Donnerstag, 18. Juni 2020

Top Ten Thursday am 18.06.20


Heute geht es beim Top Ten Thursday auf Aleshanees Weltenwandererblog mal nicht um Bücher, sondern um TV-Serien. Wobei viele ja auf Büchern basieren, bei manchen weiß man das gar nicht. 

Hier kommt meine Serien Top Ten ab dem Jahr 2000. Die Reihenfolge ist keine Wertung.

1. The Walking Dead
Alle Staffeln bis zur aktuellen Folge 15 der 10. Staffel gesehen. Nun warte ich wie fast alle auf die finale Episode. Und dann auf Staffel 11. 
Die letzte Folge der 6. Staffel und die erste Folge der 7. Staffel habe ich immer noch vor Augen, das war ein richtiger Schock, ich habe sogar davon geträumt.

2. Call the Midwife
London in den Fünfziger Jahren. Eine Dramaserien um junge Hebammen, die es nicht immer leicht haben.  Staffel 1 und 2 gesehen.
 

3.  Die Brücke
Eine schwedisch-dänische Krimiserie, in der es um grenzüberschreitenden Fälle geht. Mit einer sehr charismatischen Hauptdarstellerin mit Asperger-Syndrom.
Alle Staffeln gesehen.


4. The Tunnel
Ähnlich wie Die Brücke, nur dass hier der Eurotunnel die Verbindung zwischen Frankreich und England der Ort der Verbrechen ist. 
Alle Staffeln gesehen.


5. Sons of Anarchy
Krimi-Dramaserie um eine Motorradgang in Kalifornien. Teilweise sehr brutal, deswegen sind auch fast alle Folgen erst ab 18.

Alle Staffeln gesehen.  
 

6. Irene Huss - Kripo Göteborg
Krimireihe, die auf den Büchern von Helene Thursten basiert.  
Alle Filme gesehen. 


7. Inspector Lynley Mysteries
Nach den Büchern von Elisabeth George. Teilweise haben mir die Verfilmungen sogar besser gefallen als die Bücher. 
Alle Filme gesehen. 



8. The Mentalist
Vor Jahren hat ein Serienkiller seine Familie umgebracht, nun hilft Patrick Jane dem FBI ihn zu fangen. 
Alle Staffeln gesehen. 


9. Fear the Walking Dead
Ablegerserie von TWD. Die erste Staffel spielt vor der Zeit, als Rick aus dem Koma erwacht ist, zu Beginn der Seuche. Die Darsteller sind andere, nur manchmal gibt es Gastauftritte.
Gesehen bis zur aktuellen Staffel. 


10. Inspector Lewis
Eine Krimiserie, die in Oxford spielt. Very british.
Alle Folgen gesehen. 







 

Rezension: "Ein Sommer im Rosenhaus" von Nele Jacobsen

Die gelernte Botanikerin Sandra ist 46 Jahre alt und seit
zwei Jahren Witwe. Nachdem ihr Sohn bereits nach München gegangen ist, zieht nun auch Tochter Tine für ein Studium in die USA. Da entdeckt Sandra auf der Seite einer Immobilienfirma zufällig, dass das alte Gärtnerhaus auf Usedom, das sie und ihr Mann bei Urlauben immer bewundert haben, zum Verkauf steht. Zusammen mit dem riesigen Rosengarten. Zeit für einen Neuanfang, denkt sich Sandra, packt ihr Hab und Gut und zieht von Hamburg nach Bantekow. Leider ist sowohl das Häuschen als auch der verwilderte Garten in einem schlechteren Zustand als befürchtet. Sandra wird klar, ohne Hilfe wird sie die zahlreichen, pflegebedürftigen Rosen nicht wieder zu ihrer alten Pracht zurückführen können. Sie engagiert den englischen Rosenexperten Julian Baker, der sofort begeistert zusagt. Zu begeistert, wie Sandra findet, denn warum sollte jemand, der in London die Rosen in den Englischen Parks pflegt, so darauf aus sein, in die ostdeutsche Provinz zu reisen, um eine private Rosenzucht aufzupäppeln? Und  tatsächlich scheint es da ein altes Familiengeheimnis zu geben.

