Sonntag, 17. Februar 2013

Du sollst deinen Nächsten lieben von Kathryn Fox

Klappentext:
Mit aufgeschlitzter Kehle und kaum noch am Leben wird am Straßenrand ein junges Mädchen aufgefunden. Unvorstellbare Höllenqualen liegen hinter ihr. Dann findet die Polizei auch noch die ältere Schwester – ebenso brutal zugerichtet und ermordet. Die forensische Rechtsmedizinerin Anya Crichton stößt schon bald auf Hinweise, dass der Täter zu einer berüchtigten Verbrecherfamilie gehört. Und die geht buchstäblich über Leichen, um dem Arm des Gesetzes zu entgehen... 

Die Geschichte beginnt damit, dass Dr. Anya Crichton eine junge Frau auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung abholen möchte, die zuvor von mehreren Männern vergewaltigt und brutal zusammen geschlagen wurde. Aber Anya findet Giverny Hart in ihrem Elternhaus tot auf, augenscheinlich Selbstmord. Aber das mit Drohungen beschmierte Auto sagt etwas anderes. Stecken die Harbourn-Brüder dahinter, gegen die Giverny aussagen wollte? Und gibt es eine Chance, dies zu beweisen?
Dann werden Sophie und Rachel Goodwin in ihrem Haus überfallen und brutal vergewaltigt und zugerichtet. Rachel stirbt und Sophie kommt schwer verletzt in die Klinik.
Durch die spätere Aussage von Sophie verhärtet sich der Verdacht gegen die Harbourns und Anya setzt in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft alles dran, die kriminelle Familie dran zu kriegen. Sie ist überzeugt, dass alle sich gegenseitig decken und Alibis geben und das Kriminelle bereits seit Geburt im Blut haben.
Was sie aber auch in Gefahr bringt.
Dann geschehen weitere Morde...

Parallel dazu gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, der mit Anyas gutem Freund Dan Brody und der Vergangheit seiner Familie zu tun hat.


Ein spannender Thriller aus Down Under. Ich habe von Kathryn Fox bereits zwei Bücher der Reihe gelesen und mag Anya Crichton. Dies ist der dritte Teil. In ihrem Job als forensische Pathologin sowie als Ärztin im Zentrum für sexuelle Übergriffe hat sie es täglich mit viel Leid zu tun und weiß, was ein Mensch einem anderen antun kann. Sie weiß auch, dass die Täter in den meisten Fällen mehr Schutz genießen als die Opfer und Frauen von Vergewaltigungen fast immer als unglaubwürdig dargestellt werden. Darum setzt sie alles dran, ihnen zur Gerechtigkeit zu verhelfen und arbeitet als Sachverständige mit der Polizei zusammen.
Die Arroganz der Täter und Hilflosigkeit der Opfer macht Anya wütend und man kann dies sehr gut nachfühlen.
Auch privat ist es nicht ganz einfach für sie, denn durch ihre Arbeit und ihr Engagement, die sehr viel Zeit beanspruchen, hat sie das volle Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Ben an ihren Ex-Mann verloren. Nun sieht sie ihn nur noch an Wochenenden.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die die Bücher von Karin Slaughter, Lisa Gardner oder Jilliane Hoffman lesen. Auch Australien hat gute Thriller-Autoren zu bieten.

Meine Bewertung:
****

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