Mittwoch, 8. April 2020

Rezension: "Kirschkuchen am Meer" von Anne Barns

Marie und ihre Schwester hatten seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Als er stirbt, fährt Marie mit ihrer Mutter und ihrer Oma nach Hooksiel. Hier hat er sich eine Seebestattung gewünscht. Ungewöhnlich für ihren Vater, findet Marie. Und es gibt noch einige Dinge, die sie wundern. Und wer ist die Frau am Hafen von Hooksiel, die ihr Unterlagen ihres Vaters aushändigt? Um das Rätsel zu lösen, fährt sie nach Norderney, wo ihr Vater anscheinend in der letzten Zeit sehr glücklich war. 



Es gibt Zeiten im Leben, braucht man einfach einen Wohlfühlroman, wie z. B. in der aktuellen Situation. Und genau so ein Wohlfühlroman ist "Kirschkuchen am Meer" von Anne Barns. Mit Maries Geschichte kann man wunderbar abschalten und einfach mal die Realität für einige Stunden vergessen. Und sie macht einem Hoffnung, dass man es schaffen kann, wenn man etwas wirklich will.
Ich mag den anschaulichen und lebendigen Schreibstil, man fühlt sich direkt an die Nordsee versetzt. Ich war selbst schon öfter in Hooksiel und konnte die kleinen Straßen direkt vor mir sehen. Auch Herz und Humor kommen nicht zu kurz. 
Auch Juist spielt wieder eine Rolle und es gibt ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus früheren Büchern.

Und auch leckere Rezepte erwarten den Leser wieder am Ende des Buches. Den Käsekuchen werde ich mit Sicherheit bald mal ausprobieren. :-)

Meine Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇

© Blackfairy71, 08.04.20


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