Donnerstag, 6. September 2018

Top Ten Thursday am 06.09.18: Männersache


Huch, schon wieder eine Woche vergangen. Und damit ist es schon wieder Zeit für den


Wie immer findet die Aktion bei Aleshanee statt auf ihrem Weltenwanderer Buchblog. 

Die Aufgabe/Frage diese Woche lautet:


10 männliche Autoren, deren Bücher dich begeistert haben

Nach einem Blick in meine Bücherregale muss ich sagen, dass dort so ziemlich Gleichberechtigung herrscht, es gibt eigentlich genauso viele weibliche wie männliche Autoren.

Hier kommen nun meine Favoriten.

Bram Stoker
Der irische Autor hat mich mit seinem Klassiker Dracula nachhaltig beeindruckt und auch beeinflusst. Und nicht nur mich, sondern auch die Literaturwelt im Bereich dieses Genres. Und auch, wenn die Erstveröffentlichung bereits im Jahr 1897 war, hat das Buch für mich bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Tragisch finde ich, dass Stoker selbst nichts mehr von seinem Erfolg mitbekommen hat, denn zu seinen Lebzeiten war der Roman ein "Ladenhüter".   

📓📓📓


Stephen King
Mein erstes "Erwachsenenbuch" nach meiner Teenie- und Pferdephase war Friedhof der Kuscheltiere. Ohne zunächst zu wissen, dass es sich um Horror handelt, war ich sofort hin und weg von der Geschichte und direkt infiziert. Danach folgten die üblichen Verdächtigen wie Shining, ES, Brennen muss Salem, Carrie, Feuerkind, Cujo, Dead Zone, The Stand, Der Talisman....

📓📓📓


Jim Butcher
Die dunklen Fälle des Harry Dresden...eine Serie, über die ich vor vielen Jahren mehr oder weniger zufällig gestolpert bin. Zum Glück! Nach den vielen Bänden, die es bisher gibt, ist mir Magier und Detektiv Harry richtig ans Herz gewachsen. Deswegen war ich SEHR froh, als der Verlag Feder & Schwert ab Teil 7 die weitere Veröffentlichung der Reihe vom Bastei-Lübbe-Verlag übernommen hat. Und seitdem sind die Cover auch wunderschön. Ich bewundere Jim Butcher für seinen Ideenreichtum, denn immer wenn ich denke, dass es nach dem letzten Buch eigentlich keine Steigerung mehr geben kann, überrascht er mich wieder.  

📓📓📓

Chris Carter

Thrillerfans kommen an seiner Robert-Hunter-Reihe eigentlich nicht vorbei. Carter wurde als Sohn italienischer Einwanderer in Brasilien geboren und lebt heute in London. Ich habe vor einigen Jahren den vierten Teil Totenkünstler bei Vorablesen gewonnen und dachte mir, vielleicht sollte ich besser erst mal schnell vorher Teil 1 lesen. So habe ich also Robert Hunter kennengelernt und war gleich begeistert von der Figur. Manchmal denke ich, jemand wie Chris Carter muss schon eine ziemlich kranke Fantasie haben, sich solche Geschichten auszudenken. Noch erschreckender finde ich allerdings, dass der studierte Kriminalpsychologe die Inspiration für seine Bücher von seiner früheren Arbeit bei der Staatsanwaltschaft in Los Angeles nimmt. Momentan lese ich gerade das aktuelle Buch "Blutrausch". 

📓📓📓

Frank Goldammer

Der Angstmann war der erste Fall für Kommissar Max. Der Krimi spielt in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs in Dresden und dem Autor gelingt es, die damalige Zeit so darzustellen, als sei man dabei. Besonders die schrecklichen Bombenangriffe im Februar 1945 sind sehr authentisch geschrieben, überhaupt ist die ganze Handlung sehr atmosphärisch. Hinzu kommt, dass Heller eine sympathische Figur ist.  Auch Teil 2 Tausend Teufel und Teil 3 Vergessene Seelen fand ich klasse.  


📓📓📓

Edgar Allan Poe

Der bereits 1849 verstorbene Autor wurde nur 40 Jahre alt. Am bekanntesten ist wohl sein Gedicht "Der Rabe". Seine Werke faszinieren mich einfach, ich kann nicht mal genau sagen, warum. Auf jeden Fall hat er das Genre der Gothic Novel mit beeinflusst. 


📓📓📓

Oliver Pötzsch

...weil es ihm gelingt, in seinen historischen Romanen, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Zum einen in der Henkerstochter-Reihe und zum anderen in seinem Buch Die Burg der Könige. Auf sein neues Buch Der Spielmann bin ich auch schon sehr gespannt. Außerdem wird einem so interessante deutsche Geschichte nahe gebracht.


📓📓📓

Simon Beckett
Seine Thriller-Reihe mit dem forensischen Anthropologen David Hunter lese ich sehr gerne. Zum einen, weil ich diese Arbeit faszinierend finde und man alles nachvollziehen kann, denn Beckett schmeißt nicht mit Dutzenden Fachausdrücken und Abkürzungen um sich, wie z. B. Kathy Reichs. Zum anderen spielen die Fälle in England, was ein weiterer Pluspunkt für mich ist. Und Hunter ist kein Superheld, er muss oft ganz schön was einstecken. Teil 1 ist Die Chemie des Todes.

📓📓📓

Tom Finnek

Der deutsche Autor hat mich mit zwei Büchern begeistert, die eigentlich zu einer Trilogie gehören, aber völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Das erste ist Unter der Asche und spielt im Jahr 1666 in London, als das Große Feuer ausbrach. Vor dem Abgrund ist der dritte Teil und spielt mehr als zweihundert Jahre später, nämlich 1888 zur Zeit von Jack the Ripper. 
Was mich so fasziniert, ist Finneks Talent, historische Ereignisse mit Fiktion so zu verweben, dass man am Ende glaubt: Ja, so kann es gewesen sein! 


📓📓📓

C. J. Sansom

Mit dem Anwalt Mathew Shardlake hat Sansom eine sehr interessante Figur geschaffen. Die Bücher spielen zur Zeit von Henry VIII. in London und Shardlake steht in Diensten des Königs. Kein leichter Job, denn Henry ist unberechenbar. Auch Sansom gelingt es, die damaligen Zeiten beim Lesen lebendig werden zu lassen. 



Jetzt bin ich mal gespannt, welche Herren euch so begeistern. 😊





Kommentare:

  1. Hallo Silke!

    Oh, das von Bram Stoker wusste ich ja gar nicht! Ich muss gestehen, dass ich an sich gar nicht wirklich viel von ihm weiß - ich kenne auch nur das Buch "Dracula" von ihm, das finde ich allerdings sehr genial!

    Mit Stephen King haben wir jemanden gemeinsam - seine Bücher haben mich durch meine Jugendzeit begleitet, dann war aber lange Pause. Seit einiger Zeit hab ich aber wieder Lust drauf und möchte demnächst auch endlich wieder mehr von ihm lesen.

    Von Jim Butcher kenne ich die Codex Alera Reihe: sehr genial! Dann hab ich natürlich auch Harry Dresden ausprobiert, aber ich muss gestehen, dass ich in den ersten Band nicht so wirklich reingefunden hab. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, vielleicht probiere ich ihn ja irgendwann nochmal ^^

    Von Chris Carter hab ich noch nichts gelesen, aber er ist heute ja in einigen Listen aufgetaucht und überhaupt höre ich immer wieder von ihm, und immer nur gutes. Ich muss unbedingt bald eins von ihm lesen!

    Auch Oliver Pötzsch haben wir gemeinsam - gerade im historischen Bereich finde ich selten Autoren - ob männlich oder weiblich - die mich überzeugen können. Er ist einer davon <3

    C. J. Sansom! Den hätte ich auch nehmen können, aber ich hatte einfach zu viel Auswahl auf meiner Liste! Ich liebe seine Reihe um Matthew Shardlake auch sehr und hoffe, dass da noch Bände kommen!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Ja, ich musste auch aussortieren, dabei ist Markus Heitz z. B. nicht mehr auf die Liste gekommen. ;-)
      Vielleicht gibst du Harry Dresden irgendwann noch mal eine Chance, denn die Reihe wird mit der Zeit wirklich immer besser, finde ich.

