"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Dienstag, 23. Juli 2013

Panne bei Vorablesen.de

Heute erhielt ich eine E-Mail von Vorablesen.de mit folgendem Inhalt:

Liebe/r vorableser/in,

die Sommerhitze scheint uns bei der letzten Verlosung zu Kopf gestiegen zu sein. Aufgrund einer Verwechslung unsererseits haben einige Gewinner zwei Bücher erhalten. Andere wie Sie warten leider noch auf Ihr Exemplar, welches nun an den falschen Adressaten verschickt wurde. Wir möchten uns für unseren Fehler in aller Form entschuldigen.
Da es leider nicht möglich ist, den Versand nachträglich „umzuleiten“ oder nochmals zu veranlassen, bitten wir um Ihr Verständnis, wenn wir Ihnen nun zur Entschädigung das Buch „Auch die Liebe hat drei Seiten“ von Susann Rehlein zusenden.
Es besteht die Möglichkeit, das „Ersatzbuch“ im Forum-Thread „Büchertausch“ gegen Ihr eigentliches Gewinnbuch zu tauschen. Aber wir hoffen, dass wir Ihnen auch mit Susann Rehlein‘s Titel eine Freude machen können. Über eine Rezension des Buches freuen wir uns sehr.
Herzlich und nochmals entschuldigend grüßt
Ihr vorablesen Team

Also ich muss sagen, ich habe mich doch ein wenig geärgert. Ich bewerbe mich ja nicht wahllos auf jedes Buch dort. Wenn ich das tue, dann möchte ich dieses Buch auch wirklich lesen. In diesem Fall geht es um "Schwesterlein, komm stirb mit mir", ein Thriller, und darauf hatte ich mich echt gefreut. Das von denen oben erwähnte Buch scheint ja eher was....nun...Anderes zu sein. Und nicht so wirklich mein Beuteschema. Klar, wo Menschen arbeiten, werden auch Fehler gemacht, das ist überall so. Aber ausgerechnet auf dieses Buch hatte ich mich wirklich gefreut.

Ob ich das mit dem Buchtausch im Forum mache, weiß ich noch nicht. Donnerstag geht es erst mal in den Urlaub. 

Wen es interessiert: Hier gehts zum "Ersatzbuch"

Montag, 22. Juli 2013

Urlaub...und was darf mit?

Endlich ist er da, unser Urlaub. Hoffentlich wird er nicht so eine Katastrophe wie unser Osterurlaub. *klopf auf Holz*
Am Donnerstag geht es los Richtung Hennesee im Sauerland. Eine größere Tour ist leider nicht drin, denn unser Urlaubsgeld steckt nun im neuen Motor des Wohnmobils. Aber egal, Hauptsache raus und was anderes sehen. Und viel Zeit füreinander. Und natürlich zum Lesen. ;-)

Also werde ich in den nächsten zwei Tagen mal meinen SUB befragen, welches der ungelesenen Bücher denn Lust hat auf eine Tour ins Sauerland. ;-)  Der Aufschrei wird sicher groß sein. Und die Auswahl ist ja auch...nun...mehr als ausreichend.  *flöööt*. Hoffentlich kommt es zu keiner Massenpanik in den Kisten, wenn die Bücher von ganz unten anfangen nach oben zu drängeln...

Aktuell lese ich ja einen Krimi aus einer anderen Urlaubsregion: Ostfriesenblut von Klaus-Peter Wolf. Da werden wir sicher dieses Jahr auch nochmal hinfahren, vielleicht für ein verlängertes Wochenende. 



Freitag, 19. Juli 2013

Christopher Ransom: Böse Träume

Klappentext: Es gibt sie, die perfekten Nachbarn. Mitten in der amerikanischen Vorstadtidylle schließen Mick, seine Frau Viola und die Kinder Freundschaft mit den neuen Nachbarn. Die Renders sind attraktiv, freundlich und großzügig. Und gefährlich. Sie hüten ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Doch als Mick und seine Familie das merken, ist es fast zu spät. Sie sind in die Falle gegangen. Und es gibt keinen Ausweg mehr... 

Tja, was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch ja bei Vorablesen gewonnen und muss daher ja eine Rezension schreiben. Sonst hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. Aber so habe ich es bis etwa Seite 200 gelesen und dann bis fast zum Ende durch geblättert. Ab Kapitel 60 habe ich dann wieder richtig gelesen.
Dieses Buch war leider gar nicht mein Ding. Der Anfang war nicht schlecht, es erinnerte ein wenig an Bücher von Dean Koontz oder Stephen King. 
Ich weiß selbst nicht so recht, wo mein Problem lag, aber ich bekam einfach keinen Zugang zur Story. Mit Mick und Amy (nicht Viola, wie es im Klappentext steht) wurde ich nicht warm, mit den Renders erst recht nicht. Kyle war mir noch am sympathischsten. 
Ich möchte auch nicht zu viel verraten, aber hätte ich gewusst, um was es wirklich geht, hätte ich mich nicht für das Buch beworben. Die Leseprobe verriet leider nichts darüber, in welche Richtung das Ganze geht und versprach "nur"einen spannenden Thriller. Leider war es das letztendlich für mich aber nicht, obwohl manchmal recht blutig. Von Keelie, dem Mädchen aus dem Prolog und der Leseprobe liest man übrigens auch erst wieder am Ende im Epilog.

Ich kenne keine weiteren Bücher von Christopher Ransom und habe im Moment auch nicht das Bedürfnis, weitere zu lesen. Vielleicht tue ich dem Autor damit ja auch Unrecht.
Ich möchte auch niemandem das Buch ausreden, aber ich habe einfach etwas anderes erwartet. 

Dienstag, 16. Juli 2013

Ich kann nix dafür!

Mein SUB bekommt schon wieder Zuwachs. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, ihn endlich einmal abzubauen. 

Und eigentlich kann ich auch gar nichts dafür. Ich habe nur eine Leseprobe zu einem neuen Buch gelesen und meine Meinung dazu kundgetan. Nichts Großartiges also.

Und wieder mal hat die Glücksfee bei Vorablesen.de meinen Namen aus dem Lostopf gezogen. 


Dieses Mal habe ich den Thriller "Schwesterlein, komm stirb mit mir" von Karen Sander gewonnen. Die Leseprobe hörte sich schon vielversprechend an, nun bin ich gespannt auf den Rest. 

Hier gibt es mehr Infos zum Buch 

Sonntag, 14. Juli 2013

Chicagoland Vampires: Mitternachtsbisse (Chloe Neill)

Klappentext: Gestaltwandler aus den gesamten Vereinigten Staaten finden sich zu einem Treffen in Chicago zusammen. Die Vampirin Merit erhält von Ethan Sullivan, dem Oberhaupt von Haus Cadogan, den Auftrag, den Anführer der Gestaltwandler als Leibwächterin zu begleiten. Dabei soll sie den Vampiren gleichzeitig als Spionin dienen. Ein gefährliches Unterfangen, denn bald findet sich Merit im Kreuzfeuer eines Konfliktes zwischen Gestaltwandlern und Vampiren wieder, der außer Kontrolle zu geraten droht.

Merit ist mittlerweile seit drei Monaten ein Vampir und hat sich als Hüterin des Hauses Cadogan gut in die Hierarchie eingefügt. Allerdings herrscht zwischen ihr und ihrem Meister Ethan Sullivan nach wie vor knisternde Spannung, was nicht nur an Merits eigenwilliger Art liegt, mit der sie Ethan oft zur Weißglut bringt, denn der ist Ungehorsam seinen Novizen nicht gewohnt.
Dass Merit nicht immer mit allen  Entscheidungen ihres Meisters einverstanden ist, fällt auch anderen auf und sie erhält ein interessantes Angebot.
Aber zunächst gibt es andere Probleme, denn in der menschlichen Bevölkerung kommt es langsam zu Widerständen gegen die Vampire. Die Formwandler und die Hexenmeister, die bisher im Verborgenen leben, haben Sorge, dass es bald zu einem Krieg kommen könnte zwischen der Übernatürlichen und der menschlichen Welt und daher beruft der Rudelführer Gabriel Keene eine Versammlung ein, um darüber abzustimmen, ob die Formwandler bleiben oder in ihre eigentlich Heimat in Alaska zurückkehren sollen. Denn dort könnten sie in Ruhe, unbehelligt von den Menschen, mit ihren Familien leben. Er macht Ethan Sullivan und Merit allerdings das Angebot, als Leibwächter bei dieser Versammlung zu sein, um allen Formwandlern zu zeigen, dass die Vampire zu einer friedvollen Zusammenarbeit bereit sind. 
Beim ersten Treffen in einer Bar der Formwandler kommt es allerdings zu einem Überfall und die Frage ist, wer steckt dahinter und wer hat einen Vorteil davon?

Die ist der dritte Teil der "Chicagoland Vampires"-Reihe. Ich mochte Merit schon in Teil 1 von Anfang an und das hat sich nicht geändert. Im Laufe der Zeit hat sie sich mit ihrem neuen Leben als Vampirin arrangiert, auch wenn sie dieses Leben nie wollte. Sie ist stark, attraktiv und hat ihre eigene Meinung...die nicht immer mit der ihres Meisters Ethan übereinstimmt. Und sie nimmt ihren Job als Hüterin des Hauses Cadogan sehr ernst.
Bei Ethan bin ich nach wie vor sehr zwiespältig. Er ist manchmal eiskalt, aber er hat auch die Verantwortung für das Wohlergehen mehrerer Vampire und da sind Gefühle oft fehl am Platz. Aber dabei merkt er leider nicht, dass er auf den Gefühlen Anderer herum trampelt, wie z.B. auf Merits. Gerade in diesem Teil hätte ich ihm zwischendurch selbst gerne einen Pfahl durchs Herz gejagt.
Auch Merits Freundin Mallory, Catcher, Jeff und Merits Großvater sind wieder dabei, was mich sehr gefreut hat. Und....wir erfahren zum ersten Mal den Vornamen von Merit. Den ich hier aber nicht verraten werde. *g*

Donnerstag, 11. Juli 2013

"Die Henkerstochter" von Oliver Pötzsch

Klappentext: Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter. 

Fangen wir mal mit dem „Negativen“ an. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich wie die meisten anderen auch der Meinung, dass der Titel nicht so wirklich passt. Die Henkerstochter Magdalena spielt zwar eine Rolle in der Geschichte, aber in erster Linie sind die Hauptpersonen der Henker Jakob selbst und der Medicus Simon. Daher wäre vielleicht „Der Henker von Schongau“ oder Ähnliches passender gewesen. Ansonsten hat mir das Buch aber gut gefallen. Ich habe zwar schon spannendere historische Romane gelesen, aber dieses war auch nicht langweilig. Die Geschichte ist flüssig erzählt und angesichts der damaligen Zeiten kann man sich sehr gut vorstellen, dass das Ganze durchaus so hätte passiert sein können. Es zeigt, wie schnell man früher wegen einer falschen Beschuldigung im Kerker landen konnte. Frauen, die den Beruf der Hebamme ausübten und sich mit Medizin und Kräutern auskannten, waren noch gefährdeter und wurden schneller als Hexe angeklagt und verurteilt, als man es sich heute vorstellen kann. Zum Glück haben sich in diesem Punkt die Zeiten geändert. Hätte die Hebamme Martha Stechlin im Medicus Simon, dem Henker und seiner Tochter sowie dem Ratsmitglied Jakob Schreevogl nicht Menschen gehabt, die an ihre Unschuld glaubten und sich für sie einsetzten, dann wäre das Ganze sicher anders ausgegangen. Aber so machen sie sich auf die Suche, nach dem wahren Täter und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die hohen Herren der Stadt haben in der Hebamme bereits ihre Schuldige gefunden und die soll gefoltert werden, bis sie gesteht und als Hexe hingerichtet werden kann. Und unter Folter hat noch nahezu jeder gestanden, ob er nun schuldig war oder nicht…

Die Charaktere waren gut beschrieben. Trotz seines Jobs mochte ich den Henker Jakob Kuisl, denn wie es auch im Buch heißt: Einer muss die Arbeit ja machen. Und dass eine solche Aufgabe nicht spurlos an einem vorübergeht, zeigen die Phasen des Trinkens, wenn es mal wieder besonders schlimm ist. Und dass der Henker in der Stadt immer gemieden wird und selbst die Familie unter seinem Ruf leidet, ist auch kein einfaches Los. Für eine junge Frau wie Magdalena ist es sicher nicht schön, als „Henkersdirne“ bezeichnet zu werden. Daher finde ich es umso bewundernswerter, dass sie so selbstbewusst damit umgeht. Auch der junge Medicus Simon war mir sehr sympathisch, da er mutig genug ist, sich gegen seinen Vater durchzusetzen. Er und Magdalena passen sehr gut zusammen.

