"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Mittwoch, 20. März 2013

Einen schönen Frühlingsanfang

Tja, nun ist er da. Zumindest laut Kalender. Aber wo ist er, der Frühling? Im Urlaub? Da, wo es warm und sonnig ist? Verräter!!

Ostara, die Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20./21. März bedeutet auch, dass Ostern wieder vor der Tür steht. Oft taucht ja dann die Frage auf, wo der Osterhase her kommt und was hat er mit den Ostereiern zu tun? Und wieso heißt dieses Fest eigentlich Ostern? Und warum hat es kein festes Datum wie beispielsweise Weihnachten?

Ganz einfach. Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und ein Mondfest und hat - wie viele andere Feiertage heute - einen heidnischen Ursprung. Die Kirche richtet sich auch heute noch nach dem alten Mondkalender. Was sie aber sicher niemals zugeben würde. 
Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. Deswegen ist Ostern in diesem Jahr am 31.03./01.04. 

Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen "Ostern", abgeleitet von der Frühlingsgöttin "Ostara" oder auch "Eostre", dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Osterei und Osterhase sind alte Symbole der Ostara oder Eostre. Das Ei galt immer schon als Symbol der Wiedergeburt. Ostereier werden meistens rot gefärbt wurden, denn Rot gilt als die Farbe des Lebens.
 
 
So, jetzt wisst ihr auch, wieso der Osterhase die Eier bringt und dass die Kirche damit gar nichts zu tun hat.

Vielleicht merkt ja auch das Wetter irgendwann, dass es sich mal langsam an den Kalender anpassen muss. Grummel...



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