Montag, 19. Februar 2024

Die Montagsfrage

 

Zufällig bin ich heute über diese Aktion auf  Sophias Wordworld  gestolpert.  Die Frage heute fand ich sehr interessant.

Was schreckt Euch bei einem Buch ab, wenn Ihr es zum ersten Mal in die Hand nehmt?


Cover und Buchtitel
Also erst einmal schreckt mich so schnell nichts ab, aber es gibt Cover oder Buchtitel, um die mache ich direkt einen großen Bogen. Dazu gehören Personen (meistens mit spärlich bekleidetem Oberkörper) auf dem Cover von Büchern, die man zwar im Regal bei den historischen Romanen findet, die inhaltlich aber überhaupt keinen historischen Anspruch (oder gar keinen Anspruch) haben, sondern auch zu jeder anderen Zeit spielen könnten. Für mich ist eine Liebesschnulze, die zufällig im Mittelalter spielt, noch lange kein historischer Roman. 
Auch kreischend bunte Cover machen mich eher skeptisch.

Preis
Ja, alles wird teurer, leider auch Bücher. Hardcover lese ich eh nur in seltenen Ausnahmefällen. Dies hat zum einen mit dem Preis zu tun, zum anderen sind sie mir aber auch einfach zu schwer.
Bei Taschenbüchern schaue ich schon, ob die Anzahl der Seiten und die Aufmachung des Buches den Preis rechtfertigt. Ein Taschenbuch für 17 Euro mit vielleicht nicht mal 400 Seiten finde ich schon ziemlich heftig. 

Einstieg / erste Kapitel
Ich breche eigentlich selten ein Buch ab und habe so die Grenze, dass ich mindestens bis Seite 100 lese. Wenn ich dann aber immer noch nicht in die Geschichte rein gekommen bin oder alles andere lieber mache, anstatt weiterzulesen, dann lege ich das Buch weg. 
Das gilt auch, wenn es so gar nicht das ist, was der Klappentext versprochen hat und ich etwas völlig Anderes erwartet habe. 

Schreibfehler etc.
Ich bin nicht kleinlich und es stört mich auch nicht, wenn mal der eine oder andere Fehler im Buch auftaucht. Aber wenn man regelrecht drüber stolpert, hemmt das den Lesefluss schon sehr und ich frage mich dann: Wozu gibt es eigentlich Rechtschreibprogramme? 



Das sind eigentlich die vier wichtigsten Punkte, die mich abschrecken oder dazu bringen, ein Buch abzubrechen.




 

Aktion Bestbewertung

 


Durch Zufall bin ich über diese Aktion auf Lenis Blog Meine Welt voller Welten gestolpert und dachte mir, da mache ich mal mit. Sie findet halbjährlich statt und es geht um die letzten drei eurer gelesenen Bücher, die ihr mit der höchsten Punktzahl bewertet habt.

Hier ist meine Top 3, der Bücher, die von mir mit 5 Rosen bewertet wurden:


1. "Drachenbanner" von Rebecca Gablé

England 1238. Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham, dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder Raymond ausgesetzt. Als die Situation unerträglich wird, flieht er nach London. Dort trifft er auf Simon de Montfort, Prinzessin Eleanors Mann und Schwager von König Henry III. Er riskiert eine Rebellion und den Bruch mit der Krone, um Reformen durchzusetzen. Als Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Plötzlich sind Freunde Feinde und Feinde Verbündete. Doch Adela und Bedric haben einander nie vergessen...
Hier kommt ihr zu meiner Rezension --> KLICK



