Dienstag, 13. November 2018

Rezension: "Töte mich" von Jon Osborne

Nathan hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will der beste Serienkiller aller Zeiten werden. Ein Ereignis vor vielen Jahren hat ihn dazu gebracht. Nun kopiert er die Morde berühmter Serienkiller, stets darauf bedacht, die Fehler, durch die sie schließlich überführt wurden, zu vermeiden. 
Sein endgültiges Ziel ist FBI-Special Agent Dana Whitestone. Als sie vier Jahre alt war, wurden ihre Eltern in ihrem eigenen Haus brutal ermordet, sie selbst wurde von dem Killer verschont. Später ging sie zum FBI, um Täter wie diesen zu jagen und zur Strecke zu bringen. 
Als in Cleveland nacheinander fünf junge Mädchen ermordet werden, ruft die Polizei das FBI zu Hilfe. Aber selbst Dana steht vor einem Rätsel, denn es gibt keine einzige Spur an den Tatorten. Bis es bei genaueren Autopsien Hinweise darauf gibt, dass der sogenannte "Cleveland Slasher" anscheinend mit Absicht in Danas Zuständigkeitsbereich mordet. Denn in jeder der gefundenen Leichen wird ein Plastikbuchstabe gefunden und diese ergeben ein Wort: DANA.

Normalerweise geht es in Thrillern um die Jagd der Gesetzeshüter nach einem unbekannten Serienkiller. Der Leser erscheint mit ihnen an den Tatorten, wenn alles schon "vorbei" ist. Hier wird die Geschichte auch aus der Sicht des Mörders erzählt, seine Vorgehensweise, seine Motivation. Mitunter wird dadurch für ihn manchmal sogar Sympathie geweckt, zumindest ein gewisses Verständnis für seine Entscheidungen.  
Die zweite Person, aus deren Sicht erzählt wird, ist Dana. 
Zwischendurch gibt es Rückblicke in die Vergangenheit beider und nach und nach erfährt man, wie alles zusammenhängt.

Osbornes Schreibstil ist lebendig, das Buch ist von Anfang an spannend geschrieben. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive und manchem Cliffhanger am Ende eines Kapitels bleibt der Spannungsbogen bis zum Ende bestehen. 

"Töte mich" ist ein Pageturner, der mich gut unterhalten hat und den man prima mal einfach so "weglesen" kann. Und es ist - soweit ich weiß - tatsächlich ein Einzelbuch und nicht mal wieder ein Teil einer Reihe. 

Meine Bewertung: 🦇🦇🦇🦇





Dienstag, 6. November 2018

Herbst- und Halloweenwichteln bei Lovelybooks


Am 31.10. durfte ich endlich mein Wichtelpaket von der Aktion bei Lovelybooks auspacken. Das Thema war Herbst und Halloween und diese tollen Sachen hat mir meine Wichtelmama geschenkt.









Was soll ich sagen? Ich war begeistert und überwältigt! 





Sonntag, 4. November 2018

Rezension: "Der Historiker" von Elizabeth Kostova

Ich habe dieses Buch bereits einmal gelesen, das ist mehr als zehn Jahre her. Nun war es Zeit für einen Re-Read, der perfekt in den Oktober passte. Auch beim zweiten Mal bin ich begeistert vom wunderbaren Schreibstil, den Bildern, die beim Lesen im Kopf entstehen und der erzählten Geschichte allgemein.

Es geht darum, dass ein junges Mädchen in der Bibliothek ihres Vaters, eines Historikers, ein Päckchen vergilbter Briefe findet. In diesen Briefen geht es um die Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem wahren Dracula und dem Vorbild von Bram Stokers berühmter Romanfigur. Als ihr Vater verschwindet, ist es für das Mädchen keine Frage, dass sie sich auf die Suche nach ihm machen muss, denn sie hat schon ihre Mutter verloren, als sie klein war. Zusammen mit einem Studenten der Oxford-Universität begibt sie auch auf Spurensuche und folgt den Hinweisen in Briefen und Aufzeichnungen ihres Vaters. Hier erfährt sie alles über die Jagd ihrer Eltern nach Dracula, ihre atemberaubenden Reisen in die Türkei, nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Über ihre Suche nach dem wahren Grab von Vlad dem Pfähler. 

