Montag, 15. Oktober 2012

Verfilmung von Jo Nesbos "Headhunters"

Am Samstag haben wir den Film auf DVD gesehen. Das Buch habe ich nicht gelesen, daher kann ich keine Vergleiche ziehen, aber manchmal ist das ja auch besser.
Jedenfalls war der Film sehr gut gemacht und spannend. Irgendwie sind skandinavische Krimis oder Thriller immer ganz anders als die amerikanischen, realistischer, nicht so übertriebene Action. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber vielleicht wisst ihr, was ich meine.

Roger ist Headhunter in einer großen Firma und außerdem "arbeitet" er nebenbei als Kunstdieb. Mit einem Kumpel, der die Sicherheitssysteme bei potentiellen Kunden von Rogers Firma lahm legt, klaut er wertvolle Gemälde. Damit finanziert er sein luxuriöses Leben für sich und seine Frau und poliert außerdem sein Ego auf, in dem auf großem Fuß lebt. Dabei möchte seine Frau eigentlich nichts weiter, als ein Familienleben mit Kindern.
Dann legt Roger sicher allerdings mit dem Falschen an und als er bei Clas, einem Bewerber in seiner Firma, einbricht, um ein Gemälde von Rubens im Wert von einhundert Millionen Kronen zu stehlen, gerät sein bisheriges Leben völlig durcheinander, er weiß nicht, wem er noch trauen kann und wird selbst zum Gejagten.
Erschreckend, was manche Menschen für einen gut bezahlten Job bereit sind zu tun...

Der Film ist jedenfalls spannend bis zum Schluss und mit guten Wendungen in der Handlung und super Darstellern.


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