"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Sookie Stackhouse - Es geht weiter

Gerade erst ist der 11. Band der Serie erschienen, den ich aber noch nicht gelesen habe.
Heute habe ich zu meiner Freude gesehen, dass bei Amazon bereits Band 12 vorbestellt werden kann und er kommt im März 2013 heraus.

Titel: Cocktail für einen Vampir

Zum Inhalt:
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, wird von den neuesten Entwicklungen in Bon Temps/Louisiana mitten ins Herz getroffen: Erst ertappt sie Eric, ihren Vampir-Liebhaber, in flagranti mit den Fangzähnen im Hals einer anderen Frau. Kurze Zeit später wird ebendiese Frau tot in Erics Garten gefunden. Ein besonders ungünstiger Zeitpunkt für einen solchen Skandal, denn gerade weilt der Vampirkönig von Louisiana, Arkansas und Nevada in der kleinen Stadt. Es ist an Sookie und Bill, dem für die Region zuständigen Vampirermittler, das Verbrechen aufzuklären. Und dann wird Sookie selbst zur Zielscheibe. Wer ist ihr Feind?

Aber erst mal muss ich "Vampir mit Vergangenheit" lesen...

Samstag, 26. Mai 2012

Harry Dresden: Weiße Nächte (von Jim Butcher)

Magier Harry Dresden wird von Cop Karrin Murphy an den Tatort eines Mordes gerufen. Im ersten Moment sieht es wie Selbstmord aus, aber Harry erkennt schnell die Zeichen. Es war Mord und zwar mit Hilfe übernatürlicher Kräfte.
Und es stellt sich heraus, dass dieses Opfer nicht das erste war. Junge Frauen, die sich mit Magie befassen, aber nicht so mächtig sind wie z.B. Harry Dresden, wurden ermordet. Und das nur, um Harry auf den Plan zu rufen.
Das macht ihn wütend und er schwört, der Sache auf den Grund zu gehen. Und das ist genau das, was der Drahtzieher dieser Morde will. Denn er verfolgt ein viel größeres Ziel und unwichtige Hexen sind nur Collateralschäden.
Aber Harry Dresden wäre nicht der mächtige Magier, wenn er nicht schon einen Plan zur Bekämpfung der bösen Jungs in der Tasche hätte. 




Lange habe ich auf dieses Buch gewartet, die Veröffentlichung wurde ja leider immer wieder verschoben. Aer wie immer hat sich das Warten gelohnt. 
Die Story ist spannend und fesselnd geschrieben, mit wie immer witzigen und selbstironischen Einlagen. Mouse und Mister sind wie immer für eine Portion Humor gut,
ebenso Bob, der Schwerenöter. 
Und besonders eine Situation in Thomas' Wohnung, als Harry seinen Bruder sucht und vom Sicherheitsdienst überprüft wird, ist einfach köstlich. 

Es gibt ein Wiedersehen mit dem Chicagoer Gangsterboss Marcone und Harry erfährt etwas, das ihn seine Meinung zu dem gefährlichen Verbrecher zuminderst ein wenig ändern lässt.
Auch andere alte Bekannte sind mal wieder dabei.

Eigentlich denkt man ja, irgendwann fällt Jim Butcher bestimmt nicht mehr viel ein, um dem vorherigen Band gerecht zu werden. Aber weit gefehlt. Zum Glück.


Jetzt heißt es warten auf die Fortsetzung "Kleine Gefallen"...

Freitag, 25. Mai 2012

Heute neu bei mir eingezogen

Die nachfolgenden Bücher habe ich schon vor längerer Zeit vorbestellt und heute sind sie  hier eingetroffen.

Charlaine Harris: Vampir mit Vergangenheit
Es ist Frühling in Bon Temps, und er bringt für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, einige Enthüllungen, die ihr Leben ziemlich auf den Kopf stellen werden ... Wieder einmal scheint Sookie Probleme geradezu magisch anzuziehen. Diesmal wird sie Zeugin, als eine Brandbombe auf Sam Merlottes Bar geworfen wird. Alles deutet auf einen Überzeugungstäter hin, der es auf Gestaltwandler abgesehen hat. Doch Sookie glaubt nicht recht an diese einfache Lösung. Gemeinsam mit Sam versucht sie, den wahren Schuldigen zu finden. Außerdem lässt sie sich unvorsichtigerweise in die komplizierten Pläne der Vampire Eric und Pam hineinziehen, die sich ihres Meisters entledigen wollen. Kurz: Sookie lebt gefährlich wie eh und je! 

Wie Charlaine Harris kürzlich auf ihrer HP schrieb, wird sie die Serie um die gedankenlesende Sookie bald zu einem Ende bringen. Vielleicht wird es noch zwei oder drei Bände geben, aber dann ist Schluss. Sehr schade, denn sie gehört zu meinen Lieblingsserien. Aber andererseits sagt man ja auch, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und besser so, als wenn es irgendwann unsinnig und langweilig wird.
 

P. J. Tracy: Sieh mir beim Sterben zu
 Im Internet findet man alles. Sogar den Tod. Eine Braut wird ertränkt. Vor der Kamera. Zunächst halten alle den kurzen Film für eine Inszenierung. Doch dann werden Leo Magozzi und Gino Rolseth von der Minnesota Police zu einem Tatort gerufen. Ein Mann ist ertrunken. Er trägt ein Brautkleid. Leo und Gino sind ratlos. Das FBI auch. Sie holen die Monkeewrench-Crew ins Boot. Was Grace Mac Bride und ihre Freunde im Netz entdecken, ist schlimmer als alles, was sie bisher gesehen haben. Denn der Kurzfilm ist nur einer von vielen ... 

 P.J. Tracy ist das Pseudonym eines Autorenteams aus Mutter und Tochter. Die ehemaligen Drehbuchautorinnen erzielten mit ihrem Krimidebüt "Spiel unter Freunden" einen internationalen Überraschungserfolg, der von Lesern und Kritikern mit Lob überhäuft wurde. Seitdem schreiben sie erfolgreich an ihrer Serie um das Monkeewrench-Team.

Dienstag, 15. Mai 2012

Thomas Finn: Weisser Schrecken

Klappentext:


Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst - dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten ... Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet. 



Alles in allem war das Buch spannend und die Geschichte gut erzählt. Zumindest bis auf die letzten zwei oder drei Kapitel. Dann ging alles irgendwie so schnell zuende und ich hatte das Gefühl, der Autor wollte die Geschichte ganz schnell beenden. Ohne aber wirkliche Erklärungen für das "Monster" zu liefern, dass da alle 16 Jahre über Perchtal hereinbricht. Oder habe ich das nur nicht verstanden? 

Was ich total interessant fand, waren die ganzen Mythen und Sagen zum Krampus, Nikolaus, heidnischen und christlichen Glauben usw. Einen Teil wusste ich bereits darüber, aber nicht alles.
Und der Hinweis im Klappentext auf den Vergleich mit Stephen King stimmt schon, man denkt manchmal an "Es".
Auch hatte das Buch für mich teilweise nostalgische Aspekte, wie 1994 die "Dog Martens" von Robert, der Walkman oder die Musik allgemein. Da kamen schon Erinnerungen auf.
Die Figuren waren alle gut ausgearbeitet, Andreas und Robert als die cooleren Jungs der Clique. Niklas, der Streber, der heimlich in ein hübsches Mädchen verliebt ist, das aber natürlich Andreas mehr mag. Die Zwillinge Elke und Miriam, die unter ihren fanatisch-religiösen Eltern leiden. Und dann die Rowdies von Perchtal, Konrad und seine unterbelichteten Kumpels. Auch sehr typisch für Stephen-King-Stories.

Bei einem anderen Ende hätte das Buch bei einer Bewertung die volle Punktzahl von mir bekommen, aber so hat es mir leider nicht gefallen. Es fehlte etwas, ein erklärender Abschluss.
Andere Bücher von Thomas Finn kenne ich bisher noch nicht, aber das wird sich vielleicht noch ändern.

Samstag, 5. Mai 2012

Meine Ausbeute auf dem Büchermarkt

Ich hatte mich schon Wochen lang darauf gefreut. Heute ist bei uns Büchermarkt. Zweimal im Jahr findet der statt, letztes Jahr konnte ich weder im Mai hingehen noch im August, da ich einmal krank war und das andere Mal waren wir über das Wochenende weg.
Deswegen MUSSTE ich heute hin. Natürlich trifft ausgerechnet heute die Vorhersage der Wetterfrösche zu und es regnet und ist kalt. 
Aber egal, Regenjacke an und los gings.

Gleich am ersten Stand entdeckte ich "Das Böse in uns" von Cody McFadyen, welches mir noch fehlt, denn Teil 1, 2 und 4 habe ich. Also gekauft.
Dummerweise hatte ich meine Wunschliste nicht ausgedruckt, obwohl ich die gestern extra nochmal überarbeitet hatte. Doof.

Naja, hat auch so geklappt. Drei Thriller/Krimis und zwei historische Romane. Insgesamt habe ich 21 Euro bezahlt, ich denke das ist noch ganz gut im Rahmen.

Nachdem ich ja bei vorablesen.de "Krank" von Jack Kerley bekommen hatte, wollte ich gerne mehr Bücher von ihm lesen, besonders den ersten Teil. Und den habe ich nun auch. 

Nach etwa einer Stunde war ich durchgefroren und brachte meine wertvolle Beute nach Hause. 


