Freitag, 4. März 2022

Buchgeschichte am Freitag

 


Diesen März ist es 330 Jahre her, dass die wohl berühmtesten Hexenprozesse begonnen haben. In Salem, im US-Bundesstaat Massachussetts, wurden am 1. März 1692 drei Frauen der Hexerei beschuldigt und verhaftet: Elisabeth Good, Elisabeth Osborne und eine indianische oder schwarze Sklavin namens Tituba. Alle drei waren Außenseiter der Gesellschaft.

Vorgebracht hatte der Geistliche der Puritanischen Gemeinde Salems, Samuel Parris, die Vorwürfe, nachdem seine Tochter und ihre Cousine immer wieder Anfälle hatten, sich seltsam benahmen, merkwürdige Laute von sich gaben usw. Hier konnte nur Satan seine Hand im Spiel haben. Und da seine Tochter den Teufel abgewiesen hatte, wollte dieser nun durch seine Handlanger Macht ergreifen, die Hexen. Die Mädchen wurden aufgefordert, die zu benennen, die sie verhext hatten und schnell waren Schuldige gefunden. Elisabeth Good war eine stadtbekannte Bettlerin, die oft Selbstgespräche führte. Elisabeth Osborne war alt und bettlägerig und es hieß, sie hätte die Kinder ihres ersten Mannes um ihr Erbe gebracht. Und Tituba hatte angeblich von Hexenversammlungen erzählt und kannte Namen aus dem Buch Satans. 
Und so ging es weiter. Irgendwann beschuldigte wahrscheinlich Jeder Jeden, um seine eigene Haut zu retten, denn wer verhaftet wurde und der Hexerei angeklagt, konnte dem Galgen entgehen, indem er auf weitere Schuldige zeigte.

Wenn man sich den Verlauf der Geschichte heute ansieht, fragt man sich, wie es so weit kommen konnte. Aber religiöser Fanatismus hat noch nie etwas Gutes bewirkt. Und die Puritaner sahen sich anscheinend als eine Armee Gottes im Kampf gegen den Teufel und Dämonen. 

Das Buch "Das Hexenbuch von Salem" habe ich vor vielen Jahren gelesen, aber einige Szenen sind mir immer noch im Gedächtnis. 

Die Autorin hat bei Stammbaumforschungen herausgefunden, dass sie sowohl mit Elisabeth Howe, als auch mit Elisabeth Proctor verwandt ist. Beide Frauen wurden der Hexerei in Salem angeklagt. Elisabeth Howe wurde gehängt, während Elisabeth Proctor überlebte.





Donnerstag, 3. März 2022

Top Ten Thursday: Buchtitel ohne "A"

 

Als ich die Aufgabe beim Top Ten Thursday auf Aleshanees Weltenwandererblog für den 
3. März gelesen habe, dachte ich erst, das wird sicher schwer. Denn sie lautet in dieser Woche:
 
Nenne 10 Bücher, in deren Titel kein "A" vorkommt
 
Und das ging dann doch relativ flott. Hier sind sie:
 
 
1. Der rote Tod - Ein historischer Vampirroman
 
2. Vorübergehend tot - Der erste Teil der True-Blood-Reihe
 
3. Die Burg der Könige - Ein historischer Roman über den Trifels
 
4. Der verbotene Fluss - Ein historischer Roman mit einem Hauch Mystery
 
5. Feuerkuss - Aus der Urban-Fantasy-Reihe um Mercy Thompson

6. Totenkünstler - Der vierte Teil der Thriller-Reihe um Hunter & Garcia
 
7. Geistergeschichten - Aus der Urban Fantasy Reihe um Magier Harry Dresden

 
8. Teufelskrone - Der zuletzt erschienene Teil der Waringham Saga, 
der, chronologisch gesehen, eigentlich der erste Teil ist

 
9. Mörderischer Nordwind - Der zweite Teil der Schären-Krimireihe um Reporterin Cilla Storm

 
 10. Bittersüße Tode - Der erste Band der Anita Blake Reihe

 
 
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 2. März 2022

Monatsrückblick Februar

 

 
In dieser Woche gab es keinen Wochenrückblick, dafür gibt es heute einen Monatsrückblick auf den Februar. 
 
Gelesene Bücher: 3
 
1. Tödlicher Inselfrühling von Christoffer Holst
2. Lancelot von Giles Kristian
3. Martin Hais - Generation Z von Dennis Kornblum
 
📚📚📚
 
 
Neuzugänge: 3

1. Tödlicher Inselfrühling
2. Lancelot
3. Der Traum von Freiheit (Teil 3 der Speicherstadt-Saga) von Fenja Lüders 


📚📚📚
 

Gewonnen: 1

Zwischen Himmel und Meer von Anna Fredriksson (bei Vorablesen)
 
📚📚📚
 
 
Neu auf der Wunschliste  

Blinde Furcht von Linda Castillo
Blutige Stufen von Chris Carter
Leuchtfeuer von Corina Bomann
Zeit der Lügen von Monica Hesse


