Beängstigend finde ich dabei, dass er sich auch durch seinen früheren Beruf und seine Tätigkeit als Kriminalpsychologe "inspirieren" lässt. Da fragt man sich, wie viel ist erfunden und wie viel ist tatsächlich so oder ähnlich passiert?

Von Anfang an fand ich die Geschichte spannend und fesselnd erzählt. Manchmal gibt es Andeutungen, die aber dann erst etwas später erklärt werden, dadurch bleibt man natürlich dran. Hunter kommt z. B. eine Idee in Bezug auf den Mörder, aber dann gibt es erst mal einen Perspektivwechsel und das nächste potentielle Opfer wird vorgestellt. 
In der Ermittlungsarbeit gibt es auch Wendungen und Überraschungen. Immer wieder wird der Leser in die Irre geführt. Man fiebert mit bei der Suche nach dem Täter.

Die Auflösung ist schließlich ein wenig anders, als ich erwartet hatte, aber das macht das Buch auch ein wenig anders, als seine Vorgänger.

Carter hat hier ein wichtiges Thema angesprochen: Mobbing, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Die daraus entstehenden Folgen für die Mobbingopfer bis hin zum Suizid dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Und im Zeitalter der Sozialen Medien sind die Folgen meiner Meinung nach noch verheerender. 
Das rechtfertigt natürlich nicht die brutalen Morde des Täters, aber die Beweggründe und die Verzweiflung konnte ich nachvollziehen. 

Fazit: Ein spannender Thriller, besonders im letzten Drittel, allerdings nichts für schwache Nerven und man sollte das Buch vielleicht nicht unbedingt abends allein zuhause lesen, wenn man eh ängstlich ist. 



Bewertung: 📖📖📖📖📖





Mittwoch, 14. September 2022

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die am Meer spielen

 
 
 
Die heutige Aufgabe auf Aleshanees Weltenwandererblog fand ich sehr interessant:
 
10 Bücher, die an der Nordsee/Ostsee spielen (oder allgemein am Meer)

Der Vorschlag kommt übrigens von Barbara.
 
Theoretisch hätte ich die Liste auch nur mit Krimis füllen können, z. B. alles von Eva Almstädt. Aber das wäre ja langweilig.  😉


1. Nordsee (eine Hallig in der Nordsee)
 
 
2. Nordsee (Jütland, Dänemark)
 

3. Ostsee (Lübeck und Umgebung)
 
 
4. Nordsee (Insel Spiekeroog)
 

5. Nordsee (St. Peter-Ording)
 
 
6. Nordsee (Insel Juist)
 

7. Nordsee (Hooksiel und Norderney)

 
 
8. Ostsee (Usedom)
 
 
9. Nordsee (nahe Wilhelmshaven)


10. Nordsee (Insel Föhr)






Mittwoch, 7. September 2022

Top Ten Thursday: Gebäude auf dem Cover

 

Heute geht es bei der wöchentlichen Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog wieder um das Cover und die Aufgabe lautet:

Zeige 10 Bücher mit einem Gebäude auf dem Cover

Das war für mich eine sehr leichte Aufgabe, ich hatte genügend Auswahl.
 
 1. Die dunklen Wasser von Exeter
Ein Krimi mit einem schottischen Detective, der strafversetzt wurde nach Südengland 
Zur Rezi: KLICK
 
 🏰🏠🏠🏰
 
2. Die Blutchronik
 Wer sich für den echten Dracula interessiert, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Es ist ein super recherchierter, spannend geschriebener historischer Roman über Vlad II. Auch der Vorgänger "Das dunkle Herz der Welt" ist gut geschrieben. 
Zur Rezi: KLICK
 
 🏰🏠🏠🏰
 
3. Die schwarze Frau
Nicht zu verwecheln mit "Die Frau in Schwarz", aber auch hier sind Geister 
und mysteriöse Vorgänge im Spiel. 
Zur Rezi: KLICK
 
🏰🏠🏠🏰
 
4. Dornentöchter
Schauplatz dieses Familiendramas ist Tasmanien.  
Zur Rezi: KLICK
 
🏰🏠🏠🏰
 
5.. Ruf ins Jenseits
Ein bisschen anders, als ich damals erwartet hatte, aber trotzdem nicht schlecht 
Zur Rezi: KLICK
 
🏰🏠🏠🏰
 
6. Ostseesühne
Ein Teil der Ostseekrimis mit Kommissarin Pia Korittki
Zur Rezi: KLICK
 
 🏰🏠🏠🏰
 
7.  Das dunkle Netz der Lügen
 Ein spannender historischer Krimi, der zum Ende des 19. Jahrhunderts in Duisburg-Ruhrort spielt.
Zur Rezi: KLICK
 
🏰🏠🏠🏰 
 
8. Der verbotene Fluss
 Ein historischer Roman mit einem Hauch Mystery
Zur Rezi: KLICK
 
 🏰🏠🏠🏰
 
9. Das Geisterspiel
Hier bleibt lange unklar, ob es wirklich um Geister geht, 
aber gerade das macht die Geschichte spannend
Zur Rezi: KLICK
 
 🏰🏠🏠🏰
 
10. Das rote Licht des Mondes
Dies ist der Vorgänger zu "Das dunkle Netz der Lügen" 
und man sollte es auch vorher gelesen haben
Zur Rezi: KLICK



Rezension: "Wildblütenzauber" von Anne Töpfer

Sarah ist Anfang 30, als ihre Mutter Barbara bei einem Autounfall ums Leben kommt.  Die beiden hatten ein sehr inniges Verhältnis und Sarah kann den Schmerz kaum ertragen. Einzig Doreen, ihre beste Freundin seit Kindertagen und mehr wie eine Schwester, gibt ihr Halt in dieser Zeit. Sie überlegt, Stralsund zu verlassen und sich ein neues Zuhause in der Vorpommerschen Boddenlandschaft und Doreens Nähe zu suchen.
Auf Barbaras Beerdigung taucht plötzlich Rosa auf, die sich als Sarahs Großtante vorstellt und aus Nürnberg kommt. Bisher wusste Sarah nichts von ihrer Existenz oder dass sie überhaupt Verwandte in Nürnberg hat. Und als sie Unterlagen in Barbaras Wohnung sichten will, findet sie noch mehr Überraschendes heraus. Hatte ihre Mutter doch Geheimnisse vor ihr? Schließlich begibt sie sich auf Spurensuche nach Nürnberg und erfährt etwas über ihre Herkunft, das sie nie erwartet hätte.

Der Titel "Wildblütenzauber" ist ein bisschen irreführend, finde ich, denn darum geht es eigentlich nur am Rande. Auch der Klappentext passt nicht wirklich, denn das dort erwähnte Herbarium kommt zwar vor, aber es spielt doch nicht die große Rolle, wie es hier versprochen wird.
 
Davon abgesehen hat mir das Buch aber gut gefallen. Es geht um Familie, Freundschaft, Trauer, Verlust und wie man am besten damit umgeht. Es ist kein Liebesroman und das ist auch gut so. 😊

"Der Tod ordnet das Leben neu" ist ein Zitat aus dem Buch, das sehr gut auf Sarahs Situation passt. Denn der Verlust ihrer Mutter ist für sie auch eine Chance, etwas in ihrem Leben zu ändern. Eine neue Umgebung und neue Bekanntschaften sowie die Nähe ihrer besten Freundin Doreen geben ihr Halt. Auch Doreen vermisst Barbara, denn sie war so etwas wie eine Ersatzmutter, da sie selbst kein schönes Zuhause hatte. 
 
Neben den Hauptcharakteren gibt es auch wieder eine Reihe von interessanten Nebenfiguren, die alle ihre Ecken und Kanten haben und dadurch sehr authentisch sind. Ob das nun Doreens zunächst miesepetriger Nachbar Bernd ist oder Florian mit seiner Tochter und ihrem Hund Daisy oder Cafebesitzerin Mandy. 

Und wie man es von Büchern von Anne Töpfer (alias Anne Barns alias Andrea Russo) gewohnt ist, gibt es natürlich auch wieder leckere Rezepte. Die "Traumstücke" werde ich sicher einmal ausprobieren.



Bewertung:  📖📖📖📖📕


 
 

Freitag, 2. September 2022

Rezension: "Blättertanz" von Rosamunde Pilcher

Also ich muss sagen, ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch...oder von dem, was die Beschreibung verspricht. 
 
"Rosamunde Pilchers warmherzige, sensible Erzählungen wurden von Annika Meier liebevoll illustriert. Sie entführen den Leser in die herbstlich-bunte Landschaft Cornwalls und lassen ihn einmal mehr die Sorgen des Alltags vergessen."
 
