...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz. Dieses Sprichwort trifft es genau, so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum ich ein gedrucktes Buch immer einem E-Book vorziehen würde. Mir fehlt dabei das Gefühl beim Halten eines Buches, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book ist mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Obwohl es sicher auch Vorteile hat. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.
Dienstag, 12. April 2016
Neuer Buchgewinn mit Leserunde
Juhuu! Dies Mal meinte es die Glücksfee bei Lovelybooks gut mit mir und hat meinen Namen aus dem Lostopf gezogen.
Ich habe den Thriller "Schmetterlingstränen" von Karin Kehrer gewonnen und werde ihn in einer autorenbegleitenden Leserunde lesen.
Zum Inhalt:
Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie meines in deinen. Ich weiß, dass du auf mich wartest … Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen. Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern. Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat …
Die Geschichte spielt in Schottland, was schon mal ein großer Pluspunkt ist. Bin schon sehr gespannt!
Donnerstag, 7. April 2016
9 Jahre eine Büchereule
Morgen, am 08. April, ist es 9 Jahre her, dass ich mich beim Forum der Büchereulen angemeldet habe. 2007 war es mein allererstes Bücherforum und seitdem bin ich eigentlich dort regelmäßig unterwegs. In manchen Jahren etwas weniger aktiv, aber doch immer irgendwie da.
In der Zeit habe ich schon viele nette Kontakte geknüpft und mit anderen Eulen über unser Lieblingsthema Bücher und Lesen gequasselt.
Es gab viele tolle Leserunden und Buchverlosungen sowie neue interessante Buchtipps.
Ich hoffe, das Eulennest wird noch lange bestehen, denn es wäre schade, wenn dieser virtuelle Treffpunkt nicht mehr da wäre.
Schaut doch mal rein, es ist dort sehr gemütlich und fast familiär, eben wie in einem warmen Nest. *g*
Sonntag, 3. April 2016
"Dornentöchter" von Josephine Pennicott
Die kürzlich geschiedene Schriftstellerin Sadie zieht mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Betty in das kleine Städtchen Pencubitt in Tasmanien. Dort hat sie nach dem Tod ihrer Mutter ein Haus geerbt, das Poet's Cottage. Dort lebte schon ihre Großmutter Pearl Tatlow, eine bekannte Kinderbuchautorin. Sadie hofft vor Ort endlich ein Rätsel lösen zu können, denn Pearl wurde 1936 im Keller ihres Hauses brutal ermordet und bis heute ist der Täter unbekannt. Sadies Großtante Thomasina, Pearls ältere Tochter, hat damals etwas gesehen und nie darüber gesprochen. Heute lebt sie auf dem Grundstück von Poet's Cottage in einem kleinen Gartenhaus und ist überzeugt, dass der Geist ihrer Mutter in dem alten Haus umgeht.
Die alte Birdie Pinkerton übergibt Sadie das Manuskript eines Buches, das sie über die damalige Zeit und ihre Freundschaft zu Pearl geschrieben hatte. Wird sie dort die Wahrheit über ihre Großmutter erfahren?
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart wird von Sadie und ihrer Tochter Betty erzählt, ihrem Einzug in das neue Zuhause, das Zurechtfinden in der kleinen Gemeinschaft und die familiären Schwierigkeiten, die die Trennung von Sadie und ihrem Mann Jack mit sich brachten.
In der Vergangenheit lernen wir in den Jahren 1935 und 1936 die junge Pearl Tatlow kennen. Ihr Mann brachte sie damals nach Tasmanien und sie hat sich nie in die Gemeinde eingefügt, galt immer als berüchtigt, exzentrisch, freizügig. Ihren Kindern war sie keine gute Mutter und ihrem Mann keine gute Ehefrau. Trotzdem tat sie mir leid, denn anscheinend litt sie an einer psychischen Störung, die aber damals nicht erkannt, geschweige denn behandelt wurde. Der Autorin gelingt es, das damalige Lebensgefühl in einem so kleinen Dorf glaubhaft rüber zu bringen. Jeder kannte jeden und niemand hat seine Haustür abgeschlossen. Das änderte sich erst nach dem Mord an Pearl.
