Dienstag, 20. Juni 2017

Heute beginnt der Lesesommer offiziell




Heute ist kalendarischer Sommeranfang. 
Außerdem feiern wir heute Sommersonnenwende und Mittsommernacht. Das heißt also, heute ist der längste Tag des Jahres. Heute kann man also ganz lange draußen sitzen und lesen, da es noch bis nach 22 Uhr hell sein wird. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Maus aus dem heutigen Google-Doodle. 😊

Übrigens hat die Sonne heute ihren höchsten Stand und ab morgen zieht sie sich bereits ganz langsam wieder zurück. Aber bis zum Herbst dauert es ja noch ein wenig. 







Sonntag, 18. Juni 2017

Neuzugänge in dieser Woche

Was macht man einem Brückentag nach einem Feiertag? Man geht shoppen....und natürlich auch in Buchläden.
Dabei habe ich diese Seitlinge erstanden: 



Außerdem habe ich noch diese beiden Filme gekauft. "Emma" nach dem Roman von Jane Austen und "Geliebte Jane", in der es um die Autorin Jane Austen selbst geht. 




"Teufelsmond" von Ines Thorn

Nordhessen im Winter 1536. Die junge Karla flieht vor einer ungewollten Heirat und schließt sich unterwegs Pater Fürchtegott an, der im Auftrag seines Klosters als Exorzist in entlegene Dörfer geschickt wurde. 
In dem Dorf Alwerode scheint das Böse umzugehen und die Dorfgemeinschaft gibt die Schuld den Bewohnern der Michelsmühle am Dorfrand. Menschen sterben gewaltsam, auf dem Friedhof sieht man unheimliche Lichter und man spricht von Nachzehrern und Wiedergängern.
Die Zeit der Raunächte, in der die Tore zu Anderswelt sich öffnen und Geister sichtbar werden können, steht kurz bevor. Pater Fürchtegott ist sich sicher, dass etwas Merkwürdiges im Dorf vor sich geht, aber ist es wirklich etwas Unnatürliches? Zusammen mit Karla versucht er, der Sache auf den Grund zu gehen.   

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein historischer Roman, in dem es auch um Exorzismus, die Raunächte, den Glauben der Menschen an die alten Götter und Geistererscheinungen geht, das klang für mich nach guter Unterhaltung. Und so war es auch. Sicher ist "Teufelsmond" kein herausragendes Highlight unter den historischen Romanen, aber es hat mir gut gefallen. 

Die Geschichte ist gut erzählt, die Sprache nicht zu modern, aber auch nicht zu altmodisch. Die Situation im Dorf, die teilweise beklemmende Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, die Beschreibung der Gegebenheiten des Dorfes und der Mühle sehr anschaulich. 
Auch gibt es die eine oder andere Szene zum Schmunzeln, besonders wenn Else mal wieder darüber jammert, wie viel sie zu tun hat. 
Die Figuren sind bis in die kleineren "Rollen" gut ausgearbeitet, besonders Karla und Pater Fürchtegott. 

Fazit: Ein historischer Roman mit einem Hauch von Mystik, der mich gut unterhalten hat. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥





Donnerstag, 15. Juni 2017

"Fahr zur Hölle" von Kathy Reichs

Charlotte in den USA während des NASCAR-Rennwochenendes. Auf einer Müllhalde am Motor Speedway werden in einem alten Fass menschliche Überreste gefunden. Die forensische Anthropologin Temperence Brennan soll diese untersuchen und die Identität feststellen. Ein Mitarbeiter des Rennteams erzählt ihr, dass vor zwölf Jahren seine ältere Schwester Cindi und ihr Verlobter Cale spurlos verschwunden sind. Man hat nie wieder etwas von ihnen gehört oder gesehen und die Ermittlungen wurden irgendwann eingestellt. Handelt es sich bei der gefundenen Leiche um Cindi? Hat Cale seine Verlobte damals ermordet? Oder ist er selbst der Tote in dem Fass? Und was ist dran an den Gerüchten, dass Cale damals in der rechtsextremen Organisation Patriot Posse aktiv war? Haben diese Leute etwas mit dem Verschwinden der beiden zu tun?
Zusammen mit dem ehemaligen Partner des damals ermittelnden Polizisten stellt Tempe Nachforschungen. Aber irgend jemand mag das gar nicht und droht ihr, sich da rauszuhalten. Etwas, das ihr schon immer schwer gefallen ist...   

Dieser mittlerweile 14. Fall für Tempe Brennan hat mir im Gegensatz zum vorherigen mal wieder richtig gut gefallen. Von Anfang an ist Spannung da und die hält sich auch bis zum Ende. Zwischendurch gibt es immer wieder Wendungen und Unvorhergesehenes. Und dieses Mal wirft die Autorin auch nicht übermäßig viel mit Fachbegriffen und Abkürzungen um sich. 
Der Fall selbst ist gut durchdacht, der Schreibstil gewohnt flüssig und für amüsante Auflockerungen sorgen immer wieder die Momente zwischen Tempe und ihrem Kater Bird. So zum  Beispiel als dieser beleidigt ist, weil Tempe zu spät nach Hause kommt. Schließlich isst Birdie immer um sechs Uhr zu Abend. 
Einzig Andrew Ryan fehlt ein bisschen, die verbalen Schlagabtausche der beiden finde ich auch immer sehr gelungen.

Fazit: Fans der Reihe kann ich diesen Teil sehr empfehlen, er hat mir wieder Lust gemacht, auch die weiteren Teile bald zu lesen. "Fahr zu Hölle" hat mich für die Enttäuschung des Vorgängers entschädigt. 
Aber auch hier wieder der Hinweis: Das Einzige, dass die Serie "Bones" mit den Büchern gemeinsam hat, sind Name und Berufsbezeichnung der Hauptfigur. Ich erwähne das immer gerne, damit niemand enttäuscht ist....so oder so.  😉

Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥




Montag, 12. Juni 2017

"Friesenkunst" von Stefan Wollschläger

Ein Ehepaar findet findet bei ihrer Meerbude, einem Ferienhäuschen, die Leiche eines Mannes. Die Kommissare Diederike Dirks und Oskar Breithammer finden heraus, dass es sich um den regional bekannten "Maler auf dem Fahrrad" Rebert Tammena handelt. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn es gibt keine Spuren, keine Hinweise. Nur die Eintrittskarte zur Kunsthalle in Emden, die der Tote bei sich hatte, ist ein Anhaltspunkt für erste Untersuchungen. Aber je tiefer Diederike gräbt, desto unklarer wird das Ganze und sie finden keinerlei Motiv für den Mord an dem zurückgezogen lebenden Künstler.
Aber dann stößt Diederike doch auf eine heiße Spur, auf die sie ihre Schulfreundin Iba bringt, die nach einer gescheiterten Ehe zurück nach Dornum gekommen ist. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse...   

Ein Regionalkrimi aus Ostfriesland. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, als mir dieser bei rezi-suche.de vorgeschlagen wurde. Nach Kontakt mit dem Autor Stefan Wollschläger hat er mir sein Buch freundlicherweise zugeschickt. Vielen Dank noch mal dafür.
Bensersiel, Dornum, Emden...das sind alles Orte, an denen ich schon gefühlte hundert Mal gewesen bin und alleine das war schon ein kleines Highlight, diese Namen im Buch zu lesen. 
Aber auch die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, sie ist von Anfang an interessant und spannend geschrieben. Ab und zu musste ich auch schmunzeln, fühlte mich also durchweg gut unterhalten. Das zeigt schon, dass ich das Buch an zwei Tagen gelesen habe. 
Der Fall ist gut durchdacht und schlüssig aufgebaut, es gibt zwischendurch immer wieder Wendungen und Überraschungen, was die Spannung aufrecht hält, ebenso wie die Perspektivwechsel. Erzählt wird meistens aus Sicht der Ermittler, in erster Linie Diederike und aus der Ibas. Am Ende werden dann alle losen Enden zusammengeführt.

Einzig einen Punkt fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn von der Hauptkommissarin die Rede ist, wird immer nur der Nachname genannt, also es heißt dann "Dirks sagte..." oder "Dirks überlegte..." Dadurch blieb sie mir die ganze Zeit recht fremd, im Gegensatz zu anderen Personen wie Iba, die beim Vornamen genannt werden. Es hätte mir besser gefallen, wenn der Autor "Diederike" geschrieben hätte. Aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt und beeinflusst nicht meine Gesamtbewertung.

Fazit: Ein gut geschriebener, spannender Regionalkrimi aus Ostfriesland, der sich hinter den "großen" Autorennamen aus dem Norden nicht zu verstecken braucht. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥


Freitag, 9. Juni 2017

"Das Seehaus" von Kate Morton

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem Familiensitz Loeanneth entgegen. Aber diese Nacht wird alles verändern, denn ihr kleiner Bruder Theo verschwindet spurlos aus dem Elternhaus und danach ist nichts mehr wie es war. Die Familie zerbricht an dem schrecklichen Ereignis und es soll 70 Jahre dauern, bis endlich ans Licht kommt, was damals wirklich geschah.
2003: Die Londoner Polizistin Sadie wird aufgrund eines Fehlers in ihrem letzten Fall vom Dienst beurlaubt und besucht ihren Großvater in Cornwall. Beim Joggen stößt sie auf ein verfallenes Haus am See. Ihre Neugier ist geweckt und sie will das Geheimnis von Loeanneth und der Familie Edevane aufdecken.  

Ein Buch von Kate Morton, das in Cornwall spielt, war ein Muss für mich, denn dieser Teil von England ist einfach wunderschön und voller Mythen und geheimnisvoller Orte. Perfekt für eine Familiengeschichte, deren Schauplatz ein alter Landsitz ist.
Und von Anfang an hat mich das Schicksal der Edevanes gefesselt. Hauptsächlich wird aus der Perspektive von drei Personen erzählt: Sadie, Alice und Eleanor und in erster Linie geht es um das Jahr 1933 und die Ereignisse rund um die Mittsommerparty in Loeanneth. Wir erfahren aber auch, wie sich Eleanor und Anthony (Alices Eltern) kennenlernten, wie besonders ihre Beziehung war und wie der erste Weltkrieg alles veränderte. Wir lernen Alice als junges Mädchen kennen mit all ihren Plänen, Träumen und Sehnsüchten und später in der Gegenwart als ältere Frau und gefeierte Krimiautorin. 
Auch Sadie lernen wir nach und nach kennen und es wird erklärt, warum sie schließlich in Cornwall gelandet ist und in "Zwangsurlaub" geschickt wurde.

Geschickt führt die Autorin durch die Geschichte und auf den knapp 600 Seiten gibt es immer wieder neue Wendungen in der Handlung und Vermutungen darüber, was damals passiert sein muss. Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache herrlich bildhaft. Vor meinem geistigen Auge sah ich Loeanneth vor mir, lief mit Alice und ihren Geschwistern durch den Wald und den Garten, erlebte die unbeschwerten Sommertage und spürte regelrecht die Sonne auf meiner Haut. Kate Morton gelingt es sogar, mit ihrer Darstellung das Gefühl der Sommer meiner Kindheit wieder lebendig zu machen. 
Auch die Grauen des Krieges und wie sich die Erlebnisse der Heimkehrenden auf die gesamte Familie auswirken, werde  sehr gut beschrieben. Diese Teile des Buches sind sehr emotional und Eleanors Versuche, die Familie zu beschützen, haben mich berührt. Zu Anfang, als aus der Sicht von Alice erzählt wird, mochte ich ihre Mutter nicht besonders. Aber das änderte sich im Laufe der Geschichte und zum Schluss habe ich sie als starke Frau bewundert und mit ihr gelitten. 
Alice mochte ich sowohl als junges Mädchen als auch später als ältere Frau. Trotz allem hat sie ihren Weg im Leben gemacht...oder vielleicht auch gerade deswegen? 
Auch Sadie war mir von Anfang an sympathisch, denn sie lässt sich nicht beirren und folgt ihrem Instinkt. 

Am Ende werden alle losen Enden zusammengefügt, die Auflösung hat mir gefallen und ich habe das Buch mit einem zufriedenen Gefühl beendet. 
Kate Morton ist wieder eine spannende und emotionale Familiengeschichte gelungen, in der auch ein Hauch von Krimi nicht fehlt. Absolute Leseempfehlung. 

Im Taschenbuch gibt es außerdem tolles Bonusmaterial zu Cornwall und ein Interview mit der Autorin.

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥ 





Donnerstag, 8. Juni 2017

Was macht man im Urlaub...

...wenn das Wetter nicht so wirklich toll ist? Klar, man geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach und liest.

Oder geht in die Stadtbücherei und holt sich Lesenachschub. Es ist zwar nicht so, dass mein SUB nicht genug davon hergeben würde, aber gestern hatte ich mal wieder Lust, in der Bücherei zu stöbern. Nach knapp eineinhalb Stunden habe ich mir drei Seitlinge mit nach Hause genommen: "Teufelmond" von Ines Thorn,"Fingerhutsommer" von Ben Aaronovitch und einen weiteren Teil der Tempe-Brennan-Reihe von Kathy Reichs. Für die drei habe ich jetzt bis Anfang Juli Zeit. Das sollte zu schaffen sein, ich habe ja nächste Woche auch noch Urlaub.  

Und heute habe ich dann noch ein bisschen zuhause umgeräumt und im Schlafzimmer ein weiteres Bücherregal aufgestellt. Da wohnen jetzt meine historischen Romane. 😊





Samstag, 3. Juni 2017

"Der Augensammler" von Sebastian Fitzek



Alexander Zorbach hat vor einiger Zeit wegen eines Zwischenfalls seinen Job als Vermittler bei der Polizei aufgegeben und arbeitet nun als Reporter bei der Zeitung. Hier schreibt er nun eine Story über den "Augensammler". Seit ein paar Monaten entführt dieser Kinder, nachdem er die Mutter getötet hat und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sein Kind zu retten. Bisher ist das Kind jedes Mal in seinem Versteck gestorben, den Opfern fehlte jeweils das linke Auge. Die Polizei tappt im Dunkeln, denn es gibt keine brauchbaren Spuren. 
Dann taucht bei Zorbach die Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf und behauptet, sie habe den "Augensammler" in ihrer Praxis behandelt und gesehen, was er getan hat, als sie ihn berührt hat. Diese Gabe hat sie seit Jahren. Es gibt nur ein Problem, das Zorbach zweifeln lässt: Alina ist blind...  