2. "Alte Schuld" von Lea Stein

Hamburg 1948. Die Währungsreform steht vor der Tür, Bargeld soll an die Zivilbevölkerung verteilt werden und die komplette Polizei ist in Bereitschaft versetzt worden. Doch Schutzpolizistin Ida Rabe hat einen viel brisanteren Fall auf dem Tisch: Eine misshandelte Frau, Vera, sucht ihre Hilfe. Der mutmaßliche Täter: ein Brite, der enge Kontakte zur Hamburger Polizei hat. Als wenig später der Verdächtige ermordet aufgefunden wird, womöglich mit einem hoch gefährlichen Kampfstoff vergiftet, und man Vera verhaftet, geht Ida einen riskanten Weg: Sie beginnt in den eigenen Reihen zu ermitteln.
Hier kommt ihr zu meiner Rezension  --> KLICK



3. "Das Gesicht des Bösen" von Kathy Reichs

Es ist Hochsommer in Charlotte und eine drückende Hitze liegt über North Carolina. Die forensische Anthropologin Tempe Brennan erholt sich von einer OP und leidet unter Migräneattacken und Albträumen. Dann erhält sie eine Reihe von Fotos einer Leiche, ohne Gesicht und ohne Hände. Wer ist dieser Tote, den man mitten im Wald gefunden, wer schickt ihr diese Bilder und warum? Um Antworten zu erhalten, muss Tempe den vorgeschriebenen Dienstweg verlassen, denn sie wurde von ihrer neuen Vorgesetzten quasi kaltgestellt. Diese hegt einen tiefen Groll gegen sie und will sie mit allen Mitteln von dem Fall fernhalten. Aber mit Unterstützung des ebenso hartnäckigen Detectives "Skinny" Slidell kommt Tempe der Wahrheit allmählich, bringt dich damit aber auch selbst in Gefahr. Und je mehr sie aufdeckt, desto düsterer und bedrohlicher erscheint das Bild...
Hier kommt ihr zu meiner Rezension --> KLICK



Kennt ihr eins der Bücher?

Die nächste Aktion auf Lenis Blog findet im August statt. Ich bin schon gespannt, welche Highlights ich bis dahin lesen werde.





Donnerstag, 15. Februar 2024

Buchgeschichte zu "Der Angstmann"


Dresden 1944. Die Menschen leiden unter den Kriegszuständen und den daraus resultierenden Entbehrungen. Fast jede Nacht gibt es Bombenalarm, fast schon Routine für die Bevölkerung. Dazu kommen die endlosen Flüchtlingsströme aus dem Osten, wo die Menschen vor den näher rückenden Russen flüchten. 
Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem Tatort gerufen, an dem eine Frau brutal ermordet und zur Schau gestellt wurde. Die beiden Jungen, die die Leiche finden, erzählen vom "Angstmann" und schnell geht das Gerücht in der ganzen Stadt um. Heller versucht so gut wie möglich seinen Job zu erledigen, was nicht einfach ist, denn sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp, ein SS-Mann, der nicht mal Polizist ist, wirft ihm immer wieder Steine in den Weg und erschwert die Ermittlungen. 

Als eine weitere Leiche gefunden wird, vermutet Heller, dass ein Serienmörder in der Stadt sein Unwesen treibt.
Als dann in der Nacht des 13. Februars 1945 Dresden durch Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht wird und ein Feuersturm durch die Straßen rast,  vermutet man, dass auch der Angstmann tot ist. Aber dann geschieht ein weiterer Mord...

Weiter geht es hier in meiner Rezension --> KLICK


Der 13. Februar 1945 war  ein Faschingsdienstag, genau wie in diesem Jahr. Gegen Abend machten sich sechs britische Bomberstaffeln der Royal Air Force (RAF) von Südengland auf den Weg nach Deutschland. Um 21:45 Uhr gab es in Dresden den mittlerweile 175. Fliegeralarm und ich kann mir vorstellen, dass viele Einwohner dachten, es wird auch dieses Mal schon nicht so schlimm werden. Aber es wurde sehr schlimm. Bis zu 25.000 Menschen kamen in dem sogenannten Feuersturm ums Leben. 
Drei Viertel der Dresdner Altstadt wurde in Brand gesetzt, manche Brände loderten vier Tage lang. Aufgrund der Nachtsicht ist man sich sicher, dass keine einzelnen Ziele angeflogen wurden, vielmehr sollte die Stadt möglichst großflächig zerstört werden. 
Danach konnte die Bevölkerung nicht etwa aufatmen, denn nachts erfolgte die nächste Angriffswelle. Dieses Mal waren es britische und kanadische Bomber. Eine halbe Stunde lang wurden bis zu 650.000 Stabbrandbomben abgeworfen. Diese Bomben trafen auch Gebiete, in die sich die Bevölkerung nach dem ersten Angriff bereits geflüchtet hatte wie z. B. die Elbwiesen.
Außerdem wurde die Technik der ausgerückten Feuerschutzpolizei zerstört. Löschaktionen wurden dadurch verhindert und die zahlreichen Einzelfeuer vereinten sich rasch zu einem orkanartigen Feuersturm, der ganze Straßenzüge zerstörte. Durch den starken Luftsog wurden größere Gegenstände und auch Menschen umhergewirbelt und ins Feuer gezogen. Wer sich aus den Luftschutzkellern retten konnte, war draußen dem Feuersturm und den weiter detonierenden Bomben ausgesetzt. 
Aber auch das reichte den Alliierten noch nicht. Am 14. Februar starteten die Amerikaner einen weiteren Luftangriff und warfen 1800 Sprengbomben und 136.800 Stabbrandbomben ab. Getroffen wurde u.a. der Bahnhof und das Krankenhaus in Friedrichstadt. Die ausgebrannte Frauenkirche stürzte am 15. Februar ein. Gegen Mittag erfolgte dann ein weiterer Angriff, dieses Mal auf das Gebiet zwischen Meißen und Pirna. 
Natürlich kann man sagen, es war Krieg und im Krieg gibt es Kollateralschäden. Aber diese Angriffe wurden ohne Rücksicht auf Verluste auf die zivile Bevölkerung geflogen. Auf Menschen, die sowieso schon kaum noch etwas hatten und selbst unter den Zuständen litten und von denen der Großteil gar nicht am Krieg beteiligt war und diesen auch nie gewollt hat. 




 

Rezension: "Das Gesicht des Bösen" von Kathy Reichs

Es ist Hochsommer in Charlotte und eine drückende Hitze liegt über North Carolina. Die forensische Anthropologin Tempe Brennan erholt sich von einer OP und leidet unter Migräneattacken und Albträumen. Dann erhält sie eine Reihe von Fotos einer Leiche, ohne Gesicht und ohne Hände. Wer ist dieser Tote, den man mitten im Wald gefunden, wer schickt ihr diese Bilder und warum? Um Antworten zu erhalten, muss Tempe den vorgeschriebenen Dienstweg verlassen, denn sie wurde von ihrer neuen Vorgesetzten quasi kaltgestellt. Diese hegt einen tiefen Groll gegen sie und will sie mit allen Mitteln von dem Fall fernhalten. Aber mit Unterstützung des ebenso hartnäckigen Detectives "Skinny" Slidell kommt Tempe der Wahrheit allmählich, bringt dich damit aber auch selbst in Gefahr. Und je mehr sie aufdeckt, desto düsterer und bedrohlicher erscheint das Bild...

Mit "Das Gesicht des Bösen" liegt bereits der 19. Band der Reihe vor. Gewohnt routiniert und mit Spannung führt uns die Autorin durch die Geschichte.
Dieses Mal hat Tempe mit ein paar gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, denn bei ihr wurde kürzlich ein Aneurysma im Gehirn festgestellt. Was sie aber nicht davon abhält, den Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, auch wenn sie das offiziell gar nicht darf. Ihre neue Vorgesetzte ist überhaupt nicht gut auf die Anthropologin zu sprechen, was aber auf Gegenseitigkeit beruht und bei Tempe mit einem Fall in der Vergangenheit zu tun hat.
Ich gebe zu, ich hatte zunächst das Gefühl, ich hätte etwas verpasst. Wieso eine neue Chefin und was ist mit Tim Larrabee passiert? Im letzten Buch war er noch dabei. Aber anscheinend war dies Thema in einem Kurzroman, die in einem Sammelband veröffentlicht wurde und wohl zeitlich zwischen "Die Sprache der Knochen" und "Das Gesicht des Bösen" angesiedelt ist. 

