Donnerstag, 23. Februar 2017

"Chicagoland Vampires - Teuflische Bisse" von Chloe Neill


Dies ist bereits der neunte Teil der Urban Fantasy Reihe und er hat mir wieder sehr gut gefallen. 
Er knüpft beinahe nahtlos an das Ende des vorherigen Bandes an, in dem Ethan Sullivan, Meistervampir des Hauses Cadogan, verhaftet werden soll, weil er einen Vampir des Greenwich Presidiums getötet hat. Obwohl dieser Harold Monmoth das Haus heimtückisch angegriffen und Ethan in Notwehr gehandelt hat.  
Zusammen mit Merit, Hüterin des Hauses und außerdem seine Verlobte, taucht er unter und versteckt sich außerhalb von Chicago im Haus der Breckenridges, einer Familie von Formwandlern. Dort findet gerade das große Frühlingsfest aller Formwandler statt, weswegen auch Gabriel Keene, Anführer des Zentral-Nordamerika-Rudels mit seinen Leuten dort ist. Auch Mallory, Merits beste Freundin und ihr Freund Catcher, beides Hexenmeister, sind eingeladen. 
Das fröhliche Fest endet allerdings in einem Blutbad, denn die Formwandler werden angegriffen von Wesen, die es eigentlich nicht gibt: Harpyien. Mallory und Catcher sind sich sicher, dass Magie im Spiel ist und irgendjemand diese nutzt, um Übernatürliche anzugreifen. 
Es gibt mehrere Tote und Verletzte und Gabriel bittet Merit und Ethan um Hilfe bei der Suche nach den Tätern. Dabei hat Ethan eigentlich genug Probleme am Hals, denn die Bürgermeisterin von Chicago will an ihm anscheinend ein Exempel statuieren, um die Vampire endgültig als blutrünstige und gefährliche Monster anzuprangern und den Hass in der Öffentlichkeit zu schüren.
Und dann taucht auch noch ein Mitglied des Greenwich Presidiums bei Merit auf und fordert einen Gefallen ein, der ihr ganzes Leben mit Ethan ändern würde. Aber darf sie als Hüterin des Hauses Cadogan wirklich so egoistisch sein und ihr privates Glück über das Wohlergehen der Vampire stellen? Keine leichte Entscheidung...

Es passiert mal wieder jede Menge in Chicago. Die Welt der Übernatürlichen kennt anscheinend keine ruhigen Zeiten. Die Vampire von Haus Cadogan haben wieder alle Hände voll zu tun, allen voran Merit, die ihren Geliebten und Meister beschützen muss. 
Von Anfang an gelang es der Autorin wieder, mich an das Buch zu fesseln. Die Geschichte ist wie immer flüssig und anschaulich erzählt, mit witzigen und emotionalen Momenten und auch die Action kommt nicht zu kurz. 
Es gab ein Wiedersehen mit vielen Protagonisten, die mir inzwischen ans Herz gewachsen sind wie die Vampire von Haus Cadogan, Jonah, Merits Großvater, Jeff, Gabriel und sein Rudel. Auch ein paar neue Charaktere tauchen auf, wie z. B. ein starker und brummiger Formwandler, der aber beim Anblick eines hilflosen Kätzchens dahin schmilzt. *g*
Außerdem wird die Existenz einer weiteren übernatürlichen Spezies bekannt und ich bin gespannt, ob diese in den Folgebänden noch mal auftauchen. 
Gefallen hat mir auch die Weiterentwicklung der Figuren. Merit hat sich inzwischen voll und ganz in ihre Aufgabe als Hüterin eingefügt und steht zu Hundert Prozent hinter der Philosophie des Hauses und ihres Meisters. Auch Mallory weiß ihre Kräfte zu nutzen und versucht alles, sie für das Gute einzusetzen. 

Das Ende verspricht jedenfalls eine spannende Weiterführung der Geschichte und ich freue mich schon darauf zu lesen, wie es mit Ethan, Merit und dem Greenwich Presidium weitergeht.

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥ 









Mittwoch, 22. Februar 2017

Sie werden so schnell groß!


Wie ich festgestellt habe, wird mein kleiner Bücherblog heute schon 5 Jahre alt. Kaum zu glauben, wo ist die Zeit geblieben? 

Am 22. Februar 2012 wurde er "geboren". 😊 Bis dahin hatte ich meine Rezensionen auch auf meinem anderen Blog Blackfairys Welt veröffentlicht. Aber dann sollte etwas Eigenständiges her, bei dem es nur um mein liebstes Hobby ging, die Bücher und das Lesen sowie alles, was damit zusammenhängt.  

Seitdem sind also fünf Jahre vergangen. Eine Statistik, wie viele Bücher ich in der Zeit gelesen habe oder wie viele Rezensionen geschrieben, habe ich jetzt mal nicht erstellt. Aber es waren sicher eine Menge. 
Auf jeden Fall habe ich viele tolle Bücher gelesen, mit ihnen andere Zeiten, Welten, Länder und Städte bereist und auch viele neue Charaktere ins Herz geschlossen. 

