Donnerstag, 17. August 2023

Top Ten Thursday: Meine Wunschliste

 
Und es ist schon wieder Donnerstag und damit Zeit für die wöchentliche Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog. Heute geht es um unsere Wunschlisten.

Welche 10 Bücher von deiner Wunschliste sollen dieses Jahr noch einziehen?

Am liebsten natürlich alle 😁 Aber das wird wohl nix. 

Also wäre es schön, wenn es zumindest mit diesen 10 klappt.

1. "Drachenbanner" von Rebecca Gablé 
England 1238: Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und später mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham - dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder ausgeliefert. Als die Situation unerträglich wird, flieht er, nicht ahnend, dass Adela von ihm schwanger ist. In London begegnet Bedric Simon de Montfort, dem charismatischen Schwager des Königs. Als 1258 Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Doch Bedric und Adela haben einander nie vergessen...
Endlich als Taschenbuch!! 


2.  "Der Weg ins Apfelreich" von Anna Fredriksson
Der Herbst ist im südschwedischen Kivik angekommen und die Apfelbäume tragen bereits Früchte. Vanja kann ihre erste Kunstausstellung seit langer Zeit feiern, sie wird ein großer Erfolg. Doch ein Geist aus der Vergangenheit taucht bei der Eröffnung auf und wirft sie ganz schön aus der Bahn. Ihre Tochter Sally bekommt in ihrem Bed & Breakfast tatkräftige Unterstützung von ihrem neuen Freund Peter, mit dem sie im Liebesglück schwebt. Doch eine Sache lässt sie nicht los: Sie hat einen Onkel, doch ihre Mutter Vanja hüllt sich über ihren Bruder in Schweigen. Sally bleibt nichts anderes übrig, als selbst Nachforschungen anzustellen, um die Familie wieder komplett zu machen. Auch Sallys Tochter Josefin eröffnet endlich ihre eigene Vintageboutique, doch die Kunden bleiben aus. Ist ihr Traum bereits vorbei, bevor er richtig angefangen hat?


3. "Apfelherbst" von Cathy Bramley
Gina arbeitet als Tagesmutter in einem urigen Cottage auf dem Gelände von Evergreen Manor, einem wunderschönen viktorianischen Anwesen, umringt von alten Apfelbäumen. Hier leben auch drei ältere Herrschaften, die den Trubel mit den Kindern genießen und für Gina zur Familie gehören. Als Gina auf der Straße mit dem attraktiven Amerikaner Dexter zusammenstößt, beginnt es sofort zu kribbeln. Doch dann erfährt sie, dass Dexter zu den Eigentümern von Evergreen Manor gehört, die das Anwesen verkaufen wollen. Sie setzt alles daran, dass sie und ihre Freunde hierbleiben dürfen. Während zwischen ihr und Dexter die Fetzen fliegen, muss Gina sich jedoch fragen: Kann sie ihr geliebtes Zuhause retten und ihr Herz noch dazu?


4. "Das kleine Bücherdorf: Herbstleuchten" von Katharina Herzog
Betty Andrews ist nicht nur Hollywoodschauspielerin, sie schreibt auch erfolgreich Kinderbücher. In den Unterlagen ihrer Großmutter stößt sie auf farbenfrohe Zeichnungen, die wunderbare Illustrationen für ihre Bücher wären. Doch ihre Oma ist nicht bereit, darüber zu sprechen, woher sie stammen, und über den Künstler E. Smith ist nur bekannt, dass er oder sie in einem Dorf an der Südwestküste von Schottland lebt. Kann dieses Dorf Swinton-on-Sea sein? Gerade hat Betty eine Einladung für das dortige Book Festival erhalten, und obwohl sie normalerweise öffentliche Auftritte meidet, reist sie nach Schottland, um Nachforschungen anzustellen. Bereits kurz nach ihrer Ankunft wird sie enttarnt und von Fans verfolgt. Der Buchhändler Eliyah hilft ihr und bringt sie ins B&B seiner Oma Nanette. Bei den Recherchen über den geheimnisvollen Künstler kommen die Schauspielerin und der zurückhaltende Bücherwurm sich näher. Dann macht Betty in der Bibliothek eine Entdeckung, die ihr zeigt, dass Eliyahs tragische Familiengeschichte eng mit ihrer eigenen verknüpft ist. 


