Donnerstag, 3. September 2026

Top Ten Thursday: Gebäude im Titel

 

Heute geht es bei der wöchentlichen Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog um Buchtitel. 

Zeige uns 10 Bücher, in deren Titel ein Gebäude genannt wird (Schloss, Hotel, Schule, etc.)      

Am meisten habe ich tatsächlich "Haus" gefunden, aber ein paar andere Gebäude sind auch dabei.  Mit einem Klick auf die Titel kommt ihr zu meinen Rezensionen, außer bei "Das verlassene Haus" und "Der Winterpalast", da beide noch auf meine m SUB liegen. Und "Das Haus der Wölfe" von Donna Boyd ist schon ewig her, da habe ich noch keine Rezis geschrieben. Aber es geht um Werwölfe, so viel kann ich verraten.        


1.

2.


3. 


4. 



5.
Das verlassene HAUS


6.


7.
Der WinterPALAST


8.


9. 


10. 
Das HAUS der Wölfe




Mittwoch, 2. September 2026

Monatsrückblick August


Hier kommt mein Rückblick auf den letzten Sommermonat des Jahres 2026. Begonnen hat er direkt am 1. August mit einem Büchermarkt und einigen Neuzugängen auf meinem SUB. Im Laufe des Monats kamen weitere hinzu, so dass dieses Mal so viele Bücher bei mir eingezogen sind, wie schon lange nicht mehr. 
Gelesen habe ich insgesamt drei Bücher, von denen eins (Die Villa) für mich leider kein Highlight war. 


Gelesene Bücher: 3
1. Die Villa (Markus Heitz)
2. Wer im Dunkeln bleibt (Deborah Crombie)
3. Bittere Reue (Linda Castillo)


Neuzugänge: 12


1. Die Villa (Markus Heitz)
2. Wer im Dunkeln bleibt Deborah Crombie)
3. Hope's End (Riley Sager)
4. Das verlassene Haus (D. M. Pulley)
5. Herbstlichtzauber (Sophie Jomain)
6. Im Himmel ist der Herbst wie Sommer (Linnea Holmström)
7. Sturmrot (Tove  Alsterdal)
8. Nachts schweigt das Meer (Kate Penrose)
9. Beuteherz (Ulrika Rolfsdotter)
10. Spukhäuser (div. Autoren)
11. Pumpkin Spice Feeling - Michmachbuch für Cozy Herbsttage
12. Das Schweigen der Toten (Simone St. James)



Neu auf der Merkliste: 4
1. Rauhnachttage (Ina Bhatter)
2. Ein Laden voller Hygge-Glück (Rosie Blake)
3. Villa Seestern - Strandrosenzeit (Constanze Wilken)
4. Erdschwarz (Tove Alsterdal)


Meine Challenges:
ABC-Challenge bei Nicole: 12 Buchstaben gelesen
12 für 26-Challenge: 4 von 12 gelesen


Gesehen (Serien & Filme):
1. Shelter (Film mit Jason Statham)
2. Prisoner (Staffel 1)
3. Bosch: Legacy (Staffel 3 beendet)
4. Der Buchspazierer
5. Reacher (Staffel 4 begonnen)
6. The Walking Dead - Dead City (Staffel 3 begonnen)
7. Der Kinderflüsterer
8. Therapie für Wikinger (dänischer Film)
9. Blutopfer (schwedische Serie)
10. Helden der Wahrscheinlichkeit (dänischer Film)


Und sonst?
Im August ist weiter nicht viel passiert. Hier gab es einige Tage von unerträglicher Hitze und ich bin froh, dass der Monat vorbei ist.
Auch, weil ich ab dem Wochenende Urlaub habe und dann geht es erst mal wieder für 2 Wochen nach Schweden. Ich glaube, dort ist schon der Herbst eingekehrt. 





Dienstag, 1. September 2026

Hallo Leseherbst! Welcome ber-months!

Nun ist er da, der September. Und damit beginnt der meteorologische Herbst. Und ich beginne mit meinen ausgewählten Herbstbüchern.


