"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Samstag, 31. Mai 2014

Meine "Mai"-Lights und der Ausblick auf den Juni

Und schon ist heute der letzte Tag des Monats. Nicht mehr lange und das Jahr 2014 ist auch schon wieder zur Hälfte vorbei.

Also ist es mal wieder Zeit für einen kurzen Rückblick. Was waren meine Favoriten im Mai 2014?

Auf jeden Fall "Das Pestzeichen" von Deana Zinßmeister. Dieses Buch habe ich im Rahmen der Buchschenker-Aktion zum Welttag des Buches von eine Kollegin bekommen. 

Ein weiteres Highlight war "Oneiros - Tödlicher Fluch" von Markus Heitz. Ein Fantasy-Thriller ganz ohne die üblichen Verdächtigen wie Vampire oder Werwölfe.


Im Moment lese ich gerade den zweiten Teil der Graveyard-Queen-Reihe von Amanda Stevens: "Totenlichter". Und ich muss sagen, das Buch ist noch spannender als der erste Teil. Die Hälfte habe ich jetzt geschafft, Amelia und ihre Geister werden mich also in den nächsten Monat begleiten.

Was steht noch auf dem Plan für Juni? Auf jeden Fall der neue Chris Carter, da ich "Der Totschläger" ja bei Vorablesen gewonnen habe und ich so schnell wie möglich lesen werde, wenn es angekommen ist. 
Und ich denke, danach werde ich auch endlich mal Harry Dresden in Angriff nehmen, der letzte Teil "Eiskalt" wartet auch noch aufs Lesen. 
Zur Abwechslung gibts danach dann vielleicht mal wieder was Historisches.

In diesem Sinne beschließe ich den Lesemonat Mai und bin gespannt, was der Juni bringen wird. 

 
 

Donnerstag, 29. Mai 2014

"Oneiros - Tödlicher Fluch" von Markus Heitz

Inhalt: In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal. Die Ermittlungen zu dem Unglück beginnen sofort – aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug auf das Gebäude traf. Was die Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt. Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin – denn diese drei Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht … 

"Wenn ich einschlafe, stirbst du."

Markus Heitz schrieb schon über Zwerge, Werwölfe und Vampire. Dieses Mal hat er einen spannenden Thriller mit Fantasy-Elementen geschaffen, der ganz ohne übernatürliche Wesen auskommt. 
Es geht um sogenannte Todesschläfer. Menschen, die eine besondere "Gabe" besitzen. Für die Betroffenen ist es allerdings eher ein Fluch, denn sie können es nicht kontrollieren und immer sterben Menschen. 
Bei dem Unglück im Pariser Flughafen kann ein besonders mächtiger und gefährlicher  Todesschläfer entkommen und dieser wird nun quer durch Europa und bis nach Marokko gejagt und jeder Verfolger hat ein anderes Motiv ihn zu finden. 
Der Bestatter Konstantin Korff hofft durch ihn endlich von seinem Fluch befreit zu werden, um ein normales Leben führen zu können. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Todesschläfer wird immer stärker und bald sterben wieder Menschen...

Ein wirklich interessantes Thema, das ich so noch nicht kannte. Heitz ist damit ein fesselnder, temporeicher Thriller gelungen, mit interessanten Charakteren.
Konstantin Korff ist trotz seiner Vergangenheit ein sympathischer Typ, ich mochte ihn von Anfang an. Auch Thielke ist nicht einfach ein eiskalter Killer, der den Todesschläfer jagt. Die Figuren sind nicht einfach schwarz oder weiß, sie haben viele Facetten. Selbst Kristins Taten sind zwar brutal und kalt, aber sie tut dies alles für ihren Sohn. Allerdings mochte ich sie von Anfang an nicht. ;-)
Was mir gefallen hat, waren die Märchen über Gevatter Tod, die im Buch erwähnt werden und die kurzen Gedichte oder Liedtexte zu Beginn eines jeden Kapitels. Und der Gedanke, dass der Tod des Schlafes Bruder ist, ist gar nicht so weit hergeholt.

Am Ende könnte man sich eine Fortsetzung vorstellen, auch wenn Markus Heitz sagt, er hat keine geplant. Nun ja, King hat seine Fortsetzung zu "Shining" auch erst mehr als zwanzig Jahre später geschrieben... *g* 

Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥

Montag, 26. Mai 2014

Ein paar Neuzugänge

Weltbild ist so gemein! Da schicken die mir einfach einen Newsletter mit Taschenbuch-Schnäppchen! Wie soll eine Leseratte denn da widerstehen und das einfach weg klicken!

Ich konnte es jedenfalls nicht und habe mir fünf dieser Seitlinge bestellt. Hier sind sie:





Und bei mir bekommen sie schließlich auch ein gutes Zuhause und müssen nicht in einem Lager oder einem Geschäft vor sich hin vegetieren und darauf warten, dass sie endlich jemand mit nimmt.  

Jeden Tag eine gute Tat, oder wie heißt es noch?  ;-)



Sonntag, 18. Mai 2014

"Das Pestzeichen" von Deana Zinßmeister

Inhalt: Ende des Dreißigjährigen Krieges sind viele Landstriche im Reich menschenleer – so auch das Land an der Saar. Wer den Krieg überlebt hat, leidet Hunger oder fällt der Pest zum Opfer. Die Familie der jungen Susanna hat all dies überstanden – doch dann überfallen Fremde den Hof. Nur Susannas Vater überlebt schwer verletzt und vertraut seiner Tochter bevor er stirbt geheimnisvolle Schriften an, die zu einem Schatz führen sollen. Doch Susanna ist nicht die Einzige, die davon weiß: Ein Mann namens Jeremias ist versessen auf den Schatz und macht Jagd auf das Mädchen. Auf ihrer Flucht begegnet Susanna einem jungen Schweizer, der auf der Durchreise ist. Noch ahnt sie nicht, dass er der einzige ist, der ihr helfen kann, den Schatz zu finden. Und die Zeit drängt, denn nicht nur die Pest kommt näher, auch Jeremias ist ihr auf der Spur … 


Susanna ist gerade siebzehn, als ihre gesamte Familie brutal ermordet wird. Und das alles nur wegen eines Buches, sogenannter magischer Schriften, mit denen man einen Schatz finden soll.
Allein auf sich gestellt und immer mit ihren Verfolgern im Nacken macht sie sich auf die Suche nach diesem Schatz. Damit will sie sich und ihrem Vetter Arthur ein besseres Leben ermöglichen, auch damit ihre Familie nicht umsonst sterben musste. 
Als Jeremias sie schließlich doch noch aufstöbert und sein Kumpane Markus auf Susanna schießt, trifft sie auf den jungen Schweizer Urs, der mit seiner Familie unterwegs ist nach Trier. Sein Vater will dort in den Dienst des Kurfürsten treten und auch Urs soll Soldat werden. Allerdings möchte der junge Mann lieber Heiler werden und hat auch schon einige medizinische Dinge von seinem Onkel gelernt.  Er versorgt Susannas Wunde und geht schließlich mit ihr nach Gersweiler. In der Nähe, an einer alten Kirche, soll laut der Karte der Schatz vergraben sein. Urs erzählt sie zunächst allerdings nur, dass sie zu ihrer Familie will.
Aber auch Jeremias und Markus sind auf dem Weg nach Gerweiler und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...und gegen die Pest.

Ein wirklich spannender, historischer Roman. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte gut erzählt. Mal aus der Sicht von Susanna, mal aus der von Jeremias und dann aus der von Urs und seiner Familie. 
Die Figuren sind gut dargestellt und lebendig. Ich konnte mir Susanna gut vorstellen und es tat mir sehr leid, was sie alles erleben musste. Auch Urs konnte ich gut verstehen. Auf der einen Seite will er seinen Vater nicht enttäuschen, auf der anderen Seite möchte er sein Leben lieber dem Heilen und Erforschen von Krankheiten widmen.
Auch konnte ich die ganze Handlung vor mir sehen, die Landschaft, die Dörfer und die Pestkirche, alles ist sehr anschaulich geschrieben. 
Deana Zinßmeister schreibt im Nachwort, dass man als Leser eines historischen Romans sein heutiges Wissen "ausschalten" muss, um die Handlung der Figuren nachvollziehen zu können, gerade in Bezug auf Magie, Zauber und übernatürliche Dinge allgemein. Denn früher empfanden die Menschen solche Dinge als normal und real. Das ist ein wichtiger Punkt, finde ich. 
Jeremias z. B. zahlt der Kirche eine Menge Geld, damit man für ihn betet und er glaubt, dadurch von der Pest verschont zu bleiben. 
Oder nehmen wir den Schatz: Heute würde doch niemand mehr magische Schriften zu Hilfe nehmen, aus Angst vor einem Dämon oder vor Geistern, die den Schatz bewachen. 
Aber nur wenn man sich klar macht, dass die Menschen früher ganz anders gedacht haben, können wir einen Roman wie diesen hier auch wirklich genießen. 