114 Follower hat mein Blog inzwischen und darüber freue ich mich natürlich sehr. Vielen Dank euch allen.

Und ich freue mich natürlich, wenn ihr auch weiterhin hier vorbei schaut und den einen oder anderen Kommentar hinterlasst. 

Also dann...auf die nächsten fünf...zig Jahre in der Bloggerwelt! 😊 

In diesem Sinne....





Donnerstag, 16. Februar 2017

"Sturmherz" von Corina Bomann


Alexa Petri erhält die Nachricht, dass ihre Mutter Cornelia nach einem Schlaganfall im Koma liegt. Jemand muss sich um die Vormundschaft kümmern, aber zunächst zögert Alexa, denn sie hat seit Jahren ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter. Als Alexa elf Jahre alt war, ist etwas in der Familie geschehen, das sie bis heute nicht versteht und danach veränderte sich Cornelia. 
Aber irgendjemand muss sich kümmern, denn außer ihrer Tochter hat Cornelia niemanden mehr. Also pendelt Alexa zwischen Berlin, wo sie als Literaturagentin arbeitet und Hamburg, wo ihre Mutter lebt und einen kleinen Buchladen führt, hin und her. In Cornelias Unterlagen findet sie dann einen Brief und plötzlich erscheint ihr ihre Mutter in einem ganz anderen Licht. Als junge Frau war diese anscheinend ein Opfer der verheerenden Sturmflut von Hamburg im Jahr 1962 und Alexa wird klar, wie wenig sie über das frühere Leben ihrer Mutter weiß. Schließlich taucht ein alter Freund Cornelias im Buchladen auf und Alexa sieht die Chance, endlich mehr über ihre Mutter zu erfahren. Dies ist vielleicht die letzte Gelegenheit, ihre Mutter endlich besser zu verstehen und dadurch ihre Verhältnis wieder zu verbessern...

Die Geschichte hat mich sehr mitgerissen und berührt. Und letztlich auch oft an meine eigene Situation erinnert. Manchmal musste ich kurz unterbrechen und durchatmen, bevor ich weiter lesen konnte. 
Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und es gelingt ihr irgendwie, ihren Protagonisten im richtigen Moment die richtigen Worte in den Mund zu legen, ohne dass es kitschig ist.
Das Hamburg der Vergangenheit  und auch der Gegenwart wird lebendig beschrieben. Ich hatte das Gefühl, mit Richard und Cornelia im Rosengarten von "Planten un Blomen" zu sitzen und spürte das eiskalte Wasser sowie ihre Verzweiflung, als die Flut kam und fühlte schließlich die Resignation, als einer den anderen verloren glaubte. 
Zitat: "Das Wasser ist die größte Kraft auf der Welt. Es kann dein Freund oder dein Fein sein, es kann Leben schenken und verschlingen. Manchmal trennt es Menschen, manchmal führt es sie zusammen." ...  "Und du selbst solltest auch wie das Wasser sein. Überall hinfließen, dich niemals aufhalten lassen. Egal, was kommt."
Alexa war mir gleich sympathisch, ich konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Sie wollte nie etwas anderes, als dass ihre Mutter sie wieder so lieb hat wie früher, vor dem Zeitpunkt, als irgendetwas mit Cornelia geschehen ist. Dafür springt sie über ihren Schatten und wird ihre Betreuerin, um ihr zu zeigen, wie wichtig ihre Mutter ihr trotz allem ist. 
Auch Richard mochte ich, sowohl als jungen Mann wie auch später. Wie kann man auch jemanden nicht mögen, der deutsche Literaturgeschichte studiert und die Welt der Bücher so sehr liebt, dass er sie seiner Jugendliebe nahe bringt und bei ihr ebenfalls die Liebe zu Büchern weckt? ;-) Sogar so sehr, dass sie später einen Buchladen eröffnet. 
Bevor ich die ganze Geschichte kannte, war ich bei Cornelia allerdings ein bisschen zwiegespalten, zumindest was ihre Beschreibung in der späteren Zeit betrifft. Ihr Verhalten ihrem Mann und ihrer Tochter gegenüber fand ich ziemlich unfair, denn beide liebten sie schließlich sehr. Später versöhnte mich Alexas eigenes Verständnis für ihre Mutter dann ein bisschen mit Cornelia.
Ein weiterer "Protagonist" ist die Hamburger Sturmflut, die das Leben vieler Menschen nachhaltig beeinflusste. Nicht nur das von Richard und Cornelia, sondern im Nachhinein auch das ihrer Familien. Und beide fragen sich mehr als einmal "Was wäre gewesen, wenn..."

