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Donnerstag, 24. Februar 2022

Top Ten Thursday: 10 Fakten über mich

 
 
Die heutige Aufgabe beim Top Ten Thursday dreht sich mal nicht in erster Linie um Bücher. Aleshanee fragt heute nach 10 persönlichen Fakten über mich, die sicher nicht jeder weiß. 
Ich habe erst mal überlegt, wie ich das so umsetzen kann und habe dann einfach angefangen.
 
 
Fakt 1: Persönliches
Ich bin im letzten Jahr 50 geworden. Man sagt mir immer, ich sehe nicht danach aus und schätzt mich auch meistens rund 10 Jahre jünger. Das freut mich natürlich, auch wenn mir das Alter nichts ausmacht. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit mir, nur ohne Haare färben geht es nicht, das Grau kommt mittlerweile doch recht schnell wieder durch. 
Ich bin ein eher schüchterner Typ, besonders wenn ich neue Leute kennenlerne. Ich höre erst mal zu, bevor ich etwas von mir preisgebe und stehe überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt. Und ich würde mich als gothic-angehaucht bezeichnen, heißt, in meinem Kleiderschrank findet man alle Abstufungen von Schwarz.

 
Fakt 2: Familie
Ich habe erst vor zweieinhalb Jahren geheiratet, da war ich mit meinem jetzigen Mann zehn Jahre zusammen. Davor hatte ich bereits 17 Jahre eine Beziehung. Kinder habe ich nicht, mein Mann hat einen Sohn aus erster Ehe, der aber auch schon 30 Jahre alt ist.  Wir haben übrigens am 09.09.2019 geheiratet, was aber tatsächlich Zufall war. Wir wollten unbedingt einen besonderen Ort für die Trauung und haben Anfang 2019 beim Standesamt in Pilsum angefragt, weil wir gerne dort im "Ottoturm" heiraten wollten. Und der Termin war tatsächlich noch frei. 

 
Fakt 3: Berufliches
Ich hatte im letzten Jahr mein 25jähriges "Dienstjubiläum". Seit 1996 arbeite ich in einem Tagungshotel in der Verwaltung. Direkt nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht, was aber gar nicht mein Ding war. Nach einer weiteren Ausbildung zur Bürokauffrau, bin ich dann danach zu meinem jetzigen Job gekommen. 
 
 
Fakt 4
Ich liebe die Natur. Ich mache lieber einen Waldspaziergang, als einen Stadtbummel. Meine liebste Jahreszeit ist der Herbst. Manchmal fange ich schon Ende August an, das Haus und auch draußen entsprechend zu dekorieren. Frühling und Winter mag ich auch, aber richtig heiße Sommer sind gar nicht mein Fall, da ich die Wärme nicht vertrage und besonders diese Schwüle, die immer gleich bei uns herrscht.
 
 
Fakt 5: Buchiges
Mein erstes "Erwachsenenbuch" nach den Kinder- und Jugendbüchern war "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King. Das war in den Achtzigern und mir war gar nicht bewusst, dass es sich um einen so bekannten Horrorautor handelt. Danach habe ich dann alle Bücher von ihm verschlungen, die er bis dahin schon geschrieben hatte. Heute habe ich allerdings schon lange nichts mehr von ihm gelesen.
Und mein Lieblingsbuch ist und bleibt "Dracula" von Bram Stoker. Gelesen habe ich es bisher dreimal.
 
 
Fakt 6: Tierisches
Ich wollte immer einen Hund, schon als Kind. Aber da wir immer zur Miete gewohnt haben, ging das nie und meine Eltern wollten es auch nicht. Deswegen habe ich immer und überall meinen Stoffhund an einer Leine mitgeschleppt. Und als "Ersatz" hatte ich zumindest über ein paar Jahr immer einen Hamster. Als ich dann meinen jetzigen Mann kennenlernte, holten wir uns zahme Ratten. Immer zwei oder drei, denn es sind Rudeltiere. Und es sind wirklich ganz tolle Haustiere, besonders für Berufstätige, da sie dämmerungsaktiv sind. 
Aber leider, wie auch Hamster, leben sie nicht sehr lange, drei Jahre sind schon viel. 2018 haben wir uns dann ein Häuschen gekauft und uns vor zwei Jahren entschieden, einen Hund zu adoptieren. Über die Tierschutzorganisation Tasso sind wir zu unserem Lemmy (s. Foto unten) gekommen. Er war ein Jahr alt und lebte als Streuner auf Kreta, kam dann über eine Pflegestelle in Deutschland zu uns. Und er ist so toll, er gibt uns so viel zurück und bereichert unser Leben. Mein Mann nimmt ihn mit zur Arbeit und wenn ich im Home Office bin, bleibt er bei mir.
 
