"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Montag, 30. September 2013

Meine Lese-Highlights im September

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und es wird Zeit eine Bilanz zu ziehen. Was waren meine Highlights im September?

Ganz klar das letzte Buch: Zwischen uns das Meer von Kristin Hannah.


 Und das historische "Unter der Asche" von Tom Finnek.


Was liegt nun im Oktober an? Gestern habe ich mit "Totenhauch" begonnen, einem Mystery-Thriller von Amanda Stevens. Dann "muss" ich mein Rezi-Exemplar von Oliver Pötzsch "Die Burg der Könige" lesen. Und außerdem warten auch schon Harry, Merrit und Mercy. *g*
Ach und dann natürlich mein "Halloween-Adventskalender", der hoffentlich morgen noch ankommt: Geisterstunden vor Halloween...

Samstag, 28. September 2013

"Zwischen uns das Meer" von Kristin Hannah

Klappentext:
Seit einiger Zeit zieht sich Michael zunehmend von seiner Frau Jolene und den beiden gemeinsamen Töchtern zurück. In einem schrecklichen Streit schleudert er Jolene sogar ins Gesicht, dass er sie nicht mehr liebe. Das Paar trennt sich. Als Jolene eines Tages schwer verwundet wird, kommt Michael endlich zur Besinnung: Ihm wird bewusst, dass er kurz davor ist, die Liebe seines Lebens zu verlieren, und er will ihr beistehen. Doch Jolene will ihn nie mehr sehen – zu tief sitzt der Schmerz. Aber Michael kämpft – wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzugewinnen?

Ich muss sagen, nach der letzten Seite musste ich die Geschichte erst mal sacken lassen. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das mich so berührt hat. Wobei mir der Originaltitel "Home Front" besser gefällt, denn er beschreibt besser, um was es hier geht.

Jolene hat keine schöne Kindheit, ihr Vater ist Alkoholiker und ihre Mutter schafft es nicht, ihn zu verlassen. Als Jolene ein Teenager ist, verunglücken die Eltern tödlich.
Mit achtzehn Jahren tritt Jolene in die Army ein, dies ist von nun an ihre Familie mit festen Regeln und Grundsätzen. Ihr Leben ist durchorganisiert und genau so ist es später auch in ihrer Ehe mit Michael. Sie meistert den Alltag mit zwei Töchtern und ihrem Beruf als Hubschrauberpilotin bei der Nationalgarde, während Michael als Anwalt fast rund um die Uhr arbeitet. Sie leben sich auseinander, Michael ist unzufrieden und hat ein Problem damit, dass Jolene Soldatin ist. 
Dann erhält Jolene den Einberufungsbefehl und muss in den Irak. Für die pflichtbewusste Angehörige der Army ist es keine Frage, diesem Befehl zu folgen und ihrem Land zu dienen. Ihre Kinder und auch Michael sehen das allerdings anders und ihre Abreise und der Abschied von ihrer Familie fällt wenig herzlich aus. Mit dem Gedanken, dass ihre Ehe am Ende ist, fliegt sie in den Krieg.
Zunächst ist Michael einfach nur wütend, dass seine Frau ihn mit all den täglichen Pflichten und den Kindern allein lässt. Betsy ist mit ihren 12 Jahren in der schlimmsten Phase der Pubertät und die vierjährige Lulu vermisst ihre Mutter sehr und kann nicht begreifen, dass sie so lange fort sein wird. 
Mit der Zeit wird ihm bewusst, dass auch er seine Frau vermisst und ihr gemeinsames Leben. Und dass er sie sehr wohl noch liebt. Durch einen Fall bekommt er eine Ahnung davon, was seine Frau im Irak durchmacht.
Als Jolene im Krieg verwundet wird, ändert sich für sie alles. Wird es eine Chance für sie und Michael geben und eine gemeinsame Zukunft?

Das Sprichwort "Man merkt erst, was man hat, wenn es nicht mehr da ist" passt hier sehr gut. Ich konnte sowohl Jolene als auch Michael gut verstehen. Er wünscht sich eine Frau, die ihn braucht und nicht immer alles organisiert und plant, die ihre Gefühle zeigt und zulässt. Während Jolene es so dringend gebraucht hätte, dass ihr Mann stolz auf sie und ihren Beruf als Pilotin ist.
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und obwohl das Buch sehr emotional ist, ist es keineswegs schnulzig oder schmalzig. Die Geschichte ist sehr realistisch erzählt und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Familien, deren Angehörige im Krieg waren, ähnliches durchmachen müssen.

Dies war mein erstes Buch von Kristin Hannah, aber sicher nicht mein letztes.                                         

Freitag, 27. September 2013

Freitag - Auf ins Wochenende

Geschafft! Freitagabend, eigentlich der schönste Abend der Woche, denn das Wochenende liegt noch in all seiner Pracht vor uns. *g*

Ich hoffe, ich komme zum Lesen, denn ich möchte sehr gerne mein Buch "Zwischen uns das Meer" dieses Wochenende beenden. Es gefällt mir sehr gut, ist aber auch oft so traurig, so dass ich es ungern unterwegs im Zug lese. 

Also genießt das letzte Septemberwochenende, es ist ja herrliches Herbstwetter angekündigt. Und nehmt euch Zeit für ein paar Bücher.


Mittwoch, 25. September 2013

Freude über Vorablesen und Ärger über Medimops

Zunächst das Positive. Die Glücksfee hat mal wieder meinen Namen aus dem Lostopf gezogen und ich habe "Die Burg der Könige" von Oliver Pötzsch gewonnen. Einen historischen Roman über einen Teil deutscher Geschichte aus dem Jahr 1524.

Hier gibts mehr Infos zum Buch

Die zweite Sache hat mich doch ein bisschen geärgert. Gestern habe ich mal wieder bei Medimops gestöbert und mich gefreut, als ich "Department 19 - Die Mission" von Will Hill für knapp 2,50 Euro entdeckt habe.  Außerdem stand noch "Geisterstunden vor Halloween" drin, auch günstiger als bei Amazon. Also beide ab in den Einkaufswagen und das Geld direkt per PayPal überwiesen. Heute kam dann das Päckchen und ich dachte schon "Hm, ist aber recht dünn und leicht". Als ich es aufgemacht habe, war nur ein Buch drin und auch noch eins, das ich gar nicht bestellt habe.  Allerdings vom gleichen Autor wie von "Geisterstunden vor Halloween". Hmpf....
In meinen Mails fand ich dann eine Nachricht, dass "Department 19" nicht lieferbar sein, daher wurde es storniert und ich bekam einen Gutscheincode für 4 Euro. Okay.....aber was ist mit dem anderen Buch? Es stand richtig auf dem Lieferschein und auch auf der Rechnung, aber geliefert wurde eben das falsche.
Also habe ich eine Mail an Medimops geschickt und mal nach gehakt. Kurze Zeit später bekam ich eine Antwort, dass es ihnen sehr Leid täte für die Verwechselung und dass dies nur sehr selten vorkäme. Ich könnte das Buch zurückschicken und man würde mir das bereits bezahlte Geld sowie die Portokosten erstatten. 
Tja, das werde ich dann mal machen. Leider gibt es inzwischen weder das eine noch das andere Buch noch bei Medimops. Also werde ich mich doch mal wieder an meinen Haus- und Hof-Buchdealer wenden...

Habt Ihr sowas auch schon mal erlebt?

Sonntag, 22. September 2013

Zwei niedliche Büchereulen und ein neues Buch

Ganz zufällig habe ich gestern diese beiden süßen Eulen entdeckt, denen ich natürlich sofort ein liebevollen Zuhause geben musste. Wer kann die schon einfach so im Geschäft lassen?



Außerdem kam noch eine weitere Vorbestellung am Freitag an. Nachdem ich mein Rezi-Exemplar von Vorablesen fertig habe, werde ich wohl dieses hier lesen, denn ich bin schon sehr gespannt darauf:

Zum Inhalt: Mein Name ist Amelia Gray. Ich war neun Jahre alt, als ich meinen ersten Geist sah. Heute arbeite ich als Restauratorin auf Friedhöfen, und meine besondere Gabe bringt mich täglich in gefährliche Situationen. Mein Vater brachte mir Regeln bei, die mich schützen sollen. Nach ihnen habe ich streng gelebt - bis jetzt. Als Detective John Devlin mich um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie bat, willigte ich ein. Doch nun spüre ich, dass dieser Fall und dieser Mann mich in Gefahr bringen. Die Grenze zwischen der Welt der Geister und unserer scheint immer dünner zu werden. Und manchmal lässt sich eine Tür, die einmal geöffnet wurde, nicht wieder schließen ...(amazon)
 