Das Büchlein enthält zwei Erzählungen: "Ein unvergesslicher Abend" und "Der Brombeertag". Insgesamt sind es 93 Seiten. Gut, das wusste ich vorher und das ist auch nicht schlimm. Es war ja auch nur für zwischendurch gedacht.
Aber leider geht es in beiden Geschichten nur ganz am Rande um den Herbst. Zumindest in "Der Brombeertag" wird ein klein wenig die herbstliche Landschaft beschrieben, aber die Sätze kann man an einer Hand abzählen. Aber anscheinend spielt diese Geschichte nicht mal in Cornwall, denn als ich das letzte Mal nachgesehen habe, lag Inverness noch in Schottland. 😉 
In "Ein unvergesslicher Abend" wird nur dadurch deutlich, dass das Ganze im Herbst stattfindet, weil dieser Abend ein 7. Oktober ist. 
Meine Erwartungshaltung war eine ganz andere und auch der Titel "Blättertanz" ist ziemlich irreführend. Tanzende Blätter sucht man hier vergeblich.
 
Das Einzige, was die Bewertung noch ein wenig "rausgerissen" hat, sind tatsächlich die wunderschönen  Illustrationen, die ein wenig herbstliche Stimmung verbreiten mit ihren Farben.
 
Schade. Tatsächlich war das sogar mein erstes Buch von Frau Pilcher, das ich je gelesen habe und ich kenne auch keinen ihrer Filme. Dafür war ich selbst schon zwei Mal in Cornwall und hatte mich deswegen auch sehr auf die Geschichten gefreut. 
 
  Bewertung: 📖📖📖📕📕 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 1. September 2022

Abseits des Buchregals: Der September im Jahreskreis

Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Normalerweise bringt er uns ja ein paar schöne Wochen mit einer farbenprächtigen Natur. Aber bei der Trockenheit und Hitze der letzten zwei Monate, müsste es endlich dringend regnen, damit das auch etwas wird.  Zum Glück ist es nicht mehr ganz so heiß, jedenfalls bei uns.
 
 
Der September verdankt seinen Namen dem römischen Kalender, denn zu der Zeit war es der siebte Monat im Jahr (sieben = septem). 
 
Der erste Herbstmonat ist eine Zeit der Übergänge, der Sommer ist vorbei, auf den Feldern ist nicht mehr so viel zu tun, es wird immer früher dunkel und die ersten Blätter fallen. Ein Zeichen, dass man sich auf die dunklere Jahreszeit vorbereiten sollte. Auch wenn die Sonne immer noch hell und golden scheint und die Welt in warmen Farben strahlt, wissen wir, dass bald die stille Zeit des Winters anbricht.
 
Ein besonderer Tag des Monats ist der 22./23. September. Kalendarischer Herbstanfang und im Alten Jahreskreis Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, d.h. der Tag ist genauso lang wie die folgende Nacht. Das hat auch Einfluss auf den "Vorhang" zwischen der physischen und der spirituellen Welt. Oder unserer Welt und der Anderswelt. Beide Seiten kommen in ein Gleichgewicht der Stärke.

Vollmond ist am 10. September.
Neumond ist am  25. September.
 
Der Stein des Monats ist übrigens der Amethyst. Schon als Taschenstein kann er als Begleiter helfen, nicht aus dem Gleichgewicht zu raten. In diesen Zeiten finde ich das besonders wichtig.
 
Egal, ob das Wetter noch sommerlich ist, ich werde in diesen Tagen damit beginnen, das Haus und auch draußen herbstlich zu dekorieren. Und ein Ausflug zum Kürbishof ist Anfang September einfach ein Muss.






 

Monatsrückblick August

 

Ich kann es gar nicht glauben, dass schon wieder ein Monat vorbei ist, aber tatsächlich ist heute der 
1. September. Und somit ist es wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Wochen.
 
Gelesene Bücher: 5
1. Juni 53 von Frank Goldammer
2. Knochen lügen nie von Kathy reichs
3. Die Gärten von Heligan - Ruf der Fremde von Inez Corbi
4. Die verlorenen Töchter von Hannelore Hippe
5. Blättertanz  von Rosamunde Pilcher (Rezi folgt noch)


Neuzugänge: 8
1. Juni 53 von Frank Goldammer
2. Knochen lügen nie von Kathy Reichs
3. Die verlorenen Töchter von Hannelore Hippe
4. Der Klang der verborgenen Räume von Felicity Whitman
5. Der stille Sammler von Becky Masterman
6. Die Toten vom Dartmoor von Paul Marten
7. Brennende Narben von Leo Born
8. Blättertanz von Rosamunde Pilcher
 
 
 
Buchgewinn:
Ende letzter Woche habe ich zufällig entdeckt, dass es bei Lovelybooks eine Verlosung von Chris Carters neuem Thriller Blutige Stufen gibt, mit anschließender Leserunde. Na gut, dachte ich mir, versuche ich mal mein Glück, hatte mir aber bei der Vielzahl der Bewerbungen keine großen Chancen ausgerechnet. Was soll ich sagen? Die Losfee meinte es gut mir und ich habe tatsächlich ein Exemplar gewonnen. Ich hoffe, es ist schon unterwegs zu mir, damit ich am Wochenende mit dem Buch beginnen kann. 