Ein wirklich wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen haben und fast traurig war, als ich es beendet hatte. Schon das Cover ist wunderschön, man hört fast die Wellen rauschen und die Möwen kreischen.

Sandra war mir gleich sympathisch. Eine Frau, die trotz einiger Rückschläge immer wieder auf die Füße fällt und sich durchbeißt. Sie will ihren Traum von der Rosenschule unbedingt wahr machen und gibt nicht auf.
Julian mochte ich eigentlich auch, auch wenn er anfangs ja mit anderen Absichten nach Usedom kam. Aber er interessiert sich für seine Familie und seine Vorfahren und sowas finde ich immer sympathisch.

Wer mit diesem Buch eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, der wird sicher enttäuscht sein, denn das ist es nicht. Es geht eher darum, dass man seine Träume nicht aufgeben sollte und wenn sich einem eine Chance bietet, zugreifen und einfach mal mutig sein sollte. Und natürlich geht es auch um Rosen, deren Pflege und Aufzucht. Das fand ich besonders interessant, denn ich hatte keine Ahnung, wie viele verschiedene Rosensorten es gibt.

Bei mir hat das Buch auf jeden Fall das Interesse geweckt, mich mehr mit Rosen zu beschäftigen und mich in unserem Garten auch mehr um sie zu kümmern. Denn schließlich ist die Rose die Königin der Blumen und sollte auch so behandelt werden. 😊

Ach ja, am Ende des Buches gibt es auch ein paar interessante Rezepte, z. B. eine Rosentorte.

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇








Dienstag, 16. Juni 2020

Eine kleine Buchgeschichte zu "Ein Sommer im Rosenhaus"

Vielleicht kennt jemand noch das Bücherforum "Die Buchgesichter"? Es wurde ja leider vor einigen Jahren geschlossen. Dort gab es die sehr beliebte Rubrik der Buchgeschichten. Hier konnte jeder schreiben, was im Zusammenhang mit Büchern oder auch einem bestimmten Buch zu tun hatte, ein Erlebnis, eine Anmerkung, eine Erinnerung.

Da es dieses Forum nicht mehr gibt, schreibe ich meine Buchgeschichten nun auf meinem Blog. Heute geht es um das Buch von Nele Jacobsen, das ich gerade lese. Es handelt von einer Frau, die auf Usedom ein kleines Gärtnerhaus mit einem riesigen alten Rosengarten kauft und noch mal ganz neu anfängt. 


Das Buch gefällt mir sehr gut und ganz toll finde ich auch die Erklärungen zu Rosen. Ich hatte keine Ahnung, dass es verschiedene Rosenklassen gibt. Und wie viele Rosensorten! Auch gibt es Historische Rosen oder Alte Rosen. Diese Definition stammt von der American Rose Society und bezeichnet Rosen, die vor 1867 in Kultur waren, bevor die erste "Teehybride" eingeführt wurde.
In unserem Garten haben wir auch zwei oder drei Rosen und eine wunderschöne Kletterrose an der Hauswand im Innenhof. Ich habe beschlossen, mich nun mal näher mit Rosen zu beschäftigen, die Sorten zu bestimmen und vor allen Dingen, wie man sie am besten pflegt, damit man auch lange Freude daran hat.  Und ganz toll wäre es, wenn bald auch eine Historische Rosenart in unserem Garten einziehen würde. 

 Hier seht ihr eine Reine Victoria (1872), eine Bourbon Rose 







 

Montag, 15. Juni 2020

Rezension: "Die Schuld jenes Sommers" von Katherine Webb

Bath im Jahr 1919. Frances und Bronwyn, genannt Wyn, sind acht Jahre alt und beste Freundinnen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicht nur den Charakter betreffend, auch die familiären Verhältnisse sind vollkommen anders. Während Frances ein wohl behütetes Zuhause hat, kommt Wyn aus einer sozial schwachen Familie mit einem jähzornigen Vater. Gemeinsam erkunden sie die Gegend und stoßen im alten, verlassenen Leprakrankenhaus schließlich auf den Kriegsflüchtling Johannes. Der junge Mann wird ihr gemeinsames Geheimnis.
Eines Tages verschwindet Wyn plötzlich und im alten Leprakrankenhaus findet man Blutspuren und einen Teil ihrer Kleidung. Schnell wird ein Schuldiger gefunden und hingerichtet.
Über 20 Jahre später, nach einem Bombenangriff auf Bath im Jahr 1942, werden die Ereignisse von damals wieder aufgewühlt. Während Frances den sechsjährigen Davy sucht, auf den sie manchmal aufpasst, wird das Skelett eines Mädchens gefunden. Es ist Wyn und Frances ist fest entschlossen, herauszufinden, was damals passiert ist. Bei ihrer Suche nach Davy wird ihr klar, dass sie die damaligen Ereignisse verdrängt hat und sie ist sich sicher, Wyns Mörder zu kennen. Aber kann sie es auch ertragen, sich daran zu erinnern?