"Unter der Asche" von Tom Finnek

Klappentext: London. 1666, vier Tage lang verschlingt ein Feuer die Stadt. Im Armenviertel Southwark lebt der Straßenjunge Geoff, der mehr schlecht als recht versucht, seine Familie durchzubringen. Seine Schwester Jezebel, die sich in einer verruchten Spelunke als Schankmagd verdingt, birgt ein Geheimnis und verschwindet eines Tages spurlos. Auf der Suche nach ihr stößt Geoff auf ein Netz aus Intrigen, Schuld und ungesühnter Rache, ein Gemisch, das schließlich den größten Brand der Geschichte entfachen sollte ... 

Das Buch beginnt damit, dass der junge Geoffrey Ingram von seinem "Lehrer" Master Gerrard den Auftrag bekommt, die Ereignisse aufzuschreiben, die zu dem größten Unglück in der Geschichte Londons geführt haben, das große Feuer, das fast die ganze Stadt vernichtete. 
Im 1. Teil berichtet dann auch der dreizehnjährige Junge über sein Leben und das Leben der Menschen damals im Allgemeinen. Der Leser wird direkt angesprochen und mitgenommen ins Jahr 1666 in die Straßen von Southwark, wo nur eines wichtig war: irgendwie den Tag zu überleben. Die Pest hatte im Jahr zuvor gewütet und viele Menschen getötet. 
Geoffrey hat es nicht leicht, seine Mutter verschwand nach seiner Geburt, seine Schwester Jezebel ist ebenfalls seit kurzem verschwunden und sein Bruder Edward hat die Familie vor zwei Jahren nach einem Streit mit seinem trunksüchtigen Vater verlassen. Geoffrey ernährt sich und seinen Vater durch harte Arbeit in einer Kneipe und als Laufbursche. 
Außerdem lernen wir noch Ray Webster kennen und den verrückten Rat Scabies sowie Mutter Southwood, Besitzerin des Maiden Inn, draußen vor den Toren von London. Auch Master Gerrard ist mehr als nur der Eremit von St. Olave und Lehrer in der Armenschule. 

Das Buch hat acht Teile und mal wird die Geschichte aus der Sicht von Geoff erzählt, mal aus der von Ray und mal aus der von Jezebel oder Master Gerrard. So führt der Autor geschickt die losen Fäden zum Ende zu einem Knoten zusammen. Alles hängt irgendwie zusammen und ist sehr gut durchdacht. Am Schluss macht alles einen Sinn und ich habe gedacht: Ja, genau so könnte es tatsächlich gewesen sein. 
Sicher ist nur, dass das Feuer damals in der Bäckerei in der Pudding Lane seinen Anfang nahm, aber die genaue Ursache wurde niemals gefunden. Warum also nicht so, wie Tom Finnek es hier schreibt? ;-) 

"Unter der Asche" ist ein spannender, großartig erzählter historischer Roman über ein tragisches Kapitel der Stadt London. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und selbst die  Nebenfiguren bleiben nicht farblos. Geoff war mir gleich sympathisch, denn trotz seiner Lebenssituation gibt er nicht auf. Tom Finnek schreibt sehr lebendig und anschaulich, ich konnte die Stadt direkt vor mir sehen.

2007 war ich in London und habe das "Monument" besichtigt, das als Mahnmal für das Große Feuer gebaut wurde. Wenn ich noch mal in London bin, werde ich sicher beim Anblick der Säule mit der goldenen Flammenkuppel an einen dreizehnjährigen Jungen namens Geoffrey denken.  ;-) 

Wer historische Romane mag, die eine gute Mischung aus Fakten und Fiktion sind, der liegt bei "Unter der Asche genau richtig.

Donnerstag, 19. September 2013

Zwei Bücher sind eingezogen

Gestern kam mein Gewinn von Vorablesen:

Seit einiger Zeit zieht sich Michael zunehmend von seiner Frau Jolene und den beiden gemeinsamen Töchtern zurück. In einem schrecklichen Streit schleudert er Jolene sogar ins Gesicht, dass er sie nicht mehr liebe. Das Paar trennt sich. Als Jolene eines Tages schwer verwundet wird, kommt Michael endlich zur Besinnung: Ihm wird bewusst, dass er kurz davor ist, die Liebe seines Lebens zu verlieren, und er will ihr beistehen. Doch Jolene will ihn nie mehr sehen – zu tief sitzt der Schmerz. Aber Michael kämpft – wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzugewinnen? (Amazon)



