Donnerstag, 3. April 2025

Top Ten Thursday: Titel mit "Ein oder Eine"

 


Diese Woche geht es bei der Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog wieder um Titel. Hört sich einfach an, aber tatsächlich war es für mich gar nicht so leicht. Der, Die oder Das wäre einfacher gewesen, habe ich festgestellt. Aber schließlich wurde ich doch noch fündig. 

Ich habe es allerdings zeitlich nicht mehr geschafft, die Cover rauszusuchen.


Nenne 10 Bücher, deren Titel mit "Ein" oder "Eine" beginnen

1.
Ein dänisches Verbrechen - Frida Gronover
Liegt noch au meinem SUB

2.
Eine Liebe zwischen den Fronten – Maria W. Peter
Liegt noch auf meinem SUB

3.
Ein Sommer in Irland – Ricarda Martin
Eine Familiengeschichte mit Krimianteil

4.
Ein eiskaltes Grab - Charlaine Harris
Teil einer Mystery-Krimi-Reihe

5.
Ein Mord für Kay Scarpetta – Patricia Cornwell
Vor Lichtjahren gelesen, Teil 1 der Reihe

6.
Ein Sommer im Rosenhaus – Nele Jacobsen
Eine herrliche Geschichte auf Usedom

7.
Ein Zimmer über dem Meer – Corina Bomann
Steht auf meiner Merkliste

8.
Ein Biss zu viel (Chicagoland Vampires) – Chloe Neill
Insgesamt eine lesenswerte Reihe

9.
Ein Weihnachtsgeschenk für Walter – Barbara Wersba
Sooo schön! 

10.
Ein makelloser Tod – P. D. James
Liegt noch auf meinem SUB







Mittwoch, 2. April 2025

Monatsrückblick März


Lesemonat März

Und schon ist das erste Quartal 2025 vorbei und wir sind im April. Zeit für einen Rückblick auf den ersten Frühlingsmonat. Wie so oft, habe ich vier Bücher gelesen. Eingezogen sind bei mir nur drei Bücher, von denen habe ich auch zwei schon wieder gelesen. Eins war ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal, das andere ein Gewinn für eine Leserunde bei Lovelybooks.
Der dritte Neuzugang ist ein Krimi aus Dänemark, der erste Teil einer Reihe. Ich bin gespannt, ob es mir gefällt. 


Gelesene Bücher: 4

1. Outback . Niemand hört dich schreien von Patricia  Wolf
2. Der Code der Knochen von Kathy Reichs 
3. Der irische Fremde von Matthias Moor
4. Der Herzschlag des Todes von Ralf H. Dorweiler



Neuzugänge: 3

1. Der irische Fremde von Matthias Moor
2. Outback - Niemand hört dich schreien von Patricia Wolf
3. Ein dänisches Verbrechen von Frida Gronover



Neu auf der Merkliste: 6
1. Kalter Strand von Anne Nordby
2. Kalte Sonne von Sven Koch
3. Das Lavendelzimmer von Nina George
4. Glutspur von Katrine Engberg
5. Das Haus am Ende der Welt von Dean Koontz
6. Das Geheimnis von Wych Elm House von Simone St. James



Challenges
ABC-Challenge bei Nicoles Zeit für neue Genres: 6 Buchstaben erlesen
Challenge 12 für 25: 4 /12 gelesen



Gesehen (Serien & Filme):
1. Reacher (Staffel 3)
2. Vigil (Staffel 2)
3. Fatal Crossing (begonnen)
4. The Silenced Hour (Film)
5. Adolescence (Miniserie)
6. Chapelwaite


Und sonst?
Viel passiert ist im März nicht. Der Garten wartet jetzt auf warme Tage, damit ich endlich da loslegen kann. Ein paar Frühlingsblumen wurden schon in Töpfe gepflanzt, hauptsächlich Hornveilchen, da sie gegen Kälte gut gerüstet sind. Früher mochte ich die nicht so ("typisch Friedhofsblumen"), aber heute finde ich sie richtig schön mit den tollen Farben und kleinen Gesichtern. 
Nun hat also der "Hexenmonat" begonnen, der dann mit der Walpurgisnacht endet. Und außerdem kommt auch noch der Osterhase vorbei. *g*
Urlaub habe ich erst im Juni, aber auch das wird schneller gehen, als ich jetzt denke. 

Kommt gut in und durch den neuen Lesemonat.