Ungewöhnlich an dem Buch ist die umgekehrte Nummerierung der Seiten, denn es endet quasi am Anfang. Wenn man das Buch gelesen hat, macht das auch Sinn. Der Anfang ist das Ende...oder das Ende der Anfang?
Wie man bei einem Thriller von Fitzek gewohnt ist, hat mich auch "Der Augensammler" gut unterhalten. Man ist direkt in der Geschichte drin, denn der Erzähler spricht den Leser direkt an. Daneben gibt es auch Kapitel, die aus der Sicht von Alina, der Polizei und des entführten Tobias erzählen. Dadurch bleibt die Spannung erhalten. Diese wird im Laufe der Geschichte immer weiter aufgebaut, es gibt überraschende Wendungen und dann zum Schluss...nein, das verrate ich nicht. ;-) 
Auch wenn mit der Zeit klar wurde, dass der Täter jemand sein muss, der Zorbach kennt, wäre ich nicht auf diese Person gekommen. 

Alexander Zorbach ist nicht von Anfang an ein Sympathieträger für mich, aber das ändert sich mit der Zeit und zum Schluss mochte ich ihn eigentlich doch.
Alina Gregoriev dagegen mochte ich dagegen gleich von Beginn an. Und TomTom. Witzige Idee, einen Blindenhund nach einem Navigationsgerät zu benennen. 

Das Ende ist jedenfalls offen bzw. bietet Potential für eine Fortsetzung. Ich denke, als nächstes werde ich wohl "Der Augenjäger" lesen.

Fazit: Dies ist jetzt mein dritter Fitzek-Roman. "Der Augensammler" ist auf jeden Fall ein routinierter und spannender Thriller, der mich gut unterhalten hat und bei dem ich zwischendurch auch mal schmunzeln musste. Aber ich würde ich ihn jetzt nicht als Thriller-Highlight bezeichnen, auch wenn die Idee des Aufbaus ungewöhnlich ist. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥





Freitag, 2. Juni 2017

Ausblick auf den Juni

Pfingsten steht bevor, ein langes Wochenende. Und noch besser: Ich habe jetzt zwei Wochen Urlaub!! 😃

Heute werde ich wohl "Der Augensammler" beenden und dann möchte ich am Wochenende gerne "Das Seehaus" von Kate Morton beginnen. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Überhaupt habe ich mir vorgenommen in meinem Urlaub viel zu lesen. Ob das so klappt, werde ich dann sehen. 

Auch meine Hörbücher möchte ich gerne testen und zumindest mit "Hafenmord" weitermachen. 

Außerdem kommen im Juni zwei Bücher, die ich bereits bestellt habe:
Am 13. Juni erscheint mit "Spur des Feuers" der neunte Teil der Mercy-Thompson-Reihe von Patricia Briggs. 


Und Ende des Monats kommt "Shutter Man - Der Tod kennt dein Gesicht" von Richard Montanari, ebenfalls der neunte Teil dieser Reihe.



Am selben Tag erscheint auch das Buch hier, das ich bei der Lesejury leider nicht gewonnen habe. Aber die Leseprobe hat mir so gut gefallen, dass ich es mir nun trotzdem bestellt habe.



Somit ist auch der Juli lesetechnisch schon mal gerettet. *g*  

Ich wünsche euch schöne Pfingsttage, auch wenn das Sommerwetter sich vielleicht erst einmal verabschiedet. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh darüber, denn diese Schwüle ist gar nicht mein Fall.





Mittwoch, 31. Mai 2017

Monatsrückblick Mai


Und schon wieder geht ein Monat dem Ende entgegen, bald ist das halbe Jahr schon wieder vorbei.

Was hat der Mai gebracht? Auf jeden Fall ein paar neue Seitlinge für meinen SUB, denn direkt am Monatsanfang habe ich ja 6 Bücher auf dem Büchermarkt erbeutet.
Dann sind in der letzten Woche ein paar Hörbücher bei mir eingezogen, ein Medium, mit dem ich bisher nicht so gut klar kam, mal sehen, wie es mit diesen wird. Reingehört habe ich schon in "Hafenmord".


Außerdem habe ich noch das Taschenbuch von "Das Seehaus" von Kate Morton erstanden. Das werde ich wohl bald lesen.
Im Moment bin ich noch beim "Augensammler" von Sebastian Fitzek, aber bis zum Wochenende werde ich es wohl beenden können. Seine Bücher lesen sich ja recht fluffig weg. *g*
Ansonsten war in diesem Monat "Ein Sommer in Wales" ein Highlight für mich. Außerdem habe ich den zweiten Teil der "Darkest London"-Reihe von Kristen Callihan gelesen, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Und in einer Leserunde bei den Büchereulen haben wir ja den Krimi "Moorfeuer" von Nicole Neubauer gelesen.

Der Mai war also, was die Erweiterung meines SUB's angeht, auf jeden Fall erfolgreich. *g*





Montag, 29. Mai 2017

"Ein Sommer in Wales" von Constanze Wilken

Zum Inhalt:
Ally Carter arbeitet in London für das Reisemagazin "Inside Travel" und bekommt von ihrem Chef den Auftrag, nach Wales zu reisen. Es geht u. a. auch um die Grals-Legende. In dem Küstenstädtchen Aberaeron in der Cardigan Bay hat sie früher immer mit ihrer Familie den Sommerurlaub verbracht, aber im Sommer vor zehn Jahren ist etwas Schreckliches passiert. Ihr kleiner Bruder Simon ging damals auf eine Entdeckungstour zum geheimnisvollen Morlan House und später fand man seine Leiche am Strand. Die damals sechzehnjärige Ally hat sich nie verziehen, dass sie sich lieber mit dem Studenten David traf, als ihren Bruder auf seiner Tour zu begleiten. Über diesen Verlust zerbrach schließlich auch die Familie. 
Als sie nun zehn Jahre später zurückkehrt, muss sie sich der Vergangenheit und damit ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Dort trifft sie auch wieder auf David, der das schreckliche Ereignis und Ally nie vergessen hat. Zusammen beginnen sie zu recherchieren, was damals wirklich geschehen ist und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis...  

Nachdem ich letztes Jahr "Sturm über dem Meer" von Constanze Wilken gelesen habe, war klar, dass ich weitere Bücher von ihr lesen würde. Wie der Titel schon sagt, spielt auch dieses in Wales und zwar auf zwei Zeitebenen, einmal 2002 und einmal 2012. Wir lernen Ally als Teenager kennen und später als erwachsene Frau, die durch die Ereignisse der Vergangenheit traumatisiert ist, weil sie mit dem Tod ihres Bruders nie ganz abgeschlossen hat und immer Zweifel geblieben sind, ob es wirklich nur ein Unfall war. 
Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt, die Zeitsprünge sorgen für zusätzliche Spannung. Auch gibt es im Verlauf der Handlung interessante Wendungen. Und die Geschichte mit Morlan House und dem Heiligen Gral gibt dem Ganzen noch einen Hauch von Mystik.

Die Autorin lässt Wales und die Landschaft in der Cardigan Bay lebendig werden. Vor meinem geistigen Auge sah ich die terrassenförmig angelegten Ferienhäuser an der Küste vor mir, den Nebel rund um Morlan House und hörte das Rauschen des Meeres. Am liebsten hätte ich direkt meine Koffer gepackt. *g*
Ich mag ihren Schreibstil, er ist flüssig und bildhaft. Keiner der Protagonisten ist blass und farblos, jeder wird anschaulich beschrieben, aber nicht zu detailverliebt. 
Was mir noch gefallen hat: Die Autorin ist anscheinend ein Hundenarr und ich fand es schön, dass Henry auch sehr häufig eine Rolle spielt. Ich finde, gerade Tiere wie Hunde oder Katzen machen manche Geschichten einfach authentischer.  

Das Ende ist schlüssig und funktioniert, auch wenn nicht alles restlos geklärt wird. Aber dadurch wirkt die Geschichte für mich auch realistischer. 

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman, mit Spannung, Herz und Humor, aber nicht zu romantisch und keineswegs kitschig. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥


©Blackfairy71




Freitag, 26. Mai 2017

Erstveröffentlichung von "Dracula" heute vor 120 Jahren

26. Mai 1897. An diesem Tag wurde der Klassiker "Dracula" von Bram Stoker zum ersten Mal veröffentlicht. 

Sieben Jahre arbeitete Bram Stoker an seinem Roman. Er starb 1912 in dem Glauben, dass er damit einen Ladenhüter geschrieben hatte, denn der große Erfolg blieb zunächst aus. Erst zehn Jahre nach seinem Tod war die Welt anscheinend bereit für "Dracula". Heute gibt es kaum jemanden auf der Welt, der noch nicht von dem untoten Grafen gehört hat.
Diese Bekanntheit von "Dracula" hat natürlich auch mit den zahlreichen Verfilmungen zu tun. Ich kenne allerdings nur einen Film, dessen Handlung so nah an der des Buches ist, wie die Version von Francis Ford Coppolla.


Dacre Stoker, der Ur-Großneffe von Bram Stoker, glaubt übrigens, dass sein Onkel geplant hatte, noch eine Fortsetzung zu schreiben und begründet das damit, dass Dracula im Buch durch einen Schwertstoß ins Herz stirbt. Aber jedes Kind weiß schließlich, dass man einen Vampir nur durch einen Holzpflock töten kann. ;-)

Für mich hat die Geschichte von "Dracula" auch nach 120 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren. Und ich hätte Bram Stoker gewünscht, dass er noch erlebt hätte, welch ein Meisterwerk er geschaffen hat. 


Mittwoch, 24. Mai 2017

Auf ins lange Wochenende

Juhuuu! Heute ist gefühlter Freitag, denn nach dem Feiertag morgen habe ich am Brückentag frei. 😊

Und wenn der Wetterbericht stimmt, wird das ja ein richtig sonniges und sommerliches Wochenende. Hoffentlich nur nicht wieder gleich so ein heftiger Temperaturanstieg, dass mein Kreislauf schlappmacht. 

Zumindest habe ich ja genug Bücher, um einfach nur faul herum zu liegen und zu lesen.  Oder zu hören, denn gestern habe ich bei Thalia zugeschlagen. Die hatten ein Angebot für Hörbücher unter 5 Euro und nun sind gleich fünf davon zu mir unterwegs, u. a. "Der entschwundene Sommer" von Rebecca Martin und "Hafenmord" von Katharina Petersen. 
Ich bin gespannt, denn eigentlich bin ich ja nicht so der Hörbuchtyp, schweife dann oft ab. Aber wenn man so auf dem Balkon sitzt und einfach das Wetter genießt und sich von den Worten berieseln lassen kann...wer weiß, vielleicht werde ich ja doch noch zum Buchhörer. Als Kind habe ich schließlich Hörspielcassetten geliebt und rauf und runter gehört. 😏


Ich wünsche euch einen schönen Feiertag und allen Glücklichen, die ebenfalls Freitag frei haben, ein schönes, langes und sonniges Wochenende mit viel Zeit für eure Seitlinge. Und den Anderen, dass die Arbeitszeit schnell verfliegt. 




Montag, 22. Mai 2017

"The Darkest London - Im Bann des Mondes" von Kristen Callihan


In diesem zweiten Teil der Darkest-London-Trilogie von Kristen Callihan steht die zweite der drei Schwestern Ellis im Vordergrund, Daisy. Seit einem Jahr ist sie in der Öffentlichkeit die trauernde Witwe, aber innerlich ist sie froh, ihren brutalen Ehemann losgeworden zu sein. Nun ist die Zeit der Trauer vorbei und Daisy will sich auf einem Ball endlich einmal wieder amüsieren. Aber dann taucht dort ein Ungeheuer auf, tötet zwei Menschen auf brutale Art und verletzt auch Daisy schwer. Ian Ranulf, Lord Northrup, rettet Daisy und erzählt ihr, dass sie von einem Werwolf angegriffen wurde. Durch ihre Schwester Miranda und deren Ehemann Archer weiß sie zwar, dass es das Übernatürliche gibt, aber ein Werwolf? Doch Ian ist sich sicher, denn er selbst ist ein Lykaner, mit dem Wolfsgen geboren und Angehöriger eines mächtigen schottischen Clans. Er macht Jagd auf den Werwolf, der bereits mehrere Menschen ermordet hat und anscheinend hinter Daisy her ist.
Dabei kommen die beiden sich zwangsläufig näher und es prallen zwei Sturköpfe aufeinander. Daisy ist für die damalige viktorianische Zeit eine selbstbewusste Frau und Ian sehr dominant, denn eigentlich sollte er der Alpha seines Clans sein, lehnte diese Position aber zugunsten seines Bruders ab. Der verbale Schlagabtausch der beiden hat mich oft schmunzeln lassen. 
Aber kann es eine Zukunft für Ian und Daisy geben? Er ein unsterblicher Lykaner, sie eine normale Frau, die altern und irgendwann sterben wird? Dann erfährt Daisy allerdings etwas, dass vieles ändert.

