"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Freitag, 30. November 2012

Vorweihnachtszeit


Der Tag ist kurz - die Nächte lang, wandeln wir im Traum.
Die Sterne schauen auf uns herab, merken wir es kaum.

Mystisch sind die Tage, wir ahnen es ganz vage.
Wichtel, Engel, Lichtkinder und Sternenklänge 
tönen sanft in harmonischen Gesängen.

Ein Segen fällt leise auf diese Welt, öffne dich, 
mache dich bereit, empfange das Licht einer neuen Zeit,
es wird dein Schicksal beleuchten und erfüllen
und dir den Samen des neuen Jahres enthüllen.

Wandere unter dem Sternenzelt.
Ein Stern, er ist für dich, der deinen Weg erhellt.

(Jeanne Ruland)






Montag, 26. November 2012

Noch 5 Tage bis zum 1. Dezember...

...und damit noch 5 Tage, bis wir am Adventskalender das erste Türchen öffnen dürfen.

Wie schon angekündigt, habe ich einen besonderen Adventskalender, mit dem ich die Vorweihnachtszeit hoffentlich ein wenig ruhiger und vor allen Dingen besinnlicher verbringen kann.

Ich werde jeden Tag das entsprechende Kapitel aus Jeanne Rulands Buch "Advents- und Weihnachtsrituale" lesen und Ihr könnt euch schon mal darauf freuen, wenn ich Euch hier einige Dinge vorstelle.

Vielleicht gelingt euch ja so auch eine ganze neue Sichtweise auf die sonst so stressige Vorweihnachtszeit.

Freitag, 23. November 2012

Edgar Allan Poe: Das Geisterschloss

In der Täler grünstem Tale hat, von Engeln einst bewohnt,
Gleich des Himmels Kathedrale golddurchstrahlt ein Schloß gethront.
Rings auf Erden
diesem Schlosse keines glich;
Herrschte dort mit reichem Trosse der Gedanke
 – königlich.

Gelber Fahnen Faltenschlagen floss wie Sonnengold im Wind

Ach, es war in alten Tagen, die nun längst vergangen sind!
Damals kosten süße Lüfte Lind den Ort,
Zogen als beschwingte Düfte Von des Schlosses Wällen fort.

Wandrer in dem Tale schauten durch der Fenster
 lichten Glanz
Genien, die zum Sang der lauten Schritten in gemessnem Tanz
Um den Thron, auf dem erhaben, marmorschön,
Würdig solcher Weihegaben, war des Reiches Herr
 zu sehn.

Perlen- und rubinenglutend war des stolzen Schlosses Tor,
Ihm entschwebten flutend, flutend Süße Echos, die im Chor,
Weithinklingend, froh besegen – Süße Pflicht! –
Ihres Königs hehres Prangen in der Weisheit Himmelslicht.

Doch Dämonen, schwarze Sorgen, stürzten roh des Königs Thron. –
Trauert, Freunde, denn kein Morgen wird ein Schloss wie dies umlohn!
Was da blühte, was da glühte – Herrlichkeit! –
Eine welke Märchenblüte ist's aus längst begrabner Zeit.

Und durch glutenrote Fenster werden heute Wandrer sehn
Ungeheure Wahngespenster grauenhaft im Tanz
sich drehn;
Aus dem Tor in wildem Wellen, wie ein Meer,
Lachend ekle Geister quellen – Weh! sie lächeln niemals mehr!


Donnerstag, 22. November 2012

Ein paar Neuzugänge

Für eine Freundin hatte ich vor ein paar Tagen von Jeanne Ruland das Büchlein "Advents- und Weihnachtsrituale" (ich habe es ja hier bereits vorgestellt) bestellt.
Bei der Gelegenheit musste ich NATÜRLICH bei Amazon auch ein bisschen für mich stöbern und habe NATÜRLICH auch was gefunden. Gebraucht, aber in gutem Zustand und zu günstigen Kursen.

1. Brennen muss die Hexe von Sven Koch
  
Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. »Für immer. A.G.« – diese kryptische Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO »Flammenhimmel« ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden …

2. Mittwinternacht von Phil Rickman
Der zweite Teil der Merrily-Watkins- Reihe

Und dann war der Teufel los. Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin für spirituelle Grenzfragen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was da auf sie zukommt. Hinter dem modern klingenden Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England in ihrer Existenz bedroht. Und sie fragt sich, welche Rolle dabei ihr eigener Bischof spielt ...