Auch dieses Mal fällt wieder auf, dass im ganzen Buch nicht einmal der Name des Mädchens erwähnt wird. Ihre Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben und ansonsten heißt es nur "Meine Tochter" oder "Kind". Auch ihr Vater heißt nur "Paul", es fällt nie der Nachname. 

Wie schon oben geschrieben, hat die Autorin einen wunderbaren und sehr anschaulichen Schreibstil. Die Länder und Städte, Bibliotheken, Kirchen und Archive werden beim Lesen lebendig. Alles ist sehr atmosphärisch beschrieben. Das gilt besonders für die Szenen, in denen Dracula auftaucht, z. B. nachts in der verfallenen Burg oder in der Bibliothek unter der Krypta. 
Und es ist deutlich, dass sie für ihren Roman sehr intensiv über Vlad Dracula recherchiert hat, sowohl über die historische Figur, als auch über die Vampirlegenden auf dem Balkan. Tatsächlich gibt es die Legende, dass der Woiwode auf einer Klosterinsel im Snagov-See begraben wurde. Aber Wissenschaftler fanden dieses Grab leer vor. Perfektes Futter für den Vampirmythos. ;-)

Große Actionszenen sucht man hier vergeblich, aber von Anfang bis Ende ist die Geschichte spannend und fesselnd erzählt. Über allem schwebt die ständige Bedrohung und die Frage: Ist Dracula tatsächlich am Leben? Ist er tot? Oder untot? 

Vlad Dracula war sicher ein brutaler und blutrünstiger Herrscher, aber letztendlich wollte er nur eins: sein Land vor der Übernahme der Osmanen bewahren, sein Volk beschützen. Und der, der er später war, wurde er durch seine Gefangenschaft bei den Osmanen. 

Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der sich für die Dracula-Legende interessiert und allen, die einfach perfekt unterhalten werden wollen, gerade in den dunklen Herbst- und Wintermonaten. 

Bewertung: 🦇🦇🦇🦇🦇






Dienstag, 30. Oktober 2018

Happy Halloween und Blessed Samhain



Heute ist der 31. Oktober. Der Tag vor Allerheiligen. All Hallows Eve und daraus wurde irgendwann Halloween. Bei den Iren heißt es Samhain und hat mit dem zum Horrorfest mutierten Spektakel eigentlich nicht viel gemeinsam. Das haben wir wohl eher Hollywood zu verdanken und der gleichnamigen Filmreihe, in der der psychisch gestörte Michael Myers mit seinem Messer eine blutige Spur durch einen ruhigen amerikanischen Vorort zieht. 

Samhain ist ein Tag für die Toten, für die verstorbenen Ahnen, denen wir an diesem Tag gedenken sollten. Denn in der Nacht vor Allerheiligen schwinden die Grenzen zwischen unserer und der Anderswelt und die Seelen können noch einmal auf der Erde wandeln. 





Und nachher wird erst mal mein Halloween-Herbst-Wichtelpaket von Lovelybooks ausgepackt! *freu*

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Top Ten Thursday am 25.10.18 - Halloween....

Und schon wieder Donnerstag und damit Zeit für den


Passend zum Oktober lautet das Thema auf Aleshanees Weltenwandererblog heute:

🎃👻 Deine 10 besten Buchtipps für Halloween!  🎃👻


Das ist natürlich ein Thema für mich. Und hier sind meine Tipps.  


1. Amelia Gray kann Geister sehen. Für eine Friedhofsrestauratorin 
nicht die besten Berufsbedingungen...

🎃👻

2. Dies ist eine Art "Adventskalender für Halloween". Es gibt 
31 gruselige Kurzgeschichten, für jeden Tag im Oktober eine. 

🎃👻

3. Parallelen zu Stephen Kings "Es" sind unverkennbar, trotzdem ist es eine andere Geschichte. Im Perchtal im Berchtesgaden Land geschehen immer wieder brutale Morde. Ist es wirklich der Krampus, der hier sein Unwesen treibt? 

🎃👻

4. Susans Tochter wird entführt...und der Kidnapper ist anscheinend nicht menschlich. 

🎃👻

5. Und noch eine Geschichtensammlung, die ich im letzten Jahr in 
dieser Zeit gelesen habe und einfach klasse fand. 

🎃👻

6. Auch Werwölfe gehören natürlich in diese Zeit des Jahres. Und "Der letzte Werwolf" ist kein Kuschelwolf, teilweise ist es schon recht blutiger Horror. Aber toll geschrieben! 