Zu meinen weiteren Lieblingstieren gehören Wölfe, Eulen, Raben, Krähen und alle Arten unserer heimischen Singvögel.



Fakt 7: Reisen und Urlaub
Wir lieben Ostfriesland und seit fast vier Jahren leben meine Schwiegereltern dort, in der Nähe von Norddeich. So haben wir ein- bis zweimal im Jahr ein schönes Urlaubsziel. Ansonsten liebe ich London und England überhaupt. Mein Mann ebenfalls. Wir waren zweimal dort und einmal auf einer Rundreise durch Cornwall. Das war wirklich traumhaft. Unser Traum ist eine Reise nach Schottland. Auch die skandinavischen Länder interessieren uns sehr.
Wir haben ein Wohnmobil, einen richtigen Oldtimer, einen Mercedess 608 mit Wohnwagen-aufbau aus dem Jahr 1973, der ist also fast so alt wie ich. Leider hat er im Moment keinen TÜV, aber vielleicht klappt es dieses Jahr damit. Das Foto wurde übrigens in Zeeland gemacht. Außerdem waren wir schon an der Ostsee mit unserem "Frosch", im Harz, im Sauerland und an vielen Orten hier in der Umgebung. Praktisch auch, dass es hier keine Begrenzung gibt beim Gepäck, ich kann so viele Bücher mit in den Urlaub nehmen, wie ich möchte.
 

 
Fakt 8: Weitere Interessen
Neben dem Lesen ist das Fotografieren noch ein weiteres großes Hobby von mir. Besonders auf Reisen, aber auch so mache ich gerne Landschaftsaufnahmen, wenn wir unterwegs sind. Und ich mache unheimlich gerne Fotos auf Friedhöfen, je älter die Grabsteine und Gruften sind, desto interessanter finde ich sie. Wenn ich mir vorstelle, was die Menschen damals erlebt haben und was die Steine heute so erzählen könnten. So bin ich auch zu einer weiteren Leidenschaft von mir gekommen, die Ahnen- und Familienforschung. Im Moment ruht diese ein wenig, da ich nicht so richtig weiterkomme. Aber ich habe schon interessante Dinge über meine Vorfahren herausgefunden und konnte mehrere Generation zurückgehen. 
Und ich habe festgestellt, dass ich Gartenarbeit liebe. Bis vor vier Jahren hatte ich keinen Garten, aber jetzt...ich warte sehnsüchtig auf den Frühling. Meine Lieblingsblumen und -pflanzen sind Lavendel, Sonnenblumen und Gänseblümchen. Und ich finde es toll, viele verschiedene Kräuter zu pflanzen oder auch Gemüse und Salate und dann fürs Kochen mal eben in den Garten zu gehen, dort ein paar Zutaten zu holen, anstatt zum Supermarkt. Ich koche sehr gerne, nach der Arbeit entspannt mich das sogar. Ich mache auch viel selbst, wie z. B. Marmelade. 
Was mich sonst noch interessiert: Vampire, Schlösser und Burgen, alte Sagen und Legenden, Geistergeschichten, Lost Places


Fakt 9: Musikalisches
Musik ist auch ganz wichtig. Da höre ich eigentlich sehr viel, ausgenommen Schlager, Techno, HipHop und RAP. Ich mag Rock, Metal, Mittelalter, Gothic. Zu meinen Lieblingsbands gehören Schandmaul, Saltatio Mortis, Within Temptation, Faun, Bon Jovi, Queen, Nightwish, Evanescence.
Und ich mag Musicals. Ich habe zum Beispiel bereits acht Mal "Tanz der Vampire" gesehen, vier Mal in Berlin, vier Mal in Oberhausen. Es fasziniert mich einfach.


Fakt 10
Ich interessiere mich sehr für altes Brauchtum, Naturreligionen, heidnische Feste usw. Leider gerät das ja immer mehr in Vergessenheit. Dabei vergessen viele, dass Feste wie Weihnachten oder Ostern ihren Ursprung in den heidnischen Festen haben. Die Kirche hat diese übernommen und viele Bräuche abgewandelt. Wir feiern lieber die alten Traditionen, wie z. B. Ostara am 20. März, die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. 
 
 
 
Nun bin ich gespannt, was Ihr so über euch geschrieben habt. Gibt es vielleicht Gemeinsamkeiten?





 
 

Freitag, 15. Januar 2016

Mein Lesejahr 2015 - Teil 2


Weiter geht es im Juli.
In einem Knochengarten spielte sich der zweite Fall für Sergeant Wesley Peterson in der schönen Grafschaft Devon in England ab. Dieser konnte mich allerdings nicht so ganz überzeugen wie der erste. 
Danach gab es endlich ein Wiedersehen mit Wandlerin Mercy Thompson. In Tanz der Wölfe habe ich sie bei der Suche nach ihrem entführten Ehemann Adam und seinem gesamten Werwolfrudel begleitet. Sehr spannend!

Um Familiengeheimnisse ging es im August und Das geheime Vermächtnis von Calcott Manor. Was geschah mit Ericas Cousin Henry vor so vielen Jahren?
Und natürlich reiste ich auch im letzten Jahr wieder nach Painters Mill zu Kate Burkholder. Sie ist schon fast sowas wie eine alte Freundin. Dieses Mal musste sie sich in Mörderische Angst um einen Fall kümmern, der bereits Jahrzehnte zurücklag.


Im September lernte ich dann die Waringhams kennen und schloss Robin of Waringham gleich in mein Herz. Das Lächeln der Fortuna ist der Beginn der Familiensaga von Rebecca Gablé und zusammen mit Robin kämpfte ich an der Seite von König Edward sowie des Duke of Lancaster für England.
Auch ein Besuch bei Detective Robert Hunter ist schon zur jährlichen Routine für mich geworden. Dieses Mal musste Robert seinen Urlaub absagen, um Die stille Bestie zur Strecke zu bringen und es wurde zu seinem bisher persönlichsten und härtestem Fall.
Ende des Monats wurde es mal wieder Zeit für meine Vampire in Chicago aus dem Hause Cadogan. In Für eine Handvoll Bisse mussten Merit und Ethan die brutalen Morde an Vampiren aufklären.

Der Abgrund des Bösen tat sich schließlich im Oktober in Philadelphia auf, wo ich auf dem Rückweg von Chicago bei den Detectives Kevin Byrne und Jessica Balzano vorbei schaute. In einer ehemaligen Klinik für psychisch Kranke geschahen merkwürdige Dinge.
Danach reiste ich zurück ins 19. Jahrhundert und besuchte zum dritten Mal Arthur Conan Doyle, der weiterhin dem Mörder Neil Thomas Cream auf der Spur war und außerdem das Geheimnis der Hexe von Dunwich zusammen mit Dr. Joseph Bell lüften musste.
Ende des Monats entdeckte ich schließlich in Cornwall den Verborgenen Garten auf dem Grundstück von Blackhurst Manor und lernte Kinderbuchautorin Eliza sowie ihre Großmutter Nell kennen. Ich gebe zu, ich war ein bisschen neidisch. Wieso vererbt mir niemand so ein hübsches Cottage an der englischen Küste? 

Ich blieb bis November in England und fand in Norfolk zusammen mit der forensischen Archäologin Ruth Galloway das Knochenhaus.
Dann wurde es Zeit für einen weiteren Besuch in Waringham. Inzwischen war Robins Sohn schon groß und begleitete ihn nach London, wo er in die Dienste von König Harry trat und als Ritter und Hüter der Rose zusammen mit seinem Bruder Raymond in den Krieg gegen Frankreich zog. 

Im Dezember schließlich lernte ich Das dunkle Herz der Welt kennen und reiste zurück ins 15. Jahrhundert nach Rumänien. Hier traf ich auch Vladislav Basarab Draco und erfuhr viel über die damalige Zeit und den Vater des berühmten Vlad Draculea, auch bekannt als Vlad der Pfähler.
Zurück in der Gegenwart landete ich dann in Blackley in Lancashire. wo Polizistin Laura McGanity ihren ersten großen Fall in ihrem neuen Job lösen muss. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, Reporter Jack Garrett, versucht sie zu ergründen Was aus den Schatten steigt.
Im Jahr 1985 in Wales finde ich dann den Engelsbaum und versuche zusammen mit der an Amnesie leidenden Greta die Vergangenheit zu entschlüsseln.
In Asche & Blut, meinem letzten Buch im Jahr 2015 lernte ich die Ärztin Claire Connor kennen, die nach ihrer Scheidung im Urlaub in Cape Cod von einem Vampir angefallen wird und sich nach ihrer Rückkehr selbst in ein solches Wesen verwandelt. Endlich traf ich mal wieder auf Vampire, die nicht in der Sonne glitzern. ;-)





Ja, das war mein Lesejahr 2015. Für mich ein interessantes Jahr, in dem ich alte Bekannte wieder traf und neue Charaktere kennen lernte,  die ich hoffentlich auch wiedersehen werde.
Mal sehen, was das Jahr 2016 so bringen wird.







Freitag, 17. Juli 2015

"Tanz der Wölfe" von Patricia Briggs

Es ist der Freitag nach Thanksgiving, den man in den USA auch den "Schwarzen Freitag" nennt. Und für Mercy Thompson wird es tatsächlich ein schlimmer Tag, denn als sie nach einem Autounfall versucht, ihren Ehemann Adam Hauptman, Alpha des Columbia Werwolfrudels zu erreichen, scheint nicht nur er wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Auch das gesamte Rudel ist nicht erreichbar. 
Verzweifelt versucht Mercy mit Zee, ihrem Mentor, Kontakt aufzunehmen. Aber die Feenwesen wurden in ihre Reservate verbannt und er kann ihr nicht helfen, schickt aber seinen Sohn Tad, ein Halbblut, halb Fee, halb Mensch. 
Dank ihrer Gefährtenverbindung findet Mercy heraus, dass jemand das gesamte Rudel entführt hat. Dieser Jemand muss entweder sehr dumm sein oder sehr gefährlich. 
Zunächst bringt sie Adams Tochter Jesse in Sicherheit, dann macht sie sich zusammen mit dem Werwolf Asil, der vom Marrok aller Werwölfe Amerikas, Bran, geschickt wurde und dem Vampir Stefan auf die Suche nach ihrem Rudel. Im Haus von Warrens Freund Kyle treffen sie auf Regierungsbeamte. Stecken sie hinter der Entführung und was bezwecken sie damit? Sollen die Werwölfe in der Öffentlichkeit als Monster dargestellt werden, damit die Menschen Angst vor ihnen haben und ihre Vernichtung gerechtfertigt wäre? 
Nach und nach gibt es immer mehr Ungereimtheiten und Mercy kommen Zweifel, dass wirklich eine Regierungsorganisation hinter allem steckt. Und schließlich muss sie sich einem alten Feind stellen, der ihr schon mal nach dem Leben getrachtet hat...

Walker Mercy Thompson ist endlich zurück. Und der siebte Teil der Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen, nachdem der letzte Band "Siegel der Nacht" meiner Meinung nach etwas schwächer war. 
Die Geschichte ist spannend und flott erzählt, mit der richtigen Dosis Herz und Humor. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Rudel wieder eine Rolle spielte. Auch Vampir Stefan ist dabei, den habe ich beim letzten Mal etwas vermisst. Sowieso mag ich die Darstellung der Vampire von Patricia Briggs, denn es sind keine in der Sonne glitzernden Kuschelvampire, es sind mächtige Raubtiere der Nacht, die Menschenblut brauchen, um weiter zu existieren. Auch die Werwölfe leben zwar zivilisiert und organisiert, aber es lauert immer der Wolf unter der menschlichen Oberfläche, was sie auch zu gefährlichen Wesen macht. 
Mercy mag ich sowieso. Sie lässt sich nichts sagen, auch nicht von ihrem Ehemann, dem Alpha ihres Rudels, und ist stur wie ein Maulesel. Lachen musste ich u.a. als sie sich in einer Szene schnell in ihren Kojoten verwandeln muss und vergisst, dass sie noch voll bekleidet ist. Ein Kojote mit BH, lustige Vorstellung. *g*

Für Fans der Reihe ist "Tanz der Wölfe" natürlich ein Muss. Und für die, die es werden wollen: Man kann den Teil vielleicht einzeln lesen, aber ich empfehle den Start mit Band 1 und dem Lesen in chronologischer Reihenfolge, da es doch ein paar Dinge gibt, die man vielleicht sonst nicht nachvollziehen kann. 

Dafür gibt es ☥ ☥ ☥ ☥ ☥

© Blackfairy71


Freitag, 12. Juni 2015

Freitagsgetippsel - Der Sommer ist zurück

Und wieder ist Freitag...und wieder ist Sommer. *g* Und genau wie letzte Woche sind für heute Abend und morgen Gewitter angesagt nach Temperaturen um die 30 Grad.



Lesetechnisch ist diese Woche nicht viel passiert. Ich habe noch etwa 100 Seiten in Ruf ins Jenseits von John Harwood, die ich sicherlich dieses Wochenende schaffen werde. Das Ganze hat nun eine interessante Wendung genommen.