Ob ich alle schaffe, weiß ich zwar noch nicht, aber das macht ja auch nichts. Begonnen habe ich jetzt mit "Die Toten im Nebel" von Anette Hinrichs.

Ich wünsche euch einen schönen Start in den September. Für mich heißt das ab dem Wochenende zwei Wochen Urlaub, die wir wieder in Norrland in Schweden verbringen werden. Dort ist der Herbst wohl schon eingekehrt. Ein bisschen graut es mir ja wieder vor der langen Fahrt, es kommt mir immer vor, als wären wir Tage unterwegs. Und natürlich müssen wir ausreichend Pausen machen,  denn schließlich ist die Fellnase mit von der Partie. 



Montag, 31. August 2026

Rezension: "Die Villa" von Markus Heitz

Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten …

Zunächst noch ein Hinweis: Ich habe dieses Buch bei einer Buchverlosung bei Lovelybooks gewonnen. Die Aktion war ganz klar nur als Buchgewinn bezeichnet und ich dachte mir, das wäre doch etwas für die Zeit vor Halloween. Nachdem das Buch dann da war, habe ich zufällig bei Lovelybooks gesehen, dass aus der Buchverlosung eine Leserunde geworden ist. Wäre das vorher irgendwo erwähnt worden, hätte ich nicht mitgemacht, weil ich das Buch jetzt noch gar nicht lesen wollte. Einmal aus dem vorgenannten Grund, aber auch, weil ich gerade nicht die Zeit für Rezensionsexemplare habe. Und aufgrund der Kommentare ist klar, dass ich nicht als Einzige überrascht war von der plötzlichen Änderung. Viele hatten das Buch sogar schon gelesen und da ist es natürlich schwierig, im Nachhinein noch zu den Leseabschnitten etwas zu schreiben, besonders ohne zu spoilern. 
Dann kam auch noch eine PN von Lovelybooks, mit dem Hinweis, dass ja nun schon einige Zeit seit dem Start der Leserunde vergangen wäre und ich wurde gebeten, meine Rezension zu veröffentlichen. Auf meine Antwort kam bis heute leider keine Reaktion seitens LB.
Ich habe das Buch dann letzte Woche begonnen und am Samstag beendet und kann nun auch meine Rezension schreiben.

Ich habe schon ein paar Horror-Romane von Markus Heitz gelesen. "Kinder des Judas" z. B. oder "Ritus" und "Sanctum" und alle haben mir sehr gut gefallen. Sie sind teilweise nichts für Zartbesaitete und ich bin auch nicht empfindlich, was brutale Szene angeht. Trotzdem habe ich bei einigen Szenen hier gedacht, ob das wirklich sein musste, wobei es allerdings mehr um die Sprache geht. Und eigentlich verrät die Szene in der Londoner Wohnung schon zu viel, denn wer einige Horrorfilme gesehen hat, in dem es um Dämonen, Flüche, Besessenheit usw. geht, der kann sich dadurch schon relativ früh des Rätsels Lösung denken. Für mich wurde damit leider ein Teil der Spannung genommen. 
Die Idee an sich finde ich nicht schlecht, wie das Haus "böse" wurde und wie dieses Böse in der Welt verteilt wurde. Allerdings bleiben am Schluss auch noch einige Fragen offen, wie z. B. die Sache mit der  Standuhr.

Mit den Charakteren hatte ich auch ein paar Probleme. Mit Doreen bin ich leider nicht wirklich warm geworden, mit Marina nur teilweise. Einzig Ethan war mir sympathisch. Und Möhrchen. 😊 
   
 Insgesamt hat mich das Buch zwar ganz gut unterhalten, aber wirklich packen konnte mich die Geschichte leider nicht.

 
Bewertung: 🌹🌹🌹





Donnerstag, 27. August 2026

Top Ten Thursday: Buchtitel aus zwei Wörtern

 


Ich hoffe, ich habe die Aufgabe auf Aleshanees Blog diese Woche richtig verstanden, denn sie war nicht ganz so leicht. Ich hatte zwar schnell 10 Bücher zusammen, aber die meisten haben doch Untertitel oder Reihentitel. Fündig geworden bin ich aber dennoch. 

Nenne 10 Bücher, deren Titel aus zwei Wörtern besteht (ohne Untertitel, ohne Reihentitel).




























Dienstag, 25. August 2026

Rezension: "Wer im Dunkeln bleibt" von Deborah Crombie

Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen sterben. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, gehört zu den Toten. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...

Duncan Kincaid hadert immer noch mit seiner Versetzung von New Scotland Yard nach Holborn. Nach wie vor fühlt es sich an wie eine Degradierung, auch wenn er ein eigenes Team leitet. Aber die neuen Kollegen sind eben nicht wie sein ehemaliger Sergeant Doug Cullen. Und Detective Inspector Jasmine Sidana macht es ihm nicht leicht und zeigt, dass sie ihrer Meinung nach eigentlich Kincaids Posten hätte bekommen sollen. 
Aber bei dem Brandanschlag in St. Pancras müssen alle zusammenarbeiten. Auch Gemmas Mitarbeiterin Melody Talbot ist involviert, denn sie war privat dort, um sich ein Konzert ihres Freundes Andy anzusehen. Hier gibt es die Verknüpfung zum vorherigen Band der Reihe, wo sich Andy und Melody während eines Falls kennengelernt haben. 
Der gesamte Fall ist ziemlich verzwickt und laufend kommt es zu neuen Erkenntnissen. Wendungen und Überraschungen halten die Spannung kontinuierlich aufrecht. 

Dazu kommt wieder das Familienleben der Patchworkfamilie Kincaid und James. Zu Duncans Sohn Kit und Gemmas Sohn Toby kam vor einiger Zeit die kleine Charlotte als Pflegekind hinzu. Und neben den Hunden Geordie und Tess sowie Kater Sid spielt dieses Mal auch eine Katzenmama mit ihren Kleinen eine Rolle. Und also das nicht schon genug Aufregung wäre, kommt  noch die Ungewissheit hinzu, was vielleicht mit dem gemieteten Haus passieren könnte. Denn das Haus gehört der Schwester von Duncans altem Chef Denis Childs, die im Ausland lebt. Als sie einen Unfall hat,  reist Childs zu ihr und seitdem hat man von beiden nichts mehr gehört.

Ich finde, gerade dieser Mix aus Kriminalfällen und dem Privatleben der beiden Ermittler macht die Bücher aus. Ich lese die Reihe seit Jahren und es ist jedes Mal wie das Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich mag auch den Schreibstil der Autorin sehr, sie schreibt sehr anschaulich und lässt die Straßen Londons vor dem geistigen Auge lebendig werden. 

Das Ende von "Wer im Dunkeln bleibt" deutet auf eine Fortsetzung dieses Handlungsstrangs im nächsten Teil hin. Und auch sonst würde ich empfehlen, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹




Freitag, 14. August 2026

Was ich im Herbst lesen möchte

 Es ist Mitte August und ich habe die Nase voll von Sommer, Hitze und Trockenheit. Ich kann es kaum erwarten, dass der Herbst kommt und gerne auch mit Regen. 
Ja, ich weiß, und dann werde ich schimpfen, dass es so viel regnet. ;-) Aber diese Hitze halte ich einfach nicht mehr aus und deswegen bereite ich mich auch schon mal gedanklich auf den Leseherbst vor.
Ich freue mich auf gemütliche Stunden auf meinem Lesesessel mit meiner Kuscheldecke, einem leckeren Tee oder Pumpkin Spice Latte, Kürbissuppe und herbstlicher Deko um mich herum. 

Auf meinem SUB liegen bereits fünf Bücher, die ich spätestens ab Ende August lesen möchte:
🍁 "Nordlicht - Die Toten im Nebel" von Anette Hinrichs (spielt im Herbst)
🍁 "Die Villa" von Markus Heitz 
🍁 "Mr. Monster" von Dan Wells
🍁 "Herbstlichtzauber" von Sophie Jomain (heute frisch eingetroffen)
🍁 "Sturmrot" von Tove Alsterdal


Diese sind bestellt, aber noch nicht angekommen:

🍁 "Die Schreie der Toten" von Simone St. James
🍁 "Im Himmel ist der Herbst wie Sommer" von Linnea Holmström
🍁 "Hope's End" von Riley Sager
🍁 "Das verlassene Haus" von D. M. Pulley
🍁 "Spukhäuser - 20 klassische Horror- und Geistergeschichten" von verschiedenen Autoren

Ob ich tatsächlich die 10 Bücher alle in diesem Herbst lesen werde, weiß ich nicht. Aber Bücher werden zum Glück ja nicht schlecht und nächstes Jahr kommt ein neuer Herbst. 😉

Auf jeden Fall habe ich schon die passenden Lesezeichen für die schönste Zeit des Jahres. 



Update am 17.08.26
Nun sind auch vier der Bücher eingetroffen, die bei meinem Blogeintrag noch fehlten:

"Spukhäuser" und "Das verlassene Haus" werde ich wahrscheinlich im Oktober lesen. Genau wie "Mr. Monster" und "Die Villa". 



Donnerstag, 13. August 2026

Top Ten Thursday: Neuzugänge der letzten Zeit

 


Aleshanee fragt heute auf ihrem Weltenwandererblog nach den 10 Neuzugängen der letzten Zeit. Ich habe jetzt mal die letzten sechs Bücher hier erwähnt, denn die, die davor bei mir eingezogen sind, sind vom Mai und daher nicht wirklich "aus der letzten Zeit".

Buch Nr. 1, 2, 3 und 6 habe ich noch nicht gelesen. Nr. 4 lese ich gerade und für Buch Nr. 5 findet ihr hier die Rezi. 


1. 
Sturmrot von Tove Alsterdal
Olof Hagström fährt an der malerischen Nordküste Schwedens entlang, als er einem Impuls folgt und in eine Kleinstadt abbiegt, in der er seit über zwanzig Jahren nicht mehr war. Vor dem Haus seiner Kindheit überfällt ihn Unruhe. Drinnen erwarten ihn ein panischer Hund, schrecklicher Gestank und Wasser auf dem Boden. Im Bad findet er seinen Vater, zu dem er keinen Kontakt mehr hatte. Tot. Erstochen mit einem Jagdmesser. 
Polizistin Eira Sjödin ist aus Stockholm in die nordschwedische Region Ådalen zurückgekehrt, um sich um ihre demente Mutter zu kümmern. Als Eira den Tod eines älteren Mannes untersuchen soll, werden die Albträume ihrer Kindheit wieder lebendig. Sie war neun, als der damals vierzehnjährige Olof Hagström gestand, die Jugendliche Lina Stavred vergewaltigt und ermordet zu haben. Zu jung, um verurteilt zu werden, wurde er in einem Jugendheim untergebracht und nie wieder gesehen. Bis jetzt. Eiras Ermittlungen führen sie zurück zum Fall Lina, zu Ereignissen in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die die Stadt bis ins Mark erschüttern.


2.
Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose
Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.


3.
Beuteherz von Ulrika Rolfsdotter
Sozialarbeiterin Annie Ljung fährt durch die schneebedeckte Landschaft Nordschwedens auf dem Weg in ihr Heimatdorf Lockne. Nur eine Narbe am Hals erinnert sie daran, warum sie diesen Ort einst verlassen hat und nie zurückkehren wollte. Es soll nur ein kurzer Besuch bei ihrer demenzkranken Mutter im Pflegeheim werden. Doch dann verschwindet Saga, die 17-jährige Tochter ihres Cousins. Wiederholt sich die Vergangenheit? Als die Polizei mit den Ermittlungen ins Stocken gerät, beschließt Annie, zu bleiben und auf eigene Faust nach Saga zu suchen. Je näher sie der Lösung des Falls kommt, desto näher rücken auch die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit.


4.
Wer im Dunkeln bleibt von Deborah Crombie
Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen sterben. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, gehört zu den Toten. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...


5. 
Bittere Reue von Linda Castillo

Hochsommer in Painters Mill, Ohio. Die Hitze bringt das Leben in der Kleinstadt fast zum Erliegen, doch die Ruhe findet ein jähes Ende, als drei Kinder die brutal zugerichtete Leiche eines jungen amischen Mannes entdecken. Kaum hat Polizeichefin Kate Burkholder den Toten identifiziert, als einige Meilen entfernt ein weiteres Mordopfer gefunden wird. Während der Ermittlungen stößt Kate auf eine Wand aus Schweigen. Niemand aus der amischen Gemeinde ist bereit, mit ihr über die Toten zu sprechen. Bis ein geheimnisvoller Hinweis eingeht, der Kate auf eine neue Spur bringt. Doch je näher sie dem Täter kommt, desto stärker wird ihre Befürchtung, dass die Geheimnisse, die unter der idyllischen Oberfläche von Painters Mill brodeln, ein weiteres Leben fordern werden.



6. 
Die Villa von Markus Heitz

Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein. Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl er Toten …









Mittwoch, 12. August 2026

Rezension: "Bittere Reue" von Linda Castillo

Hochsommer in Painters Mill, Ohio. Die Hitze bringt das Leben in der Kleinstadt fast zum Erliegen, doch die Ruhe findet ein jähes Ende, als drei Kinder die brutal zugerichtete Leiche eines jungen amischen Mannes entdecken. Kaum hat Polizeichefin Kate Burkholder den Toten identifiziert, als einige Meilen entfernt ein weiteres Mordopfer gefunden wird. Während der Ermittlungen stößt Kate auf eine Wand aus Schweigen. Niemand aus der amischen Gemeinde ist bereit, mit ihr über die Toten zu sprechen. Bis ein geheimnisvoller Hinweis eingeht, der Kate auf eine neue Spur bringt. Doch je näher sie dem Täter kommt, desto stärker wird ihre Befürchtung, dass die Geheimnisse, die unter der idyllischen Oberfläche von Painters Mill brodeln, ein weiteres Leben fordern werden.

Der 17. Fall für Kate Burkholder, Chief of Police in Painters Mill, hat es in sich. Nicht nur die Hitze macht ihr zu schaffen, auch die grausigen Leichenfunde, denn an so etwas gewöhnt man sich nicht. Der erste Tote, Samuel Yutzi, hat vor kurzem einen Gärtnereibetrieb gegründet und Kate und Tomasetti kauften selbst dort Bäume für ihre Farm. Der zweite Tote, Aaron, war ein guter Freund von Samuel und Kate ist sicher, dass das kein Zufall sein kann. Und wer ist die geheimnisvolle Freundin von Samuel? Recherchen im Umfeld eines Nachtclubs, einer Brauerei und eines exquisiten Golfclubs bringen Kate selbst in Gefahr.