5. "Eiskaltes Erzgebirge" von Danielle Zinn
Ein verschneites Dorf, ein kaltblütiger Mörder und jede Menge ungeheuerliche Geheimnisse. Ergreifend, authentisch, intensiv. In einem kleinen Dorf im Erzgebirge wird inmitten der winterlichen Idylle eine Leiche entdeckt. Aufgespießt mit einem Degen, drapiert auf der Weihnachtspyramide des Marktplatzes. Schnell wird klar, dass die wahre Identität des Toten der Schlüssel zu einem schrecklichen Verbrechen in der Vergangenheit ist. Die Kommissare Alexander Berghaus und Anne Keller müssen ihre Konflikte miteinander schnell überwinden, um eine Familientragödie aufzuklären – und um weitere Morde zu verhindern.


6. "Das Gesicht des Bösen" von Kathy Reichs
In der drückenden Hitze von Charlotte, North Carolina, erholt sich die forensische Anthropologin Tempe Brennan von einer OP und kämpft mit Migräneanfällen und Albträumen. Da erhält sie eine Reihe von rätselhaften Nachrichten, Fotos von einer Leiche ohne Gesicht und Hände. Wer ist dieser Tote, und warum schickt man ausgerechnet ihr diese Bilder? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu finden, muss Tempe den vorgeschriebenen Dienstweg verlassen – ihre neue Vorgesetzte hegt einen tiefen Groll gegen sie und will sie um jeden Preis von dem Fall fernhalten. Tempe kommt der erstaunlichen Wahrheit allmählich näher – auch dank modernster forensischer Methoden. Doch je mehr sie aufdeckt, desto düsterer und bedrohlicher erscheint das Bild…



7. "Stalking Jack the Ripper" von Kerri Maniscalco


London, im Jahr 1888. Audrey Rose Wadsworth ist die Tochter eines Lords und hat ein Leben voller Reichtum und Privilegien vor sich. Doch zwischen Teeverabredungen und Kleideranproben führt sie ein verbotenes Doppelleben. Entgegen den Wünschen ihres strengen Vaters und den Erwartungen der Gesellschaft schleicht sich Audrey oft in das Labor und den Hörsaal ihres Onkels, um Gerichtsmedizin zu studieren. Dabei arbeitet sie an einer Reihe grausam zugerichteter Leichen und stößt auf Ungereimtheiten. Gemeinsam mit dem attraktiven Thomas Cresswell fängt sie an zu ermitteln – schnell wird klar, dass sie sich auf der Spur des berüchtigten Serienmörders Jack the Ripper befinden. Die Suche nach Antworten führt Audrey zurück in ihr eigenes Umfeld … und zu einem furchtbaren Geheimnis.



8. "Winterstrandtage" von Tanja Janz

Eine vergessene Kerze auf dem Adventskranz bedeutet für Leni die Katastrophe: Keine 24 Stunden später steht sie ohne Bleibe da und wird von ihrem Partner verlassen. Dabei hatte Leni sich für das kommende Jahr den nächsten Schritt in ihrer Beziehung gewünscht. Um sich zu sammeln, reist sie zu Oma Elga nach St. Peter-Ording und zieht in ihr hübsches Friesenhäuschen. In der Stille zwischen den Jahren lässt sie die winterliche Landschaft auf sich wirken und genießt Oma Elgas warmen Apfelstrudel. Tag für Tag schöpft Leni allmählich wieder Hoffnung. Es scheint, dass die Rauhnächte an der friesischen Küste ihr den Weg in eine Zukunft weisen – mit einem neuen Beruf und einem Mann an ihrer Seite, den sie schon fast vergessen hatte.


9. "Wunderzeit - Die Schwestern vom Waldfriede" von Corina Bomann

Berlin-Zehlendorf, 1948: Als Hilfsgüter aus einem Rosinenbomber vom Himmel fallen, atmet die Belegschaft des Waldfriede-Krankenhauses erleichtert auf, denn die Not im blockierten Westberlin und in der Klinik ist groß. Auch die junge Hebammenschülerin Christina leistet tapfer ihren Dienst und umsorgt ihre kleinen Patienten. Ihre Arbeit auf der Kinderstation erfüllt sie mit tiefem Stolz und vermag den Schmerz über ihren im Krieg gefallenen Vater und Bruder zu lindern. Als sie sich Hals über Kopf in den Mechaniker Peter verliebt, schöpft Christina zum ersten Mal Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft – bis Peter ihr einen waghalsigen Plan verkündet, der ihn das Leben kosten kann. Und er ist nicht der Einzige, um dessen Wohl Christina fürchten muss …

