"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Samstag, 25. April 2015

Der Countdown läuft

Bis Sonntagabend, 18 Uhr, könnt Ihr noch in den Lostopf für das Buch zum "Welttag des Buches" hüpfen. Danach kommt der Deckel auf den Topf, es wird kräftig geschüttelt und ein Name gezogen. Mal sehen, welcher es sein wird... ;-)

Ein schönes Wochenende noch! Das Wetter lädt ja zum Lesen auf der Couch ein. 




Mittwoch, 22. April 2015

Es ist soweit - Der "Welttag des Buches" ist da

Aktualisierung: Die Frist ist abgelaufen. Der Deckel ist auf dem Topf! Nun wird ausgelost. 


Und damit auch die Zeit für Gewinn- und Geschenkaktionen rund um das Thema Bücher und Lesen.



Wie schon angekündigt, könnt Ihr im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" bei mir den Thriller "Und morgen in das kühle Grab" von Mary Higgins Clark gewinnen. Es ist eine, wie ich finde, besonders schöne Ausgabe als Hardcover mit festem Einband und Lesebändchen. Und natürlich neu und ungelesen.



Und darum geht es:
Das spurlose Verschwinden von Nicholas Spencer, Leiter eines bedeutenden pharmazeutischen Forschungslabors, stellt die Welt vor ein Rätsel. Kurz darauf wird überraschend enthüllt, dass Spencer die Firma um Millionen betrogen hatte. Die Journalistin Marcia DeCarlo wagt sich bei ihren Recherchen zu weit vor – und begibt sich damit in Lebensgefahr.

Na, interessiert? Dann schreibt einen Kommentar zu diesem Beitrag und erzählt mal, wieso Bücher und das Lesen so wichtig für euch sind und was es für euch bedeutet.

Die Losfee wird dann letztendlich entscheiden, bei wem dieses Buch ein neues und hoffentlich gutes Zuhause bekommen wird. Hinterlasst einen Link zu eurer Seite oder Eurem Blog oder Eure E-Mail-Adresse, so dass ich Euch auch erreichen kann, wenn Euer Name gezogen werden sollte. Ich denke, bis zum Wochenende, wird die Losfee das erledigt haben.

Nun wünsche ich Euch noch eine schöne Zeit und viel Glück auch bei den vielen weiteren Aktionen rund um den schönsten Tag für Büchereulen, Bücherwürmer und Leseratten. Genießt ihn und verbringt ihn mit euren Lieblingen.







 

Montag, 20. April 2015

Blogger schenken Lesefreude zum Welttag des Buches

Noch drei Mal schlafen, dann ist es soweit: Hunderte Blogs starten ihre Aktionen zum Welttag des Buches.

Ich bin auch dabei und ihr könnt dieses Buch gewinnen:


Ein Thriller in einer besonderen Hardcover-Ausgabe, mit schönem Einband und Lesebändchen. 

Mehr dazu erfahrt Ihr am Feiertag der Leseratten. *g*

Freitag, 17. April 2015

"Chicagoland Vampires: Eiskalte Bisse" von Chloe Neill

Achtung! Wer die Reihe liest, aber noch nicht bis Teil 5 gekommen ist, sollte nicht weiterlesen. Aber wenn ich nichts spoilern will, darf ich gar nichts schreiben. 


