Samstag, 22. Dezember 2012

Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

Zum Inhalt

Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin für spirituelle Grenzfragen» ernannt wird, ahnt sie nicht, 
was da auf sie zukommt. Hinter dem modern 
klingenden Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. 
Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. 
Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, 
die die Kirche von England in ihrer Existenz bedroht. 
Und sie fragt sich, welche Rolle dabei ihr eigener Bischof spielt ..


 Hm...wo fange ich an? Also insgesamt hat mir das Buch schon gefallen. Es ist eben kein gewöhnlicher Krimi, sondern geht schon eher in Richtung Mystery.
Aber es fehlte mir ein richtiger Höhepunkt in der Geschichte, wirkliche Spannung wollte nicht aufkommen, obwohl ich ein paar Mal gedacht habe: Aha, jetzt gehts los.
Meiner Meinung nach hat die Geschichte auch zuviele Andeutungen, aber es fehlen die Erklärungen. Was war es nun wirklich in der Kathedrale?
Oder vielleicht habe ich das Ganze auch nur nicht verstanden? 

Auch wegen des Titels "Mittwinternacht" habe ich erwartet, dass ein bisschen mehr auf dieses Jahreskreisfest, die Wintersonnenwende, eingegangen wird, aber dem ist leider nicht so. Schade, da hätte man sicherlich mehr draus machen können.
Die Figur der Merrily mochte ich schon im ersten Band und deswegen wollte ich auch weiterlesen. Auch weil mir die Idee gefällt, dass sie keine gewöhnliche Pfarrerin ist, sondern wirklich gegen das Böse kämpft. Die "Seelenpolizei" wie ihre Tochter Jane sagt. Ich kann gut verstehen, dass es für eine Pfarrerin nicht leicht ist, eine halbwüchsige Tochter zu haben, die nichts von der Kirche im allgemeinen und dem Job der Mutter im besonderen hält. Und das bringt der Autor auch gut rüber.
Auch Lol Robinson taucht wieder auf, der ehemalige Rockstar, mit dem wir schon im ersten Teil Bekanntschaft gemacht haben.

Also wie gesagt, schlecht war das Buch nicht, ich werde sicher auch weiterlesen. Aber nicht sofort.

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