"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Der letzte Tag des Jahres

Nun geht das Jahr 2013 langsam dem Ende entgegen. Aber ein neues Jahr steht schon bereit und wird hoffentlich viele neue Bücher und interessante Lesestunden bringen. 

Ich habe ja meinem SUB versprochen, endlich einiger der älteren Bücher zu lesen und gestern bereits brav damit begonnen. "Wenn keiner dir glaubt" von Kathryn Fox wird mich ins Neue Jahr begleiten und danach darf es dann ins Regal im Wohnzimmer zu den anderen Fällen von Dr. Anya Chrichton. Also bin ich nun Down Under in Australien unterwegs. Hihi, dann könnte ich ja eigentlich schon den Jahreswechsel feiern. *g*

Nach einigem Hin und Her werden wir nun Silvester zuhause verbringen und uns einen gemütlichen Abend machen. Es gibt Nudelsalat und Frikadellen und dazu ein leckeres Schwarzbier. Und dann werden wir uns DVDs ansehen. So sind wir auch bei den Kindern. *g* 

Ein lesetechnischer Jahresrückblick 2013 wird noch von mir kommen, aber nun wünsche ich euch erst einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Kommt gut rein und auf ein tolles Lesejahr 2014, mit viel Glück und Gesundheit und genug Zeit für euch und euer liebstes Hobby.



Montag, 30. Dezember 2013

"Blutlied" von Kim Harrison



Im 5. Teil der Reihe bekommt Hexe Rachel Morgan wieder mächtig Probleme mit diversen Dämonen. Einen besonders aufdringlichen kann sie mit Hilfe eines anderen zwar zurück ins Jenseits treiben, aber um welchen Preis?
Dann erhält sie einen Anruf vom FIB. Agent Glenn möchte, dass sie sich ein paar tote Werwölfe ansieht, da ihm die Sache merkwürdig vorkommt. Als sich herausstellt, dass David Hue, ein Werwolf und ein Freund von Rachel, alle toten Frauen kannte, glaubt er, dass er selbst vielleicht der Mörder ist und sich nicht an die Taten erinnern kann. Aber bis vor kurzem waren diese Frauen noch menschlich und daher vermutet Rachel, dass das Werwolfartefakt, der "Fokus", etwas damit zu tun hat und jemand ihn dazu benutzt, Unschuldige in Werwölfe zu verwandeln.
Außerdem soll sie auf der Hochzeit ihres Erzfeindes Trent als Security arbeiten, für den Fall, dass dort irgendwelche bedrohlichen Gestalten auftauchen. Was natürlich auch passiert, aber mit DIESER Person hat Rachel nicht gerechnet.
Und als ob das nicht genug wäre, schwebt über ihnen ständig die drohende Gefahr, dass Meistervampir Piscary aus dem Gefängnis kommt, da seine Anwältin Skimmer, gleichzeitig auch Ivys Freundin, alles dran setzt, ihn raus zu bekommen. Dann wäre es wohl mit Ivys und Kistens eigenständigem Leben vorbei....und mit Rachels Leben überhaupt.

Es ist bestimmt 4 Jahre her, dass ich Teil 4 gelesen habe, aber trotzdem fand ich mühelos in die Geschichte, die direkt durchstartet mit dem Dämonenbesuch in Rachels Kirche. Insgesamt hat das Buch 734 Seiten und ehrlich gesagt hätte man ein paar vielleicht streichen können, denn manche Diskussionen zogen sich für mich schon etwas sehr in die Länge. Besonders die Szenen mit den Dämonen.
Trotzdem wird die Geschichte aber gut und spannend erzählt und zum Ende hin wird der Spannungsbogen auch noch mal angehoben. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, sei es nun zwischen Ivy und Rachel oder auch in einigen Szenen mit Jenks. Der natürlich auch wieder für einige Erheiterung sorgt mit seiner frechen Art und seinen Sprüchen. 
Wer das Buch gelesen hat, weiß natürlich, dass einer der wichtigeren Charaktere hier stirbt. Sicher hat sich die Autorin etwas dabei gedacht, vielleicht wollte sie so die weitere Handlung der Reihe und die Entwicklung anderer Charaktere und deren Beziehungen untereinander voran treiben. Traurig und schade ist es trotzdem und gefallen hat es mir gar nicht. Mal sehen, wie es nun weitergeht im 6. Teil "Blutnacht".

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥




Donnerstag, 26. Dezember 2013

Und der dritte Weihnachtswichtel war auch da

Heiligabend war es soweit, ich durfte das dritte Wichtelpäckchen auch auspacken. Dieses Mal kam etwas vom Forum "Unsere Bücherwelt".

Neben dem zweiten Teil der Mystery Reihe um Harper Connelly von Charlaine Harris gab es noch schöne und leckere Beilagen, über die ich mich sehr gefreut habe.  :-)

Mittwoch, 25. Dezember 2013

"Harry Dresden: Geistergeschichten" von Jim Butcher

Klappentext: Harry Dresden war schon vieles: Chicagos einziger Berufsmagier, Hüter des Weißen Rates, Gefäß der Seele eines gefallenen Engels, Bewahrer der Schwerter des Kreuzes und Verderben aller, die Unschuldigen schaden und die Welt versklaven wollen. Aber tot war er bislang noch nie ... Zu Lebzeiten hat man auf Harry geschossen, eingestochen, ihn verprügelt, geschnitten, verbrannt, gequetscht und gefoltert. Doch als jemand ihm eine Kugel in die Brust jagt und ihn im Lake Michigan zum Sterben liegen lässt, sieht es wirklich schlecht für ihn aus. Doch selbst gefangen in der Grauzone zwischen Leben und Tod findet Harry keine Ruhe. Er erfährt, dass drei seiner Freunde unvorstellbarer Marter und Quak erleiden sollen. Nur indem er seinen Mörder zur Rechenschaft zieht, kann er das verhindern und selbst weiter kommen was viel leichter wäre, wenn er einen Körper und Zugang zu seinen Kräften hätte. Doch so muss Harry als Geist agieren, ohne mit der stofflichen Welt interagieren zu können, unsichtbar und unhörbar für die meisten Menschen... 

Wer den vorherigen Teil "Wandel" gelesen hat, weiß auch, was mit Harry am Ende passiert ist. Und es steht ja auch hier im Klappentext.
Harry ist also tot und ein Geist. Oder so etwas Ähnliches. Ein "Schatten" ist die richtige Bezeichnung und um seinen Mörder zu finden, wird er zurück geschickt. Dort muss er erfahren, dass inzwischen ein halbes Jahr vergangen ist, seit auf ihn geschossen wurde. Er wurde für tot erklärt, auch wenn seine Leiche nie gefunden wurde.
Seitdem ist viel passiert und seine Freunde und Bekannte gehen auf ganz unterschiedliche Weise mit seinem Tod um. Sein Lehrling Molly hat es am schlimmsten getroffen, sie macht Nacht für Nacht die Stadt als "Lumpenfrau" unsicher bzw. in ihren Augen sicherer für die sterbliche Bevölkerung, da sie die Straßen Chicagos vom übernatürlichen Abschaum befreit. Anscheinend haben die Ereignisse in Südamerika sie fast den Verstand verlieren lassen. Was allerdings eine schier unlösbare Aufgabe zu sein scheint, denn seitdem der Rote Hof vernichtet wurde, sind an Stelle der Vampire hunderte anderer unheimlicher Gestalten getreten. Etwas, das Harry bei seinem finalen Schlag gegen den Roten Hof offensichtlich nicht bedacht hatte.  
Den Kampf gegen das übernatürliche Böse haben nun Murphy, Butters, Mollys Bruder Daniel und Vater Forthill übernommen. 
Da Harry nun ein Geist ist, können ihn seine Freunde allerdings nicht sehen und hören, bis auf wenige Ausnahmen. Also sucht er Hilfe bei dem Ektomanten Mortimer Lindquist, der allerdings nicht sehr begeistert ist von seinem Auftauchen und hetzt erst mal eine Horde Gespenster auf ihn. Dabei merkt er, dass mit seinem Ableben auch seine magische Fähigkeiten verschwunden sind. Aber ein uralter Geist zeigt ihm, wie er sich trotzdem wehren kann.
Das ist allerdings noch nichts gegen den alten Feind auf den er schließlich trifft und in seiner neuen "Form" scheint ein Kampf für Harry fast aussichtslos. Werden seine Freunde ihm auch diesmal helfen und kann er es überhaupt verantworten, sie in diese Schlacht hineinzuziehen?

Als Harry am Ende von "Wandel" stirbt, war ich ziemlich geschockt. Und ich wollte die Fortsetzung eine ganze Weile nicht lesen, habe mich nun aber doch dazu durch gerungen.  Und trotzdem Harry in dieser Geschichte ein Geist, nur ein Schatten ist, ist er eigentlich genauso wie immer.  Er nervt seine Freunde, ist aber trotzdem um sie besorgt. Er jagt seine Feinde unerbittlich, riskiert Kopf und Kragen und hat auch seinen Humor nicht verloren. Die Geschichte ist stellenweise auch sehr emotional, z.B. als er Murphy wiedersieht und sie nicht wahrhaben will, dass sein Geist vor ihrer Tür steht. Bisher konnte sie sich immer einreden, dass Harry nicht tot ist. Und was aus Molly geworden ist, bricht ihm fast das Herz. Auch die Szenen mit Mister und Mouse, die ihn beide als ihr Herrchen sofort erkennen sind sehr rührend geschrieben. 
Zum Ende hin gibt es eine Auflösung der Ereignisse in "Wandel" und ich muss sagen, dass sie mich doch verblüfft hat. Damit hätte ich nicht gerechnet.  Aber so erklärt sich auch, wieso Thomas in diesem Teil erst zum Schluss auftaucht, was mich ein wenig gewundert hat. Dafür hat Bob diesmal allerdings eine größere Rolle, was mich wiederum sehr gefreut hat. Aber mehr verrate ich nicht, lest es selbst.
Ich bin nun gespannt, wie es in "Eiskalt" weitergehen wird.   

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥

Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachtszeit = Wichtelzeit

Dieses Jahr mache ich ja gleich in drei Foren beim Weihnachtswichteln mit. Und bei den Büchereulen und den Bücherwürmern wurde schon gestern "entwichtelt".

Hier seht Ihr meine "Ausbeute", über die ich mehr sehr gefreut habe:





Und es gab sogar extra Kekse für die Rattis. 

Nun haben wir schon den 4. Advent. Die Zeit vergeht so schnell, eigentlich schade. Aber noch 2 x schlafen, dann darf ich auch das dritte Wichtelpäckchen auspacken. 

Ich wünsche euch noch einen gemütlichen vierten Adventssonntag.

Freitag, 20. Dezember 2013

Der letzte Arbeitstag des Jahres und die Wintersonnenwende

Heute ist mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr, ab morgen habe ich dann zwei Wochen Urlaub. Na gut, eigentlich sind es nur 5 Tage, dank der arbeitnehmerfreundlichen Feiertage. *g*
Und ich habe mir vorgenommen, viel dieser Zeit mit Lesen und SUB-Abbau zu verbringen. Schließlich habe ich es meinen ungelesenen Büchern versprochen, dass endlich einige von ihnen aus den Kisten im Schlafzimmer umsiedeln dürfen in die Regale im Wohnzimmer. Und Versprechen muss man halten. Gerade jetzt zu Weihnachten.  Im Moment habe ich aber noch rund 500 Seiten Harry Dresden vor mir.

Morgen darf ich endlich meine Wichtelpäckchen aus zwei Bücherforen öffnen. Ich bin schon so gespannt, was mich erwartet. Ein drittes muss dann noch warten bis Heiligabend, aber das schaffe ich schon. Bisher ist es auch noch nicht angekommen.

Am 21. Dezember ist auch Mittwinternacht...oder Wintersonnenwende...oder Jul. Die längste und dunkelste Nacht des Jahres. Aber mit dem richtigen Buch kriegen wir auch diese Zeit um. Und ehrlich gesagt, finde ich sie auch gar nicht so schlimm. Mit einem leckeren Tee oder heißen Kakao, Weihnachtsplätzchen, Kerzen usw. ist es doch richtig gemütlich zuhause auf der Couch. So werde ich die freie Zeit versuchen zu genießen.

Zur Wintersonnenwende hier noch ein schönes Gedicht:
 
Dezember, auch Christmond und Julmond genannt,
ist der Monat der Sonnenwende.
Er ist mit dem kürzesten Tag verwandt.
Sehr kühl reicht er uns seine Hände.

Der Winter hält Einzug in vielen Ländern,
bringt Kälte und Frost, Eis und Schnee.
Natur wird verziert mit kristallweißen Bändern.
Im Raureif steht die alte Allee.

Dezember - Zeit der Bräuche und Feste,
der Stille und Besinnlichkeit,
der feinen Genüsse - allerbeste,
der Freude und Behaglichkeit.

Er ist ein Monat der Besonderheiten,
mit Adventszeit und dem Nikolaus,
mit Wünschen und mit Heimlichkeiten.
Geschmückt stehen Tanne und Haus.

Dezember strahlt in festlicher Pracht,
der Himmel leuchtet sternenklar.
Posaunen verkünden die frohe Weihnacht.
Silvester begrüßt das neue Jahr.

Von: Elisabeth Kreisl


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Zur Mittwinternacht (Julfest) am 21. Dezember

Wintersonnenwende
Sonnenlicht das Leben spende
Hoffnung, kehr zurück in unsere Stube
Wende das Schicksal, beende die Nacht
Sonne, hilf, dass unser Bewusstsein erwacht
Sonne, scheine tief in uns hinein
 
Man nennt sie auch Mittwinternacht oder Julfest. Eine weitere alte Bezeichnung für die Wintersonnenwende ist Alban Arhtuan, was soviel bedeutet wie "Das Licht des Arthurs". Für die Druiden war dies ein Fest, bei dem rituell die Trauer über den scheinbaren Tod des Lichts zum Ausdruck gebracht wurde. Das Wunder ist geschehen, das Licht ist wiedergeboren.
 
In frühen Zeiten galt die Zeit der Wintersonnenwende als Mutternacht, weil man sich vorstellte, dass das Licht durch die Bewegungen der Mutter Erde oder der großen Göttin neu hervorgebracht wird.
Nach der Geburt des Lichts beginnen die zwölf Rauhnächte. Die Wiederkehr des Lichtes hat schon stattgefunden, doch praktisch liegt die kälteste und härteste Zeit des Winters noch vor uns. Für den letzten Winter traf das auf jeden Fall zu, denn die Kälte kam ja erst im Januar und Februar 2013. 
Aber die Wintersonnenwende wird gefeiert, um daran zu erinnern, dass die noch zu erwartende Dunkelheit ihren Kampf trotzdem bereits verloren hat. Dies gibt Mut, Kraft und Hoffnung, diese bevorstehende Zeit gut und zuversichtlich zu meistern.
Und wir haben noch genug Gelegenheiten, diese Zeit gemütlich mit einem guten Buch zuhause zu verbringen. *g*  
 


Montag, 16. Dezember 2013

"Die Kälte in dir" von Oliver Kern


Klappentext: In einer abgelegenen Villa in der Nähe von Stuttgart wird die bereits stark verweste Leiche eines Mannes gefunden. Auffällig sind großflächige Wunden am Oberkörper. Der Fall wird Kommissarin Kristina Reitmeier zugeteilt. Ausgerechnet jetzt verliert die notorische Raserin für drei Monate ihren Führerschein. Daniel Wolf, angehender Polizeipsychologe und wegen eines Disziplinarverfahrens eigentlich vom Dienst beurlaubt, wird zum Chauffeur abgeordert. Keine leichte Situation für die beiden. Bald darauf werden weitere Leichen entdeckt, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind stark übergewichtig…    

Erst einmal danke an die Glücksfee von Vorablesen, die mich netterweise aus dem Lostopf gezogen hatte.

Nun zum Buch: Insgesamt hat es mir gut gefallen, vor allem die Idee und damit das Motiv des Killers waren mal etwas Neues. Es ging mal nicht um entführte und verstümmelte Frauen, wie es ja oft bei Thrillern dieser Art ist.
Trotzdem kann ich keine volle Punktzahl vergeben, da mir irgendwas gefehlt hat. Und ich kann nicht mal genau sagen, was. Die Geschichte ist spannend, aber so wirklich fesseln konnte sie mich nicht, auch nicht zum Ende hin. Es mag daran liegen, dass der Autor sehr detailverliebt schreibt und dadurch die Spannung oft auf der Strecke bleibt. Weniger wäre mehr gewesen.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mit der Figur der Kristina Reitmeier nicht warm geworden bin. Daniel Wolf dagegen mochte ich von Anfang an, wahrscheinlich war das auch das Problem, denn daher konnte ich Kristinas Verhalten manchmal nicht wirklich nachvollziehen.
Manche Fragen blieben zum Schluss auch offen, was ich immer unbefriedigend finde, wenn der Roman eigentlich eine abgeschlossene Handlung hat. Und für den Autor ist es natürlich praktisch, wenn er aufgrund fehlender Spuren oder verstorbener Personen keine Erklärungen für gewisse Zusammenhänge liefern muss.

Insgesamt habe ich es aber nicht bereut, das Buch gelesen zu haben, ein spannender Thriller ist es auf jeden Fall und man wird gut unterhalten. Und ich denke, wenn es eine Fortsetzung gibt, wird Kristina auch bei mir noch eine zweite Chance bekommen. *g*

Samstag, 14. Dezember 2013

Zwei Neuzugänge zum 3. Advent

Heute war es dann soweit und ich habe mich auch mal ins vorweihnachtliche Shoppinggetümmel geworfen. Leider war das Wetter heute ja nicht mehr so wirklich Weihnachtsmarkt tauglich, also suchte ich nach kurzer Zeit eine große Buchhandlung auf. Schließlich brauchte ich noch einen Wand- und einen Taschenkalender für 2014. Was kann ich dafür, wenn man dazu bis ganz in den obersten Stock und durch alle interessanten Abteilungen muss? Und direkt an der Rolltreppe aktuelle Bücher und auch Weihnachtsgeschichten liegen. 

Folgendes fand dann den Weg in meinen "Korb":



Ja, ich höre die Bücher auf meinem SUB schon wieder jammern, dass schon wieder neue Mitbewohner einziehen. Sie haben jetzt schon kaum noch Platz in den Kisten und ich hatte ihnen schließlich versprochen, endlich mal ein paar von ihnen zu lesen und ihnen danach ein schönes Plätzchen im Regal im Wohnzimmer zu geben. Aber keine Sorge, das mache ich auch, denn schließlich habe ich bald 2 Wochen Urlaub und hoffentlich viel Zeit, mein Versprechen einzulösen. *g*
 
Und das, was ich eigentlich wollte, habe ich natürlich auch noch gekauft: einen Taschenkalender, einen Wand-Terminplaner für Zwei und dann noch einen Fotokalender, der einfach mit musste, da zauberhafte Fotos von Farbratten darauf waren.

Ach ja und eine CD mit Weihnachtsliedern gab es auch noch auf dem mittelalterlichen Teil des Weihnachtsmarktes: Celtic Christmas. Hach, schööön!
Ich wünsche euch schon mal einen schönen und gemütlichen 3. Advent.


Freitag, 13. Dezember 2013

Geschreibsel am Freitag...den 13.

Als heute früh der Radiowecker losging und der Sprecher verkündete, es sei Freitag der 13. Dezember, meinte mein Mann: "Ich bleib im Bett."
Okay, natürlich ist er doch aufgestanden, aber er meinte, in der Vergangenheit sei ihm schon immer was an diesen Tagen passiert, daher geht er dann ungern aus dem Haus.
Und was war dann? Als ich unsere Ratten gefüttert habe, meinte Little oben auf dem einen Stall herum turnen zu müssen, um in den anderen Stall zu gelangen. Dabei ist er abgeruscht und auf meinem Kopf gelandet, weil ich gerade unten Futter rausgeholt habe. Und er hat sich schön mit seinen kleinen Pfoten festgekrallt in meinem Haar und auf meiner Stirn. Sieht toll aus. *g* 
Aber das hat nichts mit dem heutigen Tag zu tun, das hätte auch an jedem anderen Tag passieren können. Ich bin nicht abergläubisch. 

Zum Glück steht das Wochenende an. Und schon der 3. Advent, die Zeit rast. Gestern kam mein erstes Wichtelpäckchen aus einem Bücherforum an. Und ich muss noch eine ganze Woche warten, bis ich es öffnen darf. Das ist Folter!
Heute werde ich zwei Päckchen für meine Wichtelkinder aus weiteren Foren verschicken und in der nächsten Woche werden ein paar Weihnachtskarten geschrieben.
Angesichts der Wetterlage haben wir für das Wochenende mal einen Weihnachtsmarktbesuch eingeplant. Vielleicht wird ja auch tatsächlich etwas daraus. Und vielleicht finde ich trotzdem noch etwas Zeit zum Lesen und kann "Die Kälte in dir" beenden.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes 3. Adventswochenende und einen ereignislosen Freitag den 13. Und denkt daran: Nicht unter schwarzen Katzen herlaufen und keine Leitern streicheln...oder so ähnlich. *g*







Donnerstag, 12. Dezember 2013

Weihnachtszeit = Märchenzeit?

Viele lesen ja in der Advents- und Vorweihnachtszeit spezielle Weihnachtsbücher, ob Märchen, Romane oder literarische Adventskalender. Bisher war das bei mir eigentlich nicht der Fall, einzige Ausnahme war von Jeanne Ruland das "Advents- und Weihnachtsrituale" mit 24 schönen Kapiteln zur Vorbereitung auf Weihnachten. 

Aber dieses Jahr habe ich richtig Lust auf Weihnachtsgeschichten oder auch -filme. Ein zauberhaftes Buch habe ich ja hier schon vorgestellt: Ein Weihnachtsgeschenk für Walter.
Außerdem noch die Kurzgeschichtensammlung Werwölfe zu Weihnachten mit Stories von Charlaine Harris und anderen Fantasyautoren.
Und die Weihnachtszeit ist ja auch eine schöne Zeit für Märchen. Und "zufällig" habe ich auf meinem SUB noch zwei Bücher, die ich mir dieses Jahr auf einem Mittelaltermarkt gekauft habe: Keltische Märchen und Irische Märchen. Da werde ich in den nächsten Tagen mal rein schnuppern.      
Als Kind habe ich Die Schneekönigin von Hans-Christian Andersen gerne gelesen, auch sehr passend für diese Jahreszeit. Obwohl ich mich immer gegruselt habe vor der bösen Königin.
Auch Romane gibt es ja jedes Jahr wieder neue, die rund um Weihnachten spielen. "Wunder einer Winternacht" möchte ich auch gerne noch lesen. Und im letzten Jahr war ich sehr begeistert von Das Schneemädchen von Eowyn Ivey. Das kann ich jedem empfehlen, eine bezaubernde und faszinierende Geschichte. Gerade ist es auch als Taschenbuch auf den Markt gekommen.

Filme gibt es natürlich auch viele, die man jedes Jahr wieder gucken könnte. Liebe braucht keine Ferien ist so einer. Dann wünsche ich mir jedes Mal dieses kleine Cottage in England in der verschneiten Winterlandschaft. *g*
Oder Das letzte Einhorn. Ein wunderschöner, märchenhafter Film, den ich einfach liebe. Und sehr speziell und sicher nicht für jeden etwas: A Nightmare before Christmas. Auch A Christmas Carol (Eine Weihnachtsgeschichte) nach Charles Dickens wurde ja zig Mal verfilmt. Dabei fällt mir ein Song ein, den Kate Winslet für eine animierte Verfilmung dazu aufgenommen hatte. Das war 2001 und das Lied hieß "What if". Ich habe sogar die Maxi-CD und ich glaube, ich werde sie mir mal wieder anhören...





Montag, 9. Dezember 2013

"Ein Weihnachtsgeschenk für Walter" von Barbara Wersba

Klappentext: Walter ist keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen. Kein Wunder, dass er sich nach Sir Walter Scott benannt hat! Er lebt im Haus von Miss Pomeroy, einer alten Dame, die Kinderbücher schreibt und eine herrliche Bibliothek besitzt. Dort macht Walter jedoch eines Tages eine erschütternde Entdeckung: Der Held in Miss Pomeroys Kinderbüchern ist ausgerechnet eine Maus!
Walter, der als kultivierte Ratte sehr unter dem schlechten Ruf seiner Artgenossen leidet, ist zutiefst gekränkt und beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben. So beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Und am Weihnachtstag wartet eine wunderbare Überraschung auf Walter ...   



Was für ein wunderbares Buch, eine herzerwärmende Geschichte und gerade jetzt in der Weihnachtszeit einfach ein Vergnügen zu lesen. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch zufällig entdeckt habe.  
Walter hat sich schon mit den ersten Sätzen in mein Herz geschlichen. Eine bibliophile Ratte. *g* Für ihn muss es ein Paradies sein, im Haus einer Schriftstellerin mit einer großen Bibliothek zu leben. Nacht für Nacht liest er dort die Bücher, große Werke der Literatur und zitiert diese gerne für sich. Denn Walter ist einsam, seine gesamte Familie ist bereits tot oder lebt woanders, nur er ist noch da. Genauso alleine wie Miss Pomeroy, die anscheinend auch keine Freunde oder Verwandte hat. 
Durch die Briefe entwickelt sich eine Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt beruht und als Weihnachten näher rückt, möchte Walter Miss Pomeroy unbedingt etwas schenken. 

Die Figuren, besonders Walter, sind sehr liebevoll beschrieben. Die Autorin hat eine wundervolle Geschichte geschrieben mit viel Herz und auch Humor. Die Zeichnungen ergänzen das Ganze wunderbar. 
Oft musste ich darüber schmunzeln, welche Gedanken sich Walter so macht. Sie regt aber auch zum Nachdenken an, besonders als Walter sich fragt, warum die Menschen Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen und sogar Mäuse mögen, aber Ratten ganz offenkundig hassen. Eine Sache, die ich selbst nie verstehen werde, denn Ratten sind etwas Wunderbares und sie sind intelligent, sozial und sauber. Wir sind es schließlich, die den Müll wegschmeißen und können es den Tieren wohl kaum vorwerfen, dass sie sich davon ernähren. Aber das ist ein anderes Thema.

"Ein Weihnachtsgeschenk für Walter" wird zwar als Kinder- und Jugendbuch geführt, aber ich finde es auch wunderbar für Erwachsene. Und sicher werden sie auch eher den Sinn der Geschichte verstehen.

Noch 9 Tage und der Rest von heute

Also Arbeitstage sind gemeint, denn am 20.12. habe ich meinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr. Freu!
Gestern Abend habe ich noch eine dritte Geschichte aus "Werwölfe zu Weihnachten" gelesen, diese war von Kat Richardson, die einige vielleicht als Autorin der Greywalker-Reihe kennen. Laut Nachwort von Charlaine Harris war dies ihre erste Werwolfgeschichte, aber dafür war sie sehr unterhaltsam. Es ging um einen Werwolf, der dem Weihnachtsmann aushelfen muss, da er sein Leit-Rentier Rudolph gefressen hat. Nun muss er den Schlitten ziehen. Während der nächtlichen Tour zu den Kindern erfährt der Leser dann die traurige Geschichte des Werwolfs.

Ich habe mir noch ein weiteres Weihnachtsbuch bestellt und hoffe, es kommt in den nächsten Tagen an. Es geht um die Ratte Walter und eigentlich ist es ein Kinderbuch, aber es soll so wunderschön sein, da konnte ich nicht widerstehen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die zweite Adventswoche und macht euch nicht so viel Stress.



Wenn dir das Bild, dass du von Weihnachten gespeichert hast, nicht gefällt, beginne damit, es zu verändern, es neu zu erleben. Es liegt an dir, wie du diese wundervolle und zauberhafte Zeit erlebst, gestaltest und erfährst. (Zital: Advents- und Weihnachtsrituale von Jeanne Ruland)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Das zweite Adventswochenende

Nun ist der 2. Advent auch schon wieder so gut wie vorbei und wir nähern uns mit großen Schritten dem Weihnachtsfest. 
Ich habe heute mit meinem Rezi-Exemplar von Vorablesen begonnen: Die Kälte in Dir von Oliver Kern. Und habe 130 Seiten geschafft, bisher gefällt mir der Thriller sehr gut, ein spannender, flüssiger Schreibstil.

Gleichzeitig lese ich auch die Kurzgeschichtensammlung "Werwölfe zu Weihnachten", immer mal wieder eine Geschichte zwischendurch. Bisher waren es zwei, eine von Charlaine Harris und eine von Carrie Vaughn. Also gab es ein Wiedersehen....Wiederlesen mit Sookie Stackhouse und Kitty Norville. Es ist doch immer wieder nett, alte Bekannte zu treffen. *g* 

Leider war der 2. Advent für uns nicht schön, denn heute früh ist unsere Ratte Fynn gestorben und nun im Regenbogenland.  Der Kleine hatte eine Lungenentzündung und hat diese leider nicht verkraftet. Er wurde nur 6 Monate alt.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.
 

Freitag, 6. Dezember 2013

"Zeichen des Silbers" von Patricia Briggs

Eigentlich könnte alles schön sein in Mercy Thompsons Leben. Ihre Wunden nach dem Angriff in der Werkstatt sind so gut wie verheilt, auch die seelischen, ihre Panikattacken werden weniger und ihre Beziehung zu Adam läuft gut. Aber nicht alle im Werwolfsrudel sind damit einverstanden, dass ihr Alpha einen Kojoten als Gefährtin gewählt hat. Bei einem Date zwischen Adam und Mercy kommt es zu einem unschönen Zwischenfall und die magische Verbindung zwischen den beiden wird getrennt. Dies nutzt jemand als Chance, um dem Alpha zu schaden.  

Dann bekommt Mercy einen Anruf von ihrem Freund und Mitbewohner Samuel, der zwar auch ein Werwolf ist, aber nicht zum Rudel gehört. Er lebt seit Jahren als einsamer Wolf und als Mercy im Krankenhaus erfährt, dass er mit seinem Auto in einen Fluss gestürzt ist, macht sie sich große Sorgen. Samuel scheint seines menschlichen Lebens überdrüssig und ein Werwolf, dessen Wolf die Führung übernommen hat, wird mit der Zeit eine Gefahr für alle und so versucht sie, Sams Probleme geheim zu halten.

Durch einen Anruf wird Mercy schließlich daran erinnert, dass sie noch ein Buch über das Feenvolk hat. Vergeblich versucht sie es, ihrem Besitzer zurückzugeben, denn der scheint verschwunden. Und hinter dem geheimnisvollen Buch sind anscheinend noch mehr Leute her. Wieso ist dieses „Silbergeborene“ so wertvoll, dass dafür sogar einer von Mercys Freunden entführt wird?

Mit Hilfe von Zee, Sam und jemandem aus dessen früherer Vergangenheit macht sie sich auf den Weg, ihn zu befreien und muss dafür in die geheimnisvolle Welt unter dem Feenhügel.

„Zeichen des Silbers“ ist der 5. Teil der Reihe um Mechanikerin und Walkerin Mercedes „Mercy“ Thompson und auch dieser ist wieder spannend, emotional und mit einer guten Prise Humor. Schmunzeln musste ich u.a. bei der Szene in der Werkstatt mit Sam. Stichwort „Schneeball“. Samuel hat diesmal eine größere Rolle, was mir gut gefallen hat, denn ich mochte ihn von Anfang an und auch sein Verhalten kann ich nachvollziehen. Ich hoffe, die Freundschaft mit Mercy bleibt bestehen, auch wenn es für ihn nun anscheinend eine Veränderung gibt. Und Mercy ist nun endgültig mit Adam zusammen, ihre Verbindung zum Rudel scheint nun gefestigter. Die Symbolik in der Szene mit Bran hat mir sehr gut gefallen.
Mein Fazit: Ich vergebe 5 von 5 Silberkugeln

Aktuell bleibt mir jetzt noch, den 6. Teil „Siegel der Nacht“ zu lesen, denn der 7. Teil wird erst nächstes Jahr auf Englisch raus kommen, dann wird es wohl bis zur Veröffentlichung bei uns noch etwas dauern.

© Blackfairy71

Montag, 2. Dezember 2013

Weihnachtszeit und Werwölfe


Romane und Bücher zum Thema Weihnachten gibt es ja jedes Jahr und oft sind sie auch sehr sentimental und drücken auf die Tränendrüse. Das muss ich nicht unbedingt haben.

Da ich heute sowieso noch ein Wichtelgeschenk bestellen musste, habe ich für mich gleich mal das Buch hier mit ins Körbchen geworfen und ich glaube, das ist genau das Richtige. Vielleicht werde ich jeden Tag eine der Kurzgeschichten lesen, vielleicht ist es aber auch so gut, dass ich es in einem Rutsch....verschlinge.  *g*

Ich bin gespannt. Werwölfe sind jedenfalls für mich eine schöne Alternative zum sonstigen Weihnachtsangebot. Und der nächste Vollmond kommt bestimmt....



Sonntag, 1. Dezember 2013

Meine Highlights im November

Heute ist nicht nur der 1. Advent, sondern auch der 1. Dezember. Also mal wieder Zeit für einen Rückblick auf den letzten Monat.

Einer meiner Favoriten im November war der vierte Teil der Chicagoland Vampires: Drei Bisse frei.


Ein weiteres Highlight war vom deutschen Autor Markus Walther: Buchland.

Und der 3. Platz geht an den Vampir Peter von Borgo: "Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert.

Freitag, 29. November 2013

Geschreibsel am Freitag

Gestern habe ich zufällig gesehen, dass auf dem Sender Kabel Eins Classics die Stephen-King-Verfilmung Friedhof der Kuscheltiere lief. Das war mein erstes Buch von Stephen King, das ich überhaupt gelesen habe und es ist ewig her, es war 1987 und ich hatte gerade die Realschule beendet. Mit meiner damaligen Schulfreundin war ich zwei Wochen in Spanien, im Gepäck Friedhof der Kuscheltiere und Shining. Das richtige für Sommer, Sonne und Strand.  Danach war ich dann infiziert und kaufte mir alle bisher erschienenen King-Werke und auch alle nachfolgenden. Friedhof der Kuscheltiere gehört bis heute zu meinen Lieblingen, genau wie Es, Brennen muss Salem, Der Talisman, Das letzte Gefecht  und Christine. Außerdem habe ich auch fast alle Verfilmungen der Bücher gesehen.
Irgendwann gefiel mir King aber nicht mehr, mein letztes Buch von ihm war Das schwarze Haus.
Sein aktueller Roman Doctor Sleep klingt nicht schlecht und eine Fortsetzung von Shining interessiert mich schon. Ich werde es sicher noch lesen....wenn das Taschenbuch raus kommt.  

Am kommenden ersten Adventswochenende werde ich wohl nicht so viel Zeit haben zum Lesen. Heute Abend haben wir Karten für Herbert Knebel, morgen Nachmittag bekomme ich Besuch von einer Freundin und Sonntag ist - je nach Wetterlage - ein Weihnachtsmarktbesucht angesagt.

Ich wünsche Euch einen schönen ersten Advent, genießt es, denn ehe man's sich versieht, ist diese Zeit schon wieder vorbei.




Dienstag, 26. November 2013

Ein Buchgewinn bei Vorablesen

Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr Vorablesen reinschauen und bis zum Jahresende viel mehr meinen SUB abarbeiten.
Leider habe ich gestern aber doch den Fehler gemacht und mir mal das aktuelle Angebot angesehen. Und einen Leseeindruck zu "Die Kälte in dir" von Oliver Kern hinterlassen.
Ich dachte, das Buch sei gestern erst eingestellt worden und vorhin hatte ich eine Mail: Ihr Buchgewinn bei Vorablesen!

Wie konnte das nur passieren?
Ich höre die Bücher auf meinem SUB schon. "Du hast versprochen, dass du keine fremden Bücher mehr nach Hause holst." - "Du hast versprochen, erst einmal einige von uns aus der Kiste zu befreien, mit ihnen einige Zeit zu verbringen und dann ins warme Regal im Wohnzimmer zu stellen."

Ja, ich habe es versprochen, aber ich kann doch fast nichts dafür.  *g* Schließlich habe ich keinen Einfluss darauf, wessen Namen aus dem Lostopf gezogen wird. Außerdem....es ist bald Weihnachten, da soll man doch nett zu seinem Nächsten sein. Und wenn dieser Nächste ein Buch ist, dem man ein neues Zuhause geben kann, wie kann ich da Nein sagen?

Und die Leseprobe klang wirklich gut... ;-)




Sonntag, 24. November 2013

"Buchland" von Markus Walther

Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit. Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden Eddie und Wolfgang ? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet? Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.
Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! 


Ich muss sagen, ein ähnliches Buch habe ich bisher nicht gelesen. Es geht um Bücher, eigentlich um ein Buch das geschrieben werden muss. Ein Buch über ein Buch, wenn man so will. Aber um das nachzuvollziehen, muss man diese wundervolle Geschichte selbst lesen.
Markus Walther hat einen wunderbaren Schreibstil mit einem feinen Sinn für Humor. Oft musste ich schmunzeln, als es z.B. um E-Books und das sogenannte Self Publishing ging. Oder Herr Plana und Bea die "Halle der entbehrlichen Bücher" aufsuchen und dort die ganzen "Nackenbeißer"-Romane vor sich hin treiben, alle geschrieben nach dem Twilight-Hype. *g* Der Autor hat mir oft aus der Seele geschrieben.
Die Sprache ist wunderbar bildhaft und man sieht das Buchland direkt vor sich und möchte dort am liebsten nach Herzenslust verweilen und stöbern.
Die Fantasie des Autors kennt anscheinend keine Grenzen, ich finde so etwas bewundernswert. Und man merkt ihm seine Liebe zu Büchern in jedem Satz an.

Mein Fazit: Ein lesenswerter Fantasy-Roman und eine Pflichtlektüre für alle Bibliophilen. 

Freitag, 22. November 2013

Leserpreis 2013 bei Lovelybooks

Immer wieder eine tolle Aktion der Buch-Community Lovelybooks. Habt Ihr auch schon abgestimmt? Ich ja, ich habe meinen Favoriten unter den Thrillern, den Fantasy-Romanen, den Buchcovern, den Autoren usw. gewählt

Bis zum 28. November könnt Ihr auch noch mitmachen. Eine tolle Gelegenheit, auch mal unbekannteren Autoren eine Chance zu geben. Und selbst könnt Ihr auch noch was gewinnen. *g*

Hier gehts zur Aktion   
 

Viel Spaß beim voten und viel Erfolg.





Geschreibsel am Freitag

Ein trüber Novembertag vor einem ebenso trübe angekündigten Wochenende. Naja, so muss man wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn man die Tage lesend auf der Couch verbringt.
Ich bin ja noch in der Leserunde zu Buchland, habe aber schon über die Hälfte geschafft. Eine wirklich interessante Geschichte mit Spannung und Magie.
Ich denke, damit bin ich morgen oder spätestens Sonntag durch. Und dann werde ich wieder meinen SUB durchstöbern, auf der Suche nach der nächsten Lektüre. Ich höre die Bücher schon rufen: "Nimm mich!" - "Nein! Hier, nimm mich, ich bin viel spannender!" - "Aber mein Cover ist viel schöner!" - "Aber ich liege hier schon so lange, ich habe ältere Rechte! " 
Hach ja, wenn man ihnen nur allen gerecht werden könnte. *g* 

Und die Advents- und Vorweihnachtszeit rückt auch immer näher, noch eine Woche, dann wird die erste Kerze angezündet.
Zum Glück haben wir nicht viele Termine bzgl. Weihnachtsessen oder -feiern. Aber ich hoffe, wir werden den einen oder anderen Weihnachtsmarkt besuchen, denn das Stöbern dort liebe ich einfach.

Nun wünsche ich euch aber erst einmal ein schönes Wochenende und hoffe, Ihr habt auch ein bisschen Zeit zum Entspannen und Lesen.


Mittwoch, 20. November 2013

"Mutter" von Nils Holgersson hätte heute Geburtstag

Wer heute die Suchmaschine Google nutzt, dem wird das aktuelle Doodle auffallen. Und sicher werden dadurch bei vielen Kindheitserinnerungen geweckt, denn wer in den 1970er und 80er Jahren aufgewachsen ist, der kennt den kleinen Jungen, der mit den Wildgänsen fliegt aus dem Fernsehen: Nils Holgersson.

Die schwedische Schriftstellerin Selma Lagerlöf schrieb das Buch "Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen" bereits im Jahr 1906. Es war mir gar nicht bewusst, wie alt die Geschichte schon ist.  Die Schriftstellerin wurde am 20. November 1858 geboren und erhielt im Jahr 1909 als erste Frau den Nobelpreis der Literatur.

Ich habe die Zeichentrickserie damals geliebt und keine Folge verpasst. Wie toll fand ich es, wenn Nils mit seinem Hamster Krümmel auf der Wildgans Alma geflogen ist und Abenteuer bestanden hat. Sogar die Titelmelodie habe ich noch im Ohr: Nils Holgersson fliegt mit den Gänsen davon....  *g*
Schade, solch schöne Kinderserien werden heute nur noch selten gezeigt.

Montag, 18. November 2013

Die Adventszeit rückt näher....

....und damit auch die Zeit der Adventskalender. Mittlerweile gibt es da ja unzählige Variationen. Ich kann mich erinnern, in meiner Kindheit hatten wir immer den Standard-Schokoladen-Kalender.  ;-)

Heute möchte ich euch mal wieder ein besonderes Buch ans Herz legen.


Hier findet ihr 24 kleine Geschichten, für jeden Tag der Adventszeit eine. Beim ersten Mal lesen habe ich viel erfahren, was ich über die Herkunft gewisser Weihnachtsbräuche noch nicht wusste. Und welche Bedeutung jeder einzelne Tag im Dezember in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest eigentlich hat.
Vielleicht eine Möglichkeit, in der oft hektischen Zeit ein wenig zur Ruhe und Besinnung zu kommen und mal darüber nachzudenken, was das Fest eigentlich für jeden einzelnen von uns bedeutet.


Sonntag, 17. November 2013

"Chicagoland Vampires Teil 4" von Chloe Neill

Klappentext: Für Vampire sind harte Zeiten angebrochen. Die Menschen lehnen sie offen ab. Demonstrationen, Anfeindungen und kaum verhohlene Gewalt sind an der Tagesordnung. Doch es kommt noch schlimmer! Vampire geraten außer Kontrolle und töten Menschen! Merit und ihr Schöpfer Ethan sollen diesem Treiben Einhalt gebieten – andernfalls drohen furchtbare Konsequenzen. Als Merit jedoch mit ihren Nachforschungen beginnt, bringt sie etwas Furchtbares ins Rollen …  
Nach dem Angriff der Formwandler auf Haus Cadogan sind die Vampire mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Außerdem machen ihnen Demonstranten das Leben schwer, denn nach dem Schritt der Werwölfe an die Öffentlichkeit, sind die Menschen verunsichert und fühlen sich von den Übernatürlichen bedroht. Da ist es auch nicht gerade hilfreich, dass es in letzter Zeit auf Raves zu Übergriffen und sogar Todesfällen kommt. Bürgermeister Tate zitiert daher Merit und ihren Schöpfer Ethan Sullivan, Meister des Hauses Cadogan, zu sich. Daraufhin stellt Merit Nachforschungen in den Clubs an, um herauszufinden, wer der Vampirgemeinschaft schaden will und dabei auch das Leben von Menschen egal ist. Unterstützung erhält sie dabei von Jonah, ihrem Kontaktmann zur Roten Brigade, sowie ihrem Großvater Chuck und seinen Mitarbeitern Catcher und Jeff.
Aber dann taucht Darius West in Chicago auf, Vorsitzender des Greenwich Präsidiums, und die Eigenständigkeit des Hauses Cadogan sowie Ethans Stellung als Meister steht auf dem Spiel...

Insgesamt hat mir "Drei Bisse frei" sehr gut gefallen, es war spannender als der Vorgänger und Merit hat sich weiterentwickelt. Auch wenn sie noch eine junge Vampirin ist, ist sie in ihre Rolle als Hüterin des Hauses Cadogan hinein gewachsen und verteidigt das Haus sowie die Bewohner. Für sie sind die anderen Vampire ihre Familie geworden.
Merits Freundin Mallory kommt diesmal allerdings etwas zu kurz und auch die Formwandler haben nur kleine Auftritte.

Wer das Buch schon gelesen hat, weiß bereits, dass es dramatisch endet. Und auch mir hat das Ende überhaupt nicht gefallen.  Eine der wichtigsten Charaktere der Reihe ist nicht mehr da und ich frage mich nun, wie es weitergehen wird. Oder ist das alles vielleicht nur irgendein Trick? Kann ich mir allerdings nicht vorstellen. 

Jedenfalls erhält das Buch trotzdem die volle Punktzahl von mir und eine absolute Leseempfehlung. 

***** 

Freitag, 15. November 2013

Geschreibsel zum Wochenende

Endlich wieder Freitag und damit Wochenende. Und der halbe November ist auch schon vorbei. In zwei Wochen ist bereits der 1. Advent, kaum zu glauben.

Das bedeutet auch, dass in vielen Foren die Wichtelzeit beginnt. Wunschlisten werden geschrieben, die Wichtelpartner ausgelost, dann die Geschenke gekauft und die Päckchen gepackt. Hach, schön. Ich bin dieses Jahr bei drei Foren / Communities mit von der Partie. Aber noch ist ja ein bisschen Zeit.  

Morgen werde ich erst einmal mein aktuelles Buch weiterlesen und zusehen, dass ich es an diesem Wochenende beenden werde. Denn am Montag beginnt die Leserunde in der Bücherwelt mit "Buchland" von Markus Walther. 

Am Sonntag gehen wir auf einen Kreativ-Flohmarkt. Ob es da auch was für Bücherwürmer gibt? Man wird sehen. ;-)

Ein schönes Lesewochenende wünsche ich euch.
 

Montag, 11. November 2013

Ein Neuzugang für die nächste Leserunde

Juhuu! Heute kam "Buchland" von Markus Walther an, mein Buch für die Leserunde im Forum Unsere Bücherwelt, die am 18.11. beginnt. 

Und darum geht's: 
Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.
Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!
Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht:
Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden Eddie und Wolfgang ? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?
Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.
Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren!




Samstag, 9. November 2013

"Engel der Verdammten" von Ulrike Schweikert

Klappentext:
Hamburg wird von einer geheimnisvollen Mordserie erschüttert. Die Opfer sind allesamt junge Frauen, die illegal ins Land geschmuggelt wurden. Die Kommissarin Sabine Berner wird von dem Vampir Peter von Borgo auf die Taten aufmerksam gemacht. Doch er scheint mehr über die Fälle zu wissen, als er verraten will...    


Dies ist das dritte Buch um die Hamburger Kommissarin Sabine Berner und den Vampir Peter von Borgo. Wie schon die beiden Vorgänger hat mir auch dieses sehr gut gefallen ich war sofort mitten drin in der Geschichte...und in Hamburg.  Wie immer eine spannende Mischung zwischen Krimi und Vampirgeschichte, diesmal auch sehr sozialkritisch, denn es geht um gewissenlose Schleuserbanden, die junge Frauen aus Osteuropa und Asien unter falschen Versprechungen nach Deutschland locken, sie mit Drohungen gefügig machen und auf den Strich schicken. Natürlich ist die Geschichte hier Fiktion, die Figuren sind erfunden, das betont auch die Autorin im Nachwort, aber Tatsache ist, dass es so wie hier beschrieben auch im realen Leben passiert. Hamburg ist dafür natürlich ein idealer Ort.


Neben der Krimigeschichte geht es natürlich auch wieder um Sabine und den Vampir, der sie immer noch zu sich in seine Welt holen will. Sabine ist nach wie vor hin und her gerissen, denn was wird dann aus ihrer Tochter? Und will sie wirklich nur noch nachts umher streifen, immer auf der Jagd nach frischem Blut? Auch wenn Peter von Borgo ihr verspricht, immer bei ihr zu sein und ihr helfen wird, dass sie durch eine Verwandlung kein Monster werden muss. Aber kann sie Peter wirklich vertrauen? Seit einiger Zeit zieht er sich zurück und scheint ein Geheimnis zu haben. Wieso weiß er so viel über die toten Frauen?

Ich mag die Figur des Peter von Borgo, denn er ist kein Kuschelvampir, sondern so wie ein Geschöpf der Nacht sein sollte. Auch Sabine war mir von Anfang an sympathisch, sie ist eine starke Frau, die sich bei ihren männlichen Kollegen durchsetzen kann. Sie ist aber auch sensibel und verletzlich und noch nicht abgestumpft.


Übrigens würde ich empfehlen, zumindest den zweiten Teil "Feuer der Rache" vor diesem dritten Teil zu lesen, da man die Zusammenhänge dann besser nachvollziehen kann.


Mir bleibt nun noch, die Vorgeschichte von Peter von Borgo zu lesen: Das Herz der Nacht.

Freitag, 8. November 2013

Geschreibsel zum Wochenende

Da hätten wir es fast wieder geschafft, endlich Wochenende.
Die Wetteraussichten sind ja nicht so toll. Aber wenigstens muss man dann kein schlechtes Gewissen haben, wenn man die Tage lesend auf der Couch verbringt. *g*
Ich habe noch so ca. 80 Seiten von Engel der Verdammten von Ulrike Schweikert zu lesen, das werde ich sicher morgen schaffen. Dann erwartet euch bald wieder eine Rezi. ;-)

Und dann mal sehen, was ich als nächstes lese. Im Moment bin ich wieder bei den Vampiren gelandet. Zur Auswahl wären da vom SUB Chicagoland Vampires 4, Mercy Thompson 5 und Rachel Morgan 5. Das ist allerdings ziemlich groß und dick und ich werde es mir daher lieber für den Weihnachtsurlaub aufheben. Harry Dresden 12 wartet allerdings auch noch. Hach, immer diese Lesestress...

Ich habe für das nächste Buch auch nur eine gute Woche Zeit, denn am 18.11. beginnt im Forum Unsere Bücherwelt die Leserunde zu Buchland von Markus Walther. Darauf freue ich mich schon. Das Buch muss toll sein.

Danach will ich bis Jahresende nochmal verstärkt meinem SUB zu Leibe rücken. Damit ich 2014 wieder ohne schlechtes Gewissen neue Bücher kaufen kann. *g* Ich möchte zumindest mal ein paar der Bücher lesen, die schon ein Jahr oder länger bei mir schlummern. Sind nicht wenige.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes, hoffentlich nicht zu verregnetes, gemütliches Wochenende mit viel Zeit zum Lesen. Dazu vielleicht noch einen leckeren Tee und alles ist gut. 

Samstag, 2. November 2013

Meine Highlights im Oktober 2013

Im letzten Monat waren es zwei Bücher, die ich auf jeden Fall zu meinen Favoriten zähle:

1. Die Burg der Könige von Oliver Pötzsch

 

2. Totenhauch von Amanda Stevens


Als nächstes ist wieder was mit Vampiren dran. Ich werde den dritten Teil der Krimireihe von Ulrike Schweikert lesen mit Vampir Peter von Borgo und Kommissarin Sabine Berner. Also auf nach Hamburg. *g*

Freitag, 1. November 2013

"Zeitgenossen Band 1 - Gemmas Verwandlung" von Hope Cavendish

Klappentext: 1599 in London. Die junge Apothekertochter Gemma Winwood wird im Hafen von Vampiren überfallen. Der Vampir Viscount Arlington rettet sie, indem er sie in seinesgleichen verwandelt. Er zeigt ihr, wie sie mit ihrem neuen Dasein umgehen kann und dass sie keine Menschen töten muss, um zu überleben.
Doch Arlington scheint ein Verräter zu sein und Gemma flieht aus London. In einem kleinen Dorf in Südschottland findet sie für eine Weile Zuflucht – bis die Bewohner sie dort der Hexerei bezichtigen.
Dies soll indes nicht die letzte Bedrohung bleiben, der Gemma ins Auge blicken muss. Sie trifft auf gefährliche Feinde und findet dennoch auch echte Freunde, die allesamt ihre Wegbegleiter werden. Ihre Zeitgenossen. 



Ich mag historische Romane und ich mag Vampirromane. Wenn so wie in "Zeitgenossen" beides zusammen kommt, ist das Buch natürlich fast schon Pflichtprogramm für mich. *g* "Gemmas Verwandlung" umspannt einen Zeitraum von gut einem Jahrhundert und die Autorin schickt die junge Vampirin auf eine Reise durch England, Schottland, Frankreich, Amerika und lässt sie etliche Abenteuer bestehen. Dabei wird sie Zeugin bekannter historischer Ereignisse und begegnet vielen interessanten Personen. 
Viele wissen, dass ich kein Fan von "Kuschelvampiren" bin, die sich weigern Menschenblut zu trinken. Bei Gemma ist das anders, denn ihr ist bewusst, dass nur genau die von ihr gewählte Lebensweise sie von den Tieren unterscheidet und ihr hilft einen Teil ihrer Menschlichkeit zu bewahren. Und als es darum geht, einen bösartigen Zirkel von Blutsaugern zu vernichten, ist sie bereit alles zu riskieren und ihren ur-eigensten Instinkten nachzugeben

Hope Cavendish hat mit diesem Buch einen spannenden ersten Teil einer neuen Reihe geschrieben, der Lust auf mehr macht. Die Charaktere sind glaubwürdig dargestellt und nicht oberflächlich oder blass. Ich freue mich schon, bald weitere Abenteuer von Gemma, Maddy und ihren Gefährten zu lesen. Und dabei auch von bekannten historischen Begebenheiten.
Fazit: Wer historische Vampirromane mag, die im Stil von P.N. Elrod oder Chelsea Quinn Yarbro geschrieben sind, liegt mit "Zeitgenossen" genau richtig. 

 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Department 19 - Die Mission" von Will Hill

Klappentext: Jamies Leben wird nie wieder dasselbe sein. Sein Vater tot, seine Mutter vermisst und er selbst von einem Hünen namens Frankenstein entführt - an einen Ort wie aus einem Science-Fiction-Film. Hier residiert die geheimste Organisation der britischen Regierung: das Department 19. Verantwortlich für die Bekämpfung des Übernatürlichen. Gegründet vor über einem Jahrhundert von niemand Geringerem als Abraham van Helsing, dem Erzfeind des Grafen Dracula ... Mit der Hilfe von Frankensteins Monster, einem schaurig-schönen Vampirmädchen mit ganz eigenen Absichten und den Mitgliedern der Organisation muss Jamie nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch seine Mutter vor einem grauenvollen, übermächtigen Vampir retten - während etwas viel Älteres sich regt, das selbst das Department 19 nicht bezwingen kann ...