Montag, 31. März 2025

Leserunde bei Buchmomente: Die stillen Gefährten

Morgen startet bei Sabine auf ihrem Blog Buchmomente  eine Leserunde zum Buch "Die stillen Gefährten" von Laura Purcell.



Darum geht es:
"England, 1866: Als Elsie den reichen Erben Rupert Bainbridge heiratet, glaubt sie, nun ein Leben im Luxus vor sich zu haben. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ist sie bereits verwitwet. Und dazu schwanger. Elsie bezieht das alte Landgut ihres verstorbenen Mannes. Da ihre neuen Diener ihr gegenüber äußerst reserviert sind, hat Elsie nur die ungeschickte Cousine ihres Mannes zur Gesellschaft. Zumindest glaubt sie das. Doch in ihrem neuen Zuhause existiert ein verschlossener Raum. Als sich dessen Tür für sie öffnet, findet sie ein 200 Jahre altes Tagebuch und eine beunruhigende, lebensgroße Holzfigur – eine stille Gefährtin."

Ich will ja schon länger etwas von der Autorin lesen und da dieses Buch vor ein paar Wochen bei mir eingezogen ist, bin ich gerne dabei. Ich freue mich auf die Geschichte und auch auf den Austausch mit den anderen Leserinnen. 





Rezension: "Der irische Fremde" von Matthias Moor

Journalistin Mary musste als Kind erleben, wie ihre Eltern bei einem Brand ums Leben kamen. 25 Jahre später begegnet sie zufällig einem Mann, den sie damals gesehen zu haben glaubt – und gerät Schritt für Schritt in einen Alptraum. Verstörende Erinnerungen tauchen auf, die eine ganz andere Geschichte vom Tod ihrer Eltern erzählen. Wurden sie ermordet? Welche Rolle spielte der mysteriöse Mann? Auf der Suche nach der Wahrheit kehrt Mary nach Irland zurück und gerät in eine gefährliche Welt voller Lügen und Geheimnisse, in der sie bald um ihr Leben fürchten muss.

Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen. Danke an dieser Stelle an den Verlag für das Exemplar. 
Leider konnte mich die Geschichte nicht komplett begeistern und mitreißen. Ich hatte zunächst Probleme in die Handlung hineinzufinden. 

Das Cover, der Titel, das Setting, auch der Klappentext, all das klang für mich vielversprechend nach einem spannenden Kriminalroman, so wie es auch auf dem Cover steht. Aber so wirklich kam für mich die Spannung nicht auf, jedenfalls nicht über weite Strecken. Zwischendurch dachte ich dann wieder, jetzt nimmt das Ganze Fahrt auf, aber für meinen Geschmack ging es zu sehr um die Psyche der Hauptfigur und die Frage, was ist Erinnerung und wirklich passiert und was ein Schutzmechanismus des Gehirns. 
Ich muss auch sagen, dass mir Mary nicht wirklich sympathisch war und ich mit ihr nicht warm wurde. Normalerweise hätte ich Mitleid mit einer Person, die schon so viel in ihrem jungen Leben ertragen musste, aber hier hielt sich mein Mitleid in Grenzen.

Die Auflösung kam auch nicht unbedingt überraschend, denn bei Krimis aus Irland ist die Politische Geschichte eben häufig Teil der Handlung. Und ein paar Hinweise gab es zwischendurch für mich schon. 

Anhand der Meinungen in der Leserunde sieht man mal wieder, dass Geschmäcker verschieden sind und das ist ja auch gut so. Wem das Buch gefällt, der wird sicher gut unterhalten. Meins war es leider nicht so. 


Bewertung: 🌹🌹🌹






Donnerstag, 27. März 2025

Top Ten Thursday: (Leucht)Türme auf dem Cover

 


Diese Woche geht es bei der Aktion auf Aleshanees Weltenwandererblog mal wieder um Cover. Das Thema heute gefällt mir sehr, denn ich mag das Meer und Leuchttürme. Leider hat es nicht für 10 Leuchttürme gereicht, daher kamen noch andere Türme hinzu. 



1.  Der Turm der Seelen


2. Ein Sommer im Rosenhaus


3. Das Muschelhaus am Deich


4. Das Geheimnis der Themse


5. Süße Träume im Cottage am Strand


6. Café Meerblick


7. Das Schweigen der Klippen


8. Dünenleuchten



9. Wer Blut vergießt


10. Leuchtturmsommer






Mittwoch, 26. März 2025

Rezension: "Outback - Niemand hört dich schreien" von Patricia Wolf

Eigentlich ist Detective Sergeant Lucas Walker im Sonderurlaub, da seine Großmutter im Sterben liegt. Er ist in der kleinen Stadt Caloodie im Outback Australiens aufgewachsen und obwohl er nun in Sidney lebt, ist der Busch sein eigentliches Zuhause. Als zwei deutsche Rucksacktouristen spurlos verschwinden, bittet ihn sein Chef, als Verbindungsmann zwischen der örtlichen Polizei und dem Auswärtigen Amt ein wenig vor Ort zu unterstützen und ein Auge auf die Ermittlungen zu haben. 
Das Paar war auf dem Weg zu einem Job auf einer Rinderfarm, wo es aber nie angekommen ist. Zuletzt gesehen wurde es in einem Hotel in Caloodie. Hier steigt nun auch Barbara ab. Sie ist die ältere Schwester des verschwundenen Mädchens und davon überzeugt, dass Rita etwas passiert sein muss. Barbara ist Polizistin beim LKA in Berlin und setzt sich in Verbindung mit Walker.  Gemeinsam versuchen sie, eine Spur der Vermissten zu finden, aber jeder weitere Tag ohne Ergebnisse zeigt, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit und die gnadenlose Natur Australiens ist. Dann finden sie heraus, dass in den letzten Jahren in derselben Gegend immer wieder Menschen verschwunden sind, es wurden aber nie Leichen gefunden. Walker glaubt nicht an einen Zufall. Jagt ein Serienkiller in der Abgeschiedenheit des Outbacks seine Opfer?  

Der Roman von Patricia Wolf ist aus meiner Sicht vor allen Dingen eins: Eine Liebeserklärung an Australien, ganz besonders an das Outback. Man merkt, wie sehr die Autorin von dem Land fasziniert ist. Im Nachwort erklärt sie auch, warum das so ist.

Ich würde das Buch nicht dem Genre Thriller zuordnen. Gerade die ersten zwei Drittel sind meiner Meinung nach eher Spannungsroman, vielleicht noch Krimi. Was aber nicht negativ gemeint ist, es hat mir durchaus gefallen. Wie gesagt, es geht viel um Australien, das unwirtliche, gnadenlose Outback, die Hitze, die Menschen schneller in Gefahr bringen kann, als man denkt. Sehr bildhaft wird alles beschrieben, so dass man die heiße, staubtrockene Atmosphäre fast spüren kann. Auch das Cover passt hier perfekt.
Barbaras Verzweiflung konnte ich gut nachvollziehen. Allein in einem völlig fremden Land, das einem schnell zeigt, wie gefährlich es sein kann und Tag für Tag vergeht, ohne irgendeine Spur ihrer Schwester. Und die Polizei ist auch keine große Hilfe, zumindest der örtliche Polizeichef nicht. 
Bei Walker dagegen merkt man, dass er zwar auch die Gefahren kennt, aber ihm sind auch die schönen Seiten dieser wilden, ungezähmten Natur bewusst. Und ihm ist die Familie wichtig, weswegen er auch Barbaras Sorge um ihre kleine Schwester versteht und ihr hilft.

Um die Spannung aufrecht zu erhalten, gibt es verschiedene Ermittlungsansätze bei der Suche nach den beiden Touristen und es werden verschiedene Verdächtige ins Spiel gebracht. Auch werden einige Kapitel aus Sicht des Täters geschildert, aber ohne einen Namen zu nennen, so dass man nur raten kann, wer es ist. 
Meine persönliche Heldin ist übrigens Ginger, die Australian Cattle Dog Hündin. 😍

Insgesamt ein wirklich unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe. Positiv fand ich auch, dass die Geschichte ohne Liebesszenen und Romantik auskommt, bis auf ein paar kleine Andeutungen. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹



 

Donnerstag, 20. März 2025

Blessed Ostara - Oder: Was hat der Hase mit Ostern zu tun?


Heute ist Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. Der Tag ist also genauso lang wie die folgende Nacht. Es ist im alten Jahreskreis das Fest des Frühlings: Ostara. Außerdem ist es in diesem Jahr der kalendarische Frühlingsbeginn. 

Wie hängt Ostara mit dem heutigen christlichen Osterfest zusammen? 
Früher lebten die Menschen viel mehr im Einklang mit der Natur, den Jahreszeiten und richteten sich auch nach dem  Mond und der Sonne. Ganz abschaffen konnte die Kirche später die heidnischen Bräuche nicht, deswegen wird Ostern heute am Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Ostara gefeiert. Daher hat das Auferstehungsfest der christlichen Kirche kein feststehendes Datum wie z. B. Weihnachten. 


Und wieso bringt der Hase die Ostereier?
Ostara ist das Fest der Frühlingsgöttin Eostre (oder auch Ostara). Sie steht für das Erwachen der Natur, Wachstum und Fruchtbarkeit. Ihre Symbole sind Eier, Hasen und Frühlingsblumen und es heißt, dass sie mit einem Hasen in Begleitung über die Erde wanderte und Frühlingsenergie zu den Menschen brachte. 
Auch das Osterfeuer ist ein alter heidnischer Brauch, der bei den meisten keltischen und germanischen Jahreskreisfesten begangen wurde. 

Passend zum heutigen Frühlingsbeginn scheint bei uns die Sonne seit einigen Tagen und es wird jeden Tag ein wenig wärmer. Das macht direkt Lust, den Garten aus dem Winterschlaf zu wecken. 

Ich wünsche euch einen tollen Start in den (Lese)Frühling und eine schöne Tag-und-Nachtgleiche.







Dienstag, 18. März 2025

Rezension: "Der Code der Knochen" von Kathy Reichs

Inhalt:
Die forensische Anthropologin Tempe Brennan durchlebt stürmische Zeiten. Ein schwerer Hurricane nimmt Kurs auf ihre Heimatstadt Charlotte. Sie leitet die Untersuchung zweier Skelette, die in einem Container an der Küste gestrandet sind. Die Art des Todes dieser zwei jungen Frauen, erinnert Tempe an einen fünfzehn Jahre alten Cod Case in Kanada - ein grausamer Doppelmord. Und in Charlotte geht die Angst vor einem hochansteckenden Bakterium um, gegen das bestimmte Gene angeblich schützen sollen. Ihre Ermittlungen führen Tempe auf die Spur eines Mannes, der dubiose Geschäfte mit Gen-Analysen macht. Als Tempe und Ex-Detective Andrew Ryan nur knapp einem Mordanschlag auf offener Straße entkommen, wird klar: Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Forensikerin den Code dieses Falls entschlüsselt...

Seit den Neunziger Jahren verfolge ich die Thriller-Reihe um die forensische Anthropologin Dr. Temperence Brennan. "Der Code der Knochen" ist der zwanzigste Teil und bisher gab es für mich noch keinen Fall, der mich langweilte. Ich habe jedes Buch gerne gelesen.
Auch hier ist das wieder der Fall, denn abgesehen vom spannenden Schreib- und Erzählstil, gibt es auch immer etwas zu schmunzeln. Besonders in den verbalen Schlagabtauschen zwischen Tempe und Ryan. Oder bei Tempes "Diskussionen" mit ihrem eigenwilligen Kater Bird. Alleine diese Szenen sind immer ein Lesegenuss.
Außerdem gelingt es der Autorin auch nach so vielen Jahren immer noch, neue und interessante Themen ins Spiel zu bringen und diese gut zu verpacken in eine spannende Story. Diesmal ist die Szenerie erschreckend realistisch und gar nicht so weit hergeholt, denn was tun Menschen nicht alles für Geld und Profit? 

In der Vergangenheit gab es ja oft Kritik, dass in den Büchern von Kathy Reichs zu viel Fachchinesisch verwendet wird und zu viele Abkürzungen. Mittlerweile stört mich das nicht mehr, denn ich finde, dadurch sind die Bücher authentischer. Und es wird ja auch alles erklärt. 

Ich freue mich jetzt jedenfalls auf den nächsten Teil der Reihe, den ich bestimmt irgendwann in diesem Jahr lesen werde. Der Titel ist "Kalte, kalte Knochen". 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹





Sonntag, 16. März 2025

Buchtipps zum Frühlingsbeginn am 20 .März


Am 20. März feiern wir die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche (Ostara) und den kalendarischen Frühlingsanfang. 
Mehr zu Ostara und was der Vollmond damit zu tun hat, dass Ostern in diesem Jahr so spät ist, könnt Ihr HIER lesen.

Nachfolgend habe ich ein paar Buchtipps für die erste sonnige Zeit nach dem Winter. Es sind drei Romane und ein Krimi. Mit einem Klick auf die Titel kommt ihr zu meinen Rezensionen.

Am Frühling mag ich, dass die Natur langsam wieder aufblüht, der Garten wieder beginnt zu leben. 