"Sturmherz" ist mein erstes Buch von Corina Bomann, aber sicher nicht mein letztes. Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte von Richard und Cornelia gefesselt. So viele tragische Verwicklungen, Ereignisse und überraschende Wendungen. Ein breites Spektrum an Emotionen, das von Freude über Trauer, Mitleid und Verständnis bis zu Wut reicht. 

Ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses bewegende Buch, besonders wenn man Familiengeschichten mag, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen.

Übrigens, heute jährt sich die Hamburger Sturmflut zum 55. Mal. 

 Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥ 


©Blackfairy71





Dienstag, 14. Februar 2017

Bücher und Realität


Ich lese ja gerade "Sturmherz" von Corina Bomann und das Buch geht mir teilweise schon recht nah.
Kurz zur Handlung: Alexa Petris Mutter Cornelia liegt nach einem Schlaganfall im Koma. Als der Arzt sie fragt, ob sie als ihre Betreuerin tätig werden will, zögert sie zunächst, denn das Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht sehr gut. Aber irgend jemand muss sich kümmern, auch um den Buchladen, den Cornelia führt.
Dann taucht ein Mann aus Cornelias Vergangenheit auf, angeblich ihre Jugendliebe, die sie kannte, bevor sie Alexas Vater heiratete. Und Alexa wird klar, dass sie im Grunde nichts über ihre Mutter weiß, sie eigentlich gar nicht wirklich kennt. 

Ich finde in der Geschichte einige Parallelen zu mir. Meine Mutter ist seit etwa drei Jahren dement. Es fing alles sehr schleichend an und anfangs habe ich mir gedacht: Ach, sie ist ja auch schon über siebzig, da wird man halt ein wenig "tüddelig".  Aber es war leider ernster. Und genau wie Alexas Mutter hatte auch meine nicht wirklich vorgesorgt. Eine Nachbarin sprach mich dann an wegen einer Vorsorgevollmacht, die meine Mutter noch unterzeichnete, als sie geistig noch wesentlich fitter war als heute. So kann ich zumindest jetzt einiges für sie regeln.
Inzwischen lebt meine Mutter in ihrer eigenen kleinen Welt, eine normale Unterhaltung ist so gut wie gar nicht mehr möglich. Ende 2014 musste ich sie in einem Seniorenheim unterbringen und wenn ich sie nun dort besuche und sehe, wie sehr sie abgebaut hat, ist das oft sehr hart. Ich wünsche mir manchmal, dass es wieder besser wird, aber mir ist natürlich klar, dass das nie der Fall sein wird, denn Demenz ist nicht heilbar.
Und genau wie Alexa in "Sturmherz" habe auch ich das Gefühl, dass ich meine Mutter nicht richtig kenne, zumindest den Teil ihrer Vergangenheit, bevor sie meinen Vater heiratete und es später mich gab. Ich würde sie gerne noch so viel fragen. 

Leider gibt es auch niemanden mehr, der mir etwas aus dieser Zeit über sie erzählen kann. Und ich glaube nicht, dass wie im Buch eine alte Jugendliebe plötzlich vor meiner Tür stehen wird und nach meiner Mutter sucht. Das Leben ist eben doch kein Roman...

Aber trotz dieser Parallelen gefällt mir das Buch sehr gut und ihr könnt dann bald hier in einer Rezension meine endgültige Meinung dazu lesen. 

Samstag, 11. Februar 2017

"Das Lied der Störche" von Ulrike Renk

Ostpreußen, 1920. In der Nähe von Graudenz wächst die elfjährige Frederike auf einem Gutshof auf. Ihre verwitwete Mutter ist in dritter Ehe mit Erik von Fennhusen verheiratet und zusammen mit ihren Halbgeschwistern Fritz und Gerta verbringt Frederike, von allen nur Freddy genannt, eine unbeschwerte Kindheit. 
Eines Tages erfährt sie, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist, denn ihr Erbe ist nach dem Krieg verloren gegangen, sie hat keinerlei Mitgift oder Auskommen. Trotzdem ist sie entschlossen, das Beste aus ihrem Leben zu machen und irgendwann selbst einem großen Gutshof vorzustehen. Zusammen mit ihren Geschwistern arbeitet sie in den Ferien zuhause mit, ist sich für keine Tätigkeit zu schade und hat ein großes Herz für die Beschäftigten auf dem Gut und die Tiere. 
Ihre Mutter verspricht ihr, dass sie sich darum kümmern wird, dass Freddy später gut versorgt sein wird und schickt sie auf eine Hauswirtschaftsschule. Als Freddy 1928 zurück nach Hause kommt, trifft sie dort erneut auf den benachbarten Gutsbesitzer Ax von Stieglitz, für den sie schon als kleines Mädchen geschwärmt hat, weil er der einzige war, der sie und ihre Sorgen ernst nahm. Ob Ax der Richtige für sie ist? Denn abgesehen davon, dass er fünfzehn Jahre älter ist, scheint es noch ein anderes Geheimnis in seinem Leben zu geben.
Und dann ist da auch noch die politische Lage, die immer schlechter wird. Wie wird die Zukunft für Ostpreußen sich entwickeln?

Ich durfte dieses wunderbare Buch in einer Leserunde bei den Büchereulen zusammen mit der Autorin Ulrike Renk lesen. Ganz besonders interessiert hat mich die Geschichte, da meine Oma ebenfalls aus den ehemaligen deutschen Gebieten im Osten stammt und beim Lesen von "Das Lied der Störche" wurde mir bewusst, wie wenig ich eigentlich über diese Zeit Deutscher Geschichte ich weiß.
Aber keine Sorge, es geht nicht in erster Linie um Politik. Im Vordergrund steht das Leben der Familie und besonders das von Freddy zur damaligen Zeit auf dem großen Gutshof Fennhusen. Die politische Lage damals wird zwar immer mal wieder erwähnt, ist aber sehr schön in die eigentliche Handlung eingebaut. 
Der Alltag damals wird sehr schön dargestellt, das Miteinander der Gutsfamilie und der "Leute", wie die Angestellten genannt wurden, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel für den Betrieb war. 
Jemand aus der Leserunde sagte, das Buch entschleunigt einen so wunderbar und das kann ich nur so unterschreiben. Es passiert zwar immer wieder etwas, aber es sind mehr alltägliche Dinge und diese werden so anschaulich beschrieben von Ulrike Renk, das ich immer das Gefühl hatte, ich sei selbst auf Fennhusen, würde neben ihr auf ihrem Hengst Lorbass über die Felder reiten oder ihrer Hündin Fortuna bei der Geburt ihrer ersten Welpen beistehen. Die Beschreibung des Gefühls von Zuhause, der Gerüche des Sommers oder der Farben des Herbstes sind so authentisch, ich konnte es genau nachempfinden, wie Freddy sich fühlte.
Auch gibt es immer mal wieder Situationen zum Schmunzeln, besonders wenn die Köchin oder der Stallknecht in ihrem Dialekt "loslejen".  😊

Es ist schon länger her, dass mich ein Buch so berührt hat und ich mich mit einer Protagonistin so verbunden gefühlt habe.  
Ich war richtig traurig, als das Buch so plötzlich zu Ende war. Aber Ulrike Renk hat versprochen, dass es eine Fortsetzung geben wird. 
Das will ich auch sehr hoffen, denn ich muss doch wissen wie es mit "unserem Marjellchen" Freddy weitergeht wird. 

Ich kann "Das Lied der Störche" wirklich wärmstens empfehlen. Es ist eine authentische Geschichte mit viel Herz und Humor, aber ohne Kitsch. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥  ....... mit Extrasternchen 



Montag, 30. Januar 2017

"Der Geist von Miramont" von Elizabeth Hall

Frankreich, 1884. Die junge Adrienne Beauvoir wächst im Schloss ihrer Familie auf. Ihr Großvater vergöttert sie und ist erschrocken, als er erkennt, dass seine Enkelin dieselbe Gabe hat wie seine verstorbene Frau: das sogenannte Zweite Gesicht, sie kann in Visionen die Geheimnisse ihrer Mitmenschen sehen.  Da der Comte weiß, wie sehr seine Frau darunter gelitten hat, nimmt er Adrienne auf dem Sterbebett das Versprechen ab, vorsichtig zu sein und nicht über ihre Visionen zu sprechen. 
Von nun an hüllt das Mädchen sich in Schweigen und als junge Frau nimmt ihre Tante Marie sie schließlich mit nach Amerika, wo ihr Sohn das Schloss Miramont Castle in Manitou Springs in Colorado gebaut hat und dort als Priester der Gemeinde lebt. Dort hält Marie Adrienne in vollkommener Isolation wie eine Gefangene, damit sie nichts von den dunklen Familiengeheimnissen nach außen dringt. 
1897 steht Miramont Castle plötzlich leer, von allen Bewohnern verlassen. Was ist in den drei Jahren dort passiert?

Ich gebe zu, aufgrund des Titels und des Klappentextes habe ich ein etwas anderes Buch erwartet. Trotzdem hat mir die Geschichte aber im Nachhinein gut gefallen. Adrienne mochte ich gleich. Als Kind habe ich mich mit ihr über ihre Unbeschwertheit gefreut, später habe ich mit ihr gelitten. 

Die Autorin schreibt im Nachwort, dass das mysteriöse Schicksal sie zu diesem Buch inspiriert hat. Ich finde es allerdings ein bisschen schade, dass dieser Teil der Geschichte so kurz war, ich hätte mir mehr vom "Geist" gewünscht. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist durchweg flüssig und das Ganze anschaulich erzählt.

Ein historischer Roman mit einem Hauch von Mystery, der meiner Meinung nach etwas mehr hätte sein können.

Bewertung: ☥ ☥ ☥


Mittwoch, 25. Januar 2017

Buchgewinne!! Freu!!


In den letzten Tagen habe ich gleich zwei Mal das Glück gehabt, dass die Losfee meinen Namen aus dem Topf gezogen hat.

Im Forum der Büchereulen  habe ich für eine Leserunde das Buch "Das Lied der Störche" von Ulrike Renk gewonnen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten. Bin schon sehr gespannt.




Und bei Vorablesen habe ich ebenfalls mal wieder ein Buch gewonnen. Auch darüber freue ich mich total, denn die Geschichte hört sich sehr vielversprechend an und die Leseprobe war es auch schon. 




So kann dieses Jahr gerne weitergehen. *g*




Donnerstag, 19. Januar 2017

"Die Totentänzerin" von Max Bentow


Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird an einen Tatort gerufen, an dem ein Pärchen brutal in ihrem Schlafzimmer ermordet wurde.  Sie liegen entkleidet auf ihrem Bett, aneinander gefesselt, die Laken blutig und die Nachtwäsche wurde eigenartig drapiert, wie zur Schau gestellt. Trojan ist schockiert, denn gerade das Schlafzimmer in der eigenen Wohnung sollte einem doch Sicherheit geben, eine Art geschützter Raum sein, wenn man schläft. 
Aber noch schockierter ist er, als Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs in den Kreis der Verdächtigen gerät, denn Landsberg selbst erzählt ihm von ihrem labilen Zustand und ihren Gedächtnislücken. Trojan möchte nicht an Theresas Schuld glauben, aber bald geschieht ein weiterer Mord und er muss allen Spuren nachgehen, um die Serie zu beenden...


Dies ist der dritte Fall für den Berliner Kommissar Nils Trojan. Und er bringt ihn mal wieder an seine Grenzen, denn die Morde sind brutal und bizarr und Trojan kommt einfach nicht weiter. Sein Chef macht es ihm auch nicht leicht bei den Ermittlungen, denn obwohl er wegen seiner Frau befangen ist, will er den Fall nicht abgeben. Hinzu kommen seine Panikattacken, die natürlich immer im ungünstigsten Moment auftauchen. Aber seine Therapie hat er ja abgebrochen, damit er mit Jana zusammen sein kann. 
Wie immer ist die Geschichte von Anfang bis Ende spannend erzählt, Bentows Schreibstil gefällt mir sehr gut. Meistens wird aus Sicht von Trojan erzählt, manchmal auch aus Theresas Sicht und anderer Figuren. Und immer fragt man sich: Ist das jetzt der Mörder? Das Ganze war für mich jedenfalls ein geschicktes Verwirrspiel und ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, wer der Täter ist, hatte aber verschiedene Vermutungen...die dann zum Schluss doch falsch waren. Also alles richtig gemacht, Herr Bentow.  *g*

Alles in allem hat mich auch dieser Band der Reihe wieder gut unterhalten und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer wissen möchte, ob es erforderlich ist, dass man Teil 1 und 2 vorher gelesen hat: Zum Verständnis dieses Falls sicher nicht, aber es schadet auch nicht, schon wegen der persönlichen Entwicklung der Hauptfiguren. 

Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥

©Blackfairy71

Montag, 9. Januar 2017

"Meine Seele so kalt" von Clare Mackintosh

Ein regnerischer Tag in Bristol. Der fünfjährige Jakob ist mit seiner Mutter auf dem Weg nach Hause, als er sich plötzlich los reißt und auf die Straße rennt. Das Auto, das wie aus dem Nichts erscheint und ihn erfasst, ist ebenso schnell wieder verschwunden. Für den kleinen Jungen kommt jede Hilfe zu spät.
Jenna Gray flieht vor den Ereignissen in die Einsamkeit eines walisischen Dorfes. Aber die Trauer um ihr Kind und die Erinnerungen lassen sie selbst dort nicht los. Schon bald ist sie sich sicher, dass nicht nur die Vergangenheit sie erbarmungslos verfolgt...