Mit dem über dem Städtchen thronenden Herrenhaus und den Gerüchten über Unglücksfälle und Selbstmorde sowohl dort als auch im Poet's Cottage, Geheimgängen und versteckten Höhlen sowie einem alten Friedhof direkt am Meer am Strand erhält die Geschichte außerdem einen Hauch von Mystik.
Für mich ist "Dornentöchter" kein reiner Krimi, es ist viel mehr die Geschichte eines Hauses, das schon Jahrzehnte und Generationen von Menschen überlebt hat. Und immer da sein wird.
"Das Poet's Cottage lag zwischen den Welten und Zeiten. Die Lebenden und die Toten teilten sich die selben Räume, doch keiner erkannte den anderen."
Deswegen hätte meiner Meinung nach der Originaltitel "Poet's Cottage" viel besser gepasst, denn worauf sich hier die "Dornentöchter" beziehen, erschließt sich mir nicht wirklich.
Ich habe gelesen, dass viele vom Ende des Buches und der Auflösung enttäuscht sind. Aber warum muss es immer das klassische Ende eines Krimis sein? Mehr will ich jetzt nicht dazu schreiben, um nicht zu viel zu verraten.
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn ich es jetzt nicht mit den Büchern dieser Art von Kate Morton oder Katherin Webb vergleichen würde. Aber ich habe mich gut unterhalten und ich denke, damit hat die Autorin das wichtigste Ziel erreicht.
Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥
Donnerstag, 24. März 2016
Das lange Osterwochenende
Geschafft! Vier freie Tage und wie es aussieht habe ich auch immer mal wieder Zeit zum Lesen, denn wir haben uns die Feiertage nicht mit Terminen voll gepackt.
Morgen werden auf jeden Fall Eier gefärbt und einen Kuchen möchte ich auch backen. Oder Waffeln, da überlege ich noch.
Und gelesen wird natürlich dann auch. Nach dem tollen historischen Roman "Die Reise der Amy Snow" nehme ich mir nun die "Dornentöchter" von Josephine Pennicott vor, eine Familiengeschichte aus dem australischen Tasmanien, um ein altes Cottage und seine Geheimnisse geht es da. Das Buch lese ich in einer Minileserunde im Forum Welt der Bücher .
Insgesamt wird Ostern bei uns also eher ruhig und gemütlich. Die Wetteraussichten sind ja leider auch nicht so berauschend. Also ab mit meinem Buch auf die Couch und abends dann mal sehen, was das Fernsehprogramm hergibt. Freitag werden wir uns sicher "Das Geheimnis der Hebamme" ansehen, am Sonntag den ersten Teil von "Mord auf Shetland" nach Ann Cleeves und am Montag dann "Sherlock" als Special-History-Folge. Das sind doch schon mal gute Aussichten. :-)
Ich wünsche Euch jedenfalls ein schönes Osterfest und ein paar erholsame Tage mit ausreichend Zeit für eure Seitlinge. Und vielleicht legt der Osterhase ja auch das eine oder andere eckige Ei ins Nest. ;-)
Morgen werden auf jeden Fall Eier gefärbt und einen Kuchen möchte ich auch backen. Oder Waffeln, da überlege ich noch.
Und gelesen wird natürlich dann auch. Nach dem tollen historischen Roman "Die Reise der Amy Snow" nehme ich mir nun die "Dornentöchter" von Josephine Pennicott vor, eine Familiengeschichte aus dem australischen Tasmanien, um ein altes Cottage und seine Geheimnisse geht es da. Das Buch lese ich in einer Minileserunde im Forum Welt der Bücher .
Insgesamt wird Ostern bei uns also eher ruhig und gemütlich. Die Wetteraussichten sind ja leider auch nicht so berauschend. Also ab mit meinem Buch auf die Couch und abends dann mal sehen, was das Fernsehprogramm hergibt. Freitag werden wir uns sicher "Das Geheimnis der Hebamme" ansehen, am Sonntag den ersten Teil von "Mord auf Shetland" nach Ann Cleeves und am Montag dann "Sherlock" als Special-History-Folge. Das sind doch schon mal gute Aussichten. :-)
Ich wünsche Euch jedenfalls ein schönes Osterfest und ein paar erholsame Tage mit ausreichend Zeit für eure Seitlinge. Und vielleicht legt der Osterhase ja auch das eine oder andere eckige Ei ins Nest. ;-)
Mittwoch, 23. März 2016
"Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees
"Der Tod ist das eine, das Leben etwas ganz anderes."
Das Jahr 1831 in Surrey, England. Die zehnjährige Aurelia Vennaway findet im Schnee ein neugeborenes Baby und nimmt es kurzentschlossen mit nach Hause ins Herrenhaus Hatville Court. Sie gibt dem Mädchen den Namen Amy Snow und "überredet" ihre nicht begeisterten Eltern die Kleine zu behalten. Sie willigen ein unter der Bedingung, dass ihnen das Kind niemals unter die Augen kommt.
Als Amy alt genug ist, arbeitet sie in der Küche. Dann wird Aurelia schwer krank und besteht darauf, dass Amy von nun als Freundin und Gesellschafterin bei ihr wohnt. Die Mädchen werden unzertrennlich trotz ihres gesellschaftlichen Unterschiedes und Aurelia gibt sich große Mühe, Amy vor ihrer kalten und zornigen Mutter zu beschützen. Amy ist für Aurelia die Schwester, die sie niemals hatte.
Aber mit Aurelias Tod ändert sich alles. Ihre Eltern jagen Amy von Hatville House davon und verstoßen sie. Amy ist gerade siebzehn, alleinstehend, mittellos und hat keine Ahnung wie es weitergehen soll.
Aber Aurelia hat vorgesorgt und beschützt ihre Freundin auch noch nach ihrem Tod. Amy erhält einen Brief, in dem Aurelia sie auffordert, eine Reise anzutreten. Die einzige Bedingung: Amy darf niemandem davon erzählen und sobald ein weiterer Brief von Aurelia eintrifft, muss sie zum nächsten Ziel weiterreisen. Für Amy wird es eine Reise in Aurelias Vergangenheit und zu einem Geheimnis, das sie ihr nicht mitteilen konnte. Aber es ist auch eine Reise zu Amys eigenem Leben, das sie auf Hatville Court nie wirklich hatte und zu ihrer Zukunft.
Tracy Rees hat mit diesem Buch einen Schreibwettbewerb gewonnen und das wundert mich überhaupt nicht. Was für eine wunderbare Geschichte! Mit Amy Snow hat die Autorin eine interessante Heldin auf Reisen geschickt, man muss sie einfach mögen, denn für die damalige Zeit ist sie eigenwillig und unkonventionell. Aurelia war für sie ihre Welt und als sie auf dieser Reise nach und nach mehr über sie erfährt, wächst sie an diesen Erfahrungen und wird von dem jungen verhuschten Mädchen zu einer starken jungen Frau.
Das Ganze ist flüssig geschrieben, gefühlvoll und spannend. Die Sprache ist sehr bildhaft, das viktorianische England erwacht beim Lesen zum Leben und das damalige Bild der Frau in der Öffentlichkeit wird treffend beschrieben, man merkt, dass die Autorin sich damit eingehend beschäftigt hat. Geschickt führt sie den Leser durch die Geschichte, von Ort zu Ort und am Ende setzen sich alle Puzzleteile zusammen. Aber bis dahin lernen wir mit Amy und Aurelia zwei starke Frauen kennen, die trotz der damaligen Konventionen versuchen ihr Leben nach ihrem Willen zu gestalten.
Wer historische Romane mag, die im viktorianischen England spielen und eine junge Frau auf der Reise zu sich selbst begleiten möchte und wer außerdem Rätsel und Geheimnisse mag, dem kann ich "Die Reise der Amy Snow" auf jeden Fall empfehlen.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Glücksfee von Vorablesen. :-)
Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥
Freitag, 18. März 2016
Der Lesefrühling beginnt
Am Sonntag ist Ostara, die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und damit offizieller Frühlingsbeginn.
Nun, wettertechnisch war hier gestern schon Frühling, aber das hat sich heute schon wieder erledigt und es ist grau, nebelig und kalt. Und das Wochenende wird wohl auch nicht viel besser. Na ja, was soll's, dann werde ich auf jeden Fall viel Zeit haben, Amy Snow auf ihrer Reise durch das viktorianische England zu begleiten. Freu! Ein tolles Buch, das mir bisher wirklich sehr gut gefällt.
Und irgendwann wird der Frühling schon merken, dass er jetzt rauskommen muss. ;-)
Ich wünsche euch ein schönes Ostara und ein gemütliches Wochenende mit Euren Seitlingen.