Und heute kam dann der neue Band der Harry-Dresden-Reihe:

 


Harry Dresden war schon vieles: Chicagos einziger Berufsmagier, Hüter des Weißen Rates, Gefäß der Seele eines gefallenen Engels, Bewahrer der Schwerter des Kreuzes und Verderben aller, die Unschuldigen schaden und die Welt versklaven wollen. Aber tot war er bislang noch nie ... Zu Lebzeiten hat man auf Harry geschossen, eingestochen, ihn verprügelt, geschnitten, verbrannt, gequetscht und gefoltert. Doch als jemand ihm eine Kugel in die Brust jagt und ihn im Lake Michigan zum Sterben liegen lässt, sieht es wirklich schlecht für ihn aus. Doch selbst gefangen in der Grauzone zwischen Leben und Tod findet Harry keine Ruhe. Er erfährt, dass drei seiner Freunde unvorstellbarer Marter und Quak erleiden sollen. Nur indem er seinen Mörder zur Rechenschaft zieht, kann er das verhindern und selbst weiter kommen was viel leichter wäre, wenn er einen Körper und Zugang zu seinen Kräften hätte. Doch so muss Harry als Geist agieren, ohne mit der stofflichen Welt interagieren zu können, unsichtbar und unhörbar für die meisten Menschen. (Amazon)

Freitag, 13. September 2013

Mal was am heutigen Freitag, den 13.

Seid Ihr abergläubisch? Schließt ihr euch heute zuhause ein und verlasst erst wieder das Haus, wenn der Tag vorbei ist?
Klar, ich denke zwar auch, oh, heute ist Freitag der 13. Hoffentlich geht alles gut. Aber was einem heute passieren kann, könnte genauso gut auch an einem anderen Tag passieren, oder? Sehe ich jedenfalls so. Außerdem trage ich immer meine Kette mit dem Pentagramm-Amulett. Was soll mir also passieren?  ;-)

Ich bin einfach nur froh, dass Freitag ist und endlich Wochenende, die Woche war ziemlich stressig und auch sehr traurig, da wir eine unserer Ratten beerdigen mussten. MacFly tobt jetzt mit seinem Bruder durchs Regenbogenland.

Die Wetteraussichten für das Wochenende sind ja nicht berauschend. Eigentlich wollten wir auf ein Mittelalterfest, aber das entscheiden wir dann kurzfristig. Andernfalls wird es ein Couchwochenende und ich verziehe mich lesetechnisch nach London ins Jahr 1666 kurz vor dem Großen Brand. Ich lese im Moment "Unter der Asche" von Tom Finnek. Bisher gefällt es mir sehr gut, ein historischer Roman mit interessanten Fakten zur damaligen Zeit.

Ach ja, einen Buchgewinn gab es diese Woche auch noch: Von Vorablesen erhalte ich den Roman "Zwischen uns das Meer" von Kristin Hannah.

In diesem Sinne wünsche ich ein erholsames und lesereiches Wochenende.

Sonntag, 8. September 2013

"Der Hexenladen" von Tanya Huff

Klappentext: Die Gales aus Süd-Ontario verändern die Welt mit der Macht ihrer Zaubersprüche und bevorzugen es, wenn ihre Fähigkeiten in der Familie bleiben. Die Gale-Tanten haben den Clan fest im Griff oder glauben es zumindest. Alysha fühlt sich, ähnlich wie der Großteil ihrer Vettern und Basen, von ihren Tantchen gegängelt. Also ergreift sie, als ein Brief mit dem letzten Willen ihrer vermissten Großmutter eintrifft, die Gelegenheit, deren Trödelladen in Calgary weiterzuführen, um der Gemeinschaft zu dienen. Ihre Tanten jedoch haben andere Pläne und verlangen von Alysha, den tatsächlichen Verbleib ihrer Großmutter aufzuklären und nach getaner Arbeit wieder zurückzukehren, wo man bereits Pläne für ihre Zukunft hat. Doch als Alysha in Calgary eintrifft, stellt sie fest, dass sie im Hexenladen ihrer Oma der Feengesellschaft dienen soll - und dass oftmals des einen Trödel, des anderen magischer Schatz ist. Herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist, dürfte also keine leichte Aufgabe sein, insbesondere nicht, da Alysha erfährt, wie viel außerweltlicher Ärger ihrer in Calgary harrt und sogar familiärer Beistand oft nicht ausreicht, um den Tag zu retten
 
