Freitag, 18. September 2020

Rezension: "Schwärzeste Nacht" von Colleen Gleason

Ein Jahr ist vergangen seit den Ereignissen im "Silbernen Kelch". Victoria trauert noch immer um ihren Ehemann Philipp, der ihr so kurz nach der Heirat genommen wurde. Nachts zieht sie durch die Straßen von London auf der Jagd nach Vampiren, aber diese scheinen die Stadt verlassen zu haben und mit der Vampirkönigin Lilith in die Berge von Rumänien geflohen zu sein. In den Trümmern des zerstörten Silbernen Kelchs stößt Victoria auf einen Vampir und einen Dämon und macht eine erschreckende Entdeckung. Was führt Liliths Sohn Nedas im Schilde? Zusammen mit ihrer Großtante Eustacia reist sie nach Italien, um die Vampire aufzuhalten. Wird sie es rechtzeitig schaffen? Und kann sie Sebastian Vioget trauen, der immer dann auftaucht, wenn man es am wenigstens erwartet? Aber Victoria wäre keine Venatorin, wenn sie keinen Plan hätte.

"Schwärzeste Nacht" ist der zweite Teil der historischen Fantasy-Reihe "Das Buch der Vampire". Es ist nicht ganz eindeutig, ob die Handlung im 19. oder 18. Jahrhundert angesiedelt ist, da es nirgendwo erwähnt wird. Victoria hat jedenfalls im ersten Teil erfahren, dass sie eine Venatorin, eine Vampirjägerin ist. Ihre Mutter hat diese "Bürde" damals abgelehnt und deswegen ging das Erbe auf Victoria über. 
Die Geschichte schließt fast nahtlos an "Bleicher Morgen" an, deswegen wäre es sinnvoll diesen ersten Teil vorher zu lesen. 
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Sprache für die Zeit, in der das Buch spielt, recht modern. 
 
Mein Fazit: Spannend, unterhaltsam und mit emotionalen und auch witzigen Momenten. 

Bewertung:

 
 
 

Donnerstag, 17. September 2020

Top Ten Thursday am 17.09.20

 Und schon wieder Donnerstag und damit Zeit für den


Heute geht es bei Aleshanee um folgendes Thema:

10 Autoren, von denen du die meisten Bücher im Regal hast

Und hier ist meine Top Ten:
 
1. Stephen King - 26 Bücher
Die meisten davon sind seine älteren Werke und eher Horror als Fantasy: Es, Brennen muss Salem, Carrie, Cujo, Christine, Der Talisman. Die Klassiker eben. ;-) Und auch ein paar Kurzgeschichtensammlungen.
 
 
2. Charlaine Harris - 18 Bücher
13 Teile der Sookie Stackhouse-Reihe, 4 Teile der Harper Connelly Reihe und den 1. Teil der Aurora Teagarden Krimis.

 
3. Jim Butcher - 17 Bücher
15 Teile der "Dunklen Fälle des Harry Dresden" und zwei Anthologien. Ich hoffe, dass endlich auch bald Teil 16 auf Deutsch erscheint. Auf Englisch gibt es ihn seit Juli.

 
4. Kathy Reichs - 15 Bücher
Teil 1 bis 15 der Tempe-Brennan-Reihe. Inzwischen gibt es 19 Teile, die restlichen will ich auf jeden Fall auch noch lesen. ich mag den Schreibstil der Autorin, fesselnd und oft auch witzig.


5. Patricia Briggs - 14 Bücher
Teil 1 bis 11 ihrer Mercy-Thompson-Reihe. Ein Walker, der sich in einen Kojoten verwandeln kann und mit dem Anführer eines Werwolfrudels zusammen ist. Und nebenbei hat Mercy noch eine Autowerkstatt und ist spezialisiert auf eine alte deutsche Marke. ;-) 
Außerdem habe ich noch Teil 1 bis 3 der Ableger-Reihe Alpha & Omega. 
 