Nach "Kuss des Feuers", in dem Miranda die Hauptfigur ist, die durch ihre Gedanken Feuer entzünden kann, geht es hier nun um ihre ältere Schwester Daisy. Die Geschichte wird zwar in der Erzählperspektive beschrieben, aber manchmal aus der Sicht von Ian und manchmal aus der von Daisy. 
Beide kannte ich schon aus dem ersten Teil, wo sie kleinere Auftritte haben. 
Ian und Daisy waren mir von Anfang an sympathisch, besonders Daisy, die als Witwe in den Konventionen der damaligen Zeit gefangen ist und oft das Gefühl hat, keine Luft zu bekommen. Dabei will sie doch nur leben und sich amüsieren. Ian erkennt ihr wahres Wesen und möchte sie aus ihrem Käfig befreien. Dabei muss er auch einen Teil von sich preisgeben, den er lange in sich vergraben hatte.
Neben der Geschichte zwischen Daisy und Ian beschreibt die Autorin die Suche nach dem Werwolf sehr spannend und interessant. Sie bringt auch weitere übernatürliche Wesen ins Spiel, die fast schon ein wenig an Steampunk erinnern. Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und bildhaft. Die Sprache ist nicht zu altmodisch, aber der damaligen Zeit schon angemessen. Bei den Szenen im nächtlichen London kann man den wabernden Nebel beinahe fühlen und den Gestank der Straßen riechen. 
Durch einige Wendungen bei der Jagd nach dem Werwolf blieb die Spannung durchweg bis zum Ende erhalten. Hier wurden dann die Fäden der Handlung zu einem schlüssigen Ende zusammengeführt.  

Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausblick auf Teil 3 "Winterflammen", in dem es um die dritte der Ellis-Schwestern geht: Poppy. 

Fazit: Ein historischer Fantasyroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat, mit Spannung, Herz und Humor.

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥

The Darkest London:
1. Kuss des Feuers
2. Im Bann des Mondes
3. Winterflammen




"Moorfeuer" von Nicole Neubauer

Klappentext:
In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten?

Dies ist nach "Kellerkind" der zweite Fall für Hauptkommissar Waechter und sein Team, dem auch die Polizeibeamten Hannes Brandl und Elli Schuster angehören sowie ein Kollege, der wegen seiner ruhigen Art nur "Hüter des Schweigens" genannt wird. Anfangs irritierte mich das ein wenig, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. *g*
Das Münchener Team soll die Kollegen von der Erdinger Kripo vor Ort unterstützen, denn der Fall erweist sich als sehr schwierig und knifflig. Die Tote war zu Besuch bei ihrer Tochter im alten Bauernhaus im Freisinger Moos, in dem sie früher selbst lebte und es scheint, als würden erste Spuren weit in die Vergangenheit reichen. Liegt der Grund für den brutalen Mord vielleicht Jahrzehnte zurück, in einer Zeit, als die Menschen noch an Hexen glaubten? Waechter forscht nach, aber der Leiter der Ermittlungen, Lanz, hält das für "Schmarrn".
Einen großen Teil des Buches nimmt auch das Privatleben der Ermittler ein. Hannes Brandl hat Probleme in seiner Patchworkfamilie und Waechter scheint keinen Sinn für Sauberkeit und Ordnung zu haben, untertrieben ausgedrückt.
Den Täter hatte ich zunächst gar nicht auf dem Schirm, erst zum Ende hin vermutete ich das Richtige. Obwohl es mich ein wenig gestört hat, wie man ihm letztendlich auf die Schliche gekommen ist.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, es war auch spannend und der Schreibstil der Autorin flüssig , lebendig und anschaulich. Das alte Bauernhaus im Moor konnte ich jedes Mal direkt vor mir sehen. Auch musste ich manchmal schmunzeln bei einigen Sprüchen der Protagonisten. Die Hauptfiguren wie Waechter, Hannes und Elli haben Ecken und Kanten und sind keine Supercops, das hat mir gut gefallen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. 
Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn es mehr um den Mordfall und etwas weniger um das Privatleben der Ermittler gegangen wäre. Ich denke, das hätte die Geschichte noch interessanter und spannender gemacht. 

Alles in allem kann ich das Buch aber trotzdem empfehlen, denn ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben und werde sicher auch den nächsten Teil lesen. 

Danke noch mal an das Team der Büchereule für die Organisation und an die Autorin, dass sie sich die Zeit genommen hat, an der Leserunde teilzunehmen. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥






Freitag, 19. Mai 2017

Buchstabensalat am Freitag


Das Wetter lädt heute zum Lesen ein, jedenfalls bei uns. Ob es so am Wochenende bleibt, wird man sehen.

Ich bin gerade in der Leserunde zu "Moorfeuer" dabei, aber ich werde das Buch heute oder morgen beenden können.

Dann werde ich mit "Im Bann des Mondes" von Kristen Callihan weitermachen, welches ich schon zwei Mal unterbrochen habe. Nicht, weil es so schlecht ist, sondern einmal für das Testlesemanuskript eines Krimis und dann für die jetzige Leserunde. Aber nun will ich auch langsam wissen, wie es mit Daisy und Ian weitergeht.

Danach mal sehen, was ich dann lese. Der SUB gibt ja genug her. *g*

Ich wünsche ein schönes Wochenende und hoffe, ihr habt auch ein wenig Zeit für eure Seitlinge.






Samstag, 6. Mai 2017

Meine Beute vom Büchermarkt

Gestern hätte ich es ja nicht für möglich gehalten, aber der Wetterbericht stimmte tatsächlich und es war heute sonnig und sogar relativ warm. Also perfekt, um auf dem Büchermarkt zu stöbern. 

Gleich am ersten Stand entdeckte ich drei Bücher, die auf meiner Wunschliste standen. Für insgesamt 6 Euro wanderten sie in meinen Rucksack. 
Später kamen noch drei weitere Romane hinzu. So habe ich dann heute 13,50 Euro für sechs Bücher ausgegeben. Das ist für mich mehr als okay. Und die Mischung stimmt auch: zwei Thriller, zwei historische Romane und zwei Mal Belletristik aus dem Bereich Familiengeschichten und -geheimnisse. 






Freitag, 5. Mai 2017

Buchgewinn zur Leserunde


Freu! Noch eine gute Nachricht zum Wochenende. Gerade kam die Mail, dass ich bei den Büchereulen zu einer Leserunde ein signiertes Buchexemplar gewonnen habe.



Die Autorin Nicole Neubauer wird die Leserunde begleiten. Am 10. Mai soll es losgehen, wenn alle ihre Bücher pünktlich erhalten haben.






Buchstabensuppe zum Wochenende


Hach, so kurze Arbeitswochen sind doch was Feines. Schon ist wieder Wochenende. 😃  
Und das ist gut so, denn morgen geht es auf zum Büchermarkt. Hoffen wir mal, dass der Wetterbericht stimmt und tatsächlich die Sonne scheint. 

Außerdem habe ich heute mal meine Vorbestell-Liste beim großen A abgeschickt, so dass in den nächsten Monaten ein paar Neuerscheinungen bei mir ankommen werden von Linda Castillo, Chris Carter, Patricia Briggs und Richard Montanari. Dann geht es endlich mit meinen Lieblingsserien weiter.