Nach ein paar Startschwierigkeiten bin ich aber dann gut in die Geschichte reingekommen und habe auch diesen neuen Fall wieder sehr gerne gelesen. Tempe verbeißt sich wie immer in ihre Recherchen und lässt sich nicht abschrecken. Es gibt Überraschungen und Wendungen, die die Spannung aufrecht halten. Und auch wieder Momente zum Schmunzeln, zum Beispiel in den Dialogen mit Slidell oder den Auftritten von Kater Bird. 
Einzig Ryan kommt ein bisschen zu kurz dieses Mal, was ich schade fand.


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹




Top Ten Thursday: Liebesgeschichten


 
Der Top Ten Thursday auf Aleshanees Weltenwandererblog steht in dieser Woche ganz im Zeichen des gestrigen Valentinstages.

Zeige uns deine 10 schönsten Liebesgeschichten

Viele der von mir genannten Bücher sind sicher keine typischen Liebesromane und man würde sie im Buchladen nicht in der Rubrik finden. Die meisten sind auch Teile einer Serie, die nur als Beispiel dienen, denn die Liebesgeschichten entwickeln sich hier im Laufe der Reihe.


1. Elena & Clay
Clay ist ein Werwolf und beißt Elena, damit sie sich ebenfalls verwandelt und ihn nicht verlässt. Zunächst erreicht er damit das genaue Gegenteil...

💓

2. Merit und Ethan
Vampir Ethan findet Merit nach einem Überfall schwer verletzt auf dem Universitätsgelände. Er verwandelt sie und rettet ihr so das "Leben". Zunächst ist sie davon gar nicht begeistert...

💓

3. Mercy & Adam
Sie ist ein Walker und kann sich in einen Kojoten verwandeln, dank ihres indianischen Erbes. Er ist ein Alpha-Werwolf. Anfangs fliegen die Fetzen zwischen beiden, aber das ändert sich bald...

💓

4. Jolene & Michael
Erst durch einen schweren Schicksalsschlag finden Hubschrauberpilotin Jolene und ihr Mann wieder zueinander. Aber bis dahin braucht es viele Taschentuchpäckchen... 

💓


5. Melissa & Armand
Melissa ist eine junge Hexe, die von ihrem geheimen Beschützer Armand, einem Vampir, vor dem Tod  gerettet wird. Über mehrere Teile entwickelt sich ihre Liebesgeschichte.


💓


6. Charles & Anna
Charles ist der gefürchtetste Werwolf der westlichen Welt. Er ist der Vollstrecker seines Vaters, dem Marrok. Anna wurde gegen ihren Willen in eine Werwölfin verwandelt und dann von Charles gerettet. Aber umgekehrt hat sie auch ihn gerettet, denn sie ist eine Omega-Wölfin mit einer besonderen Gabe und Charles' Seelenverwandte


💓

7. Kate Burkholder & John Tomasetti 
Noch ein paar Paar, das erst zueinander finden und erkennen muss, dass sie füreinander bestimmt sind und sich gegenseitig gut tun und ergänzen

💓


8. Kirsty & Finley
Sie erbt das Haus ihrer Großmutter auf Tiree, er hat sich dort eingemietet. Irgendwie versuchen sie sich zu arrangieren, geraten aber immer wieder aneinander.

💓


9. Otto & Lene
Im Jahr 1938 in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt Otto seine große Liebe...und verliert sie wieder. Es dauert viele Jahre, bis sie sich endlich wiedersehen.

💓


10. Zoe & Jack
Als Zoe erfährt, dass sie ein Aneurysma im Kopf hat, reist sie nach Cornwall, wo sie als Kind viele glückliche Sommer verbracht hat. Hier trifft sie auch auf ihre Jugendliebe Jack. 





Donnerstag, 8. Februar 2024

Dienstag, 6. Februar 2024

Rezension: "Drachenbanner" von Rebecca Gablé

England 1238. Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham, dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder Raymond ausgesetzt. Als die Situation unerträglich wird, flieht er nach London. Dort trifft er auf Simon de Montfort, Prinzessin Eleanors Mann und Schwager von König Henry III. Er riskiert eine Rebellion und den Bruch mit der Krone, um Reformen durchzusetzen. Als Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Plötzlich sind Freunde Feinde und Feinde Verbündete. Doch Adela und Bedric haben einander nie vergessen...

"Drachenbanner" ist zwar der siebte Teil der Waringham-Reihe, aber chronologisch spielt er vor "Das Lächeln der Fortuna" und nach "Teufelskrone". Wir erleben die nächste Generation auf Waringham und auch auf der royalen Seite. Es ist König Johns Sohn Henry, der die Macht über England hat, aber er ist ein schwacher Herrscher. Nicht sein Volk ist sein wichtigstes Anliegen, sondern seine Söhne, für deren Zukunft er das Geld mit vollen Händen ausgibt. 
Auf Waringham stehen Yvains Enkel Adela, Roger und Raymond im Mittelpunkt der Geschichte. Geschwister, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wie alle Frauen damals ist Adela gefangen in den Konventionen ihrer Zeit. Aber sie lernt von Prinzessin Eleanor, ihre Möglichkeiten zu nutzen. 
Und dann ist da Bedric, der zwar seine ersten Lebensjahre auf Waringham verbracht hat, aber das Kind unfreier Bauern ist. Nach dem Tod seines Vaters muss er schon früh seine Familie durchbringen. Er möchte nur eins: endlich frei sein. 

Ich muss sagen, die historische Figur Simon de Montfort und was er letztendlich für England getan hat, war mir bisher nicht bekannt. Den Namen hatte ich zwar schon gehört, aber viel mehr auch nicht. Nach Beendigung des Buches habe ich erst einmal recherchiert. 
Auch im Nachwort der Autorin findet man wieder interessante Aspekte, auch zu dem, was wahr ist und was erfunden. 

Rebecca Gablé ist es wieder einmal gelungen, Fakten und Fiktion wunderbar miteinander zu verbinden, so dass man am Ende denkt: Ja, genau so kann es gewesen sein. 
Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte gefesselt und viele kleine und große Schicksale haben mich zum Weiterlesen animiert. Mit ihrem Schreibstil lässt die Autorin die damalige Epoche lebendig werden und wir begleiten Adela, Bedric und Co. durch mehrere Jahre spannender und geschichtsträchtiger Ereignisse.
Gut gefallen hat mir auch wieder, dass die entscheidenden Schlachten zwar erwähnt und auch dargestellt werden, aber nicht im Vordergrund stehen. Es gibt kein seitenlanges Abschlachten und Blutvergießen. Das Drumherum, vorher und nachher ist hier wichtiger.

Ich hoffe, es kommt noch eine weitere Fortsetzung, denn bis zu "Das Lächeln der Fortuna" fehlt eigentlich noch eine Generation auf Waringham. Vielleicht lernen wir dann Robins Vater näher kennen. 


Bewertung🌹🌹🌹🌹🌹




Donnerstag, 1. Februar 2024

Blessed Imbolc



Vom 1. auf den 2. Februar wird das erste Fest im Jahreskreis gefeiert.
Mehr Infos findet ihr unter Jahreskreis und altes Brauchtum.






BLESSED 
         IMBOLC







Top Ten Thursday: Buchtitel mit T




Am 1. Februar geht es auf Aleshanees Weltenwandererblog weiter mit dem Titel-ABC. 

Nenne 10 Buchtitel, die mit dem Buchstaben T beginnen (vorzugsweise ohne Der, Die, Das,...)

Mir ist es leichtgefallen und ich musste am Ende noch einige wieder von der Liste streichen. Mit einem KLICK auf die Titel kommt ihr zu meinen Rezensionen und den Inhalten.



1. 
Totwasser von Julia Hofelich



2. 
Tödlicher Inselfrühling von Christoffer Holst


3. 
Todespassion von Elly Griffiths


4. 
Teufelskrone von Rebecca Gablé


5. 
Tanz der Wölfe von Patricia Briggs


6
Tausend Teufel von Frank Goldammer


7. 


8.
Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg


9


10.
Totenkünstler von Chris Carter

 



Mittwoch, 31. Januar 2024

Monatsrückblick Januar

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorbei. War nicht gerade erst Silvester?


Ich habe direkt am Jahresanfang mit "Drachenbanner" von Rebecca Gablé begonnen. Normalerweise hätte ich es auch im Januar geschafft, aber dann kamen mit "Alte Schuld" und "Was die Dünen verheißen" zwei Rezensionsexemplare bei mir an, die ich dazwischen geschoben habe. Aktuell bin ich nun beim 7. Teil der Waringham-Saga auf Seite 740, aber den Rest schaffe ich heute nicht mehr. Also sind es im Januar nur zwei ganze Bücher geworden, die ich beendet habe. 


Gelesene Bücher: 2
1. Alte Schuld (Lea Stein) -> zur Rezi
2. Was die Dünen verheißen (Tanja Janz)  -> zur Rezi
3. Drachenbanner (Rebecca Gable) -> 740 Seiten gelesen,  das werde ich erst im Februar beenden



Neuzugänge: 4
1. Das Gesicht des Bösen (Kathy Reichs)
2. Helle Tage, dunkle Schuld (Eva Völler)
3. Alte Schuld (Lea Stein)
4. Was die Dünen verheißen (Tanja Janz)



Aktueller Stand SUB am 31.01.24
64 Bücher


Neu auf der Merkliste: 
1. Jan-Erik Fjell: Dunkelhaus
2. Anders de La Motte: In Schweden stirbt es sich am schönsten
3. Christin Marie Below: Das Glück liegt am Strand
4. Marie Merburg: Nordseesterne
5. P. J. Tracy: Todesnähe


Challenges:
1. Meine 12 für 24-Challenge: 2 von 12 gelesen
2. ABC-Challenge bei Nicoles "Zeit für andere Genres": 2 Bücher gelesen (A und W)


Gesehen (Filme/Serien):
1. The Night Agent (Staffel 1)
2. Saints and Sinners
3. Safe (Miniserie nach Harlan Coben)
4. Wer einmal lügt (Miniserie nach Harlan Coben)
5. In ewiger Schuld (Miniserie nach Harlan Coben)
6. Maria Wern (Staffel 9 beendet)
7. The Angel Maker 
8. Darkland
9. Reacher (Staffel 2)
10. Die letzte Fahrt der Demeter


Und sonst so?
Wie oben schon geschrieben, kommt es mir schon wieder so vor, als ob der erste Monat des neuen Jahres so an mir vorbei gerauscht ist. Viel passiert ist eigentlich nicht.
Da bei der Arbeit seit einiger Zeit alles ziemlich chaotisch läuft, bin ich froh, wenn ich nach Feierabend und am Wochenende meine Ruhe habe und die Zeit mit Mann, Hund und Büchern verbringen kann. 
Tatsächlich hätte ich nichts dagegen, wenn der Februar noch mal ein bisschen Winter bringen würde, denn bei uns war es nur mal einen Tag im Dezember weiß.

Der Februar bringt buchtechnisch für mich ENDLICH ein neues Abenteuer von Harry Dresden. Ich habe gestern mein Glück beim Bloggerportal dafür versucht und hoffe sehr, dass es klappt mit "Friedensgespräche".