 
5. Laurell K. Hamilton - 14 Bücher
Teil 1 bis 14 der Anita-Blake-Reihe. Leider hat die inhaltliche Qualität irgendwann nachgelassen. Die ersten Teile waren spannende Thriller mit Horrorelementen, danach ging es leider mehr und mehr überwiegend um Anita Liebesleben. Sehr schade. 
 
 
6. Patricia Cornwell - 13 Bücher
Teil 1 bis 13 ihrer Thriller-Reihe um Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta. Nach Teil 13 habe ich aufgehört, denn meiner Meinung hat die Autorin einen Fehler gemacht: Sie hat die Erzählperspektive geändert, statt in der 1. Person aus Sicht von Scarpetta wird ab "Das letzte Revier" in der 3. Person erzählt. Sicher, vielleicht musste das für den Verlauf der Handlung sein, aber damit wird auch sehr viel Spannung genommen. Inzwischen gibt es wohl schon 23 Teile.

 
6. Choe Neill - 13 Bücher
Teil 1 bis 13 der Urban-Fantasy-Reihe "Chicagoland Vampires". Sie ist inzwischen beendet, was einerseits schade ist, andererseits vielleicht besser so, als wenn sie sich irgendwann tot läuft...oder untot. ;-)


 
7.  Chris Carter - 11 Bücher
Alle Teile seiner Reihe mit Robert Hunter und Carlos Garcia. Die Thriller spielen in Los Angeles und die Mordfälle sind nichts für schwache Nerven...oder Mägen. 

 
 
8. Linda Castillo - 10 Bücher
Alle 10 Teile ihrer Kate-Burkholder-Reihe. Eine ehemalige Amische, die nun als Polizeichefin in einer Kleinstadt auf der "Englischen" Seite steht. Nicht immer leicht, aber durch ihre Vergangenheit hat sie wichtiges Insiderwissen der Amischen Lebensweise. Nicht nur spannend, auch interessant und lehrreich. 

9. Rebecca Gablé - 8 Bücher
Teil 1 bis 5 ihrer Waringham Saga, sowie Teil 1 und 2 der Ottonen-Saga und "Das zweite Königreich". Ich warte nun auf "Teufelskrone" als Taschenbuch. :-) 

 
10. John Saul - 7 Bücher
Von ihm habe ich vor mehr als dreißig Jahren viel gelesen. Zeitgleich mit Stephen King und Dean Koontz.





 

 

 

 

 



Montag, 14. September 2020

Rezension: "Die Frauen von Gut Falkensee" von Luisa von Kamecke

Westpreußen 1904. Charlotte von Bargelow ist Anfang 20 und noch unverheiratet. Und eigentlich will sie auch gar nicht heiraten. Sie würde viel lieber wieder zurück nach Paris gehen und ihr Studium fortsetzen. Aber zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester reist sie zurück nach Hause und erfährt, dass das Familiengut Falkensee in finanziellen Schwierigkeiten ist. Um ihr Zuhause zu retten, willigt sie schließlich ein, den wohlhabenden Witwer Baldur von Krammbach zu heiraten. Dabei gehört ihr Herz eigentlich dem Polen Karol, den sie zufällig bei ihrer Heimreise kennenlernt. 

Ich habe das Buch in einer Leserunde der Lesejury gelesen und die Autorin Luisa von Kamecke hat diese auch begleitet und Fragen beantwortet. Dafür erst einmal ein dickes Dankeschön.
 
Insgesamt hat mir "Die Frauen von Gut Falkensee" gut gefallen. Es liest sich leicht und neben der Familiengeschichte erfährt man auch historische Fakten und Hintergründe der damaligen Zeit in Westpreußen. Mir war z. B. gar nicht bewusst, dass es den Staat Polen zur damaligen Zeit gar nicht gab und die Polen deswegen im Grunde heimatlos waren und in Westpreußen nur geduldet. Sicher habe ich das mal in der Schule gelernt, aber dann anscheinend erfolgreich verdrängt. ;-)

Der Schreibstil ist lebendig und anschaulich, sehr schön fand ich die Beschreibungen der weiten Landschaft, man sieht die Felder, Wiesen und Wälder direkt vor sich.
Die Autorin hat in der Leserunde gesagt, dass dieses Buch eine Herzensangelegenheit für sie ist und ich finde, das merkt man auch.   