Ansonsten werde ich mich am Wochenende zum einen weiter mit einem Krimi beschäftigen, den ich vorab testen darf. Und dann möchte ich natürlich auch "Im Bann des Mondes" weiterlesen. Dieser historische Fantasyroman gefällt mir wirklich gut. 

Und wenn noch Zeit ist und das Wetter mitspielt, mache ich vielleicht den Balkon noch weiter ein bisschen "frühlingsfit". 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit viel Zeit für eure Seitlinge. Vielleicht könnt ihr sie ja mitnehmen auf den Balkon oder in den Garten, damit sich auch mal an die frische Luft kommen. 





Dienstag, 2. Mai 2017

Gewinne! Gewinne! Gewinne!

Wie versprochen habe ich heute den Gewinner meiner Verlosung zum Welttag des Buches und der Aktion Blogger schenken Lesefreude gezogen. 

Krötendreck und Schneckenschleim, wer wird der Gewinner sein?


Und das Los fiel auf.....tadaaaa!!....pbcat.blog, auch bekannt als die Wortspielerin. Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde dich bald, damit ich dir deinen Gewinn auch zeitnah zuschicken kann. 

Allen Anderen danke ich fürs Mitspielen, auch wenn es leider nicht geklappt hat. Aber ich würde mich freuen, wenn vielleicht ein paar von Euch ab und zu mal wieder auf meinem Blog vorbei schauen. Und vielleicht gewinnt Ihr ja beim nächsten Mal. 





Sonntag, 30. April 2017

Verlängerung der Verlosung

Hallo Zusammen!

Ihr könnt noch bis zum 2. Mai um 12 Uhr mittags an meiner Verlosung teilnehmen.

Zur Verlosung

Am Abend werde ich dann die Auslosung starten und den Gewinner bekanntgeben und benachrichtigen. 

Ich hoffe, Ihr habt in den Kommentaren alle eine Kontaktmöglichkeit angegeben. ;-)









Freitag, 28. April 2017

Langes Lesewochenende

Juhuu! Es ist Freitag und mit dem Feiertag am Montag haben wir ein langes Wochenende und somit noch mehr Zeit zum Lesen.

Ich habe gestern mit dem zweiten Teil der Darkest-London-Reihe von Kristen Callihan begonnen: "Im Bann des Mondes". Bisher gefällt es mir sehr gut, das werde ich dann mal weiterlesen.

Und wenn das Wetter tatsächlich gut wird, werde ich mich auch mal um unseren Balkon kümmern und die Winterblumen schon mal entsorgen. 

Und denkt dran, Mädels, für Sonntag schon mal die Besen aufzuhübschen, denn schließlich ist Walpurgisnacht, das keltische Frühlingsfest Beltane. Mehr dazu könnt Ihr auf meinem anderen Blog lesen. 

Walpurgisnacht


Also habt ein schönes Wochenende! 

Mittwoch, 26. April 2017

"Die Tochter des letzten Königs" von Sabrina Qunaj

Wales 1093: Nesta ist acht Jahre alt, als Normannen ihr Heim in Dinefwr überfallen, die meisten ihrer Familie ermorden und sie selbst als Gefangene mitnehmen nach Shrewsbury Castle, dem Hauptsitz der Familie de Montgomery. Arnulf de Montgomery ist klar, dass sie mit ihrem königlichen Blut eine wertvolle Geisel ist. Ein paar Jahre wächst sie dort auf und leidet vor allen Dingen unter dem grausamen Burgherren. Als dann eines Tages der König William Rufus zu Besuch kommt, erregt Nesta die Aufmerksamkeit des Bruders des Königs, Henry de Normandie. Henry nimmt sie schließlich mit an den Hof in London und Nesta lernt ein ganz neues Leben kennen. Mit den Jahren wird klar, dass Henry mehr als nur Freundschaft für Nesta empfindet und auch Nesta fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber dann stirbt William und Henry wird König. Damit zerplatzen Nestas Träume von einer gemeinsamen Zukunft. Henry heiratet eine schottische Königstochter und Nesta wird eine ihrer Hofdamen.  
Schließlich gibt Henry sein Mündel einem von Nestas Feinde aus ihrer Kindheit zur Frau und mit ihm geht sie zurück nach Wales. Wird es durch diese Verbindung wirklich gelingen, dem Land ihrer Vorfahren endlich Frieden zu bringen? Denn auch die walisischen Rebellen wissen, dass sie als Fürstentochter der Schlüssel zur Macht in Wales ist. 



Ich muss sagen, ich habe lange keinen historischen Roman gelesen, der mich so mitgerissen berührt hat. Und das lag zum großen Teil an der Hauptfigur. Ich mochte Nesta von Anfang an, habe mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Ihr Mut, ihre Loyalität und ihr Stolz haben mich sehr berührt. Die Autorin hat ihren inneren Kampf sehr gut rüber gebracht. Zum Einen ist da das Land ihrer Väter, ihre Heimat, die ihr eigentlich zusteht. Aber sie möchte auch nichts lieber, als das endlich Ruhe und Frieden in Wales herrscht. Und dafür ist sie bereits, viel zu tun und Opfer zu bringen, ebenso für ihre Familie.
Auch ist es Sabrina Qunaj wunderbar gelungen, Fiktion und historische Figuren und Ereignisse miteinander in Einklang zu bringen, so dass man sich durchaus vorstellen kann, dass alles wirklich so passiert sein könnte. Im Nachwort steht einiges zu ihren Recherchen und man erfährt noch mehr über Nesta und ihre Familie. Auf jeden Fall merkt man dem Buch die gute Recherchearbeit an und dass es mit viel Herzblut geschrieben wurde. 

Der Schreibstil gefällt mir gut, die Sprache ist nicht zu modern, aber schon dem Leser von heute angepasst. Das Ganze ist anschaulich erzählt und die Beschreibung der walisischen Landschaft hat mich direkt beim Lesen dabei sein lassen. Man erfährt viel über geschichtliche Ereignisse und Zusammenhänge und auch die Mystik des Landes kommt nicht zu kurz. Als Beispiel sei da der Milan genannt oder auch der Brauch von Calan Haf, dem walisischen Beltane. 

Neben Nesta haben mir die Darstellung von Henry und Gerald am besten gefallen. Als König ist Henry als erstes für sein Land verantwortlich und sicher muss er da oft Entscheidungen treffen, die er als "normaler" Mann vielleicht nicht so entschieden hätte. Ich denke, trotz allem war er ein guter König für die damalige Zeit. 
Gerald de Windsor mochte ich auch und manchmal dachte ich, dass Nesta ihm gegenüber unfair ist, denn immerhin hat er sie damals gerettet. Über die Entwicklung bei beiden habe ich mich deswegen dann auch gefreut.
Auch bleibt eigentlich keiner der vielen Charaktere im Buch blass und farblos, jeder hat irgendwie seine oder ihre Geschichte und nichts ist nur schwarz oder weiß. Selbst Owains Beweggründe konnte ich teilweise nachvollziehen, auch wenn er jetzt nicht wirklich ein Sympathieträger ist. 