Ich war jedenfalls begeistert und freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung "Der Pestreiter", die im Oktober kommen soll. 

Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥




Sonntag, 11. Mai 2014

"Crimson - Teuflische Besessenheit" von Joseph Merrick

Klappentext: Der ehemalige FBI-Detective Jake Dark wird nach Alaska strafversetzt. Ausgerechnet in der gottverlassenen Siedlung Crimson soll er als Sheriff Dienst tun. Kaum dort angelangt, hört er seltsame Gerüchte und erfährt, dass sein Vorgänger bestialisch ermordet wurde. Kurz darauf findet er eine verstümmelte Leiche, der man einen biblischen Namen ins Fleisch geritzt hat. Weitere Morde mit gleichem Ritual folgen. Dark steht vor einem Rätsel. Gemeinsam mit seiner attraktiven Kollegin Elsa Below beginnt er zu ermitteln. Die beiden kommen schon bald auf die Spur der Chlysten, die sich auch als die "Dunkelroten" bezeichnen. Immer weiter dringt Dark in den inneren Kreis der Sekte vor und stößt auf Fanatismus und geheimnisvolle Riten. Doch je näher er den Mitgliedern kommt, desto mehr verschwimmen Traum und Realität. Und welche Rolle spiel eigentlich die verführerische Elsa? Jake ahnt, dass seine nächtlichen Albträume keine Wahnvorstellungen sind: Das Grauen hat gerade erst begonnen... 

FBI-Agent Jake Dark wird strafversetzt. Nach einer Kneipenschlägerei hat er die Wahl zwischen der Entlassung aus dem Staatsdienst oder einem Sheriff-Posten in Crimson, Alaska. Er wählt das seiner Meinung nach kleinere Übel und macht sich auf den Weg in das Nest am Ende der Welt. Dort angekommen erzählt ihm der Sheriff des Nachbarortes New Rock Schauergeschichten von Ritualmorden und unheimlichen Dorfgemeinschaften in der Gegend. Jake tut das Ganze als Hirngespinste ab und schlägt die guten Ratschläge des Sheriffs in den Wind. Aber es dauert nicht lange und es gibt den ersten Toten, dem weitere folgen. Seltsame Vorfälle häufen sich. Wer ist der Kerl in dem roten Kapuzenmantel? Und wem kann Jake überhaupt trauen? 

Ich habe das Buch dank Lovelybooks in einer Leserunde mit dem Autor Joseph Merrick lesen dürfen. 
Es geht um Religion, um Wahn, um Besessenheit und die Abgründe der menschlichen Seele. Am Anfang macht das Buch eher den Eindruck einer amerikanischen Cop- oder Sheriff-Story. Nach dem Lesen würde ich es jetzt als Sekten-Thriller bezeichnen, dessen Spannung mit den Seiten steigt. Dem Autor gelingt es mit häufigen Wendungen den Leser zu fesseln und "bei der Stange halten", obwohl es für mich auch zwischendurch ein paar Längen gab. Einige Diskussionen und Ereignisse waren mir etwas zu ausführlich beschrieben und weniger wäre mehr gewesen.
Aber für einen Erstling ist "Crimson - Teuflische Besessenheit" auf jeden Fall sehr gut gelungen, spannend geschrieben und empfehlenswert für Thriller-Fans. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und es fehlt auch nicht die passende Prise Humor. 
Und durch die Diskussionen in der Leserunde wurde klar, dass Joseph Merrick mit Herzblut beim Schreiben dabei ist und das merkt man dem Buch auch an. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥


Freitag, 9. Mai 2014

Monatsrückblick und Ausblick

Jetzt haben wir schon den 9. Mai und ich habe euch noch nicht meine Favoriten des letzten Monats vorgestellt. Das geht ja mal gar nicht. *g*

Also...tadaaaaa! Hier kommen meine Lese-Highlights im April 2014:

Die Geschichte der Vampirin Merit geht in die 5. Runde und als Hüterin 
des Hauses Cadogan hat sie es nach wie vor nicht leicht.

Bei "Was liest du" hatte ich Ende April diesen Krimi incl. 
einer Leserunde gewonnen und war begeistert.

Ein weiteres Highlight war der Mystery-Thriller "Winter People- Wer die Toten weckt" von Jennifer MacMahon, den ich ebenfalls für eine Leserunde gewonnen hatte, diesmal im Forum Büchereulen. 