Fazit: Ein gut geschriebener und recherchierter historischer Roman mit teilweise authentischen Personen, denn der Henker Kuisl ist ein Vorfahre des Autors. Dazu gibt es weitere Informationen von Oliver Pötzsch im Nachwort. Man erhält viele Einblicke in das damalige Leben und in den Beruf des Henkers.

Sonntag, 7. Juli 2013

Meine Belohnung für einen buchkauffreien Monat

Im Mai hatte ich den Entschluss gefasst, dass ich im nächsten Monat keine Bücher kaufen würde. Und ich habe tapfer durchgehalten. Schließlich sollte man auch mal an den SuB-Abbau denken. Der Juni kam und ging und ich habe kein einziges Buch gekauft. Okay, ein neues kam war zu mir, aber was kann ich dafür, wenn ich bei den Buchgesichtern eines gewinne, das ich dann aufnehmen muss? Außerdem hat es mich ja nichts gekostet. *g*

Aber für den Monat Abstinenz musste ich mich natürlich auch belohnen. Jede Leseratte wird das nachvollziehen können und weiß, wie schwer das ist. 
Also war am Montag ein Online-Besuch bei Medimops fällig. Hier seht Ihr meine Ausbeute. Zwei davon waren wirklich günstig und auch die anderen vier waren preislich auf jeden Fall im Rahmen.

 

Dienstag, 2. Juli 2013

Interessanter Kontakt zu einem Verlag

Wie Ihr ja sicher schon gemerkt habe, lese ich gerne Vampirbücher. Aber eher solche im Stil von "Dracula" als die modernen mit den Kuschelvampiren.
Eine meiner Lieblingsreihen ist von P. N. Elrod und heißt im Original "The Vampire Files". Bei uns erschien das erste Buch mit dem Titel "Vampirdetektiv Jack Fleming" und ich war damals sofort begeistert. Leider hat der Festa Verlag nur bis einschließlich Teil 3 die Bücher auf Deutsch übersetzt und veröffentlicht. Und heute hatte ich die Idee, mal ein paar Verlage anzuschreiben, um sie auf die Reihe aufmerksam zu machen. Einer davon war der "Art Skript Phantastik Verlag".

Hier könnt Ihr im Blog des Verlages die Antwort lesen: Art Skript Phantastik Verlag-Blog

Liebe Grit, ich möchte mich für die nette und ausführliche Antwort und die Erwähnung meiner Bitte im Blog bedanken. Mir war nicht bewusst, dass Ihr nur deutschsprachige Autoren veröffentlicht werden. Aber ich finde das sehr gut, denn natürlich sollte man erst die "eigenen" Leute unterstützen. Auch ich lese gerne Bücher deutscher Autoren und die sind nicht weniger gut als internationale.

Ich verzweifle nur langsam, da anscheinend kein Verlag die Bücher veröffentlichen möchte. Dabei sind die wirklich super, spannend und mit Herz und Humor.  Und wirklich gute Vampirromane mit Niveau gibt es nicht sooo viele.

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und bei Harry Dresden hatte ich ja auch schon gedacht, dass bei Band 6 Ende ist. Und dann hat sich der Verlag "Feder & Schwert" erbarmt und die weitere Veröffentlichung übernommen. 



Montag, 1. Juli 2013

Rückblick auf den Juni

Und wieder ist ein Monat vergangen und es ist Zeit für eine kleine Bilanz.

Hier seht Ihr meine Highlights im Juni:



Diesen Psychothriller habe ich ja im Rahmen einer Leserunde bei den Buchgesichtern gelesen. Und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen. Ich werde sicher auch weitere Bücher der Autorin
lesen.





Auch den dritten Teil der Gestaltwandler-Serie von Patricia Briggs fand ich super und ich bin schon gespannt, wie es mit Mercy weitergeht.














Eine Enttäuschung war für mich ja leider
 "Der Besucher" von Sarah Waters.
Auf die angekündigte düstere, gruselige Stimmung habe ich vergeblich gewartet.
Stattdessen gab es endlose Dialoge und schließlich
habe ich das Buch genervt abgbrochen. 







Nun bin ich gespannt, was der Juli buchtechnisch so bringen wird. Aktuell lese ich mal wieder etwas Historisches: Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch.