Montag, 9. Juli 2018

Rezension: "Ewige Schuld" von Linda Castillo

Kate Burkholder, Polizeichefin in der Kleinstadt Painters Mill, erhält die Nachricht, dass Joseph King aus dem Gefängnis geflohen ist. King, ein gefallener Amischer, der ständig Ärger mit dem Gesetz hatte, wurde vor zwei Jahren wegen des Mordes an seiner Frau Naomi verurteilt. Er hat aber immer seine Unschuld beteuert. Seine fünf Kinder leben seitdem bei Naomis Schwester und ihrem Mann in der Amisch Gemeinde in Painters Mill. Der Sheriff befürchtet, dass King versuchen könnte seine Kinder zu holen und als Kate eines Abends dort nach dem Rechten sehen will, wird sie von King überwältigt und zusammen mit seinen Kindern im Haus der Familie festgehalten. Wieder beteuert er, dass er seine Frau nicht erschossen hat und fordert von Kate, dass sie seine Unschuld beweisen und den wahren Mörder seiner Frau finden soll. Solange bleiben die Kinder bei ihm. Kate lässt sich darauf ein, denn sie will nicht nur, dass den Kindern nichts passiert. Sie und Joseph King kennen sich von früher, ihre Farm grenzte an die der Kings und als Kinder haben sie nach getaner Arbeit zusammen viel unternommen. Tief im Herzen will Kate an die Unschuld ihres Jugendfreundes glauben. Aber ist der Joseph King von heute wirklich noch derselbe wie damals?

"Ewige Schuld" ist bereits der neunte Fall für Kate Burkholder, Chief of Police von Painters Mill in Ohio. Und wieder hat mir das Buch von Anfang bis Ende super gefallen. Das Besondere an der Reihe ist für mich, dass sie in der Gemeinde der Amischen spielt, dadurch unterscheidet sie sich von anderen Thrillerserien. Kate Burkholder war selbst einmal eine Amische und kennt sich deswegen in dieser Art der Lebensgemeinschaft aus, auch wenn ihr gerade deswegen viele mit Misstrauen begegnen. Sie ist eine "Englische" und gehört nicht mehr dazu, hat das "schlichte Leben" abgewählt. Aber ihre jahrelange Zugehörigkeit hilft ihr natürlich bei ihrer Arbeit, denn sie versteht die Lebensweise und die Regeln der Amischen besser als jeder Andere. 

Die ganze Geschichte ist lebendig geschrieben und die Handlung bis zum Schluss durchdacht. Es gibt neben spannenden Szenen auch witzige und emotionale Momente. Kates Lebensgefährte Tomasetti ist natürlich auch wieder dabei, hat aber insgesamt einen kleineren Part. Dafür erfährt man in Rückblenden ein bisschen mehr über die jüngere Kate im Teenageralter. Trotzdem steht aber der Fall hier im Vordergrund. 

Linda Castillo ist es wie immer gelungen, mich von Anfang bis Ende gut zu unterhalten und das ist es, was ein gut geschriebener Thriller tun sollte. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥


©S. Klaus




Mittwoch, 4. Juli 2018

Rezension: "Vergessene Seelen" von Frank Goldammer

Dresden, 17. Juni 1948. Kriminaloberkommissar Max Heller wird zu einer Baustelle gerufen. Nicht ungewöhnlich, denn drei Jahre nach Kriegsende ist die Stadt im Grunde eine einzige Baustelle, auch wenn unermüdlich am Wiederaufbau gearbeitet wird. Auch Hellers Frau Karin arbeitet als Trümmerfrau. In einer Baugrube wird ein vierzehnjähriger Junge tot aufgefunden. War es ein Unfall oder musst der Junge sterben? Als Heller die Nachricht vom Tod ihres Sohnes seiner Mutter überbringt, reagiert diese ziemlich gleichgültig. Und die anderen kleineren Kinder sind total verängstigt. Der Vater ist erst vor kurzem traumatisiert aus der Kriegsgefangenschaft gekommen und dem Alkohol verfallen und tyrannisiert anscheinend seine Familie. Hat er etwas mit dem Tod des Jungen zu tun?
Die Ermittlungen werden nicht einfach und es gibt noch einen Toten. Erschwert wird Heller die Arbeit auch durch andere Behörden. Hinzu kommt die Sorge um die Zukunft, politisch und persönlich. Zusammen mit seinem loyalen Mitarbeiter Oldenbusch setzt er alles dran, den Tod des Jungen aufzuklären.

Nach "Der Angstmann" und "Tausend Teufel" ist "Vergessene Seelen" der dritte Fall für den Dresdner Polizisten Max Heller. Und auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Frank Goldammer gelingt es wie auch schon vorher, die damalige Zeit wieder lebendig werden zu lassen. Mit atmosphärischen Bildern lässt er Heller durch die immer noch zerstörte Stadt laufen und ich sah alles beim Lesen ganz klar vor mir, als wäre ich dabei gewesen. Max Heller ist kein Superheld, er versucht nur irgendwie ein halbwegs normales Leben zu führen und einen guten Job zu machen, wünscht sich ein bisschen Normalität für sich und seine Familie. Auch wenn es nicht einfach ist, bemüht er sich soweit wie möglich politisch neutral zu sein. 

Die Geschichte ist spannend und es gibt immer wieder neue Wendungen, so dass bis zum Schluss nicht klar ist, wie alles zusammenhängt. Die Auflösung war dann für mich schlüssig und nachvollziehbar. 

Insgesamt kann ich auch diesen Krimi wieder empfehlen, denn er ist sehr gut geschrieben, bietet Spannung von Anfang bis Ende und hat neben emotionalen Szenen auch ein paar Situationen zum Schmunzeln. Und man taucht ein in eine Zeit, die nicht in Vergessenheit geraten sollte. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥


©S. Klaus



Freitag, 29. Juni 2018

Rückblick auf das 1. Halbjahr 2018


Kaum zu glauben, aber am Sonntag ist tatsächlich schon der 1. Juli. Das halbe Jahr ist vorbei und ich finde, es ist Zeit, mal auf die letzten sechs Lesemonate zurückzublicken.

Insgesamt war dieses erste Halbjahr eher schwach, ich habe bisher gerade mal 15 Bücher geschafft. Manche lesen das in einem Monat. 😋
Aber die ersten Wochen 2018 hatte ich auch kaum Zeit, da wir ja umgezogen sind und danach war auch noch immer viel zu tun. Nun wird es aber langsam besser und ich habe auch wieder mehr Zeit für meine Bücher.

Begonnen habe ich das Jahr mit dem letzten Buch von Simon Beckett: Totenfang. Das mir übrigens gut gefallen hat, wie gewohnt eben ein eher ruhiger Thriller. Und dann hatte ich noch gleich das Glück zu Jahresbeginn bei Vorablesen.de ein Buch zu gewinnen: Echo der Toten, ein historischer Krimi aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Den Nachfolgeband werde ich sicher auch lesen.

Im Februar habe ich tatsächlich nur ein einziges Buch geschafft, aber das war wieder super: Stille der Nacht von Patricia Briggs aus der Mercy-Thompson-Reihe.

Im März gab es dann einen Mix aus Mystery, Krimi und Familiengeheimnissen. In Totenrache ging es endlich weiter mit Friedhofskönigin Amelia Gray und die forensische Archäologin Ruth Galloway versuchte das Geheimnis des Rabenkönigs zu lüften. In Die Klippen von Tregaron erzählte Constanze Wilken von einer Familientragödie in Wales.

Der April brachte mich an die deutsche Ostseeküste in Schleswig Holstein (Ostseerache von Eva Almstädt) und in die USA zu den Chicagoland Vampires. 

Im Mai hatte ich wieder Glück mit Buchgewinnen: Die Frauen vom Löwenhof von Corinna Boman und Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra durfte ich lesen. Das erste hat mir sehr gut gefallen, das zweite war auch gut, aber stellenweise ein wenig langatmig.
Außerdem habe ich noch den zweiten Teil der historischen Geraldine-Saga von Sabrina Qunaj in einer Mini-Leserunde gelesen: Das Blut der Rebellin.  Und mit Ich vermisse dich habe ich meinen ersten Thriller von Harlan Coben gelesen. Sicher nicht mein letzter.

Der Juni brachte mich dann wieder nach Chicago (Chicagoland Vampires), Wales (Der Duft der Wildrose) und Englands Küste (Der Kreidemann). Im Moment lese ich noch Vergessene Seelen von Frank Goldammer und bin mit Kommissar Max Heller im Nachkriegs-Dresden unterwegs. Das werde ich aber wohl morgen beenden.

Was war sonst noch? Ach ja, das Schreckgespenst aller Blogger ist in Kraft getreten: die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. Auch ich habe meinen Blog diesbezüglich überarbeitet und hoffe, das reicht so.

Im Mai sind außerdem dank eines Büchermarktes diese fünf Seitlinge bei mir eingezogen: 


Im Februar durfte ich mich auch noch über ein tolles Wichtelpäckchen zu meinem Geburtstag freuen mit gleich drei Büchern von meiner Wunschliste: Rabenkönig, Der Duft der Wildrose und Das Blut der Rebellin.

Ich muss sagen, bei Gewinnaktionen hatte ich dieses Jahr bisher wirklich Glück: Insgesamt waren es sechs Bücher, die so ein neues Zuhause bei mir gefunden haben. 


Nun bin ich gespannt, was das zweite Halbjahr bringen wird. Das Beste ist, dass ich jetzt erst mal Urlaub habe und damit zwei Wochen Zeit, um meinen SUB abzuarbeiten. Schauen wir mal, wie erfolgreich ich da sein werde.  😇






Donnerstag, 28. Juni 2018

Top Ten Thursday am 28.06.2018


Es ist schon wieder Donnerstag und damit Zeit für den 


Wie jede Woche gibt es auf Aleshanees Weltenwanderer-Buchblog eine Aufgabe dazu und dieses Mal lautet sie:

10 Bücher, die perfekt zum Sommer passen

Gar nicht so einfach, denn eigentlich bin ich nicht so der Sommertyp, ich mag eher den Herbst. Und ich mache es auch nicht abhängig von den Jahreszeiten, was ich gerade lese. Ich kann mich erinnern, ich habe mal bei 30 Grad im Garten "Dracula kehrt zurück" gelesen und ein Bekannter meinte: "Wie kann man denn im Sommer sowas Düsteres lesen?" *g*

Aber ein paar Bücher habe ich dann doch bei mir gefunden, die zum Thema passen.





















Nun bin ich gespannt, welche "Sommerbücher" ihr so gefunden habt. 





Mittwoch, 27. Juni 2018

Cover Theme Day am 27.06.18





Mittwoch, also wieder Zeit für den Cover Theme Day von Charleens Traumbibliothek. Die heutige Aufgabe war nicht so einfach für mich, denn mit bunt habe ich es so überhaupt nicht. *g*

Zeige ein farbenfrohes Cover!

Ok, farbenfroher wird es bei mir nicht, denn da schrecken mich schon immer die Cover ab und ich schaue mir die Bücher gar nicht erst näher an. Dieses hier habe letztes Jahr gewonnen.


Und es hat mir richtig gut gefallen und ich bin froh, dass ich mich nicht vom bunten Cover habe abschrecken lassen.  ;-)

Hier geht es zu meiner Rezi: Klick! 




Montag, 25. Juni 2018

Rezension: "Der Kreidemann" von C. J. Tudor

Inhalt:
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...
(Zitat Klappentext)  

Ich habe das Buch bei Lovelybooks gewonnen und deshalb noch mal ein Dankeschön an die Losfee.
"Manche Dinge im Leben kann man ändern - sein Gewicht, sein Äußeres, sogar seinen Namen-, bei anderen hingegen hilft alles Wünschen und Wollen und Kämpfen nicht. Und diese Dinge sind es, die uns formen. Nicht die, an denen wir etwas ändern können, sondern die, an denen wir nichts ändern können." Zitat S. 59
Das ist nur eine Textstelle, die mir gut gefallen hat und die irgendwie typisch für das Buch sind.  Es gibt viele Lebensweisheiten und mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen. 

Insgesamt erinnerte mich die Geschichte sehr an Stephen King, besonders an "Es".
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: 1986 und 2016. Schauplatz ist eine Kleinstadt (allerdings in England, nicht in den USA) und im Mittelpunkt stehen Eddie und seine vier Freunde, von denen eines ein Mädchen ist. Natürlich musste ich direkt an den "Club der Verlierer" denken. 
Hier taucht das Böse allerdings nicht in Gestalt eines Clowns auf und es geht auch nicht um Werwölfe oder Mumien. Der Horror ist hier das reale Leben. Der Ich-Erzähler Eddie ist bis heute nicht aus Anderbury raus gekommen, er ist Lehrer und wohnt immer noch in seinem Elternhaus. Sein Vater ist vor einigen Jahren gestorben, nachdem er unheilbar an Alzheimer erkrankte. Und Eddie hat nun selbst Angst, dass die Krankheit an ihn vererbt wurde. Diesen Gedanken versucht er allerdings, durch regelmäßigen Alkoholkonsum zu ertränken. Ein Zimmer im Haus hat er unter vermietet an die junge Chloe, in die er heimlich verliebt ist. Eine Beziehung hat sich bisher in seinem Leben nicht ergeben. 
Dann taucht einer seiner alten Freunde plötzlich wieder auf und Eddies eigentlich ruhiges Leben gerät völlig aus den Fugen. 

Mir haben besonders die Passagen, die in 1986 spielen, gut gefallen. Oft musste ich schmunzeln, aber manche Dinge machen einen auch nachdenklich. Besonders, wenn man sieht, wie Kleinigkeiten, manchmal nur eine unbedachte Äußerung oder auch das Verschweigen irgendwelcher Dinge, zu weitreichenden Folgen bis in die Gegenwart dreißig Jahre später führen. Es gibt Überraschungen und Wendungen in der Handlung, durch die bis zum Schluss die Spannung erhalten bleibt.  Meist gibt es am Ende eines Kapitels einen Cliffhanger, nach dem dann wieder in die andere Zeitebene gewechselt wird, wodurch man natürlich auch dranbleiben will. 

Fazit:
"Der Kreidemann" ist in meinen Augen ein gut geschriebener Krimi, als Thriller würde ich ihn jetzt vielleicht nicht bezeichnen. Es geht um das Erwachsenwerden, Geheimnisse und Freundschaft. Der Aufbau ist gut konstruiert und komplex, das Ganze sehr atmosphärisch erzählt. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥  


©S. Klaus





Donnerstag, 21. Juni 2018

Heute ist Sommersonnenwende

Und das bedeutet, wir haben heute den längsten Tag des Jahres. Wenn das Wetter also mitspielt, kann man gaaanz lange draußen sitzen und lesen.

Bei uns hat es sich leider ziemlich abgekühlt, so dass es mit dem lange draußen sitzen heute wohl nichts wird. Mal schauen.

Ich wünsche euch jedenfalls eine schöne Mittsommernacht, die ja dann die kürzeste Nacht des Jahres werden wird. 

Blessed Litha!








Freitag, 15. Juni 2018

Rezension: "Der Duft der Wildrose" von Constanze Wilken

Zum Inhalt:
Als ihre Tante Birdie sie um Hilfe bittet, fährt die Innenarchitektin Caitlin Turner zurück in das walisische Küstenstädtchen Portmeiron, wo sie nach dem Tod ihrer Eltern mit ihrer Schwester aufgewachsen ist.  Birdie war für Cait immer mehr eine Mutter als es ihre richtige war und als ihre Tante sich einer Operation unterziehen muss, führt sie in der Zeit den kleinen Porzellanladen weiter, in dem Birdie u. a. ihre eigenen Töpferwaren verkauft. 
Kurz bevor sie ins Krankenhaus muss, erzählt Birdie Cait, dass es Zeit wird, ihr endlich mehr über ein dunkles Familiengeheimnis zu offenbaren, damit sie einige Dinge besser versteht. Aber mehr verrät sie erst mal nicht.
Während ihres Aufenthaltes in Portmeiron lernt sie Jake kennen, einen Ranger im Nationalpark Snowdonia und beide kommen sich näher. Und dann ist da auch noch Sean Craddock, der Sohn des Sägewerkbesitzers, den Cait noch aus ihrer Jugend kennt. Die Geschichte seiner Familie ist eng mit der ihren verwoben, wie sie nach und nach von ihrer Tante erfährt. 
Schließlich passiert ein Verbrechen im Nationalpark und auch ein Sturm zieht auf, durch große Regenmengen drohen Überschwemmungen.

Zum Buch:
"Der Duft der Wildrose" gehört zur Wales-Reihe von Constanze Wilken, kann aber völlig unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden. Auch die Hauptfiguren sind eigenständig.
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. 1970 lernt man Birdie und ihre Schwester Anne kennen, nachdem sie ihren Schulabschluss gemacht haben. Birdie ist entschlossen, etwas aus ihrem Leben zu machen und mietet bald ein kleines Häuschen, wo sie beginnt zu töpfern und ihre Waren dann in einem Laden in Portmeiron zu verkaufen. Anne hingegen ist eher ziellos, lässt sich treiben und will das Leben genießen. 
In der Gegenwart geht es um Caitlin, genannt Cait, die Tochter von Anne. Nachdem Tod ihrer Mutter vor zwölf Jahren, wuchs sie mit ihrer Schwester bei Birdie auf und arbeitet nun in Chester für eine bekannte Inneneinrichterin. Aber sie hat weiter Kontakt zu ihrer Tante gehalten und sie regelmäßig besucht. Da Cait gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat, will sie sich so schnell auf nichts Neues einlassen, aber Jake ist entschlossen, ihre Meinung zu ändern.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Constanze Wilken sehr. Man merkt ihnen die Liebe und Begeisterung für Wales einfach an. Die Landschaftsbeschreibungen sind so lebendig, ich hatte das Gefühl, alles mit eigenen Augen zu sehen, konnte das Meeresrauschen hören und die Salzluft riechen und schmecken. 
Auch die Tierliebe der Autorin kommt in ihren Büchern immer wieder zum Vorschein. (Die Sache mit der Schleiereule hat mich hier wirklich betroffen gemacht.) Das alleine macht sie schon sympathisch. 
Die Spannung in den Erzählungen wird durchweg aufrecht erhalten, denn der Leser erfährt immer stückweise mehr über Caits Familiengeschichte, zwischendurch geht es dann mit dem Erzählstrang in der Gegenwart weiter. Nach und nach kommt es dann zum klärenden Abschluss.
Es gibt viele emotionale Momente, die aber keineswegs kitschig oder schmalzig sind. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Auch hier sind die Hauptfiguren vielschichtig angelegt, Birdie und Cait mochte ich gleich, ebenso Jake. Und Penelope. *g*


Fazit: Ein empfehlenswerter Roman mit einer sympathischen Hauptfigur, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat und Lust macht, sofort die Koffer zu packen und nach Wales zu reisen. ;-)

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥


©S. Klaus




Donnerstag, 14. Juni 2018

Top Ten Thursday am 14.06.18


Donnerstag und damit Zeit für den Top Ten Thursday von Aleshanees Weltenwanderer Buchblog. Heute bin ich auch mal wieder dabei.

Das Thema heute: 


10 deiner liebsten Bücher, deren Titel nur aus einem Wort besteht!

1.

2.

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 4.


5. 

6.
 

7.

8.

9.

 10.

Zuerst dachte ich ja, das wird nie was, mir fallen niemals 10 Titel ein. Aber dann musste ich tatsächlich noch aussortieren. *g*

Als erstes fiel mir natürlich mein Lieblingsbuch schlechthin ein: Dracula Außerdem noch Stephen Kings ES und Totenhauch von Amanda Stevens. 

Totenmond und Dünengrab sind beides Thriller bzw. Krimis von Sven Koch. Ich glaube, er hat eh eine Vorliebe für so kurze Titel.

Sturmwelt ist der erste Teil der Harry Dresden Reihe und auch bei Blutzoll handelt es sich um Urban Fantasy (Vampire). 

Dann fielen mir noch zwei weitere Krimis ein: Ostseesühne und Aschebraut

Und Buchland ist...ja, was ist Buchland? Ein ganz besonderer Roman über die Liebe zum geschriebenen Wort, würde ich sagen. 


Nun bin ich gespannt, was ihr so gefunden habt. 



Mittwoch, 13. Juni 2018

10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten

Ich habe diesen Artikel zufällig auf dem Blog von Angeltearz gefunden und hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich diesen hier verlinke und ebenfalls meine Lesegewohnheiten poste.


1. Hast du einen bestimmten Platz zuhause zum Lesen?
Ja, ich habe endlich eine eigene Leseecke mit einem Sessel. Nachdem wir Anfang des Jahres in unser eigenes kleines Häuschen gezogen sind, war klar, dass ich ein Lesezimmer bzw. eine Leseecke bekomme. Mir gehört nun die Hälfte des Esszimmers. *g*

2. Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?
Ich habe immer ein Lesezeichen, meistens eins mit Magnet, damit ich beim Tragen des Buches in der Tasche nicht verliere.

3. Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen?
Manchmal muss ich das, wenn ich im Zug sitze und dann aussteigen muss. Aber meistens versuche ich, am Ende eines Kapitels aufzuhören, das ist mir lieber.

4. Isst oder trinkst du während des Lesens?
Trinken ja, essen manchmal. Kommt darauf an, wann ich lese.

5. Multitasking: Musik oder fernsehen während du liest?
Musik ja, kein Problem, wenn sie nicht zu laut ist. Fernsehen lenkt mich ab, habe ich festgestellt. Ok, Fußball könnte nebenher laufen, das wäre mir egal *g*, aber meinen Mann interessiert das auch nicht.

6. Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?
Ich lese immer nur ein Buch, das war schon immer so. Ich möchte mich einfach nur auf diese eine Geschichte einlassen. Ausnahmen sind Kurzgeschichten, die ich nebenher lesen kann, z. B. jeden Abend eine vor dem Schlafengehen. Aber nicht zwei Romane gleichzeitig.

7. Laut lesen oder still und leise im Kopf?
Ich lese grundsätzlich still und leise im Kopf. Wäre im Zug auch ein bisschen blöd, wenn ich allen was vorlesen würde. *g*

8. Überspringst du Passagen im Buch oder sogar Seiten?
Das kann vorkommen, wenn auch selten. Dann muss es schon sehr langatmig sein. 

9. Den Buchrücken brechen oder so belassen, dass er im besten Fall wie neu aussieht?
Also ich breche Buchrücken nie mit Absicht, aber wenn es beim Lesen passiert, dann ist das eben so und ich kriege deswegen keinen Heulkrampf. Ich finde, man darf einem Buch schon ansehen, dass es gelesen wurde.

10. Schreibst du in deine Bücher?
Habe ich bisher noch nicht. Ich habe zwar einen Stempel "Dieses Buch gehört...", aber irgendwie vergesse ich das immer wieder. Aber ich mache mir jetzt keine Notizen für meine Rezis oder so.










Aktion Cover Theme Day am 13. Juni


Mittwoch ist Cover Theme Day in Charleens Traumbibliothek und heute bin ich mal wieder dabei, denn das heutige Thema ist genau meins:

Zeige ein unheimliches Cover!

Ach herrje, die Qual der Wahl, welches meiner vielen Grusel- und Horrorbücher soll ich nun wählen? Das Problem ist, ich finde nur weniges wirklich unheimlich. Aber dann bin ich über dieses Buch gestolpert, welches ich vor ein paar Jahren gelesen habe.



Und der Kopf der Frau, die in der Erde eingegraben ist...das finde ich schon ziemlich gruselig.
Den Thriller an sich habe ich in spannender Erinnerung. Ich muss die Reihe mal weiterlesen.




Montag, 11. Juni 2018

Die Montagsfrage vom 11.06.18



Heute mache ich mal wieder mit bei der Aktion von Buchfresserchen und beantworte ihre Montagsfrage.

Heute lautet sie: Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst? 

Nein, eigentlich nicht. Ob die Hauptperson aus der Ich-Perspektive erzählt oder ob das Ganze aus Sicht dritter Personen geschrieben ist, ist eigentlich egal. 
Bei einem Ich-Erzähler habe ich manchmal das Gefühl, näher am Geschehen zu sein. Einem guten Autor gelingt dies aber auch aus der Sichtweise dritter Personen. 

Und ihr so?