Besonders in den nordischen Ländern feiert man die Mittsommernacht oder Sommersonnenwende. Es ist der längste Tag des Jahres, gefolgt von der logischerweise kürzesten Nacht.
Im Alten Jahreskreis heißt das Fest Litha. Es kommt aus dem Keltischen und bedeutet "Licht".
Wie bei allen alten Festen, ist auch an Mittsommer der Schleier zwischen den Welten sehr dünn und es soll leichter sein, Feen und Naturwesen zu sehen. Vielleicht kommen sie also aus ihrem Reich unter dem Hügel zu eurer Mittsommernachtsfeier.
Von der christlichen Kirche wurde Litha übrigens umgewandelt in den Johannistag, der am 24. Juni stattfindet und Johannes dem Täufer gewidmet ist.
Die Sonnenwende ist ein Höhepunkt für viele Pflanzen, denn die Sonnenenergie ist jetzt am höchsten. An erster Stelle sei da das Johanniskraut genannt, das vor allem antidepressiv und entzündungshemmend wirken soll. Ihr könnt auch aus Johanniskraut, Margeriten und Klee einen kleinen Kranz binden und diesen unter das Kopfkissen legen. Das duftet nicht nur gut, es soll auch vor Krankheiten schützen. Hängt man diesen Kranz in die Fenster, soll das die Hausbewohner und die Haustiere beschützen.
Auch wenn man es nicht sofort merkt, werden nach der Mittsommernacht die Tage bereits ganz langsam wieder kürzer. Die Sonne tritt den Rückzug an.

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