Und was kommt nun? Im Moment bin ich ja noch bei meinem nächsten gewonnenen Seitling, diesmal von Lovelybooks. Dazu gehört auch eine Leserunde mit Autor Joseph Merrick. Der Thriller heißt "Crimson - Teuflische Besessenheit".
Das nächste Buch steht auch schon fest: Im Forum Die Bücherwürmer lesen wir in einer Leserunde den historischen Roman "Das Pestzeichen" von Deana Zinßmeister. 
Außerdem habe ich ja noch "Verdorbenes Blut" als Manuskript hier liegen, das will auch noch gelesen werden.
Und in der nächsten Woche erscheint ENDLICH die Fortsetzung der "Graveyard Queen"-Reihe von Amanda Stevens um Friedshofsrestauratorin Amelia. Titel: Totenlichter. 

Und dann....werde ich mal sehen, was der SUB noch so hergibt. *g*

Jetzt bleibt mir nur noch, euch ein schönes Wochenende zu wünschen. Die Wetteraussichten sind ja perfekt für zwei gemütliche Lesetage auf der Couch. 







Samstag, 3. Mai 2014

Kleine Ausbeute auf dem Büchermarkt

Der Wettergott ist eben doch ein Büchernarr, ich wusste das schon immer. Denn pünktlich zum heutigen Büchermarkt hat er die Sonne wieder strahlen lassen. So soll es sein. 
Zweimal im Jahr findet dieses Ereignis ja immer bei uns statt, im Mai und im August. Und im Mai hatten wir auch leider schon oft Pech mit dem Wetter. Aber heute nicht. 
Gleich beim ersten Stand habe ich zugeschlagen und für 2 Euro diesen historischen Krimi erstanden: "Das Geisterspiel" von Andrew Taylor. Ich habe von ihm bereits "Der Schlaf der Toten" gelesen, ebenfalls ein historischer Krimi und der hat mir damals sehr gut gefallen.

Ein wenig später wanderte dann noch ein Thriller, der auf den Shetland Inseln spielt, in meinen Rucksack. Es ist der erste Roman der Autorin Sharon Bolton, von der ich schon lange mal etwas lesen wollte: "Todesopfer".

Dann fand ich "Das geheime Vermächtnis" von Katherine Webb. Hier geht es um ein altes Haus und Familiengeheimnisse aus der Vergangenheit. Hört sich auch vielversprechend an.


Insgesamt habe ich für die drei Bücher 8,50 Euro bezahlt. Ich denke, da kann man nicht meckern. 

Wobei es ja immer wieder Leute gibt, denen auch das zu teuer ist. Eine Frau meinte an dem Stand, wo ich den Thriller von Sharon Bolton erstanden habe, die Bücher seien viel zu teuer, bei Amazon gäbe es die für ein paar Cent. Auf die Frage der Verkäuferin, ob da auch schon die Portokosten enthalten seien, blieb die Frau dann die Antwort schuldig und ging schnell weiter. *g*

Freitag, 2. Mai 2014

"Ostseesühne" von Eva Almstädt

Klappentext: Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und seinem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt die Ermittlungen - und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein ... 
Wie ich erst hinterher gesehen habe, gehört dieses Buch zu einer Serie um die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Allerdings war das nicht schlimm, ich fand ohne Probleme in die Geschichte rein, denn der Fall an sich ist abgeschlossen. Auch die Vorstellung von Pia, ihrem Privatleben und ihren Kollegen erfolgt so, dass man keine Vorkenntnisse braucht. Schon mal ein Pluspunkt. Die Figuren sind lebhaft und nicht farblos, auch die Nebenfiguren. Ich konnte gut nachvollziehen, wie schwierig der Spagat für Pia sein muss zwischen einer guten Polizistin und einer liebevollen Mutter für ihre zweijährigen Sohn Felix.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist durchweg spannend erzählt.
Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln, wer der Täter ist. Zum Ende hin steigt die Spannung durch kürzere Kapitel und schnellen Wechsel der Erzählperspektiven noch mal an.

Fazit: Ein fesselnder, regionaler Krimi aus Schleswig-Holstein mit einer sympathischen Hauptfigur, die ihren Job mit Leib und Seele machen will, aber auch für ihren kleinen Sohn da sein muss. Was nicht immer einfach ist. 


Meine Bewertung:  ☥ ☥ ☥ ☥ ☥