Donnerstag, 31. Oktober 2019

Rezension: "Das Haus auf den Klippen" von Mary Higgins Clark

Menley Nichols und ihr Mann Adam, ein erfolgreicher Anwalt, mieten ein Haus auf Cape Cod und ziehen mit ihrer drei Monate alten Tochter Hannah für einen Monat dorthin. Sie haben schwere Zeiten hinter sich, denn ihr fünfjähriger Sohn Bobby ist bei einem schrecklichen Unfall, für den Menley sich die Schuld gibt, gestorben. Seitdem leidet sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und hütet Hannah außerdem wie ihren Augapfel, da sie ständig Angst hat, auch sie zu verlieren. Adam, der eigentlich Urlaub mit seiner Familie machen wollte, muss wegen eines Falles zwischendurch zurück nach New York, so dass Menley öfter mal alleine in dem alten Haus aus dem 17. Jahrhundert ist. Da sie endlich wieder als Kinderbuchautorin tätig werden und ein neues Buch schreiben möchte, stellt sie Nachforschungen über das geschichtsträchtige Remember House an. Sie findet heraus, dass im 18. Jahrhundert ein Kapitän dort wohnte, der seiner jungen Frau das gemeinsame Kind weg nahm, da er glaubte, sie hätte ihn betrogen. Menley sieht Parallelen zu ihrem Leben, denn sie fürchtet immer wieder, dass Adam glaubt, sie sei nicht fähig ein Kind zu beschützen und großzuziehen. Hinzu kommen mysteriöse Ereignisse im Haus, die sie sich nicht erklären kann sowie beunruhigende Geräusche. Wird sie doch langsam verrückt?

"Das Haus auf den Klippen" lag schon einige Jahre auf meinem SUB und ich dachte, der Oktober so kurz vor Halloween ist die richtige Zeit, um es endlich zu lesen.  Ein Psychothriller, der jetzt das Genre zwar nicht neu erfindet (er ist ja auch schon älter), aber mich doch gut unterhalten hat. Ich dachte mir zwar irgendwann, wo die Reise hingeht und mein Verdacht wurde auch bestätigt, fand die Umsetzung aber trotzdem recht gut gemacht. Zwischendurch gab es mal ein paar kleine Längen, aber insgesamt habe ich es nicht bereut, das Buch nun doch aus dem SUB befreit zu haben.
Interessant fand ich auch die in die Story eingebauten historischen Aspekte. Würde ich in ein so altes Haus ziehen, würde ich auch Nachforschungen anstellen. 

Wer einfach mal einen soliden Psychothriller ohne großes Blutvergießen lesen möchte, um für ein paar Stunden abzuschalten, dem kann ich "Das Haus auf den Klippen" auf jeden Fall empfehlen. 

Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇

 

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