"Die Schuld jenes Sommers" habe ich über das Bloggerportal bekommen und es ist mein zweites Buch von Katherine Webb. 
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, allerdings war sie zwischendurch auch etwas langatmig oder lang gezogen. Ob damit beabsichtigt war, mehr Spannung zu erzeugen, weiß ich nicht, aber falls ja, hat es nicht ganz geklappt ;-) 
Berührt hat mich das Schicksal der beiden Mädchen auf jeden Fall, sowohl von Frances, die jahrelang ein schreckliches Geheimnis verdrängt und damit gelebt hat, als auch von Wyn, die ein nur so kurzes Leben leben durfte. 

Die Beschreibungen der damaligen Zeit, sowohl 1919 als auch 1942 ist sehr lebendig und authentisch. Die durch Bomben zerstörte Stadt Bath konnte ich mir gut vorstellen, vielleicht auch, weil ich selbst schon zwei mal dort war. Gefallen hat mir auch Frances' Einstellung. An einer Stelle wird auf die Deutschen geschimpft, weil sie die Stadt bombardiert haben. Und Frances entgegnet, dass die Engländer auch nicht viel besser wären, man solle doch nur mal an Lübeck denken. 
Auch Frances' Verzweiflung bei der Suche nach Davy ist nachvollziehbar. Sie kann nicht aufgeben, dieses Mal muss sie das verschwundene Kind finden. Auch wenn jeder ihr sagt, sie war damals selbst noch ein Kind und konnte nichts dafür, kann sie sich einfach nicht verzeihen, was mit Wyn passiert. 

"Die Schuld jenes Sommers" ist für mich ein Roman, der insgesamt zwar gut geschrieben ist, aber leider nicht durchgehend die Spannung halten konnte. Trotzdem hat er mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇




 

Freitag, 5. Juni 2020

Rezension: "Opferfluss" von Lorenz Stassen

Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden. Allerdings haben die Verbrechen, die er hautnah miterleben musste, auch ihre Spuren hinterlassen und auch die Polizei hat er sich nicht gerade zum Freund gemacht. So ist Meller natürlich überrascht, als ihn Kommissar Thomas Rongen um Hilfe bittet. Er ist des Mordes angeklagt, beteuert aber, dass es Notwehr war. Der Verdächtige, den er erschossen hat, hatte eine Waffe. Aber diese ist verschwunden. Ebenso eine junge Frau, die das Ganze beobachtet haben soll. Meller sucht fieberhaft nach der Waffe und der Zeugin, um seinen Mandanten zu entlasten. Dafür nutzt er auch seine Kontakte zur Russenmafia, denn er wurde selbst in Sibirien geboren. Bei seinen Recherchen gerät Meller immer mehr in ein Netz aus Korruption und Gewalt. 


"Opferfluss" ist der dritte Teil der Reihe mit Nicholas Meller und Nina Vonhoegen. Die ersten beiden Teile kenne ich aber nicht und habe festgestellt, dass man sie auch nicht vorher gelesen haben muss. 
Auf dem Cover steht zwar Thriller, ich würde es aber eher als Krimi bezeichnen. Dafür fehlte mir einfach die an den Nerven zehrende Spannung, die ich sonst von Thrillern kenne. Zwischendurch gab es auch ein paar "Durchhänger", aber insgesamt war der Lesefluss gut und die Geschichte hat mich gut unterhalten.