Mallorys Versuch, den Meistervampir Ethan Sullivan mit Hilfe seiner Asche zu ihrem Schutzgeist zu machen, ist fehlgeschlagen. Zum Glück für Vampirin Merit, Hüterin des Hauses Cadogan. Denn nun weilt ihr Geliebter wieder unter den "Lebenden". Leider haben die beiden keine Zeit, ihr Wiedersehen zu feiern, denn Mallory, Merits ehemals beste Freundin, ist hinter dem Maleficium her, einem magischen Buch, das ihr große Macht verleihen würde. Da dieses Buch an einem geheimen Ort in Nebraska aufbewahrt wird, machen sich Ethan und Merit auf den Weg dorthin, um es vor Mallory zu finden. Aber sie sind nicht die einzigen, die das Buch wollen. Auch der ehemalige Bürgermeister Seth Tate taucht in Nebraska auf. Machen er und Mallory gemeinsame Sache? 
Merit weiß, dass Tate ebenfalls ein Übernatürlicher ist, aber was ist er? Einer der Gnome, die ihr in Nebraska helfen, nennt ihn einen "Dunklen". Und mit Hilfe der Hexenmeisterin Paige und der Bibliothek des Hauses Cadogan finden sie heraus, dass damit nicht Tates Haarfarbe gemeint ist. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur, das älter ist als die Menschheit selbst. 
Und es gibt noch ein weiteres Problem, denn Darius West vom Greenwich Presidium aus London kommt nach Chicago, um das Haus Cadogan einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Und noch ist Ethan Sullivan nicht wieder offiziell Meister des Hauses. Nun muss Merit zeigen, dass sie zu Recht Hüterin des Hauses ist. 

Dies ist der sechste Teil der "Chicagoland Vampires" und es hat mir sehr gut gefallen. Flüssig und spannend geschrieben, mit Herz und Humor. 
Merit hat sich als Vampirin weiterentwickelt, ist in der Zeit von Ethans Abwesenheit "erwachsen" geworden, was ihr nun zugute kommt. Aber noch immer kann sie ihren Meister zur Weißglut bringen, was mich oft schmunzeln ließ.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit Gabriel, dem Rudelführer der Formwandler Nordamerikas. Mir gefällt seine Methode der Bestrafung von Mallory, einfach aber wirksam, wie es scheint. 
Und Mallory....nun sie scheint zu bereuen, was sie getan hat und vielleicht gibt es noch Hoffnung für sie. Das wird sich sicher in den nächsten Bänden zeigen.
Und auch das Schicksal des Hauses Cadogan ist am Ende offen. Aber der nächste Teil liegt schon auf meinem SUB.  

Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥





Donnerstag, 16. April 2015

Und mal wieder ein paar Neuzugänge

Im Laufe der Woche sind wieder ein paar schöne Seitlinge bei mir eingezogen:



Dann konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste mir den zweiten Fall von Kate Ellis kaufen


Und eine meiner Vorbestellungen 2015 kam heute mit der Post, denn es ist endlich als Taschenbuch erschienen:

Mittwoch, 15. April 2015

Der Feiertag für Leseratten rückt näher

Morgen in einer Woche ist es soweit!



Seid Ihr alle schon aufgeregt? Und die, die sich irgendwie an diesem Tag beteiligen auch schon gut vorbereitet?

Also ich bin immer noch nicht dazu gekommen, was Passendes auszuwählen. Aber das klappt schon, also lasst Euch überraschen. *g*

Erst einmal heißt es heute, die Sonne zu genießen...soweit man das bei der Arbeit kann. Aber allen, die zu den Glücklichen gehören, die heute vielleicht frei haben, gönne ich es von Herzen, die Zeit mit einem Buch draußen zu verbringen.

Freitag, 10. April 2015

Freitag und der Lesefrühling ist da

Ich wünsche Euch einen guten Start in dieses Wochenende. Heute ist es ja richtig Frühling geworden und die Temperaturen laden zu Unternehmungen im Freien ein.
Heute Abend wird bei uns angegrillt, haben wir beschlossen.



Mal sehen, wie meine Zeiteinteilung für den Rest des Wochenendes ist und ob ich auch zum Lesen kommen werde. Am Sonntag wohl eher nicht, denn da sind wir zu einem Oldtimertreffen, das wohl den ganzen Tag dauern wird. Wobei ich ja schon gerne wissen möchte, wie es weitergeht mit Merit, Ethan und Mallory...







Mittwoch, 8. April 2015

Die 100 sind voll.....danke!!



Mein Blog hat jetzt 100 Follower. Und ich freue mich riesig darüber. Vielen, vielen Dank, Ihr Lieben. Das spornt an, so weiterzumachen und zeigt mir, dass ich hier nicht ganz alleine für mich schreibe und poste.

Zusammen mit der Aussicht auf die kommenden sonnigen Frühlingstage hebt das meine Laune sehr und ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche mit hoffentlich viel Zeit für Eure Seitlinge.

Montag, 6. April 2015

"In geweihter Erde" von Kate Ellis

Stokeworthy in der Grafschaft Devon, England. Der farbige Sergeant Wesley Peterson und sein Chef Gerry Heffernan werden zu einem Todesfall gerufen. Eine Frau wird von zwei Teenagern erhängt an einem Baum auf dem örtlichen Friedhof gefunden. Was zunächst nach Selbstmord aussehen sollte, entpuppt sich als Mord. Pauline Brent war die Sprechstundenhilfe des Dorfarztes. Und egal wen Wesley und Heffernan fragen, sie wird von allen als nett und hilfsbereit beschrieben, alle mochten sie anscheinend. Aber warum wurde sie dann umgebracht? Bei ihren Nachforschungen haben die Polizisten Schwierigkeiten, etwas über Paulines Vergangenheit herauszufinden. Anscheinend weiß niemand etwas über sie, bevor sie vor fünfzehn Jahren nach Stokeworthy kam. Und wie es aussieht war der reiche Gutsbesitzer und Geschäftsmann Philip Thewlis der letzte, der Pauline lebend gesehen hat. auf seinem Grund und Boden soll eine Feriensiedlung entstehen, aber das Projekt musste gestoppt werden, da man eine mittelalterliche Siedlung dort vermutet. Neil Watson, ein Freund und ehemaliger Studienkollege von Wesley Peterson leitet die Ausgrabungen und stößt auf ein Geheimnis, dass mehrere hundert Jahre zurückliegt. 

Ich muss sagen, ich habe lange keinen Krimi mehr gelesen, der mich so gut unterhalten hat und den ich deswegen kaum aus der Hand legen konnte. Zum einen lag das natürlich an der Geschichte selbst, bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und wurde von der Autorin immer wieder auf eine andere Fährte gelockt. Auch der flüssige Schreibstil tat sein Übriges.
Dann die Figuren. Wesley Peterson ist Polizist mit Leib und Seele, hat aber vor diesem Beruf auch Archäologie studiert und interessiert sich nach wie vor dafür. Außerdem ist er glücklich verheiratet und gerade Vater eines kleinen Sohnes geworden. 
Auch sein Chef Gerry Heffernan war mir sympathisch. Seit ein paar Jahren ist er Witwer und geht ebenfalls ganz in seinem Job auf. Er ist manchmal ein wenig ruppig, hat aber ein gutes Herz.

"In geweihter Erde" gehört zu einer Reihe, von der es im Original wohl schon zwölf Teile gibt. Auf deutsch bisher leider nur zwei, dieser ist der dritte Teil. Aber man kann es auch sehr gut allein als eigenständiges Buch lesen. 

Auf jeden Fall kann ich es jedem Fan von englischen Krimis empfehlen. Mein Urteil: Very british. 

Bewertung☥ ☥ ☥ ☥ ☥


Freitag, 3. April 2015

"The Darkest London: Kuss des Feuers" von Kristen Callihan

Klappentext: London, 1881. Seit ihrer Geburt besitzt Miranda Ellis die außergewöhnliche Gabe, das Feuer zu beherrschen. Da ihre Familie ihr gesamtes Vermögen verloren hat und vor dem Ruin steht, sieht Miranda sich gezwungen, den geheimnisvollen Lord Benjamin Archer zu heiraten, der sein Gesicht stets hinter einer Maske verbirgt.  

