Sonntag, 30. Dezember 2012

Graveminder von Melissa Marr

Klappentext: 
Jede Generation hat ihre eigene Totenwächterin. Bei Beerdigungen spricht sie die magischen Worte über dem frischen Grab: »Drei Schlucke, um sie zu bannen. Nicht mehr und nicht weniger.« Doch was geschieht, wenn es kein Grab gibt? Wenn die Tote ein junges Mädchen ist, das auf grausame Weise ermordet wurde und nun auferstanden ist, um Rache zu nehmen? Für Rebekkah, Graveminder des idyllischen Claysville, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss ihre Stadt vor der hungrigen Toten schützen. Und nur Byron, ihre große Liebe, steht ihr bei... 



 Ja, ich habe das Buch bis zum Ende gelesen. Obwohl ich zwischendurch überlegt habe, es weg zulegen. Aber dann dachte ich wieder: Ach, noch ein Kapitel. 

Insgesamt fehlte mit leider die richtige Spannung. Ich würde sogar sagen, ich fand es teilweise sehr emotionslos, angesichts der Situation der herumlaufenden Toten. Besonders eine Szene zum Schluss hin, in der mehr oder weniger nebenbei die Schuldige von Hungrigen Toten gefressen wird.
Andererseits ging mir dieses ständige Hin und Her zwischen Rebekkah und Byron auf die Nerven. Weniger davon wäre eindeutig mehr gewesen, dafür ein bisschen mehr Spannung und das Buch wäre mehr Fantasy/Mystery geworden und weniger Liebesgeschichte. Mit Rebekkah wurde ich einfach nicht warm, dafür war sie mir ein bisschen zu....ja, zickig. Byron dagegen mochte ich und er tat mir manchmal richtig leid.
Und unter einer "gruseligen Gothic Novel" verstehe ich ein bisschen was anderes und wirklich düster fand ich es nicht.

Schade, denn die Grundidee der Autorin mit einer Totenwächterin gefällt mir sehr gut und man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Was mir gefallen hat, waren die Reisen von Rebekkah und Byron in die Welt der Toten. Es erinnerte mich ein wenig an Stephen Kings "Talisman" Jacks Reisen in die andere Welt durch das "Flippen"  ;-)

"Graveminder" hinterlässt zwiespältige Gefühle, denn auch wenn es nicht sehr spannend war, hallt es irgendwie noch nach...

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