3. Unsterblich wie die Nacht von Mina Hepsen

Eigentlich hätte Angelica nichts dagegen, ihre Zeit weiterhin mit ihren geliebten Büchern zu verbringen. Doch seit sie in London ist, muss sie sich in der Gesellschaft zeigen. Aber ihre Gabe, Gedanken lesen zu können, verunsichert sie. Bis sie jemandem begegnet, der sie ohne Worte zu verstehen scheint. Könnte der mysteriöse Aleksandr ihr Seelenverwandter sein? Oder stellt er eine tödliche Gefahr dar? In London gehen plötzlich Gerüchte über grausame Vampire um, und Aleksandrs Name fällt dabei immer öfter …

4. Rabentot von Heather Graham

New York: Ein Serienmörder hinterlässt bei seinen Opfern eine mysteriöse Botschaft. Genevieve O Brien ist besorgt: Hat er es auf die Mitglieder der Edgar-Allan-Poe-Gesellschaft abgesehen, die sich "Raben" nennen? Dann wäre auch ihre Mutter in höchster Gefahr. Genevieve engagiert den smarten Privatdetektiv Joe Connolly, ohne sich einzugestehen, dass sie noch etwas anderes von ihm will ...
Gemeinsam jagen sie den skrupellosen Killer, nicht ahnend, dass er jeden ihrer Schritte beobachtet. Da bekommt Joe auf einmal schreckliche Albträume und Hilfe von völlig unerwarteter Seite.

Dienstag, 20. November 2012

Edgar Allan Poe: Der See

Einfach mal so:

In meinen jungen Jahren trieb
Mich Sehnsucht oft an einen Ort,
Der mich gebannt hielt wie ein Hort.
So war die Einsamkeit mir lieb
Von einem See, um dessen Rand
Ein schwarzes Felsgemäuer stand.

Doch wenn die 
Nacht ihr Bahrtuch warf
Auf diese Stelle und auf mich,
Und mystisch durch die Wellen strich
Der Wind, bald klagend und bald scharf,
Dann – ja – erschreckte mich oft jäh
Die Einsamkeit am dunklen See.

Doch dieser Schrecken war nicht Grau'n;

Nein, eine Lust, die Schauer barg,
So zitternd und dämonisch stark,
Wie sie in unterirdischen Gau'n
Der spüren mag, der einen Schein
Erhascht von flimmerndem Gestein.

Tod war um jenen giftigen
Strand –
Und in der Flut ein Grab für ihn,
Der dort für seine Phantasien
Besänftigende Tröstung fand
Und den sein Träumen wandeln hieß
Das finstre Reich zum Paradies.


Sonntag, 18. November 2012

Rainer Maria Wacke: Des Teufels Drucker

Zum Inhalt:
Als Gutenberg um das Jahr 1450 in Mainz die Druckkunst erfand, ahnte er nicht, dass man sie schon 1486 in Speyer nutzen würde, um eines der tödlichsten Bücher der Weltgeschichte zu drucken: den "Malleus Maleficarum", den "Hexenhammer", in dessen Folge viele tausend Frauen qualvoll gefoltert und ermordet werden. Der junge Mönch Ewald aus dem Kloster Eberbach im Rheingau macht sich mit dem Druck eines unheilvollen Buches zum Handlanger des Inquisitors der Heiligen Römischen Kirche. Erst als seine große Liebe Alwina selbst in Gefahr gerät, entdeckt er die teuflische Konsequenz seiner Handwerkskunst und kommt einem Mord im Namen der Kirche auf die Spur.

Eigentlich habe ich das Buch nur zufällig erhalten, denn eine Freundin hatte es versehentlich doppelt bestellt. Und da mich das Thema interessierte, habe ich ihr ein Exemplar abgenommen.  ;-)

Insgesamt ein sehr interessantes Buch, wenn auch ohne große Action. Wer sich für Bücher und deren Entwicklung, die Erfindung des Drucks usw. interessiert, dem wird das Buch bestimmt gefallen.

Ewald, die Hauptperson der Handlung, ist ein sympathischer Charakter. Eigentlich will er nur eines: eine eigene Bibel schreiben und später drucken, um sie Gott und der Mutter Gottes zu widmen. So handelt er in bester Absicht, als der Inquisitor mit seinem Manuskript in der Druckerei auftaucht, einem Werk gegen die Zauberei und gegen Hexen, die im Bunde mit dem Teufel stehen. Dass der "Hexenhammer" eines der schrecklichsten Bücher des Mittelalters und zum Todesurteil für mehr als Zehntausend Menschen, in erster Linie Frauen wird, das ahnt er nicht. 
Erst als seine große Liebe, die als Hebamme tätig ist und sich mit Kräutern auskennt, durch eine Intrige der Hexerei angeklagt wird und verbrannt werden soll, wird Ewald klar, an was für einem Buch er mitgewirkt hat und fragt sich, ob dies wirklich Gottes Wille sein kann oder ob er nicht in Wahrheit für den Teufel gearbeitet hat in Gestalt des grausamen Inquisitors Heinrich Kramer.

Manchmal möchte man Ewald schütteln und ihn fragen, wie man so naiv sein kann. Aber es war eine andere Zeit damals und wer das nicht erlebt hat, für den ist es schwierig nachzuvollziehen. Die Kirche hatte zu der Zeit einfach eine ganz andere Machtposition und die Menschen hatten teilweise nichts anderes als ihren Glauben an Gott und die Kirche. Dazu kam bei den meisten die mangelnde Bildung, nur wenige, die nicht zur Oberschicht gehörten, konnten lesen und schreiben. Und was sie nicht kannten, davor hatten sie Angst. 

Der Autor hat gut recherchiert und verbindet Historisches mit einer erfundenen Geschichte. So stammt das ursprüngliche Manuskript zum Hexenhammer "Malleus Maleficarum" tatsächlich vom Inquisitor Heinrich Kramer und er wurde in der Werkstatt von Peter Drach in Speyer 1486 zum ersten Mal gedruckt. 



Mittwoch, 14. November 2012

Mal eine andere Art von Adventskalender

Mitte November. Die ersten Weihnachtsmärkte eröffnen bald und noch gut zweieinhalb Wochen, dann ist bereits der 1. Advent.

Leider beginnt für die meisten damit auch die stressigste Zeit des Jahres. Die Jagd auf Geschenke, Weihnachtsfeiern, Planungen für die Feiertage, usw. Schade, denn die Adventszeit sollte eigentlich eine besinnliche Zeit sein, in der man das vergangene Jahr Revue passieren lässt und Ausblicke auf das kommende Jahr hält.

Um die Zeit besser genießen zu können, möchte ich euch ein besonderes Buch ans Herz legen:

Klappentext
Die Adventszeit ist eine spirituelle Zeit der Visionen, Zeichen und Wunder. Dieses kleine Weihnachtsbüchlein ist ein immerwährender Adventskalender der ganz besonderen Art, denn in 24 Kapiteln nimmt Jeanne Ruland uns mit auf eine Reise durch die Vorweihnachtszeit. Das Wort Advent bedeutet »Ankunft« das alte Jahr geht zu Ende, und wir erwarten das Licht des neuen Morgens. Diese Zeit des Übergangs können wir nutzen, um in die Stille zu gehen, zu reflektieren und uns neu auszurichten. Kleine Geschichten, Gedichte, praktische Übungen und Rituale stimmen uns auf die Qualität dieser Zeit ein. Gestalten wir das Wunder, das wir sind.
 
Über Jeanne Ruland:
Sie ist Buchautorin mit langjähriger schamanischer und metaphysischer Ausbildung sowie anerkannte Heilerin im Dachverband Geistiges Heilen. Mittlerweile kann sie auf einen reichen Erfahrungsschatz im Umgang mit den geistigen Kräften zurückgreifen, die im Kern alle zur Einheit, zu Gott, zur Quelle führen. Dieses Wissen gibt sie gern weiter, um andere im Herzen zu berühren.

Ich habe mir das Buch im letzten Jahr im November gekauft und es ist wirklich wunderschön geschrieben und sehr liebevoll gestaltet. Es macht Spaß, jeden Tag ein Kapitel zu lesen und ist mal eine anderen Art von Adventskalender. Noch dazu völlig kalorienfrei. ;-) Außerdem ist es sehr informativ, denn man erfährt viel über Advents- und Weihnachtsbräuche und ihren Ursprung.

Donnerstag, 8. November 2012

Happy Birthday, Mr. Stoker!

Heute wäre der Meister der klassischen Vampirliteratur 165 Jahre alt geworden. Aber leider weilt er ja schon lange nicht mehr unter uns und leider hat er auch seinen großen Erfolg nicht mehr erleben dürfen.
Bram Stoker wurde 1847 als drittes von sieben Kindern in Clontarf bei Dublin geboren. Er war bis zu seinem siebten Lebensjahr krank und konnte alleine weder stehen noch gehen. Diese traumatische Erfahrung spiegelt sich in seiner literarischen Arbeit wider. Ewiger Schlaf und die Wiederauferstehung der Toten, das zentrale Thema von Dracula, waren deshalb vermutlich von großer Bedeutung für ihn. Verständlich.
Während John Polidori und Josepf Sheridan Le Fanu das generelle Interesse an der Figur des Vampirs weckten, war es Bram Stoker, der das konkrete Bild des Vampirs prägte.



Zu seinen Lebzeiten war "Dracula" ein Ladenhüter. Kaum vorstellbar! Der Durchbruch kam erst durch die Adaption des Buches als Theaterstück und später dann als Film.

Zu Ehren des Autors verleiht die Vereinigung der US-amerikanischen Horrorschriftsteller seit 1987 jährlich in verschiedenen Kategorien den Bram Stoker Award. Erhalten haben ihn unter anderem Stephen King, Clive Barker und Dean Koontz.

Hier ein Artikel aus dem Stern: Der Vater des modernen Vampirs



Dracula - Die Wiederkehr
Nicht nur eine gelungene Fortsetzung des Klassikers, sondern auch ein Vermächtnis von Dacre Stoker an seinen Ur-Großonkel Bram. Im Nachwort findet man einige sehr interessante Fakten über den Schriftsteller und sein Werk.

Mittwoch, 7. November 2012

Bei den Sternen und Steinen...

Jetzt macht Harry aber ernst ;-)

Und schon wieder kam eine Mail von Amazon, dass der neue Harry Dresden unterwegs ist. Teil 11 "Verrat" hat das Logistikzentrum gestern verlassen und landet also bald in meinem Briefkasten.

Freu! Dann muss ich mich ja jetzt mit "Des Teufels Drucker" beeilen.

Immer dieser Lesestress.... :-)

Dienstag, 6. November 2012

Die Rose im November

Ein Gedicht von Charlotte von Ahlefeld:

Herbstlich rauh verödet sind die Fluren,
Und verschwunden ist des Sommers Glanz;
Dennoch reich' ich eine seiner Spuren
Glühend Dir zum jugendlichen Kranz.

Diese Rose, die sich spät erschlossen,
Dufte Lenzgefühl Dir in die Brust. -
Ach sie hat die Sonne
nicht genossen,
Nicht der milderen Entwicklung Lust.

Feuchte Lüfte
haben sie erzogen,
Dennoch trotzte sie mit innrer Kraft,
Still und schweigend kalten Nebelwogen,
Und des Sturmes wilder Leidenschaft.

Dir, der tiefe Innigkeit und Güte
Mitgefühl für stumme Schmerzen reicht,
Sage ihre bald verwelkte Blüthe
Welchem Los ihr trübes Schicksal
gleicht.

Freitag, 2. November 2012

Jim Butcher: Kleine Gefallen - Harry Dresden 10

Zum Inhalt:
Magier und Privatdetektiv Harry Dresden scheint endlich zur Ruhe zu kommen. Der Krieg zwischen dem Weißen Rat und dem Roten Hof der Vampire kommt langsam zum Erliegen, niemand hat in der letzten Zeit versucht, ihn umzubringen, und sein eifriger Lehrling beginnt endlich, echte Magie zu wirken. Zum ersten Mal seit langer Zeit sieht die Zukunft rosig aus. Doch die Vergangenheit wirft einen höllisch langen Schatten. Mab, die Herrin des Winterhofes der Sidhe, fordert einen alten Gefallen bei Harry ein. Nur einen kleinen Gefallen, den er nicht ausschlagen kann, doch durch ihn gerät er zwischen einen albtraumhaften Feind und einen gleichermaßen tödlichen Verbündeten, was seine Fähigkeiten und seine Loyalität auf eine derbe Zerreißprobe stellt. Dabei lief doch gerade alles so gut ...

 
607 Seiten...ganz schön viel, denkt man zuerst. Aber wie immer bei Harrys Abenteuern vergehen die Seiten wie im Flug. 
Die Story beginnt, als Harry bei den Carpenters ist und mit den Kindern im winterlichen Chicago eine Schneeballschlacht macht. Da tauchen plötzlich unheimliche Wesen auf, die Ziegen sehr ähnlich sind. Natürlich versuchen sie Harry umzubringen, aber gemeinsam können sich alle gegen sie wehren. Von Bob erfährt Harry, dass diese von jetzt an genannten Geißlein Feen sind und vermutlich hat sie der Sommerhof geschickt.
Dann nimmt die Feenkönigin des Winterhofes, Mab, mit Harry Kontakt auf und fordert einen Gefallen ein. 
Und schließlich wird Harry von Murphy an den Schauplatz einer merkwürdigen Explosion gerufen. Es stellt sich heraus, dass das schwer beschädigte Haus dem Verbrecherkönig Marcone gehört. Und der ist seitdem verschwunden.
Als Harry nach Marcones Leibwächterin sucht, treffen er und sein Bruder Thomas auf alte Feinde: die Denarier.
Und damit fängt der Ärger erst richtig an.... 

Insgesamt wie gewohnt eine spannende Geschichte. Es tauchen alte "Bekannte" auf, gute und böse. Jim Butcher schreibt wie immer sehr anschaulich und mit der richtigen Prise Herz und Humor. 
Bob kommt leider etwas zu kurz diesmal, aber seine Szenen sind wie immer klasse. Er amüsiert sich z.B. köstlich darüber, dass Harry die Feen "Geißlein" nennt. 
Zitat: "Geißlein? Wie in "Die sieben Geißlein"? Der Schädel platzte schier vor lauter Gelächter. "Du hast dir den Arsch von einem Märchen versohlen lassen?" Oder "Die vier Reiter der Apokalypse aus dem Streichelzoo."
Auch Thomas hat diesmal leider eine etwas kleinere Rolle. Dafür gibt es aber endlich mal eine Weiterentwicklung in Harrys Leben. Nur weiß ich noch nicht, ob die mir gefällt...

Am Ende sind jedenfalls ein paar Dinge offen und ich bin gespannt, wie es in "Verrat" weitergehen wird.

Donnerstag, 1. November 2012

Hexenküche

Gestern habe ich zufällig im Vorbeigehen auf einem Tisch vor der Bahnhofsbuchhandlung dieses Buch entdeckt. Ich hatte auch noch ein paar Minuten Zeit, bis mein Zug kam, also habe ich kurz überlegt und bin dann rein und habe es gekauft. Doch, ich habe wirklich überlegt....aber für den Preis konnte ich nicht widerstehen.

Ich habe es bisher nur quer gelesen, aber es gefällt mir sehr gut. Wunderschön aufgemacht mit Zeichnungen, Zaubersprüchen und kleinen Tipps. Am Anfang werden viele Kräuter vorgestellt und ihre Wirkung erklärt und wofür man sie benutzen kann.


Klappentext: 
Lass dich in die Welt der magischen Künste und Geheimnisse der kulinarischen Hexerei entführen! Dieses Buch verrät dir die besten Rezepturen zum Verführen, für heilende und stärkende Tränke und Suppen sowie für fast vergessene Aufstriche, So en und Eingemachtes. Bereite deine Speisen aus allem, was Garten und Wald zu bieten haben zu oder zaubere die originellsten Fleisch-und Fischgerichte. Die berühmtesten und erfahrensten Hexen geben dir ihre wirksamsten Beschwörungsformeln und Rituale preis, damit du einen wahren Küchenzauber entfalten kannst. Viel Spaß beim Hexen und Verführen!