Donnerstag, 30. Juni 2016

Rückblick auf das erste Halbjahr 2016

Kaum zu glauben, heute ist der 30. Juni, was bedeutet, dass die erste Hälfte des Jahres 2016 schon wieder vorbei ist. 
Zeit für einen kleinen Rückblick in Sachen Lesestoff. Was war top und was eher flop?

Angefangen hat es im Januar sehr spannend mit dem zweiten Teil der Thriller-Reihe von Max Bentow. In "Die Puppenmacherin" jagte Nils Trojan einen Killer durch Berlin. 
Danach war "Cold Kill" von Neil White an der Reihe, ebenfalls ein Thriller, der mich nach Blackley in Lancashire in England führte, wo Reporter Jack Garrett und Polizistin Laura MacGanity ebenfalls hinter einem Killer her waren. 
Von dort ging es ins magische London und Zauberlehrling Peter Grant zeigte mir einen richtig "Bösen Ort". 
Ich blieb in England und es ging rüber nach Norfolk. Die forensische Archäologin Ruth Galloway untersuchte in "Gezeitengrab" sechs männliche Skelette und lüftete ein Geheimnis aus dem zweiten Weltkrieg.
Danach war ich in Wien und "Als Gott schlief" geschahen in Wien brutale Verbrechen an Kindern und Erwachsenen. Jennifer B. Winds Thriller ist einfach super spannend, wühlt aber auch auf und macht nachdenklich.
Anfang Februar hatte ich erst einmal genug von der brutalen Gegenwart und reiste in das historische England zur Zeit der Rosenkriege, was allerdings nicht weniger brutal war. In "Spiel der Könige" begleitete ich Julian of Waringham und seine Schwester Blanche bei ihren gefährlichen Abenteuern und ihrer Unterstützung für den rechtmäßigen König von England. 
Nun wurde es endlich Zeit für ein Wiedersehen mit Kopfgeldjägerin und Vampirin Anna Strong, von der ich lange nicht gelesen hatte. In "Blutrotes Verlangen" war sie hinter jemandem her, der Vampire tötete.     
Anfang März ging es zurück über den Atlantik nach Wales. Zusammen in einer Leserunde bei den Büchereulen erlebte ich mit der Autorin Constanze Wilken den "Sturm über dem Meer" und erfuhr Interessantes über eine alte Legende über einen Schatz an der walisischen Küste. 
Im März meinte es die Glücksfee wirklich gut mit mir, denn auch das nächste Buch habe ich gewonnen und begleitete die junge Amy Snow auf ihrer Reise durch das viktorianische England. Tracy Rees hat damit einen wunderbaren historischen Roman geschaffen. 
Anfang April kramte ich ein Buch aus den Tiefen meines SUB und reiste fast bis ans andere Welt, nach Tasmanien. Hier lernte ich die "Dornentöchter" von Josephine Pennicott kennen. 
Und da ich dieses Jahr noch gar nicht im Hause Cadogan vorbeigeschaut hatte, reiste ich anschließend nach Chicago zu den dort ansässigen Vampiren, ihrer Hüterin Merit und Meistervampir Ethan Sullivan. Der Titel "Sehnsuchtsbisse" passte aber mal so gar nicht. 
Im Jahr 1903 traf ich dann die Zeitgenossen wieder, allen voran Vampirin Gemma, und begab mich auf die "Suche nach den Ur-Vampiren".
Mein nächstes Reiseziel lag in Schottland und zwar im Ort Oban, wo ich die junge April kennenlernte, die als zehnjähriges Mädchen ihre Mutter verlor, sich aber nicht mehr an die Tat erinnern konnte. Karin Kehrer hat mit "Schmetterlingstränen" einen fesselnden psychologischen Krimi geschrieben.  
Einmal im Jahr muss ich natürlich auch meinen Lieblingsmagier Harry Dresden in Chicago besuchen. Den kann man ja nicht lange alleine lassen, sonst passiert ihm wieder etwas Schlimmes. Und dieses Mal ging es direkt in die Unterwelt zum Herrscher über diese: Hades. "Blendwerk" ist der mittlerweile 15. Fall für Harry.
Ebenfalls schon sehr lange auf meinem SUB lag der Thriller "Die Mädchenwiese" von Martin Krist. Also raus damit und gelesen. Das Ganze spielt in Finkenwerda bei Berlin. 

Im Juni verbrachten wir eine Woche in Südengland....also dieses Mal wirklich. *g* Und passend dazu begleitete mich das vierte Abenteuer der Waringham. In "Der dunkle Thron" ist es inzwischen schon der Ur-Ur-Enkel von Julian of Waringham, Nicholas, dem dieses Mal seine Treue und Loyalität zu Englands Krone fast zum Verhängnis wird. Wie immer war ich begeistert von Rebecca Gablés Erzählung.  
"Mord ist aller Laster Anfang" stellte ich dann in dem beschaulichen Dorf Westerfield in England fest. Damit befreite ich den ersten Teil der Krimireihe von Ann Granger aus den Tiefen meines SUB's. 
Und da ich gerade schon mal in England war, besuchte ich noch einmal Dr. Ruth Galloway, die natürlich nicht einfach zu einer Museumseröffnung gehen kann, ohne eine Leiche zu finden. Oder hat es mit dem "Aller Heiligen Fluch" zu tun? 

Von Profiler Robert Hunter hatte ich auch schon ein Jahr nichts mehr gehört und habe mich sehr über das Wiedersehen gefreut. Zusammen mit seinem Partner Carlos Garcia jagt er dieses Mal in Los Angeles einen brutalen Serienkiller, den "Totmacher". Ein Fall, der einem wieder das Blut in den Adern gefrieren lässt und nichts für Sensibelchen. Wie heißt es auf dem Cover so schön? Hart, härter, Carter...
Danach brauchte ich erst mal eine Verschnaufpause, die ich im schönen Irland verbrachte. "Das Mädchen auf den Klippen" von Lucinda Riley hat mich richtig begeistert und mitgerissen.   

Ja, das war also das erste Lesehalbjahr 2016. Abwechslungsreich, interessant, spannend, emotional, es war alles dabei. Und kein Buch, von dem ich sagen würde, das war nix. 
Insgesamt waren es 20 Bücher und ich habe mir ja für das gesamte Jahr ein Ziel von mindestens 50 Büchern gesetzt. Mal schauen, ob das klappt. 

Jetzt bin ich erst mal gespannt, was das zweite Halbjahr bringen wird....hoffentlich neben guten Büchern auch ein bisschen Sommer. 

©Blackfairy71





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen