...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz. Dieses Sprichwort trifft es genau, so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum ich ein gedrucktes Buch immer einem E-Book vorziehen würde. Mir fehlt dabei das Gefühl beim Halten eines Buches, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book ist mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Obwohl es sicher auch Vorteile hat. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.
Dienstag, 31. März 2026
Rezension: "Die Hand des Todes" von Kathy Reichs
Montag, 16. März 2026
Rezension: "Angels - Meine Rache währt ewig" von Lisa Jackson
Es wird regelmäßig auf Ereignisse aus dem Vorgängerband angespielt, die Kristi Bentz betreffen. Diese werden hier jedoch nur angerissen – vermutlich, um nicht zu spoilern. Für mich bewirkte das allerdings eher das Gefühl, dass mir wichtiges Hintergrundwissen fehlt.
Insgesamt war das Buch zwar unterhaltsam, zog sich aber stellenweise in die Länge. Zudem empfand ich vieles als unschlüssig. Ohne zu viel zu verraten: Kristis „Gabe“, die wohl einen Hauch Mystery einbringen sollte, wirkte deplatziert, und auch das Studienfach „Vampirismus“ an einer Universität fand ich sehr merkwürdig. Auch die Handlungsweisen der Figuren waren für mich oft nicht nachvollziehbar, besonders bei Kristi: Warum riskiert sie, nachdem sie gerade erst knapp dem Tod entronnen ist, erneut so viel, nur um ein True-Crime-Buch zu schreiben? Auch die Auflösung und die Motive des Täters am Ende konnten mich nicht ganz überzeugen.
Ein Kritikpunkt ist zudem der deutsche Titel. „Angels – Meine Rache währt ewig“ passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Inhalt. Wer sind die „Angels“ und wessen Rache ist gemeint? Der Originaltitel „Lost Souls“ wäre deutlich passender gewesen.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Rezension: "Ragdoll" von Daniel Cole
Mittwoch, 28. Januar 2026
Rezension: "Die Kolonie" von C. J. Tudor
Zitat: „Vor ihnen, im Licht der Scheinwerfer, tauchte jetzt ein handgefertigtes Ortsschild auf: Deadhart, Einwohner: 673. Darunter hatte ein Scherzbold gekritzelt: LEBEND.“
Donnerstag, 22. Januar 2026
Rezension: "Vergessene Gräber" von Leo Born
Besonders gut gefallen hat mir in diesem Teil die Charakterentwicklung. Mara hat sich ihren Platz im Team erkämpft, und sogar der brummige Chef Klimmt zeigt erste Anzeichen von Wertschätzung. Auch das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater wird gewohnt authentisch und glaubwürdig weitererzählt. Parallel dazu muss sich Jan Rosen den Schatten seiner eigenen Vergangenheit stellen.
Leo Born beherrscht das Handwerk: Kurze Kapitel, geschickte Perspektivwechsel und fiese Cliffhanger sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Auflösung des Täters und dessen Motive bleibt bis zum Schluss im Dunkeln und überrascht mit unerwarteten Wendungen.
Ein gelungener Thriller über menschliche Abgründe mit viel Spannung und emotionaler Tiefe. Absolute Leseempfehlung!
Donnerstag, 8. Januar 2026
Rezension: "Kalte, kalte Knochen" von Kathy Reichs
Donnerstag, 11. Dezember 2025
Rezension: "Schnee" von Yrsa Sigurdardottir
Sonntag, 23. November 2025
Rezension: "Knochenkälte" von Simon Beckett
Freitag, 14. November 2025
Rezension: "Blutige Gnade" von Leo Born
Sonntag, 2. November 2025
Rezension: "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells
Montag, 6. Oktober 2025
Rezension: "Der Fluch von Ashburn House" von Darcy Coates
Als Adrienne vor der Haustür des gotischen Hauses ankommt, hat sie nur einen Koffer, 20 Dollar und ihren Kater. Sie weiß nicht, warum Tante Edith ihr Ashburn House vermacht hat, aber es ist ein Erbe, das sie unmöglich ablehnen kann.
Adrienne glaubt nicht an Geister, aber wie sonst lässt sich erklären, was in den nächsten Tagen passiert? Und dann entdeckt sie im Wald ein verstecktes Grab…
Etwas Böses lebt in Ashburn House. Etwas Unnatürliches, dessen hungrige Augen Adrienne wachsam beobachten. Und es hat ein schreckliches, unverzeihliches Geheimnis.
Adrienne ist mehr als überrascht, als sie Ashburn House von einer Großtante erbt, die sie nie kennengelernt hat. Ihre Mutter hat immer behauptet, sie hätte keine weiteren Verwandten. Aber abzulehnen ist keine Option, denn nachdem Adrienne ihre Mutter bis zum Tod gepflegt und dafür ihren festen Job aufgegeben hat, die Hypotheken auf das Haus von den Kosten verschlungen wurden, ist sie obdach- und mittellos. So hofft sie auf einen Neuanfang in einem neuen Zuhause in einer neuen Stadt. Kater Wolfgang ist davon weniger begeistert, muss sich aber natürlich fügen.
Schon die erste Nacht wird zu einer Bewährungsprobe. Dann sind da die vielen merkwürdigen Nachrichten und Notizen. Es gibt keinen einzigen Spiegel im ganzen Haus, stattdessen steht an den Stellen „Keine Spiegel“. Und in den Esstisch hat jemand „Am Freitag zünd die Kerze an“ geritzt. Von ein paar Frauen aus der Stadt in ihrem Alter, erfährt sie einige Gerüchte, die seit Jahren über das Haus und deren Bewohner erzählt werden. Und jeden Freitag erscheint ein merkwürdiges Licht in einem Fenster. Adrienne versucht, mehr über die Ereignisse von vor fast 100 Jahren herauszufinden, als angeblich eine ganze Familie in Ashburn House ermordet wurde.
„Der Fluch von Ashburn House“ ist mein dritter Roman von Darcy Coates und auch dieser hat mir wieder richtig gut gefallen. Atmosphärisch, düster und sehr bildhaft beschreibt die Autorin die Geschehnisse in dem alten Haus. Es kam mir vor, als würde ich einen Gruselfilm schauen, so anschaulich ist alles dargestellt. Erzählt wird aus der Sicht von Adrienne, aber in der 3. Person. Ab und zu gibt es auch ein paar Szenen zum Schmunzeln, meistens, wenn Kater Wolfgang ins Spiel kommt. Die Spannungskurve steigt zwischendurch immer wieder an, flacht auch mal kurz wieder ab, um dann wieder anzusteigen und am Ende noch mal mit einer Überraschung aufzuwarten.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte, so würde man sich das Haus aufgrund der Beschreibungen sicher vorstellen.



