Ich habe das Buch ja in einer Leserunde in einer Gruppe mit dem Namen "Hexengeschichten" gelesen. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich enttäuscht, denn eigentlich hat das Buch nicht viel mit dem Hexentum zu tun. Hinzu kommt noch, dass ich war von den Blood-Ties-Büchern von Tanya Huff so begeistert war und nun kommt es mir vor, als wäre "Der Hexenladen" von einer ganz anderen Autorin geschrieben worden. Einzig der trockene Humor war teilweise unverkennbar. ;-)
Es war zwar ein bisschen Magie dabei, aber es wird ja nicht mal wirklich erklärt, dass es sich um eine Familie von Hexen handelt. Das kenne ich anders. Für Zaubersprüche braucht man normalerweise zumindest einen Spruch, eine Formel oder auch einen Trank. Hier reicht es, den Finger irgendwo drauf zu legen.
 

Überhaupt fehlen so einige Erklärungen für den Leser. Ich hatte immer mehr das Gefühl, bereits den zweiten Teil einer Reihe zu lesen, in der die Erklärungen im ersten Teil geschrieben wurden, die ich dann leider verpasst habe.
Potenzial war eigentlich genug vorhanden, man hätte eine sehr gute, spannende Urban-Fantasy-Story draus machen können.
Das Ende kam dann wirklich ziemlich hopplahopp....und für mich nicht sehr  zufriedenstellend.

Im Englischen gibt es einen zweiten Teil, aber auch wenn dieser ins Deutsche übersetzt wird, bin ich nicht besonders scharf drauf, diesen zu lesen.

Mittwoch, 4. September 2013

Meine Highlights im August

Der neue Lesemonat hat begonnen und pünktlich am 1. September habe ich auch ein neues Buch begonnen und lese nun in einer Leserunde in der Gruppe Hexengeschichten bei Lovelybooks "Der Hexenladen" von Tanya Huff.

Und was waren meine Highlights im vergangenen Monat?


Ganz klar gehört dieses hier dazu:

Außerdem sehr spannend und für mich eines der besten der Reihe war der neue Thriller um Polizeichefin Kate Burkholder:

Auch dieser Mix aus History und Fantasy ist einer der Highlights im August gewesen:

Einen Flop gab es letzten Monat nicht, der Rest war guter Durchschnitt.

Mal sehen, welches Buch es auf meine September-Besten-Liste schafft.

Sonntag, 1. September 2013

Neuer Monat, neues Buch

Pünktlich am 1. September habe ich auch mit einem neuen Buch begonnen. 
Bei Lovelybooks bin ich Mitglied in der Gruppe Hexengeschichten und dort haben wir eine Leserunde gestartet mit Tanya Huffs "Der Hexenladen". 

Und darum gehts:
 Die Gales aus Süd-Ontario verändern die Welt mit der Macht ihrer Zaubersprüche und bevorzugen es, wenn ihre Fähigkeiten in der Familie bleiben. Die Gale-Tanten haben den Clan fest im Griff oder glauben es zumindest. Alysha fühlt sich, ähnlich wie der Großteil ihrer Vettern und Basen, von ihren Tantchen gegängelt. Also ergreift sie, als ein Brief mit dem letzten Willen ihrer vermissten Großmutter eintrifft, die Gelegenheit, deren Trödelladen in Calgary weiterzuführen, um der Gemeinschaft zu dienen. Ihre Tanten jedoch haben andere Pläne und verlangen von Alysha, den tatsächlichen Verbleib ihrer Großmutter aufzuklären und nach getaner Arbeit wieder zurückzukehren, wo man bereits Pläne für ihre Zukunft hat. Doch als Alysha in Calgary eintrifft, stellt sie fest, dass sie im Hexenladen ihrer Oma der Feengesellschaft dienen soll - und dass oftmals des einen Trödel, des anderen magischer Schatz ist. Herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist, dürfte also keine leichte Aufgabe sein, insbesondere nicht, da Alysha erfährt, wie viel außerweltlicher Ärger ihrer in Calgary harrt und sogar familiärer Beistand oft nicht ausreicht, um den Tag zu retten...

Ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird. Die "Blood Ties"-Bücher fand ich ja super.