"Das Buch des Teufels" ist der vierte Teil der historischen Krimireihe um Anwalt Matthew Shardlake und für mich war es der bisher spannendste.
Wie immer erzählt Sansom sehr anschaulich und athmosphärisch, beim Lesen sieht man die damaligen Straßen von London vor sich und kann sich sehr gut in die jeweilige Situation hinein versetzen. Auch die Zustände im "Irrenhaus" Bedlam sind sehr gut beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es damals dort für die Patienten gewesen sein muss.
Schon seit einiger Zeit schwankt Shardlake in seinem Glauben und zweifelt an der Existenz Gottes, eine gefährliche Einstellung in der damaligen Zeit, während der Machtkampf zwischen Reformern und Katholiken immer schlimmere Formen annimmt. Aber gerade das macht den Anwalt so menschlich, ebenso wie seine körperliche Unzulänglichkeit durch seinen Buckel. Er ist kein Superheld und die brutalen Morde in diesem Fall machen ihm und auch Barak seelisch und körperlich zu schaffen.
Wie immer werden hier historische Fakten und Fiktion wunderbar miteinander verwoben und die Spannung bleibt von Anfang an bestehen. Die Auflösung war für mich dann auch überraschend, als hat Sansom alles richtig gemacht. ;-)
Das Buch ist zwar Teil einer Reihe, aber man kann es auch gut alleine lesen.
Bewertung: 🦇 🦇 🦇 🦇 🦇
Huhu!
AntwortenLöschenAh wie schön! Du bist beim vierten Band angelangt - freut mich dass er dich so begeistern konnte. Ich bin auch ein großer Fan der Reihe und freu mich sehr, wenn im September endlich der neue Band erscheint! :D
Liebste Grüße, Aleshanee
Bis ich dahin komme, habe ich ja noch zwei andere Teile vor mir ;-)
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