Ich wünsche euch einen guten Start in den Februar und einen tollen Lesemonat. 






 

Montag, 29. Januar 2024

Rezension: "Was die Dünen verheißen" von Tanja Janz

St. Peter-Ording 1978. Die Zwillinge Achim und Julia Hansen könnten nicht unterschiedlicher sein. Achim steht mit seinen siebzehn Jahren sehr bodenständig und es ist klar, dass er später das elterliche Strandhotel übernimmt, wo er jetzt schon neben der Schule viele Aufgaben übernimmt. Außerdem wird er Vater und freut sich auf das Familienleben mit seiner Freundin Biggi in St. Peter-Ording. Julia dagegen will hinaus in die Welt und träumt von einem Leben als Stewardess. Für ihre Eltern steht allerdings fest, dass sie das Strandcafé übernimmt, das bis jetzt noch ihrer Mutter Sabine gehört. Immer wieder gerät sie darüber mit ihrem Vater in Streit, weil er nichts davon hören will, dass sie vorzeitig die Schule und kein Abitur machen will. Trotzig bewirbt sie sich schließlich ohne Wissen ihrer Eltern bei der Lufthansa. Die Bewerbungsfotos hat sie dem Fotografen Björn zu verdanken, den sie auf einer Rollschuhparty kennenlernt. Eigentlich kommt er aus Herne und besucht an der Nordsee seine Verwandten. Als er plötzlich abreisen muss und Julias Mutter ihr als Kompromiss für ihren Berufswunsch erst mal ein Praktikum im neu eröffneten Reisebüro ihrer Schwester Karin in Gelsenkirchen vorschlägt, fährt Julia ebenfalls ins Ruhrgebiet. Ob sie Björn findet? Der quirlige Ruhrpott mit seinen vielen Menschen ist doch etwas Anderes als das beschauliche St. Peter-Ording. 

Dies ist der zweite Teil der St. Peter-Ording-Saga von Tanja Janz. Waren es im ersten Teil Sabine und Tom, die im Mittelpunkt der Geschichte standen, sind es nun ihre Kinder Julia und Achim. Aber auch Sabine und Tom sowie Rita und Fiete sind hier mit von der Partie, genau wie Sabines Geschwister Karin und Rolf. Die Handlung ist in St. Peter-Ording und in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet angesiedelt, was mir wieder sehr gut gefallen hat. Ich kenne Gelsenkirchen recht gut, zumindest die Innenstadt direkt, so dass ich mir ein gutes Bild machen konnte, auch wenn das Ganze im Jahr 1978 spielt. Es werden Geschäfte oder Cafés genannt, die es heute immer noch gibt oder bis vor kurzem zumindest noch gab. 
Auch beschreibt die Autorin den Kontrast zwischen dem eher beschaulichen Nordseebad und dem Ruhrgebiet sehr authentisch. Für Julia ist es fast ein kleiner Kulturschock, als sie plötzlich die vielen Menschen in der Bahnhofstraße um sich hat. Überhaupt ist die gesamte Geschichte mit ihren großen und kleinen Problemen wieder sehr realistisch und "normal". 

Die landschaftlichen Beschreibungen der Nordseeküste sind wieder sehr lebendig und anschaulich. Man hört das Meer rauschen, kann das Salz riechen und den Wind spüren. Herrlich. 

Schön fand ich auch die Erkenntnis zum Ende, dass man vielleicht erst einmal sein Zuhause verlassen muss, um zu schätzen, wie schön es dort eigentlich ist. Und dass der Zusammenhalt in der Familie das Wichtigste ist. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹




Donnerstag, 25. Januar 2024

Top Ten Thursday: BUCHREGALE

 

Es ist wieder Zeit für die wöchentliche Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog. Dieses Mal geht es um das liebste Möbelstück der Leseratten.

Bilde aus den Anfangsbuchstaben von 10 Buchtiteln das Wort