Miranda ist 17 Jahre alt, als sie zum ersten Mal auf Lord Benjamin Archer trifft. Eigentlich ist er gekommen, um ihren Vater zu töten. Stattdessen verliebt er sich in die eigenwillige junge Frau und verlässt London, kann sie aber nicht vergessen.
Als er nach drei Jahren zurückkehrt, macht es ihm die Armut der Familie Ellis leicht, ihren geldgierigen Vater dazu zu bringen, ihm Miranda zur Frau zu geben. Zunächst wütend, sieht sie aber schließlich doch eine Chance auf ein vielleicht besseres Leben.
Allerdings macht ihr Ehemann es ihr nicht leicht. Er hütet seine Geheimnisse auch weiterhin und trägt auch in ihrer Gegenwart seine Maske. Niemand weiß anscheinend, was mit ihm ist. Das Hauspersonal schweigt. Die feine Gesellschaft von London meidet ihn und bezeichnet ihn als Monster. Ist er entstellt durch eine Krankheit oder einen Unfall? Ist er von Geburt an missgebildet? Und was haben seine Verbindungen zu dem geheimnisvollen West Moon Club damit zu tun?
Als in Archers Umgebung immer mehr Menschen brutal zu Tode kommen, wird nicht nur die Polizei misstrauisch. Als dann auch noch eine mysteriöse Frau aus Archers Vergangenheit auftaucht, beginnt Miranda sich zu fragen, wen sie eigentlich geheiratet hat.

Dies ist der erste Teil der Reihe "The Darkest London" und er hat mir gut gefallen. Ich würde es als historische Fantasy bezeichnen mit einem guten Anteil Romantik, aber kitschig oder schnulzig fand ich es nicht. Mirandas Fähigkeit, Feuer entstehen zu lassen, würde man heute wohl als "Pyrokinese" bezeichnen. Erst durch Archer lernt sie, dies als Gabe zu betrachten und nicht als Fluch. Archer selbst dagegen leidet tatsächlich unter einem Fluch. Wie dieser sich auswirkt und was genau er aus ihm macht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Ich fand die Auflösung jedenfalls sehr interessant und mal etwas Anderes. Sie kommt auch erst sehr spät im Buch, so dass eine ständige Spannung erhalten bleibt, da man endlich wissen will, was denn nun mit Archer los ist.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Sprache nicht zu altmodisch, aber auch nicht zu modern, schließlich spielt das Ganze vor fast 150 Jahren. 

Ich mochte sowohl Miranda als auch Archer von Anfang an. Sie haben beide in der Vergangenheit viel gelitten und ergänzen sich als Paar wunderbar. Sie sind füreinander geschaffen, müssen das aber erst noch erkennen. 

Mit "Im Banne des Mondes" und "Winterflammen" sind bereits zwei weitere Bücher der Reihe erschienen, die ich auf jeden Fall auch lesen möchte. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥



Donnerstag, 2. April 2015

Langes Osterlesewochenende

Ostern steht vor der Tür. Und die Wetteraussichten deuten auf viele schöne Lesestunden hin, ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss.

Im Moment liege ich in den letzten Zügen....oder Seiten von "The Darkest London: Kuss des Feuers". Nicht mehr lange und ich kenne hoffentlich Archers Geheimnis.
Ich denke danach ist mal wieder ein Krimi oder Thriller dran. Oder ich begleite mal wieder Vampirin Merit durch Chicago oder Kojotin Mercy Thompson durch die Tri Cities. Reizen würde mich auch der zweite Teil "Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" von David Pirie. Na mal sehen, es sind ja vier Tage Zeit.

Auf jeden Fall habe ich mir für morgen vorgenommen, nach vielen Jahren mal wieder selbst Ostereier zu färben. Eingekauft habe ich dafür bereits gestern alles. Hoffentlich klappt das auch.

Ich wünsche allen ein schönes, ruhiges Osterfest mit hoffentlich auch viel Zeit für euch und eure Seitlinge. Vielleicht legt der Osterhase ja auch das eine oder andere lesbare Geschenk ins Nest.  *g*



Aber wieso bringt eigentlich ein Hase die Ostereier? Der Grund für diesen Brauch liegt sehr weit zurück auf unsere Ahnen. Der Hase und das Ei sind die Symbole der germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara oder Eostre. Ihr Fest ist am 21. März, die Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche und Ostern fällt seit jeher immer auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Ostara. Und da am kommenden Samstag Vollmond ist, feiern wir an diesem Wochenende das Osterfest. Tja, die christliche Kirche konnte eben nicht alle alten Bräuche abschaffen.