🎃👻

7. Wer es eher unblutig, aber trotzdem schaurig mag, dem wird 
"Der verbotene Fluss" aus dem viktorianischen England sicher gefallen. 

🎃👻

8. Der Klassiker "Dracula" darf in meiner Aufzählung natürlich nicht fehlen. 

🎃👻

9. Und auch hier noch mal eine Kurzgeschichtensammlung. 
Ich habe allerdings noch nicht alle gelesen. 

🎃👻

10. Diese Anthologie ist ebenfalls klasse. Und enthält auch die Kurzgeschichte 
"Draculas Gast" von Bram Stoker, die er ursprünglich mit in seinen Roman 
nehmen wollte, sie dann aber doch raus gelassen hat.

🎃👻

Mir sind noch einige Titel mehr eingefallen, aber ich habe mal "ausgesiebt". Und bin nun gespannt, welche Tipps ihr so habt. 


🎃👻🎃👻🎃👻🎃👻



Mittwoch, 24. Oktober 2018

Internationaler Tag der Bibliotheken am 24. Oktober

Seit 1995 findet am 24. Oktober der Tag der Bibliotheken statt. Ausgerufen wurde er unter Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker und seitdem gibt es in vielen Bibliotheken in Deutschland an diesem Tag besondere Aktionen statt, um auf ihre Rolle als Wissensspeicher, Informationsquelle und kulturelle Einrichtung aufmerksam zu machen. 


Oben seht ihr ein Bild von der Jesuitenbibliothek im Kloster Maria Laach. 
(Quelle: Maria-Laach.de)


Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit, so viele Bibliotheken besuchen zu können. Ich war einmal in Essen in der Villa Hügel und habe dort die Bibliothek angeschaut. An was ich mich erinnern kann, ist der Geruch der alten Bücher. 
Wo ich gerne mal hin möchte, ist die Bibliothek am Trinity College in Dublin. 
Oder schaut hier, die Bibliothek des Lincoln Colleges in England:

Quelle: geo.de


Wo sonst findet man so viel gesammeltes Wissen an einem Ort, wenn nicht in einer Bibliothek? Ja, sicher, im Internet. Aber gibt es etwas Schöneres, als zwischen den Regalen einer Bibliothek entlang zu gehen, die vielen Bücher vor Augen, die Möglichkeit, sie in die Hand zu nehmen, ihren Duft zu atmen? Das kann man mit einer Internetrecherche ja nicht vergleichen. 

Ich hoffe sehr, dass die Bibliotheken dieser Welt noch sehr lange erhalten bleiben, denn ihre Schätze sind es wert, auch noch Generationen nach uns zu erfreuen. 












Dienstag, 23. Oktober 2018

Aktion Gemeinsam Lesen am 23.10.18


Es ist Dienstag und heute bin ich mal wieder dabei bei der Aktion der Schlunzenbücher. Wie immer gibt es vier Fragen, von denen die ersten drei jede Woche dieselben sind.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese noch "Der Historiker" von Elizabeth Kostova und bin auf Seite 327.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Schnell Helen," stöhnte ich und setzte mich zurück auf meinen Stuhl, "ich sterbe vor Neugier."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich lese nun schon etwas länger dieses Buch, was aber nur mit der mangelnden Zeit bei mir im Moment zu tun tun. Ich würde sehr gerne mal länger am Stück lesen, komme aber gerade nicht dazu. Aber ich finde es auch bei diesem Re-Read wieder toll geschrieben. 


4. Welche Buchverfilmung ist für dich die gelungenste? Warum? Oder guckst du vielleicht grundsätzlich keine?
Da fällt mir auf Anhieb "Bram Stokers Dracula" in der Version von Francis Ford Copolla ein mit Keanu Reeves, Winona Ryder usw. Ich kenne keinen Film, der von der Handlung so dicht am Buch ist, wie dieser. Es ist einfach perfekt umgesetzt. 
Der zweite wirklich gelungene Film ist "Prestige - Meister der Magie" nach dem Buch von Christopher Priest (Das Kabinett des Magiers) mit Hugh Jackman und Christian Bale. Auch hier ist die Umsetzung super. 
Ansonsten schaue ich mir nicht bewusst jede Verfilmung eines Buches an, das ich gelesen habe. In den meisten Fällen wird man ja doch eher enttäuscht. Umgekehrt lese ich nie hinterher das Buch, wenn ich den Film oder die Serie schon kenne. 







