Samstag, 3. April 2021

Rezension: "Der Countdown Killer" von Amy Suiter Clarke

Elle Castillo lebt in Minnesota und betreibt hier einen True-Crime Podcast. Mit diesem versucht sie, den Opfern ungeklärter Verbrechen Gerechtigkeit zu verschaffen. Ihr neuester Fall ist der des so genannten Countdown Killers. Er entführt immer drei junge Frauen, immer im Abstand von drei Tagen. Die nächste ist immer ein Jahr jünger und nach sieben Tagen wird sie tot aufgefunden. Aber das zehnte Opfer ist damals entkommen und die Serie brach ab. Die meisten glauben, der Killer ist tot. Aber Elle nicht. Und dann wird wieder ein Mädchen entführt. Elle ist überzeugt, dass der Countdown Killer dahinter steckt, alles spricht dafür. Aber es gibt auch Vorwürfe. Hat sie den Killer mit ihren Ermittlungen herausgefordert und trägt eine Mitschuld an den neuesten Entführungen?

"Der Countdown Killer" ist das Debüt der Autorin und es ist über viele Seiten spannend geschrieben mit Überraschungen und Wendungen. Manches ist aber auch vorhersehbar. 
Aufgebaut ist das Ganze abwechselnd durch die Podcastbeiträge und die in der Gegenwart spielenden Ereignisse. Der größte Teil erzählt in der dritten Person aus der Sicht von Elle, etwa nach der Hälfte auch aus der Sicht des Killers, ohne dessen Identität zu verraten.
Zwischendurch ließ die Spannung für mich auch mal nach und ich tue mich auch ein wenig schwer damit, das Buch ins Genre Thriller einzuordnen. Aber das ist ja oft Ansichtssache.
Ein paar Dinge konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, z. B. wie viel Einfluss Betreiber von True Crime Podcasts bei der Polizei oder anderen Behörden haben. Aber in den USA haben diese vielleicht einen anderen Stellenwert. In Deutschland kann ich mir sowas nicht vorstellen.

Das Ende hat mir dann aber wieder gut gefallen und ich fand Elles Entscheidung in Bezug auf die Identität des Killers richtig. 

Unterhaltsam war das Buch auf jeden Fall und ich kann es auch weiterempfehlen.

Meine Bewertung: 

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