Dienstag, 15. März 2016
"Sturm über dem Meer" von Constanze Wilken
Nun zum Buch: Die Archäologin Dr. Samantha Goodwin reist nach Wales, wo der Legende nach ein versunkenes Königreich im Meer begraben sein soll. Ein Sturm hat dort Baumstümpfe freigelegt, die zum geheimnisvollen Cantre'r Gwaelod gehören sollen. In der Bucht von Cardigan soll eine gewaltige Sturmflut im Jahre 600 nach Christus das gesamte Reich ins Meer gespült haben. Zum einen interessiert sich Sam seit Jahren für diese Legende, zum anderen lebt ihre Großmutter Gwen im Dorf Borth in der Bucht, wo sie als Kind viele Sommer verbracht hat. Und so überlegt sie nicht lange, als sie den Auftrag bekommt.
Dort trifft sie auf den Witwer Luke, dessen Sohn Max sich als begeisterter Hobby-Archäologe entpuppt und der schließlich einen Ring findet. Wie sich herausstellt, gehörte dieser Ring Sams Großvater Arthur, der in einer Sturmnacht im Jahr 1955 verschwand und nie mehr nach Hause kam. Bis heute weiß Gwen nicht, was mit ihrem Mann passiert ist. Aber nun scheint es so, dass diese Ungewissheit bald ein Ende hat, denn bei ihren Untersuchungen findet Sam einen Toten und ist, genau wie Gwen, davon überzeugt, dass es sich um Arthur handelt. Und wie es aussieht, war sein Tod kein Unfall. Was ist damals passiert? Ihre Nachforschungen bringen Sam in große Gefahr, denn irgend jemand scheint verhindern zu wollen, dass die Geheimnisse von damals ans Licht kommen...
Das war mal wieder ein echter Pageturner, rund 470 Seiten, die flüssig zu lesen waren. Besonders zum Schluss, als man dem Geheimnis um Arthurs Tod näher kam, wurde es richtig spannend.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart geht es um Sam und ihre Arbeit an der Grabungsstelle sowie ihre Nachforschungen wegen ihres Großvaters. In der Vergangenheit lernen wir die junge Gwen, Sams Großmutter, kennen und wie sie und Arthur damals zusammen kamen. Der zweite Weltkrieg ist vorüber und es sind harte Zeiten im Fischerdorf Borth. Aber Gwen und Arthur gehören zusammen und ihre Liebe besteht auch über den Tod hinaus.
Wer jetzt Sorge hat, dass das Ganze zu kitschig wird, den kann ich beruhigen, denn das ist nicht der Fall. Die Geschichte hat meiner Meinung nach genau die richtige Dosis Herz und Gefühl, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart zwischen Sam und Luke.
Ich würde sagen, wer Lucinda Riley, Kate Morton oder Katherine Webb mag, dem wird auch "Sturm über dem Meer" gefallen.
Mich hat auch die Legende von Cantre'r Gwaelod fasziniert, die es wirklich gibt.
Alles in allem ein gelungener Roman, der mich gut unterhalten hat. Und meine Reiselust auf Wales wieder geweckt hat. *g*
Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥
Freitag, 11. März 2016
Die Rückkehr von Smoky Barrett
Es ist wirklich wahr: Smoky Barret kehrt zurück. Und zwar in ihrem fünften Abenteuer, geschrieben von Thrillerautor Cody MacFadyen.
Im September erscheint "Die Stille vor dem Tod" als Hardcover beim Bastei Lübbe Verlag.
Das freut natürlich alle Fans und mich auch. Und ebenfalls freut es mich, dass es Cody MacFadyen also anscheinend gesundheitlich besser geht.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den neuen Fall für FBI-Agentin Smoky.
Zum Welttag des Buches
Bald ist es wieder soweit: der höchste Feiertag für Buchgesichter, Leseratten und Büchereulen steht vor der Tür!
Und natürlich gibt es wieder einige Aktionen rund um diesen Tag. Lasst euch überraschen und schaut mal auf die Seite von Blogger schenken Lesefreude
Und natürlich gibt es wieder einige Aktionen rund um diesen Tag. Lasst euch überraschen und schaut mal auf die Seite von Blogger schenken Lesefreude
Freitag, 4. März 2016
Auf ins Wochenende
Es schneit...und wie! Und die Aussichten für das Wochenende sind auch nicht viel besser. Also werde ich die beiden Tage wohl auf der Couch verbringen.
Zum Glück kam vorgestern noch mein Buchgewinn und so kann ich mir jetzt viel Zeit nehmen für "Sturm über dem Meer" und die Leserunde mit Constanze Wilken. Angefangen habe ich gestern bereits und bisher gefällt es mir gut.
Also in diesem Sinne wünsche ich ein schönes und gemütliches Wochenende.
Mittwoch, 2. März 2016
Und wieder ein Buchgewinn! :-)
So kann es ruhig weitergehen. *g* Gestern kam die Nachricht von Vorablesen, dass mir das Buch "Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees innerhalb der nächsten zwei Wochen zugeschickt wird.
Ich bin schon sehr gespannt. Die Leseprobe hat mir jedenfalls schon mal gut gefallen. Klar, sonst hätte ich mich ja auch nicht für das Buch beworben.
Im Moment warte ich allerdings immer noch auf meinen Buchgewinn für die Leserunde von "Sturm über dem Meer" bei den Büchereulen. Diese hat gestern begonnen, aber leider konnte ich noch nicht einsteigen, denn ohne Buch geht das schlecht. Ich hoffe, es wartet nachher zuhause auf mich....
Dienstag, 1. März 2016
"Blutrotes Verlangen" von Jeanne C. Stein
Da ich vom letzten Teil der Vampir-Reihe mit der Protagonistin Anna Strong nicht ganz so begeistert war, lag dieser fünfte Teil doch sehr lange auf meinem SUB. Zu Unrecht, wie ich jetzt sagen muss, denn hier läuft Anna wieder zu ihrer gewohnten Form auf und das Ganze wird zu einem spannenden Mix aus Krimi und Vampirgeschichte.
Einzig der deutsche Titel ist mal wieder ziemlich sinnfrei. Das Original
hätte besser gepasst: Vergeltung.
Kopfgeldjägerin Anna ist seit fast einem Jahr Vampirin und hat sich langsam an dieses Leben gewöhnt. Nur ihre Familie, die mittlerweile ja in Südfrankreich lebt, vermisst sie sehr.
Als ihr guter Freund und Mentor, Culebra, der eine Bar für die übernatürliche Gesellschaft in der Wüste von Mexiko führt, schwer erkrankt und zu sterben droht, setzt Anna alles dran, ihn zu retten. Schließlich wird klar, dass sie es mit einer alten Feindin zu tun hat und es nicht einfach sein wird, diese zu bekämpfen.
Gleichzeitig tauchen in San Diego immer wieder die Leichen junger Frauen auf, die offensichtlich gerade erst in Vampire verwandelt wurden. Wer steckt dahinter? Hängt beides vielleicht zusammen? Zusammen mit dem ehemaligen Polizeichef Williams geht Anna der Sache auf den Grund und jagt ihre mächtige Gegnerin ohne Gnade. Dabei lernt sie auch neue Seiten über ihre Vampirnatur kennen, aber ob ihr das auch gefallen wird, muss sich erst zeigen.
Mehr möchte ich nicht verraten. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Autorin schreibt gewohnt flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Anna ist wie immer nicht auf den Mund gefallen, was sie aber auch oft in Schwierigkeiten bringt und für ihre Familie und Freunde riskiert sie alles. Sie versucht, sich zumindest einen Teil ihrer Menschlichkeit zu bewahren, leugnet aber auch ihre vampirische Seite nicht. Ich finde, genau das macht sie sympathisch.
Am Ende bleiben ein paar Fragen offen, aber es gibt ja noch einen sechsten Teil. Und dieses Mal werde ich nicht so lange warten, bis ich ihn lese.
Wer sich jetzt fragt, ob er die vorherigen Teile gelesen haben muss, um diesen hier zu verstehen, dann würde ich sagen, es ist kein Muss, aber es wäre hilfreich, um einige Zusammenhänge zu verstehen. Zumindest sollte man den ersten Teil kennen.
1. Verführung der Nacht
2. Lockruf des Blutes
3. Dunkle Küsse
4. Kuss der Vampirin
5. Blutrotes Verlangen
6. Gesetz der Nacht
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