Ich fand es jedenfalls sehr interessant, mit Nesta ein weiteres Mitglied der Tudor-Dynastie kennen zu lernen und habe sie sehr gerne über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren durch die Höhen und Tiefen  ihres Lebens begleitet. Und ich werde auf jeden Fall die Forsetzungen "Das Blut der Rebellin" und "Der Ritter der Könige" auch lesen.

Fazit: Ein rundum gelungener historischer Roman mit einer mutigen und sympathischen Heldin, spannend und lebendig erzählt, mit Herz und auch Humor. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥




Sonntag, 23. April 2017

Zum heutigen Welttag des Buches

Ich hoffe, ihr hattet oder habt noch einen schönen Welttag des Buches.

Ich konnte heute doch noch ein bisschen lesen und so den Tag auch entsprechend "feiern". :-)






Samstag, 22. April 2017

Buchverlosung zum Welttag des Buches


Da ich morgen tagsüber nicht zuhause bin, schreibe ich heute schon mal mehr zu meiner Verlosung. 

Wie schon vorgestellt, könnt Ihr hier von Mary Higgins Clark den Thriller "Du entkommst mir nicht" gewinnen.  



Zum Inhalt: Als die Strafverteidigerin Emily in das Haus ihrer urgroßmutter zieht, ahnt sie nichts von den schrecklichen Funden, die man auf dem Grundstück machen wird: die sterblichen Überreste zwei Frauen, die im Abstand von 100 Jahren verschwanden. Emily forscht nach und kommt der Wahrheit gefährlich nahe und damit einem Killer, der keine Gnade kennt...

Das Buch ist eine sehr schöne Sonderausgabe als Hardcover und natürlich neu und ungelesen. 

Und wie könnt ihr das Buch gewinnen? Ganz einfach. Schreibt einfach ab morgen hier einen Kommentar. Ihr habt Zeit bis zum 30. April, denn in der Walpurgisnacht wird dann die Hexe ihren Zauberstab nehmen und den Gewinner auswählen. 😉

Viel Glück und euch allen einen schönen Welttag des Buches!





Freitag, 21. April 2017

Der Countdown läuft....


In zwei Tagen ist es endlich soweit: Welttag des Buches. Und damit startet auf vielen Blogs die Aktion "Blogger schenken Lesefreude". Auch bei mir. 

Ich stelle Euch hier schon mal kurz vor, welches Buch ich verlosen werde:




Neugierig geworden? Dann schaut am Sonntag doch wieder vorbei, da gibt es weitere Infos. 

Bis dahin wünsche ich euch schon mal ein schönes Wochenende. Die Wetteraussichten laden ja zum Lesen auf der Couch ein. 





Dienstag, 18. April 2017

Noch fünf Mal schlafen...

Dann ist Feiertag der Leseratten und Büchereulen. Der "Welttag des Buches" steht vor der Tür.

Dieses Jahr werde ich auch wieder bei dieser Aktion dabei sein:



Mehr dazu in den nächsten Tagen. Schaut einfach wieder vorbei.


Donnerstag, 13. April 2017

Das lange Osterwochenende steht vor der Tür


Und die Wetteraussichten laden wohl eher zum Lesen auf der Couch ein, als zum Eiersuchen draußen im Freien. 

Nun, wir sind auf jeden Fall von Freitag bis Montag in Trier und schauen uns die alte Römerstadt an. Hoffentlich nicht im Dauerregen.  😩

Jedenfalls werde ich mein Buch "Die Tochter des letzten Königs" mitnehmen und vielleicht komme ich ja zwischendurch doch mal ein wenig zum Lesen. 

Ich wünsche euch ein schönes und gemütliches Osterfest und vielleicht legt der Osterhase ja doch das eine oder andere Buch ins Nest. 

Freitag, 7. April 2017

10 Jahre eine Büchereule


Am 8. April 2007 habe ich mich im Bücherforum "Die Büchereule" angemeldet. Morgen bin ich also seit 10 Jahren eine Büchereule und immer noch sehr gerne dort. 


Insgesamt hat das Forum mehr als 12.000 angemeldete User, sicher sind nicht alle davon aktiv, aber trotzdem ist im Eulennest immer ganz schön was los. Es gibt Büchervorstellungen, Rezensionen sortiert nach Themen und Genres, Leserunden und jede Menge Plauderthemen und Challenges. Und natürlich die legendären Eulen-Wichtelaktionen. 😊

Ich fühle mich jedenfalls bei den Büchereulen sehr wohl und hoffe, dass es noch viele Jahre bestehen wird. 

Schaut doch mal vorbei: Büchereule.de

Buchstabensalat zum Wochenende


Es ist mal wieder Freitag. Und das ist auch gut so. 😊

Gestern habe ich mit dem ersten Teil einer historischen Krimireihe von Derek Meister begonnen: Rungholts Ehre. Es liegt schon länger auf meinem SUB und jetzt war es einfach mal "dran". Die ersten 50 Seiten habe ich geschafft und es scheint auch gut zu werden. Allerdings sind die mehr als 500 Seiten recht klein geschrieben, da werde ich wohl bis Montag nicht so weit kommen.
Denn am Montag beginnt in einem Bücherforum eine Minileserunde zu Sabrina Qunajs "Die Tochter des letzten Königs". Na mal sehen, vielleicht unterbreche ich den Herrn Rungolt dann halt. Ich lese nämlich ungern zwei Bücher gleichzeitig, zumindest, wenn es dasselbe Genre ist.

Ansonsten mal schauen, was das Wochenende bringt. Der Sonntag soll ja richtig schön werden. Das passt, denn da sind wir auf einem Oldtimertreffen. 😉

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit ausreichend Lesezeit. 









Donnerstag, 6. April 2017

"Ostseetod" von Eva Almstädt


In einem Dorf an der Ostsee verschwindet ein elfjähriges Mädchen. Kommissarin Pia Korittki von der Polizei in Lübeck ermittelt mit ihren Kollegen auf Hochtouren. Aber die Einwohner von Grotenhagen sind der Meinung, die Polizei unternimmt nicht genug und formen selbst eine Bürgerwehr. Bald darauf wird im Wald erhängt an einer Brücke die Leiche eines Mannes gefunden. War es Selbstmord und er der Entführer von Lara? Oder war es doch Mord? Gibt es überhaupt eine Verbindung zwischen ihm und dem Mädchen?
Pia weiß, dass jede Sekunde zählt. Sie ist selbst Mutter und kann gut verstehen, was die Angehörigen durchmachen. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen...