 
 
Gesehen   📺   

1. Jack Reacher - US-Krimiserie - Staffel 1
2. Anna Pihl - Dänische Krimiserie - Staffel 2 + 3
3. The Bay - Englische Krimiserie - Staffel 2
4. The Walking Dead - Folge 9, Staffel 11
5. Ghostbusters - Legacy
6. The Last Duel
7. Dan Sommerdahl, Dänische Krimiserie, Folge 1 + 2, Staffel 2


📚📚📚
 
Und sonst?
Mein Buchblog hat am 22. Februar seinen zehnjährigen Geburtstag gefeiert. Hach ja, sie werden so schnell groß! 😊 Dabei ist die Zeit eigentlich wie im Flug vergangen, besonders in den letzten zwei Jahren, finde ich. Und ich fand, es war Zeit, dem Blog ein neues Kleid zu verpassen, na ja, ein bisschen zumindest. 
Nun freue ich mich auf den hoffentlich bald kommenden Frühling und dass ich endlich etwas im Garten machen kann. Krokusse und Schneeglöckchen sind ja schon einige zu sehen und die Töpfe wollen auch bald wieder neu bepflanzt werden. Ganz zu schweigen von den Kräutern und Gemüsepflanzen. Cocktailtomaten, Gurke, Kürbis und vielleicht auch Paprika sind geplant. Gestartet wird erst einmal im Gewächshaus. 





 
 
 
 

Aktion zum Blog-Geburtstag - Die Gewinner

Guten Morgen!
 
Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Kommentare, Glückwünsche und das Interesse an den Büchern.
 
Die Losfee war heute fleißig und hat fünf Namen aus dem Topf gefischt.
 
Sheena für "Wolfsspur"
 
Janeen für "Die Engel"
 
Moschn für "Im Auge des Todes"
 
Biggy für "Die Herren der grünen Insel"
 
Elke für "Das Pestkind"
 
Zwei von Euch haben mir Ihre Mail-Adresse gleich mit angegeben, Ihr bekommt noch eine Mail von mir.
Die anderen habe ich in einem Kommentar gebeten, mir kurz Ihre Postanschrift an meine Mail-Adresse zu schicken.
 
Hier geht es noch mal zur Aktion: KLICK.   
 
Und noch einmal vielen Dank fürs Mitmachen und es wäre schön, wenn Ihr auch weiterhin mal auf meinem Blog vorbeischaut.
 
 

Dienstag, 1. März 2022

Rezension: "Tödlicher Inselfrühling" von Christoffer Holst

Der Frühling und die bevorstehende Walpurgisnacht wecken die Lebensgeister auf Bullholmen. Cilla und ihre Freunde freuen sich auf entspannte Wochen in ihren Ferienhäusern. Auch eine Bekannte von Cillas bestem Freund Zacke möchte die Idylle der Schären nutzen, um endlich ihr Buch über Wein zu schreiben. Doch ihre Aufmerksamkeit gilt schon bald etwas Anderem. Am gegenüberliegenden Ufer lebt ein elegantes Paar, das sie von ihrer Terrasse aus beobachten kann. Eines Abends sieht sie jedoch etwas, das ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt, und mal wieder ist Cillas Spürsinn gefragt.
 
Cilla ist auf der Suche nach einem neuen Fall für ihren Podcast "Blutspur". Da erzählt ihr Zacke von einem bisher ungeklärten Mordfall, der sich im Jahr 1968 auf Bullholmen ereignet hat. Damals wurde ein junger Mann kurz nach der Abschlussfeier mit durchschnittener Kehle auf einer Landstraße gefunden. Und da Cilla sowieso den Frühlingsbeginn in ihrer Laube auf der Schäreninsel genießen will, kommt ihr dieser Fall gerade recht. Zusammen mit ihrer älteren Freundin Rosie, einer pensionierten Polizistin, fährt sie auf die Insel. Dort ist auch eine Bekannte von Zacke, die von einer Freundin ein Ferienhaus gemietet hat. Julia hat gerade eine Trennung hinter sich und außerdem rückt der Abgabetermin für ihr Buch näher. Sie hofft, sich hier in der Ruhe der Natur besser darauf konzentrieren zu können. Aber daraus wird nichts, als eines Abends während eines Sturms der Besitzer der ihr gegenüberliegenden Villa ohne seine Frau von einer Bootstour zurückkommt. 
 
Auch der vierte Teil der Schären-Krimireihe hat mich wieder sehr gut unterhalten. Wie immer eine gelungene Mischung aus Spannung und einer guten Prise Humor. Der Schreibstil ist kurzweilig und lebendig, die Kapitel in genau der richtigen Länge.
Cillas Part wird wieder aus der Ich-Perspektive erzählt. Dann gibt es noch Kapitel aus Julias, Zackes und Adams Sicht. Und zwischendurch gibt es Rückblicke ins Jahr 1968.
 
Ich bin eigentlich kein Fan von humorvollen Krimis, aber hier passt die Mischung einfach wieder perfekt. Was sicher auch an den sympathischen und authentischen Figuren liegt. 
 