Die Erzählperspektive ist überwiegend in der 1.Person aus Sicht von Nicholas Meller. Andere Kapitel erzählen dann in der 3. Person aus Sicht von Rongen oder Mellers Kollegin Vonhoegen. Dadurch erhält der Leser natürlich mehr Einblicke in die Abläufe. Die Charaktere sind authentisch und ihre Handlungen glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach gut oder böse.

Einzig der Titel "Opferfluss" erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich. 

Insgesamt also ein guter Krimi, der einem spannende Lesestunden beschert. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇



Donnerstag, 28. Mai 2020

Top Ten Thursday am 28.05.20




An diesem letzten Donnerstag im Mai ist es mal wieder Zeit für die Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog.

Das Thema diese Woche lautet:

10 Klappentexte, die witzig oder außergewöhnlich sind oder dich einfach direkt überzeugt haben.

Los geht's!

1. Beim Lesen dieses Klappentextes war mir sofort klar: Das muss ich lesen!
Mein Name ist Amelia Gray. Ich war neun Jahre alt, als ich meinen ersten Geist sah. Heute arbeite ich als Restauratorin auf Friedhöfen, und meine besondere Gabe bringt mich täglich in gefährliche Situationen. Mein Vater brachte mir Regeln bei, die mich schützen sollen. Nach ihnen habe ich streng gelebt ― bis jetzt. Als Detective John Devlin mich um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie bat, willigte ich ein. Doch nun spüre ich, dass dieser Fall und dieser Mann mich in Gefahr bringen. Die Grenze zwischen der Welt der Geister und unserer scheint immer dünner zu werden. Und manchmal lässt sich eine Tür, die einmal geöffnet wurde, nicht wieder schließen ...

Zum Buch: KLICK


2. Wenn es um Dracula geht, bin ich immer sofort interessiert

Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der Grausamkeiten Draculas zutage treten, die sich bis heute fortsetzen ...

Zum Buch: KLICK


3. Diese Version der Dracula-Geschichte von Bram Stoker klang für mich sehr interessant

Dieser Roman erzählt die legendäre Geschichte des Grafen Dracula erstmals aus weiblicher Sicht. England 1890: Mina ist glücklich mit Jonathan Harker verlobt, als sie sich in den charmanten Herrn Wagner verliebt. Selbst als sie bereits mit Jonathan verheiratet ist und erfahren muss, dass der faszinierende Fremde und der gefürchtete Dracula ein und dieselbe Person sind, kann sie nicht von ihm lassen. In ihrem intimen Tagebuch enhüllt uns Mina Harker, dass in Wahrheit alles noch erregender war, als es Bram Stoker in seinem Roman "Dracula" geschildert hat.

Zum Buch: KLICK


4. Eine spannende Idee der Sookie-Stackhouse-Erfinderin

Harper Connelly ist eine ungewöhnliche junge Frau mit einer Spezialbegabung: Sie kann Tote finden und deren letzte Augenblicke nacherleben. Diese Fähigkeit hat sie zum Beruf gemacht. Was nicht jedem gefällt, dem sie begegnet …
Bei einem wissenschaftlichen Experiment auf dem Friedhof von Memphis/Tennessee macht sie eine grausige Entdeckung: In einem über hundert Jahre alten Grab liegt nicht nur eine Leiche, sondern zwei. Die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mädchens gehört eindeutig nicht hierher!

Zum Buch: KLICK


5. Eine Automechanikerin, die eine Kojotengestaltwandlerin ist? Das musste ich natürlich
    lesen. 

Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer kleinen Autowerkstatt. Und sie ist eine Walkerin – das heißt, sie kann sich in einen Kojoten verwandeln. Manchmal wäre Mercy gerne eine ganz normale junge Frau, mit normalen Freunden. Doch ihre Welt ist dunkel und gefährlich – wie sehr, erfährt Mercy, als ihr attraktiver Nachbar, ein Vampir, ihre Hilfe benötigt und sie in tödliche Gefahr bringt ...

Buch: Teil 2 der Mercy-Thompson-Reihe


6. Ein Buch, dessen Klappentext mich sofort berührt hat und so war es dann auch mit der
    gesamten Geschichte.

Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich auch verstehen und lieben lernt.

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7. Ein Teil meiner Vorfahren kommt aus Ost- und Westpreußen, deswegen hat mich dieser
    Klappentext sofort angesprochen

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ...