"Ostseetod" ist schon der 11. Fall für Pia Korittki, die gleich zu Beginn ihre Beförderung feiert. Mit Martin Rist hat sie nun leider auch einen neuen Vorgesetzten und die Zusammenarbeit wird nicht einfach werden. Es dauert dann auch nicht lange, bis es knallt zwischen den beiden.
Ich selbst habe erst bei Band 9 mit der Reihe begonnen und kann sagen, ich hatte keine Schwierigkeiten so spät erst einzusteigen. Hier taucht zwar jemand aus Pias Vergangenheit auf, der wohl in früheren Teilen schon mal dabei war, aber ich konnte dem Ganzen trotzdem folgen. Die Autorin liefert ausreichend Erklärungen für Quereinsteiger. 😊

Wie auch in den beiden anderen Teilen davor, nimmt man als Leser auch am Privatleben einiger Ermittler teil, allen voran an dem von Pia. Das Private nimmt aber nicht zu viel Raum ein, der Kriminalfall und die Ermittlungen stehen auf jeden Fall im Vordergrund.

Was den Fall betrifft, so ist der gut geschrieben, spannend erzählt und von Beginn an logisch aufgebaut. Ich hatte zwar irgendwann eine Ahnung, was den Täter betrifft, aber ganz sicher war ich mir bis zum Schluss nicht.
Das Leben in dem Dorf kann ich mir durchaus so vorstellen und ich empfand das Ganze deswegen auch als durchaus realistisch.
Die Charaktere sind authentisch, vielschichtig und kleine menschliche Schwächen machen sie sympathisch, besonders die der Ermittler wie Pia oder Broders.
Die anschaulichen Landschaftsbeschreibungen an der Ostsee machen das Buch zu einem unterhaltsamen und lesenswerten Regionalkrimi.

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥




Freitag, 31. März 2017

Nur mal so...weil Freitag ist ;-)


Dieses Bild passt einfach sowas von gut auf alle Bücherwürmer, das möchte ich euch nicht vorenthalten:




In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles, sonniges und lesereiches Wochenende.


Donnerstag, 30. März 2017

"Dünentod" von Sven Koch

Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer. 

Bei einem Hafenfest in Wilhelmshaven wird die Polizistin Ceylan niedergestochen. Femke Folkmer, die nach den Ereignissen in Werlesiel nun bei der Kripo in Wilhelmshaven arbeitet, ist bei ihr, kann den Angriff aber in der Menschenmenge auch nicht verhindern. Da Femke wegen persönlicher Verwicklung eigentlich nicht ermitteln darf, spürt sie Tjark Wolf auf, der nach Werlesiel suspendiert wurde und in Dänemark untergetaucht ist. Er kommt zurück nach Ostfriesland und zusammen mit Femke und ihrem Kollegen Fred sucht er nach dem Täter. Dabei stoßen sie auf rivalisierende Motorradgangs und einen Mann, der nach einem Waffenkauf offensichtlich Größeres plant. Auf seinem Hof finden sie jede Menge Material zum Bau von Bomben sowie Pläne der Nordseefähren. Was hat er vor? Können Tjark und Femke ihn noch rechtzeitig stoppen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der eigentliche Klappentext ist meiner Meinung nach unpassend, denn er erzählt im Grunde nur das, was im letzten Drittel des Buches passiert und verrät auch schon viel zu viel über die Geschichte. Wahrscheinlich, um möglichst viel Spannung und Action zu versprechen. 
Dabei wäre das eigentlich gar nicht nötig, denn die Geschichte entwickelt sich gewohnt spannend bis hin zum Showdown. Dafür sorgen auch die ständigen Wechsel in der Erzählperspektive, denn es wird kapitelweise aus der Sicht von Femke, Tjark oder des Täters erzählt. Oft kommt es zum Cliffhanger, was natürlich den Leser dazu bringt, dran zu bleiben. Dafür sorgen auch die oft sehr kurzen Kapitel, besonders zum Schluss. 

Zu den Charakteren: Femke Folkmer ist ja nun nicht mehr im kleinen Werlesiel als Polizistin tätig, sondern bei der Kripo in Wilhelmshaven. So ganz ist sie damit nicht zufrieden, denn das Aufgabengebiet ist hier natürlich ein anderes und bringt mehr Verantwortung mit sich. Dass sie an sich zweifelt, kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem meistert sie ihren Job sehr gut, als es darauf ankommt.
Tjark Wolf, der Comicfan, sieht sich und seine Kollegen Ceylan, Fred und Femke mehr als einmal als die "Fantastic Four" und diese gilt es zu beschützen. Für ihn sind sie sowas wie seine Familie und das macht ihn sympathisch. Er handelt meistens, ohne an die Konsequenzen zu denken, was in seiner Situation natürlich fatal ist, wenn er seinen Job wiederbekommen möchte. Ein Hitzkopf mit einem guten Kern, würde ich sagen. 

Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich den ersten Teil gelesen habe und ich konnte mich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern. Das war aber nicht schlimm und zeigt, dass man "Dünentod" auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. 
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, alleine schon wegen der Locations, die mir sehr bekannt sind, da ich schon oft in Ostfriesland an der Küste war. So einen Wiedererkennungswert finde ich immer klasse. Auch wenn ich jetzt sicher immer an diese Geschichte denken werde, wenn ich mal wieder in Bensersiel am Hafen stehe und eine Fähre auf dem Weg nach Langeoog sehe...

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥




Montag, 20. März 2017

Zum Frühlingsanfang


Das heutige Google-Doodle finde ich zu knuffig, das muss ich einfach hier posten zum Frühlingsbeginn. Dabei muss ich an unseren Kasimir denken. *g*







Sonntag, 19. März 2017

"Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten" von Robert C. Marley



London 1893. Der Goldschmied Gordon Wigfield wird tot in seiner Werkstatt aufgefunden, brutal ermordet. Chief Inspector Donald Swanson von Scotland Yard übernimmt den Fall. Und es dauert nicht lange, da wird ein weiterer Toter aufgefunden, ebenfalls aus der Goldschmiedebranche. Wer hatte es auf die Männer abgesehen? Und was hat der berüchtigte Hope-Diamant damit zu tun?
Bei ihren Ermittlungen stoßen Swanson und sein Sergeant auch auf so berühmte Persönlichkeiten wie Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle.  Sind sie ebenfalls in die Morde verwickelt?

"Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten" ist der erste Teil der historischen Krimireihe, die im viktorianischen London spielt. Ich hatte bisher nur Gutes davon gehört und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. 
Von Anfang an wurde ich gut unterhalten, der Schreibstil gefiel mir. Die Sprache ist authentisch, würde ich sagen, nicht zu modern, aber auch nicht zu altmodisch. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und glaubwürdig dargestellt. 
Manchmal musste ich schmunzeln, denn zwischendurch gibt es immer wieder Momente mit dem bekannten englischen Humor. 
Gut gefallen hat mir auch, dass Marley bekannte Figuren in die Story eingebaut hat, die tatsächlich gelebt haben, wie Oscar Wilde oder Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle. 
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Ganz zum Schluss hatte ich zwar einen Verdacht bezüglich des Täters, aber bis dahin tappte ich im Dunkeln. 

Alles in allem ein vielversprechender Auftakt zu einer historischen Krimireihe, die auf jeden Fall weiter verfolgen werde. Teil 2 lautet "Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper". Hierauf wird auch schon im "Hope-Diamant" ein paar Mal kurz eingegangen und ich bin gespannt, wie der Autor das Ganze umgesetzt hat.


Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