Es scheint leider so, dass dies der Abschluss der Reihe war, was ich sehr schade finde. Ich würde gerne weitere Abenteuer von Cilla Storm und ihren Freunden lesen, die zeigen, dass skandinavische Krimis nicht immer total düster sein müssen.
 

 Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹
 
 
 
 

Donnerstag, 24. Februar 2022

Nach langer Zeit mal wieder ein Buchgewinn

Früher habe ich regelmäßig bei Vorablesen rein geschaut und es gab auch sehr oft Bücher, für die ich mich beworben hatte. Und ich hatte auch sehr oft Glück und habe Vorab-Exemplare bekommen.
Aber in den letzten Monaten war nie so das Richtige für mich dabei. Bis ich dann letztens dieses Buch hier entdeckte und mir dachte, das ist doch genau das Richtige für die nächsten Wochen. 
 

Klappentext:

Sally lebt mit Anfang fünfzig allein in Stockholm. Sie hat nie erfahren, warum ihre Mutter sie als Kind verlassen hat, und auch heute kämpft sie noch mit dieser Erfahrung – und auch damit, zu ihrer eigenen Tochter Josefin nur sporadisch Kontakt zu haben. Als Sally das Haus ihres Onkels in ihrem Heimatdorf erbt, scheint dies die perfekte Gelegenheit, einen Neuanfang zu wagen – denn Josefin lebt mittlerweile wieder in Österlen und betreibt einen Biohof. Doch Sally ahnt nicht, dass auch ihre eigene Mutter Vanja wieder dort lebt – und zu Josefin eine enge Bindung aufgebaut hat. Da sitzt Sally nun, in einem baufälligen Haus, in einem Dorf, das sie kaum wiedererkennt, mit einer Tochter, die nichts mit ihr zu tun haben will, und einer Mutter, der sie am liebsten aus dem Weg gehen würde … Sally entschließt sich, neu anzufangen: Aus dem alten Haus soll ein wunderschönes Bed&Breakfast werden, und für Josefin will sie endlich die Mutter zu werden, die sie immer sein wollte.

 
Und ich hatte tatsächlich Glück und bekam eine Mail, dass ich das Buch zugeschickt bekommen werde. Ich bin schon gespannt. Die Leseprobe hat mir schon mal gut gefallen. Klar, sonst hätte ich mich wohl kaum dafür beworben. 😉



 

Top Ten Thursday: 10 Fakten über mich

 
 
Die heutige Aufgabe beim Top Ten Thursday dreht sich mal nicht in erster Linie um Bücher. Aleshanee fragt heute nach 10 persönlichen Fakten über mich, die sicher nicht jeder weiß. 
Ich habe erst mal überlegt, wie ich das so umsetzen kann und habe dann einfach angefangen.
 
 
Fakt 1: Persönliches
Ich bin im letzten Jahr 50 geworden. Man sagt mir immer, ich sehe nicht danach aus und schätzt mich auch meistens rund 10 Jahre jünger. Das freut mich natürlich, auch wenn mir das Alter nichts ausmacht. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit mir, nur ohne Haare färben geht es nicht, das Grau kommt mittlerweile doch recht schnell wieder durch. 
Ich bin ein eher schüchterner Typ, besonders wenn ich neue Leute kennenlerne. Ich höre erst mal zu, bevor ich etwas von mir preisgebe und stehe überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt. Und ich würde mich als gothic-angehaucht bezeichnen, heißt, in meinem Kleiderschrank findet man alle Abstufungen von Schwarz.

 
Fakt 2: Familie
Ich habe erst vor zweieinhalb Jahren geheiratet, da war ich mit meinem jetzigen Mann zehn Jahre zusammen. Davor hatte ich bereits 17 Jahre eine Beziehung. Kinder habe ich nicht, mein Mann hat einen Sohn aus erster Ehe, der aber auch schon 30 Jahre alt ist.  Wir haben übrigens am 09.09.2019 geheiratet, was aber tatsächlich Zufall war. Wir wollten unbedingt einen besonderen Ort für die Trauung und haben Anfang 2019 beim Standesamt in Pilsum angefragt, weil wir gerne dort im "Ottoturm" heiraten wollten. Und der Termin war tatsächlich noch frei. 

 
Fakt 3: Berufliches
Ich hatte im letzten Jahr mein 25jähriges "Dienstjubiläum". Seit 1996 arbeite ich in einem Tagungshotel in der Verwaltung. Direkt nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht, was aber gar nicht mein Ding war. Nach einer weiteren Ausbildung zur Bürokauffrau, bin ich dann danach zu meinem jetzigen Job gekommen. 
 
 
Fakt 4
Ich liebe die Natur. Ich mache lieber einen Waldspaziergang, als einen Stadtbummel. Meine liebste Jahreszeit ist der Herbst. Manchmal fange ich schon Ende August an, das Haus und auch draußen entsprechend zu dekorieren. Frühling und Winter mag ich auch, aber richtig heiße Sommer sind gar nicht mein Fall, da ich die Wärme nicht vertrage und besonders diese Schwüle, die immer gleich bei uns herrscht.
 