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8. Wales und seine Legenden und Mythen - Wie kann man da widerstehen? 

Sie soll eine versunkene walisische Burg untersuchen – und stößt auf ein Rätsel aus ihrer eigenen Familie...
Als die junge Archäologin Dr. Samantha Goodwin den Auftrag erhält, eine vor der walisischen Küste versunkene Burganlage zu untersuchen, sagt sie begeistert zu. Sie freut sich nicht nur auf die interessante Arbeit, sondern auch auf ein Wiedersehen mit ihrer Großmutter Gwen, die im nahegelegenen Fischerdorf Borth lebt. Dann stößt Sam bei ihren Untersuchungen auf ein Skelett, das seit höchstens sechzig Jahren auf dem Meeresgrund liegt. Gwen ist davon überzeugt, dass es sich um Sams Großvater Arthur handelt, der vor Jahren in einer stürmischen Nacht auf dem Meer verschwand. Samantha beginnt nachzuforschen und begibt sich in große Gefahr. Denn manchmal ist es besser, die Toten ruhen zu lassen ...

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9. Das klang für mich sehr spannend und interessant - und ich wurde nicht enttäuscht

Ein beängstigender Thriller um eine rätselhafte Krankheit
Steckt in jedem Menschen ein Mörder? In Gedanken hat Marie schon erschlagen, erwürgt, zerstückelt. Die furchtbar realen Gewaltfantasien kommen ohne Vorwarnung und machen ihr unaussprechliche Angst. Doch denken heißt nicht tun. Glaubt Marie. Bis ein grausamer Mord geschieht, der genau dem Horror-Drehbuch ihres Kopfes entsprungen zu sein scheint. Alle halten Marie für eine Mörderin. Auch sie selbst. Sie wird verurteilt, eingewiesen, weggesperrt. Ein junger Arzt hilft ihr dabei, die Wochen vor der Mordnacht zu rekonstruieren, und in Marie wachsen die Zweifel. Ist die Wahrheit noch viel furchtbarer als ihre Fantasie?

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10. Ein historischer Krimi mit dem Untertitel "Aus den dunklen Anfängen von Sherlock 
      Holmes"

Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...

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Montag, 25. Mai 2020

Rezension: "Liebe mich, töte mich" von Jennifer Hillier

Vor vierzehn Jahren verschwand Georginas, genannt Geo, beste Freundin Angela spurlos. Als jetzt ihre zerstückelte Leiche gefunden wird, steht für die Polizei fest, dass sie ein Opfer des Serienkillers Calvin James wurde. Aber nur Geo weiß wirklich, was damals in der Nacht passiert ist. Und seit vierzehn Jahren hat sie geschwiegen, denn für Geo ist Calvin ihre erste große Liebe gewesen. Als sie nun eine fünfjährige Haftstrafe absitzt, werden weitere Frauen ermordet. Und sie erfährt, dass Calvin aus dem Gefängnis abgehauen ist. Am Tatort werden Botschaften gefunden. Ist Calvin nun hinter Geo her?

Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, die fünf Stufen der Trauer: Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression und Akzeptanz. 
Überwiegend wird aus Geos Sicht erzählt, manchmal auch aus der des Polizisten Kaiser, der in ihrer Teenagerzeit mit Geo und Angela gut befreundet war. Ein ungewöhnlicher Vorname, an den ich mich erst mal gewöhnen musste. *g*

Der größte Teil spielt in der Gegenwart, aber zwischendurch erfährt man durch Rückblenden, was genau in der Nacht vor 19 Jahren von Angelas Tod passiert ist und wie alles zusammenhängt. Es gibt immer wieder Wendungen und Überraschungen und der Spannungsbogen wird dadurch immer weiter aufgebaut. Zum Schluss konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt das Ende erfahren wollte. 

Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zu lesen und auch die einzelnen Kapitel sind in der Länge genau passend.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und facettenreich, nicht einfach nur "gut" oder "böse".

Fazit: Ein spannender Thriller, der meine Erwartungen erfüllt hat, auch wenn er ein wenig verhalten anfängt. 
Und was für viele Leser vielleicht auch interessant ist: Es ist ein Einzelband und die Handlung in sich abgeschlossen, kein Teil einer Serie.  

