Samstag, 8. März 2014

Meine letzte Reise nach Bon Temps

Heute kam "Vampirmelodie" von Charlaine Harris bei mir an. Dies ist der finale Teil der Sookie-Stackhouse-Reihe. Damit bringt die Autorin die Serie zu einem - hoffentlich würdigen - Abschluss.   
Es ist schon viele Jahre her, seit ich die Gedanken lesende Kellnerin Sookie kennenlernte. In "Vorübergehend tot" reiste ich zum ersten Mal nach Bon Temps, einem kleinen Städtchen in den Südstaaten der USA. Und Sookie war mir gleich sympathisch. Mit der Zeit wurden sie, Bill Compton, Eric Northman und all die anderen Menschen und übernatürlichen Geschöpfe in Bon Temps zu meinen Freunden. Mit jedem neuen Band freute ich mich auf ein Wiedersehen.
Ich erlebte mit, wie Sookie in der Bar Merlotte's zum ersten Mal auf den Vampir Bill traf und sich in ihn verliebte. Gleichzeitig wurde sie auch vom Meistervampir Eric, einem 1000 Jahre alten Wikinger und Besitzer der Bar Fangtasia, umschwärmt und dadurch in zahlreiche gefährliche Abenteuer verwickelt. Ich litt mit Sookie, als Bill ihr das Herz brach und sie schließlich Erics Werben nachgab und mit ihm zusammen kam. Und ich weinte mit ihr, als sie die Leiche ihrer geliebten Großmutter begraben musste.
Ich war ihre Komplizin, als sie die intrigante Werwölfin Debbie in Notwehr erschoss und auf ihrem Grundstück verbuddelte und habe sie nie verraten.
Als schließlich auch die Werwölfe auf der Bildfläche erschienen, allen voran der charismatische Alcide, war ich dabei. Und ich fragte mich, was Sookie an dem Wertiger Quinn fand, den ich nie leiden konnte.
Als Sookies Bruder Jason sich mit der Werpantherin Chrystal einließ, vermutete ich endgültig, dass in seinem Oberstübchen nicht alle Zimmer bewohnt sein konnten. Diese Dummheit bezahlte er ja auch schließlich damit, dass er nun ebenfalls Werpanterblut in sich trägt. Noch etwas, um das Sookie sich Sorgen machen muss.
Und immer wieder erlebte ich mit, wie sie verletzt, beinahe getötet wurde und doch immer wieder auf die Füße fiel. Eine taffe junge Frau mit einer Gabe, die viele eher als Fluch ansehen würden. Denn wer will schon ständig wissen, was andere Leute denken?
Auch ihren Ur-Großvater Niall lernte ich kennen, als sie erfuhr, dass sie Feenblut in sich hat und dieses sehr betörend auf Vampire wirkt. Natürlich zweifelt sie nun daran, ob Bill oder Eric sie nur deswegen lieben...oder ist es ihr Feenblut?
Schließlich wird auch noch ihre Cousine ermordet und sie trifft zum ersten Mal auf deren kleinen Sohn Hunter. Und muss erkennen, dass er die selbe Gabe hat und Gedanken lesen kann.
Ach und Bubba nicht zu vergessen. *g* Eine geniale Idee der Autorin und endlich eine logische Erklärung, warum der King of Rock'n Roll immer mal wieder gesehen wird.
Gute Freunde findet Sookie auch in der Junghexe Amelia und ebenso in ihrem Chef Sam, einem Gestaltwandler und Barbesitzer. Oft fragte ich mich, wieso die beiden nicht ein Paar wurden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. *g* 
Oder vielleicht kommen ja auch Sookie und Bill wieder zusammen. Auch wenn es gemein war, was er ihr angetan hat, so muss ich sagen, ich mochte ihn immer sehr gern.
Nun habe ich also meinen letzten Besuch in Bon Temps vor mir, werde noch einmal Sookie sowie die Vampire, Werwölfe und Feen treffen und bin gespannt, wie alles enden wird.
Bezeichnend ist, dass in diesen Tagen auch eine weitere Geschichte endet und zwar die der "Buchgesichter". Ob ich das Buch noch vorher schaffen werde? Wir werden sehen... 




Kommentare:

  1. Wieder etwas das zu Ende geht. :'(

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  2. Oh nein....hab die Bücher nie gelesen. Bin aber Fan der TV Serie....hoffentlich geht die nicht so bald zuende. Obwohl die letzte Staffel nicht ganz so gut war.

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    1. Naja, ich sag es mal so: Jeder, der sich jetzt entschließt mit den Büchern zu beginnen, der weiß, dass bei Teil 13 Schluss ist und keine Endlos-Reihe daraus wird. Lieber ein Ende mit Schrecken...Und ich muss sagen, die Serie "True Blood" gefiel mir schon ab Staffel 4 nicht mehr. Viel zu überdreht und mit den Büchern hat sie eher wenig zu tun.
      Ich mag die Bücher viel mehr, weil darin Charlaine Harris besonderer Humor am besten rüber kommt

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