 
Fakt 5: Buchiges
Mein erstes "Erwachsenenbuch" nach den Kinder- und Jugendbüchern war "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King. Das war in den Achtzigern und mir war gar nicht bewusst, dass es sich um einen so bekannten Horrorautor handelt. Danach habe ich dann alle Bücher von ihm verschlungen, die er bis dahin schon geschrieben hatte. Heute habe ich allerdings schon lange nichts mehr von ihm gelesen.
Und mein Lieblingsbuch ist und bleibt "Dracula" von Bram Stoker. Gelesen habe ich es bisher dreimal.
 
 
Fakt 6: Tierisches
Ich wollte immer einen Hund, schon als Kind. Aber da wir immer zur Miete gewohnt haben, ging das nie und meine Eltern wollten es auch nicht. Deswegen habe ich immer und überall meinen Stoffhund an einer Leine mitgeschleppt. Und als "Ersatz" hatte ich zumindest über ein paar Jahr immer einen Hamster. Als ich dann meinen jetzigen Mann kennenlernte, holten wir uns zahme Ratten. Immer zwei oder drei, denn es sind Rudeltiere. Und es sind wirklich ganz tolle Haustiere, besonders für Berufstätige, da sie dämmerungsaktiv sind. 
Aber leider, wie auch Hamster, leben sie nicht sehr lange, drei Jahre sind schon viel. 2018 haben wir uns dann ein Häuschen gekauft und uns vor zwei Jahren entschieden, einen Hund zu adoptieren. Über die Tierschutzorganisation Tasso sind wir zu unserem Lemmy (s. Foto unten) gekommen. Er war ein Jahr alt und lebte als Streuner auf Kreta, kam dann über eine Pflegestelle in Deutschland zu uns. Und er ist so toll, er gibt uns so viel zurück und bereichert unser Leben. Mein Mann nimmt ihn mit zur Arbeit und wenn ich im Home Office bin, bleibt er bei mir.
 
Zu meinen weiteren Lieblingstieren gehören Wölfe, Eulen, Raben, Krähen und alle Arten unserer heimischen Singvögel.



Fakt 7: Reisen und Urlaub
Wir lieben Ostfriesland und seit fast vier Jahren leben meine Schwiegereltern dort, in der Nähe von Norddeich. So haben wir ein- bis zweimal im Jahr ein schönes Urlaubsziel. Ansonsten liebe ich London und England überhaupt. Mein Mann ebenfalls. Wir waren zweimal dort und einmal auf einer Rundreise durch Cornwall. Das war wirklich traumhaft. Unser Traum ist eine Reise nach Schottland. Auch die skandinavischen Länder interessieren uns sehr.
Wir haben ein Wohnmobil, einen richtigen Oldtimer, einen Mercedess 608 mit Wohnwagen-aufbau aus dem Jahr 1973, der ist also fast so alt wie ich. Leider hat er im Moment keinen TÜV, aber vielleicht klappt es dieses Jahr damit. Das Foto wurde übrigens in Zeeland gemacht. Außerdem waren wir schon an der Ostsee mit unserem "Frosch", im Harz, im Sauerland und an vielen Orten hier in der Umgebung. Praktisch auch, dass es hier keine Begrenzung gibt beim Gepäck, ich kann so viele Bücher mit in den Urlaub nehmen, wie ich möchte.
 

 
Fakt 8: Weitere Interessen
Neben dem Lesen ist das Fotografieren noch ein weiteres großes Hobby von mir. Besonders auf Reisen, aber auch so mache ich gerne Landschaftsaufnahmen, wenn wir unterwegs sind. Und ich mache unheimlich gerne Fotos auf Friedhöfen, je älter die Grabsteine und Gruften sind, desto interessanter finde ich sie. Wenn ich mir vorstelle, was die Menschen damals erlebt haben und was die Steine heute so erzählen könnten. So bin ich auch zu einer weiteren Leidenschaft von mir gekommen, die Ahnen- und Familienforschung. Im Moment ruht diese ein wenig, da ich nicht so richtig weiterkomme. Aber ich habe schon interessante Dinge über meine Vorfahren herausgefunden und konnte mehrere Generation zurückgehen. 
Und ich habe festgestellt, dass ich Gartenarbeit liebe. Bis vor vier Jahren hatte ich keinen Garten, aber jetzt...ich warte sehnsüchtig auf den Frühling. Meine Lieblingsblumen und -pflanzen sind Lavendel, Sonnenblumen und Gänseblümchen. Und ich finde es toll, viele verschiedene Kräuter zu pflanzen oder auch Gemüse und Salate und dann fürs Kochen mal eben in den Garten zu gehen, dort ein paar Zutaten zu holen, anstatt zum Supermarkt. Ich koche sehr gerne, nach der Arbeit entspannt mich das sogar. Ich mache auch viel selbst, wie z. B. Marmelade. 
Was mich sonst noch interessiert: Vampire, Schlösser und Burgen, alte Sagen und Legenden, Geistergeschichten, Lost Places


Fakt 9: Musikalisches
Musik ist auch ganz wichtig. Da höre ich eigentlich sehr viel, ausgenommen Schlager, Techno, HipHop und RAP. Ich mag Rock, Metal, Mittelalter, Gothic. Zu meinen Lieblingsbands gehören Schandmaul, Saltatio Mortis, Within Temptation, Faun, Bon Jovi, Queen, Nightwish, Evanescence.
Und ich mag Musicals. Ich habe zum Beispiel bereits acht Mal "Tanz der Vampire" gesehen, vier Mal in Berlin, vier Mal in Oberhausen. Es fasziniert mich einfach.


Fakt 10
Ich interessiere mich sehr für altes Brauchtum, Naturreligionen, heidnische Feste usw. Leider gerät das ja immer mehr in Vergessenheit. Dabei vergessen viele, dass Feste wie Weihnachten oder Ostern ihren Ursprung in den heidnischen Festen haben. Die Kirche hat diese übernommen und viele Bräuche abgewandelt. Wir feiern lieber die alten Traditionen, wie z. B. Ostara am 20. März, die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. 
 
 
 
Nun bin ich gespannt, was Ihr so über euch geschrieben habt. Gibt es vielleicht Gemeinsamkeiten?





 
 

Dienstag, 22. Februar 2022

Aktion: Currently Reading

Bis vor etwa zwei Jahren habe ich regelmäßig bei der Aktion "Gemeinsam lesen" bei den Schlunzenbüchern mitgemacht, aber die läuft leider nicht mehr so regelmäßig. Nun habe ich etwas Ähnliches bei Andrea auf ihrem Blog Seiten zu anderen Welten entdeckt und mach heute zum ersten Mal hier mit.



Rückblick:
Vor ein paar Tagen habe ich "Lancelot" von Giles Kristian beendet. Ein historischer Abenteuerroman, würde ich sagen.  Ein bisschen zu wenig von der Artus-Sage und den Rittern der Tafelrunde, für meinen Geschmack. Aber es ist ja auch die Geschichte von Lancelot. 
Hier geht es zu meiner Rezi: KLICK
 



Currently Reading & aktuelle Seite:
Ich lese im Moment den vierten und wahrscheinlich auch letzten Teil der Cilla-Storm-Reihe von Christoffer Holst. Schärenkrimis, die nicht so düster sind, wie man es sonst von den Skandinaviern kennt. Aktuell bin auf Seite 140.


Klappentext:
Der Frühling und die bevorstehende Walpurgisnacht wecken die Lebensgeister auf Bullholmen. Cilla und ihre Freunde freuen sich auf entspannte Wochen in ihren Ferienhäusern. Auch eine Bekannte von Cillas bestem Freund Zacke möchte die Idylle der Schären nutzen, um endlich ihr Buch über Wein zu schreiben. Doch ihre Aufmerksamkeit gilt schon bald etwas Anderem. Am gegenüberliegenden Ufer lebt ein elegantes Paar, das sie von ihrer Terrasse aus beobachten kann. Eines Abends sieht sie jedoch etwas, das ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt, und mal wieder ist Cillas Spürsinn gefragt.


 
Momentane Meinung:
Ich mag die Reihe sehr. Wie gesagt, von den Skandinaviern erwartet man ja immer düstere Krimis, aber hier ist es nicht so. Man kann sogar ab und zu mal schmunzeln. Ich würde die Reihe als Cozy Crime aus Schweden bezeichnen. Dieser vierte Teil gefällt mir bisher jedenfalls wieder sehr gut. 

 
Und was lest ihr gerade so?







Montag, 21. Februar 2022

Wochenrückblick KW 7/2022

Guten Morgen am Montag. Hier kommt mein Rückblick auf die letzte Woche. Die auch nicht ereignisreicher war, als die Wochen davor.
 
 
GESEHEN:
"Das letzte Duell" mit Matt Damon und Adam Driver. Dann noch weitere Folgen von Anna Pihl, Jack Reacher, The Bay und gestern den ersten Teil der neuen Staffel von "Dan Sommerdahl" vorab in der Medithek. Wir lieben skandinavische Krimis.


GELESEN:
Am Samstag habe ich "Lancelot" beendet, meine Rezi ist bereits online. Dann habe ich gestern mit "Tödlicher Inselfrühling" von Christoffer Holst begonnen. 



GETAN:
Gearbeitet, eingekauft, Hunderunden gemacht, Hausputz, gelesen


GEFREUT:
Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse tauchen nun überall auf, im Garten, beim Gassi gehen, überall sieht man sie, das macht Hoffnung auf den nahen Frühling. 🌼
 


GEGESSEN:
Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Burger, Bolognese, Schoki, Obst, ... 
 

GEBACKEN: 
Ein Sonnenblumenkernbrot. Kuchen gab es letzte Woche nicht. 


