Lugh ist der keltische Gott der Sonne und des Lichtes und dieses Fest, das bereits am Vorabend zum 1. August beginnt, ist ihm gewidmet, damit er gnädig gestimmt wird und gutes Wetter für die Ernte schickt. Ein weiterer Name für diesen Tag ist "Schnitterfest", was aber nichts mit dem Schnitter, also dem Sensenmann, zu tun hat, sondern damit, dass in dieser Zeit meistens das erste Korn geschnitten wird.
Lughnasadh fällt weitaus ruhiger aus, als beispielsweise Beltane oder Litha (Sommersonnenwende). Man freut sich einfach darüber, dass die ersten Ernten und Vorräte für den Winter eingefahren sind und damit auch ein Großteil der schwierigen Garten- und Feldarbeit geschafft ist. Es ist ein fröhliches Fest, bei dem man bei leckerem Essen zusammen sitzt.
Farben an Lughnasadh sind Rot und Orange und wie an jedem Jahreskreisfest wird auch geräuchert, heute mit Aloe, Sandelholz, Ringelblume oder Goldkamille.
Und: Lughnasadh markiert den Punkt, an dem die Tage merklich kürzer werden und der Übergang vom Hochsommer zum Herbst beginnt. Es ist eine Zeit der Reife und des Abschieds vom unbeschwerten Sommer.
Für mich heißt das, dass meine Lieblingsjahreszeit näher rückt, die Hitze bald vorbei ist und der Herbst beginnt. 🍂🍄🌻
Mehr zu den Festen im Alten Jahreskreis findet ihr übrigens HIER.

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