Ich habe jetzt den Klappentext mal so übernommen, da mehr zum Inhalt wahrscheinlich einfach zu viel verraten und einen großen Teil der Spannung nehmen würde.  Und damit würde dieser fesselnde Psychothriller das Besondere verlieren. Wer ihn gelesen hat, weiß, was ich meine. 
Erzählt wird parallel aus zwei Perspektiven. Da ist zum einen Jenna, die versucht in dem kleinen Dorf Penfach in Wales zur Ruhe zu kommen und sich langsam wieder ein Leben aufbaut. Aus der Sicht der Polizisten Ray Stevens und Kate Evans werden dann die Untersuchungen im Fall des Unfalls mit Fahrerflucht geschildert und man merkt, dass die Autorin Clare Mackintosh selbst bei der Polizei gearbeitet hat und sich mit der mühevollen Kleinarbeit der Recherchen und den oft frustrierenden Vorschriften auskennt. Auch das Privatleben der Ermittler spielt mit hinein, nimmt jetzt aber keinen zu großen Raum in der Handlung ein. Und Ray Stevens ist auch kein vom Job frustrierter, zynischer Cop mit psychischen oder anderen gesundheitlichen Problemen. Das ist ja für manche Leser schon ein k.o.-Kriterium ;-)
Die Spannung baut sich langsam auf und manchmal kam mir die eine oder andere Situation ein bisschen merkwürdig vor. Zum Ende des ersten Teil der Geschichte kam dann eine völlig überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte, die dann aber auch einige Unklarheiten beseitigte.  Und danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn ich musste unbedingt wissen, wie das Ganze ausgeht. Dieser zweite Teil hat mich auch besonders aufgewühlt und teilweise wütend gemacht.

Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich mit Jenna anfangs nicht so wirklich warm wurde, das änderte sich aber im Laufe der Geschichte. Und zum Ende habe ich einfach nur noch gehofft, dass alles gut für sie ausgehen wird. 
Auch Ray mochte ich, obwohl ich ihm manchmal gerne gesagt hätte, dass er seine Arbeit nicht jedes Mal seiner Familie vorziehen sollte.
Patrick, Bethan und natürlich der kleine Beau waren meine weiteren Lieblinge. 
Und Ian habe ich die Pest an den Hals gewünscht. 

Fazit: Ein brillanter Thriller mit einem genialen Verlauf der Handlung und einem fesselnden Schreibstil. Absolut lesenswert!

Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥



Freitag, 6. Januar 2017

Mein Lesejahr 2016 - Teil 2

Der Juli begann mit einem Regionalkrimi aus Königswinter: Rapunzelgrab von Judith Merchant. Davon war ich allerdings ein wenig enttäuscht, die ersten beiden Teile hatten mir besser gefallen. 
Dummerweise habe ich in dem Monat auch mal einen Blick bei rebuy riskiert...und dann gleich sechs Büchern ein neues Zuhause gegeben. 
Nach einem Ausflug in die Zeit von Henry VIII. in Feuer der Vergeltung von C. J. Sansom, habe ich dann den nächsten Thriller von Richard Montanari gelesen. Kevin Byrne und Jessica Balzano erhielten in Philadelphia die Einladung zum Tanz der Toten



Der August war dann ziemlich blutig...*g* Der Monat begann mit der forensischen Anthropologin Temperence Brennan und einem Fall auf Hawaii in Blut vergisst nicht. Dann ging es nach Painters Mill, wo Polizeichefin Kate Burkholder eine Grausame Nacht erlebte. Ein Teil der Reihe, der mir wieder super gefallen hat.  
Und ich gebe es ja zu, im August habe ich zum ersten Mal einen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen und zwar Der Seelenbrecher. Gleichzeitig war das auch seit langem mein erstes Buch, das ich aus der Bücherei ausgeliehen habe. 
Bei Vorablesen hatte ich auch mal wieder Glück und Der Angstmann gewonnen. 
Der Monat endete dann mit Vlad Dracula. ;-)  Ich habe den zweiten Teil von Department 19 gelesen und darin geht es um Die Wiederkehr des größten Vampirs aller Zeiten.


Der September begann mit etwas Historischem: Die Henkerstochter und der schwarze Mönch.  Der zweite Teil der Reihe von Oliver Pötzsch hat mir sehr gut gefallen. Und obwohl ja fast schon Herbst war, habe ich mir dann erst mal den Blutsommer vorgenommen und damit den ersten Teil der Thriller-Reihe von Rainer Löffler. Aber so richtig warm geworden bin ich damit nicht. Im Gegensatz zum Angstmann von Frank Goldammer, in dem es um einen Serienmörder im vom zweiten Weltkrieg bombardierten Dresden geht. Die Geschichte hat mich begeistert und auch aufgewühlt. 
Danach brauchte ich dann erst mal etwas einfach so zum "Weglesen" und das war dann Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos.  


Im Oktober habe ich dann eine weitere Thrillerreihe für mich entdeckt und Die Chemie des Todes von Simon Beckett gelesen. Und ich habe festgestellt, das ist absolut meins und David Hunter war mir gleich sympathisch. 
Danach war dann mal wieder eine Leserunde angesagt und zwar zu Als der Teufel erwachte von Jennifer B. Wind, die quasi beim Schreiben ihres Thrillers von der Aktualität zum Thema Flüchtlinge eingeholt wurde. Gut geschrieben und perfekt recherchiert.  
Von einem erneuten Besuch in der Bücherei nahm ich dann Fitzeks Erstlings mit nach Hause. Ich fand Die Therapie zwar gut, aber nicht so überraschend wie viele meinten. Vielleicht habe ich aber auch einfach schon zu viele Krimis und Thriller gelesen. ;-) 
In einem kleinen Forum haben wir dann Verletzung von Manuela Obermeier gelesen, ein Krimi aus München, der mir auch gut gefallen hat.
Und zum Ende des Monats fand dann das große Herbst- und Halloweenwichteln von Lovelybooks statt, bei dem ich neben netten Kleinigkeiten auch vier Bücher bekommen habe. *freu*