1. Die Sündentochter von Sandra Lessmann: London 1666. Eine junge Hebamme wird kaltblütig ermordet. Ihre Tochter Anne entkommt nur knapp ebenfalls dem Tod. Richter Orlando Trelawney nimmt sich des schweigenden Mädchens an. Was weiß sie und schützt sie den Täter? Dann bricht der große Brand von London aus...

2. Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch: Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in Schongau eine Hebamme des Mordes beschuldigt. Der Henker ist von ihrer Unschuld überzeugt und versucht mit seiner Tochter und dem jungen Stadtmedicus den wahren Täter zu finden.

3. Das Böse in uns von Cody McFadyen: FBI-Agentin Smoky Barrett in ihrem dritten Einsatz. Diesmal jagt sie einen Serienkiller, dessen Opfer anscheinend selbst nicht ganz unschuldig waren.

4. Einer von Hundert von Jack Kerley: Man sagt, man muss ein Dieb sein, um einen Dieb zu fangen. Und wie überführt man einen Serienkiller? Detective Carson Ryder hat dafür gute Voraussetzungen, denn sein Bruder sitzt als Frauenkiller hintern Gittern und versorgt ihn mit Insiderwissen. Kann er so den Mörder stoppen?

5. Das Herz des bleichen Mörders von Anne Frasier: Die Kleinstadt Tounela in Wisconsin. Hier beunruhigt ein morbider Kult die Einwohner, denn Jugendliche treffen sich, um an "Pale Immortal" zu erinnern, einen Serienmörder und angeblichen Vampir, der hier begraben ist. Dann wird ein junges Mädchen ermordet...

 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Harry ist dahaaa!

Gestern Abend kam endlich die lang ersehnte E-Mail von Amazon: Unser Logistikzentrum hat folgenden Artikel verschickt....

Und es war Teil 9 aus Jim Butchers "Die dunklen Fälle des Harry Dresden": Weiße Nächte.


Klappentext: 
Jemand hat es auf die Magiekundigen Chicagos abgesehen, und zwar auf die Mitglieder der übernatürlichen Unterschicht, die nicht mächtig genug sind, um zu echten Magiern zu werden. Manche sind verschwunden, andere scheinen sich umgebracht zu haben. Doch dann hinterlässt der Schuldige seine Visitenkarte an einem der Tatorte als Gruß an Harry Dresden. Harry macht sich auf, den Mörder zu finden, aber seine Nachforschungen fördern Beweise gegen einen Verdächtigen zutage, an dessen Schuld er nicht glauben mag: seinen Halbbruder Thomas. Um dessen Namen reinzuwaschen, lässt sich Harry auf einen übernatürlichen Machtkampf ein, bei dem er nicht nur zahlenmäßig unterlegen und gefährlich anfällig für Verführung ist. Harry weiß: Wenn er diesmal Mist baut, wird es Tote geben und einer davon wird Thomas sein ... 

Heute war das Päckchen schon da. Im Moment lese ich noch "Weisser Schrecken", ich denke, das schaffe ich im Lauf der nächsten Woche.
Dann ist Harry dran. Er wird dann wohl mit in den Harz fahren. Der Magier begleitet uns zu den Hexen. 

"Bei den Toren der Hölle!"

Dienstag, 1. Mai 2012

Rezension: Krank von J. A. Kerley

"Krank" war mein erstes Buch von Vorablesen.de und auch mein erstes von J.A. Kerley. Dass es zu einer Reihe gehört und auch nicht der erste Teil ist, wusste ich nicht. War aber auch nicht weiter schlimm.

Man kommt sehr gut in die Geschichte rein, denn es gibt immer wieder Erklärungen zur Hauptperson Carson Ryder und auch zu seinem Job. Und dann gibts da noch Carsons Bruder Jeremy, einen Psychopathen, der auf der Flucht vor der Polizei in alle möglichen Rollen schlüpft und Carson bei der Aufklärung von Verbrechen hilft.

In diesem Fall geht es um brutale Morde, die in Kentucky verübt wurden und zwar ausgerechnet dort, wo Carson endlich mal ein paar Wochen Urlaub machen will. Wie man sich denken kann, wird daraus nichts, denn die zuständige Polizei tappt ziemlich im Dunkeln und das auf der Bildfläche erscheinende FBI ist auch nicht gerade hilfreich.
Erst Nachforschungen in der Vergangenheit der Ermordeten bringen Klärung.

Die Story war spannend bis zum Ende mit guten Wendungen und Überraschungen.
Und Carson Ryder war mir als Natur- und Hundefreund sehr sympathisch. Hund Mix-Up hab ich gleich ins Herz geschlossen.
Und auch wenn sein Bruder Jeremy ein psychpathischer Killer ist...so ganz übel nehmen kann man ihm das nicht.