Jamie Carpenter ist 14 Jahre alt, als er mit ansehen muss, dass sein Vater erschossen wird. Angeblich hat er die Regierung verraten und mit Terroristen zusammengearbeitet. Jamie ist tief enttäuscht, denn anscheinend hat sein Vater seine Familie jahrelang hintergangen. Aufgrund ständiger Anfeindungen zieht seine Mutter mit ihm mehrfach um und als Jamie zwei Jahre später eines Tages nach Hause kommt, ist sie verschwunden und das Haus verwüstet. Und im Wohnzimmer steht plötzlich ein Riese, der sich als Frankenstein vorstellt und ihm erzählt, er sei in großer Gefahr. 
Das Department 19, auch Schwarzlicht genannt, ist die geheimste Organisation der Regierung und ihr Ziel ist der Kampf gegen das Übernatürliche. Jamie muss erfahren, dass Vampire tatsächlich existieren und "Dracula" keine Fiktion eines irischen Schriftstellers ist. Alles ist wirklich passiert und ihm begegnen in der Organisation die Nachfahren der Gründer: Harker, Holmwood, Morris und Seward. Und er erfährt, dass auch seine Familie eine wichtige Rolle im Department 19 spielt. 
Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden und der Leser erfährt, wie es zur Gründung der Organisation kam usw.
Schließlich stellt sich die Frage: Ist Dracula damals in den transsilvanischen Bergen wirklich endgültig gestorben? Und wer hat Jamies Mutter entführt und zu welchem Zweck?
Gemeinsam mit dem Monster, das sich zu Ehren seines Erschaffers Viktor Frankenstein nennt, dem Vampirmädchen Larissa sowie weiteren Mitglieder von Schwarzlicht macht Jamie sich auf die Suche nach seiner Mutter. Und ihm ist klar, ab jetzt gibt es keine Rückkehr mehr in ein normales Leben...

Jamie mochte ich gleich, anfangs ist er ein typischer Teenager, aber dann muss er schnell erwachsen werden.  Auch Frankenstein war mir sympathisch, aber das ging mir schon in den Filmen immer so. *g* Denn das Monster selbst war nie böse, es waren immer die Umstände.

Endlich mal wieder ein Vampirbuch ohne weichgespülte Kuschelvampire á la Twilight. Wie heißt es so schön vom "Telegraph" auf dem Buchrücken: "Bram Stoker muss sich nicht länger im Grab umdrehen. Sein Vermächtnis für das 21. Jahrhundert reicht über Twilight hinaus!
Dem kann ich mich nur anschließen. Eine spannende, gut durchdachte Geschichte, ohne Blutarmut. ;-)  Sicher nichts für zarte Gemüter, die eher auf Edward Cullen stehen. Aber mir hat es sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es in "Department 19 - Die Wiederkehr" weitergeht. Auf der letzten Seite verrät der Autor: "Jamie wird auch im nächsten Buch wieder dabei sein. Und leider auch Dracula."

Montag, 21. Oktober 2013

"Die Burg der Könige" von Oliver Pötzsch


Als ich das Buch über Vorablesen bekommen habe, habe ich gar nicht so wirklich registriert, dass es die Hardcover-Ausgabe ist und 913 Seiten hat. Ich dachte schon, dafür brauche ich bestimmt 3 Wochen.

Aber es ist so interessant, spannend und anschaulich geschrieben, dass die Seiten nur so dahin flogen. Schon nach kurzer Zeit ist man im Jahr 1524 in der Pfalz auf der Burg Trifels und mitten in der Geschichte um die junge Vogtstochter Agnes und Mathis, ihren Freund seit Kindertagen. Sein Vater ist der Burgschmied und auch Mathis soll diesen Beruf ausüben, aber er interessiert sich mehr für das Schmieden von Waffen, denn die Zeiten werden unruhiger. Die Bauern beginnen sich gegen die Adeligen aufzulehnen, die in Saus und Braus leben, während sie selbst nichts zu essen haben. Deswegen kommt es auch immer wieder zum Streit zwischen Agnes und Mathis, obwohl Agnes Vater, Philipp von Erfenstein, kein so grausamer und rücksichtsloser Herr ist. Aber auch er muss seinen Teil an den Herzog abgeben. Daher hofft er, seine Tochter mit einem reichen Kaufmann oder Edelmann verheiraten zu können. Aber Agnes will davon nichts wissen, sie streift lieber gekleidet wie ein Junge durch die Wälder und geht mit ihrem Falken Parcival auf die Jagd. Außerdem liebt sie alte Geschichten und Sagen, wie die von König Artus und dem Heiligen Gral. Die Bibliothek auf dem Trifels ist ihr liebster Zufluchtsort und ihr Lehrer und Mentor Pater Tristan hat einen unerschöpflichen Vorrat an solchen Geschichten, auch über Kaiser Barbarossa, der einst in der Burg gelebt hat.
Als Agnes einen geheimnisvollen Ring erhält, hat sie plötzlich merkwürdige Träume. Oder sind es Erinnerungen an vergangene Zeiten? Aber wessen Erinnerungen und wer ist diese Frau, die ihr so ähnlich sieht? Gemeinsam mit Mathis und dem Barden Melchior macht sie sich schließlich auf die Suche nach Spuren ihrer Herkunft. Eine gefährliche Reise, denn die Bauernkriege sind in vollem Gange und im ganzen Land brennen Kirchen, Klöster und Burgen….

Ich kann das Buch wirklich allen Lesern von historischen Romanen sehr empfehlen, besonders wenn man Burgen und deren Geschichten mag. Dem Autor gelingt es mal wieder, historische Ereignisse, Orte und Personen perfekt mit Fiktion zu verbinden. Im Nachwort gibt es auch einige Anmerkungen dazu, was erfunden und was tatsächlich passiert ist. Für mich selbst war der Teil sehr interessant von Orten, wo ich selbst schon war, wie z.B. St. Goar und an der Loreley. Aber ich will nicht zu viel verraten.
Auch die Charaktere haben mich überzeugt, besonders Agnes und Mathis mochte ich sehr. Agnes ist für eine junge Frau ihrer Zeit sehr selbständig, klug und eigenwillig, was ihr nicht nur Sympathien einbringt, besonders bei den Männern. Frauen haben schließlich nur zu reden, wenn sie gefragt werden. Und ihre Faszination für Bücher, alte Sagen und Legenden hat mir sehr gut gefallen. Wen wundert's? *g*

Und was mir noch sehr gut gefallen hat: Oliver Pötzsch zeigt hier, dass Deutschland auch noch eine andere historische Vergangenheit hat, als die, von der sonst immer nur gesprochen wird. Man erfährt viel über diese Zeit und ich finde, es sollte viel mehr solcher Geschichten geben.

Mein Fazit: Absolute Leseempfehlung!

Freitag, 18. Oktober 2013

Zwei Neue zum Wochenende

Juhuu! Endlich habe ich es! Nachdem der Kauf von "Department 19" bei Medimops ja letztens nicht geklappt hat, habe ich vor ein paar Tagen das Buch bei Weltbild entdeckt. Noch dazu nicht als Hardcover, sondern broschiert. Noch besser für mich. Und auch der Preis ist ein Grund zur Freude.



 


Danach hatte ich dann die Wahl: Porto (da ich unter 10 Euro lag) oder ein weiteres Buch. Also erst mal geschaut, was zur Zeit im Angebot ist. Und dann habe ich mich für einen Krimi von Kay Hooper entschieden, da ich schon lange was von ihr lesen wollte.