"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Sonntag, 10. Mai 2015

"Siegel der Nacht" von Patricia Briggs

Klappentext: Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer Autowerkstatt. Und sie hat das außergewöhnliche Talent, sich in einen Kojoten zu verwandeln – eine Gabe, die sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat, zu dem sie niemals Kontakt hatte. Doch als sich in den Tiefen des Columbia River das Böse regt, bleibt Mercy nur eine Möglichkeit, um ihr Leben zu retten: Sie muss die Familie ihres Vaters finden ....   

Eigentlich sollte es ein schöner Campingausflug zum Columbia River werden, denn schließlich ist es die Hochzeitsreise von Mercy und Adam Hauptman. Aber das dies nicht so einfach ablaufen würde, wird Mercy klar, als sie erfährt, dass Adam den Wohnwagen von Onkel Mike, einem Angehörigen des Feenvolks geliehen hat. Denn das Feenvolk tut einem niemals einen Gefallen ohne Gegenleistung. 
Und tatsächlich finden die beiden gleich am ersten Tag einen schwer verletzten Mann in seinem Boot auf dem Fluss. Und er erzählt, dass seine Schwester, die bei ihm war, verschwunden ist. Gleich darauf tauchen weitere Männer indianischer Abstammung auf und Mercy und Adam erfahren, dass es am Columbia River in letzter Zeit schon viele Tote und Vermisste gab. 
Schließlich muss Mercy sich auf ihre indianischen Wurzeln besinnen und mit der Hilfe des Erbes ihres Vaters gegen etwas uraltes Böses im Fluss antreten, denn nur sie hat die Macht dazu.

Dies ist der sechste Teil der Reihe um Mercy Thompson, Mechanikerin und Walker, die sich in einen Kojoten verwandeln kann. Hier erfährt man viel über Mercys Vergangenheit und über ihren Vater und dadurch ist es eine sehr persönliche Geschichte. Auch die indianische Geschichte und ihre Mythen und Legenden spielen eine große Rolle. Ich schreibe das übrigens absichtlich, da es auch so im Buch steht und nicht der heute politisch korrekte Begriff "Amerikanische Ureinwohner" verwendet wird. 
Insgesamt hat mir das Buch wieder gut gefallen, besonders da Vampir Stefan auch wieder dabei war. Allerdings nur zu Beginn und am Ende. Schade fand ich nur, dass Adams Rudel diesmal nicht wirklich dabei war, da die gesamte Geschichte eben außerhalb der Tri Cities spielt. 

Aber nächsten Monat erscheint mit "Tanz der Wölfe" ja der siebte Teil, da sind dann hoffentlich alle wieder dabei. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen