Heute steht die letzte Rauhnacht bevor. Vom 05. auf den 6. Januar bildet sie den Abschluss der 12 Rauhnächte und ist damit eine der Wichtigsten. Man nennt sie auch Perchtnacht oder Hollanacht. Die Wilde Jagd zieht aus und die Grenzen zur Anderswelt verschwimmen, bevor am Dreikönigstag wieder der Alltag einkehrt. Ein mystischer Übergang, der Ruhe und Offenheit für das neue Jahr bringt.
In der Alpenregion finden in dieser Nacht die Perchtumzüge statt. Menschen verkleiden sich mit Fellen und gruseligen Masken und ziehen mit knallenden Peitschen durch die Straßen.
Ursprünglich war dies symbolisch der Akt, an dem Frau Holle (oder Holla), die Sagengestalt, die für die Rauhnächte steht, mit ihrem Gefolge zu den Menschen kommt und sie am Ende der Rauhnächte richtet. Erinnert ihr euch an das Märchen der Gebrüder Grimm? Frau Holle beschenkt die fleißige und gute Goldmarie und bestraft die faule Pechmarie. Das macht sie auch heute noch mit den Menschen: Faule, verlogene, boshafte Menschen werden bestraft und fleißige, gutherzige Menschen belohnt.
Neben dem Märchen von Frau Holle kann ich noch zwei interessante Bücher zu den Themen Raunächte und Perchten empfehlen.
Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst - dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten. Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet.
2. Rauhnächte - Sie werden dich jagen vom Autorenduo Hänel & Gerold
Junge Frauen verschwinden. Immer in diesen magischen Nächten zwischen den Jahren. Nach zwölf Tagen kehren sie zurück, verwirrt und verstört. Zwei von ihnen haben es nicht ausgehalten, sie gingen freiwillig in den Tod. Andere sind aus dem Tag weggezogen und nie wieder zurückgekehrt. Die wenigen, die geblieben sind, schweigen. Als Lisa an Weihnachten zu ihren Großeltern ins Tal fährt, ist wieder ein Mädchen verschwunden. Warum spricht niemand darüber?



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