🌷🌷🌷


Die Jahreszeiten Saga - Frühling von Anna Fredriksson
Der erste Teil einer Geschichte um drei Frauen  aus drei Generationen



🌷🌷🌷



 von Anna Helford
Vier Schwestern, vier Jahreszeiten. Im ersten Teil geht es um Spring, die Jüngste. 



🌷🌷🌷


Tödlicher Inselfrühling von Christoffer Holst
Ein Schärenkrimi, bei dem man auch mal schmunzeln kann 



🌷🌷🌷


Teil 2 der vierteiligen Reihe aus dem fiktiven Swinton on Sea erzählt Shonas Geschichte











Donnerstag, 13. März 2025

Top Ten Thursday: 10 Bücher für eine Verfilmung

 


Heute geht es bei Aleshanee auf ihrem Weltenwandererblog um folgendes Thema:

Nenne 10 Bücher, die du gerne verfilmt sehen würdest

Ich bin bei dem Thema ja immer etwas zwiegespalten. Es ist meiner Meinung nach immer schwierig, dass ein Film einem Buch gerecht wird. Es gibt gute und gelungene Verfilmungen, aber es gibt leider auch viele, die daneben gegangen sind bzw. mich enttäuscht haben. Und dann ist ja auch immer die Frage, welche Schauspieler passen am besten. Schließlich stellt man sich beim Lesen die Charaktere genau vor.

Folgende Bücher haben es jedenfalls auf meine Liste geschafft:


1.
Die Hunter & Garcia-Reihe von Chris Carter
Das kann ich mir sehr gut als Film oder Serie vorstellen. Thriller gehen immer. 


2.
Die Kate Burkholder-Reihe von Linda Castillo
Als "Amish Murder" wurde hier schon mal etwas verfilmt. Soweit ich weiß, mit Neve Campbel in der Rolle der Kate. Ich habe das nie gesehen, aber Kate stelle ich mir z. B. anders vor. 


3.
Die dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher
Auch hier gab es schon einmal eine kurzlebige Serie. Aber allein die Besetzung passte vom Optischen her überhaupt nicht. Vor 20 Jahren habe ich mir immer Hugh Jackman als Harry vorgestellt und zwar so, wie er in "Van Helsing" aussah. *g*


4.
Die Waringham Saga von Rebecca Gablé
Ob das gut werden würde? Käme sicher auch auf die Darsteller an.


5.
Die Schwestern vom Waldfriede von Corina Bomann
Ein Mehrteiler fürs Fernsehen, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ähnlich wie "Charité". 


6.
Das kleine Bücherdorf von Katharina Herzog
Das würde ich mir auf jeden Fall ansehen. Schottland und ein Dorf voller Bücher, ein Muss. 


7.
Die Mercy Thompson Reihe von Patricia Briggs
Und noch mal Urban Fantasy. Aber würde ein Mensch als Darsteller überhaupt Mercy gerecht werden? Oder Adam? *g*


8.
Der Talisman von Stephen King

Es gibt so viele King-Verfilmungen, gute und weniger gute. Aber an den "Talisman" hat sich noch keiner gewagt, soweit ich weiß. Dabei ist das eines seiner besten Bücher, finde ich. 


9.
Chicagoland Vampires von Chloe Neill

Noch mal Urban Fantasy, dieses Mal mit Vampiren in Chicago. Merit und Ethan, wer könnte sie spielen? 


10. 
Die Graveyard Queen Reihe von Amanda Stevens
Krimi und Grusel, Geister und alte Friedhöfe. Ich liebe die Bücher.
 Ich finde, das wäre etwas für Netflix. *g*









Freitag, 7. März 2025

Meine Meinung zum Film "Der Buchspazierer"

Gleich vorweg: Ich habe das Buch nicht gelesen, kann zur Umsetzung also nichts sagen. Dies ist nur meine Meinung zum Film.

Karl Kollhoff steht Tag für Tag im Hinterzimmer eines Buchladens und schlägt bestellte Bücher in Papier ein. Diese bringt er den Stammkunden persönlich vorbei. Bücher sind das größte Glück des wortkargen älteren Mannes und er kann aus unzähligen Werken zitieren. Ansonsten meidet er den Kontakt zu anderen Menschen. Den Grund dafür erfährt man auch später. Dann trifft er auf einem seiner Rundgänge die neunjährige Schascha. Zunächst versucht er sie wieder loszuwerden, aber das funktioniert nicht. Das buchverrückte Mädchen begleitet ihn schließlich auf seinen Rundgängen und verpasst ihm den Namen "Buchspazierer". 
Schascha gewinnt mit ihrer frischen Art schnell die Herzen von Karls Stammkunden, denen er heimlich Namen berühmter Buchcharaktere gibt, wie z. B. Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf. Und Schascha bringt schließlich auch Karl dazu, aus seiner eigenen Welt auszubrechen. 