Samstag, 20. Oktober 2018

Ein Abend mit Chris Carter

In diesem Herbst ist es wieder soweit, im Ruhrgebiet läuft Europas größtes Krimifestival "Mord am Hellweg". Und dieses Mal waren wir auch dabei und zwar gestern im LWL Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Gast des Abends: Thrillerautor Chris Carter.


Es war ein schöner, unterhaltsamer und witziger Abend. Chris Carter ist sehr sympathisch und natürlich und gab bereitwillig Auskunft auf die Fragen der Moderatorin Margarete von Schwarzkopf zu seinen Büchern und seiner Arbeit allgemein. Aufgewachsen in  Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer, arbeitete er später in den USA als Kriminalpsychologe für die Polizei. Heute lebt er in London und spricht natürlich englisch. Aber ich muss sagen, ich war erstaunt, dass ich fast alles verstanden habe. Vermutlich, weil Englisch nicht seine Muttersprache ist. Natürlich wurde alles auch übersetzt. Der deutsche Hörbuchsprecher Wanja Mues hat außerdem Teile aus Carters neuestem Buch "Blutrausch" vorgelesen und das hat er wirklich gut gemacht. Man merkt eben, dass er Schauspieler ist und nicht alles nur "runterliest". 


Interessant fand ich seine Aussage, dass es eine ganz klare Grenze gibt zwischen dem wahren Leben und Fiction. Carter sagte, in einem Roman muss es für alles eine Erklärung geben, der Leser möchte das so. Es muss klar sein, warum er oder sie die Menschen umbringt. Im wahren Leben ist das oft anders, da gibt es ganz manchmal keine Erklärung. Ein Mann bringt einen anderen um und keiner weiß zunächst, was sein wirkliches Motiv war. Vieles bleibt offen, manchmal für immer. 


Auch sagte er ganz klar, dass es gewisse Verbrechen in seinen Büchern nie geben wird, wie 
z. B. Vergewaltigung oder dass Kinder betroffen sind. In "Der Totmacher" gibt es zwar diese Szenen, die einen Jungen betreffen, aber wer das Buch gelesen hat, weiß wie es sich dann entwickelt. Und selbst hier hat er nach den ersten Szenen Mails bekommen, dass einige das Buch abgebrochen hatten. Er sagte dann "Lest weiter, dann werdet ihr es verstehen." Und so ist es dann ja auch. 

Eine witzige Szene gab es ziemlich am Anfang, als Chris Carter einen Schluck aus seiner Wasserflasche nahm und meinte "Is it Wodka? Tastes like Wodka...a bit salty." Alle lachten und Margarete von Schwarzkopf probierte ebenfalls. "Nein, das ist Wasser. In Deutschland schmeckt das so. Mineralien."  Carter schien fast enttäuscht. *g*

Es war jedenfalls ein rundum gelungener Abend mit interessanten Anekdoten, auch aus seinem früheren Berufsleben als Kriminalpsychologe berichtete Carter ein bisschen, erzählte von ein paar Fällen, die ziemlich heftig waren.

Sein zehntes Buch erscheint im Frühjahr 2019 in England und in Deutschland dann hoffentlich im Sommer. Jedes Jahr ein neuer Carter, so mag ich das. Und ich hoffe sehr, dass ihm noch sehr lange spannende Geschichten mit Robert Hunter und Carlos Garcia einfallen. 






Donnerstag, 18. Oktober 2018

Lesetipps zu Halloween


Mitte Oktober, der Herbst ist da und auch die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen wohl doch passend zur Jahreszeit werden. Ich habe nichts dagegen. Bei 25 Grad kommt man gar nicht auf die Idee, dass bald Halloween ist. 