GEDACHT:
Dasselbe wie letzte Woche: Wann ist dieser Mist endlich vorbei?


GEFEIERT:
Nix


GEÄRGERT:
Das Wetter nervt einfach nur noch. Drei Stürme innerhalb von ein paar Tagen, nachts kaum ein Auge zugemacht, weil die Rolläden durchgehend klappern. Ich will Frühling!


GEKAUFT:
Eine neue Fleecedecke für die Couch, auf der Lemmys Haare nicht so haften bleiben. Ein bisschen Deko für die Fenster. Und natürlich Lebensmittel.

GEWONNEN:
Nix


GEKLICKT:
Bloggerportal, TEDI, KODI, diverse Etsy-Shops und Bücherseiten,...




Rezension: "Lancelot" von Giles Kristian

Die Zukunft Britanniens liegt im Dunkeln. Die Herrschaft der Römer ist nur noch eine blasse Erinnerung. Doch das Land ist zerrüttet, und die Zeit des Großkönigs Uther Pendragon neigt sich dem Ende entgegen. Fernab von den Zentren der Macht, auf einer kleinen Insel im tosenden Meer, wächst ein Junge auf, dessen Geschicke mit denen des Landes auf schicksalhafte Weise verknüpft sind. Ein grausamer Verrat machte ihn zum Waisen. Er ist mittellos, doch große Lehrmeister teilen ihr Wissen mit ihm. Er ist geschickt, und weiß mit Tieren umzugehen. Seine unverbrüchliche Treue zu einem neuen König wird dem Land Hoffnung schenken. Seine Liebe zu einer mächtigen Frau wird es spalten. Dies ist die Geschichte von Lancelot.
 
Der letzte Satz im Klappentext ist wichtig, denn sonst geht man mit falschen Erwartungen an das Buch heran. Ritter, Camelot, Excalibur, Merlin, Artus und Guinevere...all das kommt natürlich vor. Es geht hier aber nicht um die Artus-Sage oder die Ritter der Tafelrunde. Jedenfalls nicht in erster Linie. Arthur tritt erst ab der Hälfte des Buches in Erscheinung. Bis dahin wird die Geschichte von Lancelot erzählt, der mit neun Jahren seine Familie und sein Zuhause verliert und bei Nimue, der Herrin vom See, aufwächst. Hier begegnet er zum ersten Mal Guinevere, die von ihrem Vater auf die Insel geschickt wird, um sie vor dem aufkommenden Christentum zu schützen. Sie ist ein paar Jahre älter als Lancelot, aber schon hier beginnt ihre tiefe Verbindung. Hier trifft Lancelot auch auf den Druiden Merlin, der erkennt, welchen Einfluss der Junge auf die Zukunft Britanniens haben wird.
 
Ich hatte am Anfang so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte rein zu kommen, da sich der Autor meiner Meinung nach oft sehr im Detail verliert und dadurch zieht sich das Ganze ziemlich. Auch zwischendurch gab es immer mal wieder langatmige Passagen. Andererseits schreibt er auch sehr bildhaft, beschreibt die Personen und Landschaften sehr genau, so dass man alles beim Lesen vor sich sieht. Die Kampfszenen sind ebenfalls sehr detailliert und realistisch dargestellt. 
 
Die Charaktere sind sehr facettenreich, nicht einfach schwarz und weiß, gut und böse. Lancelot ist hin und her gerissen zwischen seiner Liebe zu Guinevere und seiner Treue zu Arthur. Merlin ist kein alter, weiser, gütiger Mann, er ist oft mies gelaunt. Auch Mordred und Morgana tauchen in der Geschichte auf, ebenso Gawain und Parcefal. Aber es wird mit keinem Wort die Tafelrunde erwähnt und auch das bekannteste Detail um Excalibur taucht nicht auf. Das fand ich ein bisschen schade, denn so fehlt dem gesamten Buch ein bisschen die Mystik.

Im Nachwort schreibt der Autor sinngemäß, dass man ihm verzeihen möge, dass er vielleicht Fans der Artus-Sage enttäuscht hat. Aber er wollte die Geschichte Lancelots erzählen und ich denke, vor diesem Hintergrund ist ihm das mit einem historischen Abenteuerroman gelungen, dem aber vielleicht ein paar Kürzungen gut getan hätten.  

Ich war vor einigen Jahren selbst in Tintagel und obwohl Arthur bis heute eigentlich ein Mythos ist, wird dieser so gelebt, als hätte er wirklich existiert. Dabei war er nie König von Britannien. Sein Vater, der Großkönig, hat ihn zu seinem Nachfolger bestimmt, aber Arthur selbst wollte sich erst König nennen, wenn es ihm gelungen wäre, Britannien wieder zu vereinen. Geschafft hat er es aber nicht. 
 

Bewertung: 🌹🌹🌹🌹
 
 
 
 
 
 

Freitag, 18. Februar 2022

Buchgeschichte am Freitag

In dieser Woche jährte sich die Sturmflutkatastrophe in Hamburg zum 60. Mal. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach ein verheerendes Orkantief über die Küste herein und traf besonders den Stadtteil Wilhelmsburg sehr hart. Alleine hier starben über 200 Menschen, zum größten Teil Vertriebene aus dem Zweiten Weltkrieg, die dort in einer Gartenkolonie vorübergehend ein neues Zuhause gefunden hatten. 
Ich bin zwar nicht direkt betroffen, aber meine Schwiegermutter hat damals nahe Verwandte bei dieser Katastrophe verloren. Besonders tragisch: Ein Kind (ich glaube, es war ihr Cousin) hat sich vor dem Wasser auf ein Hausdach retten können, ist aber dann bei den eisigen Temperaturen in der Nacht erfroren.

In dem Zusammenhang musste ich wieder an den Roman von Corina Bomann denken, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe: Sturmherz.  Eine Geschichte, von der ein Teil zur Zeit der Flutkatastrophe in Hamburg spielt. Die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die mir sehr nahe ging. Und die klar macht, dass auch Eltern Menschen sind, die vor ihrer Zeit als Mutter oder Vater ein Leben gelebt haben. Menschen mit Erfahrungen und Erlebnissen, die sie zu denen gemacht haben, die sie heute sind. 


Hier gibt es mehr zum Buch: KLICK
 
 
 
 

 

Donnerstag, 17. Februar 2022

Top Ten Thursday: 10 Neuerscheinungen in diesem Jahr

 

Auch an diesem stürmischen Donnerstag gibt es wieder einen TTT auf Aleshanees Weltenwandererblog. Diese Woche lautet die Aufgabe:

10 Neuerscheinungen, auf die du dich dieses Jahr freust

Los geht's!
 
 
 1. Im Juni

In einem Motel in Painters Mill wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – brutal ermordet. Als Kate Burkholder zum Tatort gerufen wird, ist sie schockiert. Sie kennt das Opfer von früher. Rachael Schwartz war eine charmante, aber auch rebellische junge Frau, die der strengen Ordnung ihrer amischen Familie vor vielen Jahren für immer entfloh. Doch warum kehrte sie jetzt zurück? Und wer hat sie so brutal umgebracht?

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  2. Im September

 Machen Sie sich bereit für einen neuen, blutigen Fall vom LAPD Ultra Violent Crimes Unit. Detective Robert Hunter und sein Partner Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz und der Tod Teil einer Lektion. Und er ist der Lehrmeister. Als eine zweite Frau grausam umgebracht wird, fragen Hunter und Garcia sich, wie viele Gedichte dieser Serienkiller noch schreiben wird. Ihnen bleibt nicht viel Zeit …
 
Nachdem Chris Carter ja im letzten Jahr aus persönlichen Gründen kein neues Buch veröffentlicht hat, geht es dieses Jahr endlich weiter. 
 
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3. Im Mai

Bente liebt es, sich den Nordseewind um die Ohren wehen zu lassen, und kostet es aus, dass sie jetzt die Schutzstation am Westerhever Leuchtturm leitet und in St. Peter-Ording Zwergseeschwalben und Seeregenpfeifer beobachten kann. Nirgendwo sonst hat sie sich bisher so frei und gelassen gefühlt. Als sie in den Salzwiesen dann den attraktiven Kitesurfer Tilo kennenlernt, scheint das Glück ganz auf ihrer Seite zu sein. Aber da ahnt Bente noch nichts von Tilos wahrem Interesse am Naturschutzgebiet und den Hoffnungen, die er in eine Freundschaft mit ihr setzt ... 

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4. Im März
Ilva Feddersen ist gerade wieder zurück in ihre Heimat gezogen, um ihre Stelle als Lehrerin im Nordseeinternat anzutreten, da liegt plötzlich ein Toter in den Dünen: Hagen Westermann, Architekt eines umstrittenen Hotelprojektes in Deutschlands schönstem Küstenort, war kein beliebter Mann – aber wer wird ihn deshalb gleich umbringen? Dass der Tote in ein Protestbanner gegen den Hotelneubau gewickelt ist, lenkt den Fokus der Polizei auf die Umweltschutzszene. Ilva bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln: Denn erstens ist der Hauptverdächtige ihre Jugendliebe, und zweitens kann sie schlecht Ernie, ihren gemütlichen Polizistenbruder, mit dem größten Skandal der Saison allein lassen. Mit ihren Kollegen macht Ilva sich auf Mörderjagd – und steckt bald tiefer im Watt, als gut für sie ist …
 
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5. Im Mai
Die Londoner Versicherungsdetektivin Ivy Ferguson soll die Echtheit eines wertvollen alten Sekretärs klären. Mit gemischten Gefühlen kehrt sie auf die Isle of Skye zurück, die Insel, deren raue Schönheit sie immer noch beeindruckt, auf der sie jedoch eine schwierige Kindheit verbrachte. Dort sucht sie den Antiquitätenhändler Ross MacKenzie auf, Herr von Ardmore Castle; doch der bärbeißige Schlossherr ist Ivy keine Hilfe und verweigert sich ihren Fragen. Einziger Lichtblick auf der Burg ist MacKenzies Neffe Calum, der sich um die Angelegenheiten seines kranken Onkels kümmert. Zwischen Calum und Ivy entwickelt sich schon bald eine zarte Romanze. Doch dann fördern Ivys Recherchen ein ungeheuerliches Geheimnis zu Tage, das ihrer aller Leben für immer verändern wird ...
 