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇






 

 


Freitag, 22. Mai 2020

Rezension: "Der Tattoosammler" von Alison Belsham

Brighton, Südengland. Die Tattookünstlerin Marni Mullins findet in einer Mülltonne eine blutige Leiche. Am liebsten möchte sie den schrecklichen Anblick sofort wieder vergessen, denn sie möchte mit der Polizei nichts zu tun haben. Aber nach einem zweiten Mord bitte Detective Francis Sullivan sie um Hilfe. Der Killer schneidet den Opfern Tattoos vom Leib und kaum einer kennt die Szene so gut wie Marni. Aber durch ihre Recherchen bringt sie sich auch selbst in Gefahr.

Der Tattoosammler ist ein solider Thriller, der mich gut unterhalten hat.  Positiv fand ich, dass er mal nicht in den USA spielte, sondern in Brighton in England. Dort war ich bereits zwei Mal und konnte mir die Tatorte dadurch noch besser vorstellen. 
Auch interessant fand ich die Einblicke in die Tattooszene.

Marni hat schon einiges erlebt, das sie geprägt hat und sie lässt sich nicht unterkriegen. Auch Francis will seinen ersten großen Mordfall nicht in den Sand setzen und verbeißt sich regelrecht darin. Auch von seinem Vorgesetzten lässt er sich nicht alles bieten. Und er weiß auch, dass sein Sergeant Rory Mackay sich übergangen fühlt und eigentlich auf seinen Posten spekuliert hat. 

Ich gebe zu, ich hatte zwischendurch eine Vermutung, was den Täter angeht und diese wurde dann auch bestätigt. Aber wahrscheinlich habe ich einfach schon zu viele Thriller gelesen ;-) Machte aber nichts, trotzdem war die Geschichte spannend und gut erzählt. Nur ein paar kleinere Durchhänger gab es zwischendurch.

Fazit: Spannung und gute Unterhaltung in einem gut geschriebenen Thriller. 

Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇





Mittwoch, 20. Mai 2020

Cover Theme Day am 20.05.20




An diesem Mittwoch ist es wieder Zeit für die Mitmachaktion in Charleens Traumbibliothek. Heute lautet das Thema:

Zeige ein Cover, dessen Titel mit einem "U" beginnt:




Anhand des Covers und Titels kann man leider nicht erkennen, dass es sich um einen historischen Vampirroman handelt und in London im Jahr 1871 spielt. Auch aus dem Klappentext ist das nicht ersichtlich:

Eigentlich hätte Angelica nichts dagegen, ihre Zeit weiterhin mit ihren geliebten Büchern zu verbringen. Doch seit sie in London ist, muss sie sich in der Gesellschaft zeigen. Aber ihre Gabe, Gedanken lesen zu können, verunsichert sie. Bis sie jemandem begegnet, der sie ohne Worte zu verstehen scheint. Könnte der mysteriöse Alexander ihr Seelenverwandter sein? Oder stellt er eine tödliche Gefahr dar? In London gehen plötzlich Gerüchte über grausame Vampire um, und Aleksandrs Name fällt dabei immer öfter …

Hier geht es zu meiner Rezi: KLICK







Montag, 11. Mai 2020

Rezension: "Roter Rabe" von Frank Goldammer

Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Grübeln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: »Eine Flut wird kommen.« Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung. 

Die ersten drei Teile der Krimireihe haben mir richtig gut gefallen. "Roter Rabe" fand ich, ehrlich gesagt, ein wenig verworren. Zumindest, was den Kriminalfall angeht. 
Der Teil, in dem es um Hellers Privatleben geht, hat mir dieses Mal besser gefallen, als die Suche nach dem Täter. Atmosphärisch und authentisch erzählt der Autor vom Leben in der damaligen Zeit kurz nach dem Krieg. Dresden ist immer noch überwiegend eine zerstörte Stadt und auch die Stimmung in den Anfangszeiten der DDR wird gut dargestellt. 
Heller ist zwei Wochen auf sich allein gestellt, weil seine Frau in den Westen zu ihrem Sohn gereist ist. Er muss sich nun neben seiner Arbeit um Tochter Anni kümmern. Außerdem wird Frau Marquart anscheinend langsam dement und dann ist da noch deren Nichte, Fräulein Hermann, die plötzlich einzieht. Und immer der Hintergedanke: Was, wenn Karin nicht zurückkommt? Das alles zerrt an Hellers Nerven und man kann seine Situation gut nachempfinden.
Der Krimifall erscheint mir dagegen doch ein wenig "an den Haaren herbei gezogen" und auch nicht wirklich schlüssig. 

Goldammers Schreibstil macht aber vieles wieder wett und ich mag seine Hauptfigur Heller auch, denn er ist menschlich und kein Superheld.

Bewertung:  🦇 🦇 🦇 🦇






Mittwoch, 6. Mai 2020

Cover Theme Day am 6. Mai 2020






Mittwoch und damit Zeit für den Cover Theme Day in Charleens Traumbibliothek. Heute bin ich auch mal wieder dabei und das Thema heute lautet:

Zeige das Cover des Buches, das zuletzt auf deiner Wunschliste gelandet ist





Tatsächlich ist dieses Buch gerade heute auf meiner Wunschliste gelandet. Ich habe vor, es auf jeden Fall im Winter 2020/21 zu lesen. Es kommt zwar schon im August auf den Markt, aber ich hebe es mir für die passende Zeit auf. 

Inhalt: 
Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.

Bestimmt gibt es da auch wieder leckere Rezepte. :-)



 
 

Montag, 4. Mai 2020

Rezension: "Grabesgrund" von Elly Griffiths

Klappentext:
Eine Leiche in einem vergrabenen Kampflugzeug – das hat die forensische Archäologin Ruth Galloway auch noch nicht gesehen. Laut DNA-Test handelt es sich bei dem Toten um Fred Blackstock, einen Aristokraten, der im Zweiten Weltkrieg über dem Ärmelkanal abgeschossen wurde und starb – jedoch in einem anderen Flugzeug! Die Ermittlungen führen die Polizei und Ruth zum Anwesen der Blackstocks. Als man auf deren Land menschliche Knochen entdeckt und bald darauf ein Mitglied der Familie attackiert wird, ahnt Ruth, dass die Blackstocks ein dunkles, jahrzehntealtes Geheimnis hüten, von dem eine tödliche Gefahr ausgeht. Kann sie das Schweigen brechen und den Killer aufhalten, ehe er erneut zuschlägt? 

Zum Buch:
"Grabesgrund" ist der siebte Teil der englischen Krimireihe mit Ruth Galloway. Auch dieses Mal ist es wieder ein ungewöhnlicher Fall, bei dem Detective Harry Nelson ihre Hilfe braucht. Bei Bauarbeiten auf den so genannten "Geisterfelder" stößt ein Baggerfahrer auf das Kampfflugzeug und erlebt den Schock seines Lebens, als ihn durch das Fenster zwei tote Augen ansehen. Ruth ist sich allerdings sicher, dass Fred Blackstock nicht in diesem Flugzeug gestorben sein kann, dafür ist die Leiche zu gut erhalten nach all den Jahren. Nun gilt es also, die Umstände seines Todes herauszufinden, was nicht einfach ist, denn die Familie Blackstock hält zusammen. 
Die Ghostfields in Norfolk sind die Flugfelder, von denen die englischen Kampfflugzeuge im Zweiten Weltkrieg ihre Angriffe starteten. Es gibt heute noch einige stillgelegte Flugplätze dort, mehr Infos dazu findet man im Nachwort der Autorin.

Meine Meinung:
Auch diese Geschichte hat mir wieder gut gefallen und mich bestens unterhalten, sowohl der Kriminalfall, als auch das Privatleben von Ruth und Nelson. Letzteres nimmt aber nicht zu viel Raum ein und gehört für mich auch zur Entwicklung der Charaktere dazu. 
Es gibt ein Wiedersehen mit einem Charakter aus "Engelskinder" und natürlich ist auch Druide Cathbad wieder mit von der Partie. 
Auch zum Schmunzeln gab es wieder einige Momente, z. B. wenn Ruth sich mal wieder für eine schlechte Mutter hält.

Man kann das Buch sicher auch einzeln lesen, aber dann würden einem die Weiterentwicklungen der Personen, insbesondere Ruth, entgehen.  

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