Es gibt eine Vielzahl von Charakteren. Da ist zum einen die Familie von Bargelow, Charlottes Eltern und ihre zwei Geschwister. Dann leben auf dem Gut, wie es damals in den adeligen Kreisen in West- und Ostpreußen üblich war, auch viele Bedienstete. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Deutlich wird das besonders durch Fine, eine Freundin von Charlotte aus Kindertagen aus dem Dorf, die nun auf Gut Falkensee als Dienstmädchen arbeitet und alleine dadurch gibt es nun eine unsichtbare Barriere zwischen den beiden, die sich früher jedes Geheimnis anvertraut haben.
 
Charlotte war mir gleich sympathisch, denn eigentlich gibt sie nicht viel auf die damaligen Konventionen. Sie beteiligt sich bei Feierlichkeiten an Diskussionen, liest die Zeitung und interessiert sich für das politische Geschehen. Und für ihre Heimat, Gut Falkensee, ist sie bereit, eine Zweckehe einzugehen. 
Bei Alice bin ich etwas zwiegespalten. Zum einen tat sie mir leid, andererseits fand ich ihr Verhalten gegenüber ihrer Familie recht unfair. Auch die Vorwürfe gegenüber Charlotte.
Frederick tat mir sehr leid, eine solche Krankheit in dem Alter muss schlimm sein.
Veronika, Charlottes Mutter, ist perfekt in ihrer Rolle als Gutsherrin. Allerdings fand ich es schade für sie, dass sie kein so inniges Verhältnis zu ihrem Sohn hatte. Aber das war wohl üblich damals in den Kreisen, dass das Kindermädchen den Kindern näher war, als die eigene Mutter.
 
Fazit: Ein historischer Roman, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die im nächsten Jahr erscheinen soll. 


Bewertung:
 

 

 

Montag, 7. September 2020

Aktion Cover Monday

Ein Cover ist ja in der Regel das erste, was einem auffällt, wenn man durch den Buchladen stöbert. Deswegen finde ich diese Aktion sehr schön und werde versuchen, hier regelmäßig mitzumachen. Übernommen hat sie nun Anne von Biblionatio und auf ihrem Blog findet ihr dazu mehr Infos.
 

 
Oben seht ihr das Cover zu "Totenhauch". Es ist das erste Buch einer Serie, die ich als Mystery-Krimi bezeichnen würde. Es geht um eine Friedhofsrestauratorin, die Geister sehen kann.
 
Mehr zum Buch findet ihr hier: Meine Rezi aus dem Jahr 2013
 
Ich gehe sehr gerne auf alte Friedhöfe und schaue mir die Inschriften an. Auch finde ich alte Grabstätten viel "schöner", als die von heute. Schade, dass viele alte Gräber auf Friedhöfen nicht erhalten werden.


Freitag, 4. September 2020

In Gedenken an Uli Stein

Uli Stein ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Er war wohl einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Ich habe sehr viele Postkarten, zwei oder drei Kaffeetassen, Mousepads und andere Dinge mit seinen witzigen und oft niedlichen Zeichnungen. Man könnte wirklich sagen, ich war ein Fan. Besonders die Mäuse und die Pinguine mochte ich sehr.

Hier ein paar meiner Lieblingsmotive:



 










Donnerstag, 3. September 2020

Top Ten Thursday am 03.09.2020

 

Der erste Donnerstag im September und damit ist es mal wieder Zeit für die Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog.
 
Das Thema heute: 
 
10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem G beginnt (notfalls auch der Vorname)
 
1.
Colleen Gleason hat diese historische Vampirserie aus dem viktorianischen England geschrieben. Aktuell lese ich gerade Teil 2. 

 
 
2.
In Elly Griffiths' Krimireihe, in die die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway mehr oder weniger freiwillig verwickelt wird

 
3.
Susanne Goga schreibt auch Krimis, aber bisher kenne ich nur ihre historischen Romane. Dieses hier hat mir besonders gut gefallen

 
4.
In diesem Thriller von Alison Gaylin geht es um die Privatdetektivin Brenna, die sich an alles in ihrem bisherigen Lebens erinnern kann, jeden Moment sehen, schmecken, riechen, hören.

 
5.
Ann Granger schreibt verschiedene Krimireihen. Dies ist der Auftakt zu einer historischen Reihe, die in London zum Ende des 19. Jahrhunderts spielt.

6.
Dieses Buch von Gabriela Gwisdek hatte ich mal als Rezensionsexemplar und es hat mir tatsächlich sehr gut gefallen und ich habe es als sehr spannend in Erinnerung

 
7.
Und noch mal ein Krimi. Die Reihe um Kommissar Max Heller von Frank Goldammer ist in Dresden angesiedelt und dieser erste Teil spielt während des 2. Weltkriegs während des Feuersturms auf Dresden. Es gibt 5 Teile der Reihe, vier habe ich bisher gelesen.

 
8.
Ich glaube, zu Rebecca Gablé muss ich nicht viel sagen. Sie taucht heute bestimmt auf vielen Listen auf. Neben der Waringham-Saga hat sie auch noch andere Romane geschrieben, z. B über Otto den Großen.


 9. 
Historische Fantasy schreibt Gail Carriger. Hier habe ich bisher auch nur den 1. Teil gelesen. Er spielt ebenfalls im viktorianischen London und als Alexia aus Notwehr einen Vampir tötet, bekommt sie es mit dem Chefermittler der Königin für übernatürliche Angelegenheiten zu tun, einem Werwolf. 

 
10.
Jacob Marlowe ist 150 Jahre alt und der letzte lebende Werwolf....glaubt er. Glen Duncan hat hier keine kuscheligen Wölfchen erfunden, das Buch gehört eindeutig in die Abteilung Horror. Mit hat es gut gefallen.





Dienstag, 1. September 2020

Hallo September!

 Lange darauf gewartet und nun ist der erste Monat meiner liebsten Jahreszeit endlich da!






Montag, 31. August 2020

Rückblick auf den August

Und schon wieder geht ein Monat dem Ende entgegen. Dieses Mal ist es der letzte Sommermonat und ich muss sagen, ich bin gar nicht so böse darüber. Denn nun beginnt bald meine liebste Jahrezeit: der Herbst! Endlich ist es (hoffentlich) vorbei mit der Hitze, besonders diese Schwüle war einfach unerträglich. Ich konnte mich oft nicht einmal auf das Lesen konzentrieren.

Geschafft habe ich vier Bücher. Insgesamt war der August ein recht krimineller, blutiger und brutaler Monat. *g* Jedenfalls was die Bücher betrifft.
 
Den Anfang machte ein Buch aus Schweden, der als Thriller angepriesen wurde: Hagebuttenblut. Aber ehrlich gesagt, fällt es mir sogar schwer, ihn als Krimi zu bezeichnen. Psychologischer Spannungsroman trifft es schon eher. Ich bin damit leider so gar nicht warm geworden. 
 
Weiter ging es dann mit "Quälender Hass" von Linda Castillo und "Bluthölle" von Chris Carter, die mir beide wieder richtig gut gefallen haben und die Bezeichnung Thriller auch verdient haben.

Danach brauchte ich aber mal etwas Ruhiges und da war ein Ausflug ins südenglische Devon genau das Richtige. "Ein Garten voller Sommerkräuter" von Julie Leuze ist ein wunderbarer Wohlfühlroman zum Abtauchen.  

Mit in den September nehme ich mein aktuelles Buch "Die Frauen von Gut Falkensee" von Luisa von Kamecke. Ich lese es in einer Leserunde der Lesejury und kann nur so viel verraten, dass es ein toller historischer Roman ist, der mir sehr gut gefällt. 
 
 
Ansonsten ist diesen Monat nicht viel passiert. Neuzugänge gab es keine weiteren. Mal sehen, was nun der September bringt.

Ich wünsche euch einen guten Start in den Leseherbst.
 

 




 


Mittwoch, 26. August 2020

Rezension: "Ein Garten voller Sommerkräuter" von Julie Leuze

Miriam ist Anfang 40, als ihr Mann sich wegen einer Jüngeren von ihr scheiden lässt. Ihr Haus mit dem schönen Garten musste sie aufgeben und ihre erwachsene Tochter führt auch ihr eigenes Leben. Nun kann sie endlich dorthin in Urlaub fahren, wohin sie schon immer wollte: nach Südengland in die Grafschaft Devon. In Reedcombe angekommen, verliebt sie sich in das typisch englische Dorf. Und in den Hund Percy. Dieser führt sie zum leerstehenden Cottage seiner kürzlich verstorbenen Besitzerin. Phyllis galt als verschrobene alte Frau, die im Dorf von manchen auch als Hexe bezeichnet wird, da sie sich mit Kräutern sehr gut auskannte. Seit Phyllis Tod steht das Häuschen mit dem verwilderten Garten zum Verkauf. Und Miriam, die nichts mehr zu verlieren hat und die in Deutschland nicht mehr viel hält, nimmt all ihren Mut zusammen und macht dem Immobilienmakler ein Angebot. Wenig später zieht sie in das verwunschene Cottage und entdeckt dort einen wunderbaren Kräutergarten, der viele Geheimnisse zu haben scheint...

Dieses Buch wurde mir auf einem Blog in einem Beitrag empfohlen, in dem es um Sommerbücher ging. Und ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe, denn es hat mir wirklich richtig gut gefallen.
Mit sehr viel Liebe beschreibt die Autorin Miriams Schritte in ein eigenständiges neues Leben und ihre Weiterentwicklung. Miriam war mir sehr sympathisch, denn nach so langer Zeit noch einmal neu anzufangen ist nicht einfach.
In kurzen Rückblenden erfährt man ein paar Details aus Miriams Ehe und fragt sich, wie sie das Verhalten ihres Mannes so lange ertragen und schweigend akzeptieren konnte. Deswegen habe ich mich um so mehr gefreut, als sie im Laufe der Handlung immer mehr aufblüht und die Arbeit mit dem Kräutergarten ihr ihr Selbstvertrauen zurück gibt. 

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber nicht seicht oder gar kitschig. Sehr schön fand ich die Unterteilung der Kapitel in Monate und jedem Monat ist der Hinweis auf bestimmte Kräuter vorangestellt. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein paar Kräuterrezepte.
 
Fazit: Ein wunderbares Buch, nicht nur für den Sommer, mit sympathischen Figuren, einer glaubwürdigen Story und einem kleinen Hauch Mystik.
 
 
 Bewertung:


 

Montag, 17. August 2020

Rezension: "Bluthölle" von Chris Carter

Eigentlich wollte die Taschendiebin Angela Wood dem Mann nur eine Lektion erteilen, als sie in einer Cocktailbar seine Tasche klaut. Aber das Notizbuch, das sie darin findet, hat es in sich und als Detective Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia es in die Hände bekommen, sind sie sicher, das Tagebuch eines Serienmörders vor sich zu haben. Es enthält exakte Aufzeichnungen und Beschreibungen von 16 verschiedenen Morden, mit Skizzen und Fotos der Opfer. Damit beginnt ein Albtraum für Angela. Weiß der Killer, dass sie das Buch geklaut hat? Kennt er ihr Gesicht? Hunter und Garcia bringen die junge Frau in Sicherheit und suchen fieberhaft nach dem Täter. Dann nimmt er Kontakt zu Hunter auf und stellt ihm ein Ultimatum...