🎃🎃🎃

Ich hatte mir vorgenommen, zur Vorbereitung auf Samhain mal wieder etwas Gruseliges zu lesen zu meinem Lieblingsthema: Dracula. Also habe ich mir zum zweiten Mal "Der Historiker" geschnappt von Elizabeth Kostova. Das erste Mal gelesen habe ich das Buch vor mehr als zehn Jahren und ich merke nun, dass ich doch einiges vergessen hatte. Aber es gefällt mir wieder genauso gut wie damals. Nur habe ich ausgerechnet jetzt wenig Zeit zum Lesen und ob ich die etwas mehr als 800 Seiten bis Halloween schaffe, weiß ich noch nicht.


Was kann man sonst noch in diesen Wochen lesen? Auf jeden Fall kann ich dieses Buch empfehlen:
Eine schöne Sammlung von Geschichten, die einen leicht gruseln, aber keinesfalls blutrünstig sind. 
👻👻👻

Oder sollen es lieber Geistergeschichten sein? Friedhöfe? Ruhelose Seelen? Dann gefällt euch das hier vielleicht:




Oder Vampire? 🧛 Dann am besten gleich den Meister der Untoten lesen: Dracula. Zuerst natürlich das Original von Bram Stoker. Aber auch die anderen drei kann ich Vampirfans sehr empfehlen.



Werwölfe sind natürlich auch ein Thema. 🐺  Wenn es keine Kuschelwölfe sein sollen, sondern echter Horror, dann schaut euch mal das hier an: 



Vielleicht ist ja was für euch dabei für die schönste Zeit des Jahres. *g*








Donnerstag, 11. Oktober 2018

Top Ten Thursday am 11.10.18


Am heutigen Donnerstag bin ich mal wieder dabei und habe mitgemacht beim


Die Aktion startet ja jede Woche bei Aleshanee auf ihrem Weltenwanderer-Blog und die Aufgabe heute lautet:


10 Bücher nach Seitenzahlen (1xx, 2xx, 3xx,...)



128 Seiten
Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam von Astrid Fritz
Ein wunderbares kleines Büchlein für die Adventszeit, in der man einiges über unsere Weihnachtsbräuche lernt. Die Geschichte spielt 1538 in Straßburg.




224 Seiten
Onkel Montagues Schauergeschichten von Chris Priestley
Eine schöne Kurzgeschichtensammlung, perfekt für die Zeit um Halloween.




336 Seiten
Vorübergehend tot von Charlaine Harris
Teil 1 der Vampirserie um Sookie Stackhouse. Die Kellnerin kann Gedanken lesen, was oft mehr ein Fluch als eine Gabe ist. Die Gedanken von Vampiren sieht und hört sie allerdings nicht, kein Wunder also, dass sie sich zu ihnen hingezogen fühlt.




416 Seiten
Totenhauch von Amanda Stevens
Amelia Gray hat als Friedhofsrestauratorin kein leichtes Los, denn sie hat die Gabe geerbt, Geister sehen zu können...und die wissen das und suchen sie heim, auch um Hilfe zu erbitten. 



592 Seiten
Dracula von Bram Stoker
Zu diesem Buch muss ich wohl nicht viel sagen...




688 Seiten
Blendwerk - Die Dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher
Der bisher letzte Teil der Urban-Fantasy-Reihe um Magier und Detektiv Harry Dresden. Aber Jim Butcher arbeitet ja angeblich an einem neuen Band. 




736 Seiten
Brennen muss Salem von Stephen King
Vampire in einer Kleinstadt in New England. Das Buch habe ich als Teenager gelesen und war restlos begeistert. King selbst sagt, es ist eine Hommage an Bram Stokers Dracula.




848 Seiten
Der Historiker von Elizabeth Kostova
Das lese ich aktuell in einem Re-Read. Ein junges Mädchen findet im Arbeitszimmer ihres Vaters - eines Historikers - alte Briefe und Aufzeichnungen die darauf schließen lassen, dass Vlad Tepes, Dracula, noch leben könnte...




960 Seiten
Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé
Die ungekrönte Königin des historischen Romans darf in der Aufzählung nicht fehlen. Dies ist der 1. Band der Reihe, in dem es um Otto den Großen geht. 




1008 Seiten
Der dunkle Thron - Rebecca Gablé
Und noch einmal Frau Gablé, dieses Mal mit dem vierten Teil der Waringham-Saga. 



Die Nr. 10 war nicht ganz so einfach, denn so richtig dicke Bücher lese ich eher selten. Rebecca Gablé bildet da die Ausnahme. Oder "Es" und ""The Stand" von Stephen King, aber die hatten dann schon wieder über 1200 Seiten.