Im November gab es gleich zwei Mal ein Wiedersehen mit Dr. David Hunter in Kalte Asche und danach in Leichenblässe.  Beides sehr spannende Thriller und ich freue mich schon auf den vierten und fünften Teil.
Bei den Büchereulen habe ich dann bei der Leserunde zu Marion Hennebergs Krimi Der achte Rabe mitgemacht. Sehr spannende Geschichte, hat mir sehr gut gefallen. 
In Die Winterprinzessin von Sandra Lessmann gab es ein Wiedersehen mit Pater Jeremy Blackshaw, Alan Ridgeway und Amoret St. Clair. Ein historischer Roman, der mich wieder super unterhalten hat. 
Beendet habe ich den Monat mit Onkel Montagues Schauergeschichten von Chris Priestley, eine Sammlung, die mich begeistert hat.


Anfang Dezember habe ich Ich sehe was und das ist tot von Karen Sander beendet, das ich schon Ende November begonnen hatte. Es ist zwar schon der dritte Teil der Thrillerreihe und ich hatte bis dahin nur Teil eins gelesen, aber ich hatte nicht das Gefühl, das mir Wissen fehlte. 
Insgesamt stand der Dezember bei mir dann doch im Zeichen von Weihnachten und ich habe drei tolle historische Geschichten gelesen, die zu dieser Jahreszeit das Herz erwärmen: Eisweihnacht von Ruth Berger, Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam von Astrid Fritz und Drei Wünsche von Petra Oelker. 
Auch David Hunter war wieder dabei und ich habe zwei Kurzgeschichten von Simon Beckett gelesen: Schneefall und Ein ganz normaler Tag. Beide haben mir gut gefallen und hier erfahren wir auch, wie David seine verstorbene Frau kennenlernte. Allerdings fand ich das Büchlein doch recht teuer für die rund 60 Seiten.
In Die verlorenen Spuren von Kate Morton versuchte dann eine Tochter ein lange zurückliegendes Familiengeheimnis zu ergründen. Ein toller Roman.
Und schließlich traf ich in den Tri-Cities endlich wieder auf Walkerin Mercy Thompson, die ja inzwischen eigentlich Hauptman heißt, nachdem sie den Alpha-Werwolf Adam geheiratet hat. Gefährtin der Dunkelheit ist der achte Teil der Urban Fantasy Reihe und ich war wie immer begeistert.


Und dann durfte ich zu Weihnachten noch drei tolle Wichtelpäckchen aus Bücherforen auspacken. So viele schöne Sachen und natürlich auch meine Wunschbücher. Warum ist nicht öfter im Jahr Weihnachten? *g* 

Ja, das war also mein Lesejahr 2016. Und nun bin ich gespannt, wie 2017 wird, welche Highlights mich da erwarten, vielleicht euch Enttäuschungen und sicher auch neue Entdeckungen. Auf geht's also in die nächsten zwölf Monate. 



    

Donnerstag, 5. Januar 2017

"Die Schwestern von Sherwood" von Claire Winter

Berlin 1948. In der durch den Krieg zerstörten Stadt versucht die junge Melinda sich irgendwie als Journalistin durchzuschlagen. Als sie nach einem Vorstellungsgespräch bei einer Zeitung nach Hause kommt, findet sie in ihrem Zimmer ein geheimnisvolles Paket ohne Absender. Darin enthalten sind Liebesbriefe, in englischer Sprache verfasst, und Zeichnungen von einer geheimnisvollen Moorlandschaft, dem Dartmoor im südenglischen Devon. Dank ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, die aus England stammte, kann Melinda die Briefe zwar verstehen, aber sie hat keine Ahnung, wer sie geschrieben hat oder für wen sie gedacht waren. Alle stammen anscheinend aus dem Jahr 1895. Dank einer Fortbildung kann sie nach England reisen und nutzt die Gelegenheit Nachforschungen anzustellen. Im Dartmoor hört sie die Geschichte zweier Schwestern, die Ende des letzten Jahrhunderts beide nacheinander im Moor zu Tode gekommen sein sollen. Beide lebten im Herrenhaus Sherwood...ein Name, den Melinda auch auf den geheimnisvollen Zeichnungen findet. 
Allerdings sind einige Bewohner des Moores nicht sehr begeistert von ihren Fragen. Liegt das nur daran, dass sie Deutsche ist und der Krieg erst vor kurzem beendet wurde? Oder ist Melinda einem Geheimnis auf der Spur, das eigentlich nie ans Licht kommen sollte?

Was für ein tolles Buch! Ich bin wirklich begeistert von der Geschichte und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, die Sprache ist wunderbar bildhaft und plastisch. Ich konnte beim Lesen die Trümmer von Berlin ebenso vor mir sehen wie die karge und doch wunderschöne Landschaft des Dartmoors und das viktorianische London. Ich war übrigens im Mai letzten Jahres selbst im Urlaub in Südengland und teile die Begeisterung für das Dartmoor. 
Claire Winter gelingt es wunderbar, die Geschichte nach und nach schlüssig zu erzählen und immer wenn man denkt, jetzt weiß man, was passiert ist, kommt wieder eine neue Wendung. Oft ist das Ganze sehr emotional, aber trotzdem nicht kitschig. 

Melinda und Amalia mochte ich gleich. Zwei starke Frauen, die zu ihren Lebzeiten das Beste aus ihrer jeweiligen Situation machen. Auch Cathleen war mir sympathisch, denn im Grunde ist sie ein Opfer und ein Spielball des Ehrgeizes ihrer Eltern, besonders ihrer Mutter. Ich hätte mir für sie ein anderes Ende gewünscht, aber angesichts der Umstände kann ich dieses sehr gut nachvollziehen.
Edward ist in meinen Augen auch ein Opfer der damaligen Zeit, der Umstände und seiner Stellung in der Gesellschaft. Er ist seiner Familie verpflichtet und kann nicht anders handeln, auch wenn sein persönliches Glück dabei auf der Strecke bleibt. Und gerade deswegen fand ich das Ende dann doch wieder sehr schön. 

"Die Schwestern von Sherwood" kann ich jedem empfehlen, der die Bücher von Kate Morton, Lucinda Riley oder Katherine Webb mag. Ein perfektes Buch, um für einige Zeit in eine besondere Geschichte einzutauchen. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥ 





Dienstag, 3. Januar 2017

Mein Lesejahr 2016 - Teil 1


Wenn meine Statistik stimmt, habe ich im letzten Jahr 49 Bücher gelesen. Damit habe ich mein Ziel von 50 Büchern nur knapp verfehlt. 

Der Januar 2016 hat ganz gut begonnen, insgesamt habe ich fünf Bücher geschafft, davon vier Thriller und Krimis sowie den vierten Fall von "Zauberlehrling" Peter Grant: Der böse Ort. Eines meiner Highlights im Januar war Als Gott schlief von Jennifer B. Wind. Ein Thriller, der nicht nur gut unterhält, sondern auch nachwirkt. 

Im Februar waren es dann nur zwei Bücher, zum einen Das Spiel der Könige von Rebecca Gablé, welches der dritte Teil der Waringham-Saga ist. Ich war wie immer begeistert. Dann gab es noch ein Wiedersehen mit Vampirin Anna Strong in Blutrotes Verlangen, welches mir doch besser gefiel, als erwartet.

Ach ja, außerdem bin ich seit Februar 2016 eine zertifizierte Büchersüchtige....dank des Bastei-Lübbe-Verlages.


Sturm über dem Meer von Constanze Wilken und Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees waren meine Bücher im März, die mich beide begeistert haben. Das erste ein spannender Mix aus Krimi und Familiengeschichte, das zweite ein historischer Roman aus dem viktorianischen England. 

Der April begann wieder mit einer Familiengeschichte, dieses Mal aus Tasmanien: Dornentöchter von Josephine Pennicott. Danach gab es ein Wiedersehen mit den Chicagoland-Vampires Merit und Ethan. Sehnsuchtsbisse fand ich wieder sehr spannend. Und auch die Zeitgenossen von Hope Cavendish waren wieder da und zusammen mit Gemma und ihren Freunden begab ich mich auf die Suche nach den Ur-Vampiren. Mein letztes Buch im März war Schmetterlingstränen von Karin Kehrer, ein wirklich toller Spannungsroman, der in Schottland spielt.


Im Mai traf ich endlich mal wieder auf Chicagos besten Magier, Harry Dresden in Blendwerk. Und ich befreite einen Thriller aus meinem SUB, der da schon lange lag: Mädchenwiese von Martin Krist. 


Im Juni ging es wieder nach Waringham und ich las mit Der dunkle Thron von Rebecca Gablé den vierten Teil der Saga, der zur Regierungszeit von Henry VIII. spielt. Und es hat mich wieder super unterhalten.
Dann standen drei Krimis auf dem Programm: Mord ist aller Laster Anfang von Ann Granger (ganz nett), Aller Heiligen Fluch von Elly Griffiths und Chris Carters I am death - Der Totmacher. Letzteres war dann auch der beste dieser drei, aber das war ja nicht anders zu erwarten, oder? 



Fortsetzung Juli bis Dezember 2016 folgt...