Montag, 22. Oktober 2012

Schneewittchen mal anders

"So rot wie Blut, so weiß wie Schnee und so schwarz wie Ebenholz."
Ich denke, jeder kennt das Märchen "Schneewittchen" von den Gebrüdern Grimm. Für mich war es als Kind eines meiner Lieblingsmärchen.

Am Samstag haben wir auf DVD den Film "Snowhite and the Huntsman" gesehen. Ich war ziemlich skeptisch, denn es hieß ja, mit dem eigentlichen Märchen hat er nicht mehr viel zu tun.

Der Kern der Geschichte ist schon noch vorhanden. Eine Königin und ein König herrschen über ein wunderbares Land, in dem es keine Sorgen gibt und das Volk liebt besonders seine herzensgute Königin. Sie bekommen ein Kind und die Königin wünscht sich ein Mädchen mit "einem Mund so rot wie Blut, Haut so weiß wie Schnee und Haaren so schwarz wie eine Rabenfeder." Das war schon mal die erste Abweichung. Das Mädchen wird geboren und erhält den Namen Snowhite (Kristen Steward). Ein paar Jahre später stirbt ihre Mutter und ihr Vater heiratet Ravenna (Charlize Theron). Direkt in der Hochzeitsnacht ermordet diese ihren Gatten und lässt Snowhite in einen Turm sperren. Als böse Königin herrscht sie nun über das Land, das langsam zugrunde geht.
Als der jungen Frau die Flucht gelingt, schickt Ravenna einen Jäger hinter ihr her. Aber anstatt sie zurückzubringen, hilft er ihr im Kampf gegen die böse Stiefmutter, die mit finsteren Mächten im Bunde ist.
Wie im Märchen gibt es den Spiegel (Spieglein, Spieglein an der Wand...) und auch die sieben Zwerge sind dabei. Auch die Sache mit dem vergifteten Apfel taucht auf. Aber ansonsten geht der Film schon sehr in Richtung Fantasy.

Trotzdem hat er mir ziemlich gut gefallen, auf jeden Fall unterhält er gut.


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