Eine Hommage an die Literatur, aber auch an das Leben, die Liebe und die Freundschaft. Ich denke, so könnte man den Film bezeichnen. 
Christoph Maria Herbst spielt einfach toll und auch die junge Yuna Bennett als Schascha passt perfekt in die Rolle. 
Warmherzig und berührend und mit wunderbaren Bildern wird die Geschichte erzählt, stellenweise von der später älteren Schascha in liebevoller Erinnerung an ihren Freund Karl, der sie dazu motivierte, Schriftstellerin zu werden. 

Und in einigen Szenen wird genau das widergespiegelt, was mein Empfinden ist. E-Reader sind sicher praktisch, aber es geht nichts über ein richtiges Buch. Man nimmt es in die Hand, blättert darin und atmet den Duft ein. Ganz schrecklich fand ich die Szenen in der Buchhandlung, wo es keine Bücherregale mehr gab. Das ist unvorstellbar für mich. 

"Der Buchspazierer" ist auf jeden Fall ein wunderbarer Film für Buchliebhaber, aber auch so ein sehr schöner Film für die ganze Familie. 




 

Mittwoch, 5. März 2025

Rezension: "Der Herzschlag der Toten" von Ralf H. Dorweiler

Hamburg, 1887. Hermann Rieker wurde gerade frisch zum Criminalcommissar befördert, da soll er in seinem ersten eigenen Mordfall ermitteln. Sein Chef traut ihm das nicht recht zu und möchte ihm einen erfahrenen Kollegen vor die Nase setzen. Aber Rieker setzt sich durch und nun hat er drei Tage, um den Fall zu lösen und den Mörder festzunehmen. In einem verlassenen Kontor ist die Leiche einer jungen Frau gefunden worden, auf brutale Art erstochen. Gewissen Umstände beim Entdecken der Toten erschweren zunächst die Ermittlungen. 
Bei diesen trifft er auf Johanna Ahrens, Tochter eines Richters, die heimlich arme Frauen im Gängeviertel unterrichtet. Da Johanna in dem Mordopfer eine ihrer Schülerinnen erkennt, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei lernt sie einen Totenfotografen kennen, dessen Anatomiekenntnisse eine entscheidende Wendung für den Fall bringen. Doch als ein weiterer Mord die Stadt erschüttert, wird klar: Der Täter kann jeden Moment erneut zuschlagen.

"Der Herzschlag der Toten" ist ein wirklich spannender historischer Krimi. Atmosphärisch, düster, fesselnd. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, ebenso die Sprache. Ich finde, sie ist der damaligen Zeit angepasst, aber nicht zu altmodisch. Und der Autor lässt Hamburg zu Ende des 19. Jahrhunderts vor den Augen des Lesers lebendig werden. 
Sehr interessant finde ich das Thema der Totenfotografie. Es klingt zwar morbide, aber wenn man mal darüber nachdenkt, war das eigentlich eine gute Sache. Es war ja nicht so wie heute, wo von jedem Menschen in allen Lebensjahren ausreichend Fotos existieren, so dass man sich auch nach Jahren noch an die Gesichter erinnern kann. Die Fotografie war in den Kinderschuhen und nur wenige konnten es sich überhaupt leisten. Und erst recht hatten normale Leute kein Geld, von sich Porträts malen zu lassen. 

Auch die Charaktere sind sehr interessant. Hermann Rieker kommt eigentlich aus Berlin und im Laufe der Geschichte erfährt man, was er dort hinter sich gelassen. Außerdem kämpft er mit Erinnerungen an den Krieg gegen die Franzosen. In seinem Job will er hundert Prozent geben.
Johanna ist zwar eine Tochter aus reichem Haus, aber sie nutzt dieses Privileg, um anderen Frauen zu helfen. Für sie ist Bildung der wichtigste Schritt, etwas aus seinem Leben zu machen. 

Am Ende erfährt man, dass es einen guten Grund gibt, warum das Ganze im Jahr 1887 spielt und diese Wendung finde ich wirklich gelungen. 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen. 


Bewertung: 🌹🌹🌹🌹🌹