Dann kam heute früh eine Mail von Amazon, dass Tanz der Wölfe von Patricia versendet wurde. Schön, dann kann ich damit vielleicht gleich anschließen...wenn der Poststreik nicht dazwischen kommt.

Und nächste Woche, am 18. Juni, müsste der dritte Teil der Graveyard-Queen-Reihe von Amanda Stevens bei mir ankommen: Totenstimmen. Also die nächsten Wochen werden sehr interessant mit meinen Seitlingen.

Als großer Dracula-Fan war ich gestern schon traurig, als ich die Nachricht von Christopher Lees Tod hörte. Gut, 93 Jahre sind ein stolzes Alter und dann darf man auch mit gutem Gewissen gehen. Er hat sicher viel erreicht in seinem Leben und seiner Karriere. Nicht nur als einer der bekanntesten Darsteller des Vampirgrafen, sondern auch in Filmen wie Herr der Ringe, James Bond oder Star Wars. Trotzdem werde ich ihn immer in erster Linie mit Dracula in Verbindung bringen, denn - wie auch jemand anders schon geschrieben hat - bin ich damit aufgewachsen und es ist ein Stück Kindheitserinnerung, wenn ich spätabends heimlich den Fernseher angemacht und mich wohlig gegruselt habe, wenn meine Eltern mal nicht da waren. *g*
Mit den heutigen Teenievampiren ist dieses Charisma des Schauspielers überhaupt nicht zu vergleichen.


Nun wünsche ich euch ein schönes, sonniges Wochenende und dass ihr gut mit der Hitze klar kommt. Ich habe gestern ein Päckchen vom Teewicht bekommen mit köstlichen Mischungen für leckeren Eistee. Dazu dann ein gutes Buch....passt! ;-)




Sonntag, 10. Mai 2015

"Siegel der Nacht" von Patricia Briggs

Klappentext: Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer Autowerkstatt. Und sie hat das außergewöhnliche Talent, sich in einen Kojoten zu verwandeln – eine Gabe, die sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat, zu dem sie niemals Kontakt hatte. Doch als sich in den Tiefen des Columbia River das Böse regt, bleibt Mercy nur eine Möglichkeit, um ihr Leben zu retten: Sie muss die Familie ihres Vaters finden ....   

Eigentlich sollte es ein schöner Campingausflug zum Columbia River werden, denn schließlich ist es die Hochzeitsreise von Mercy und Adam Hauptman. Aber das dies nicht so einfach ablaufen würde, wird Mercy klar, als sie erfährt, dass Adam den Wohnwagen von Onkel Mike, einem Angehörigen des Feenvolks geliehen hat. Denn das Feenvolk tut einem niemals einen Gefallen ohne Gegenleistung. 
Und tatsächlich finden die beiden gleich am ersten Tag einen schwer verletzten Mann in seinem Boot auf dem Fluss. Und er erzählt, dass seine Schwester, die bei ihm war, verschwunden ist. Gleich darauf tauchen weitere Männer indianischer Abstammung auf und Mercy und Adam erfahren, dass es am Columbia River in letzter Zeit schon viele Tote und Vermisste gab. 
Schließlich muss Mercy sich auf ihre indianischen Wurzeln besinnen und mit der Hilfe des Erbes ihres Vaters gegen etwas uraltes Böses im Fluss antreten, denn nur sie hat die Macht dazu.

Dies ist der sechste Teil der Reihe um Mercy Thompson, Mechanikerin und Walker, die sich in einen Kojoten verwandeln kann. Hier erfährt man viel über Mercys Vergangenheit und über ihren Vater und dadurch ist es eine sehr persönliche Geschichte. Auch die indianische Geschichte und ihre Mythen und Legenden spielen eine große Rolle. Ich schreibe das übrigens absichtlich, da es auch so im Buch steht und nicht der heute politisch korrekte Begriff "Amerikanische Ureinwohner" verwendet wird. 
Insgesamt hat mir das Buch wieder gut gefallen, besonders da Vampir Stefan auch wieder dabei war. Allerdings nur zu Beginn und am Ende. Schade fand ich nur, dass Adams Rudel diesmal nicht wirklich dabei war, da die gesamte Geschichte eben außerhalb der Tri Cities spielt. 

Aber nächsten Monat erscheint mit "Tanz der Wölfe" ja der siebte Teil, da sind dann hoffentlich alle wieder dabei. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