"Bluthölle" ist der mittlerweile 11. Fall für die Detectives der Ultra Violent Einheit, kurz UV, des Los Angeles Police Department, der Abteilung für besonders schwere und brutale Verbrechen. Und auch dieser hat es wieder in sich. Ein eiskalter Killer tötet anscheinend wahllos und wechselt die Methode bei jedem Mord. Jede Tat wird bis ins Kleinste dokumentiert und im Tagebuch festgehalten, schriftlich und mit Fotos.
 
Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende fesselnd. Wie immer gelingt es Carter durch Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel die Spannung zu halten. Auch dadurch, dass er manchmal nur ansatzweise die Gedanken von Hunter preisgibt und dann später erst näher erläutert, hält er den Leser bei der Stange.
Durch die genauen Beschreibungen der Stadt, der Straßen von Los Angeles usw. hatte ich immer das Gefühl, direkt dabei zu sein. 
Gut fand ich auch, dass dieses Mal nicht Hunters kompletter Werdegang bis ins Kleinste erzählt wurde, wie oft in den Bänden zuvor. Nach zehn Teilen weiß man das inzwischen ;-) 

Mit dem Täter in "Bluthölle" macht der Autor außerdem auf ein Thema aufmerksam, das besonders in Amerika gerne totgeschwiegen wird. Die USA mischen sich in alle möglichen Konflikte auf der ganzen Welt ein, schicken ihre Soldaten in Kriege, die sie oft noch selbst angezettelt haben und wenn die ach so hochgelobten Helden nach Hause kommen, werden sie mit dem, was sie im Krieg erlebt haben, allein gelassen. Sie leiden unter PTBS oder Schlimmerem und viele landen als Obdachlose auf der Straße, weil ihnen eine Rückkehr in ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass jeder Kriegsveteran als Serienkiller endet. ;-)
 
Fans von Chris Carter wissen, dass er im letzten Jahr privat einen großen Verlust erlitten hat und sich nicht sicher war, ob und wann er sein neues Buch beenden würde. Trotz dieses Schicksalsschlags ist es ihm gelungen, wieder einen spannenden Thriller abzuliefern, der mich von Anfang bis Ende super unterhalten hat. Besonders das geistige Duell zwischen Hunter und dem Killer fand ich sehr spannend.


Bewertung:
 
 

 

 

 

Freitag, 14. August 2020

Beitrag zum Freitag

Endlich Wochenende! Ich bin auch sehr froh darüber, denn die Woche war sehr anstrengend. Dieses Wetter ist überhaupt nicht meins. Diese Hitze tagsüber und die hohe Luftfeuchtigkeit dazu, nachts keinerlei Abkühlung. Selbst zum Lesen hatte ich nicht so richtig Lust, mir fehlte einfach die Konzentration. Aber spätestens nächste Woche soll es ja wieder angenehmer werden. Und die Aussicht auf den nahenden Herbst hält mich aufrecht. ;-)

Ich denke, ich werde am Wochenende mein aktuelles Buch beenden können, ich lese gerade "Bluthölle" von Chris Carter und es ist wie immer sehr spannend.

Diese Woche habe ich auch die Nachricht der Lesejury bekommen, dass ich bei einer Leserunde mitmachen darf: "Die Frauen von Gut Falkensee" von Luisa von Kamecke. Ein historischer Roman, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Westpreußen spielt. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Das Buch wird in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln. 

Ich wünsche ein schönes, erholsames und hoffentlich nicht zu heißes Wochenende. 

 



 

Donnerstag, 13. August 2020

Top Ten Thursday am 13.08.20

 

 Auch heute startet wieder die Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog. Das Thema heute lautet: 

10 Bücher, die du gekauft hast, weil sie auf der Bestsellerliste sind / gehypt wurden

Ich dachte ja zunächst, ich bin mangels Büchern dieses Mal nicht dabei. Aber nun konnte ich doch die 10 voll machen, denn wie auch bei Aleshanee bin ich nicht nur nach offiziellen Bestsellerlisten gegangen (sonst wäre wohl nicht mal auf drei Bücher gekommen), sondern habe auch Bücher gewählt, die mir ganz oft auf anderes Blogs oder in Foren begegnet sind und die dort hochgelobt wurden.

1. Die Flüsse von London

Teil 1 der magischen Krimireihe um "Zauberlehrling" Peter Grant. Ich finde die Bücher zwar ganz gut, aber eben doch nicht so super, dass ich direkt jeden neuen Band kaufen und lesen muss. Bisher bin ich bis Teil 4 gekommen.  
 
 
2. Der Kruzifix Killer

Der erste Teil der Thriller-Reihe von Chris Carter hat mich gleich begeistert. Aktuell lese ich den gerade erschienenen 11. Teil "Bluthölle". 

 

3. Alles muss versteckt sein

 Ich kann mich erinnern, dass ich kurz nach der Veröffentlichung überall gelesen habe: DAS ist super! DAS muss man lesen! Habe ich dann auch. Und ich wurde nicht enttäuscht.
 
 
 
 4. Engelskalt

Ich stelle immer wieder fest, dass ich Probleme mit skandinavischen Krimis oder Thriller habe. Keine Ahnung, woran es liegt. Das ist über nur bei den Büchern. Als Film oder Serie liebe ich alles skandinavischen Krimis. "Engelskalt" ist ebenfalls ein hochgelobter Serienauftakt. Ich fand das Buch okay, aber den Hype habe ich nicht so ganz verstanden.

 

5. Der Seelenbrecher

Vor zwei oder drei Jahren dachte ich mir, als Thriller- und Krimifan noch nie was von Sebastian Fitzek gelesen zu haben, das geht gar nicht. Also nahm ich mir "Der Seelenbrecher" vor. Ja, es war gut und auch spannend, aber den Hype um die Bücher verstehe ich bis heute nicht. Auch nicht, nachdem ich noch zwei oder drei weitere von ihm gelesen habe. 

 

6. Das Lächeln der Fortuna

Was für die Thriller galt, galt auch für die historischen Romane. Ich dachte mir, ich muss doch unbedingt mal was von Rebecca Gablé lesen, damit ich auch mitreden kann. Davor gescheut hatte ich mich bisher immer wegen der vielen Seiten von fast 1200. Als ich dann damit durch war, habe ich mich geärgert, die Reihe nicht schon früher gelesen zu haben. Seitdem bin ich Fan.

 

7. Der Kinderflüsterer

Wie auf dem Aufkleber zu sehen ist, wurde das Buch als "Der Bestseller des Jahres" angepriesen. Für mich noch kein Grund, es zu lesen. Aber mich sprach auch der Klappentext sehr an. Gefallen hat es mir, ja, aber auch hier kann ich den Hype nicht so recht nachvollziehen.

 

8. Entrissen

Ebenfalls eine hochgelobte Thrillerreihe, deren Start ich zwar ganz spannend fand und erst dieses Jahr gelesen habe, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass es aus der Masse heraus sticht.

 

9. Belladonna

 Karin Slaughter muss man gelesen haben, wenn man Thriller liest. Den Hinweis habe ich mehrfach gelesen und gehört. Okay, dachte ich mir, gebe ich ihr mal eine Chance. Ja, es war ganz spannend, aber nicht wirklich eine Überraschung. Ich wusste auch recht bald, wer der Täter war.


10. Ostfriesenkiller

Und noch so eine Krimireihe, von der ich dachte, wenn die allen gefällt, muss ich das auch mal versuchen. Nach Band 3 habe ich aufgegeben. Nicht mein Fall und ich war von der Hauptfigur Ann Kathrin Klaasen einfach nur genervt. Das Einzige, was mir gefallen hat, war das Setting in Ostfriesland. Norden, Norddeich, Jever,...ich liebe die Gegend dort.