10. "Taubenschlag" von Dennis Jürgensen

In Berlin werden in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg die Leichen einer Familie gefunden. Parallel dazu werden in Norddeutschland Menschen brutal in ihrem Zuhause ermordet, gefesselt an einen Sessel und mit einer blutenden toten Taube auf dem Schoß. Lykke Teit wird aus Kopenhagen nach Flensburg geholt, um Rudi Lehmanns Team bei den Ermittlungen zu helfen und die länderübergreifende Polizeiarbeit zu stärken. Wie hängen der Leichenfund und die Mordserie zusammen? Dieser Frage geht das Ermittlerduo auf den Grund. Der Fall entpuppt sich als überraschend persönlich für Rudi. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter ist noch auf freiem Fuß und hat bereits sein nächstes Opfer im Visier. Während Rudi und Lykke ihre Freundschaft weiter vertiefen, hat Lykke immer noch mit dem Verlust ihrer Tochter Gry zu kämpfen. Auch Rudi muss sich seiner Vergangenheit stellen. 



Dienstag, 15. August 2023

Rezension: "Dünenleuchten" von Tanja Janz

Bente liebt es, sich den Nordseewind um die Ohren wehen zu lassen, und kostet es aus, dass sie jetzt die Schutzstation am Westerhever Leuchtturm leitet und in St. Peter-Ording Zwergseeschwalben und Seeregenpfeifer beobachten kann. Nirgendwo sonst hat sie sich bisher so frei und gelassen gefühlt. Als sie in den Salzwiesen dann den attraktiven Kitesurfer Tilo kennenlernt, scheint das Glück ganz auf ihrer Seite zu sein. Aber da ahnt Bente noch nichts von Tilos wahrem Interesse am Naturschutzgebiet und den Hoffnungen, die er in eine Freundschaft mit ihr setzt ...

Bente kehrt mit Anfang 30 nach mehreren Jahren Studium und einer gescheiterten Beziehung aus den USA zurück in ihre Heimat St. Peter-Ording. Den wahren Grund für die Trennung von Johannes kennt nur ihre beste Freundin Franka. Nun muss Bente erst mal wieder zuhause ankommen und zieht in die kleine Wohnung im Dachgeschoss ihres Elternhauses. Als neue Leiterin der Schutzstation Westerhever hat sie nun genau den Job, den sie sich immer erträumt hat. Und mit ihrem Team aus freiwilligen Helfern und Studenten kommt sie auch super zurecht. Gemeinsam wollen sie das Bewusstsein der Touristen für den Natur- und Küstenschutz noch mehr stärken. 

Tanja Janz gelingt es mal wieder perfekt, ihre Liebe zu St. Peter-Ording auf ihre Figuren zu übertragen. Und zeigt, wie heilsam eine Rückkehr in die Heimat sein kann und wie man im Kreise seiner Freunde und Familie aufblühen und auch Schicksalsschläge meistern kann. Man hört förmlich den Wind, das Meeresrauschen, schmeckt die salzige Luft und fühlt die Sonne auf der Haut. 

Ob es nun ihre Sommer- oder ihre Winterromane sind, bisher hat mir alles gefallen. Man fühlt sich einfach wohl und kann in die Geschichten eintauchen und sich gut in die Figuren hineinversetzen. Es sind oft ganz alltägliche Situationen, die jedem passieren können und deshalb wahrscheinlich auch so authentisch sind. Hier ist es u. a. die Erkenntnis, dass man manchmal erst weit wegfahren muss, um zu erkennen, wohin man wirklich gehört. 

Ein Wohlfühlbuch für den Sommer, das man aber natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit lesen kann. 


Bewertung: 📖📖📖📖📕







Freitag, 11. August 2023

Neuzugänge dieser Woche

In drei Wochen ist bereits der 1. September, also muss ich schon mal langsam für den Leseherbst vorsorgen. 😉
 
Die beiden nachfolgenden Bücher konnte ich günstig gebraucht erwerben. "Der Spuk von Beacon Hill" ist auf jeden Fall für den Oktober geplant. 


 
Sandra führt ein rundum perfektes Leben. Sie lebt mit Mann und Kind in einer Villa vor den Toren von Lüneburg, übt ihren Traumjob als Autorin aus und ihre beste Freundin wohnt direkt nebenan. Eines Tages erscheint ein Fan auf der Bildfläche, der die Frau von Tag zu Tag mehr bedrängt. Als sie versucht, ihn in die Schranken zu weisen, zeigt er sein wahres Gesicht. Er beginnt ihr Bilderbuchleben Stein für Stein zu zerlegen und abzutragen, bis nichts weiter übrigbleibt als ein Geheimnis, das sie gern für immer vergraben hätte.


Sadie ist 25, arbeitet als Bibliothekarin und hat eine besondere Gabe: Sie ist empfänglich für das Übernatürliche. Ein Freund bittet Sadie, sich mit einem seltsamen Ereignis zu befassen. In einem angeblichen Spukhaus in der Stadt ist ein Mädchen verrückt geworden. Sie versucht seither sich umzubringen, weil sie, so behauptet das Mädchen, von dem Geist einer toten Frau terrorisiert wird. Diesen Geist nennt sie »die Madenmutter«. Obwohl sie ihre Gabe immer unterdrückt hat, möchte Sadie helfen und betritt das unheimliche Haus. Doch die Geschichte der Madenmutter ist keine Erfindung von einem gestörten Teenager. Der Geist der Toten ist real – und sehr bösartig ...

 
Wenn mir das Buch von Ambrose Ibsen gefällt, werde ich die Fortsetzungen sicher auch lesen, es gibt ja schon zwei. 😊





Donnerstag, 10. August 2023

Top Ten Thursday: 10 verschiedene Städte

 

Heute geht es in der wöchentlichen Mitmachaktion auf  Aleshanees Weltenwandererblog  auf eine Reise in verschiedene Länder und/oder Städte. 

Nenne 10 Bücher, die in 10 unterschiedlichen Ländern oder Städten spielen

Ich habe mich für 10 Städte entschieden und fand die Aufgabe recht einfach. Ich musste sogar auslosen und wieder streichen. 
Mit einem Klick auf die Stadt kommt ihr zu meinen Rezensionen. (Außer bei "Blutnacht", das liegt noch ungelesen auf meinem SUB, aber ich weiß, dass es in Cincinatti spielt 😉 )

Kennt ihr die Bücher? Oder die Städte? Also ich war bisher nur in London, Exeter, Essen und Königswinter. Ach ja und in Frankfurt, aber da nur am Bahnhof und auf dem Messegelände (Frankfurter Herbstmesse).

1. 



2.
4. 
Cincinatti


7. 

10.








Mittwoch, 9. August 2023

Buchgeschichte: Die letzte Fahrt der Demeter

Wer "Dracula" von Bram Stoker gelesen hat oder den Film gesehen hat, der weiß, dass die Demeter das Schiff war, das den Vampir von Bulgarien nach England brachte. Als dieses in Whitby anlegte, war die gesamte Mannschaft tot, der Kapitän ans Steuerrad gefesselt und von Bord sprang ein großer schwarzer Hund. 


Dieser Teil des Romans wurde nun verfilmt. Und ich frage mich: Kann das funktionieren? Sicher, man kann bestimmt einiges an Spannung und Horror erzeugen. Ein Sturm auf einem Schiff, Dunkelheit, es geschehen unheimliche Dinge, nach und nach verschwinden die Crew Mitglieder und eine grauenhafte Gestalt wird immer wieder an Bord gesehen. Aber reicht dieses eine Kapitel des Klassikers für einen gesamten Film?  
Der Trailer verspricht jedenfalls spannende Unterhaltung

Aber mal ehrlich, wer das Buch kennt, weiß ja auch, wie die Geschichte ausgeht. Es sei denn, es wird im Film ein anderes Ende für Dracula geben als bei Bram Stoker. Stellt euch vor, Dracula wäre nie in Whitby von Bord gegangen, weil er vorher auf der Demeter vernichtet wurde. Er hätte niemals sein Unwesen in England getrieben und niemals Mina getroffen. Dr. Seward hätte es nie für notwendig erachtet, seinen Mentor Van Helsing nach London zu holen. Was wäre der Literaturwelt damit entgangen? Nein, ich glaube nicht, dass ich mir das vorstellen möchte. 😉

Ab dem 17. August kann man sich im Kino überzeugen, ob die Umsetzung dieses relativ kleinen Parts aus dem Roman gelungen ist. Ich glaube aber, ich warte, bis man ihn irgendwo streamen kann. 








Bloggerbrunch: Lesemarotten

 


Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft, hier am Tag des Brunches mitzumachen, aber ich hoffe, das ist jetzt auch noch möglich. Ich finde die Fragen nämlich sehr interessant und habe mir mal vor Augen geführt, welche Marotten oder Macken ich so beim Lesen oder bei Büchern allgemein habe. 