Gesehen:
Teil 1 und 2 von "Kommissar Beck" (Staffel 8)
Teil 1 und 2 von "The Tourist"
"Jurassic World - Ein neues Zeitalter" 
 
 
 
Und sonst?
Ich hoffe, dass nun mit Beginn des meteorologischen Herbstanfangs auch diese ätzende Hitze vorbei ist. Allerdings müsste es dringend mal regnen bei uns, es ist staubtrocken und die Bäume verlieren jetzt schon all ihre Blätter. So wird das wohl nichts mit einer farbenprächtigen Natur und einem goldenen Oktober.
Jedenfalls werde ich nun beginnen, im Haus und draußen meine Herbstdeko aufzubauen. 
Noch nächste Woche durchhalten und dann habe ich erst mal zwei Wochen Urlaub. Freu!!






Mittwoch, 31. August 2022

Top Ten Thursday: Buchtitel mit F

 

Am 1. Tag im September geht es auf Aleshanees Weltenwandererblog wieder weiter im Alphabet. 
Thema heute:

Nenne 10 Buchtitel, die mit F beginnen (vorzugsweise ohne der, die, das...)

Ganz so einfach war es nicht, aber ich bin dann schließlich doch fündig geworden.
 
 
 1. Fluch des Wolfes
 
   
 2. Fahr zur Hölle

 
3. Frankenstein


4. Feuerkuss

5. Feuerkind

 
6. Friedhof der Kuscheltiere

 
7. Friesenzauber

 
8. Friesenkunst

 
9. Feenzorn

 
10. Frisch gebissen


Nicht zu allen Büchern findet ihr die Rezis auf meinem Blog, weil ich sie teilweise schon gelesen habe, bevor es meinen Blog gab. "Feuerkind" und "Friedhof der Kuscheltiere" z. B. , es ist schon rund 30 Jahre her, dass ich die Bücher gelesen habe.




Rezension: "Die verlorenen Töchter" von Hannelore Hippe

Im Herbst 1970 wird in einem Tal in der Nähe von Bergen die verkohlte Leiche einer Frau gefunden. Den Ermittlern gelingt es nicht, die Identität des Opfers festzustellen. Fünfundzwanzig Jahre zuvor, im Sommer 1945, bringt die Norwegerin Åse Evensen ihre Tochter Katrine zur Welt. Weil sie sich mit einem deutschen Besatzungssoldaten eingelassen hat, muss Åse in ein Straflager – und Katrine wächst in einem ostdeutschen Waisenhaus auf. Sie wird adoptiert und erfährt erst 1970 die Wahrheit über ihre Herkunft. Als sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter begibt, ahnt sie nicht, wie gefährlich diese Reise ist.
 
Ich gebe zu, dass mir dieser Teil der Geschichte bisher völlig neu war. Und selbst in Norwegen ist es wohl bis heute ein Tabuthema. Kein Wunder, denn wer würde schon gerne zugeben, dass norwegische Frauen und Mädchen während und auch nach Ende des 2. Weltkrieges in Arbeitslager gesteckt wurden, weil sie ein Kind von einem deutschen Soldaten erwarteten? Und dann wurden ihnen die Kinder auch noch weg genommen, nach Deutschland geschickt und dort in Waisenhäuser gesteckt. 
 
Die Autorin schreibt im Nachwort, dass sie zufällig auf die Akte zur "Toten von Isdal" gestoßen ist und ihr dabei die Idee zu diesem Roman kam. So ist es ihr gut gelungen, das Thema der Straflager und die Zustände in den Anfängen der DDR in eine fiktive Handlung einzubauen. Auch wenn der größte Teil davon und auch die Figuren frei erfunden sind, kann man sich gut vorstellen, wie es damals gewesen sein muss und dass solche Schicksale wie die von Ase oder Katrine keine Seltenheit waren.
 
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, der von Ase, der von Katrine/Kathrin und einer Ich-Erzählerin, die sich später als Nachfahrin von Ase entpuppt. Dadurch bekommt das Ganze noch mal ein realistischeres Bild. 
 
Fazit: Eine aufwühlende, ergreifende Geschichte, die ein Tabuthema anspricht und deutlich macht, dass nicht nur die Deutschen "Die Bösen" in diesem Krieg waren und auch andere Länder mindestens genauso viel Schuld auf sich geladen haben. 


Bewertung: 📖📖📖📖📕