Ich mag diese Reihe einfach. Es ist die Mischung aus Thriller, dem Setting in einer Stadt mit einer großen Amischen Gemeinde und die Entwicklung im Privatleben der Ermittler. Mittlerweile ist jeder neue Teil wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Das betrifft nicht nur Kate und Tomassetti, sondern auch den Rest des Teams wie Glock, Skid, T. J., Pickles, Mona oder Lois. 
Wie immer aus der Ich-Perspektive von Kate erzählt, ist man hautnah dabei. Aufgrund ihrer eigenen Wurzeln in der Amischen Gemeinde und ihrer Vergangenheit weiß sie sehr gut, wie junge Amische ticken und kann auch nachvollziehen, dass sie ausbrechen, etwas Anderes kennenlernen und die Welt erkunden wollen. Manche von ihnen kehren nach der "Rumspringa" zurück zu ihrer Familie, anderen gefällt die Welt der "Englischen" besser und manche kommen während dieser Zeit vom Weg ab und es ist zu spät für sie. In diesen Fällen werden sie dann leider zur Aufgabe der Polizei.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen, spannend und lebendig wird man durch die Handlung geführt. Anschaulich werden Orte und Landschaften beschrieben, auch die Sommerhitze konnte ich nachempfinden. Es wird auch wieder klar, dass Polizeiarbeit zum größten Teil aus Ermittlungsarbeit besteht und nicht aus ständiger Action und wilden Verfolgungsjagden. 
Es gibt Momente zum Schmunzeln und auch emotionale Szenen, sowohl bei der Arbeit als auch im Privatleben. Kate und Tomasetti haben aufgrund ihrer jeweiligen Erlebnisse eine ganz besondere Bindung und das wird auch hier mal wieder deutlich.

Muss man die vorherigen Teil gelesen haben, um "Bittere Reue" verstehen zu können? Für den Kriminalfall vielleicht nicht, aber für das Verständnis der Entwicklung der Hauptcharaktere empfehle ich, die Reihe chronologisch zu lesen. Man verpasst sonst etwas. 

Zum Schluss ein großer Dank an den S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹






Montag, 3. August 2026

Rezension: "Schatten über den Highlands" von Constanze Wilken

Lizzie Farland wuchs in der Gemeinschaft der Traveller auf, verließ ihre Familie aber vor ein paar Jahren und arbeitet nun in Glasgow in einem Buchladen. Sie liebte Bücher schon immer, aber ihr Vater hielt das für dummes Zeug. Nun erreicht sie ein Brief von ihrer Tante, die ihr mitteilt, dass ihr Vater schwer krank sei und sie bittet, nach Hause zu kommen. Zuhause, das ist die Grafschaft Pertshire. Lizzy zögert, besucht ihre Familie aber schließlich doch. Dort angekommen, muss sie allerdings feststellen, dass ihr Vater Donnie sich nicht wirklich geändert hat. Sein letzter Wunsch ist es, dass Lizzy ihren Jugendfreund Ronain heiratet. Dieses Bündnis zwischen den beiden Familien würde der Gemeinschaft der Traveller zu Gute kommen. Was Lizzy davon hält, interessiert ihn herzlich wenig. Als sie jünger waren, waren sie und Ronain zwar ein Paar, aber dann musste er für drei Jahre ins Gefängnis. Damals hat er den Kontakt abgebrochen und wollte Lizzy nicht mehr sehen, was für sie mit ein Grund war, nach Glasgow zu gehen. Bis heute hat sie keine Ahnung von dem gut gehüteten Geheimnis hinter Ronains Verurteilung. 

Schottland, Familiengeheimnisse, ein Buchladen. Alleine das war schon Grund genug für mich, dass ich "Schatten über den Highlands" lesen wollte. Also vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 
Ich mag Constanze Wilkens Art, ihre Geschichten zu erzählen, sehr gerne. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. In der Gegenwart wird abwechselnd auf Lizzys und Ronains Perspektive erzählt, so dann man beide Seiten der Geschichte hautnah miterlebt. Wir lernen die Gemeinschaft der Traveller kennen, die immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen haben und oft als "Zigeuner" beschimpft werden, als notorische Diebe und Lügner. 
Dabei haben die meisten von ihnen ein wunderbares Talent mit Pferden umzugehen. Ganz besonders Ronain, der gerne Tierarzt geworden wäre, was verschiedene Umstände aber nicht zugelassen haben. In der Gemeinschaft der Traveller gibt es die Tradition der "Horsemen", die man heute vielleicht als Pferdeflüsterer bezeichnen würden. 

Sehr gut nachempfinden konnte ich auch den inneren Konflikt bei Lizzy. Auf der einen Seite hat sie ihre Wurzeln bei den Travellern und ihrer Familie. Ihre jüngeren Schwestern Clara und Annie leben noch in der Gemeinschaft, sie hat Nichten und Neffen. Und sie liebt Pferde nach wie vor. Allerdings macht es ihr besonders Clara nicht leicht, sie fühlt sich immer noch im Stich gelassen, weil sie sich nach Lizzys Weggang um alles kümmern musste. Und Lizzy liebt ihr neues Leben in Glasgow und im Buchladen von Mr. Murphy. Der ältere Mann hat ihr bei ihrer Ankunft in der Stadt ein Zuhause und einen Arbeitsplatz gegeben, obwohl sie keinerlei Erfahrung hatte. Für sie ist Mr. Murphy mehr ein Vater als es Donnie Farland je war. 

Es gibt zwei Rückblenden im Buch. Die eine erzählt Donnies Geschichte und man erfährt, wieso er so verbittert wurde und was  der Grund dafür ist, dass Sie Traveller nicht mehr gerne in der Gegend gesehen werden.
In der anderen Rückblende lernen wir Lizzy und Ronain kennen, bevor alles aus dem Ruder läuft und was dazu führte, dass er ins Gefängnis und sie nach Glasgow ging. 

Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Wer Schottland und Familiengeschichten mag und etwas über die Tradition der Traveller erfahren möchte, dem kann ich "Schatten über den Highlands" auf jeden Fall empfehlen.


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹



Freitag, 31. Juli 2026

Blessed Lughnasadh


Am 1. August wird das erste von drei Erntefesten im Alten Jahreskreis gefeiert. Lughnasadh ist kein Erntedankfest, wie Mabon und Samhain, sondern hier haben die Menschen früher im Voraus für eine gute Ernte gebetet, damit sie gut über den nahenden Winter kommen. Es gibt auch Opfergaben, man lässt zum Beispiel einige Ähren auf dem Feld stehen oder bastelt aus ihnen einen Kranz oder ein Gesteck. Heute erscheint dieses Dankesritual vielleicht veraltet, denn man kann schließlich jederzeit Mehl, Brot usw. im Supermarkt kaufen. Trotzdem finde ich es schön, an diesen Traditionen festzuhalten und einfach dankbar zu sein, dass man genug zu essen hat und sich bewusst der Natur zuzuwenden. Denn irgendwo müssen ja auch die Dinge aus dem Supermarkt herkommen. 😉

Lugh ist der keltische Gott der Sonne und des Lichtes und dieses Fest, das bereits am Vorabend zum 1. August beginnt, ist ihm gewidmet, damit er gnädig gestimmt wird und gutes Wetter für die Ernte schickt. Ein weiterer Name für diesen Tag ist "Schnitterfest", was aber nichts mit dem Schnitter, also dem Sensenmann, zu tun hat, sondern damit, dass in dieser Zeit meistens das erste Korn geschnitten wird.  

Lughnasadh fällt weitaus ruhiger aus, als beispielsweise Beltane oder Litha (Sommersonnenwende). Man freut sich einfach darüber, dass die ersten Ernten und Vorräte für den Winter eingefahren sind und damit auch ein Großteil der schwierigen Garten- und Feldarbeit geschafft ist. Es ist ein fröhliches Fest, bei dem man bei leckerem Essen zusammen sitzt.  
Farben an Lughnasadh sind Rot und Orange und wie an jedem Jahreskreisfest wird auch geräuchert, heute mit Aloe, Sandelholz, Ringelblume oder Goldkamille. 

Und: Lughnasadh markiert den Punkt, an dem die Tage merklich kürzer werden und der Übergang vom Hochsommer zum Herbst beginnt. Es ist eine Zeit der Reife und des Abschieds vom unbeschwerten Sommer.

Für mich heißt das, dass meine Lieblingsjahreszeit näher rückt,  die Hitze bald vorbei ist und der Herbst beginnt.  🍂🍄🌻

Mehr zu den Festen im Alten Jahreskreis findet ihr übrigens HIER.





Buchiger Monatsrückblick Juli

 

Und schon wieder ist es Zeit für einen kleinen Rückblick auf den letzten Monat. Nun ist auch der Juli bereits Geschichte. Jetzt muss ich nur noch den August "überstehen" und dann beginnt meine liebste Jahreszeit. 😊

Buchmengentechnisch war der Juli ganz okay für mich mit drei gelesenen Büchern. Ich habe zwischendurch auch ein weiteres Buch angefangen, dann aber für ein Rezensionsexemplar wieder auf den SUB zurückgelegt. Ob ich es demnächst weiterlese, muss ich mal schauen. Mit einem Klick auf die Titel kommt ihr zu den Rezis, wenn es sie schon gibt 😉

Hier ist meine Übersicht zum Juli:

Gelesene Bücher: 3
1. Die verborgene Erinnerung (Michaela Abresch)
2. Wintersturm (Patricia Briggs)
3. Schatten über den Highlands (Constanze Wilken)



Neuzugänge: 3
1. Bittere Reue (Linda Castillo)
2. Die Villa (Markus Heitz)
3. Schatten über den Highlands (Constanze Wilken)



Neu auf der Merkliste: 5
1. Wer das Vergessen stört (Tessa Duncan)
2. (Herbst in Cinnamon Falls (RL Kilmore)
3. Das Schweigen von Orchard Barn (Katherine Webb)
4. Herbstlichtzauber (Sophie Jomain)
5. Herbstleuchten im Alten Land (Frida Lamberti) 


Challenges:
ABC-Challenge bei Nicole: 11 Buchstaben erlesen
12 für 26: Keine Veränderung, 4 Bücher gelesen bis jetzt


Gesehen (Serien & Filme):
1. Bosch - Legacy (Staffel 3 bgonnen)
2. Nur für dein Leben (Folge 1 - 4)
3. Ridley (Staffel 1 und 2)



Und sonst so?
Dass wir im Mai in Schweden im Urlaub waren, hatte ich ja berichtet. Und auch wie begeistert wir von dem Land sind. Dass es eigentlich auch eine Schnupperreise war, wie es uns dort gefällt und ob wir uns vorstellen können, dort auch auf Dauer zu leben, hatte ich glaube ich nicht erwähnt. 😉 Wir - in erster Linie mein Mann - tragen uns schon eine ganze mit dem Gedanken, Deutschland in ein paar Jahren zu verlassen. Wir fühlen uns in diesem Land einfach nicht mehr richtig zuhause und es gibt so viele Dinge, die für uns unverständlich sind. Wir wollen einfach nur in Ruhe leben, im Einklang mit der Natur und so leben, wie wir es möchten und nicht, wie man es uns vorschreibt, weil dieses und jenes nicht möglich oder gewünscht ist. Also haben wir nach unserem Urlaub entschieden, dass Schweden irgendwann unsere neue Heimat wird. Und vor zwei Wochen haben wir dort ein Haus gekauft. Schon das ist so viel einfacher als in Deutschland. Zunächst ist es natürlich ein Ferienhaus, weil wir noch berufstätig sind, aber mit Mitte Fünfzig ist die Zeit absehbar und so haben wir genügend Zeit, unser neues Zuhause entsprechend vorzubereiten. Wen es interessiert und wer sich vielleicht auskennt in Schweden: Unser Haus ist in Västernorrland, an der Höga Kusten, also der Hohen Küste und damit in Nähe des Bottnischen Meerbusens (Ostseeküste). Grob sind es von Stockholm aus noch mal 400 Kilometer Richtung Norden. Im September geht es in unserem Urlaub dann wieder dorthin.

Nun startet aber erst einmal der August und der beginnt mit dem ersten Erntefest im Alten Jahreskreis, Lughnasad, und einem Büchermarkt, auf den ich mich schon sehr freue! Und ich hoffe, dass nicht noch eine weitere Hitzewelle kommt, denn ich möchte mich viel lieber mental schon auf den kommenden September und den Beginn meiner Lieblingszeit einstellen. 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Lesemonat August.