 
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6. Im Juni
Berlin-Zehlendorf, 1933. Gerade als sich das Waldfriede endlich einen Namen gemacht hat und Klinikleiter Conradi in die Berliner Chirurgische Gesellschaft aufgenommen wird, ziehen mit der Machtergreifung der Nazis dunkle Wolken am Horizont auf. Plötzlich steht das Waldfriede und sein Personal unter Beobachtung. Doch die junge Kinderschwester Lilly sorgt sich weniger um sich selbst als um ihre kleinen schutzbedürftigen Patienten und die Menschen, die ihr nahestehen: Längst hat sie erkannt, dass ihre Gefühle für den Arzt Rudolph Kirsch über ein rein berufliches Verhältnis hinausgehen. Sie ahnt, dass sie nicht als Einzige ein Geheimnis verbirgt. Die Zeiten werden immer bedrohlicher, und Lilly immer verzweifelter: Soll sie alles riskieren – um am Ende vielleicht alles, was ihr am Herzen liegt, zu verlieren?
 
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7. Im Dezember

  Berlin-Zehlendorf, 1939. Mit Kriegsbeginn verändert sich das Leben der Schwestern und Ärzte im Waldfriede-Krankenhaus. Nie war es wichtiger, dass die Belegschaft unter der Leitung von Dr. Conradi geschlossen zusammensteht. Aber besonders der jungen selbstbewussten Assistenzärztin Helena fällt es schwer, den Frieden im Haus zu wahren: Immer wieder gerät sie mit dem Chefchirurgen, einem überzeugten NSDAP-Mitglied, aneinander. Trost findet sie auf Spaziergängen in den Parkanlagen der Klinik – und bei dem sympathischen Gärtner Timo. Aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt sich schnell ein inniges Verhältnis, bis Timo überraschend zum Wehrdienst eingezogen wird. Als sie bemerkt, dass auch der neue Arzt Dr. Wassili Dimitroff Gefühle für sie entwickelt, versucht Helena, ihr eigenes Herz zu ergründen, doch dieses ist erfüllt von Sorge – denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Bomben über Berlin und dem Waldfriede fallen werden.
 
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8. Im Juli

Das Jubiläum der berühmten Gärten von Heligan rückt näher, und die junge Lexi und ihr Kollege Ben haben mit der Planung der Feierlichkeiten alle Hände voll zu tun. Während die beiden sich dabei allmählich näherkommen, stoßen sie auf die geheimnisvolle Geschichte eines jungen Mannes, der Heligan im Jahre 1815 überstürzt verlassen musste: Avery, der Sohn des Gutsverwalters, flieht nach einem tragischen Duell auf einem Segelschiff in Richtung Indien. Dort schließt er sich einer botanischen Expedition an, die ihn bis ins entlegene Nepal führt...
 
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9. Im Februar 

  USA 1944: Der Krieg in Europa und im Pazifik scheint weit entfernt, für Haruko in Colorado genau wie für Margot in Iowa. Bis die beiden plötzlich ins staubige Texas gebracht werden, nur weil ihre Väter als »feindliche Ausländer« angesehen werden: nach Crystal City, in ein Internierungslager für Familien, die beschuldigt werden, mit dem Feind zusammenzuarbeiten. Margots Familie versucht im Lager Abstand von den Nazis zu halten. Als einziges deutschstämmiges Mädchen geht Margot mit den Japanischstämmigen auf die Highschool und lernt dort Haruko kennen. Während Haruko wütend auf ihren Vater ist, weil er ihr nicht erzählt, weshalb sie hier sind, macht Margot sich Sorgen um ihre kranke Mutter und den Vater, den sie allmählich nicht mehr wiedererkennt. Die beiden Mädchen freunden sich heimlich an. Aber können sie einander trauen an einem Ort, an dem niemand die Wahrheit sagt?
 
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10. Im Februar
Der Frühling und die bevorstehende Walpurgisnacht wecken die Lebensgeister auf Bullholmen. Cilla und ihre Freunde freuen sich auf entspannte Wochen in ihren Ferienhäusern. Auch eine Bekannte von Cillas bestem Freund Zacke möchte die Idylle der Schären nutzen, um endlich ihr Buch über Wein zu schreiben. Doch ihre Aufmerksamkeit gilt schon bald etwas Anderem. Am gegenüberliegenden Ufer lebt ein elegantes Paar, das sie von ihrer Terrasse aus beobachten kann. Eines Abends sieht sie jedoch etwas, das ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt, und mal wieder ist Cillas Spürsinn gefragt.
 
Liegt schon auf meinem SUB  😊