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    2. Ja, das hab ich mir schon gedacht. Ist ja auch schon "relativ" alt und viele Bücher aus dieser Zeit, da merkt man einfach, dass der Stil doch etwas anders ist oder? Zumindet geht es mir oft so :)
      Ich werds auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Seine Codex Alera Reihe fand ich ja großartig, vielleicht muss ich mich in die andere Reihe einfach mal reinlesen mit den ersten zwei Bänden...

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  2. Hallo Silke,

    Carter und King hast du ja schon entdeckt bei mir, Carter ist schon lange einer meiner Lieblinge mit seiner David Hunter Reihe und King hat wohl meine Teeniejahre geprägt. ^^ Aber ich entdecke hier auch noch ein paar Autoren, die sich auch in meinem Regal noch tummeln: Frank Goldammer, Simon Beckett und Bram Stokers Dracula. Wobei mir beim letzten auch nicht bekannt war, dass sein Buch erst nach seinem Ableben berühmt wurde.

    Edgar Allan Poe, ein so berühmter Autor, aber gelesen habe ich leider noch nie etwas von ihm.

    Jim Butchers Codex Alera Reihe reitzt mich momentan sehr, da habe ich auf jeden Fall ein Auge drauf geworfen.

    Hab einen schönen Donnerstag!

    Liebe Grüße
    Silke

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  3. Hallo,

    Jim Butchern habe ich bei meinen Honorable Mentions dabei (wer kann sich schon auf 10 reduzieren *lach*). Ansonsten haben wir leider nichts gemeinsam, wobei ich Bram Stoker auch ziemlich großartig finde :)

    Lg Kerstin

    Hier ist mein Beitrag :)
    https://booktastic-world.de/top-ten-thursday-3/

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  4. Hey Silke :)

    Von deiner Liste kenne ich tatsächlich die meisten Autoren, allerdings habe ich von den meisten noch nichts gelesen.

    Von Edgar Allen Poe hab ich vor einer Weile was gelesen, allerdings kann ich mich daran nicht mehr so richtig erinnern. Da müsste ich bei meinen Eltern mal schauen, ob ich das wiederfinde.

    Von Oliver Pötzsch kenne ich die kinderbuchreihe "Die schwarzen Musketiere". Da warte ich auch noch sehnsüchtig auf den dritten Band.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend :D
    Andrea

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  5. Hallo,
    meine King-Phase – und überhaupt mein Leserleben – fing auch mit Friedhof der Kuscheltiere an. Von deinen aufgezählten Büchern habe ich dann auch einige gelesen.

    Simon Beckett – an den habe ich ja auch gar nicht gedacht. Drei der Thriller kenne ich auch. Derzeit ist das zwar nicht so mein Genre, dennoch fand ich sie unglaublich toll.

    Von der Henkerstochter-Reihe habe ich auch 2 oder 3 Bücher gelesen und fand sie sehr gut.

    Viele Grüße
    Anja

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  6. Hey,

    wir haben heute keine Gemeinsamkeiten, aber die Bücher von Carter, Goldammer und Beckett haben mir bisher auch immer sehr gut gefallen :) Von der "Robert Hunter"-Reihe kenne ich bisher Band 1-3, von Goldammer Band 1-2 und von Beckett die ersten vier Bücher; ich fand alle sehr fesselnd und interessant und bin schon gespannt auf die nächsten Bücher. King ist ja nicht so ganz mein Autor, da ich keine Bücher aus dem Genre 'Horror' lese, aber "Der Anschlag" fand ich wirklich gut. Den ersten Band der Reihe um Shardlake mochte ich ebenfalls.
    Unser Beitrag

    Noch einen schönen Abend!
    Liebe Grüße,
    Kerstin

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  7. Huhu :)

    King, Butcher und Pötzsch kenne ich von deiner Liste. Die letzteren beiden finde ich auch ganz okay (für die Liste hat es da aber leider noch lange nicht gereicht ^^') und mit King kann ich leider so überhaupt gar nichts anfangen. So unterschiedlich können Geschmäcker sein ;D.

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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  8. Hallo Silke, :)
    gelesen habe ich von keinem der Autoren etwas, aber bei einigen bin ich am Überlegen, gerade bei Stephen King. Ich lese zwar kein Horror, aber er soll ja auch anderes geschrieben haben.^^

    Liebe Grüße
    Marina

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