Dienstag, 9. Oktober 2018

Aktion Gemeinsam Lesen am 09.10.2018



Heute bin ich mal wieder dabei und beteilige mich an der Aktion der Schlunzenbücher. Wie immer gibt es vier Fragen, von denen die ersten drei jede Woche dieselben sind. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Der Historiker" von Elizabeth Kostova und bin auf Seite 34.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuelle Seite?
"Rossi stellte seine Tasse zur Seite und faltete seine Hände."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? 
Ich habe "Der Historiker" schon mal vor einigen Jahren gelesen. Es geht darum, dass ein Mädchen im Arbeitszimmer ihres Vaters geheimnisvolle Briefe und Unterlagen findet, die schließlich zu einer Suche in die Vergangenheit führen und zu Dracula, Vlad Tepes, dem Pfähler.  Ich hatte mir vorgenommen, im Oktober einen Re-Read zu machen, denn der Halloweenmonat passt perfekt zu dieser Art Lektüre. Nach wenigen Seiten bin ich schon wieder mitten in der Handlung. 

4. Wie ist der Plan? Fahrt ihr zur Buchmesse? Wenn ja, auf was freust du dich besonders? Wenn nein, würdest du gerne einmal zur Buchmesse fahren? 
Nein, ich fahre nicht zur Buchmesse. Frankfurt ist nicht gerade um die Ecke, für einen Tag ist es mir zu weit und ich denke immer zu spät daran, mich um eine Übernachtungsmöglichkeit zu kümmern. Aber irgendwann klappt es sicher mal...oder in Leipzig. 





Montag, 8. Oktober 2018

Rezension: "Daringham Hall - Das Erbe" von Kathryn Taylor

Inhalt:
Daringham Hall ist ein altes Herrenhaus in Norfolk im malerischen East Anglia. Seit Generationen ist es im Besitz der Familie Camden. Die Tierärztin Kate ist der Familie freundschaftlich verbunden und geht seit ihrer Kindheit dort ein und aus. Bei einem Gewittersturm begegnet sie dem Amerikaner Ben vor ihrem Haus und weil sie ihn für einen Einbrecher hält, schlägt sie ihn nieder. Dadurch verliert er sein Gedächtnis und aufgrund ihres schlechten Gewissens und weil er nicht weiß, wohin, nimmt sie ihn bei sich auf. Kate verliebt sich ihn ihn, nichtsahnend, dass er der eigentliche Erbe von Daringham Hall ist und sich an der Familie Camden rächen will, weil sie seine Mutter damals so schlecht behandelt haben. Als sein Geschäftspartner auftaucht, erinnert Ben sich wieder an alles. Und die Familienverhältnisse der Camdens geraten genauso durcheinander wie Kates Gefühlswelt. 

Meine Meinung:
"Das Erbe" ist der erste Teil der Daringham-Hall-Trilogie von Kathryn Taylor. Nachdem mir im letzten Jahr "Wildblumensommer" gut gefallen hat, dachte ich mir, ich versuche es mal hiermit. Und ich habe es nicht bereut. Alleine das Setting im schönen Südosten von England hat mich schon gereizt und bei dem alten Herrenhaus musste ich natürlich an Downton Abbey denken. 
Kathryn Taylor gelingt es auch hier, emotionale Momente zu schaffen, ohne dabei kitschig zu werden. Und auch wenn das Cover auf einen Liebesroman schließen lässt, würde ich das Ganze eher als Familiengeschichte bezeichnen, denn es geht nicht nur um Ben und Kate. Es geht auch um Traditionen, Loyalität und Familienehre. 
Die Autorin entführt den Leser in eine andere Welt und man wird gut unterhalten. Im Großen und Ganzen ist natürlich klar, wie sich alles entwickeln wird und große Überraschungen gibt es nicht. Aber das finde ich auch nicht schlimm, es ist eine schöne Geschichte zum "Weglesen". 
Jeder Charakter wird lebendig beschrieben, auch bis in die kleineren Rollen wie z. B. Butler oder Köchin. 

Am Ende sind ein paar Fragen offen, aber das ist bei einer Trilogie ja zu erwarten. Ich werde auf jeden Fall Band 2 und 3 auch noch lesen. 

Meine Bewertung: 🦇🦇🦇🦇