Wenn euch die Aktion gefällt, schaut gerne bei Tanja auf Der Duft von Büchern und Kaffee und Lenis Welt voller Welten vorbei. 


Bei der Frage „darf ich mir dieses Buch einmal ausleihen?“ deines Nachbarn, der eigentlich nur zum Grillen zu Besuch kommen wollte und nun dein Bücherregal mit deinen Lieblingsgeschichten inspiziert, stellen sich dir die Nackenhaare auf?
Das kommt auf den Nachbarn an...und auf das Buch, das er mitnehmen möchte. Eine Nachbarin liest selbst sehr gern und viel, das hätte ich kein Problem, ihr mal etwas zu leihen. Ich habe allerdings auch schlechte Erfahrungen gemacht und habe mal Bücher, die ich verliehen habe, nicht zurückbekommen. 


Ein frisch gekauftes Buch mit einem besonders schön gestaltetem Buchschnitt oder eine Specialedition wandert bei dir ungelesen ins Regal. Stattdessen kaufst du dir lieber noch eine zweite, einfache Ausgabe oder ein Ebook, damit dein neuer Buchschatz keinen Schaden nimmt?
Also ehrlich gesagt würde ich auf diese Idee nie kommen. Ein Buch ist dazu geschrieben worden, dass es gelesen wird. Und danach kommt es dann ins Regal und darf bewundert und ab und zu mal hervor geholt werden. Bücher sind auch viel zu teuer geworden, um sie doppelt zu kaufen, nur damit eins geschont wird, finde ich.


Menschen, die Eselsecken ins Buch machen oder sogar mit einem Kugelschreiber ihre Lieblingsszenen direkt auf den bedruckten Seiten markieren, werden vermutlich nie zu deinem Freundeskreis zählen dürfen?
Ein Buch, dem man ansieht, dass es gelesen wurde, vielleicht sogar öfter, hat Charakter. Das zeigt doch, dass es wirklich lesenswert ist. Auch Notizen darin zeigen doch, dass der Leser sich dazu Gedanken gemacht hat. Ich selbst mache das zwar selten und Eselsohren gehen bei mir eigentlich auch nicht. Ich habe eine Ausgabe von Bram Stokers "Dracula", die kam damals zum Film mit Gary Oldman raus, der sieht man auf jeden Fall an, dass sie gelesen wurde und nicht nur einmal. 
Ich kaufe auch viele gebrauchte Bücher, da darf man auch nicht pingelig sein. Was nicht geht, sind Essensreste zwischen den Seiten *g*


Kennst du das? Ein Buch weiß dich über Längen einfach nicht so richtig zu fesseln. Die Charaktere sind blass, die Story dümpelt so vor sich hin.
Gibst du einer Geschichte über die ersten Seiten hinaus immer noch eine Chance? Liest du dich immer, egal, wie schlecht die Erzählung ist, bis zum Ende durch oder brichst du in solchen Fällen auch gerne mal ein Buch ab?
Ich gebe einem Buch immer erst eine Chance und lese meistens so bis Seite 100. Wenn ich dann aber merke, dass ich überhaupt nicht in die Geschichte rein komme und das Buch eigentlich nur aus Pflicht wieder in die Hand nehme, dann breche ich es ab. Manchmal kommt es dann zurück auf den SUB und bekommt eine zweite Chance, manchmal auch nicht, dann wandert es in eine Bücherschrank oder wird so verschenkt. 
Es gibt einfach zu viele Bücher, die gelesen werden wollen, um die Zeit mit den Büchern zu "verschwenden", durch die man sich durchquälen müsste.


Es gibt so viele spannende und unterhaltsame Geschichten. Wir möchten von dir wissen, welche Art von LeserIn du bist: Liest du gerne mehrere Geschichten gleichzeitig oder beendest du lieber immer erst ein Buch, bevor du ein neues beginnst.
Ich lese grundsätzlich nur ein Buch. Parallel lesen ist gar nicht mein Ding. Außer vielleicht ein Roman und zur gleichen Zeit noch ein Sachbuch, was aber eher selten vorkommt. Oder in der Weihnachtszeit ein buchiger Adventskalender mit einer Kurzgeschichte für jeden Tag. Den lese ich dann zusätzlich zu einem "normalen" Buch. 

Wir haben eine kleine Ja/Nein-Umfrage für dich vorbereitet. Verrate uns, welche der Aussagen auf dich zutrifft und welche nicht.

- Etikettenpuhler: Etiketten auf Büchern werden sofort nach dem Kauf abgepuhlt?
   
Ja.

- Hast du schon mal ein Buch weggeschmissen?
   Nein!


- Musikhören, Gespräche oder Fernseher als Geräuschkulisse im Hintergrund, während du ein Buch      liest. Ist das eine Option?
    Nein

- Buchschnüffler: Magst du den Duft von Büchern und schnüffelst gerne über bedruckte Seiten?
   Ja

- Buchrückenstreichler: Einbände berühren, über das Cover streicheln ist voll dein Ding?
   Nein

- Notizen schreiben: Beim Lesen gehören deine Gedanken zur Geschichte, zum Setting oder den         Charakteren notiert. Zumindest gute Zitate schreibst du nebenbei auf, oder?
   Nein

- Post-Its: Klebst du Post-Its in deine Bücher?
  Nein

- Ich bin jemand, der die Buchseiten oft nicht getrennt bekommt und lecke mir deshalb die Finger an, um die Seiten zu trennen. Mein Buch ist mein Buch. Stört das jemanden, kann er ja weggucken.
  Ja

- Bist du jemand, der den Umschlag vor dem Lesen entfernt, damit er keinen Schaden nimmt?
  Nein (Taschenbücher haben meistens keine Umschläge)

Wurde eine Lesemarotte vergessen? Jetzt ist Zeit für die ganze Wahrheit! Verrate uns, welche heimlichen Marotten dir bei diesem Thema in den Kopf gekommen sind? Was sind für dich die absoluten No-Gos beim Thema Buchpflege und welche kleinen Geheimnisse hegst du, wenn es um das Thema lesen geht?
Ich habe mal überlegt, aber ich glaube, ich bin da eher langweilig und habe keine oder wenig Marotten und Macken beim Lesen oder Büchern allgemein. Es sei denn, man bezeichnet es als Marotte, dass ich keine E-Books lese und sehr, sehr selten Hardcover. Ich bin ein Taschenbuchleser und warte dafür auch gerne mal auf diese Ausgabe, wenn zuerst ein Hardcover erscheint. So z. B. bei "Drachenbanner" von Rebecca Gablé, auch wenn es mir schwer gefallen ist. Aber nun erscheint ja bald das Taschenbuch. *g*







Montag, 7. August 2023

Rezension: "Sommersonnenwende" von Pascal Engman & Johannes Selaker

Die Sonne brennt heiß auf den Asphalt in einem Stockholmer Vorort, als eine junge Frau gefunden wird, vergewaltigt und erdrosselt. Kriminalkommissar Tomas Wolf kann den Anblick der Toten kaum ertragen – zu sehr erinnert sie ihn an die dunkle Zeit in seiner Vergangenheit, die er am liebsten vergessen würde. Doch in diesem Sommer ’94 ist er der Erste am Tatort. Er ahnt nicht, dass auch die Journalistin Vera Berg in diesem Mordfall ermittelt und dabei alles aufs Spiel setzt – vor allem ihr eigenes Leben. Als in einer Kleinstadt eine Katastrophe passiert und es weitere Tote gibt, kreuzen sich die Wege von Tomas und Vera: Die gemeinsame Jagd nach einem brutalen Frauenmörder beginnt. Sie wird in alle Ecken der Gesellschaft reichen, dorthin, wo die dunkelsten Ängste und der tiefste Hass zu Hause sind.

Im Nachwort erklären die beiden Autoren, dass sie mit ihrem Buch die Stimmung und Atmosphäre des Sommers 1994 den Lesern nahe bringen möchten. Und ich finde, das ist ihnen sehr gut gelungen. Die Fußballweltmeisterschaft im heißesten Sommer, den man bis dahin erlebt hatte, daran kann ich mich selbst noch erinnern, auch in Deutschland. Man sieht also, die Temperaturen der letzten Wochen außerhalb von Deutschland sind nicht so ungewöhnlich, wie es dargestellt wird. Jüngere können dies aber natürlich nicht wissen. 

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, der Aufbau, wie alles zum Ende zusammenlief, die steigende Spannung, diverse Wendungen und Überraschungen, die Charaktere, alles passte. 
"Sommersonnenwende" spielt zwar vor fast 30 Jahren, aber das Thema Flüchtlingswelle (damals aus dem ehemaligen Jugoslawien) ist ja gerade im Moment wieder sehr aktuell.
Wie gesagt, kommt die damalige Stimmung sehr gut rüber, ich war immer hautnah dabei und konnte die Sommerhitze richtig nachempfinden.
Durch die WM und den Amoklauf von Matias Flink, der damals tatsächlich in Falun passiert ist, wird die Geschichte noch authentischer. 

Erzählt wird in der 3. Person, abwechselnd aus der Sicht von Tomas Wolf und Vera Berg, so dass man unterschiedliche Sichtweisen auf die Entwicklungen erhält. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig. 
Tomas Wolf war als junger Mann in der Neonaziszene Schwedens aktiv, er hat den Absprung geschafft, seine beiden Brüder nicht. Das sorgt zusätzlich für Spannung und Zündstoff. Ich muss sagen, ich bin bei ihm ein bisschen zwiegespalten, denn dank seiner Frau hat er in ein normales Leben gefunden, das er aber dann wieder aufs Spiel setzt. Andererseits kann ein Kriegstrauma natürlich große Schäden anrichten.
Auch Vera Berg hat ihr Päckchen zu tragen. Sie versucht, einen kleinen Jungen zu beschützen und gleichzeitig einen guten Job als Reporterin zu machen. Gelingt ihr das nicht, sieht es nicht nur für ihre eigene Zukunft schlecht aus.
Es gibt hier also nicht nur schwarz und weiß, die Charaktere haben viele Facetten. 

Skandinavische Krimis und ich, das geht ja nicht immer gut, aber "Sommersonnenwende" fand ich wirklich sehr gut und würde weitere Teile auch gerne lesen.


Bewertung: 📖📖📖📖📖 




Neuzugänge im Buchregal

Am letzten Samstag war mal wieder Büchermarkt bei uns. Aufgrund des Wetters der vergangenen Tage habe ich wirklich überlegt, ob ich es wagen sollte, da das Ganze draußen auf dem Marktplatz stattfindet. Aber ich habe dann mal meiner Wetter-App vertraut und hatte tatsächlich Glück, denn es kam zwischendurch sogar die Sonne raus und der Regen kam dann auch erst zurück, als ich schon lange wieder zuhause war. Der Wettergott muss wirklich ein Bücherwurm sein. 😉

Mein Ausflug hat sich auch wirklich gelohnt. Neben den acht Romanen, die ihr hier seht, habe ich noch ein zwanzig Jahre altes Rezeptbuch zum Einkochen von Marmeladen und Gelees erstanden. Sowas wird ja nie unmodern. 

Hier sind meine Neuzugänge: 

1. Lucy Foley: Neuschnee 
2. Romy Fölk: Sterbekammer
3. Yrsa Sigurdardottir: Das gefrorene Licht
4. Deborah Crombie: Wer Blut vergießt (genau der nächste Teil der Reihe, der mir fehlt)
5. Kim Harrison: Blutnacht (auf meinem SUB liegt noch Teil 5, dies ist Teil 6)




6. Kate Saunders: Die Schatten von Freshley Wood
7. Romy Herold: Das Marzipan Schlösschen
8. Susanna Goga: Tod in Blau (Teil 2 der Krimirreihe)




Heute habe ich aber erst mal mit etwas "Leichtem" begonnen. Nach dem ganzen Mord und Totschlag der letzten Wochen, lese ich jetzt "Dünenleuchten" von Tanja Janz und bin somit die nächsten Tage im sommerlichen St. Peter-Ording unterwegs. 





Donnerstag, 3. August 2023

Top Ten Thursday: 10 Buchtitel ohne "O"

 


Am ersten Donnerstag im August geht es auf Aleshanees Weltenwandererblog um Buchtitel und Buchstaben.

Nenne 10 Bücher, die kein "O" im Titel haben

Ich fand die Aufgabe heute sehr einfach und da ich nicht immer dieselben Bücher zeigen wollte, habe ich auch mal welche von meiner Wunschliste genannt. Deswegen gibt es auch nur für die ersten drei Bücher bereits Rezis, weil ich diese schon gelesen habe. 

1. 


2. 


4.
Friedensgespräche
Endlich geht es weiter mit den "Dunklen Fällen des Harry Dresden". 
Im Februar 2024 erscheint der neue Band auf Deutsch. 


5. 
Der Weg ins Apfelreich
Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Reihe. Frühling habe ich gelesen, 
Sommer fehlt mir noch und dies ist der Herbstteil. 


