Nach "Narrenkind" gab es endlich ein Wiedersehen mit Jeremy, Amoret, Breandan sowie dem königlichen Richter Orlando Trelawney, seiner Frau Jane und Wundarzt Alan Ridgeway. Sie alle sind mir inzwischen ans Herz gewachsen, ich liebe die Reihe sehr und habe auch diesen Teil wieder sehr gerne gelesen. In kleineren Rückblenden erfährt der Leser hier auch, wie sich Jeremy und Amoret damals kennenlernten und wie sie als Kind zu seinem Schützling wurde. Den größten Teil nimmt aber die Gegenwart oder besser gesagt die Zeit von 1668 bis 1670 ein und historisch Interessierte ahnen vielleicht, dass die politische Sache in dem Briefwechsel zwischen England und Frankreich den so genannten Vertrag von Dover betraf. Ob Charles in diesen Briefen auch seinen Wunsch erwähnte zum Katholizismus zu konvertieren, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen, da der größte Teil des Briefwechsels mit seiner Schwester vernichtet worden ist. Tatsächlich konvertierte Charles II. aber auf dem Sterbebett.
Neben historischen Fakten und Figuren gibt es auch wieder spannende und interessante Verwicklungen und Momente in der Geschichte sowie emotionale Momente zwischen den Hauptfiguren, etwas als Breandan erkennt, was ihm seine Frau über ihre Vergangenheit am französischen Hof alles nicht erzählt hat. Und gefreut hat mich eine Entwicklung im Leben von Alan Ridgeway. Aber lest selbst, ich möchte nicht zu viel verraten.
Einzig der Titel "Die Winterprinzessin" erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich. Sicher ist damit Henriette gemeint, die als zartes, blasses und elfengleiches Wesen beschrieben wird.
Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥
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