6.
Apfelherbst
Gina versucht, ein altes viktorianisches Anwesen vor dem Verkauf zu retten 
und damit das Zuhause für sie und drei ältere Herrschaften zu bewahren.


7.
Winterstrandtage
Der neue St. Peter-Ording-Winterroman von Tanja Janz. 


8.
Die Fremden in meinem Haus
Stell dir vor, du kommst nach Hause und in deinem Haus wohnt eine andere Familie. 
Der Albtraum beginnt...


9. 
Herbstgrab
Früher war ich dein Schatten, jetzt bist du meiner... 
Ein Krimi aus Lüneburg.


10.
Blutige Gnade
Teil 4 der Mara Billinsky Reihe, auch genannt "Die Krähe".



Wie war die Aufgabe für euch? Hattet ihr Probleme, zehn Titel zu finden?





Dienstag, 1. August 2023

Monatsrückblick Juli

 

Und schon wieder ist es Zeit für einen buchigen Rückblick auf einen vergangenen Monat, denn der Juli ist nun auch bereits vorbei. 


Gelesene Bücher: 4

1. Der Himmel über Cornwall (Liz Fenwick)
2. Hexenjäger (Max Seeck)
3. Die Sprache der Knochen (Kathy Reichs)
4. Saat der Sünde (Linda Castillo)



Neuzugänge: 4

1. Die Sprache der Knochen (Kathy Reichs)
2. Saat der Sünde (Linda Castillo)
3. Der Scarpetta-Faktor (Patricia Cornwell)
4. Sommersonnenwende (Engman & Selaker)
5. Die Schrift des Todes (C. J. Sansom)




Neu auf der Wunschliste: 10
1. Taubenschlag (Dennis Jürgensen)
2. Zimtschnecken und Schneegestöber (Hanna Blixt)
3. Ein Wunsch im Winter (Pauline Mai)
4. Der Markt der Wünsche (Robin Anderson)
5. Der Eispalast (Rena Rosenthal)
6. Weihnachten auf Hiddensee (Nele Blohm)
7. Lichterzauber in Schweden (Anna Lindqvist)
8. Der Weg ins Apfelreich - Herbst (Anna Fredriksson)
9. Im Himmel ist der Herbst wie Sommer (Linnea Holmström)
10. Apfelherbst (Cathy Bramley)



Aktueller Stand meiner Challenges: 
13 für 2023: 5 Bücher gelesen 
ABC-Challenge 2023: 13 Bücher gelesen


Serien und Filme:
1. Mitternachtssonne (schwedische Minikrimiserie)
2. Karen Pirie (Staffel 1, Teil 1)
3. Tyler Rake - Teil 2 (Film mit Chris Hemsworth)
4. Outlander (Staffel 5 fortgesetzt)
5. The Truth will out - Folge 1 + 2 (schwed. Krimiserie)


Und sonst?
Kommen wir erst mal zum Wetter. Nachdem der Juli ja doch recht heiß begonnen hat, ist dem Sommer jetzt anscheinend die Puste ausgegangen, zumindest in Deutschland und hier in meiner Region. Darüber bin ich eigentlich auch ganz froh. Ich muss sagen, ich habe dann doch lieber Regen, als 48 Grad im Schatten wie in Griechenland. So sparen wir uns auch das Gießen und der Gemüsegarten wächst und gedeiht. Natürlich wäre Sonne aber zwischendurch auch noch mal ganz nützlich. Auf jeden Fall sieht es sehr vielversprechend aus für eine gute Kürbis- und Zucchiniernte.



Leider gibt es auch eine traurige Nachricht, denn unser Hahn Tweety ist vor zwei Wochen gestorben. Er lag plötzlich gegen Abend tot im Außengehege, äußerlich war nichts zu sehen, keine Verletzung oder so. Ob es die Hitze war, ein Herz- oder Hirnschlag, wir wissen es nicht. Mittags hat er noch gut Laut gegeben. Nun ist es merklich still geworden, er fehlt schon ein bisschen. Ich glaube, besonders Henne Antje vermisst ihn noch. Auf dem Bild rechts unten sieht man "Mama" Freya mit Baby Tweety.

Nun beginnt bereits der August und es dauert gar nicht mehr lange, bis der Herbst da ist. Meine liebste Jahreszeit und ich freue mich sehr darauf. Vielleicht werden ja die "ber-Monate" noch mal schön. 😉